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Vegan kochen - Tipps und Rezepte

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Beitrag
erstellt am
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Vielleicht gibt es hier ja doch den ein oder anderen Veganer oder solche, die zumindest manchmal vegan kochen und uns hier ihre Erfahrungen und Rezepte mitteilen können.

Ich fang mal an mit zwei meiner Lieblingsrezepte:

Österreichisches Erdäpfelgulasch (Kartoffelgulasch)

800 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Liter Suppe (ich nehme dafür anstatt Gemüsebrühe meine selbstgemachte Würzepaste)
4 EL Öl oder vegane Margarine
20 g Paprikapulver
1 TL Essig oder mehrere Schluck Essigurkenwasser
je nach Geschmack 3 - 5 Essiggürkchen
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Majoran

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 - 2 cm große Würfel schneiden
Die Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden
Den Koblauch schälen

Die Zwiebel und den durchgedrückten Knoblauch in Öl oder Vegan-Margarine anschwitzen, bis diese sich leicht färben.
Vom Herd nehmen und mit dem Paprikapulver bestäuben, den Essig oder das Essiggurkenwasser dazugeben und mit der Suppe ablöschen.
Die Kartoffeln dazugeben und mit Majoran, Pfeffer und nach Geschmack Salz oder weiterer Würzpaste abschmecken.
Ca. 20 - 30 Minuten köcheln lassen, je nachdem welche Sorte Kartoffeln und wie dick sie geschnitten wurden.

Wovon ich auch ganz begeister bin: Hefeschmelz
Diesen Hefeschmelz kann man auf alles geben, was sonst mit Käse überbacken wird.

2 EL vegane Margarine
3 TL Mehl
ca. 150 ml lauwarmes Wasser oder Sojamilch
1 TL Senf mittelscharf
1TL Salz
4 EL Hefeflocken

Die Hefeflocken in der warmen Flüssigkeit (Wasser/Sojamilch) auflösen.
In einem kleinen Topf die Margarine schmelzen, mit dem Schneebesen das Mehl einrühren.
Mit dem Hefeflocken/Flüssigkeitsgemisch und gut rühren und aufkochen lassen.
Das Salz und den Senf hinzugeben und weiterrühren .
Mit weiterem Wasser oder Sojamilch aufgießen, bis der Hefeschmelz eine ein bisschen flüssigere als puddingartige Konsistenz erreicht hat.

Das kann man dann über eine Pizza oder einen Auflauf geben. Ideal schmeckt der Hefeschmelz, wenn er eine leicht bräuliche Färbung erreicht hat.
18.02.2013 13:09:25
Infernale

Mitglied gelöscht

 

Ich habe mir kürzlich das "Vegan for fit"-Buch von Attila Hildmann besorgt.

Wollte es unbedingt mal ausprobieren und muss sagen, dass sehr leckere Sachen drin sind.
Besonders hat mir z.B. das Pastinaken-Risotto geschmeckt.

Unterm Strich muss ich allerdings sagen, dass dies keine dauerhafte Ernährungsform für mich persönlich ist.
18.02.2013 15:57:42
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Das Buch habe ich neulich meiner Tochter geschenkt. Sie ist sehr angetan davon.

Danke für den Tip mit den Hefeflocken, Lilapause. Die werde ich mir gleich mal besorgen.

Bis jetzt komme ich vegan ganz gut klar. Ich koche sowieso gern Eintöpfe oder irgendwelche exotischen GEmüsepfannen, beim Mittagessen habe ich bislang nichts vermißt. Abends eine überbackene Kleinigkeit wäre allerdings auch mal ganz schön.

Gestern gabs bei mir Kartoffelrösti aus Pellkartoffeln vom Vortag. Einfach die geriebenen Kartoffeln mit den gewürfelten Zwiebeln vermengen und das Ganze schön kross braten. Entweder wie einen Pfannkuchen "am STück" oder zerfleddert wie ein Rührei. Schmeckt beides gleich gut.

Dazu gabs übrigens Apfelmus. Eigene Ernte, eingefroren.







18.02.2013 17:41:53
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Kartoffelpü kann man übrigens ausgezeichnet mit Sojamilch zubereiten. Ich fand den Unterschied nicht gravierend. Und man kann dem Pü ja einen besonderen Pfiff verpassen durch Meerrettich oder Wasabi oder was immer man mag. Mit Pü kann man prima experimentieren.
18.02.2013 17:45:24
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Rote Linsen Pürree

1 Bund Suppengrün (1 Möhre, Stück Porree, Stück Sellerie)
1 Zwiebel
rote Linsen
Gemüsebrühe
Sojasoße, Curry, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Paprika
Rapsöl

---

Die Zwiebel und das Suppengrün in zierliche kleine Stückchen schneiden :-))

Ca. 1/4 Paket Linsen in einem Sieb waschen.

Reichlich Rapsöl in einen Topf geben (also wirklich viel). Dann die Zwiebel anschwitzen, wenn sie leicht anfängt zu bräunen das Suppengemüse zugeben und auch leicht anziehen lassen. 1/2 TL Salz, 1 - 2 TL Gemüsebrühe, 1 EL Curry, eine Messerspitze kreuzkümmel, Pfeffer und Paprika zugeben, umrühren.

Die Linsen zum Suppengrün geben und umrühen. Wasser zugeben, bis die Linsen bedeckt sind. Bei kleiner Hitze mit Deckel kochen, am Herd stehen bleiben. Immer wieder Wasser nachschütten, da die Linsen sehr schnell quellen (und anbrennen). Aber nicht zu viel Wasser, es soll ja am Ende (so nach 15 Minuten) pürreeartig sein. Immer wieder rühren.

Zum Schluss abschmecken mit Sojasoße, Salz und Pfeffer.

Das Ganze kann man prima in einer Tupperschüssel im Kühlschrank so 3 Tage aufbewahren. Abends ist es in der Mikrowelle eine nette Mahlzeit oder es geht auch kalt als Brotaufstrich oder Gemüsedipp.
18.02.2013 18:23:45
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Nudelsalat

Vollkornnudeln
1 grüne Paprika
2 Möhren
1/2 frische Ananas
Frühlingszwiebeln

Rapsöl/bisschen Leinöl
weißen Balsamicoessig
Sojasoße
Salz, Pfeffer, Cheyennepfeffer, Curry

Nudeln bissfest kochen. Paprika in sehr kleine Stückchen schneiden. Möhren in lange feine Streifen schneiden und zum Ende der Kochzeit für 2 -3 Minuten ins Nudelwasser schmeißen. Ananas in Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Mit Essig, Öl, Sojasoße und den Gewürzen ein Dressing herstellen.

Die Nudeln mit viel kaltem Wasser abkühlen und abtropfen lassen. Das Gemüse dazugeben, Dressing drüber und einziehen lassen.
18.02.2013 18:26:16
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Zucchini-Kokos-Curry-Soße mit Reisnudeln

1 Zucchini
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Dose/Packung Kokosmilch
Curry, Salz, Pfeffer
Reisnudeln

Zucchini in halbe Scheiben schneiden, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden

Olivenöl erhitzen und darin die Zucchinistücke braten bis sie angebräunt sind. Lauchzwiebeln zugeben, kurz mitbraten. Knoblauchzehe rein pressen, Curry, Salz und Pfeffer darübergeben. Die Kokosmilch zugeben und aufkochen. Nachwürzen mit Salz und Curry.

Reisnudeln in einen Topf geben, mit kochendem Wasser übergießen, Deckel drauf und 10 Minuten warten (nicht auf dem Herd kochen).

Die Reisnudeln abgießen und in die Curry-Soße geben, schwenken.
18.02.2013 18:27:44
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Italienische Nudelsuppe

250 g Gabelspagetti
1 Zucchini
4 Stücke Stangensellerie
1 Möhre
2 Knoblauchzehen
Tomatenmark
Olivenöl
Weißwein
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer


250 g Gabelspagetti in Salzwasser bissfest kochen

Öl in eine Topf geben, 2 - 3 Knoblauchzehen reipressen und Salz dazugeben, ganz kurz anschwitzen. Stangensellerie, Zucchini und Möhre in kleine Stückchen schneiden und dazugeben. Kurz anschwitzen. 1/2 Tube Tomatenmark dazugeben. Gut einrühren. 1 Glas Weißwein dazugeben. 1/2 - 1 Liter Gemüsebrühe dazugeben.

10 Minuten kochen lassen.
Das Gemüse sollte noch bissfest sein, nicht totkochen bitte!

Nudeln dazugeben!
18.02.2013 18:30:02
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Ich hoffe, die Rezepte fallen überhaupt wirklich unter vegan *unsicher guck*
18.02.2013 18:30:48
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Ich kann nichts Böses darin entdecken :-)

Danke, ich werde diesen Fred mal unter Dauer-Beobachtung halten.
18.02.2013 18:41:55
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

winterschmied, so ein Linsenpürree mache ich manchmal als Brotaufstrich. Ich mags, meine beiden Männer weniger.

Das Buch 'Vegan for fit' werde ich mir mal anschauen, wenn es euch so begeistert.

mumin, falls ihr sehr gerne Kartoffelpü esst, hab ich ein ganz abgefahrenes Rezept für dich, was sich erst seltsam anhört aber superlecker schmeckt. Ich hab das in einer Fernsehsendung gesehen und musste es sofort ausprobieren.

Zutaten:

Mehlige Kartoffeln,
Endiviensalat
Essig, Öl, Salz Pfeffer

Die Kartoffeln mit viel Salz kochen, damit man später nicht mehr viel nachsalzen muss.
Währenddessen einige Endiviensalatblätter (ich denke pro Person so ca. 3 - 5 Blätter) waschen und in dünne Streifen schneiden.
Den Endiviensalat mit einer Vinaigrette (Essig, Öl, Salz, Pfeffer) ganz normal anmachen.
Die weichen Kartoffeln in eine Schüssel geben und entweder zerstampfen oder vorsichtig mit einem Mixer verrühren.
Um das ganze geschmeidig zu machen, gibt man Olivenöl bei.
Wenn die Kartoffeln einigermaßen zermatscht sind, gibt man die angemachten Endivien dazu (ohne die Soße) und vermengt alles, bis man ein richtiges Pürree hat.

Das schmeckt uns super zu Ofenkarotten.

Karotten schälen und einmal der Länge und einmal der Breite nach halbieren.
In eine Schüssel geben, mit viel Olivenöl, Thymian oder Rosmarin und Salz marinieren.
Das ganze auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Blech kippen, verteilen und in dem auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen so lange backen lassen, bis sie ein wenig dunkel anlaufen.

Lecker!
18.02.2013 18:44:23
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Die Rezepte dürfen halt weder quieken, schnattern, muhen, blöken......und auch net wiehern.:-)
18.02.2013 18:44:49
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Tolle Rezepte Winterschmied und natürlich sind die vegan. Es ist ja nichts drinn, was von Tieren stammt.
18.02.2013 18:45:47
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Die meisten traditionellen Eintopfgerichte sind vegan, wenn man das Fleisch weglässt (was ich ohnehin seit Jahren getan habe). Ich denke da zB an Eintöpfe aus getrockneten Hülsenfrüchten, Suppengemüse und Kartoffeln. Für mich habe ich weiße Bohnen wiederentdeckt, im Schnellkochtopf garen die in durchaus übersichtlicher Zeit. Die Gemüsezutaten kann man gut variieren. Die Würzung auch.
18.02.2013 18:45:51
Fantadose

Fantadose

(1858 Beiträge)

Ich finde ein Chilli aus Sojahack sehr lecker. Männemhatbes nicht mal gemerkt da ich Hackfleischgewürz verwendet habe.
18.02.2013 18:45:53
Fantadose

Fantadose

(1858 Beiträge)

Männe hat's nicht gemerkt sollte das heißen
18.02.2013 18:46:33
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

jaga, du hast das etwas eleganter formuliert, als ich :-).
18.02.2013 18:46:36
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Lilapause,
das Endivien-Pü-Rezept ist nicht abgefahren, das ist mir aus meiner Kindheit noch bekannt, und ich mag es sehr gerne!
18.02.2013 18:46:42
winterschmied

winterschmied

(31675 Beiträge)

Das mit den Endivien-Kartoffeln kenn ich noch von früher, von Oma. Sehr lecker, in der Tat.
18.02.2013 18:47:17
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Ofenkarotten? Auf die Idee muss man erst mal kommen. Ist bereits notiert. Möhren hab ich _immer_ im Haus.
18.02.2013 18:47:42
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Fantadose, du hast recht, ein Chilli sin carne mit Sojahack schmeckt richtig gewürzt total lecker und wer es nicht weiß, denkt tatsächlich er würde Hackfleisch essen. Mich kann man damit allerdings nicht täuschen, denn ich habe einen sehr, sehr ausgeprägten Geschmacks- und Geruchssinn.
18.02.2013 18:48:41
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Echt, das ist ein altes Rezept? Ich kenne nur Endivien-Kartoffelsalat und fand die Idee erst einen Salat anzumachen und ihn dann unters Pürree zu mischen total verrückt. Hab ich vorher noch nie gehört.

mumin, die Ofenkarotten essen sogar Leute gerne, die sonst keine Karotten mögen. Gib mal eine Rückmeldung wie sie gemundet haben.
18.02.2013 18:50:50
rote_zora_67

Mitglied gelöscht

 

Sehr lecker ist auch Ofen-Wurzelgemüse, z.B. Karotten (wurde ja schon genannt), Pastinaken und Petersilienwurzel.

Vegan zu kochen finde ich übrigens weniger schwer. Vieles von dem, was ich koche, ist vegan. Völlig unbewusst.

18.02.2013 18:51:23
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Also mit Pastinaken und Petersilienwurzel sowie Sellerie und Fenchel kann man mich sonstwohin jagen. Ich weiß nicht wie man sowas essen kann, mir wird beim Geruch davon schon schlecht. Als ich anfing für mein Baby die erste Nahrung zu kochen waren das Karotten mit Kartoffeln und Pastinaken. Ich kann mich noch erinnern, dass mir jedesmal sowas von übel war, aber weil es für Babys erste Nahrung so gesund sein soll, musste ich da durch. Und ich bin belohnt worden für meine viele Kocherei, heute isst mein Sohn so gut wie jedes Gemüse und Obst und wenn er zum Frühstück mal keinen Obst-Gemüseteller bekommt (was sehr selten vorkommt) fängt er sofort an zu meckern :-).
18.02.2013 18:55:50
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Fenchel esse ich am liebsten roh - aber wenn jemand ein gescheites Rezept hat, bin ich aufgeschlossen und dankbar. Gekocht fand ich ihn bei meinen bisherigen Versuchen nicht ganz so lecker.
18.02.2013 19:02:07
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

****Ofenkarotten? Auf die Idee muss man erst mal kommen.****

ALSO MUMIN!! Wiielange bist du hier im Forum schon unterwegs? Dass man jegliches Wurzelgemüse und auch Kürbis genau wie Kartoffeln im Ofen backen kann, poste ich doch mindestens einmal jährlich in irgendeinem Futterfred.

Lilapause, auf diese Art geblackene Pastinaken schmecken wirklich ganz anders, als wenn du sie dünstest oder kochst. Nussig aromatisch. Ich schwör's! Echt! Trau dich!

Neuerdings gibt es ja hierzulande auch Süßkartoffeln aus Südeuropa aufm Markt. Ich mache davon gerne Currys. Nee, ein Rezept hab ich nicht, aber das Netz hat sicher tausende.
18.02.2013 19:21:20
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Die einzige Möglichkeit Fenchel zu ertragen und wo er sogar ganz gut schmeckt, ist ihn wie eine Zwiebel dünn aufzuschneiden und in Öl knusprig braun zu braten. Aber davon kann man nicht zuviel essen, weil zu fettig.
18.02.2013 19:22:41
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Ich dünste Fenchel geviertelt in ganz wenig Salzwasser, kippe O-Öl drüber und esse ihn.....na, zu allem Möglichen: Polenta, Kartoffeln, Bulgur, Quinoa.....mit oder ohne Soße.....mit oder ohne bissl geröstete Saaten oder Nüsse.
18.02.2013 19:24:30
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Dann werde ich mal ganz mutig sein und mir eine Minipastinake kaufen und zu den Ofenkartoffeln dazugeben. Aber ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass das dann wirklich nicht nach Pastinake sprich sellerieähnlich schmeckt.

Aus Süßkartoffeln hab ich vor langer Zeit mal etwas gemacht, hat gut geschmeckt, aber ich habe keine Ahnung mehr was es war.
18.02.2013 19:25:15
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Du bist aber mal gnäschig, Lila!! Nimm dir ein Beispiel an deinem Sohn!*streng gucke*
18.02.2013 19:25:37
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Ich finde, Pastinake schmeckt nicht nach Sellerie, sondern nach......äh.....Pastinake.
18.02.2013 19:26:48
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Dafür mag mein Sohn keinen Rosenkohl, den ich liebe :-). Jedem das Seine, es gibt bestimmt auch Dinge, die du nicht magst, oder isst du alles? Das interessiert mich jetzt wirklich.
18.02.2013 19:33:56
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Jetzt bloß Gemüse?

Also Blumenkohl mag ich nicht so wirklich, obwohl ich ihn schon esse, wenn ich muss. Tobinambur hingegen halte ich persönlich für ungenießbar. Brrrrr Selbst wenig davon in Mischgemüse versaut selbiges geschmacklich total.
18.02.2013 19:37:21
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Blumenkohl find ich wiederum total lecker, vor allem in Essig und Öl als Salat angemacht, aber auch mit Käsessauce (was ja zur Zeit nicht geht) oder mit gebratenen Semmelbröseln bestreut.

Schmeckt eigentlich Panade aus Vollkornsemmeln? Weißt du das zufällig?
18.02.2013 19:46:13
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

****
Schmeckt eigentlich Panade aus Vollkornsemmeln? Weißt du das zufällig?
****

Klar, schmeckt die. Besser als die weiße, finde ich.
18.02.2013 20:05:27
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Weiß jemand eine Verwertung für eine große Menge Paniermehl? Ich hatte irgendwann für Gäste zuviele Baguettes gekauft und habe sie fein gemahlen und bewahre das Paniermehl nun schon ewig auf.

Ich weiß ein einziges Rezept, für das man einigermaßen viel davon braucht: GEfüllte Tomaten. Da werden die Brösel mit Olivenöl und Knoblauch vermischt, in die Tomaten gefüllt und dann wird das Ganze gegrillt oder überbacken (mit Käse, den man aber gut weglassen kann).

Aber sonst?
18.02.2013 20:26:27
rote_zora_67

Mitglied gelöscht

 

Mumin, lach nicht, wir machen ab und an Paniermehlschnitzel. Dazu das Paniermehl mit Eiern verqirlen (ich weiss ja, dass du die Legehennen persönlich kennst und deshalb durchaus Eier isst). Die Masse sollte nicht zu fest sein, sonst werden sie sehr hart. Salzen und pfeffern und natürlich kann man mit Gewürzen und/oder Kräutern experimentieren.
Davon mit dem Esslöffel Häufchen in die Pfanne mit heissem Öl und wie ein Schnitzel braten.

Ansonsten röste ich Paniermehl in viel Butter (die vegane Variante wäre ja dann Margarine) und gebe sie als Topping über gegartes Gemüse.
18.02.2013 20:44:23
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Ich lache gar nicht, jedenfalls nicht über Deine Paniermehlverwertung. Prima Idee, das!

Ob es morgen hier Ofenmöhrchen und Paniermehlhäufchen gibt? Sieht schwer danach aus.
18.02.2013 21:03:06
rote_zora_67

Mitglied gelöscht

 

Oh, ich glaube, ich sollte zu Besuch kommen. ;-)
18.02.2013 21:29:34
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Der erste Versuch findet bei mir aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie aller privaten Personen statt :-)
18.02.2013 21:50:19
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

*****
Ob es morgen hier Ofenmöhrchen und Paniermehlhäufchen gibt? Sieht schwer danach aus.
*****

*sabber*
18.02.2013 21:55:10
Buecherwurm_Solli

Buecherwurm_Solli

(20840 Beiträge)

Mumin,
bei Griechen aßen wir letztens Auberginen- und Zucchinischeiben paniert und gegrillt. Zum Gemüsepanieren kannst Du die Brösel verwenden.

Kann mir jemand sagen, welche veganen Lebensmittel viel Kalzium und Eisen enthalten?

Tofuwurst und -Fleischersatz mögen wir nicht. Gemüse, Kräuter, Säfte, so etwas interessiert mich.
18.02.2013 22:31:16
Lilapause

Mitglied gelöscht

 

Ich hab hier etwas aus einer Seite rauskopiert:

vegetarische und vegane Lebensmittel mit mittleren bis hohen Eisengehalt:

Backwaren: hier vor allem die Vollkornvarianten von Knäckebrot, Roggenbrot, Weizenvollkornbrot
Salzstangen,
unpolierter Reis
Vollkornnudeln
Vollkornmehle
Früchte: Äpfel, Ananas, Aprikose, Bananen, sehr viel in Beerenobst - Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen
Nüsse: Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln (sehr viel) und Walnüsse
Gemüse: Artischocken, Blumenkohl, Broccoli, Champignons, Chicoree, Erbsen, Feldsalat, Karotten, Kartoffeln, Kopfsalat, Lauch, Paprika, Rosenkohl, Sojabohnen (sehr viel), Schnittlauch, Zucchini

Förderstoffe, die gut sind für die Eisenaufnahme:

Vitamin C
organische Säuren aus Früchten und wahrscheinlich auch Essigsäure und Milchsäure
Fruchtzucker

Darüber hinaus gibt es Hemmstoffe, die die Aufnahme von Eisen hemmen:

Kaffee und schwarzer Tee enthalten Tannin, das die Aufnahme von Eisen ebenso stark hemmt, wie Phytinsäure (enthalten in nicht fermentierten Vollkorn- und Hülsenfrüchten und deren Produkten)
Kalzium (also alle Milchprodukte)
Magnesium
Phosphate (in Fleisch, Käse natürlich vorkommend, aber auch als Zusatzstoff in Designer-Lebensmitteln)
Oxalsäure (enthalten in Kakao, Rharbarber und was lange Zeit keiner glauben wollte Spinat)
Darüber hinaus gibt es Medikamente (v.a. Antazidum, ein Präparat für den Magen), die als Eisenhemmer gelten.

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.
19.02.2013 07:03:12
balou_bb

balou_bb

(2653 Beiträge)

Super Thread!

Wir machen gerade einen veganen Kochkurs mit. Bisher haben wir gekocht:
- Lasagne. War mir zu aufwendig. Aber die Tomatensoße mit Sonnenblumenkernen kann man auch gut als Sauce Bolognese zu Spaghetti essen.
- Süßkartoffel-Linsen-Eintopf. Ging so.
- Seitan-Gyros mit Tzaziki, Pommes und Weißkraut

Ich kann heute abend mal die Rezepte raussuchen.

Und am Wochenende gab es superleckere Bratkartoffeln mit Räuchertofu- statt Speckwürfelchen. Aus der Zeitschrift "Vegetarisch fit".

19.02.2013 08:37:19
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Nachtrag zum Eisengehalt: Rote Bete gehört noch mit auf die Liste. Und Schwarzwurzeln und Topinambur.

Auch Zuckerrübensirup ist stark eisenhaltig. Ab und zu mal ein Teelöffelchen naschen ist wirklich gesund.

(ich war übrigens jahrzehntelang stark anämisch, die Werte waren wirklich tief im Keller. Jetzt esse ich seit zweieinhalb Jahren kein Fleisch mehr. Mein Hb-Wert liegt, ohne dass ich beim Essen gezielt auf Eisengehalt etc. achte, bei etwa 14, so viel hatte ich im ganzen Leben früher nicht! So viel zu dem gern von der fleischessenden Bevölkerung vorgebrachten Argument, ohne Fleisch könne man den Eisenbedarf nicht decken.)
19.02.2013 09:07:02
muminmama

Mitglied gelöscht

 

Meine Versuchsküche bleibt heute mittag leider kalt, ich esse abends auswärts und zweimal am Tag warm muss man ja nicht unbedingt haben.

Allerdings habe ich einen kleinen Versuch mit Sojamilch (musste weg) unternommen und daraus Schokopudding gekocht. Aus Puddingpulver mit einer ordentlichen Portion Extra-Kakao.

Ich muss sagen, das Ergebnis ist okay. Warm schmeckte der Pudding mir zunächst gar nicht, aber abgekühlt fand ich ihn ganz passabel.
19.02.2013 12:51:10
Buecherwurm_Solli

Buecherwurm_Solli

(20840 Beiträge)

Danke, Lilapause. Das hilft mir auf jeden Fall weiter.

Habe schon gelesen, dass das Eisen aus Getreide besser zusammen mit z.B. Orangensaft aufgenommen werden kann.
Das Kaffee ein Hemmer ist, finde ich doof. Weil ich sehr gern Kaffee trinke. Auch morgens zu meinem Getreide-Obst-Mix.
19.02.2013 13:10:40
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Ja, Zuckerrübensirup ist eine feine Sache. Schmeckt aromatisch süß pur oder auf dem Brot und ist randvoll mir Mineralstoffen und Vitaminen, ganz im Gegensatz zu Fabrikzucker. Kürzlich süßte ich damit einen Gewürzkuchen, also ein Gebäck mit kräftigem Eigengeschmack. Schmeckte prima. Für feines Gebäck mit zartem Geschmack eignet er dich natürlich nicht.

Und dann ist da noch Sesam. Sesam enthält viel mehr Kalzium, als Milch. Mit dem Unterschied, das man sein Kalzium wirklich verwerten kann, das von Milch nach neusten ERkenntnissen nicht. Sie soll sogar eine Kalziumräuberin sein. Krass, gell?
Beim Sesam ist es aber wichtig, dass er entweder sehr, sehr gut gekaut wird oder gerieben gegessen wird, z.B. als Tahin. Vollkornroggenbrot mit dick Tahin und Banane drauf. Danach gierte ich in meinen beiden Schwangerschaften. Und kuckt euch meine Mädels an, wie groß und stark sie geworden sind!!:-)
19.02.2013 19:44:06
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Menno, zwei Tippfehler in so nem kurzen Posting!!
19.02.2013 19:45:45
rote_zora_67

Mitglied gelöscht

 

Bei uns gab es heute auch veganes Essen:
Tofustreifen mit Basmatireis, dazu glasierte Möhrchen und Erdnusssoße (mit viel Ingwer und Chili).
19.02.2013 19:50:37
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