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Vegan kochen - Tipps und Rezepte
Mitglied gelöscht
Ich fang mal an mit zwei meiner Lieblingsrezepte:
Österreichisches Erdäpfelgulasch (Kartoffelgulasch)
800 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Liter Suppe (ich nehme dafür anstatt Gemüsebrühe meine selbstgemachte Würzepaste)
4 EL Öl oder vegane Margarine
20 g Paprikapulver
1 TL Essig oder mehrere Schluck Essigurkenwasser
je nach Geschmack 3 - 5 Essiggürkchen
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Majoran
Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 - 2 cm große Würfel schneiden
Die Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden
Den Koblauch schälen
Die Zwiebel und den durchgedrückten Knoblauch in Öl oder Vegan-Margarine anschwitzen, bis diese sich leicht färben.
Vom Herd nehmen und mit dem Paprikapulver bestäuben, den Essig oder das Essiggurkenwasser dazugeben und mit der Suppe ablöschen.
Die Kartoffeln dazugeben und mit Majoran, Pfeffer und nach Geschmack Salz oder weiterer Würzpaste abschmecken.
Ca. 20 - 30 Minuten köcheln lassen, je nachdem welche Sorte Kartoffeln und wie dick sie geschnitten wurden.
Wovon ich auch ganz begeister bin: Hefeschmelz
Diesen Hefeschmelz kann man auf alles geben, was sonst mit Käse überbacken wird.
2 EL vegane Margarine
3 TL Mehl
ca. 150 ml lauwarmes Wasser oder Sojamilch
1 TL Senf mittelscharf
1TL Salz
4 EL Hefeflocken
Die Hefeflocken in der warmen Flüssigkeit (Wasser/Sojamilch) auflösen.
In einem kleinen Topf die Margarine schmelzen, mit dem Schneebesen das Mehl einrühren.
Mit dem Hefeflocken/Flüssigkeitsgemisch und gut rühren und aufkochen lassen.
Das Salz und den Senf hinzugeben und weiterrühren .
Mit weiterem Wasser oder Sojamilch aufgießen, bis der Hefeschmelz eine ein bisschen flüssigere als puddingartige Konsistenz erreicht hat.
Das kann man dann über eine Pizza oder einen Auflauf geben. Ideal schmeckt der Hefeschmelz, wenn er eine leicht bräuliche Färbung erreicht hat.
Mitglied gelöscht
Wollte es unbedingt mal ausprobieren und muss sagen, dass sehr leckere Sachen drin sind.
Besonders hat mir z.B. das Pastinaken-Risotto geschmeckt.
Unterm Strich muss ich allerdings sagen, dass dies keine dauerhafte Ernährungsform für mich persönlich ist.
Mitglied gelöscht
Danke für den Tip mit den Hefeflocken, Lilapause. Die werde ich mir gleich mal besorgen.
Bis jetzt komme ich vegan ganz gut klar. Ich koche sowieso gern Eintöpfe oder irgendwelche exotischen GEmüsepfannen, beim Mittagessen habe ich bislang nichts vermißt. Abends eine überbackene Kleinigkeit wäre allerdings auch mal ganz schön.
Gestern gabs bei mir Kartoffelrösti aus Pellkartoffeln vom Vortag. Einfach die geriebenen Kartoffeln mit den gewürfelten Zwiebeln vermengen und das Ganze schön kross braten. Entweder wie einen Pfannkuchen "am STück" oder zerfleddert wie ein Rührei. Schmeckt beides gleich gut.
Dazu gabs übrigens Apfelmus. Eigene Ernte, eingefroren.
Mitglied gelöscht
(31675 Beiträge)
1 Bund Suppengrün (1 Möhre, Stück Porree, Stück Sellerie)
1 Zwiebel
rote Linsen
Gemüsebrühe
Sojasoße, Curry, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Paprika
Rapsöl
---
Die Zwiebel und das Suppengrün in zierliche kleine Stückchen schneiden :-))
Ca. 1/4 Paket Linsen in einem Sieb waschen.
Reichlich Rapsöl in einen Topf geben (also wirklich viel). Dann die Zwiebel anschwitzen, wenn sie leicht anfängt zu bräunen das Suppengemüse zugeben und auch leicht anziehen lassen. 1/2 TL Salz, 1 - 2 TL Gemüsebrühe, 1 EL Curry, eine Messerspitze kreuzkümmel, Pfeffer und Paprika zugeben, umrühren.
Die Linsen zum Suppengrün geben und umrühen. Wasser zugeben, bis die Linsen bedeckt sind. Bei kleiner Hitze mit Deckel kochen, am Herd stehen bleiben. Immer wieder Wasser nachschütten, da die Linsen sehr schnell quellen (und anbrennen). Aber nicht zu viel Wasser, es soll ja am Ende (so nach 15 Minuten) pürreeartig sein. Immer wieder rühren.
Zum Schluss abschmecken mit Sojasoße, Salz und Pfeffer.
Das Ganze kann man prima in einer Tupperschüssel im Kühlschrank so 3 Tage aufbewahren. Abends ist es in der Mikrowelle eine nette Mahlzeit oder es geht auch kalt als Brotaufstrich oder Gemüsedipp.
(31675 Beiträge)
Vollkornnudeln
1 grüne Paprika
2 Möhren
1/2 frische Ananas
Frühlingszwiebeln
Rapsöl/bisschen Leinöl
weißen Balsamicoessig
Sojasoße
Salz, Pfeffer, Cheyennepfeffer, Curry
Nudeln bissfest kochen. Paprika in sehr kleine Stückchen schneiden. Möhren in lange feine Streifen schneiden und zum Ende der Kochzeit für 2 -3 Minuten ins Nudelwasser schmeißen. Ananas in Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Mit Essig, Öl, Sojasoße und den Gewürzen ein Dressing herstellen.
Die Nudeln mit viel kaltem Wasser abkühlen und abtropfen lassen. Das Gemüse dazugeben, Dressing drüber und einziehen lassen.
(31675 Beiträge)
1 Zucchini
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Dose/Packung Kokosmilch
Curry, Salz, Pfeffer
Reisnudeln
Zucchini in halbe Scheiben schneiden, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden
Olivenöl erhitzen und darin die Zucchinistücke braten bis sie angebräunt sind. Lauchzwiebeln zugeben, kurz mitbraten. Knoblauchzehe rein pressen, Curry, Salz und Pfeffer darübergeben. Die Kokosmilch zugeben und aufkochen. Nachwürzen mit Salz und Curry.
Reisnudeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser übergießen, Deckel drauf und 10 Minuten warten (nicht auf dem Herd kochen).
Die Reisnudeln abgießen und in die Curry-Soße geben, schwenken.
(31675 Beiträge)
250 g Gabelspagetti
1 Zucchini
4 Stücke Stangensellerie
1 Möhre
2 Knoblauchzehen
Tomatenmark
Olivenöl
Weißwein
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
250 g Gabelspagetti in Salzwasser bissfest kochen
Öl in eine Topf geben, 2 - 3 Knoblauchzehen reipressen und Salz dazugeben, ganz kurz anschwitzen. Stangensellerie, Zucchini und Möhre in kleine Stückchen schneiden und dazugeben. Kurz anschwitzen. 1/2 Tube Tomatenmark dazugeben. Gut einrühren. 1 Glas Weißwein dazugeben. 1/2 - 1 Liter Gemüsebrühe dazugeben.
10 Minuten kochen lassen.
Das Gemüse sollte noch bissfest sein, nicht totkochen bitte!
Nudeln dazugeben!
(31675 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Danke, ich werde diesen Fred mal unter Dauer-Beobachtung halten.
Mitglied gelöscht
Das Buch 'Vegan for fit' werde ich mir mal anschauen, wenn es euch so begeistert.
mumin, falls ihr sehr gerne Kartoffelpü esst, hab ich ein ganz abgefahrenes Rezept für dich, was sich erst seltsam anhört aber superlecker schmeckt. Ich hab das in einer Fernsehsendung gesehen und musste es sofort ausprobieren.
Zutaten:
Mehlige Kartoffeln,
Endiviensalat
Essig, Öl, Salz Pfeffer
Die Kartoffeln mit viel Salz kochen, damit man später nicht mehr viel nachsalzen muss.
Währenddessen einige Endiviensalatblätter (ich denke pro Person so ca. 3 - 5 Blätter) waschen und in dünne Streifen schneiden.
Den Endiviensalat mit einer Vinaigrette (Essig, Öl, Salz, Pfeffer) ganz normal anmachen.
Die weichen Kartoffeln in eine Schüssel geben und entweder zerstampfen oder vorsichtig mit einem Mixer verrühren.
Um das ganze geschmeidig zu machen, gibt man Olivenöl bei.
Wenn die Kartoffeln einigermaßen zermatscht sind, gibt man die angemachten Endivien dazu (ohne die Soße) und vermengt alles, bis man ein richtiges Pürree hat.
Das schmeckt uns super zu Ofenkarotten.
Karotten schälen und einmal der Länge und einmal der Breite nach halbieren.
In eine Schüssel geben, mit viel Olivenöl, Thymian oder Rosmarin und Salz marinieren.
Das ganze auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Blech kippen, verteilen und in dem auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen so lange backen lassen, bis sie ein wenig dunkel anlaufen.
Lecker!
(39267 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
(1858 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
das Endivien-Pü-Rezept ist nicht abgefahren, das ist mir aus meiner Kindheit noch bekannt, und ich mag es sehr gerne!
(31675 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
mumin, die Ofenkarotten essen sogar Leute gerne, die sonst keine Karotten mögen. Gib mal eine Rückmeldung wie sie gemundet haben.
Mitglied gelöscht
Vegan zu kochen finde ich übrigens weniger schwer. Vieles von dem, was ich koche, ist vegan. Völlig unbewusst.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
(39267 Beiträge)
ALSO MUMIN!! Wiielange bist du hier im Forum schon unterwegs? Dass man jegliches Wurzelgemüse und auch Kürbis genau wie Kartoffeln im Ofen backen kann, poste ich doch mindestens einmal jährlich in irgendeinem Futterfred.
Lilapause, auf diese Art geblackene Pastinaken schmecken wirklich ganz anders, als wenn du sie dünstest oder kochst. Nussig aromatisch. Ich schwör's! Echt! Trau dich!
Neuerdings gibt es ja hierzulande auch Süßkartoffeln aus Südeuropa aufm Markt. Ich mache davon gerne Currys. Nee, ein Rezept hab ich nicht, aber das Netz hat sicher tausende.
Mitglied gelöscht
(39267 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Aus Süßkartoffeln hab ich vor langer Zeit mal etwas gemacht, hat gut geschmeckt, aber ich habe keine Ahnung mehr was es war.
(39267 Beiträge)
(39267 Beiträge)
Mitglied gelöscht
(39267 Beiträge)
Also Blumenkohl mag ich nicht so wirklich, obwohl ich ihn schon esse, wenn ich muss. Tobinambur hingegen halte ich persönlich für ungenießbar. Brrrrr Selbst wenig davon in Mischgemüse versaut selbiges geschmacklich total.
Mitglied gelöscht
Schmeckt eigentlich Panade aus Vollkornsemmeln? Weißt du das zufällig?
(39267 Beiträge)
Schmeckt eigentlich Panade aus Vollkornsemmeln? Weißt du das zufällig?
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Klar, schmeckt die. Besser als die weiße, finde ich.
Mitglied gelöscht
Ich weiß ein einziges Rezept, für das man einigermaßen viel davon braucht: GEfüllte Tomaten. Da werden die Brösel mit Olivenöl und Knoblauch vermischt, in die Tomaten gefüllt und dann wird das Ganze gegrillt oder überbacken (mit Käse, den man aber gut weglassen kann).
Aber sonst?
Mitglied gelöscht
Davon mit dem Esslöffel Häufchen in die Pfanne mit heissem Öl und wie ein Schnitzel braten.
Ansonsten röste ich Paniermehl in viel Butter (die vegane Variante wäre ja dann Margarine) und gebe sie als Topping über gegartes Gemüse.
Mitglied gelöscht
Ob es morgen hier Ofenmöhrchen und Paniermehlhäufchen gibt? Sieht schwer danach aus.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
(39267 Beiträge)
Ob es morgen hier Ofenmöhrchen und Paniermehlhäufchen gibt? Sieht schwer danach aus.
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*sabber*
(20840 Beiträge)
bei Griechen aßen wir letztens Auberginen- und Zucchinischeiben paniert und gegrillt. Zum Gemüsepanieren kannst Du die Brösel verwenden.
Kann mir jemand sagen, welche veganen Lebensmittel viel Kalzium und Eisen enthalten?
Tofuwurst und -Fleischersatz mögen wir nicht. Gemüse, Kräuter, Säfte, so etwas interessiert mich.
Mitglied gelöscht
vegetarische und vegane Lebensmittel mit mittleren bis hohen Eisengehalt:
Backwaren: hier vor allem die Vollkornvarianten von Knäckebrot, Roggenbrot, Weizenvollkornbrot
Salzstangen,
unpolierter Reis
Vollkornnudeln
Vollkornmehle
Früchte: Äpfel, Ananas, Aprikose, Bananen, sehr viel in Beerenobst - Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen
Nüsse: Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln (sehr viel) und Walnüsse
Gemüse: Artischocken, Blumenkohl, Broccoli, Champignons, Chicoree, Erbsen, Feldsalat, Karotten, Kartoffeln, Kopfsalat, Lauch, Paprika, Rosenkohl, Sojabohnen (sehr viel), Schnittlauch, Zucchini
Förderstoffe, die gut sind für die Eisenaufnahme:
Vitamin C
organische Säuren aus Früchten und wahrscheinlich auch Essigsäure und Milchsäure
Fruchtzucker
Darüber hinaus gibt es Hemmstoffe, die die Aufnahme von Eisen hemmen:
Kaffee und schwarzer Tee enthalten Tannin, das die Aufnahme von Eisen ebenso stark hemmt, wie Phytinsäure (enthalten in nicht fermentierten Vollkorn- und Hülsenfrüchten und deren Produkten)
Kalzium (also alle Milchprodukte)
Magnesium
Phosphate (in Fleisch, Käse natürlich vorkommend, aber auch als Zusatzstoff in Designer-Lebensmitteln)
Oxalsäure (enthalten in Kakao, Rharbarber und was lange Zeit keiner glauben wollte Spinat)
Darüber hinaus gibt es Medikamente (v.a. Antazidum, ein Präparat für den Magen), die als Eisenhemmer gelten.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.
(2653 Beiträge)
Wir machen gerade einen veganen Kochkurs mit. Bisher haben wir gekocht:
- Lasagne. War mir zu aufwendig. Aber die Tomatensoße mit Sonnenblumenkernen kann man auch gut als Sauce Bolognese zu Spaghetti essen.
- Süßkartoffel-Linsen-Eintopf. Ging so.
- Seitan-Gyros mit Tzaziki, Pommes und Weißkraut
Ich kann heute abend mal die Rezepte raussuchen.
Und am Wochenende gab es superleckere Bratkartoffeln mit Räuchertofu- statt Speckwürfelchen. Aus der Zeitschrift "Vegetarisch fit".
Mitglied gelöscht
Auch Zuckerrübensirup ist stark eisenhaltig. Ab und zu mal ein Teelöffelchen naschen ist wirklich gesund.
(ich war übrigens jahrzehntelang stark anämisch, die Werte waren wirklich tief im Keller. Jetzt esse ich seit zweieinhalb Jahren kein Fleisch mehr. Mein Hb-Wert liegt, ohne dass ich beim Essen gezielt auf Eisengehalt etc. achte, bei etwa 14, so viel hatte ich im ganzen Leben früher nicht! So viel zu dem gern von der fleischessenden Bevölkerung vorgebrachten Argument, ohne Fleisch könne man den Eisenbedarf nicht decken.)
Mitglied gelöscht
Allerdings habe ich einen kleinen Versuch mit Sojamilch (musste weg) unternommen und daraus Schokopudding gekocht. Aus Puddingpulver mit einer ordentlichen Portion Extra-Kakao.
Ich muss sagen, das Ergebnis ist okay. Warm schmeckte der Pudding mir zunächst gar nicht, aber abgekühlt fand ich ihn ganz passabel.
(20840 Beiträge)
Habe schon gelesen, dass das Eisen aus Getreide besser zusammen mit z.B. Orangensaft aufgenommen werden kann.
Das Kaffee ein Hemmer ist, finde ich doof. Weil ich sehr gern Kaffee trinke. Auch morgens zu meinem Getreide-Obst-Mix.
(39267 Beiträge)
Und dann ist da noch Sesam. Sesam enthält viel mehr Kalzium, als Milch. Mit dem Unterschied, das man sein Kalzium wirklich verwerten kann, das von Milch nach neusten ERkenntnissen nicht. Sie soll sogar eine Kalziumräuberin sein. Krass, gell?
Beim Sesam ist es aber wichtig, dass er entweder sehr, sehr gut gekaut wird oder gerieben gegessen wird, z.B. als Tahin. Vollkornroggenbrot mit dick Tahin und Banane drauf. Danach gierte ich in meinen beiden Schwangerschaften. Und kuckt euch meine Mädels an, wie groß und stark sie geworden sind!!:-)
Mitglied gelöscht
Tofustreifen mit Basmatireis, dazu glasierte Möhrchen und Erdnusssoße (mit viel Ingwer und Chili).
Mitglied gelöscht
Du hast auch die "China Study" gelesen, oder? Ich meine wegen der Calcium-Erkenntnisse? Oder gibts da inzwischen weitere Studien und/0der Experten?
Ich muss ja sagen, dieses Buch liest sich für mich hochspannend, ich kann gar nicht damit aufhören. Ich kann nur so gar nicht einordnen, ob die statistischen Daten auch andere Folgerungen zulassen.
Es geht übrigens darin detailliert um den gesundheitlichen Nutzen einer Ernährung, die frei von tierischen Proteinen ist. Vieles hat mich echt überrascht.
(39267 Beiträge)
Dann sage ich nur Cholesterin. Diesbezüglich wurde auch viel Mist verzapft und der Margerineindustrie Höchstumsätze verschafft. Oder die HET für uns Frauen. Sogenannte Fachleute versuchten uns einzureden, dass die Natur Mist baut, wenn sie unseren Hormonspiegel langsam absenkt. Man verpasste uns Hormone, für ewige Jugend und Schönheit und nun müssen wir mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko leben. Mit "Wir" meine ich die Frauen allgemein. Ich hab sowas nie genommen.
Und am Schluss sind wir immer wieder bei der selben Erkenntnis: Niemand kann dir die Verantwortung für die eigene Geusndheit abnehmen, und jeder muss seine eigenen Schlüsse ziehen. Meine persönliche Wahrheit ist, dass wir ohne eine weitestgehend vegane Ernährung, in mittelferner Zukunft nicht überleben werden. Dass sie zudem, wie etliche Studien nahelegen, auch noch gesund ist, finde ich ich sehr prima und ein Beweis dafür, dass meine Überzeugung richtig ist.
Mitglied gelöscht
Der Autor empfiehlt übrigens (nein, er zitiert jemanden, der das empfiehlt), einfach mal für einen Monat eine Ernährungsumstellung - weg von den tierischen Produkten - zu probieren. Das Kapitel endet mit den schönen Sätzen "The experiment is over but I stopped thinking of it as an experiment. I can't imagine why I would go back to my old eating patterns."
Mitglied gelöscht
Die Paniermehl-Bratlinge indes sind noch in der Warteschleife. Ich hatte keine Eier im Haus und habs erst zu spät bemerkt. Egal, morgen ist ja auch noch ein Tag.
Auf alle Fälle werde ich diese Woche auch noch Grünkohl kochen. Und zwar mit diesen Zutaten:
1 m.-große Zwiebel(n)
1 Knoblauchzehe(n), groß
300 g Grünkohl
2 m.-große Möhre(n)
2 große Kartoffel(n)
Pflanzenöl
½ Tasse Linsen, rot
1 TL Currypulver
1 TL Kurkuma, gemahlen
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
½ TL Koriander, gemahlen
1 TL Gemüsebrühe, gekörnt
50 g Kokoscreme
1 Handvoll Trockenfrüchte, z. B. Aprikosen, Pflaumen, Datteln, Rosinen
1 Stück Ingwer, frisch
Salz und Pfeffer
Rezept ist von Chefkoch und Zubereitung dort zu finden. Ich habe das in der vorigen Grünkohlsaison ausprobiert und für gut befunden. Hat natürlich mit dem traditionellen Grünkohl nichts zu tun.
(31675 Beiträge)
(39267 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Dafür mindestens 387 Fleischgerichte.
Mitglied gelöscht
Oft bleiben einem wirklich nur diese unsäglichen Salate mit Eisbergsalat, Tomaten und Gurken und wenn man Pech hat, gibt es ein Fertig-Dressing dazu.
Ich schaue mir mittlerweile immer vorab die Speisekarte an und entscheide dann, ob ich überhaupt hingehe oder mich vorher zu Hause satt esse und nur etwas zu Trinken bestelle. Sollen die anderen doch denken, was sie wollen...
(39267 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Also die volle Auswahl!
Bei allen anderen Indern musste ich z.B. immer auf Tandoori-Gerichte verzichten, weil es die nur mit Fleisch gab.
Es geht also, wenn man will.
Mitglied gelöscht
Wir haben in unseren Urlauben viele verschiedene vegetarische Vorspeisen zusammengestellt, denn vegetarische Hauptgerichte waren eigentlich nicht zu bekommen. Ab und an habe ich mir aber auch einen Fisch gegönnt.
(39267 Beiträge)
Essen gehen als Veganer ist echt eine Strafe in den allermeisten Restaurants,
*****
Manchmal, ganz manchmal passiert es bei uns im Imbiss, dass außer der Rohkost kein einziges veganes Essen angeboten wird. Und wenn dann danach gefragt wird, ist mir das immer entsetzlich peinlich. Es ist aber inzwischen auch wirklich schwer für uns GastronomikerInnen. Ihr ahnt nicht, mit wievielen Unverträglichkeiten, Allergien, Kostformen und schlicht "Nee, das mag ich nicht." wir tagtäglich konfrontiert werden. Da sind die VeganerInnen wirklich die pflegeleichtesten: Laktose-, Milcheiweiß-, Gluten-, Hefe-, Histaminunverträglichkeiten. Allergien gegen Nüsse, Mandeln, Sellerie, Möhren, Äpfel, Petersilie, Soja, um nur die Gängigsten zu nennen. Und dann noch die Genäschigen: "Ich nehme das Hauptgericht. Waaas, das ist Paprika drin? nee, danke! Abgelehnt wird außerdem: Polenta, Grünkern, Quinoa, Kürbis, Rote Bete, Wirsing, usw. usw. Und wehe, in der Hektik vergesse ich, dass Stammkunde Herr XY keine Sprossen aufm Salat mag.* Iiiih, ich mag doch keine Sprossen, das wissen Sie doch!! Waaaaaah
Mitglied gelöscht
Die Karte vom Griechen gestern war wirklich schrecklich. Nur Viehzeug.
Ich hätte nicht übel Lust gehabt, den Santorini-Teller oder Dionysos-Platte oder was auch immer es an gemischten Fleischplatten gab, zu bestellen, aber ganz ohne Santorini und Dionysos. Und mit Pommes statt Reis :-)
Ich finde ja Leute auch schrecklich, die dies und das und jenes nicht essen und immer was extra bestellen oder weglassen. Jetzt gehöre ich selbst dazu. Da relativiert sich manches.
Mitglied gelöscht
(39267 Beiträge)
Ich finde ja Leute auch schrecklich, die dies und das und jenes nicht essen und immer was extra bestellen oder weglassen. Jetzt gehöre ich selbst dazu. Da relativiert sich manches.
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Naja, schrecklich finde ich unsereins nicht. Aber das müssen Zeiten gewesen sein, damals vor 35 Jahren, als es unseren Imbiss auch schon gab. Unsere Seniorgeschäftsführerin erzählt manchmal davon: Es gab eigentlich nur eine Spezialesserin, nennen wir sie Frau Müller-Lüdenscheid, die mochte keine Zwiebeln. Also nur _mochte_ keine, nix Unverträglichkeit. Für die wurde täglich extra Gemüse ohne Zwiebeln gekocht.
Und war da noch vor Jahren der Essensgast, der Paprikagemüse orderte, aber bitte ohne Paprika.*japs*
Mitglied gelöscht
Zum Beispiel:
Eintopf mit Kokosmilch:
Kartoffeln, Möhren, Porree in etwas Öl andünsten, dann in Brühe garen (beliebig anderes Gemüse zugeben). Würzen mit Koriander. Einen guten Schuss Kokosmilch reintun. fertig.
Afrikanischer Eintopf mit Erdnussbutter (Rezept habe ich von TT):
500 g Pilze, 2 Zwiebeln, 4 TL Senf, etwas Öl, 1 Tetrapack passierte Tomaten (oder gewürfelte Tomaten), ein halber Kopf Weißkohl in Streifen, 3 Möhren gewürfelt, 5 Kartoffeln dito, nach Belieben Kidneybohnen/Kichererbsen/Paprikaschote. Brühe, Sambal Oelek, Kreuzkümmel, Paprikapulver. Mit 1/2 Glas Ernussbutter binden und ein paar Erdnüsse hineingeben.
Exotischer GEmüsetopf mit Kartoffeln:
Pilze, Zucchini, Möhre, Paprikaschote, Kartoffeln. Würzen mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Knoblauch, Ingwer, Curry. Außerdem Koskosmilch und Mango Chutney zugeben.
(sowas Ähnliches wirds hier morgen geben, ich habe noch angebrochenes Chutney im Kühlschrank...)
Mitglied gelöscht
Viele der Gerichte, die ich koche, sind an und für sich schon vegan, weil ich schon seit vielen Jahren vegetarisch koche. An und für sich deshalb, weil ich Butter so sehr liebe und auch einem Klacks Creme fraiche nicht abgeneigt bin oder gehobeltem Parmesan zur Pasta mit Pesto sehr mag. Würde ich das weglassen, mein Essen wäre in der Regel immer vegan.
Heute mache ich was mit Pastinaken und Karotten und Petersilienwurzel. Das muss weg. Vielleicht mache ich mir einen Stampf daraus und dazu ein paar Falafel, da hab ich nämlich noch eine Fertigmischung (quasi für schlechte Tage, wenn mich die Kochfaulheit überfällt), die muss nur mit Wasser angerührt werden.
Ich bin bis Samstag Strohwitwe und muss gestehen, so richtig viel Lust, nur für eine Person zu kochen, habe ich nicht.
Mitglied gelöscht
Ich hab noch ein schönes Rezept - gefunden in einem kleinen GU-Büchlein über Wintergemüse.
Hagebutten-Rosenkohl
Rosenkohl normal kochen. Es geht um die Soße.
1 Zwiebel fein würfeln und andünsten. Mit Brühe, trockenem Rotwein, Portwein ablöschen, ein Lorbeerblatt hinzugeben und etwas Majoran und im offenen Topf etwas einkochen. Dann 2 EL Hagebuttenkonfitüre einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack noch Zitronensaft. Den hab ich aber weggelassen.
Bei den Mengen bin ich nicht nach dem Rezept vorgegangen. Man soll 100 ml rotwein und 50 ml Portwein nehmen und 400 ml Brühe. Das Rezept ist für 1 kg Rosenkohl gedacht.
Dazu Schupfnudeln oder Kartoffelklöße.
Mitglied gelöscht
Rosenkohl-Kartoffelpü mit Wasabi
Rosenkohl (halbiert) und Kartoffeln (in kleinen Stücken) zusammen in etwas Brühe garen. Mit Milch (da nehme man also sein Lieblings-Ersatzprodukt) grob zerstampfen. Mit Muskat, Salz und Wasabi (!) abschmecken (gibts als Paste in der Tube) und trocken gerösteten Sesam darübergeben.
Geht auch mit anderem Gemüse, zB mit Möhren, dann mit etwas Curry würzen. Oder mit Schwarzwurzeln, dann etwas Kürbiskernöl ins Pü geben. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.
Mitglied gelöscht
Wirsing süßsauer
Man braucht Wirsing (in Streifen geschnitten), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Stück Ingwer (nicht zu klein!), Sojasoße, süßsaure Soße (Asien-Laden) - statt dessen kann man auch gut Orangen-Ingwer-Marmelade oder ÄHnliches nehmen und/oder ein bisschen Flüssigkeit aus einem Gurkenglas oder Tomatenpaprika-Glas. Möhren passen auch gut mit hinein. Cashew-Nüsse zum Drüberstreuen, trocken geröstet oder einfach so.
Zubereitung wie bei jeder beliebigen Gemüsepfanne.
(12613 Beiträge)
Süsskartoffel-Rosenkohl-Curry mit Kokosmilch gegessen - ich kann es euch empfehlen.
Grob gebastelt ist es eine Mischung aus diesen beiden Rezepten, die ganz ähnlich funktionieren:
http://www.essen-und-trinken.de/rezept/196137/rosenkohl-curry.html (mit Rosenkohl)
http://www.schrotundkorn.de/rezepte/2011r/r0203.php (mit Erbsen)
Ich eier natürlich nicht mit 200 ml Kokosmilch rum (Rezept 1), sondern nehme eine ganze Dose, 1 TL Curry ist auch viel zu wenig (finde ich). Ras-el-Hanout und diese türkische 7-Gewürze-Mischung hab ich genommen, Kokoschips (Rezept 2) lasse ich weg.
Granatäpfel kann man ganz prima nur wenige nehmen und dem Rest dann Salatdressing machen, eine Hälfte der Kerne für den Salat, die andere auspressen und mit dem Saft, Öl usw eine Vinaigrette machen.
#Kochbücher
Ich war gestern mal in der Kochbuchabteilung stöbern und hab gestaunt, wie viele vegane Kochbücher es inzwischen auf dem Markt gibt, das waren fast 20 verschiedene, u.a. von GU (Veganista) und Dr. Oetker.
Mitglied gelöscht
Ich kann gar nicht so viel kochen, wie ich Lust zum Ausprobieren habe!
(17503 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Gibts eben Pü mit Endivie, das hatte ich auch lange nicht.
Mitglied gelöscht
Und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Schwarzwurzeln gekauft, also ungeschälte, frische Exemplare. Jetzt muss ich echt mal gucken, was ich Feines damit mache.
Habt ihr Ideen für Schwarzwurzeln? Muss kein komplettes Rezept sein. Mir reichen Stichworte.
Mitglied gelöscht
Ich mag sie am liebsten klassisch wie bei meiner Mutter. Also in Essigwasser gekocht und mit weißer Soße, gewürzt mit etwas Muskatnuss. Weiße Soße mag ich an keinem Gemüse außer an Schwarzwurzeln. Sie muss auf alle Fälle mit etwas Essig abgeschmeckt werden.
Ich habe auch mal Senfsoße dazu gemacht, etwas säuerlich-Scharfes kommt gut zu diesem Gemüse.
Oder mit gerösteten grob gehackten Haselnüssen (oder Sesam), Chiliflocken und zerlassener Butter (o je...) - abschmecken mit etwas Zitronensaft.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Das liest sich doch schon mal gut. ;-)
Mitglied gelöscht
Jetzt habe ich nur noch etwa ein Kilo Brösel... (ich hätte die trockenen Baguettes und Brötchen wohl doch zumindest teilweise einem befreundeten Pferd geben sollen)
(12613 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Vielleicht schmeckt es mi Kartoffeln besser, denn die Pastinaken haben mir als Püree schon nicht geschmeckt, zu süßlich.
Am besten schmecken mir die Wurzeln als geschmortes Ofengemüse mit viel Thymian.
Aber man muss ja alles mal probiert haben.
(39267 Beiträge)
Rote Bete, Gemüse, Kartoffel-Topf mit Gomasiobutter/margarinebrot und Meerrettichjogurt.
Bete, Möhren, Sellerie, Weißkohl, garkochen. Karoffel extra in knapp Salzwasser garen, dazugeben. Zwiebeln in viel Olivenöl schön braun braten und dazugeben. Mit vorsichtig Essig, Salz, Thymian, Pfeffer abschmecken. Alles schön durchziehen lassen. Die Kartoffeln koche ich extra, weil, erstens schauen sie schöner aus, wenn sie nicht in der roten Brühe einfärben und zweitens, gibt es einen Stammkunden, der partout keine Kartoffeln mag. Pfffff
Den Jogurt einfach mit Meerrettich ausm Glas verrühren. Schmeckt perfekt dazu, aber ich hab's mir verkniffen.
Mitglied gelöscht
Ich habe gestern in einem großen Möbel- und Deko-Haus gnadenlos zugeschlagen und einges Dekorative für den Garten erstanden. Und beim Rausgehen noch ein Büchlein mitgenommen (ja, und bezahlt :-) ) Darin geht es (der Laden vertreibt nur Möbel und Zubehör aus Fernost und Nordafrika: Zora, ich glaube, den Tip hatte ich von Dir, du hast vor langer Zeit mal einen Link zu diesem Geschäft gepostet, ich meine Fischers Lagerhaus) um exotische Marmeladen und Chutneys.
Ich bin nicht sooo der große Marmeladen-Kocher, aber das mag sich ja noch ändern. Die beiden Sorten Gelee, die ich kann, sind allerdings legendär...
Und Chutneys liebe ich, aber selbst gemacht habe ich die auch erst wenige Male.
Weshalb ich das schreibe: Ich finde, mit Chutneys kann man ganz prima vegan kochen. Gemüse in die Pfanne, Chutney dazu, plus Reis oder Couscous oder was immer man an Beilage mag.
Und auf Brot schmecken sie auch.
Mitglied gelöscht
Zum Einzug in die neue Wohnung habe ich mir dort eine echte marokkanische Tajine gekauft, mit passendem Untergestell, wo man Holz oder Kohle reingeben und die Tajine damit befeuern kann. Wenn es wieder etwas wärmer wird, probiere ich das Kochen auf dem Balkon aus.
Fleischlose Tajinerezepte sind bestimmt sehr einfach auf vegan umzustellen.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Nicht dass wir jetzt noch zu Endivienwegschmeißern werden :-). Man müsste jemanden kennen, der Kaninchen oder Meerschweine hat.
Ja, Fischers Lagerhaus hat ein tolles Sortiment, ich bin gestern zum ersten Mal dort gewesen. Eine Tajine hatte ich mir schon an die Seite gestellt zum Verschenken an meine Tochter - und dann habe ich sie über dem Gartenkram vergessen.
Muss ich eben nochmal hin. Blöd, weils am anderen Ende von D-dorf liegt, ich warte mal auf gutes und mildes Wetter und nehme das Rad, weil ich ohnehin diese Ecke mal erkunden wollte.
Mitglied gelöscht
http://www.liborius.de/specials/kloster-rezepte/endivien-klassisches-gemuese-in-neuen-varianten
.html
Liest sich doch gar nicht mal so schlecht!
Mitglied gelöscht
Vielleicht gebe ich dem Gericht noch mal eine zweite Chance...
Mitglied gelöscht
Ich mag _gerade_ das Essigige an dem Rezept. Und das Zwiebelige, es müssen reichlich gehackte rohe Zwiebeln mit rein. Also - ich war gestern sehr beglückt und habe mal wieder viel zuviel gekocht und leider auch gegessen.
Wenn ich so weitermache, bleibts mit dem Abnehmen auch Essig ...
(1776 Beiträge)
http://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-leben-taeglich-wissen/kochtipps-rezepte/zucchini-spaghetti
-carbonara-1.229202
Hat sich sehr lecker angehört und auch so ausgesehen :)
(145 Beiträge)
Was mich an diesem ganzen Skandal so wundert ist: "Ich habe bisher nicht ein Wort oder eine Zeile von den großen Discountern in Deutschland gehört oder gelesen". Die machen doch immense Verlust wenn sie alle diese Waren aus ihren Regalen räumen müssen. Da ist keine Stellungnahme das es ihnen Leid tut - oder das sie angeblich nichts von dieser ganzen Sache gewußt haben. Glauben die im Ernst der potentielle Kunde hat das nach 14 Tagen vergessen? Halten die uns für genauso blöd wie es unsere sogenannte Verbraucherministerin Ilse Aigner tut. Wenn man sich die Interviews dieser sog. Ministerin ansieht die schaut dann ganz ernst und sagt was sie unternehmen will. Nur es kommt nie etwas dabei herum. Sie will ja nach der Wahl im Herbst sowieso nicht mehr in Berlin arbeiten sondern nach Bayern zurück. Da wird sie sich denken "Berlin habe ich bald hinter mir die sollen mir doch alle gestohlen bleiben. Hoffentlich bekomm ich die Zeit bis dahin noch unbeschadet rum. Da sollte sich "Mutti" mal darum kümmern - die dame aus Bayern ist längst fällig! Aber vielleicht denkt "Mutti" auch wie ihr Ziehvater Helmut Kohl "Nächste Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben und die Karawane zieht weiter"!
(1776 Beiträge)
Du wolltest sicher hier hin:
http://www.tauschticket.de/cgi-perl/forumMessage.cgi/?threadID=387126
(514 Beiträge)
Veganer Apfel-Streusel-Kuchen
300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Margarine
1 kleine Banane
8 Äpfel (eher mehlige)
3 EL Zucker
1 Prise Zimt
Die Zutatenmenge ist für eine Springform mit 28 cm Durchmesser gedacht.
Eine kleine Banane in einem Schälchen zu Mus zerquetschen (sie dient als Bindemittel und sollte nicht zu reif sein, sonst schmeckt man sie zu sehr heraus).
Mehl, Zucker, Margarine und Bananenmus in einer Schüssel gut verkneten, bis ein einigermaßen fester Teig entstanden ist (da dies ein Mürbeteig ist, bleibt er immer etwas krümelig). 3/4 des Teigs in eine Springform geben und den Boden, sowie den Rand der Form damit auskleiden.
Die Äpfel schälen, entkernen, in Stückchen schneiden und anschließend in einen Topf geben. Einen Schuss Wasser, ca. 3 Esslöffel Zucker, sowie eine Prise Zimt dazu geben und erhitzen. Immer mal wieder umrühren, bzw. die unteren Äpfel nach oben schaffen, bis sich zwischen den Stückchen auch etwas breiige Apfelmasse befindet. Daher eignen sich leicht mehlige Äpfel besser, sie werden schneller zu breiigem Apfelkompott.
Das Apfelkompott anschließend auf den Teig in der Springform geben und gut verteilen. Das restliche Viertel des Teiges nehmen und über die Äpfel bröseln.
Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel und der Rand goldgelb-braun aussehen.
Super einfach und lecker! Und das selbst bei Fleischessern! Ich hab's selbst getestet und nur große Augen zurückgeworfen bekommen, als ich sagte, es wäre ein veganer Kuchen. Ob ich denn Veganerin sei oder eine Unverträglichkeit habe? Muss man sich denn immer für leckere UND gesunde Sachen schämen? Aber der Kuchen ist trotzdem alle geworden!
Mitglied gelöscht
Ja, Kuchen ist auch so ein Thema - ich selbst bin keine Kuchenesserin, aber um Gäste zu bewirten, backe ich durchaus. Das Apfelkuchenrezept ist auf alle Fälle was für mich, weil ich immer noch Apfelmus, selbst eingefroren, in der Kühltruhe habe. Steht 2011 drauf, muss also dringendst weg...
Mitglied gelöscht
2 kleine Zucchini
10 Champignons
1 Paprikaschote(n), rot oder gelb
2 Zwiebel(n), rot - andere gehen auch
Für die Marinade:
2 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl
½ TL Chiliflocken
1 EL Ingwerwurzel, frisch gerieben
1 Knoblauchzehe(n)
1 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
1 EL Tomatenmark
Die Zucchinis in ca. 1 cm dicke schräge Scheiben schneiden, Champignons putzen, die roten Zwiebeln vierteln, die Paprikaschoten entkernen und in Stücke schneiden.
Die Zutaten der Marinade gut verrühren. Das Gemüse und die Pilze auf 6 Schaschlikspieße stecken und mit der Marinade von allen Seiten einpinseln und einige Minuten durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofengrill auf 200 Grad vorheizen. Spieße in ca. 10 bis 15 Minuten (je nachdem wie knackig das Gemüse bleiben soll) gar grillen.
Schmeckt sehr lecker zu knusprig frischem Vollkornbrot oder mit Ofenkartoffeln.
Vollkornbrot (ich mach das ratzfatz mit frisch gemahlenen Körnen im Thermomix)
700 g Mehl (Weizenvollkorn)
300 g Mehl (Roggenvollkorn)
20 g Natursauer (Sauerteigpulver)
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
750 ml Wasser, lauwarm
1 - 3 EL gemischtes Brotgewürz
dazu kann man je nach Belieben geben:
Sesam
Leinsamen
Walnüsse
Alle Zutaten mischen und mit dem Knethaken (Handmixer oder Küchenmaschine) einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in eine große Kastenform (40 cm) geben.
An einem warmen Platz ca. 60 Min. gehen lassen (Teig sollte sich verdoppelt haben).
Backzeit ca. 60 Min. bei 175° C.
Das geht so einfach und ist so lecker und schmeckt auch noch nach mehreren Tagen. Wenn es frisch aus dem Ofen ist, sitzen wir oft zusammen und essen ein Viertel Brot warm und einfach nur so.
Mitglied gelöscht
Auch den Kartoffel-Wasabi-Topf find ich interessant - nimmt man dafür rohe Beete oder vorgekochte Beete? Auf den Apfelkuchen bin ich besonders gespannt, obwohl ich den Zucker weglassen werde.
Von mir gibt es heute ein Hauptgericht und ein Brot, nämlich das Beste, was uns bisher geschmeckt hat. Wenn ihr Rezepte von leckeren Vollkornbroten oder Vollkornsemmeln habt, die nicht beim Schneiden auseinanderfallen und auch nach zwei Tagen noch schmecken (die Brote, nicht die Semmeln), nichts wie her damit.
Mitglied gelöscht
Hier geht es u.a. auch um vegane Ernährung. Zu Gast ist u.a. Attila Hildmann, der mit seinen veganen Kochbüchern und wohl auch im Fernsehen (daher kannte ich ihn nicht, aber die Bücher sind toll, meine Tochter hat beide und kocht viel danach) bekannt geworden ist.
Vegan wirds etwa ab Minute 15. Ich finde Herrn Hildmann sehr sympathisch.
Interessanterweise behauptet die Ernährungsfachfrau, es sei schwer, sich vegan ausgewogen zu ernähren. Ich kann mir sowas kaum noch anhören. Bin aber auch noch nicht durch, ich höre das gerade so nebenbei. Mal sehen, was noch kommt.

