Autor:
Verlag:
Berlin Verlag
Jahr:
2002
Seitenzahl:
192
ISBN:
9783827004215
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Gut: auf der 1. Seite Adresse + Nachricht von der Vorbesitzerin (habe ich mit einer Etikette verklebt); Kanten der Schutzhülle leicht abgenutzt. Innenteil sauber und ohne Macken.
Artikelbeschreibung
Katrin Askan legt eine Sammlung mit Erzählungen vor. Diese dreizehn sehr unterschiedlichen Texte bestätigen erneut, es hier mit einer Autorin zu tun zu haben, die eine eigene Sprache gefunden hat, ihren Blick auf die Welt in Geschichten zu fassen. Es ist ein sehr genauer Blick, dem keines der scheinbar unwesentlichen und doch charakteristischen Details der jeweils eingefangenen Situationen und Menschen entgeht. So wird Realität erzeugt, die auf eine derart sichtbare Weise real ist, dass sie durchsichtig wird für das Surreale.
Da ist die junge Thailand-Touristin. Einen Tag lang streunt sie durch Bangkok, ihre Wirklichkeit im bunten Gewimmel der Stadt ist synästhetisch greifbar: gegen die Schuppen gestrichen ist der Fisch schleimig, die rosa Wurstscheiben sind bräunlich verfärbt, doch obwohl wir sogar wissen, dass die Klimaanlage im Hotel über einen Drehknopf, die Lichtschalter über das Telefon zu bedienen sind, wissen wir a m Ende nicht, was sich an diesem Tag tatsächlich ereignet hat. Und während wir noch immer ganz im Bann der Bangkokbilder stehen, entdecken wir zu unserer eigenen Überraschung im radikal Fremden das Eigene und staunen wieder einmal über die Wirkung der Literatur. Jenseits von Bangkok und Berlin, Auckland oder Köln denken wir plötzlich nach über das Wesen von Fremdheit und Identität.
Da ist die junge Thailand-Touristin. Einen Tag lang streunt sie durch Bangkok, ihre Wirklichkeit im bunten Gewimmel der Stadt ist synästhetisch greifbar: gegen die Schuppen gestrichen ist der Fisch schleimig, die rosa Wurstscheiben sind bräunlich verfärbt, doch obwohl wir sogar wissen, dass die Klimaanlage im Hotel über einen Drehknopf, die Lichtschalter über das Telefon zu bedienen sind, wissen wir a m Ende nicht, was sich an diesem Tag tatsächlich ereignet hat. Und während wir noch immer ganz im Bann der Bangkokbilder stehen, entdecken wir zu unserer eigenen Überraschung im radikal Fremden das Eigene und staunen wieder einmal über die Wirkung der Literatur. Jenseits von Bangkok und Berlin, Auckland oder Köln denken wir plötzlich nach über das Wesen von Fremdheit und Identität.
Schlagworte
k.A.
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