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Leseprojekt Klassiker --- Don Quijote ---
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Man muß den Urlaub nutzen! *gg*
Mitglied gelöscht
Ich muß ehrlich sagen, daß ich es mir langweiliger und schwieriger zu lesen vorgestellt hatte, aber es geht sogar.
Cervantes hat hier wirklich eine böse Parodie geliefert, in der wohl jeder sein Fett wegkriegt, inklusive des Autors!
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Mitglied gelöscht
***** SPOILERWARNUNG **************
Kann mir einer von Euch erklären, wie Quijotes Nichte so doof sein konnte und ihm ausgerechnet die Zauberergeschichte als Erklärung bezüglich seiner Bibliothek zu erzählen??? *Pfote vor den Kopf klatsche*
*********** SPOILERWARNUNG **************
Mitglied gelöscht
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Hmmm.. also ich habe nichts gegen alten Stil. Mich nervt es mehr, wenn ich ein altes Buch lese und alles neudeutsch angepaßt wurde. Da kann ich es auch gleich lassen. Ich finde schon, daß der Stil etwas über die Zeit aussagt und zum Buch gehört.
Wie gesagt, ab dem ersten Kapitel sind mir auch ein oder zwei kleine lateinische Zitate aufgefallen. Aber nicht so schlimm wie in anderen Büchern.
Ich denke aber, daß es Gewohnheitssache ist.
Das Englische scheint aber auch nicht einen so starken Wandel durchgemacht zu haben wie das Deutsche.
Mitglied gelöscht
Shakespeare kennen wir in Deutschland fast ausschließlich mit Übersetzungen, die zwar lange vor unserer Zeit, aber weit nach der von Shakespeare entstanden sind. Möglicherweise sind einige neuere Übersetzungen da auch werkgetreuer als die bekannten.
Mitglied gelöscht
Aber eine ältere Zeit ist meiner Meinung nach doch näher an einem alten Buch als die modernen Übersetzungen. Zumindest ist das mein Eindruck. Ich habe bisher mehrere Bücher in der alten Übersetzung gelesen und sie haben mir sehr gut gefallen. In modernen Übersetzungen wird vielleicht manches verbessert, aber auch vieles verschlimmert, da neu interpretiert. Die meisten können sich eben nicht so wirklich in die alte Zeit hineinversetzen, was auch verständlich ist, aber darum eben scheinen mir ältere Übersetzungen eben näher dran zu sein. Sie entsprechen aber nicht mehr dem Stil, den wir gewohnt sind und deswegen erscheinen sie uns oft schwieriger zu lesen.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Keine Ahnung, ob ich mich jetzt klar genug ausdrücke. Es ist immer noch so heiß ...
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Vermutlich ist es auch eine Geschmackssache.
Aber wenn ich mir die aktuellen und häufig doch sehr geschluderten Übersetzungen ansehe, dann sind mir die alten trotzdem lieber. Da wurde zwar auch oft geschludert, aber da war es dann wenigstens der zur damaligen Zeit aktuelle Stil und kein moderner Versuch, einen altertümlichen Stil zu generieren.
Wie gesagt, mit älteren Übersetzungen bin ich bisher immer sehr gut gefahren. Während mich bei neueren Übersetzungen teilweise schon die neuen Titel abschrecken.
Oftmals sind es Kleinigkeiten, die mir da nicht gefallen.
Und meiner Meinung nach sind die meisten älteren Übersetzungen doch etwas näher am Original, weil sie oft sehr wörtlich übersetzt haben. Das erkenne ich immer wieder, wenn ich neuere Übersetzungen von antiken lateinischen oder griechischen Texten lese. Ich finde, daß das durchaus einiges nimmt, wenn man zu modern übersetzt, auch wenn man es auf alt trimmt.
Mitglied gelöscht
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Mitglied gelöscht
Was das spanische Original angeht. Da kommt es vmtl. darauf an, wie sehr sich der Stil in der Zwischenzeit gewandelt hat und ob es in einem Dialekt geschrieben wurde. Dantes "Divina Commedia" wurde in einem alten Toskanisch geschrieben, wenn ich mich richtig erinnere und es nicht mit "De Vita nuova" verwechsle, und da haben die Autoren dann natürlich mit der Übersetzung ziemliche Schwierigkeiten.
Alles in allem denke ich aber doch, daß es schlichtweg Geschmackssache ist. Und es kommt auch ein wenig auf den jeweiligen Übersetzer an. *find*
Mitglied gelöscht
Und vielleicht gibt es hier jemanden unter uns, die genügend Spanisch kann, um das Original beurteilen zu können? Wo sind denn all die anderen?
Was das 19. Jahrhundert angeht - ich lese auch nicht gern historische Romane, egal wo sie spielen.
Mitglied gelöscht
Hier ist der Originaltext zu finden - für den Fall, dass jemand hier beurteilen kann, wie gut lesbar der ist.
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Falls ich mich morgen aufgrund Stress² nicht melde: ich bin Sa-Mi ohne Internet und kann dann frühestens am Mittwoch wieder schreiben. Wünsche Euch vorab schon mal ein schönes WE und Wochenbeginn :)
Mitglied gelöscht
Habt Ihr eigentlich auch diese Illustrationen? Sogar Picasso hat Don Quijote gemalt, oder? Finde es total interessant, wie sehr das Buch andere bis in die heutige Zeit (Sprichwörter) inspiriert...
Bis bald, liebe Grüße :)
Mitglied gelöscht
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Shinji: Ja, ich habe auch die Kupferstiche (?) im Buch. Don Quijote und Sancho finde ich ziemlich gut getroffen. Salvator Dali hat auch Bilder zu Don Quijote gemalt, bei Picasse vermute ich, daß Du Recht hast, weiß es aber nicht.
Nach 24 Kapiteln, in denen Don Quijote auf immer wieder neue Dummheiten kommt, denkt man sich immer wieder, schlimmer kann es doch nicht werden? Irgendwann kann doch nichts neues mehr passieren. Da aber immer noch gut 900 Seiten übrig sind, schwant mir doch Übles... *gg*
Mitglied gelöscht
Als Konsequenz habe ich mir jetzt aber Don Quijote bestellt, allerdings als gekürztes HB.
Und jetzt fahre ich auch erst mal in urlaub.
*wink*
Mitglied gelöscht
Vielen Dank für Deinen Versuch, das Original zu lesen!
Zumindest die Dir unbekannten Konjugationen lassen doch darauf schließen, daß es eher altmodisch geschrieben ist.
Viel Spaß im Urlaub!
Mitglied gelöscht
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so ich habe vorhin etwas weitergelesen. ist schon ziemlich altertümlich das ganze ;) erinnert mich vom stil ein bisschen an grimmelshausen, über den ich meine bachelor-arbeit geschrieben habe (kurze kapitel mit überschriften, kuriose ereignisse in jedem kapitel etc.). habe sonst ja keine vergleichsmöglichkeiten *g*.
Mitglied gelöscht
Grimmelhausen habe ich bisher noch nicht gelesen, aber die Kapitelüberschriften sind eigentlich typisch für diese Zeit, soweit ich das noch im Kopf habe. Ich las mal ein Buch, da waren die Kapitelüberschriften mindestens 10 Zeilen lang! *gg*
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Um ehrlich zu sein: Ich kann mir die Überschriften sowieso nie merken. Aber diese langen machen irgendwie doch mehr Sinn als diese ultrakurzen.
Allerdings scheinen sie beim "Don" doch sehr ironisch zu sein und oft gar nicht genau das zu halten, was der Leser sich einbildet. ;o)
Mitglied gelöscht
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Mir fallen auch keine mehr ein....
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
Mitglied gelöscht
*letztes Jahr gelesen habe*
Mitglied gelöscht
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Sooo... und jetzt hätte ich eine Bitte an Euch:
Würdet Ihr mir, bitte, den Gefallen tun und in Kapitel 23 besonders auf Sanchos Esel achten?
Ich bin nämlich gerade einigermaßen verwirrt, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich es nur überlesen habe oder ob Cervantes (oder der Übersetzer) hier einen Fehler gemacht hat oder ob Cervantes sich hier einen Scherz erlaubt hat.
In Kapitel 25 kommt nämlich eine Stelle, in der Don Quijote etwas mit seinem Pferd Rosinante tut und Sancho daraufhin etwas über seinen Esel sagt.
Ich hoffe, Ihr wißt dann schon, was ich meine.
Mitglied gelöscht
Mal sehen, wie weit ich heute komme. Zum Herumschleppen finde ich das Buch einfach zu schwer, habe es ausprobiert ;-) Deswegen lese ich es nur, wenn ich zuhause Zeit dafür finde.
Mitglied gelöscht
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ich bin heute ein bisschen weitergekommen, vorhin habe ich aber auch noch einen krimi von nele neuhaus angefangen, der mich sehr fesselt!
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