Autor:
Verlag:
Goldmann
Jahr:
1996
Seitenzahl:
570
ISBN:
9783442720828
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
gut erhalten, zarte Leserillen am Buchrücken, Papier etwas nachgedunkelt
Artikelbeschreibung
Selbst ein Intellektueller, der von den Zeitläufen zerrissen wurde, widmet Heym sein Werk dem jüdischen Intellektuellen Radek und so manches Mal wird sich Heym, ebenfalls Jude, in Radek wiedererkannt haben. So ist es kein Zufall, dass Heym zum Ende seines Lebens eine Abrechnung vornimmt auch mit seinem Traum von der proletarischen Revolution, der mit dem Untergang der Sowjetunion als auch der DDR als vorläufig gescheitert angesehen werden konnte.
Spannend geschrieben wie ein Krimi, schafft Heym ein faszinierendes Kaleidoskop der Intellektuellen, die die russische Revolution entscheidend vorangetrieben haben. Radek wirkt dabei wie ein Vehikel, durch dessen Erlebnisse und Reflektionen, denen eben jener eigentümliche jüdische Witz eigen ist, die ganzen Widersprüchlichkeiten der damaligen Entwicklung offenbar werden. Dabei wird leider nicht immer ganz klar, an welcher Stelle die Äußerungen und Gespräche Radeks durch Quellen gestützt werden können und wann sie der Phantasie des Autors entspringen
Spannend geschrieben wie ein Krimi, schafft Heym ein faszinierendes Kaleidoskop der Intellektuellen, die die russische Revolution entscheidend vorangetrieben haben. Radek wirkt dabei wie ein Vehikel, durch dessen Erlebnisse und Reflektionen, denen eben jener eigentümliche jüdische Witz eigen ist, die ganzen Widersprüchlichkeiten der damaligen Entwicklung offenbar werden. Dabei wird leider nicht immer ganz klar, an welcher Stelle die Äußerungen und Gespräche Radeks durch Quellen gestützt werden können und wann sie der Phantasie des Autors entspringen
Schlagworte
Radek, Biografie
Kategorie
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