Autor:
Verlag:
Bloomsbury Berlin
Jahr:
2007
Seitenzahl:
223
ISBN:
9783827006967
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
neu, ungelesen
Artikelbeschreibung
Das Alter ist ein gut gehütetes Geheimnis. Es zu beschreiben ist wie der Versuch, Menschen, die in den Tropen leben, den Schnee zu erklären. Warum ihnen unnötig das Leben vermiesen?
Das ist sie, Benoite Groult, mit hinreißenden Beschreibungen über das Altwerden und Altsein und das mit pointiertem Witz, mit charmanter Bitterkeit und souveräner Weisheit, die eben nur das Alter gibt.
Alice, 75 Jahre und eine jener Ich- Erzählerinnen, die durchaus deutliche Ähnlichkeit mit der Autorin selbst hat, schildert brillant, wie es eben ist, wenn man "abgelaufen wie ein Yoghurt" ist, als feministische Journalistin nur noch für die Rubrik Leserinnenbriefe taugt. "Es ist ebenso unerfreulich alt zu sein, wie dickleibig. Nur mit dem Unterschied..., daß das Alter ohne Abhilfe ist."
Jenes Philosophieren über Alter, eigene Vergänglichkeit und auch gesellschaftliche Entwicklungen ist es, das das Buch ausgesprochen lesenswert macht. Wunderbar die Szene im Computerladen, das Aufeinandertreffen der alten Alice mit einem jungen PC-Freak!
Alices Tochter Marion, verheiratet mit Maurice, liebt heimlich den katholischen Iren Brian, erst eine Begegnung, dann große Leidenschaft. Er ist ein Mann, der auf eine Frau wartet, die er nie aufhören wird zu lieben. Die beiden werden sich erneut treffen, dann aber ist Brian verheiratet und seine Frau sterbenskrank. Und dann ist da noch Moira, das Schicksal, das immer wieder, ebenfalls als Ich-Erzählerin eingreift. Oft einfach nur überflüssig, denn die hervorragenden Schilderungen der alternden Alice bedürften keiner Konkurrenz, manchmal aber auch einfach nur charmant. Irgendwann schließt Alice Frieden. Wenn du bereit bist, Alice, werde ich da sein. Gib mir ein Zeichen, indem du auf die Freitaste mit dem Stern drückst. Ich kümmere mich um den Rest, meine Kleine.
Kurzbeschreibung:
Boulevard St. Germain. Auf der Suche nach einem tragbaren Computer betritt Alice ein Fachgeschäft. Der Verkäufer zeigt ihr ein paar Modelle und ist dabei auffallend arrogant, denn Alice hat einen Fehler: Sie ist alt. Die 75-Jährige jedoch begegnet dem eigenen Altern mit überwältigendem Humor - in einer Zeit, in der Altsein als Makel betrachtet wird. Benote Groult beschreibt mehrere Frauengenerationen mit unvergleichbar weiblicher Sinnlichkeit und feministischem Selbstbewusstsein.
Das ist sie, Benoite Groult, mit hinreißenden Beschreibungen über das Altwerden und Altsein und das mit pointiertem Witz, mit charmanter Bitterkeit und souveräner Weisheit, die eben nur das Alter gibt.
Alice, 75 Jahre und eine jener Ich- Erzählerinnen, die durchaus deutliche Ähnlichkeit mit der Autorin selbst hat, schildert brillant, wie es eben ist, wenn man "abgelaufen wie ein Yoghurt" ist, als feministische Journalistin nur noch für die Rubrik Leserinnenbriefe taugt. "Es ist ebenso unerfreulich alt zu sein, wie dickleibig. Nur mit dem Unterschied..., daß das Alter ohne Abhilfe ist."
Jenes Philosophieren über Alter, eigene Vergänglichkeit und auch gesellschaftliche Entwicklungen ist es, das das Buch ausgesprochen lesenswert macht. Wunderbar die Szene im Computerladen, das Aufeinandertreffen der alten Alice mit einem jungen PC-Freak!
Alices Tochter Marion, verheiratet mit Maurice, liebt heimlich den katholischen Iren Brian, erst eine Begegnung, dann große Leidenschaft. Er ist ein Mann, der auf eine Frau wartet, die er nie aufhören wird zu lieben. Die beiden werden sich erneut treffen, dann aber ist Brian verheiratet und seine Frau sterbenskrank. Und dann ist da noch Moira, das Schicksal, das immer wieder, ebenfalls als Ich-Erzählerin eingreift. Oft einfach nur überflüssig, denn die hervorragenden Schilderungen der alternden Alice bedürften keiner Konkurrenz, manchmal aber auch einfach nur charmant. Irgendwann schließt Alice Frieden. Wenn du bereit bist, Alice, werde ich da sein. Gib mir ein Zeichen, indem du auf die Freitaste mit dem Stern drückst. Ich kümmere mich um den Rest, meine Kleine.
Kurzbeschreibung:
Boulevard St. Germain. Auf der Suche nach einem tragbaren Computer betritt Alice ein Fachgeschäft. Der Verkäufer zeigt ihr ein paar Modelle und ist dabei auffallend arrogant, denn Alice hat einen Fehler: Sie ist alt. Die 75-Jährige jedoch begegnet dem eigenen Altern mit überwältigendem Humor - in einer Zeit, in der Altsein als Makel betrachtet wird. Benote Groult beschreibt mehrere Frauengenerationen mit unvergleichbar weiblicher Sinnlichkeit und feministischem Selbstbewusstsein.
Schlagworte
Alter, altern
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