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Was habt ihr im Juni 2008 gelesen?
Beitrag
erstellt am
Mitglied gelöscht
Da es diesen Beitrag erstaunlicherweise noch nicht gibt - und wir haben ja schon den 30. .... ;-)
will ich ihn mal eröffnen. Damit er nicht doppelt erscheint, gleich meine Liste...
will ich ihn mal eröffnen. Damit er nicht doppelt erscheint, gleich meine Liste...
30.06.2008 14:46:26
Mitglied gelöscht
Angefangen hat bei mir der Juni mit meinem Lieblingsautor "F. Paul Wilson"... um die Hintergründe etc. um Handyman Jack besser zu verstehen, wurde irgendwo in den Weiten des www. "Das Kastell" empfohlen....
1) DAS KASTELL von F. Paul Wilson
Kein Buch aus der Handyman-Jack-Reihe - aber ein Buch, das um Jahre vor ihm spielt (zur Zeit des 2. Weltkrieges in Rumänien). In diesem Buch werden die Hintergründe der Gegenspieler Gut & Böse näher erläutert.
Warum gibt es diverse Gegenspieler, wo sind sie sich begegnet etc pp.
Für Fans von Handyman Jack nicht unbedingt ein Muss - aber doch ein kleines Bonbon.
Im 2. Weltkrieg wird Wehrmachtsoffizier Wörmann zu einem Gebirgspass in Rumänien befohlen. Dort steht ein seltsames Kastell, dessen Wände mit merkwürdigen Zeichen bemalt sind, und das nach einer unbekannten Architektur erbaut ist.
Als eine verborgene, scheinbar leere Kammer geöffnet wird, geht eine seltsame Wandlung mit dem Gebäude vor sich. Etwas ist erwacht. Es ist alt und intelligent und unvorstellbar grausam. Und es beginnt zu töten - einen Soldaten nach dem anderen.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben - typisch Wilson halt. Hat Spaß gemacht, es zu lesen :-)
Meine Bewertung:
Note: 1-
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
2) DAS SECHSTE SIEGEL von STEINUNN JOHANNESDÓTTIR
Island im 17. Jahrhundert. Algerische Freibeuter fallen ein, morden und plündern und verschleppen 252 Isländer. Nach einer langen Reise über den Atlantik werden diese Menschen in Algier als Sklaven verkauft. Man begleitet Gudrid und ihren Sohn in dieser Zeit... Nach 9 Jahren gibt es Hoffnung - ein holländischer Kaufmann kauft im Auftrag des dänischen Königs Sklaven frei.
Nach einer wahren Begebenheit.
War mal nett, auch mal eine nicht ganz so bekannte Sache aus der Geschichte kennen zu lernen.
Insgesamt gut geschrieben, man hätte aber mehr draus machen können. Hab mich aber gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch bedenkenlos empfehlen.
Meine Bewertung:
Note 2-
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
3) FORMULA von DOUGLAS PRESTON & LINCOLN CHILD
Mein erster Thriller von diesem Thriller-Duo. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht:
Zu Beginn von Formula werden auf einer Baustelle in New York tief unter der Erde 36 Leichen gefunden, alle Opfer einer brutalen Mordserie, die offenbar bereits über 100 Jahre zurückliegt. Wirklich katastrophal wird die Angelegenheit, als ein Nachahmungstäter auf einen Artikel von Smithback hin ähnliche Morde begeht. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Skelette aus dem 19. Jahrhundert während grausamer Experimente zu Tode kamen: Ein Chemiker hatte an ihnen Versuche unternommen, um eine das Leben verlängernde Formel zu finden. Und damit haben Pendergast und seine Helfer eine erste Spur, die sie zu dem aktiven Killer führen könnte.
Auch wenn das Buch ziemlich dick ist, ist es sehr schnell zu lesen - ab der ersten Seite unheimlich spannend, legt man es nicht mehr aus der Hand. Die Grundidee nebst Umsetzung - einfach klasse!
Wird nicht mein letzter Thriller von diesen beiden sein!
Meine Bewertung:
Note: 2
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
4) UND EWIG SEID IHR MEIN von ROMAN RAUSCH
Eine grausige Entdeckung: An einem Flussufer werden menschliche Innereien gefunden. Für den Kriminalpsychologen Balthasar Levy und seine Chefin Michaelis hat der Fund eindeutig mit älteren, ungelösten Fällen zu tun. Der Profiler lässt Mitglieder einer Satanistengruppe festnehmen, aber dann verschwindet eine weitere Frau. Und die Anrufe des Serienkillers bei Levy nehmen kein Ende.
Ein deutscher Thriller - ABER das muss man sich ständig bewusst machen. Würden nicht ständig deutsche Städtenamen auftauchen, würde man meinen, man hat einen amerikanischen Spitzenthriller unter den Augen.
Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend.
Mein Highlight des Junis!
Meine Bewertung:
Note 1+
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
5) ENTSCHEIDUNG EINER SOMMERNACHT von ERICA SPINDLER
Mit einem Handstreich könnte der mächtige Ryder Hayes die größte Firma von Hazelhurst in Ohio vernichten. Er hätte allen Grund dazu, es den Menschen hier heimzuzahlen: Als Teenager hat man ihm zu Unrecht die Schuld an einem tödlichen Unfall gegeben, und er musste fliehen. Doch auch unbeschwerte Erinnerungen verbindet Ryder mit seinem letzten Sommer in der Kleinstadt. Denn da war Jennifer Joyce, ihre tiefe Freundschaft und die verstohlenen Küsse, von denen niemand wissen durfte.
Unter dem Titel steht: "Romantic Thriller"....
Naja.... Freunde der damals kursierenden Denise-Romane kommen nicht zu kurz.... Highschool-Romanze - und man sieht sich später wieder. Dazwischen stehen scheinbar unüberbrückbare Gegebenheiten....
Nett zu lesen - aber absolut nicht anspruchsvoll zu nennen. Sehr seicht und triefend.
Meine Bewertung:
Note 3
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
6) DIE TOCHTER DES GESCHICHTENERZÄHLERS von SAIRA SHAH
Vielleicht hatte ihr Vater es geahnt, dieser große Geschichtenerzähler, der im fernen England im Kopf seiner kleinen Tochter die Kultur ihrer Heimat verankern wollte. Auf Sairas kindlichen Wunsch, das Zauberland Afghanistan, das sie nur aus seinen Legenden kannte, später selbst einmal besuchen zu wollen, hatte er rätselhaft reagiert: Wäre sie erst erwachsen, würde sie verstehen, dass sie gar nicht hinfahren müsse. Heute hat sie begriffen: Das Afghanistan des Vaters, stolz, gastfreundlich und von religiöser Toleranz geprägt, hatte lediglich in seinen Träumen überlebt. In Wirklichkeit hatte es längst aufgehört zu existieren. Seine Tochter machte sich zur Aufgabe, es wieder zu entdecken.
Habe ich nach 100 Seiten abgebrochen. Der Erzählstil hat mich sehr gelangweilt.
Meine Bewertung:
Note 5
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
7) IN DER SCHWEBE von TESS GERRITSEN
Die begabte Medizinwissenschaftlerin Emma Watson forscht auf einer Weltraumstation und entdeckt seltsame Zellen im All. Sievermehren sich mit rasanter Geschwindigkeit, befallen Weltraumforscher und verursachen eine Krankheit, die zum qualvollen Tod führt. Der Versuch der NASA, Emmas Team zurückzuholen, mündet in einer Katastrophe und die Killer-Mikroben bedrohen nun auch die Menschen auf der Erde. Doch Emma kreist den schier unbesiegbaren Gegner ein.
Mal was anderes von Gerritsen. Nett zu lesen, unterhaltsam.
Meine Bewertung:
Note 2-3
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
8) TIEPOLOS FEHLER von ROMAN RAUSCH
Das erste Buch der Reihe um Kommissar Kilian in Würzburg.
Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Residenz in Würzburg ein Wachmann erstochen aufgefunden. Komissar Kilian und sein Kollege Heinlein finden heraus, dass die Tatwaffe eine Vogelfeder war, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament das gröckte Deckenfresko der Welt in der fränkischen Stadt restauriert wird?
Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Residenz in Würzburg ein Wachmann erstochen aufgefunden. Komissar Kilian und sein Kollege Heinlein finden heraus, dass die Tatwaffe eine Vogelfeder war, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament das gröckte Deckenfresko der Welt in der fränkischen Stadt restauriert wird?
Schade. Nach "Und ewig seid ihr mein" von R. Rausch hatte ich mehr erwartet. Dies ist ein typisch deutscher Krimi mit bayrischem Dialekt.
Werde aus dieser Reihe kein weiters Buch mehr lesen - interessant eher für diejenigen, die aus der Region Würzburg stammen. Mich hat es etwas gelangweilt & der Dialekt war anfangs ganz amüsant - irgendwann fühlte ich mich genervt.
Meine Bewertung:
Note 3-4
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
9) CODE FREEBIRD von ROMAN RAUSCH
Der 2. Fall von Balthasar Levy aus "Und ewig seid ihr mein".
Ein Bombenanschlag erschüttert das Hanseviertel in Hamburg, ein US-Bürger kommt dabei ums Leben. Die Behörden sind alarmiert: Hat der islamistische Terror jetzt Deutschland im Visier? Sind die "Schläfer" geweckt worden? Als kurz darauf eine weitere Bombe in einem Kino detoniert, wird der Profiler Levy eingeschaltet. Der mag zwar nicht an einen islamistischen Hintergrund glauben, findet aber heraus: Die Spur führt in den Irak zu einem Mann, der sich "Blade Runner" nennt.
Nicht ganz so spannend wie "Und ewig seid ihr mein" und auch deutscher - was natürlich auch an der Thematik liegen mag.
Sehr interessant, sehr erschütternd.
Kann ich jedenfalls empfehlen!
Meine Bewertung:
Note 2-
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
10) DAS MÄDCHEN IM SCHNEE von MAUREEN JENNINGS
Toronto, 1895. Nur eine Prostituierte beobachtet, wie in einer kalten Februarnacht ein junges Mädchen in eine fremde Kutsche steigt. Am nächsten Morgen liegt die junge Frau nackt und tot im Schnee. Inspektor Murdoch nimmt die Ermittlungen auf.
Habe bislang ca 100 Seiten davon gelesen & langweile mich. Irgendwie fehlt einem als heutzeitiger Thrillerfan die Schnelligkeit & die Möglichkeiten bei der Ermittlung eines Todesfalls.
Werde ich höchstwahrscheinlich abbrechen.
Meine Bewertung:
bislang Note 4-5
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nebenbei lese ich noch "DIE BÜCHERDIEBIN" von MARKUS ZUSAK.
Unterbreche das Buch aber immer wieder für ein anderes Buch. Ist nix zum Schnell-Durchlesen. Aber trotzdem nett und wird vielleicht sogar für mich ein "besonderes Buch"... Werde in der Juli-Liste davon berichten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Und nun bin ich gespannt auf eure Leseberichte vom Juni :-)
1) DAS KASTELL von F. Paul Wilson
Kein Buch aus der Handyman-Jack-Reihe - aber ein Buch, das um Jahre vor ihm spielt (zur Zeit des 2. Weltkrieges in Rumänien). In diesem Buch werden die Hintergründe der Gegenspieler Gut & Böse näher erläutert.
Warum gibt es diverse Gegenspieler, wo sind sie sich begegnet etc pp.
Für Fans von Handyman Jack nicht unbedingt ein Muss - aber doch ein kleines Bonbon.
Im 2. Weltkrieg wird Wehrmachtsoffizier Wörmann zu einem Gebirgspass in Rumänien befohlen. Dort steht ein seltsames Kastell, dessen Wände mit merkwürdigen Zeichen bemalt sind, und das nach einer unbekannten Architektur erbaut ist.
Als eine verborgene, scheinbar leere Kammer geöffnet wird, geht eine seltsame Wandlung mit dem Gebäude vor sich. Etwas ist erwacht. Es ist alt und intelligent und unvorstellbar grausam. Und es beginnt zu töten - einen Soldaten nach dem anderen.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben - typisch Wilson halt. Hat Spaß gemacht, es zu lesen :-)
Meine Bewertung:
Note: 1-
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2) DAS SECHSTE SIEGEL von STEINUNN JOHANNESDÓTTIR
Island im 17. Jahrhundert. Algerische Freibeuter fallen ein, morden und plündern und verschleppen 252 Isländer. Nach einer langen Reise über den Atlantik werden diese Menschen in Algier als Sklaven verkauft. Man begleitet Gudrid und ihren Sohn in dieser Zeit... Nach 9 Jahren gibt es Hoffnung - ein holländischer Kaufmann kauft im Auftrag des dänischen Königs Sklaven frei.
Nach einer wahren Begebenheit.
War mal nett, auch mal eine nicht ganz so bekannte Sache aus der Geschichte kennen zu lernen.
Insgesamt gut geschrieben, man hätte aber mehr draus machen können. Hab mich aber gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch bedenkenlos empfehlen.
Meine Bewertung:
Note 2-
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3) FORMULA von DOUGLAS PRESTON & LINCOLN CHILD
Mein erster Thriller von diesem Thriller-Duo. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht:
Zu Beginn von Formula werden auf einer Baustelle in New York tief unter der Erde 36 Leichen gefunden, alle Opfer einer brutalen Mordserie, die offenbar bereits über 100 Jahre zurückliegt. Wirklich katastrophal wird die Angelegenheit, als ein Nachahmungstäter auf einen Artikel von Smithback hin ähnliche Morde begeht. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Skelette aus dem 19. Jahrhundert während grausamer Experimente zu Tode kamen: Ein Chemiker hatte an ihnen Versuche unternommen, um eine das Leben verlängernde Formel zu finden. Und damit haben Pendergast und seine Helfer eine erste Spur, die sie zu dem aktiven Killer führen könnte.
Auch wenn das Buch ziemlich dick ist, ist es sehr schnell zu lesen - ab der ersten Seite unheimlich spannend, legt man es nicht mehr aus der Hand. Die Grundidee nebst Umsetzung - einfach klasse!
Wird nicht mein letzter Thriller von diesen beiden sein!
Meine Bewertung:
Note: 2
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4) UND EWIG SEID IHR MEIN von ROMAN RAUSCH
Eine grausige Entdeckung: An einem Flussufer werden menschliche Innereien gefunden. Für den Kriminalpsychologen Balthasar Levy und seine Chefin Michaelis hat der Fund eindeutig mit älteren, ungelösten Fällen zu tun. Der Profiler lässt Mitglieder einer Satanistengruppe festnehmen, aber dann verschwindet eine weitere Frau. Und die Anrufe des Serienkillers bei Levy nehmen kein Ende.
Ein deutscher Thriller - ABER das muss man sich ständig bewusst machen. Würden nicht ständig deutsche Städtenamen auftauchen, würde man meinen, man hat einen amerikanischen Spitzenthriller unter den Augen.
Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend.
Mein Highlight des Junis!
Meine Bewertung:
Note 1+
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5) ENTSCHEIDUNG EINER SOMMERNACHT von ERICA SPINDLER
Mit einem Handstreich könnte der mächtige Ryder Hayes die größte Firma von Hazelhurst in Ohio vernichten. Er hätte allen Grund dazu, es den Menschen hier heimzuzahlen: Als Teenager hat man ihm zu Unrecht die Schuld an einem tödlichen Unfall gegeben, und er musste fliehen. Doch auch unbeschwerte Erinnerungen verbindet Ryder mit seinem letzten Sommer in der Kleinstadt. Denn da war Jennifer Joyce, ihre tiefe Freundschaft und die verstohlenen Küsse, von denen niemand wissen durfte.
Unter dem Titel steht: "Romantic Thriller"....
Naja.... Freunde der damals kursierenden Denise-Romane kommen nicht zu kurz.... Highschool-Romanze - und man sieht sich später wieder. Dazwischen stehen scheinbar unüberbrückbare Gegebenheiten....
Nett zu lesen - aber absolut nicht anspruchsvoll zu nennen. Sehr seicht und triefend.
Meine Bewertung:
Note 3
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6) DIE TOCHTER DES GESCHICHTENERZÄHLERS von SAIRA SHAH
Vielleicht hatte ihr Vater es geahnt, dieser große Geschichtenerzähler, der im fernen England im Kopf seiner kleinen Tochter die Kultur ihrer Heimat verankern wollte. Auf Sairas kindlichen Wunsch, das Zauberland Afghanistan, das sie nur aus seinen Legenden kannte, später selbst einmal besuchen zu wollen, hatte er rätselhaft reagiert: Wäre sie erst erwachsen, würde sie verstehen, dass sie gar nicht hinfahren müsse. Heute hat sie begriffen: Das Afghanistan des Vaters, stolz, gastfreundlich und von religiöser Toleranz geprägt, hatte lediglich in seinen Träumen überlebt. In Wirklichkeit hatte es längst aufgehört zu existieren. Seine Tochter machte sich zur Aufgabe, es wieder zu entdecken.
Habe ich nach 100 Seiten abgebrochen. Der Erzählstil hat mich sehr gelangweilt.
Meine Bewertung:
Note 5
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7) IN DER SCHWEBE von TESS GERRITSEN
Die begabte Medizinwissenschaftlerin Emma Watson forscht auf einer Weltraumstation und entdeckt seltsame Zellen im All. Sievermehren sich mit rasanter Geschwindigkeit, befallen Weltraumforscher und verursachen eine Krankheit, die zum qualvollen Tod führt. Der Versuch der NASA, Emmas Team zurückzuholen, mündet in einer Katastrophe und die Killer-Mikroben bedrohen nun auch die Menschen auf der Erde. Doch Emma kreist den schier unbesiegbaren Gegner ein.
Mal was anderes von Gerritsen. Nett zu lesen, unterhaltsam.
Meine Bewertung:
Note 2-3
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8) TIEPOLOS FEHLER von ROMAN RAUSCH
Das erste Buch der Reihe um Kommissar Kilian in Würzburg.
Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Residenz in Würzburg ein Wachmann erstochen aufgefunden. Komissar Kilian und sein Kollege Heinlein finden heraus, dass die Tatwaffe eine Vogelfeder war, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament das gröckte Deckenfresko der Welt in der fränkischen Stadt restauriert wird?
Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Residenz in Würzburg ein Wachmann erstochen aufgefunden. Komissar Kilian und sein Kollege Heinlein finden heraus, dass die Tatwaffe eine Vogelfeder war, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament das gröckte Deckenfresko der Welt in der fränkischen Stadt restauriert wird?
Schade. Nach "Und ewig seid ihr mein" von R. Rausch hatte ich mehr erwartet. Dies ist ein typisch deutscher Krimi mit bayrischem Dialekt.
Werde aus dieser Reihe kein weiters Buch mehr lesen - interessant eher für diejenigen, die aus der Region Würzburg stammen. Mich hat es etwas gelangweilt & der Dialekt war anfangs ganz amüsant - irgendwann fühlte ich mich genervt.
Meine Bewertung:
Note 3-4
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
9) CODE FREEBIRD von ROMAN RAUSCH
Der 2. Fall von Balthasar Levy aus "Und ewig seid ihr mein".
Ein Bombenanschlag erschüttert das Hanseviertel in Hamburg, ein US-Bürger kommt dabei ums Leben. Die Behörden sind alarmiert: Hat der islamistische Terror jetzt Deutschland im Visier? Sind die "Schläfer" geweckt worden? Als kurz darauf eine weitere Bombe in einem Kino detoniert, wird der Profiler Levy eingeschaltet. Der mag zwar nicht an einen islamistischen Hintergrund glauben, findet aber heraus: Die Spur führt in den Irak zu einem Mann, der sich "Blade Runner" nennt.
Nicht ganz so spannend wie "Und ewig seid ihr mein" und auch deutscher - was natürlich auch an der Thematik liegen mag.
Sehr interessant, sehr erschütternd.
Kann ich jedenfalls empfehlen!
Meine Bewertung:
Note 2-
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10) DAS MÄDCHEN IM SCHNEE von MAUREEN JENNINGS
Toronto, 1895. Nur eine Prostituierte beobachtet, wie in einer kalten Februarnacht ein junges Mädchen in eine fremde Kutsche steigt. Am nächsten Morgen liegt die junge Frau nackt und tot im Schnee. Inspektor Murdoch nimmt die Ermittlungen auf.
Habe bislang ca 100 Seiten davon gelesen & langweile mich. Irgendwie fehlt einem als heutzeitiger Thrillerfan die Schnelligkeit & die Möglichkeiten bei der Ermittlung eines Todesfalls.
Werde ich höchstwahrscheinlich abbrechen.
Meine Bewertung:
bislang Note 4-5
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nebenbei lese ich noch "DIE BÜCHERDIEBIN" von MARKUS ZUSAK.
Unterbreche das Buch aber immer wieder für ein anderes Buch. Ist nix zum Schnell-Durchlesen. Aber trotzdem nett und wird vielleicht sogar für mich ein "besonderes Buch"... Werde in der Juli-Liste davon berichten.
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Und nun bin ich gespannt auf eure Leseberichte vom Juni :-)
30.06.2008 15:26:22
(4559 Beiträge)
Ah, der ist der Thread ja. :-)
Ich hatte einen ganz guten Lesemonat.
1. "Freakonomics" - Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner (vertauscht)
Note 3-
Unterhaltsames, interessantes und humorvolles Buch, das Fragen behandelt, die man sich so noch nie gestellt hat. Insgesamt aber eben völlig auf die USA bezogen, weshalb es für manchen wohl teilweise schwierig nachzuvollziehen sein könnte.
Zum Schluss wird das Ganze für den Laien oft unverständlich, da viel Fachterminologie enthalten ist.
"Was meinen Sie:
- Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver?
- Besteht ein Zusammenhang zwischen Abtreibung und Schwerverbrechen? (Die politisch "unkorrekte" Beantwortung dieser Frage hat den Autoren zahlreiche Drohbriefe beschert.)
- Welche Qualitäten besitzen gute Eltern, und können wir uns auf Erziehungsratgeber verlassen?
- Eher skurril, aber entlarvend: Die Antwort darauf, warum Drogenhändler überdurchschnittlich lang bei ihren Müttern wohnen, und dass der Aufbau von Drogenringen am ehesten mit der MacDonalds-Franchise-Struktur vergleichbar ist.
Ein Buch voller spannender, unterhaltsamer und unerwarteter Geschichten, das zeigt, wie voreingenommen wir an vieles herangehen. Spielerisch werden die Ressourcen des Querdenkens aktiviert: Auf neue Ideen und kreative Lösungen kommen wir nur, wenn wir Probleme aus einer anderen als der gewohnten Perspektive betrachten."
*******************************************************
2. "Projekt Babylon" - Andreas Wilhelm (WB)
Note 3
Es dauerte ein wenig, bis ich hinein gefunden hatte; doch dann wurde es spannend und recht interessant. Die Handlungsweisen sind manchmal nicht wirklich nachvollziehbar. Insg. aber unterhaltsam.
"Der Wahnsinn eines jungen Schäfers in Südfrankreich ist der Auslöser für die spannende Suche nach der wahren Bedeutung eines Jahrhunderte alten, streng bewachten und nur Eingeweihten bekannten Monuments. Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Archäologe und eine deutsche Sprachwissenschaftlerin auf den Weg, hinter das Rätsel einer geheimnisvolle Höhle voller Symbole und Schriftzeichen aller nur denkbaren Kulturen zu kommen, deren Innerstes durch eine Schranke aus blauem Licht verschlossen ist - ein Licht mit magischen Fähigkeiten, das den Schäfer in den Irrsinn trieb. Aber auch eine satanistische Sekte und diverse Geheimgesellschaften wollen von der Höhle profitieren. Und war es wirklich die UN, welche die drei Wissenschaftler auf die Reise schickte? Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt..."
******************************************************
3. "Victim" - Chris Mooney (im Regal)
Note 3-
Zwar ein Pageturner, insgesamt aber recht vorhersehbar und ziemlich konstruiert.
"Die Polizistin Darby McCormick soll ein grauenhaftes Verbrechen aufklären. Man hat die 16-jährige Carol entführt, dabei ihren Freund erschlagen. Die Wände sind mit Blut beschmiert. Die Spur führt nach Boston. Bald zeigt sich, dass Carol bei Weitem nicht das erste Opfer des Täters war. Keines ist je wieder aufgetaucht.
Bis auf Rachel - die Frau, die man am Tatort fand. Was hat die halbverhungerte, vollkommen verstörte Frau erlebt? Was ist Realität, was Wahnvorstellung? Darby versucht, ihr das Geheimnis zu entlocken. Doch Rachel schweigt."
*********************************************************
4. "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" - F. E. Higgins (Behalti)
Note 2
Super schön erzählte Jugendfantasy, eine ganz tolle Atmosphäre. Man taucht in die Welt der Figuren ein und fühlt sich wohl.
"Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen."
*****************************************************
5. "Die Spur ins Schattenland" - Jonathan Stroud (WB)
Note 2
Ein sehr schön erzähltes Buch in trauriger, mysteriöser und melancholischer Atmosphäre. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Wunderschönes Cover, tolle Graphiken im Buch.
"Alle glauben, Max wäre ertrunken. Nur Charlie glaubt das nicht. Sie war doch dabei am Mühlsee, als Max ins Wasser sprang! Sie weiß doch genau, was dort passiert ist! In ihren Träumen kann Charlie Max sehen. Max ist nicht tot, er ist noch da. Charlie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und Charlie folgt ihnen - selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus..."
********************************************************
6. "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" - Michael Ende (im Regal)
Note 4+
Eine nette Geschichte, aber für mich persönlich zuviel 80er-Jahre-Saurer-Regen-Die-Welt-Geht-Unter-Feeling.
Der Geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben Probleme: Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und die beiden haben ihr Soll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt. Daran sind nur Kater Maurizio und der Rabe Jakob schuld. Doch mit einem besonders raffinierten Plan könnte es noch gelingen, den Rückstand an bösen Taten aufzuarbeiten. Maurizio und Jakob entdecken die finsteren Absichten, aber können sie diese auch verhindern? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
*******************************************************
Abgebrochen:
"Kriegsklingen" - Joe Abercrombie (WB)
Nach über einem Viertel dieses Epos war immer noch keinerlei Spannung aufgekommen. Auch die Personnage ist nicht so interessant und plastisch, dass man großartiges Interesse an der weiteren Handlung bekäme.
Ich hatte einen ganz guten Lesemonat.
1. "Freakonomics" - Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner (vertauscht)
Note 3-
Unterhaltsames, interessantes und humorvolles Buch, das Fragen behandelt, die man sich so noch nie gestellt hat. Insgesamt aber eben völlig auf die USA bezogen, weshalb es für manchen wohl teilweise schwierig nachzuvollziehen sein könnte.
Zum Schluss wird das Ganze für den Laien oft unverständlich, da viel Fachterminologie enthalten ist.
"Was meinen Sie:
- Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver?
- Besteht ein Zusammenhang zwischen Abtreibung und Schwerverbrechen? (Die politisch "unkorrekte" Beantwortung dieser Frage hat den Autoren zahlreiche Drohbriefe beschert.)
- Welche Qualitäten besitzen gute Eltern, und können wir uns auf Erziehungsratgeber verlassen?
- Eher skurril, aber entlarvend: Die Antwort darauf, warum Drogenhändler überdurchschnittlich lang bei ihren Müttern wohnen, und dass der Aufbau von Drogenringen am ehesten mit der MacDonalds-Franchise-Struktur vergleichbar ist.
Ein Buch voller spannender, unterhaltsamer und unerwarteter Geschichten, das zeigt, wie voreingenommen wir an vieles herangehen. Spielerisch werden die Ressourcen des Querdenkens aktiviert: Auf neue Ideen und kreative Lösungen kommen wir nur, wenn wir Probleme aus einer anderen als der gewohnten Perspektive betrachten."
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2. "Projekt Babylon" - Andreas Wilhelm (WB)
Note 3
Es dauerte ein wenig, bis ich hinein gefunden hatte; doch dann wurde es spannend und recht interessant. Die Handlungsweisen sind manchmal nicht wirklich nachvollziehbar. Insg. aber unterhaltsam.
"Der Wahnsinn eines jungen Schäfers in Südfrankreich ist der Auslöser für die spannende Suche nach der wahren Bedeutung eines Jahrhunderte alten, streng bewachten und nur Eingeweihten bekannten Monuments. Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Archäologe und eine deutsche Sprachwissenschaftlerin auf den Weg, hinter das Rätsel einer geheimnisvolle Höhle voller Symbole und Schriftzeichen aller nur denkbaren Kulturen zu kommen, deren Innerstes durch eine Schranke aus blauem Licht verschlossen ist - ein Licht mit magischen Fähigkeiten, das den Schäfer in den Irrsinn trieb. Aber auch eine satanistische Sekte und diverse Geheimgesellschaften wollen von der Höhle profitieren. Und war es wirklich die UN, welche die drei Wissenschaftler auf die Reise schickte? Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt..."
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3. "Victim" - Chris Mooney (im Regal)
Note 3-
Zwar ein Pageturner, insgesamt aber recht vorhersehbar und ziemlich konstruiert.
"Die Polizistin Darby McCormick soll ein grauenhaftes Verbrechen aufklären. Man hat die 16-jährige Carol entführt, dabei ihren Freund erschlagen. Die Wände sind mit Blut beschmiert. Die Spur führt nach Boston. Bald zeigt sich, dass Carol bei Weitem nicht das erste Opfer des Täters war. Keines ist je wieder aufgetaucht.
Bis auf Rachel - die Frau, die man am Tatort fand. Was hat die halbverhungerte, vollkommen verstörte Frau erlebt? Was ist Realität, was Wahnvorstellung? Darby versucht, ihr das Geheimnis zu entlocken. Doch Rachel schweigt."
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4. "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" - F. E. Higgins (Behalti)
Note 2
Super schön erzählte Jugendfantasy, eine ganz tolle Atmosphäre. Man taucht in die Welt der Figuren ein und fühlt sich wohl.
"Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen."
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5. "Die Spur ins Schattenland" - Jonathan Stroud (WB)
Note 2
Ein sehr schön erzähltes Buch in trauriger, mysteriöser und melancholischer Atmosphäre. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Wunderschönes Cover, tolle Graphiken im Buch.
"Alle glauben, Max wäre ertrunken. Nur Charlie glaubt das nicht. Sie war doch dabei am Mühlsee, als Max ins Wasser sprang! Sie weiß doch genau, was dort passiert ist! In ihren Träumen kann Charlie Max sehen. Max ist nicht tot, er ist noch da. Charlie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und Charlie folgt ihnen - selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus..."
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6. "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" - Michael Ende (im Regal)
Note 4+
Eine nette Geschichte, aber für mich persönlich zuviel 80er-Jahre-Saurer-Regen-Die-Welt-Geht-Unter-Feeling.
Der Geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben Probleme: Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und die beiden haben ihr Soll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt. Daran sind nur Kater Maurizio und der Rabe Jakob schuld. Doch mit einem besonders raffinierten Plan könnte es noch gelingen, den Rückstand an bösen Taten aufzuarbeiten. Maurizio und Jakob entdecken die finsteren Absichten, aber können sie diese auch verhindern? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
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Abgebrochen:
"Kriegsklingen" - Joe Abercrombie (WB)
Nach über einem Viertel dieses Epos war immer noch keinerlei Spannung aufgekommen. Auch die Personnage ist nicht so interessant und plastisch, dass man großartiges Interesse an der weiteren Handlung bekäme.
30.06.2008 15:31:53
Mitglied gelöscht
Ich kann diesen Monat auch mal wieder was beisteuern.
Das Erbe des Zauberers von Terry Pratchett
Als der Magier Drum Billet seinen Zauberstab gemäß guter Sitte an den achten Sohn eines achten Sohnes übergeben will, macht er einen folgenschweren Fehler: Denn das Neugeborene ist ein Mädchen, und diesen ist der Zutritt zur Unsichtbaren Universität verwehrt. Nun kann nur noch Oma Wetterwachs den Zauberern in Sachen Gleichberechtigung auf die Sprünge helfen ...
Zur Abwechslung hab ich mal wieder einen Pratchett gelesen, natürlich mit meiner Lieblingsfigur Oma Wetterwachs. Es war wie immer gut, lustig und einfach kurzweilig
4 Sterne
**************
Und sagte kein einziges Wort von Heinrich Böll
Weil er den bedrückenden Wohnverhältnissen in einem Untermieterzimmer nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käte und seinen drei Kindern getrennt. Er arbeitet als Telefonist bei einer kirchlichen Behörde, streift durch eine zerbombte deutsche Großstadt, trinkt zuweilen und treibt sich regelmäßig an Spielautomaten herum. Nach einem mit seiner Frau gemeinsam verbrachten Wochenende in einem Stundenhotel scheint die Trennung endgültig zu sein. Doch wenig später erkennt Fred in ihr den Menschen, den zu lieben er nie aufgehört hat.
Mein erster Böll und ich fand ihn gar nicht mal schlecht. Ich werd wieder was von ihm lesen.
3 Sterne
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Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel von Michael SchmidtSalomon
Eine hübsche kleine Fabel für Kinder und Erwachsene über Religion und ob man sie braucht. Mir hats gefallen!
5 Sterne
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Länger als ein Leben von Àngela Becera
Als sich Joan und Soledad Ende der Dreißigerjahre in einem der nobelsten Hotels von Cannes begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Joan, Sohn eines spanischen Republikaners, ist Kellner und die sechzehnjährige Soledad eine kolumbianische Millionenerbin, die in Europa den Sommerurlaub verbringt. Es ist die Liebe ihres Lebens. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede verbieten eine Beziehung. Jahrzehnte vergehen, in denen dramatische Ereignisse auf das Leben der beiden Einfluss nehmen. Erst im hohen Alter treffen sie sich wieder und beschließen, zusammen zu sterben, wenn es ihnen schon nicht vergönnt war, zusammen zu leben ...
Ich habe lange für dieses Buch gebraucht, weil es doch einige Längen und auch nicht wenig Kitsch ja fast Schmalz aufweist. Dennoch hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich bin froh, dass ich dran geblieben bin.
4 Sterne
Das Erbe des Zauberers von Terry Pratchett
Als der Magier Drum Billet seinen Zauberstab gemäß guter Sitte an den achten Sohn eines achten Sohnes übergeben will, macht er einen folgenschweren Fehler: Denn das Neugeborene ist ein Mädchen, und diesen ist der Zutritt zur Unsichtbaren Universität verwehrt. Nun kann nur noch Oma Wetterwachs den Zauberern in Sachen Gleichberechtigung auf die Sprünge helfen ...
Zur Abwechslung hab ich mal wieder einen Pratchett gelesen, natürlich mit meiner Lieblingsfigur Oma Wetterwachs. Es war wie immer gut, lustig und einfach kurzweilig
4 Sterne
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Und sagte kein einziges Wort von Heinrich Böll
Weil er den bedrückenden Wohnverhältnissen in einem Untermieterzimmer nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käte und seinen drei Kindern getrennt. Er arbeitet als Telefonist bei einer kirchlichen Behörde, streift durch eine zerbombte deutsche Großstadt, trinkt zuweilen und treibt sich regelmäßig an Spielautomaten herum. Nach einem mit seiner Frau gemeinsam verbrachten Wochenende in einem Stundenhotel scheint die Trennung endgültig zu sein. Doch wenig später erkennt Fred in ihr den Menschen, den zu lieben er nie aufgehört hat.
Mein erster Böll und ich fand ihn gar nicht mal schlecht. Ich werd wieder was von ihm lesen.
3 Sterne
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Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel von Michael SchmidtSalomon
Eine hübsche kleine Fabel für Kinder und Erwachsene über Religion und ob man sie braucht. Mir hats gefallen!
5 Sterne
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Länger als ein Leben von Àngela Becera
Als sich Joan und Soledad Ende der Dreißigerjahre in einem der nobelsten Hotels von Cannes begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Joan, Sohn eines spanischen Republikaners, ist Kellner und die sechzehnjährige Soledad eine kolumbianische Millionenerbin, die in Europa den Sommerurlaub verbringt. Es ist die Liebe ihres Lebens. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede verbieten eine Beziehung. Jahrzehnte vergehen, in denen dramatische Ereignisse auf das Leben der beiden Einfluss nehmen. Erst im hohen Alter treffen sie sich wieder und beschließen, zusammen zu sterben, wenn es ihnen schon nicht vergönnt war, zusammen zu leben ...
Ich habe lange für dieses Buch gebraucht, weil es doch einige Längen und auch nicht wenig Kitsch ja fast Schmalz aufweist. Dennoch hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich bin froh, dass ich dran geblieben bin.
4 Sterne
30.06.2008 15:35:21
Mitglied gelöscht
So, denn will ich ma auch loslegen:
1.
Gilbert Adair, Blindband.Roman. (1999). Rowohlt 2001. Brosch. 223 S.
Ein wirklich ungewöhnliches Buch.
Da ist der durch einen Unfall erblindete Autor Sir Paul, ein hoch dekorierter Dichter, der in John Ryder, einem anstelligen jungen Mann, endlich seinen lange gesuchten "Amanuensis" gefunden hat: jemanden, dem er seine Reflexionen mitteilen, seine Gedanken diktieren kann, mit dem er sich austauschen, dem er sich auch im Alltag bei allerlei kleinen Geschäften, Erledigungen, Recherchen, Spaziergängen usw. anvertrauen kann.
Anfangs läuft alles prächtig, aber allmählich wird Sir Paul aufgrund kleiner mysteriöser Vorfälle und eigenartiger Nachrichten, die ihm sein Sekretär übermittelt, misstrauisch. Was hat es mit diesem Mann auf sich? - Eine spannende Handlung, die mit Fortschreiten des Romans immer mehr an Tempo gewinnt, ein furioser Höhepunkt und ein überraschender Schluss.
So weit, so schon gut genug. Aber den eigentlichen "Kick" bekommt der Roman durch seine raffinierte Erzähltechnik - und das ist das eigentlich Außergewöhnliche:
Fast der gesamte Roman besteht aus reinem Dialog, nur hin und wieder unterbrochen durch kürzere, mehr reflektierende als erzählende Passagen aus der Perspektive Sir Pauls. Und damit wird der Leser selbst zum "Blinden", ist er doch in allem auf die Rede der handelnden Figuren angewiesen, kein Erzähler sagt ihm, was er zu "sehen", sich vorzustellen oder gar zu denken hat. Wie Sir Paul müssen wir Leser den Figuren vertrauen, wie Sir Paul stutzen wir gelegentlich, wundern uns, werden allmählich immer misstrauischer... Nett von Gilbert Adair, dass er uns dann am Ende doch noch einen kleinen Vorteil gegenüber den Protagonisten verschafft.
Ungewöhnlich, sehr ungewöhnlich. Lohnend, spannend (ohne Blutbäder anzurichten), unterhaltsam, gescheit, raffiniert und dabei auch noch (sparsam) mit angelsächsischem Humor gewürzt. Was will man mehr?
Note: 2+
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2.
Marina Lewycka, Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch. (2005) dtv. 358 S., brosch.
Der 84jährige verwitwete Vater will zur Empörung der Familie die 36jährige, billigblonde Valentina heiraten, die seine bescheidenen Ersparnisse verjubelt und ihn ganz offensichtlich an der Nase herumführt. Auf Seite 60 will er das immer noch, auf Seite 90 hat er es getan, aber wesentlich vorangekommen ist die Handlung nicht. Man hat bis dahin Einiges über die Familie erfahren und über die Geschichte der Ukraine... aber ich weiß nicht recht, warum ich das weiter wollen sollte. Auf Seite 104 gelangweilt abgebrochen.
Note: 4
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3.
E. Annie Proulx, Schiffsmeldungen (1993). Frankfurt a.M., Fischer 1997, 392 S., brosch.
Einfach großartig,dieser Roman.
"Es gibt kein richtiges Leben im valschen", heißt es bei Robert Gernhardt, und das könnte auch über dieser Geschichte von Selbstfindung und "Ankommen" stehen.
Solange Quoyle, der Protagonist des Romans, im Staat New York lebt, will ihm nichts glücken. Er ist groß, dick, täppisch, unfähig in allem, ungeliebt, belächelt.
Nach einer kurzen, unglücklichen Ehe zieht er mit seinen beiden kleinen Töchtern und einer zupackenden, lebenstüchtigen Tante nach Neufundland, der ursprünglichen Heimat der Quoyles.
Hier beginnt er allmählich Wurzeln zu schlagen, nach und nach, vorsichtig, zäh. Bei der Lokalzeitung "Gammy Bird" macht er eine lansame Karriere, so wie es seinem bedächtigen Temperament angemessen ist. Er fasst Fuß in der unwirtlichen, rauen Landschaft, er, der ängstliche, gehänselte Nichtschwimmer, wagt sich aufs Meer (und gerät dabei in Lebensgefahr). Er gewinnt Freunde unter den Einheimischen. Er kann seine Begabungen und Vorzüge entdecken und entfalten. Er lernt, wie man ein Haus baut, was ein gutes (und ein schlechtes) Boot ausmacht, wie man gute Artikel schreibt, wie man seine Angst überwindet. Er lernt die Gefahren, die Eigenheiten, die Geschichte(n) des Landes und seiner Menschen kennen, mitsamt der Mythen und Gespenster. Das Land seiner Vorfahren ist sein Land, und es ist, als wäre er nur irrtümlich anderswo zur Welt gekommen. Hier gehört er her.
"Ashley´s Buch der Knoten", ein umfängliches Kompendium über Knoten jeglicher Art, inspirierte E. Annie Proulx zu der wunderbaren Idee, jedem Kapitel einen verblüffend sinnfälligen Knoten voranzustellen, komplett, mit Name, Beschreibung und Abbildung. Fast ein neufundländisch-seemännisches I Ging.
So viel Knoten, einfach oder kompliziert, jedenfalls kunstvoll geschürzt und aneinander gereiht: von den Parzen im Lebensfaden, von der Autorin im roten Erzählfaden...
Note: 1
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4.
Clemens Walter, Nur die Mutigen entkommen. Die einzig wahre Geschichte von Artur & Artur. Berlin, Transit 1991. 127 S., geb.
Ein Fotobilderbuch für Erwachsene oder solche, die´s ohnehin nie werden. Schön doof. Man erfährt nicht nur alles über Artur & Artur, sondern auch über Eltern, Großeltern, Schwister, Schwester, Schwäger, Schwippschwäger und sonstige Anverwandte. Immer mit Foto. Allein, zu zweit, zu dritt, mit Rad, mit Posaune, mit Jägerhütchen, mit Zigarette. Ganz in Weiß, in Schwarz, in Dirndl, Matrosenlook oder Badedress. Immer schön chamois.
Zauberhafte Fotos aus Zopfes Zeiten (Clemens Walter muss Abertausende davon besitzen), zu einer verquasten Familiengeschichte amalgamiert und in abstrus chronologische Reihenfolge gebracht (doch, doch, das geht). Dazu köstlich gestelzte Texte, hübsch süffisant dazugesülzt. Feiner Quatsch mit Soße.
Note: 2
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5.
Dieter Wellershoff, Zikadengeschrei. Novelle. Köln, Kiepenheuer & Witsch 1995. 127 S., geb.
Hm. Nach "Der Liebeswunsch" hatte ich Dieter Wellershoff in meinem privaten Präferenzbüchlein eigentlich mit drei Sternen versehen. Aber das hier...
Ja ja, ist schon klar, was er will: Der Protagonist, ein Architekt mittleren Alters, soll in sommerlich-südlich-sinnlichen Gestaden der magischen Anziehungskraft einer geheimnisvoll-dämonischen Frau erliegen. Im Klappentext werden sogar "Thanatos" und "Eros" bemüht. (Obwohl´s in Spanien spielt.) Alles rätselhaft, nebulös, unscharf, unaufgelöst, in erotisch erregter Landschaft und Atmosphäre.
Architekt Böhring (sensibel, empfänglich für Schönheiten der Landschaft und untergründige Botschaften) fährt mit seiner Familie (lebenstüchtige, gebildete Gattin und halbwüchsige, meist patzige Tochter, beide eher an den banalen Dingen des Lebens wie Einkaufen und Baden interessiert) nach Spanien in den Urlaub.
Ins Nachbarhaus zieht ein Ehepaar ein, das einen merkwürdigen Reiz auf ihn ausübt, vor allem die stets von mystischem Halbdunkel umgebene Frau. Die lebenspraktische Architektenfrau findet in zwanglosem Gespräch mit dem Nachbarn schnell heraus, was es mit ihr auf sich hat: Nach einer misslungenen Operation ist ihr Gesicht entstellt, sodass sie sich kaum noch unter Menschen wagt.
Bei einer zufälligen Begegnung von Spökenkieker-Architekt und ausstrahlungsmächtiger Nachbarin knistert´s heftigst zwischen den beiden. Es bleibt beim Knistern.
Seitenlange Landschafts- und Wetterbeschreibungen. Da soll wohl selbst die Luft bedeutungsschwer flirren. Mir schien´s eher, als lechze der Protagonist geradezu nach einem Erlebnis der sonderbaren Art, als wolle er partout die Dinge und Ereignisse mit einem selbst genähten Zauberschleier mystifizieren. Nicht zuletzt, um sich mit seiner poetisch-übersinnlichen Weltsicht und seinen ach so sensiblen Antennen von seiner profanen Umgebung und ihrer faden Normalität abzugrenzen.
Aber dies vielleicht weniger der Protagonist als vielmehr der Autor selbst.
Note: 4
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6.
Rudolf G. Binding, Moselfahrt aus Liebeskummer (1939)
Potsdam, Rütten & Loening Verlag 1939. 45 S., geb. 2-farb. Pappbd. mit ill. Schutzumschlag.
Der kleine Text nennt sich "Novelle in einer Landschaft" und stellt das reizvolle, inzwischen leider ziemlich aus der Mode geratene Unterfangen dar, das Typische einer Gegend, ihr Wesen, ihre Atmosphäre, ihre Menschen einzufangen. In die Beschreibung der Wein-Landschaft ist eine heiter-melancholische Beinahe-Romanze zwischen dem Ich-Erzähler und einer recht geheimnisvollen Dame eingefügt - keine überirdische Schönheit mit tragisch-mysteriöser Aura, sondern eine handfeste kleine Person mit soliden Automechaniker-Kenntnissen, trinkfest und mit wundervollen Zähnen, die sich, gerade einen Liebeskummer bewältigend, nicht gleich den nächsten anschaffen möchte...
Und so ist sie denn wohl, die Mosel, die Dame, wer kann das schon unterscheiden: Spritzig, ein bisschen herb, von burschikoser Anmut, schlicht, ungekünstelt, höchst reizvoll mit ihrem verborgenen Feuer und nicht so recht zu fassen...
Etwas Patina inzwischen, so wie die alten Fotografien der Ausgabe, deshalb kommt denn auch ein Hauch von nostalgischer Wehmut bei der Lektüre auf...
Note: 3
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7.
Hedda Adlon: Hotel Adlon. Das Berliner Hotel, in dem die große Welt zu Gast war.
München, Heyne. (1955) brosch. 318 S.
Stimmt zwar nicht immer, was die First Lady der Hotelbranche vor dem Krieg da erzählt, aber man bekommt trotzdem einen guten Eindruck von den Schickimickis der Jahrhundertwende bis zum Dritten Reich. Klatsch und Tratsch über die Schönen, Reichen und Berühmten des Wilhelminischen Deutschlands und der Weimarer Republik.
Frau Adlon (die persona non grata der Familie, in die sie hinein geheiratet hat, nachdem sich der Chef ihretwegen von seiner ersten Frau hatte scheiden lassen) ist ein Snob, und das merkt man auf jeder zweiten Seite. Sie hat ein untrügliches Gespür für die wirklich feinen Leute, und darunter macht sie´s nicht. Shoppen gehen mit den zahlreichen Ehefrauen des indischen Maharadschas oder im Pelzmantel für den Automobil-Schönheitswettbewerb posieren, zusammen mit ihrem Rudel Pekinesen - DAS sind doch die Dinge, für die es sich zu leben lohnt.
Nur eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt spielt "Berlin Alexanderplatz". Döblin hätte sie vermutlich eingelassen, für Leute wie Franz Biberkopf gibt es einen livrierten Türsteher, der dafür sorgt, dass die "Primitiven" (wie sie sie nennt) der Edelherberge fern bleiben und das Märchenland nicht besudeln.
Immerhin versteht sie eine Menge vom Geschäft und trägt mit ihren Ideen und durch ihr strenges Regiment wesentlich zum Ruf und zur absoluten Vorrangstellung des exklusiven Hotels bei.
An den Nationalsozialisten, die schließlich im Adlon Quartier nehmen, hat sie im Grunde nur auszusetzen, dass sie keine "Klasse" haben und sich nicht zu benehmen wissen.
Interessantes Bild der Epoche, interessante Selbstdarstellung einer dünkelhaften Neureichen, interessanter Einblick in die High Society der Zeit.
Note: 3
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8.
Jurek Becker, Nach der ersten Zukunft. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1980. 271 S. Ganzln, geb.
Eine Sammlung von höchst unterschiedlichen Texten:
Heiter geht´s los mit dem von seinen Enkeln gedrängten Großvater, der eine Geschichte erzählen soll, sich ziert, nicht mit der Sprache herausrücken will - und ganz nebenbei wesentliche Dinge über das Erzählen und dessen Verhältnis zu Realität und Wahrheit von sich gibt ("Großvater").
Fabel-haftes über Pinguine (oder doch über Menschen? - "Der Nachteil eines Vorteils"), Anekdotisches ("Die Klage"), Gleichnis- und Märchenhaftes ("Das Bild"), Reflexionen ("Personen").
Die unerhörte Geschichte zweier Kinder, die sich nicht zu öden Familienferien verdonnern lassen wollen und kurzerhand den Urlaubsflieger mitsamt Passagieren auf eine unbewohnte Insel im Atlantik entführen: Kinder an die Macht!? Das waghalsige Unternehmen glückt, solange sich die - bewaffneten - Kinder wie intellektgesteuerte Erwachsene verhalten. Und es scheitert, als die Spiellust schließlich die Oberhand gewinnt. Ein Lehrstück über Gewalt?("Lenchen und Dieter oder Die Gewalt aus dem Nichts".)
Anekdotisches über Schule und Lehrer ("Die Klage").
Eine dieser schadenfreudigen, ambivalenten Verstehen-Sie-Spaß-Geschichten, meisterhaft in der Balance zwischen Lachlust und Mitgefühl gehalten ("Die beliebteste Familiengeschichte").
Ein halsbrecherisch-bewegende Episode aus dem jüdischen Ghetto ("Die Mauer").
Kafkeske Miniaturen über staatliche Gewalt und Desorientierung des Einzelnen ("Die Strafe", "Der Ring und all das andere", "Das Parkverbot").
Die Einsamkeit des Grenzgängers zwischen den zwei Deutschlands und die tröstliche Kraft der kleinen Liebe ("Romeo").
Reisetagebücher ganz eigener Art ("New Yorker Woche", "Ohio bei Nacht").
Und noch manches mehr...
Nicht so hinreißend wie "Jakob der Lügner", aber im einzelnen auch lesenswert.
Note: 3
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9.
André Gide: Die Falschmünzer. (1925)
Ein moderner Klassiker, der Roman wie der Autor (Nobelpreis 1947).
Ein Erzählexperiment, ein Roman im und über den Roman, ein Lehrstück über Autor und Erzählperspektive(n), ein Liebesroman, ein Bildungsroman, ein Gesellschaftsroman, ein Roman über allerlei literarische, emotionale, soziale und reale Falschmünzerei, über Betrug an sich selbst und anderen.
Erzählweise und Thema (Wie entsteht ein Roman? Wieviel Wirklichkeit - und welche - ist im Roman?) interessanter als der Stoff selbst, an dem das Ganze vorgeführt wird: Tagebucheinträge, Briefe, traditionelle Erzählweise, Perspektivenwechsel, Kommentare und Reflexionen des Autors (oder seines Stellvertreters?) zum eben Geschriebenen oder noch zu Schreibenden.
Das Material: Liebesirrungen und -wirrungen zwischen Édouard, dem Schriftsteller, und Olivier, seinem begabten Neffen, der gleichfalls darauf brennt, sich der Schreiberei zu widmen. Olivier verirrt sich vorübergehend unter die Fittiche des smarten, einflussreichen, zwielichtigen Literaten Passavant (= Cocteau?); zwischen Laura und Vincent, Oliviers Bruder (unerfüllt, tragisch); zwischen Vincent und Lady Lilian Griffith (verhängnisvoll, abgründig); zwischen Passavant und allerlei jungen Burschen (schnöde); Monsieur Profitendieu und Bernard, Oliviers Freund (väterlich, problematisch); Boris und Bronja (kindlich, innig); und das sind noch nicht alle.
Obwohl schon 80 Jahre alt, immer noch lesbar und lesenwert.
Keine Schmökerlektüre zum Abtauchen und genüsslichen Konsumieren, gleichwohl spannend und unterhaltsam. Und wer will, kann nachdenken - übers Schreiben, über Romane und überhaupt.
Note: 2 (Wie soll man Klassiker schon bewerten.)
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10.
John Grisham: Die Firma (1990). München, Heyne 1992. 558 S., brosch.
Der Roman hat mich 4 Stunden Nachtruhe gekostet. Man sollte ihn nicht anfangen, wenn man keine Zeit hat, ihn zügig zu Ende zu lesen.
Sowas Spannendes!
Der höchst begabte junge Mitch McDeere (Supermanns jüngerer Bruder) tritt in die kleine, aber feine und vor allem unglaublich großzügige Anwaltskanzlei Bendini, Lambert & Locke ein, nicht ahnend, dass er sich damit in die Krallen der Mafia begibt, die keinen mehr loslässt, es sei denn, als toten Mann.
Als ihm klar wird, worauf er sich eingelassen hat, entschließt er sich, mit dem FBI zusammen zu arbeiten. Und jetzt geht dieses nervenzermürbende Wettrennen los, das mich meinen Nachtschlaf gekostet hat: Was wissen die Bendini-Bandidos? Schafft McDeere, was er vorhat? Kommen sie ihm auf die Spur? Wie zieht er sich aus der Affäre? Man wird so wach und misstrauisch wie der Held selbst...
Die Seiten sind schnell, auch mal quer, gelesen. Supermänner, Superschönheiten, Superbösewichter, Superschlaue, Supersuperlative, wie sich´s fürs Genre gehört. Schöne spannende Thrillerkost.
Note: 1 (also fürn Thriller, nicht im Vergleich zu Goethe...)
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11.
Martin Suter: Der Teufel von Mailand. Zürich, Diogenes 2007. 297 S., brosch.
Wieder so ein wunderbarer Psychosuter, den ich nicht mehr hergeben werde.
Sonia, nach einem Drogentrip synästhetischen Visionen ausgesetzt, nimmt eine Stelle in einem schnieken Wellnesshotel in den Schweizer Bergen an, die wie auf sie zugeschnitten erscheint. Aber schon bald geschehen höchst merkwürdige Dinge, und die Atmosphäre wird immer bedrohlicher. Eine uralte Sage scheint zu neuem Leben erwacht...
Gefährliche Lektüre, wenn man dringende andere Sachen zu erledigen hat. Ein Nichtausderhandleger.
Note: 1
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12.
Rafik Schami: Erzähler der Nacht (1989). München, dtv 1995. 273 S., brosch.
Also WENN ein Buch eine Vorstellung von orientalischer Erzählkunst und Fabulierlust vermitteln kann, dann dieses. (Scheherazade mal ausgenommen, aber die ist ohnehin erklärtermaßen das Modell für Rafik Schami.)
Salim, der beste Erzähler von Damaskus, seines Zeichens Kutscher im Ruhestand, verliert plötzlich die Sprache. Was für eineTragödie! Vor allem für die sieben gleichfalls schon recht betagten Freunde, die ihn jeden Abend auf ein Wasserpfeifchen besuchen, plaudern, Geschichten erzählen und sich erzählen lassen.
Was tun? Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen (Parfümtherapie, Alkohol- oder Kleidertherapie) beschließt man eine Geschichten-Erzähl-Therapie: Jeder der Freunde (bis auf Salim, versteht sich) wird eine Geschichte erzählen (gleichsam der Urahn der Bibliotherapie...).
Eine schön ausgestaltete, farbige, vergnügliche Rahmenhandlung, darin verwoben eine stattliche Anzahl der köstlichsten Geschichten, wie bei einem orientalischen Teppich: Schelmenerzählungen, Märchen, Reiseberichte, Lügenmärchen, Lebenserinnerungen...
Da sieht, hört, schmeckt, riecht und fühlt man die Gassen und Straßen des alten Damakus´ mit ihren fabelhaften Gerüchen und Geräuschen. Die Geschichten erzählen von Dämonen, Königen, Weisen, treuen Ehegatten und Magiern, von Mut, Verrat, Liebe und Tod, von Sternen und Bergen, Falschmünzern und amerikanischen Hundesalons. Dazwischen legen sich Erinnerungen an die französischen Besatzer, an den Krieg; und hie und da blitzt ein Stückchen moderne Gegenwart auf - wesentlich weniger verlockend als die fast versunkene Welt der uralten Stadt.
Durch alle Geschichten zieht sich ein roter Faden: Das Erzählen selbst und seine segensreichen Wirkungen.
Ein kluges, tiefgründiges, humorvolles, warmherziges, kunstvolles, meisterhaftes, mit leichter Hand geschriebenes, unerhört fantasiereiches, kurz: wunderbares Buch.
Note: 1
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13.
Irene Dische: Großmama packt aus. München, dtv 2007. 379 S., brosch.
Köstlicher erzählstrategischer Kunstgriff: Die eigene Familiengeschichte aus der Sicht der längst verstorbenen Großmutter erzählen. Und sich selbst als gleichermaßen skeptisch wie liebevoll betrachtete Enkelin darin unterzubringen.
Der größere Teil des Romans (ja? Ist es einer?) ist der Familiengeschichte vor Irenes Geburt gewidmet. Die Ehe der katholischen Großmutter Elisabeth und des jüdischen Arztes Carl Rother, der sich ihr zuliebe taufen lässt und sich fortan katholischer gibt als der Papst. Eine starke, durchsetzungsfähige, tatkräftige und standesbewusste Frau mit einer kleinen Neigung zu Selbstgerechtigkeit und Dominanz, die seufzend die Schwäche der meisten Männer (auch ihres eigenen) konstatiert und Jahr um Jahr zu sterben glaubt. Aber bis dahin über- und erlebt sie die noch rechtzeitige Auswanderung nach Amerika und eine ménage à trois wider Willen, die immerhin das Überleben in der Neuen Welt sichert; die Karriere der einzigen Tochter Renate als Pathologin und ihre Ehen mit ebenso hoch begabten Wissenschaftlern, darunter Carl Dische, dem Vater Irenes. Immer dabei: Liesel, das treue Faktotum, das den Rothers bis in den Tod verbunden bleibt.
Schließlich die Autorin und Erzählerin selbst, Irene Dische, deren wilde Hippie-Jahre wir miterleben. (Kein Wunder, denkt man, wenn die wissenschaftlich ambitionierten Eltern in erster Linie für ihre Forschungsarbeiten leben und die Kinder so nebenher laufen bzw. in die Obhut eines unfähigen Kindermädchens gegeben werden...)Da klingt denn auch - bei aller Selbstironie in der Darstellung - doch des Öfteren ein selbstgefälliger Ton durch und man spürt die Aufforderung, der fabelhaft begabten und überhaupt total taffen Autorin Beifall zu spenden.
Trotzdem alles in allem eine sehr vergnügliche Lektüre, schnoddrig geschrieben, witzig, ironisch, unterhaltsam, mit viel Sinn für Komik. Und die originelle Erzählperspektive ist ein Geniestreich.
Note: 2
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14.
Albert Sánchez Piñol: Im Rausch der Stille (2002). Frankfurt am Main, S. Fischr 2005. 252 S., geb., dunkelblauer Pappbd. mit Lesebändchen.
Weltbestseller? Abenteuerroman im Stile Joseph Conrads? Fantastisches Bravourstück? (So der Klappentext.)
Da wird einer auf einer winzig kleinen, knapp vor dem Südpol gelegenen Insel abgesetzt, auf der es nur einen Leuchtturm nebst eigenartigem Wärter und eine Hütte gibt, in der er selbst als Wetterbeobachter wohnen soll. Er hat kistenweise Munition und Waffen mitbekommen, und die braucht er auch, denn Nacht für Nacht kommen schleimige, menschen- wie froschähnliche Invasoren aus den Untiefen des Meeres an Land, die er zu Hunderten hinmetzelt, erst allein, dann im Verein mit dem Leuchtturmwärter. Was das Land nicht weiter verunreinigt, da die Überlebenden die toten Froschmänner gleich selbst verspeisen.
Das "Maskottchen" des Leuchtturmwärters, ein sanftes, gefügiges "Frosch"weibchen, muss beiden Männern zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse herhalten.
Da entdeckt der ansonsten ziemlich dumpfbackige und cholerische Erzähler eines Tages, dass die Ungeheuer empfindsame Wesen und keineswegs solche Monster sind, wie er angenommen hat. Wer hätte das gedacht.
Brutal, machistisch, soll wahrscheinlich eine Parabel sein (Kinder, schlagt andern nicht gleich die Rübe ein. Fragt erstmal, ob es ihnen wehtut.). Mir war´s zu blöd. Hab´s noch kurz vor Schluss abgebrochen. Wahrscheinlich geht´s damit aus, dass er auf der Insel bleibt und die Fröschin heiratet. Oder so.
"Ein außergewöhnlicher Roman: Tiefgründig, gewaltig, poetisch", sagt "El Mundo". Da muss ich was anderes in der Hand gehabt haben.
Note: 5
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15.
Gunter Gerlach: Herzensach (1998). München, Droemer Knaur 2000. 430 S. brosch.
Ein spannender, anspruchsvoller, verzwickter, skurriler, eigenartiger, stilistisch eigenwilliger, mit Ironie durchsetzter Krimi - so recht nach meinem Geschmack. Bin ja seit einiger Zeit eh ein Fan von Gunter Gerlach. Gesegnet sei der Tag, an dem mir der erste Text des Autors in die Hände geriet!
Jakob Finn, ein junger Mann aus der Stadt, hat eine Autopanne und gerät so in ein abgelegenes Dorf mit eigenartigen, verschlossenen Menschen, in dem sehr merkwürdige Dinge geschehen. Die Abgeschiedenheit wird sorgsam gehütet, kein Straßenschild weist nach Herzensach, Besucher sind unwillkommen. Dafür läuft zum Beispiel eine kreischende nackte Frau am hellen Tag vor einem ebenso nackten Mann quer übers Gehöft davon...Was geht da vor sich?
Gunter Gerlach erzählt nicht nur gekonnt, sondern wahrt immer zugleich auch ironische Distanz (wie in seinen Jakob-Vogelwart-Krimis). Da schildert er doch tatsächlich ein schönes Förstertöchterlein, das, wie es sich für eine zünftige Heimatschnulze gehört, voller Liebreiz ein zahmes Reh umarmt - ohne dass es kitschig wirkt! Und doch lässt er keinen Zweifel daran, dass er mal eben gerade wieder was parodiert hat.
Feiner, ausgefeilter Stil, kluge, spannende Unterhaltung mit hintergründigem Witz.
Note: 1
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1.
Gilbert Adair, Blindband.Roman. (1999). Rowohlt 2001. Brosch. 223 S.
Ein wirklich ungewöhnliches Buch.
Da ist der durch einen Unfall erblindete Autor Sir Paul, ein hoch dekorierter Dichter, der in John Ryder, einem anstelligen jungen Mann, endlich seinen lange gesuchten "Amanuensis" gefunden hat: jemanden, dem er seine Reflexionen mitteilen, seine Gedanken diktieren kann, mit dem er sich austauschen, dem er sich auch im Alltag bei allerlei kleinen Geschäften, Erledigungen, Recherchen, Spaziergängen usw. anvertrauen kann.
Anfangs läuft alles prächtig, aber allmählich wird Sir Paul aufgrund kleiner mysteriöser Vorfälle und eigenartiger Nachrichten, die ihm sein Sekretär übermittelt, misstrauisch. Was hat es mit diesem Mann auf sich? - Eine spannende Handlung, die mit Fortschreiten des Romans immer mehr an Tempo gewinnt, ein furioser Höhepunkt und ein überraschender Schluss.
So weit, so schon gut genug. Aber den eigentlichen "Kick" bekommt der Roman durch seine raffinierte Erzähltechnik - und das ist das eigentlich Außergewöhnliche:
Fast der gesamte Roman besteht aus reinem Dialog, nur hin und wieder unterbrochen durch kürzere, mehr reflektierende als erzählende Passagen aus der Perspektive Sir Pauls. Und damit wird der Leser selbst zum "Blinden", ist er doch in allem auf die Rede der handelnden Figuren angewiesen, kein Erzähler sagt ihm, was er zu "sehen", sich vorzustellen oder gar zu denken hat. Wie Sir Paul müssen wir Leser den Figuren vertrauen, wie Sir Paul stutzen wir gelegentlich, wundern uns, werden allmählich immer misstrauischer... Nett von Gilbert Adair, dass er uns dann am Ende doch noch einen kleinen Vorteil gegenüber den Protagonisten verschafft.
Ungewöhnlich, sehr ungewöhnlich. Lohnend, spannend (ohne Blutbäder anzurichten), unterhaltsam, gescheit, raffiniert und dabei auch noch (sparsam) mit angelsächsischem Humor gewürzt. Was will man mehr?
Note: 2+
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2.
Marina Lewycka, Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch. (2005) dtv. 358 S., brosch.
Der 84jährige verwitwete Vater will zur Empörung der Familie die 36jährige, billigblonde Valentina heiraten, die seine bescheidenen Ersparnisse verjubelt und ihn ganz offensichtlich an der Nase herumführt. Auf Seite 60 will er das immer noch, auf Seite 90 hat er es getan, aber wesentlich vorangekommen ist die Handlung nicht. Man hat bis dahin Einiges über die Familie erfahren und über die Geschichte der Ukraine... aber ich weiß nicht recht, warum ich das weiter wollen sollte. Auf Seite 104 gelangweilt abgebrochen.
Note: 4
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3.
E. Annie Proulx, Schiffsmeldungen (1993). Frankfurt a.M., Fischer 1997, 392 S., brosch.
Einfach großartig,dieser Roman.
"Es gibt kein richtiges Leben im valschen", heißt es bei Robert Gernhardt, und das könnte auch über dieser Geschichte von Selbstfindung und "Ankommen" stehen.
Solange Quoyle, der Protagonist des Romans, im Staat New York lebt, will ihm nichts glücken. Er ist groß, dick, täppisch, unfähig in allem, ungeliebt, belächelt.
Nach einer kurzen, unglücklichen Ehe zieht er mit seinen beiden kleinen Töchtern und einer zupackenden, lebenstüchtigen Tante nach Neufundland, der ursprünglichen Heimat der Quoyles.
Hier beginnt er allmählich Wurzeln zu schlagen, nach und nach, vorsichtig, zäh. Bei der Lokalzeitung "Gammy Bird" macht er eine lansame Karriere, so wie es seinem bedächtigen Temperament angemessen ist. Er fasst Fuß in der unwirtlichen, rauen Landschaft, er, der ängstliche, gehänselte Nichtschwimmer, wagt sich aufs Meer (und gerät dabei in Lebensgefahr). Er gewinnt Freunde unter den Einheimischen. Er kann seine Begabungen und Vorzüge entdecken und entfalten. Er lernt, wie man ein Haus baut, was ein gutes (und ein schlechtes) Boot ausmacht, wie man gute Artikel schreibt, wie man seine Angst überwindet. Er lernt die Gefahren, die Eigenheiten, die Geschichte(n) des Landes und seiner Menschen kennen, mitsamt der Mythen und Gespenster. Das Land seiner Vorfahren ist sein Land, und es ist, als wäre er nur irrtümlich anderswo zur Welt gekommen. Hier gehört er her.
"Ashley´s Buch der Knoten", ein umfängliches Kompendium über Knoten jeglicher Art, inspirierte E. Annie Proulx zu der wunderbaren Idee, jedem Kapitel einen verblüffend sinnfälligen Knoten voranzustellen, komplett, mit Name, Beschreibung und Abbildung. Fast ein neufundländisch-seemännisches I Ging.
So viel Knoten, einfach oder kompliziert, jedenfalls kunstvoll geschürzt und aneinander gereiht: von den Parzen im Lebensfaden, von der Autorin im roten Erzählfaden...
Note: 1
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4.
Clemens Walter, Nur die Mutigen entkommen. Die einzig wahre Geschichte von Artur & Artur. Berlin, Transit 1991. 127 S., geb.
Ein Fotobilderbuch für Erwachsene oder solche, die´s ohnehin nie werden. Schön doof. Man erfährt nicht nur alles über Artur & Artur, sondern auch über Eltern, Großeltern, Schwister, Schwester, Schwäger, Schwippschwäger und sonstige Anverwandte. Immer mit Foto. Allein, zu zweit, zu dritt, mit Rad, mit Posaune, mit Jägerhütchen, mit Zigarette. Ganz in Weiß, in Schwarz, in Dirndl, Matrosenlook oder Badedress. Immer schön chamois.
Zauberhafte Fotos aus Zopfes Zeiten (Clemens Walter muss Abertausende davon besitzen), zu einer verquasten Familiengeschichte amalgamiert und in abstrus chronologische Reihenfolge gebracht (doch, doch, das geht). Dazu köstlich gestelzte Texte, hübsch süffisant dazugesülzt. Feiner Quatsch mit Soße.
Note: 2
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5.
Dieter Wellershoff, Zikadengeschrei. Novelle. Köln, Kiepenheuer & Witsch 1995. 127 S., geb.
Hm. Nach "Der Liebeswunsch" hatte ich Dieter Wellershoff in meinem privaten Präferenzbüchlein eigentlich mit drei Sternen versehen. Aber das hier...
Ja ja, ist schon klar, was er will: Der Protagonist, ein Architekt mittleren Alters, soll in sommerlich-südlich-sinnlichen Gestaden der magischen Anziehungskraft einer geheimnisvoll-dämonischen Frau erliegen. Im Klappentext werden sogar "Thanatos" und "Eros" bemüht. (Obwohl´s in Spanien spielt.) Alles rätselhaft, nebulös, unscharf, unaufgelöst, in erotisch erregter Landschaft und Atmosphäre.
Architekt Böhring (sensibel, empfänglich für Schönheiten der Landschaft und untergründige Botschaften) fährt mit seiner Familie (lebenstüchtige, gebildete Gattin und halbwüchsige, meist patzige Tochter, beide eher an den banalen Dingen des Lebens wie Einkaufen und Baden interessiert) nach Spanien in den Urlaub.
Ins Nachbarhaus zieht ein Ehepaar ein, das einen merkwürdigen Reiz auf ihn ausübt, vor allem die stets von mystischem Halbdunkel umgebene Frau. Die lebenspraktische Architektenfrau findet in zwanglosem Gespräch mit dem Nachbarn schnell heraus, was es mit ihr auf sich hat: Nach einer misslungenen Operation ist ihr Gesicht entstellt, sodass sie sich kaum noch unter Menschen wagt.
Bei einer zufälligen Begegnung von Spökenkieker-Architekt und ausstrahlungsmächtiger Nachbarin knistert´s heftigst zwischen den beiden. Es bleibt beim Knistern.
Seitenlange Landschafts- und Wetterbeschreibungen. Da soll wohl selbst die Luft bedeutungsschwer flirren. Mir schien´s eher, als lechze der Protagonist geradezu nach einem Erlebnis der sonderbaren Art, als wolle er partout die Dinge und Ereignisse mit einem selbst genähten Zauberschleier mystifizieren. Nicht zuletzt, um sich mit seiner poetisch-übersinnlichen Weltsicht und seinen ach so sensiblen Antennen von seiner profanen Umgebung und ihrer faden Normalität abzugrenzen.
Aber dies vielleicht weniger der Protagonist als vielmehr der Autor selbst.
Note: 4
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6.
Rudolf G. Binding, Moselfahrt aus Liebeskummer (1939)
Potsdam, Rütten & Loening Verlag 1939. 45 S., geb. 2-farb. Pappbd. mit ill. Schutzumschlag.
Der kleine Text nennt sich "Novelle in einer Landschaft" und stellt das reizvolle, inzwischen leider ziemlich aus der Mode geratene Unterfangen dar, das Typische einer Gegend, ihr Wesen, ihre Atmosphäre, ihre Menschen einzufangen. In die Beschreibung der Wein-Landschaft ist eine heiter-melancholische Beinahe-Romanze zwischen dem Ich-Erzähler und einer recht geheimnisvollen Dame eingefügt - keine überirdische Schönheit mit tragisch-mysteriöser Aura, sondern eine handfeste kleine Person mit soliden Automechaniker-Kenntnissen, trinkfest und mit wundervollen Zähnen, die sich, gerade einen Liebeskummer bewältigend, nicht gleich den nächsten anschaffen möchte...
Und so ist sie denn wohl, die Mosel, die Dame, wer kann das schon unterscheiden: Spritzig, ein bisschen herb, von burschikoser Anmut, schlicht, ungekünstelt, höchst reizvoll mit ihrem verborgenen Feuer und nicht so recht zu fassen...
Etwas Patina inzwischen, so wie die alten Fotografien der Ausgabe, deshalb kommt denn auch ein Hauch von nostalgischer Wehmut bei der Lektüre auf...
Note: 3
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7.
Hedda Adlon: Hotel Adlon. Das Berliner Hotel, in dem die große Welt zu Gast war.
München, Heyne. (1955) brosch. 318 S.
Stimmt zwar nicht immer, was die First Lady der Hotelbranche vor dem Krieg da erzählt, aber man bekommt trotzdem einen guten Eindruck von den Schickimickis der Jahrhundertwende bis zum Dritten Reich. Klatsch und Tratsch über die Schönen, Reichen und Berühmten des Wilhelminischen Deutschlands und der Weimarer Republik.
Frau Adlon (die persona non grata der Familie, in die sie hinein geheiratet hat, nachdem sich der Chef ihretwegen von seiner ersten Frau hatte scheiden lassen) ist ein Snob, und das merkt man auf jeder zweiten Seite. Sie hat ein untrügliches Gespür für die wirklich feinen Leute, und darunter macht sie´s nicht. Shoppen gehen mit den zahlreichen Ehefrauen des indischen Maharadschas oder im Pelzmantel für den Automobil-Schönheitswettbewerb posieren, zusammen mit ihrem Rudel Pekinesen - DAS sind doch die Dinge, für die es sich zu leben lohnt.
Nur eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt spielt "Berlin Alexanderplatz". Döblin hätte sie vermutlich eingelassen, für Leute wie Franz Biberkopf gibt es einen livrierten Türsteher, der dafür sorgt, dass die "Primitiven" (wie sie sie nennt) der Edelherberge fern bleiben und das Märchenland nicht besudeln.
Immerhin versteht sie eine Menge vom Geschäft und trägt mit ihren Ideen und durch ihr strenges Regiment wesentlich zum Ruf und zur absoluten Vorrangstellung des exklusiven Hotels bei.
An den Nationalsozialisten, die schließlich im Adlon Quartier nehmen, hat sie im Grunde nur auszusetzen, dass sie keine "Klasse" haben und sich nicht zu benehmen wissen.
Interessantes Bild der Epoche, interessante Selbstdarstellung einer dünkelhaften Neureichen, interessanter Einblick in die High Society der Zeit.
Note: 3
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8.
Jurek Becker, Nach der ersten Zukunft. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1980. 271 S. Ganzln, geb.
Eine Sammlung von höchst unterschiedlichen Texten:
Heiter geht´s los mit dem von seinen Enkeln gedrängten Großvater, der eine Geschichte erzählen soll, sich ziert, nicht mit der Sprache herausrücken will - und ganz nebenbei wesentliche Dinge über das Erzählen und dessen Verhältnis zu Realität und Wahrheit von sich gibt ("Großvater").
Fabel-haftes über Pinguine (oder doch über Menschen? - "Der Nachteil eines Vorteils"), Anekdotisches ("Die Klage"), Gleichnis- und Märchenhaftes ("Das Bild"), Reflexionen ("Personen").
Die unerhörte Geschichte zweier Kinder, die sich nicht zu öden Familienferien verdonnern lassen wollen und kurzerhand den Urlaubsflieger mitsamt Passagieren auf eine unbewohnte Insel im Atlantik entführen: Kinder an die Macht!? Das waghalsige Unternehmen glückt, solange sich die - bewaffneten - Kinder wie intellektgesteuerte Erwachsene verhalten. Und es scheitert, als die Spiellust schließlich die Oberhand gewinnt. Ein Lehrstück über Gewalt?("Lenchen und Dieter oder Die Gewalt aus dem Nichts".)
Anekdotisches über Schule und Lehrer ("Die Klage").
Eine dieser schadenfreudigen, ambivalenten Verstehen-Sie-Spaß-Geschichten, meisterhaft in der Balance zwischen Lachlust und Mitgefühl gehalten ("Die beliebteste Familiengeschichte").
Ein halsbrecherisch-bewegende Episode aus dem jüdischen Ghetto ("Die Mauer").
Kafkeske Miniaturen über staatliche Gewalt und Desorientierung des Einzelnen ("Die Strafe", "Der Ring und all das andere", "Das Parkverbot").
Die Einsamkeit des Grenzgängers zwischen den zwei Deutschlands und die tröstliche Kraft der kleinen Liebe ("Romeo").
Reisetagebücher ganz eigener Art ("New Yorker Woche", "Ohio bei Nacht").
Und noch manches mehr...
Nicht so hinreißend wie "Jakob der Lügner", aber im einzelnen auch lesenswert.
Note: 3
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9.
André Gide: Die Falschmünzer. (1925)
Ein moderner Klassiker, der Roman wie der Autor (Nobelpreis 1947).
Ein Erzählexperiment, ein Roman im und über den Roman, ein Lehrstück über Autor und Erzählperspektive(n), ein Liebesroman, ein Bildungsroman, ein Gesellschaftsroman, ein Roman über allerlei literarische, emotionale, soziale und reale Falschmünzerei, über Betrug an sich selbst und anderen.
Erzählweise und Thema (Wie entsteht ein Roman? Wieviel Wirklichkeit - und welche - ist im Roman?) interessanter als der Stoff selbst, an dem das Ganze vorgeführt wird: Tagebucheinträge, Briefe, traditionelle Erzählweise, Perspektivenwechsel, Kommentare und Reflexionen des Autors (oder seines Stellvertreters?) zum eben Geschriebenen oder noch zu Schreibenden.
Das Material: Liebesirrungen und -wirrungen zwischen Édouard, dem Schriftsteller, und Olivier, seinem begabten Neffen, der gleichfalls darauf brennt, sich der Schreiberei zu widmen. Olivier verirrt sich vorübergehend unter die Fittiche des smarten, einflussreichen, zwielichtigen Literaten Passavant (= Cocteau?); zwischen Laura und Vincent, Oliviers Bruder (unerfüllt, tragisch); zwischen Vincent und Lady Lilian Griffith (verhängnisvoll, abgründig); zwischen Passavant und allerlei jungen Burschen (schnöde); Monsieur Profitendieu und Bernard, Oliviers Freund (väterlich, problematisch); Boris und Bronja (kindlich, innig); und das sind noch nicht alle.
Obwohl schon 80 Jahre alt, immer noch lesbar und lesenwert.
Keine Schmökerlektüre zum Abtauchen und genüsslichen Konsumieren, gleichwohl spannend und unterhaltsam. Und wer will, kann nachdenken - übers Schreiben, über Romane und überhaupt.
Note: 2 (Wie soll man Klassiker schon bewerten.)
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10.
John Grisham: Die Firma (1990). München, Heyne 1992. 558 S., brosch.
Der Roman hat mich 4 Stunden Nachtruhe gekostet. Man sollte ihn nicht anfangen, wenn man keine Zeit hat, ihn zügig zu Ende zu lesen.
Sowas Spannendes!
Der höchst begabte junge Mitch McDeere (Supermanns jüngerer Bruder) tritt in die kleine, aber feine und vor allem unglaublich großzügige Anwaltskanzlei Bendini, Lambert & Locke ein, nicht ahnend, dass er sich damit in die Krallen der Mafia begibt, die keinen mehr loslässt, es sei denn, als toten Mann.
Als ihm klar wird, worauf er sich eingelassen hat, entschließt er sich, mit dem FBI zusammen zu arbeiten. Und jetzt geht dieses nervenzermürbende Wettrennen los, das mich meinen Nachtschlaf gekostet hat: Was wissen die Bendini-Bandidos? Schafft McDeere, was er vorhat? Kommen sie ihm auf die Spur? Wie zieht er sich aus der Affäre? Man wird so wach und misstrauisch wie der Held selbst...
Die Seiten sind schnell, auch mal quer, gelesen. Supermänner, Superschönheiten, Superbösewichter, Superschlaue, Supersuperlative, wie sich´s fürs Genre gehört. Schöne spannende Thrillerkost.
Note: 1 (also fürn Thriller, nicht im Vergleich zu Goethe...)
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11.
Martin Suter: Der Teufel von Mailand. Zürich, Diogenes 2007. 297 S., brosch.
Wieder so ein wunderbarer Psychosuter, den ich nicht mehr hergeben werde.
Sonia, nach einem Drogentrip synästhetischen Visionen ausgesetzt, nimmt eine Stelle in einem schnieken Wellnesshotel in den Schweizer Bergen an, die wie auf sie zugeschnitten erscheint. Aber schon bald geschehen höchst merkwürdige Dinge, und die Atmosphäre wird immer bedrohlicher. Eine uralte Sage scheint zu neuem Leben erwacht...
Gefährliche Lektüre, wenn man dringende andere Sachen zu erledigen hat. Ein Nichtausderhandleger.
Note: 1
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12.
Rafik Schami: Erzähler der Nacht (1989). München, dtv 1995. 273 S., brosch.
Also WENN ein Buch eine Vorstellung von orientalischer Erzählkunst und Fabulierlust vermitteln kann, dann dieses. (Scheherazade mal ausgenommen, aber die ist ohnehin erklärtermaßen das Modell für Rafik Schami.)
Salim, der beste Erzähler von Damaskus, seines Zeichens Kutscher im Ruhestand, verliert plötzlich die Sprache. Was für eineTragödie! Vor allem für die sieben gleichfalls schon recht betagten Freunde, die ihn jeden Abend auf ein Wasserpfeifchen besuchen, plaudern, Geschichten erzählen und sich erzählen lassen.
Was tun? Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen (Parfümtherapie, Alkohol- oder Kleidertherapie) beschließt man eine Geschichten-Erzähl-Therapie: Jeder der Freunde (bis auf Salim, versteht sich) wird eine Geschichte erzählen (gleichsam der Urahn der Bibliotherapie...).
Eine schön ausgestaltete, farbige, vergnügliche Rahmenhandlung, darin verwoben eine stattliche Anzahl der köstlichsten Geschichten, wie bei einem orientalischen Teppich: Schelmenerzählungen, Märchen, Reiseberichte, Lügenmärchen, Lebenserinnerungen...
Da sieht, hört, schmeckt, riecht und fühlt man die Gassen und Straßen des alten Damakus´ mit ihren fabelhaften Gerüchen und Geräuschen. Die Geschichten erzählen von Dämonen, Königen, Weisen, treuen Ehegatten und Magiern, von Mut, Verrat, Liebe und Tod, von Sternen und Bergen, Falschmünzern und amerikanischen Hundesalons. Dazwischen legen sich Erinnerungen an die französischen Besatzer, an den Krieg; und hie und da blitzt ein Stückchen moderne Gegenwart auf - wesentlich weniger verlockend als die fast versunkene Welt der uralten Stadt.
Durch alle Geschichten zieht sich ein roter Faden: Das Erzählen selbst und seine segensreichen Wirkungen.
Ein kluges, tiefgründiges, humorvolles, warmherziges, kunstvolles, meisterhaftes, mit leichter Hand geschriebenes, unerhört fantasiereiches, kurz: wunderbares Buch.
Note: 1
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13.
Irene Dische: Großmama packt aus. München, dtv 2007. 379 S., brosch.
Köstlicher erzählstrategischer Kunstgriff: Die eigene Familiengeschichte aus der Sicht der längst verstorbenen Großmutter erzählen. Und sich selbst als gleichermaßen skeptisch wie liebevoll betrachtete Enkelin darin unterzubringen.
Der größere Teil des Romans (ja? Ist es einer?) ist der Familiengeschichte vor Irenes Geburt gewidmet. Die Ehe der katholischen Großmutter Elisabeth und des jüdischen Arztes Carl Rother, der sich ihr zuliebe taufen lässt und sich fortan katholischer gibt als der Papst. Eine starke, durchsetzungsfähige, tatkräftige und standesbewusste Frau mit einer kleinen Neigung zu Selbstgerechtigkeit und Dominanz, die seufzend die Schwäche der meisten Männer (auch ihres eigenen) konstatiert und Jahr um Jahr zu sterben glaubt. Aber bis dahin über- und erlebt sie die noch rechtzeitige Auswanderung nach Amerika und eine ménage à trois wider Willen, die immerhin das Überleben in der Neuen Welt sichert; die Karriere der einzigen Tochter Renate als Pathologin und ihre Ehen mit ebenso hoch begabten Wissenschaftlern, darunter Carl Dische, dem Vater Irenes. Immer dabei: Liesel, das treue Faktotum, das den Rothers bis in den Tod verbunden bleibt.
Schließlich die Autorin und Erzählerin selbst, Irene Dische, deren wilde Hippie-Jahre wir miterleben. (Kein Wunder, denkt man, wenn die wissenschaftlich ambitionierten Eltern in erster Linie für ihre Forschungsarbeiten leben und die Kinder so nebenher laufen bzw. in die Obhut eines unfähigen Kindermädchens gegeben werden...)Da klingt denn auch - bei aller Selbstironie in der Darstellung - doch des Öfteren ein selbstgefälliger Ton durch und man spürt die Aufforderung, der fabelhaft begabten und überhaupt total taffen Autorin Beifall zu spenden.
Trotzdem alles in allem eine sehr vergnügliche Lektüre, schnoddrig geschrieben, witzig, ironisch, unterhaltsam, mit viel Sinn für Komik. Und die originelle Erzählperspektive ist ein Geniestreich.
Note: 2
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14.
Albert Sánchez Piñol: Im Rausch der Stille (2002). Frankfurt am Main, S. Fischr 2005. 252 S., geb., dunkelblauer Pappbd. mit Lesebändchen.
Weltbestseller? Abenteuerroman im Stile Joseph Conrads? Fantastisches Bravourstück? (So der Klappentext.)
Da wird einer auf einer winzig kleinen, knapp vor dem Südpol gelegenen Insel abgesetzt, auf der es nur einen Leuchtturm nebst eigenartigem Wärter und eine Hütte gibt, in der er selbst als Wetterbeobachter wohnen soll. Er hat kistenweise Munition und Waffen mitbekommen, und die braucht er auch, denn Nacht für Nacht kommen schleimige, menschen- wie froschähnliche Invasoren aus den Untiefen des Meeres an Land, die er zu Hunderten hinmetzelt, erst allein, dann im Verein mit dem Leuchtturmwärter. Was das Land nicht weiter verunreinigt, da die Überlebenden die toten Froschmänner gleich selbst verspeisen.
Das "Maskottchen" des Leuchtturmwärters, ein sanftes, gefügiges "Frosch"weibchen, muss beiden Männern zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse herhalten.
Da entdeckt der ansonsten ziemlich dumpfbackige und cholerische Erzähler eines Tages, dass die Ungeheuer empfindsame Wesen und keineswegs solche Monster sind, wie er angenommen hat. Wer hätte das gedacht.
Brutal, machistisch, soll wahrscheinlich eine Parabel sein (Kinder, schlagt andern nicht gleich die Rübe ein. Fragt erstmal, ob es ihnen wehtut.). Mir war´s zu blöd. Hab´s noch kurz vor Schluss abgebrochen. Wahrscheinlich geht´s damit aus, dass er auf der Insel bleibt und die Fröschin heiratet. Oder so.
"Ein außergewöhnlicher Roman: Tiefgründig, gewaltig, poetisch", sagt "El Mundo". Da muss ich was anderes in der Hand gehabt haben.
Note: 5
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15.
Gunter Gerlach: Herzensach (1998). München, Droemer Knaur 2000. 430 S. brosch.
Ein spannender, anspruchsvoller, verzwickter, skurriler, eigenartiger, stilistisch eigenwilliger, mit Ironie durchsetzter Krimi - so recht nach meinem Geschmack. Bin ja seit einiger Zeit eh ein Fan von Gunter Gerlach. Gesegnet sei der Tag, an dem mir der erste Text des Autors in die Hände geriet!
Jakob Finn, ein junger Mann aus der Stadt, hat eine Autopanne und gerät so in ein abgelegenes Dorf mit eigenartigen, verschlossenen Menschen, in dem sehr merkwürdige Dinge geschehen. Die Abgeschiedenheit wird sorgsam gehütet, kein Straßenschild weist nach Herzensach, Besucher sind unwillkommen. Dafür läuft zum Beispiel eine kreischende nackte Frau am hellen Tag vor einem ebenso nackten Mann quer übers Gehöft davon...Was geht da vor sich?
Gunter Gerlach erzählt nicht nur gekonnt, sondern wahrt immer zugleich auch ironische Distanz (wie in seinen Jakob-Vogelwart-Krimis). Da schildert er doch tatsächlich ein schönes Förstertöchterlein, das, wie es sich für eine zünftige Heimatschnulze gehört, voller Liebreiz ein zahmes Reh umarmt - ohne dass es kitschig wirkt! Und doch lässt er keinen Zweifel daran, dass er mal eben gerade wieder was parodiert hat.
Feiner, ausgefeilter Stil, kluge, spannende Unterhaltung mit hintergründigem Witz.
Note: 1
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30.06.2008 16:00:31
Mitglied gelöscht
Wie könnt ihr das nur immer. Ich habe echt viel gelesen, aber das wäre hierfür zu lang *g*
30.06.2008 16:17:25
(5700 Beiträge)
Nachdem ich gerade ein Zeitloch habe, hier meine Junibücher. Ein durchwachsener Monat.
Wahn von Stephen King
Note: 4
King ist ja immer für eine Überraschung gut, und die Kritiken bei Amazondingens sind ja fast alle sehr gut, leider ist das Buch für mich ein langweiliges Buch gewesen, bei Seite 316 habe ich kapituliert, es las sich für mich einschläfernd, die Spannung hat mich nicht erreicht. Schade. Das Ende habe ich dann zwar noch gelesen, aber irgendwie fehlte da der Zusammenhang, also hab ich nicht wirklich was davon verstanden. Vielleicht war es nur die falsche Zeit für dieses Buch, aber ich rühre es sicher nicht mehr an.
Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer
Note: 2
Diese romantische Vampir und Liebesgeschichte eines Teenagers ist nett und leicht geschrieben und zieht einen in seinen Bann. Manchmal braucht man auch was seichtes wo zu Herzen geht und da ist diese Reihe genau das Richtige. Nur Bella ist mir manchmal zu altklug und manche Stellen im Buch ziehen sich etwas lange hin, daher ein kleiner Abzug in der Bewertung. Trotzdem ein toller Lesespaß und auch ein weiterer Teil wird mit Freude erwartet!
Die Wunschliste von Jill Smolinski
Note: 4-5
Es war mir einfach zu seicht und oberflächlich, ich kam nicht richtig rein und habe dann nur noch quergelesen und dann das Ende noch. Mein Lesestil ist es einfach nicht und konnte mich leider nicht fesseln.
Tender Bar von J.R. Moehringer
Note: 6
Eigentlich habe ich das Buch abgebrochen, denn schon der Prolog hat mich eher abgestoßen als in seinen Bann gezogen. Alkohol hin und her, eine Tochter wird Brandy genannt. Eine Leseprobe in der Buchmitte ging auch nur um lallende Alkis, natürlich ganz tolle Menschen. Leider konnte ich selbst diese tollen Menschen und deren tolle Geschichten nicht finden, daher mein Abbruch und die schlechte Note. Mein Ding ist das keinesfalls.
Tatiana und Alexander von Paullina Simons
Note:2-3
Eine Liebesgeschichte in und um Russland herum, während des Krieges. Das Buch hat mir für zwischendurch ganz gut gefallen. Die Sowjetunion wurde immer wieder mal eingeblendet, aber so gut, dass ich richtig Freude daran hatte, etwas über das Leben dort in dieser Zeit zu lesen, auch wenn es Krieg war, Korruption und solche Sachen. Ob es gut ausgeht? Lest selbst, es lohnt sich.
Der Junge im gestreifen Pyjama von John Boyne
Note: 2
Als Jugendroman sicher ein interessantes und wertvolles Buch, für mich war es unverständlich, dass der Junge die Realität überhaupt nicht wahrgenommen hat. Daher den Abzug. Das Ende war zwar unglaubwürdig, meiner Meinung nach, aber es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, mich hat es zusätzlich noch gefröstelt.
Sarahs Schlüssel von Tatiana De Rosnay
Note: 1
Für mich ein Highlight, auch wenn es eigentlich eine sehr traurige Geschichte ist. Dieses Buch sollte man lesen, absolut. Die Inhaltsangabe dürfte hinreichend bekannt sein, der Inhalt des Buches ist noch viel tiefgehender, darum lasse ich weiteres dazu unerwähnt.
Deathkiss, süß schmeckt die Rache von Lisa Jackson
Note: 3
Ein durchschnittlicher Thriller. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders herausragend gut. Alles mit einer Liebesgeschichte gewürzt, wem das gefällt, der sollte es lesen.
Das Land des Alterns von Mary Pipher
Note: ohne Wertung
Und wieder (leider) ein Abbruch diesen Monat. Irgendwie habe ich mir etwas anderes vorgestellt, schon sachlich, kein Roman, aber meine Leseauszüge waren mir einfach zu langatmig. Ich hatte mir einen oberflächlichen Wegweiser vorgestellt für die älteren Menschen in meiner Umgebung, aber es ist entweder noch zu früh für diese Dinge oder das falsche Buch für mich.
Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach
Note: 2
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, war mal wieder etwas ganz anderes zu lesen, typisch Eschbach hat. Einziges Manko war, dass ich von einigen Personen gerne gewusst hätte, wie es weiterging, dann wäre die Geschichte für mich völlig rund gewesen. Lag schon lange im SUB und ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe, gutes Buch.
Black, die Geburt des Bösen von Ted Dekker
Note: 2
Mal etwas ganz anderes, eine Mischung aus Fantasy und Realität. Hat mir sehr gut gefallen, bis auf einige inhaltliche Wiederholungen, die mir einfach zuviel erscheinen. Aber die Geschichte an sich ist prima, toll umgesetzt und man ist richtig drin im Geschehen. Das ist der erste Teil von drei Teilen, ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!
Evil, das Böse von Jan Guillou
Note: 3
Dieses Buch hier liest sich wie eine Anleitung zum Prügeln. Besonders erwähnenswert ist, dass nicht nur wild drauflos geschlagen wird, nein, es wird sogar vorher noch geplant wie der Gegner am Besten außer Gefecht gesetzt werden kann. Psychisch sowie Physisch.
Der Hintergrund ist ein System an der Schule, bzw. im Internat, wo von oben herab regiert wird und dabei alle Mittel erlaubt sind.
Da hoffe ich nur, dass so was nicht wirklich existiert.
Zu gute halten muß man dem Protagonisten, dass er trotz der ganzen Schläge eigentlich versucht hat einer der Guten zu sein, es zu umgehen. Naja, geklappt hats nicht.
Wer auf Schläge, Quälereien und Ekel steht, der könnte dieses Buch lesen, dem würde es sicher gefallen.
Hinterhältig von Roderick Anscombe
Note: 4
Oberflächliches, gefühlsduseliges Gelaber. Wenn die Hauptfigur eine Frau gewesen wäre, dann hätte ich es eher noch verstanden, aber ein Mann der gedanklich ständig solche Sprünge macht, nein, überhaupt nicht mein Ding. Ich habe das Buch dann quergelesen, weil ich dachte, die Stalkergeschichte ist trotzdem interessant. Naja, Geschmäcker sind verschieden, ich werde diesen Autor wohl zukünftig vermeiden.
Wahn von Stephen King
Note: 4
King ist ja immer für eine Überraschung gut, und die Kritiken bei Amazondingens sind ja fast alle sehr gut, leider ist das Buch für mich ein langweiliges Buch gewesen, bei Seite 316 habe ich kapituliert, es las sich für mich einschläfernd, die Spannung hat mich nicht erreicht. Schade. Das Ende habe ich dann zwar noch gelesen, aber irgendwie fehlte da der Zusammenhang, also hab ich nicht wirklich was davon verstanden. Vielleicht war es nur die falsche Zeit für dieses Buch, aber ich rühre es sicher nicht mehr an.
Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer
Note: 2
Diese romantische Vampir und Liebesgeschichte eines Teenagers ist nett und leicht geschrieben und zieht einen in seinen Bann. Manchmal braucht man auch was seichtes wo zu Herzen geht und da ist diese Reihe genau das Richtige. Nur Bella ist mir manchmal zu altklug und manche Stellen im Buch ziehen sich etwas lange hin, daher ein kleiner Abzug in der Bewertung. Trotzdem ein toller Lesespaß und auch ein weiterer Teil wird mit Freude erwartet!
Die Wunschliste von Jill Smolinski
Note: 4-5
Es war mir einfach zu seicht und oberflächlich, ich kam nicht richtig rein und habe dann nur noch quergelesen und dann das Ende noch. Mein Lesestil ist es einfach nicht und konnte mich leider nicht fesseln.
Tender Bar von J.R. Moehringer
Note: 6
Eigentlich habe ich das Buch abgebrochen, denn schon der Prolog hat mich eher abgestoßen als in seinen Bann gezogen. Alkohol hin und her, eine Tochter wird Brandy genannt. Eine Leseprobe in der Buchmitte ging auch nur um lallende Alkis, natürlich ganz tolle Menschen. Leider konnte ich selbst diese tollen Menschen und deren tolle Geschichten nicht finden, daher mein Abbruch und die schlechte Note. Mein Ding ist das keinesfalls.
Tatiana und Alexander von Paullina Simons
Note:2-3
Eine Liebesgeschichte in und um Russland herum, während des Krieges. Das Buch hat mir für zwischendurch ganz gut gefallen. Die Sowjetunion wurde immer wieder mal eingeblendet, aber so gut, dass ich richtig Freude daran hatte, etwas über das Leben dort in dieser Zeit zu lesen, auch wenn es Krieg war, Korruption und solche Sachen. Ob es gut ausgeht? Lest selbst, es lohnt sich.
Der Junge im gestreifen Pyjama von John Boyne
Note: 2
Als Jugendroman sicher ein interessantes und wertvolles Buch, für mich war es unverständlich, dass der Junge die Realität überhaupt nicht wahrgenommen hat. Daher den Abzug. Das Ende war zwar unglaubwürdig, meiner Meinung nach, aber es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, mich hat es zusätzlich noch gefröstelt.
Sarahs Schlüssel von Tatiana De Rosnay
Note: 1
Für mich ein Highlight, auch wenn es eigentlich eine sehr traurige Geschichte ist. Dieses Buch sollte man lesen, absolut. Die Inhaltsangabe dürfte hinreichend bekannt sein, der Inhalt des Buches ist noch viel tiefgehender, darum lasse ich weiteres dazu unerwähnt.
Deathkiss, süß schmeckt die Rache von Lisa Jackson
Note: 3
Ein durchschnittlicher Thriller. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders herausragend gut. Alles mit einer Liebesgeschichte gewürzt, wem das gefällt, der sollte es lesen.
Das Land des Alterns von Mary Pipher
Note: ohne Wertung
Und wieder (leider) ein Abbruch diesen Monat. Irgendwie habe ich mir etwas anderes vorgestellt, schon sachlich, kein Roman, aber meine Leseauszüge waren mir einfach zu langatmig. Ich hatte mir einen oberflächlichen Wegweiser vorgestellt für die älteren Menschen in meiner Umgebung, aber es ist entweder noch zu früh für diese Dinge oder das falsche Buch für mich.
Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach
Note: 2
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, war mal wieder etwas ganz anderes zu lesen, typisch Eschbach hat. Einziges Manko war, dass ich von einigen Personen gerne gewusst hätte, wie es weiterging, dann wäre die Geschichte für mich völlig rund gewesen. Lag schon lange im SUB und ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe, gutes Buch.
Black, die Geburt des Bösen von Ted Dekker
Note: 2
Mal etwas ganz anderes, eine Mischung aus Fantasy und Realität. Hat mir sehr gut gefallen, bis auf einige inhaltliche Wiederholungen, die mir einfach zuviel erscheinen. Aber die Geschichte an sich ist prima, toll umgesetzt und man ist richtig drin im Geschehen. Das ist der erste Teil von drei Teilen, ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!
Evil, das Böse von Jan Guillou
Note: 3
Dieses Buch hier liest sich wie eine Anleitung zum Prügeln. Besonders erwähnenswert ist, dass nicht nur wild drauflos geschlagen wird, nein, es wird sogar vorher noch geplant wie der Gegner am Besten außer Gefecht gesetzt werden kann. Psychisch sowie Physisch.
Der Hintergrund ist ein System an der Schule, bzw. im Internat, wo von oben herab regiert wird und dabei alle Mittel erlaubt sind.
Da hoffe ich nur, dass so was nicht wirklich existiert.
Zu gute halten muß man dem Protagonisten, dass er trotz der ganzen Schläge eigentlich versucht hat einer der Guten zu sein, es zu umgehen. Naja, geklappt hats nicht.
Wer auf Schläge, Quälereien und Ekel steht, der könnte dieses Buch lesen, dem würde es sicher gefallen.
Hinterhältig von Roderick Anscombe
Note: 4
Oberflächliches, gefühlsduseliges Gelaber. Wenn die Hauptfigur eine Frau gewesen wäre, dann hätte ich es eher noch verstanden, aber ein Mann der gedanklich ständig solche Sprünge macht, nein, überhaupt nicht mein Ding. Ich habe das Buch dann quergelesen, weil ich dachte, die Stalkergeschichte ist trotzdem interessant. Naja, Geschmäcker sind verschieden, ich werde diesen Autor wohl zukünftig vermeiden.
30.06.2008 16:35:51
Mitglied gelöscht
Ich habe mir auch endlich mal wieder die Bücher aufgeschrieben, die ich gelesen habe.
Die letzte Spur von Charlotte Link (WB)
Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird ...
Ich fand das Buch ziemlich gut, aber doch etwas langatmig. Spannend waren aber die Handlung und das Ende.
Note 2
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Heißt glüht mein Hass von Karen Rose (WB)
Was war das? Da! Da war es schon wieder, dieses unheimliche Geräusch... Zu spät erkennt die Studentin Caitlin, dass ihr Leben in Gefahr ist... wenig später verschlingen Flammen ihren toten Körper... Sie ist nicht das erste Opfer jenes Mörders, der in Chicago wütet und seine Taten dann durch Brandanschläge zu vertuschen sucht. Um ihn zu fassen, muss Detective Mia Mitchell mit dem eigenwilligen Brandexperten Reed Solliday zusammenarbeiten. Als der Killer Mia auf seine Todesliste setzt, ist Reed ihre einzige Hoffnung...
Ich fand das Buch wieder sehr spannend, es geht bei der Beschreibung der Tatvorgänge sehr ins Detail. Ich fand das Buch nie langweilig und hatte von der ersten bis zur letzten Seite Spannung beim Lesen.
Note: 1
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Wintermärchen von Sabine Klewe
(ertauscht - vertauscht)
Ein plötzlicher Wintereinbruch stürzt das Rheinland ins Chaos. Ausgerechnet an diesem Nachmittag gelingt Mario Brindi die Flucht aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Viersen-Süchteln. Er hat acht Frauen entführt und brutal gequält. Am gleichen Abend verschwindet die Fotografin Katrin Sandmann spurlos. Sie wurde zuletzt in einem Parkhaus in der Düsseldorfer Altstadt gesehen. Was ist geschehen? HatBrindi sich bereits sein neuntes Opfer gesucht? Ist Katrin in seiner Gewalt? Die Polizei glaubt nicht an einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen. Doch dann entdeckt ein Spaziergänger im Wald die grauenvoll zugerichtete Leiche einer jungen Frau...
Mir hat das Buch nicht so sehr gefallen. Es war zwar spannend, aber ich habe mich beim Lesen doch teilweise arg gelangweilt.
Note: 4
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Gefährliche Vergangenheit von Michelle Raven (gekauft - derzeit verliehen)
Leigh Hunter ist seit einem schweren Autounfall, bei dem ihr Freund ums Leben kam, an den Rollstuhl gefesselt. Kaum kann sie sich an die Geschehnisse vor vier Jahren erinnern. Sie hat ein neues Leben angefangen, ist in eine neue Stadt gezogen und arbeitet jetzt in einer Buchhandlung. Wegen ihrer Behinderung kommt sie kaum aus ihrem Alltag hinaus und so trifft es sie völlig unvorbereitet, als sie Logan Barker kennenlernt. Der attraktive Mann versucht Leigh näherzukommen und sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch dann häufen sich in Leighs Leben kleine Unfälle und Missgeschicke, die an Schwere zunehmen und Leigh weiß bald nicht mehr, ob sie Barker wirklich vertrauen kann. Er scheint etwas vor ihr geheimzuhalten, doch können ihre Gefühle für ihn sie wirklich so täuschen?
Ich fand das Buch sehr spannend. Aber es muss wohl irgendwie einen Vorgängerroman geben, weil ich beim Lesen manchmal das Gefühl hatte, mir fehlen irgendwelche Informationen.
Note: 3
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Die Gottesanbeterin von Patrick Redmond
(ertauscht - vertauscht)
Tina ist acht Jahre alt, als ihr Vater die Familie ohne Erklärung verlässt. Dieser Verlust verletzt das schüchterne Mädchen tief. Mit der Mutter versteht sie sich nicht besonders, und in der Schule wird sie gehänselt. Doch als sie mit Anfang 20 nach London zieht, ist sie eine andere. Chrissie, wie sie sich jetzt nennt, ist selbstbewusst und wird allseits bewundert. Sie glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, doch dann verliebt sie sich in Jack, und ihr wohlgeordnetes neues Leben droht aus den Fugen zu geraten. Chrissie weigert sich, diese Liebe zuzulassen, wastödliche Konsequenzen hat ...
Das Buch braucht zwar ein bißchen, bis es so richtig in Schwung kommt. Am Anfang wird mir einfach zu lange die Wandlung der Hauptperson geschildert. Dann aber wird das Buch noch spannend und zum Ende hin hat es mir dann besser gefallen, als ich anfangs gedacht hätte.
Note: 3
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Todeskampf von Michael Robotham (WB)
Detective Constable Alisha Barba traut ihren Ohren nicht: Beim Ehemaligen-Treffen ihrer Schule in London fleht ihre hochschwangere Freundin Cate, zu der sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, Alisha an, ihr zu helfen: Jemand sei hinter ihrem ungeborenen Baby her, erklärt Cate. Wenige Stunden später wird sie mit ihrem Ehemann Felix von einem PKW überfahren. Das Paar erliegt seinen Verletzungen noch in derselben Nacht. Die Polizei hakt das Ereignis als Unfall ab, doch Alisha weigert sich, daran zu glauben - zumal sich herausstellt, dass Cate ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht hatte. Alisha ermittelt auf eigene Faust im Milieu zwielichtiger Adoptionsagenturen, und ehe sie es sich versieht, gerät sie in ein Dickicht aus Sex und Gewalt.
Hat mir ganz gut gefallen das Buch, ist aber für mich zwischenzeitlich doch etwas langatmig gewesen.
Note: 3
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Dämmerung des Herzens von Christine Feehan
(von einem TT-Mitglied geliehen)
Es geht weiter mit den sieben zauberkundigen Drake-Schwestern! Sarah, die älteste, kann die Zukunft voraussehen, während die Schriftstellerin Kate durch ihre Stimme innere Ruhe zu bringen vermag. Doch sie sind auf die magische Hilfe ihrer Schwestern angewiesen, um das drohende Unheil abzuwehren.
Es ist eigentlich der erste Band einer Serie um 7 Schwestern, dieser Band handelt von den ersten beiden Schwestern. Wer die Bücher lesen will, sollte auch Dämmerung des Herzens vor den anderen Teilen lesen, obwohl diese früher erschienen sind.
Das Buch ist einfach nur schön, eine gute Mischung aus Krimi, Mystery und Liebesroman.
Note: 1
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Schmerzlos von Meg Gardiner (gekauft - vertauscht)
Evan Delaney zögert zunächst, am Klassentreffen ihres Abschlussjahrgangs teilzunehmen. Als sie schließlich zusagt, stellt sich heraus, dass unter den ehemaligen Mitschülern auffällig viele Todesfälle zu verzeichnen sind. Und dann geschieht ausgerechnet währ des Klassentreffens ein bestialischer Mord. Der Killer scheint erstaunlich viel über den Jahrgang zu wissen und eröffnet die Jagd. Auch Evan steht auf seiner Liste...
Ich fand das Buch super spannend und nie langweilig. Die Charaktere sind sympathische und die Geschichte ist gut geschildert. Lediglich der Stil ist etwas anders, was mich aber nicht groß gestört hat.
Note: 2
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Die Anbetung von Dan Koontz (WB)
Ein merkwürdiger Fremder kommt in den kleinen Wüstenort Pico Mundo. Ihn umgeben hyänenartige Schatten, Vorboten eines fürchterlichen Todes. Doch nur der etwas einfältige Odd Thomas erkennt sie. Kann er das drohende Massaker verhindern?
Odd Thomas lebt bescheiden und zufrieden als Koch in einem kleinen amerikanischen Provinznest. Hochgeistiges ist ihm fremd, doch er hat eine besondere Gabe: Er sieht die Toten und kann mit ihnen kommunizieren. Und er sieht Bodachs, lebende Schatten, die sich von Leid und Verderben nähren. Als ein merkwürdiger Fremder, umflirrt von diesen Schatten, das Restaurant betritt, in dem Odd arbeitet, weiß er, dass Fürchterliches droht. Trotz der Warnungen seiner impulsiven Freundin Stormy wagt er es, dem Mann nachzuspüren und in sein Haus einzudringen. Was er in einem Geheimzimmer findet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: einen Schrein, der all den Massenmördern dieser Welt gewidmet ist .
Im habe dummerweise das Folgebuch (Seelenlos) vor diesem Buch gelesen. Deswegen war mir schon einiges bekannt. Ich fand es aber trotzdem spannend und toll geschrieben. Aber wer es lesen will, sollte es vor Seelenlos lesen.
Note: 2
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Midnighters - Der Riss von Scott Westerfeld (WB)
"Vielleicht können wir später ..."Rex verstummte."Da kommt was.""Wie meinst du ...?", hob Melissa an, aber dann spürte sie es auch. Ein Geschmack kam über die Wüste auf sie zugedonnert, weit und uralt und bitter. Dann war er da, fuhr durch die Sporthalle und löschte den Gedankenlärm von Bixby aus. Nur Melissas Verbindung zu Rex blieb bestehen, sein Schock hallte in ihr wider. Sie schlug die Augen auf: Das blaue Licht, die erstarrten Körper, ein Cheerleader-Mädchen mitten im Sprung, das in der Luft schwebte - die ganze Welt war erfasst von ... Stille. Melissa sah auf ihre Uhr. Es war erst kurz nach neun Uhr morgens. Die blaue Zeit war trotzdem da.
Der dritte Teil einer Serie, man sollte also die ersten beiden Teile auch gelesen haben.
Wie alle Teil ist auch dieser wieder sehr spannend und fesselnd. Mir hat die ganze Trilogie einfach super gefallen und für mich wurden die Bände von Teil zu Teil stärker.
Nur das Ende hat mir persönlich nicht gefallen.
Note: 2
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Zeit des Jagens von Liz Rigbey (WB)
Matt Seleckis, Chirurg an einem Krankenhaus, wird verfolgt: Irgendjemand in einem kleinen roten Wagen beschattet ihn systematisch und löst damit bei Matt seltsame Kindheitserinnerungen aus: an einen mysteriösen Selbstmord und ein anderes rotes Auto, das in seiner Familie eine Rolle gespielt haben muss. Als Matt in der Vergangenheit nachforscht, enthüllt sich ihm ein Drama von heimlicher Leidenschaft, Betrug und vielleicht sogar Mord...
Mir hat das Buch nicht gefallen, ich fand es sehr langweilig. Nervig fand ich auch eine Nebengeschichte, die mit der eigentliche Sache gar nichts zu tun hat.
Note: 5
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Totenspur von Luc Deflo (WB)
Eine junge Frau wirdentsetzlich verstümmelt in ihrer Badewanne aufgefunden, kurz darauf eine ähnlich zugerichtete Frauenleiche draußen am Dock. Erste Hinweise deuten auf einen Versicherungsbetrug, denn beide Frauen waren auf dem Papier bereits gestorben, bevor sie nun endgültig aus dem Weg geräumt wurden. Als in schneller Folge weitere Frauenleichen auftauchen, ist Untersuchungsrichter Jos Bosmans und seinem Freund, dem Polizeipsychologen Dirk Deleu, sofort klar, dass hier ein Serienkiller am Werk sein muss. Zumal die ermordeten Frauen einem Typus entsprachen: Sie waren alle groß, blond und schlank. Ein unerbittlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich fand es bis auf einige Ausnahmen ziemlich langweilig und wenig spannend. In die Hauptgeschichte fließt auch ein Bestechungsskandal mit ein der dann überhaupt nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat.
Mir hat das erste Buch von Deflo besser gefallen.
Note: 5
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Spurlos von Katherine John
An der Autobahn werden mehrere Leichen ohne Kopf und Hände entdeckt. Zunächst ist nicht klar, ob der spurlos verschwundene Arzt Tim Sherringham unter ihnen ist In der Stadt geht derweil das Gerücht, auf dem alten Pier trieben geisterhafte, bizarr gekleidete Gestalten ihr Unwesen. Inspector Trevor Joseph steht vor mehr als einem Rätsel.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist spannend und man fragt sich lange war mit dem Arzt passiert ist. Das Ende ist dann, zumindest für mich, doch sehr überraschend gewesen.
Note: 2
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Dreizehn von Wolgang & Heike Hohlbein
(von einem TT-Mitglied geliehen)
Das Mädchen Thirteen entdeckt im alten Haus ihres Großvaters ein Labyrinth aus Gängen und Zimmern, in dem sechs Kinder gefangen gehalten werden die letzten der Kinder, die der Rattenfänger damals aus der Stadt entführte. Beim Versuch, sie zu retten, geraten Thirteen und ihr Freund Frank in Lebensgefahr. Am Freitag, den 13. wird sich ihr Schicksal entscheiden.
Hat mir ganz gut gefallen das Buch. Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, das es auf zwei Ebenen gleichzeitig spielt. Aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist es was besonders.
Note: 2
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Der Cartoonist von Sean Costello
(ertauscht - vertauscht)
Scott Bowman und zwei seiner Freunde werden in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Ein Mädchen stirbt, doch da es keine Zeugen gibt, begraben sie die Tote und schwören, niemals wieder ein Wort über das Unglück zu verlieren.
Sechzehn Jahre später: Aus Scott ist inzwischen ein respektierter, erfolgreicher Psychologe geworden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein - in der harmlosen Gestalt eines alten, verrückten Zeichners, der in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Kranke scheint alles über den Arzt und den Tod des Mädchens zu wissen, denn seine schonungslosen Zeichnungen offenbaren das Unglück. Aber der Schrecken beginnt erst: Scott findet weitere Bilder des Patienten, Visionen voller Blut und Tot - und sie treten wirklich ein! Kann der Cartoonist in die Zukunft sehen? Formt er vielleicht die Zukunft? Als der monströse Wahnsinn des Cartoonisten sogar nach seiner Familie greift, handelt Scott ...
Das Buch braucht leider etwas, bis es so richtig in Schwung kommt. Aber dann ist es doch noch ziemlich spannend und gruselig.
Note: 3
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Die Krähe - Die Pellinor Saga 3 von Alison Croggon
(WB)
Die ganze Erde ist durchtränkt von einer giftigen Falschheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Friedens - ist verloren. Nur die magiebegabte Maerad kann die Geheimnisse des Lieds enträtseln. Währ sie sich nach Norden begibt, um die Antworten zu finden, reist ihr Bruder Hem nach Süden, gemeinsam mit seinem Wächter Saliman. Der unglückliche Hem wird von seiner schlimmen Vergangenheit und seiner ungewissen Zukunft geplagt. Doch sein Schicksal ist vielleicht mehr mit dem Baumlied verknüpft, als er ahnt ...
Wie schon die ersten beiden Teile ist auch der dritte Teil sehr spannend und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum mehr weglegen, auch wenn es diesmal nicht um die bisherige Hauptperson Maerad geht. Das Buch spielt zur gleichen Zeit wie Teil 2, nur das man eben sieht was die anderen Figuren aus Teil 1 während dessen gemacht haben. Jetzt freue ich mich sehr auf den letzten Teil, der nächstes Jahr erscheint.
Note: 1
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Gefährliche Täuschung von Sabine Kornbichler (WB)
Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem strahlenden Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass ein Alptraum beginnt: Ein Unbekannter lauert ihr auf und entführt sie. Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Als Emma endlich freikommt, ist das noch nicht das Ende ihres Schreckens. Zwar beginnt die Polizei mit intensiven Ermittlungen, stößt dabei jedoch auf einen Hinweis, der den Verdacht auf Emma lenkt: Hat sie ihre Entführung etwa selbst inszeniert? Emma bleibt kein anderer Weg, als von sich aus Nachforschungen anzustellen...
Das Buch hat mir ganz gut gefallen, zu mal es auch in "meinem" Landkreis spielt. Flüssig und spannend.
Vielleicht nicht das größte und beste Buch, aber doch lesenswert.
Note: 3
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Ich hätte es vorgezogen zu leben von Thierry Cohen
(gekauft - vertauscht)
Und irgendwann wachst du auf ...
... und freust dich, weil du mit der Frau zusammen bist, wegen der du dich umgebracht hast.
... und wunderst dich, weil jemand Anderer dein Leben auf eine Weise führt, die dir nicht gefällt.
... und merkst, wer dieser Andere ist: dein größter Feind du selbst!
Es geht in dem Buch um einen jungen Mann der aus Liebeskummer Selbstmord begeht. Er wird dann in immer größeren Abständen zu deinem Geburtstag plötzlich wach und kann sich an die Zeit davor nicht mehr erinnern.
Das Buch ist sehr emotional und rührend, ich hatte einige Male mit den Tränen zu kämpfen. Ein sehr schönes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.
Note: 1
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Im Angesicht des Todes von Jay Bonansinga (WB)
Eine mysteriöse Mordserie hält ganz Mississippi in Atem. Der sogenannte Mississippi Ripper mordet paarweise. Die Polizei steht vor einem Rätsel bis FBI-Profiler Ulysses Grove das System hinter den Doppelmorden entdeckt: Der Täter klammert seinen Opfern die Augenlider auf und zwingt sie so, den Mord am anderen mit anzusehen...
Nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste Buch, das ich gelesen habe. Die Handlung ist ganz spannend, aber der Stil hat mir nicht so gefallen.
Note: 3
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Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist (Bibliothek)
Dorrit Wegner lebt in nicht allzu ferner Zukunft. Sie gehört zu den 'Entbehrlichen' , denjenigen, die ihre Produktivität nicht durch die Geburt eines Kindes unter Beweis gestellt haben. Und so wird sie an ihrem 50. Geburtstag in die 'Einheit' eingewiesen, eine Anlage, die - obwohl mit allem nur erdenklichen Luxus ausgestattet nur einem Zweck dient: Die Bewohner müssen sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stellen - bis hin zu einer radikalen Operation, der so genannten 'Endspende' für die 'Benötigten', die zum sicheren Tod des Spenders führt.
Überraschend schnell gewöhnt sich die eigentlich freiheitsliebende Dorrit in die Einheit ein - bis sie in dem Mitbewohner Johannes die erste große Liebe ihres Lebens findet. Mehr noch: Sie wird schwanger - just in dem Moment, in dem Johannes erfährt, dass er für die finale Operation vorgesehen ist.
Ein ebenso kluger
Ein super tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt. Ich war fasziniert, aber auch entsetzt von der Handlung, unbegreiflich wie dort mit den Menschen umgegangen wird. Mit welchen Tricks die Entbehrlichen dazu gebracht werden, ihre Spenden schon fast freiwillig zu geben. Und so geschrieben, das man es fast für möglich halten könnte.
Note: 1
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Abgebrochen:
- Risiko von Charles Atkins (WB)
- Denn schuldig ist wer liebt von Lisa Jackson (WB)
Die letzte Spur von Charlotte Link (WB)
Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird ...
Ich fand das Buch ziemlich gut, aber doch etwas langatmig. Spannend waren aber die Handlung und das Ende.
Note 2
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Heißt glüht mein Hass von Karen Rose (WB)
Was war das? Da! Da war es schon wieder, dieses unheimliche Geräusch... Zu spät erkennt die Studentin Caitlin, dass ihr Leben in Gefahr ist... wenig später verschlingen Flammen ihren toten Körper... Sie ist nicht das erste Opfer jenes Mörders, der in Chicago wütet und seine Taten dann durch Brandanschläge zu vertuschen sucht. Um ihn zu fassen, muss Detective Mia Mitchell mit dem eigenwilligen Brandexperten Reed Solliday zusammenarbeiten. Als der Killer Mia auf seine Todesliste setzt, ist Reed ihre einzige Hoffnung...
Ich fand das Buch wieder sehr spannend, es geht bei der Beschreibung der Tatvorgänge sehr ins Detail. Ich fand das Buch nie langweilig und hatte von der ersten bis zur letzten Seite Spannung beim Lesen.
Note: 1
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Wintermärchen von Sabine Klewe
(ertauscht - vertauscht)
Ein plötzlicher Wintereinbruch stürzt das Rheinland ins Chaos. Ausgerechnet an diesem Nachmittag gelingt Mario Brindi die Flucht aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Viersen-Süchteln. Er hat acht Frauen entführt und brutal gequält. Am gleichen Abend verschwindet die Fotografin Katrin Sandmann spurlos. Sie wurde zuletzt in einem Parkhaus in der Düsseldorfer Altstadt gesehen. Was ist geschehen? HatBrindi sich bereits sein neuntes Opfer gesucht? Ist Katrin in seiner Gewalt? Die Polizei glaubt nicht an einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen. Doch dann entdeckt ein Spaziergänger im Wald die grauenvoll zugerichtete Leiche einer jungen Frau...
Mir hat das Buch nicht so sehr gefallen. Es war zwar spannend, aber ich habe mich beim Lesen doch teilweise arg gelangweilt.
Note: 4
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Gefährliche Vergangenheit von Michelle Raven (gekauft - derzeit verliehen)
Leigh Hunter ist seit einem schweren Autounfall, bei dem ihr Freund ums Leben kam, an den Rollstuhl gefesselt. Kaum kann sie sich an die Geschehnisse vor vier Jahren erinnern. Sie hat ein neues Leben angefangen, ist in eine neue Stadt gezogen und arbeitet jetzt in einer Buchhandlung. Wegen ihrer Behinderung kommt sie kaum aus ihrem Alltag hinaus und so trifft es sie völlig unvorbereitet, als sie Logan Barker kennenlernt. Der attraktive Mann versucht Leigh näherzukommen und sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch dann häufen sich in Leighs Leben kleine Unfälle und Missgeschicke, die an Schwere zunehmen und Leigh weiß bald nicht mehr, ob sie Barker wirklich vertrauen kann. Er scheint etwas vor ihr geheimzuhalten, doch können ihre Gefühle für ihn sie wirklich so täuschen?
Ich fand das Buch sehr spannend. Aber es muss wohl irgendwie einen Vorgängerroman geben, weil ich beim Lesen manchmal das Gefühl hatte, mir fehlen irgendwelche Informationen.
Note: 3
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Die Gottesanbeterin von Patrick Redmond
(ertauscht - vertauscht)
Tina ist acht Jahre alt, als ihr Vater die Familie ohne Erklärung verlässt. Dieser Verlust verletzt das schüchterne Mädchen tief. Mit der Mutter versteht sie sich nicht besonders, und in der Schule wird sie gehänselt. Doch als sie mit Anfang 20 nach London zieht, ist sie eine andere. Chrissie, wie sie sich jetzt nennt, ist selbstbewusst und wird allseits bewundert. Sie glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, doch dann verliebt sie sich in Jack, und ihr wohlgeordnetes neues Leben droht aus den Fugen zu geraten. Chrissie weigert sich, diese Liebe zuzulassen, wastödliche Konsequenzen hat ...
Das Buch braucht zwar ein bißchen, bis es so richtig in Schwung kommt. Am Anfang wird mir einfach zu lange die Wandlung der Hauptperson geschildert. Dann aber wird das Buch noch spannend und zum Ende hin hat es mir dann besser gefallen, als ich anfangs gedacht hätte.
Note: 3
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Todeskampf von Michael Robotham (WB)
Detective Constable Alisha Barba traut ihren Ohren nicht: Beim Ehemaligen-Treffen ihrer Schule in London fleht ihre hochschwangere Freundin Cate, zu der sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, Alisha an, ihr zu helfen: Jemand sei hinter ihrem ungeborenen Baby her, erklärt Cate. Wenige Stunden später wird sie mit ihrem Ehemann Felix von einem PKW überfahren. Das Paar erliegt seinen Verletzungen noch in derselben Nacht. Die Polizei hakt das Ereignis als Unfall ab, doch Alisha weigert sich, daran zu glauben - zumal sich herausstellt, dass Cate ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht hatte. Alisha ermittelt auf eigene Faust im Milieu zwielichtiger Adoptionsagenturen, und ehe sie es sich versieht, gerät sie in ein Dickicht aus Sex und Gewalt.
Hat mir ganz gut gefallen das Buch, ist aber für mich zwischenzeitlich doch etwas langatmig gewesen.
Note: 3
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Dämmerung des Herzens von Christine Feehan
(von einem TT-Mitglied geliehen)
Es geht weiter mit den sieben zauberkundigen Drake-Schwestern! Sarah, die älteste, kann die Zukunft voraussehen, während die Schriftstellerin Kate durch ihre Stimme innere Ruhe zu bringen vermag. Doch sie sind auf die magische Hilfe ihrer Schwestern angewiesen, um das drohende Unheil abzuwehren.
Es ist eigentlich der erste Band einer Serie um 7 Schwestern, dieser Band handelt von den ersten beiden Schwestern. Wer die Bücher lesen will, sollte auch Dämmerung des Herzens vor den anderen Teilen lesen, obwohl diese früher erschienen sind.
Das Buch ist einfach nur schön, eine gute Mischung aus Krimi, Mystery und Liebesroman.
Note: 1
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Schmerzlos von Meg Gardiner (gekauft - vertauscht)
Evan Delaney zögert zunächst, am Klassentreffen ihres Abschlussjahrgangs teilzunehmen. Als sie schließlich zusagt, stellt sich heraus, dass unter den ehemaligen Mitschülern auffällig viele Todesfälle zu verzeichnen sind. Und dann geschieht ausgerechnet währ des Klassentreffens ein bestialischer Mord. Der Killer scheint erstaunlich viel über den Jahrgang zu wissen und eröffnet die Jagd. Auch Evan steht auf seiner Liste...
Ich fand das Buch super spannend und nie langweilig. Die Charaktere sind sympathische und die Geschichte ist gut geschildert. Lediglich der Stil ist etwas anders, was mich aber nicht groß gestört hat.
Note: 2
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Die Anbetung von Dan Koontz (WB)
Ein merkwürdiger Fremder kommt in den kleinen Wüstenort Pico Mundo. Ihn umgeben hyänenartige Schatten, Vorboten eines fürchterlichen Todes. Doch nur der etwas einfältige Odd Thomas erkennt sie. Kann er das drohende Massaker verhindern?
Odd Thomas lebt bescheiden und zufrieden als Koch in einem kleinen amerikanischen Provinznest. Hochgeistiges ist ihm fremd, doch er hat eine besondere Gabe: Er sieht die Toten und kann mit ihnen kommunizieren. Und er sieht Bodachs, lebende Schatten, die sich von Leid und Verderben nähren. Als ein merkwürdiger Fremder, umflirrt von diesen Schatten, das Restaurant betritt, in dem Odd arbeitet, weiß er, dass Fürchterliches droht. Trotz der Warnungen seiner impulsiven Freundin Stormy wagt er es, dem Mann nachzuspüren und in sein Haus einzudringen. Was er in einem Geheimzimmer findet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: einen Schrein, der all den Massenmördern dieser Welt gewidmet ist .
Im habe dummerweise das Folgebuch (Seelenlos) vor diesem Buch gelesen. Deswegen war mir schon einiges bekannt. Ich fand es aber trotzdem spannend und toll geschrieben. Aber wer es lesen will, sollte es vor Seelenlos lesen.
Note: 2
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Midnighters - Der Riss von Scott Westerfeld (WB)
"Vielleicht können wir später ..."Rex verstummte."Da kommt was.""Wie meinst du ...?", hob Melissa an, aber dann spürte sie es auch. Ein Geschmack kam über die Wüste auf sie zugedonnert, weit und uralt und bitter. Dann war er da, fuhr durch die Sporthalle und löschte den Gedankenlärm von Bixby aus. Nur Melissas Verbindung zu Rex blieb bestehen, sein Schock hallte in ihr wider. Sie schlug die Augen auf: Das blaue Licht, die erstarrten Körper, ein Cheerleader-Mädchen mitten im Sprung, das in der Luft schwebte - die ganze Welt war erfasst von ... Stille. Melissa sah auf ihre Uhr. Es war erst kurz nach neun Uhr morgens. Die blaue Zeit war trotzdem da.
Der dritte Teil einer Serie, man sollte also die ersten beiden Teile auch gelesen haben.
Wie alle Teil ist auch dieser wieder sehr spannend und fesselnd. Mir hat die ganze Trilogie einfach super gefallen und für mich wurden die Bände von Teil zu Teil stärker.
Nur das Ende hat mir persönlich nicht gefallen.
Note: 2
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Zeit des Jagens von Liz Rigbey (WB)
Matt Seleckis, Chirurg an einem Krankenhaus, wird verfolgt: Irgendjemand in einem kleinen roten Wagen beschattet ihn systematisch und löst damit bei Matt seltsame Kindheitserinnerungen aus: an einen mysteriösen Selbstmord und ein anderes rotes Auto, das in seiner Familie eine Rolle gespielt haben muss. Als Matt in der Vergangenheit nachforscht, enthüllt sich ihm ein Drama von heimlicher Leidenschaft, Betrug und vielleicht sogar Mord...
Mir hat das Buch nicht gefallen, ich fand es sehr langweilig. Nervig fand ich auch eine Nebengeschichte, die mit der eigentliche Sache gar nichts zu tun hat.
Note: 5
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Totenspur von Luc Deflo (WB)
Eine junge Frau wirdentsetzlich verstümmelt in ihrer Badewanne aufgefunden, kurz darauf eine ähnlich zugerichtete Frauenleiche draußen am Dock. Erste Hinweise deuten auf einen Versicherungsbetrug, denn beide Frauen waren auf dem Papier bereits gestorben, bevor sie nun endgültig aus dem Weg geräumt wurden. Als in schneller Folge weitere Frauenleichen auftauchen, ist Untersuchungsrichter Jos Bosmans und seinem Freund, dem Polizeipsychologen Dirk Deleu, sofort klar, dass hier ein Serienkiller am Werk sein muss. Zumal die ermordeten Frauen einem Typus entsprachen: Sie waren alle groß, blond und schlank. Ein unerbittlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich fand es bis auf einige Ausnahmen ziemlich langweilig und wenig spannend. In die Hauptgeschichte fließt auch ein Bestechungsskandal mit ein der dann überhaupt nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat.
Mir hat das erste Buch von Deflo besser gefallen.
Note: 5
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Spurlos von Katherine John
An der Autobahn werden mehrere Leichen ohne Kopf und Hände entdeckt. Zunächst ist nicht klar, ob der spurlos verschwundene Arzt Tim Sherringham unter ihnen ist In der Stadt geht derweil das Gerücht, auf dem alten Pier trieben geisterhafte, bizarr gekleidete Gestalten ihr Unwesen. Inspector Trevor Joseph steht vor mehr als einem Rätsel.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist spannend und man fragt sich lange war mit dem Arzt passiert ist. Das Ende ist dann, zumindest für mich, doch sehr überraschend gewesen.
Note: 2
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Dreizehn von Wolgang & Heike Hohlbein
(von einem TT-Mitglied geliehen)
Das Mädchen Thirteen entdeckt im alten Haus ihres Großvaters ein Labyrinth aus Gängen und Zimmern, in dem sechs Kinder gefangen gehalten werden die letzten der Kinder, die der Rattenfänger damals aus der Stadt entführte. Beim Versuch, sie zu retten, geraten Thirteen und ihr Freund Frank in Lebensgefahr. Am Freitag, den 13. wird sich ihr Schicksal entscheiden.
Hat mir ganz gut gefallen das Buch. Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, das es auf zwei Ebenen gleichzeitig spielt. Aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist es was besonders.
Note: 2
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Der Cartoonist von Sean Costello
(ertauscht - vertauscht)
Scott Bowman und zwei seiner Freunde werden in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Ein Mädchen stirbt, doch da es keine Zeugen gibt, begraben sie die Tote und schwören, niemals wieder ein Wort über das Unglück zu verlieren.
Sechzehn Jahre später: Aus Scott ist inzwischen ein respektierter, erfolgreicher Psychologe geworden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein - in der harmlosen Gestalt eines alten, verrückten Zeichners, der in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Kranke scheint alles über den Arzt und den Tod des Mädchens zu wissen, denn seine schonungslosen Zeichnungen offenbaren das Unglück. Aber der Schrecken beginnt erst: Scott findet weitere Bilder des Patienten, Visionen voller Blut und Tot - und sie treten wirklich ein! Kann der Cartoonist in die Zukunft sehen? Formt er vielleicht die Zukunft? Als der monströse Wahnsinn des Cartoonisten sogar nach seiner Familie greift, handelt Scott ...
Das Buch braucht leider etwas, bis es so richtig in Schwung kommt. Aber dann ist es doch noch ziemlich spannend und gruselig.
Note: 3
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Die Krähe - Die Pellinor Saga 3 von Alison Croggon
(WB)
Die ganze Erde ist durchtränkt von einer giftigen Falschheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Friedens - ist verloren. Nur die magiebegabte Maerad kann die Geheimnisse des Lieds enträtseln. Währ sie sich nach Norden begibt, um die Antworten zu finden, reist ihr Bruder Hem nach Süden, gemeinsam mit seinem Wächter Saliman. Der unglückliche Hem wird von seiner schlimmen Vergangenheit und seiner ungewissen Zukunft geplagt. Doch sein Schicksal ist vielleicht mehr mit dem Baumlied verknüpft, als er ahnt ...
Wie schon die ersten beiden Teile ist auch der dritte Teil sehr spannend und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum mehr weglegen, auch wenn es diesmal nicht um die bisherige Hauptperson Maerad geht. Das Buch spielt zur gleichen Zeit wie Teil 2, nur das man eben sieht was die anderen Figuren aus Teil 1 während dessen gemacht haben. Jetzt freue ich mich sehr auf den letzten Teil, der nächstes Jahr erscheint.
Note: 1
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Gefährliche Täuschung von Sabine Kornbichler (WB)
Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem strahlenden Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass ein Alptraum beginnt: Ein Unbekannter lauert ihr auf und entführt sie. Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Als Emma endlich freikommt, ist das noch nicht das Ende ihres Schreckens. Zwar beginnt die Polizei mit intensiven Ermittlungen, stößt dabei jedoch auf einen Hinweis, der den Verdacht auf Emma lenkt: Hat sie ihre Entführung etwa selbst inszeniert? Emma bleibt kein anderer Weg, als von sich aus Nachforschungen anzustellen...
Das Buch hat mir ganz gut gefallen, zu mal es auch in "meinem" Landkreis spielt. Flüssig und spannend.
Vielleicht nicht das größte und beste Buch, aber doch lesenswert.
Note: 3
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Ich hätte es vorgezogen zu leben von Thierry Cohen
(gekauft - vertauscht)
Und irgendwann wachst du auf ...
... und freust dich, weil du mit der Frau zusammen bist, wegen der du dich umgebracht hast.
... und wunderst dich, weil jemand Anderer dein Leben auf eine Weise führt, die dir nicht gefällt.
... und merkst, wer dieser Andere ist: dein größter Feind du selbst!
Es geht in dem Buch um einen jungen Mann der aus Liebeskummer Selbstmord begeht. Er wird dann in immer größeren Abständen zu deinem Geburtstag plötzlich wach und kann sich an die Zeit davor nicht mehr erinnern.
Das Buch ist sehr emotional und rührend, ich hatte einige Male mit den Tränen zu kämpfen. Ein sehr schönes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.
Note: 1
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Im Angesicht des Todes von Jay Bonansinga (WB)
Eine mysteriöse Mordserie hält ganz Mississippi in Atem. Der sogenannte Mississippi Ripper mordet paarweise. Die Polizei steht vor einem Rätsel bis FBI-Profiler Ulysses Grove das System hinter den Doppelmorden entdeckt: Der Täter klammert seinen Opfern die Augenlider auf und zwingt sie so, den Mord am anderen mit anzusehen...
Nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste Buch, das ich gelesen habe. Die Handlung ist ganz spannend, aber der Stil hat mir nicht so gefallen.
Note: 3
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Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist (Bibliothek)
Dorrit Wegner lebt in nicht allzu ferner Zukunft. Sie gehört zu den 'Entbehrlichen' , denjenigen, die ihre Produktivität nicht durch die Geburt eines Kindes unter Beweis gestellt haben. Und so wird sie an ihrem 50. Geburtstag in die 'Einheit' eingewiesen, eine Anlage, die - obwohl mit allem nur erdenklichen Luxus ausgestattet nur einem Zweck dient: Die Bewohner müssen sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stellen - bis hin zu einer radikalen Operation, der so genannten 'Endspende' für die 'Benötigten', die zum sicheren Tod des Spenders führt.
Überraschend schnell gewöhnt sich die eigentlich freiheitsliebende Dorrit in die Einheit ein - bis sie in dem Mitbewohner Johannes die erste große Liebe ihres Lebens findet. Mehr noch: Sie wird schwanger - just in dem Moment, in dem Johannes erfährt, dass er für die finale Operation vorgesehen ist.
Ein ebenso kluger
Ein super tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt. Ich war fasziniert, aber auch entsetzt von der Handlung, unbegreiflich wie dort mit den Menschen umgegangen wird. Mit welchen Tricks die Entbehrlichen dazu gebracht werden, ihre Spenden schon fast freiwillig zu geben. Und so geschrieben, das man es fast für möglich halten könnte.
Note: 1
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Abgebrochen:
- Risiko von Charles Atkins (WB)
- Denn schuldig ist wer liebt von Lisa Jackson (WB)
30.06.2008 17:07:43
(1811 Beiträge)
1. "Im Herzen rein" / Andrea Vanoni
Die Tote sitzt auf der Parkbank , wie beim Vogelfüttern erstarrt. Vor ihr Tauben scheinbar auf der Suche nach Brotkrumen. Doch auch die Tiere sind tot, ausgestopft. Wenige Tage später: Eine Frau sitzt im Kino, in der Hand eine Tüte Popkorn, gebannt schaut sie auf die Leinwand, doch ihr Blick ist leer. Getötet durch eine Nadel, die mitten im Herz steckt. Als Paula Zeisberg, Leiterin der neunten Mordkommission in Berlin, mit ihren Ermittlungen nicht weiterkommt, zieht sie den forensischen Psychiater Professor Bach zu Rate. Nicht ahnend, dass der Täter genau auf diesen Moment gewartet hat.
Hat mir sehr gut gefallen!
Note 1
2. "In Gottes Namen" / David Ellis
Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem.
Note 2-
3. "Schleichendes Gift" / Val McDermid
Bradfield steht unter Schock. Zuerst wird der Star des Erstliga-Clubs Bradfield Victoria vergiftet. Kurz darauf kommen bei einem Bombenanschlag auf das Fußballstadion Dutzende von Menschen ums Leben. Die Wahnsinnstat eines Terroristen? Oder vielleicht etwas noch Unheimlicheres? Carol Jordan und ihr Major Incident Team (MIT) stehen unter großem Druck, denn die Boulevardpresse wartet mit immer neuen Spekulationen auf und heizt die Stimmung in der Öff entlichkeit an. Aber Dr. Tony Hill liegt nach der Attacke eines Psychopathen, der ihn mit einem Beil schwer verletzte, im Krankenhaus. Als ein zweiter Giftmord geschieht, müssen die beiden alles daransetzen, einen Killer zu stellen, über den sie so gut wie nichts wissen.
Ein Highlight diesen Monat!
Note 1
4. "Still, still" / Sophie Hannah
"Die Haustür steht offen! Verängstigt hastet Alice an die Wiege ihrer Tochter und blickt in ein fremdes Gesicht. Das ist nicht ihre Florence!
Doch ihr Mann erklärt Alice für verrückt. Er behauptet, dass das Baby niemand anderes ist als Florence. Und er verwandelt sich in einen Feind. Will er Alice in den Wahnsinn treiben? "
Note 2-
5. "Öland" / Johan Theorin
Ein dunstig-kühler Spätsommertag. Vorsichtig klettert ein kleiner Junge über die Steinmauer eines einsamen Hauses und blickt auf die grasbewach se ne Ebene Ölands. Er tritt in den Nebel hinaus und verschwindet ohne jede Spur. Niemand, nicht die Familie, nicht die Polizei und kein Helfer aus dem Suchtrupp, sieht ihn je wieder. Zwanzig Jahre später erhält Julia, die Mutter des Jungen, einen ungeheuerlichen Anruf von ihrem Vater: Es gibt einen Hinweis, sie soll nach Öland zurückkehren und ihm bei der Suche nach ihrem verschwunde nen Sohn helfen. Es geht das Gerücht, der unheilbringende Nils Kant sei der Mörder. Aber Nils Kant liegt seit vielen Jahren begraben, er ist gestorben, lange bevor der Junge verschwand. Manch einer dagegen behaup tet, er wandere noch immer über die weite Kalk ebene von Öland.
Bisher das Highlight 2008!
Note 1+
6. "Die 6. Geisel" / James Patterson
San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohre Frage Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom"Women's Murder Club"bringen sie auf die entscheide Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen"
Hatte etwas mehr erwartet!
Note 2-3
7. "Todeskampf" / Michael Robotham
Detective Constable Alisha Barba traut ihren Ohren nicht: Beim Ehemaligen-Treffen ihrer Schule in London fleht ihre hochschwangere Freundin Cate, zu der sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, Alisha an, ihr zu helfen: Jemand sei hinter ihrem ungeborenen Baby her, erklärt Cate. Wenige Stunden später wird sie mit ihrem Ehemann Felix von einem PKW überfahren. Das Paar erliegt seinen Verletzungen noch in derselben Nacht. Die Polizei hakt das Ereignis als Unfall ab, doch Alisha weigert sich, daran zu glauben zumal sich herausstellt, dass Cate ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht hatte. Alisha ermittelt auf eigene Faust im Milieu zwielichtiger Adoptionsagenturen, und ehe sie es sich versieht, gerät sie in ein Dickicht aus Sex und Gewalt.
Note 2-
8. "Das Engelstor zur Hölle" / Sybille Schrödter
Strafverteidigerin Anne Brink , 37, frisch geschieden und Mutter einer Tochter , kehrt nach einem schwerwiegenden beruflichen Irrtum Hamburg den Rücken und übernimmt in der Provinz die Anwaltskanzlei eines alten Freundes. Hier möchte sie endlich zur Ruhe kommen. Doch kurz nach ihrer Ankunft geschehen ein mysteriöser Doppelselbstmord zweier Schülerinnen und ein Mord an einer Lehrerin. Anne läßt sich überreden, den Ehemann der Ermordeten zu verteidigen und wird von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.
Note 1-
9. "Credo" / Douglas Preston
In einem abgelegenen Labor erforschen Wissenschaftler eine neuartige Energiequelle. Plötzlich gerät der gigantische Teilchenbeschleuniger außer Kontrolle und aus seinem Inneren wird eine Botschaft gesendet, ein einfaches "Willkommen". In den Wissenschaftlern keimt ein Verdacht, doch ist es wirklich möglich, dass Gott selbst zu ihnen spricht? Wyman Ford, Ermittler für besondere Angelegenheiten, erhält von der Regierung den Auftrag, das ehrgeizige Forschungsprojekt zu überwachen, das in der Abgeschiedenheit eines Indianerreservats vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Er findet heraus, dass die Wissenschaftler mit einer offensichtlich übermenschlichen Intelligenz kommunizieren, die behauptet, Schöpfer des Universums zu sein - und etwas Unglaubliches verlangt: Die Menschheit soll allen alten Glaubensgrundsätzen abschwören und die Naturwissenschaften als einzig gültige Religion anerkennen. Ford kann nicht verhindern, dass diese Information nach außen dringt. Ein skr
upelloser Fernsehprediger sieht seine große Stunde gekommen. Mit einer einzigartigen Hetzkampagne stachelt er religiöse Fundamentalisten auf, die Blasphemie im Keim zu ersticken. Als ein wütender Mob droht, das Labor zu stürmen, eskaliert die Situation.
Super!
Note 1
Abgebrochen habe ich diesen Monat leider einige:
"Risiko" / Charles Atkins
"Mord nach Liste" / Julie Garwood
"Die Erbin von Garrison Garden" / Louise Shaffer
"Das Gesetz der Knochen" / Beverly Connor
- haben mir alle überhaupt nicht zugesagt!
Die Tote sitzt auf der Parkbank , wie beim Vogelfüttern erstarrt. Vor ihr Tauben scheinbar auf der Suche nach Brotkrumen. Doch auch die Tiere sind tot, ausgestopft. Wenige Tage später: Eine Frau sitzt im Kino, in der Hand eine Tüte Popkorn, gebannt schaut sie auf die Leinwand, doch ihr Blick ist leer. Getötet durch eine Nadel, die mitten im Herz steckt. Als Paula Zeisberg, Leiterin der neunten Mordkommission in Berlin, mit ihren Ermittlungen nicht weiterkommt, zieht sie den forensischen Psychiater Professor Bach zu Rate. Nicht ahnend, dass der Täter genau auf diesen Moment gewartet hat.
Hat mir sehr gut gefallen!
Note 1
2. "In Gottes Namen" / David Ellis
Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem.
Note 2-
3. "Schleichendes Gift" / Val McDermid
Bradfield steht unter Schock. Zuerst wird der Star des Erstliga-Clubs Bradfield Victoria vergiftet. Kurz darauf kommen bei einem Bombenanschlag auf das Fußballstadion Dutzende von Menschen ums Leben. Die Wahnsinnstat eines Terroristen? Oder vielleicht etwas noch Unheimlicheres? Carol Jordan und ihr Major Incident Team (MIT) stehen unter großem Druck, denn die Boulevardpresse wartet mit immer neuen Spekulationen auf und heizt die Stimmung in der Öff entlichkeit an. Aber Dr. Tony Hill liegt nach der Attacke eines Psychopathen, der ihn mit einem Beil schwer verletzte, im Krankenhaus. Als ein zweiter Giftmord geschieht, müssen die beiden alles daransetzen, einen Killer zu stellen, über den sie so gut wie nichts wissen.
Ein Highlight diesen Monat!
Note 1
4. "Still, still" / Sophie Hannah
"Die Haustür steht offen! Verängstigt hastet Alice an die Wiege ihrer Tochter und blickt in ein fremdes Gesicht. Das ist nicht ihre Florence!
Doch ihr Mann erklärt Alice für verrückt. Er behauptet, dass das Baby niemand anderes ist als Florence. Und er verwandelt sich in einen Feind. Will er Alice in den Wahnsinn treiben? "
Note 2-
5. "Öland" / Johan Theorin
Ein dunstig-kühler Spätsommertag. Vorsichtig klettert ein kleiner Junge über die Steinmauer eines einsamen Hauses und blickt auf die grasbewach se ne Ebene Ölands. Er tritt in den Nebel hinaus und verschwindet ohne jede Spur. Niemand, nicht die Familie, nicht die Polizei und kein Helfer aus dem Suchtrupp, sieht ihn je wieder. Zwanzig Jahre später erhält Julia, die Mutter des Jungen, einen ungeheuerlichen Anruf von ihrem Vater: Es gibt einen Hinweis, sie soll nach Öland zurückkehren und ihm bei der Suche nach ihrem verschwunde nen Sohn helfen. Es geht das Gerücht, der unheilbringende Nils Kant sei der Mörder. Aber Nils Kant liegt seit vielen Jahren begraben, er ist gestorben, lange bevor der Junge verschwand. Manch einer dagegen behaup tet, er wandere noch immer über die weite Kalk ebene von Öland.
Bisher das Highlight 2008!
Note 1+
6. "Die 6. Geisel" / James Patterson
San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohre Frage Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom"Women's Murder Club"bringen sie auf die entscheide Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen"
Hatte etwas mehr erwartet!
Note 2-3
7. "Todeskampf" / Michael Robotham
Detective Constable Alisha Barba traut ihren Ohren nicht: Beim Ehemaligen-Treffen ihrer Schule in London fleht ihre hochschwangere Freundin Cate, zu der sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, Alisha an, ihr zu helfen: Jemand sei hinter ihrem ungeborenen Baby her, erklärt Cate. Wenige Stunden später wird sie mit ihrem Ehemann Felix von einem PKW überfahren. Das Paar erliegt seinen Verletzungen noch in derselben Nacht. Die Polizei hakt das Ereignis als Unfall ab, doch Alisha weigert sich, daran zu glauben zumal sich herausstellt, dass Cate ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht hatte. Alisha ermittelt auf eigene Faust im Milieu zwielichtiger Adoptionsagenturen, und ehe sie es sich versieht, gerät sie in ein Dickicht aus Sex und Gewalt.
Note 2-
8. "Das Engelstor zur Hölle" / Sybille Schrödter
Strafverteidigerin Anne Brink , 37, frisch geschieden und Mutter einer Tochter , kehrt nach einem schwerwiegenden beruflichen Irrtum Hamburg den Rücken und übernimmt in der Provinz die Anwaltskanzlei eines alten Freundes. Hier möchte sie endlich zur Ruhe kommen. Doch kurz nach ihrer Ankunft geschehen ein mysteriöser Doppelselbstmord zweier Schülerinnen und ein Mord an einer Lehrerin. Anne läßt sich überreden, den Ehemann der Ermordeten zu verteidigen und wird von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.
Note 1-
9. "Credo" / Douglas Preston
In einem abgelegenen Labor erforschen Wissenschaftler eine neuartige Energiequelle. Plötzlich gerät der gigantische Teilchenbeschleuniger außer Kontrolle und aus seinem Inneren wird eine Botschaft gesendet, ein einfaches "Willkommen". In den Wissenschaftlern keimt ein Verdacht, doch ist es wirklich möglich, dass Gott selbst zu ihnen spricht? Wyman Ford, Ermittler für besondere Angelegenheiten, erhält von der Regierung den Auftrag, das ehrgeizige Forschungsprojekt zu überwachen, das in der Abgeschiedenheit eines Indianerreservats vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Er findet heraus, dass die Wissenschaftler mit einer offensichtlich übermenschlichen Intelligenz kommunizieren, die behauptet, Schöpfer des Universums zu sein - und etwas Unglaubliches verlangt: Die Menschheit soll allen alten Glaubensgrundsätzen abschwören und die Naturwissenschaften als einzig gültige Religion anerkennen. Ford kann nicht verhindern, dass diese Information nach außen dringt. Ein skr
upelloser Fernsehprediger sieht seine große Stunde gekommen. Mit einer einzigartigen Hetzkampagne stachelt er religiöse Fundamentalisten auf, die Blasphemie im Keim zu ersticken. Als ein wütender Mob droht, das Labor zu stürmen, eskaliert die Situation.
Super!
Note 1
Abgebrochen habe ich diesen Monat leider einige:
"Risiko" / Charles Atkins
"Mord nach Liste" / Julie Garwood
"Die Erbin von Garrison Garden" / Louise Shaffer
"Das Gesetz der Knochen" / Beverly Connor
- haben mir alle überhaupt nicht zugesagt!
30.06.2008 17:22:12
Mitglied gelöscht
Ich hatte diesen Monat zwei "dicke Schinken" dabei, deswegen nicht so viel:
1. Martina André: Das Rätsel der Templer (1) WB
Mystery pur: Ein hochdramatischer Templer-Roman, der einen Bogen schlägt vom Jerusalem des Jahres 1156 bis in die Eifel im Jahr 2004. Im Jahr 1156 bringt der Großmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, dass der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt - und dass für die Tempelritter die Grenzen von Raum und Zeit verschwinden. Als 150 Jahre später der Orden vom französischen König verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach, ein Templer aus Trier, dieses sogenannte "Haupt der Weisen" retten. Nur wenn er es schafft, das Haupt unversehrt nach Deutschland zu bringen, kann der Untergang des Ordens verhindert werden. Eine gefahrvolle, wahrhaft phantastische Reise beginnt, denn plötzlich finden Gero und seine Getreuen sich in einer anderen Zeit wieder - in einem Dorf in der Eifel im Jahr 2004!
Absolut genial! Am Anfang fällt es etwas schwer, in die Geschichte rein zu kommen, aber Durchhalten lohnt sich. Seit langer Zeit mal wieder ein Buch, für das ich meine Familie vernachlässigt habe ;)
******************************************
2. : Stieg Larsson: Vergebung (1) Leihbuch
Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu groß ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.
Ein krönender Abschluss der Trilogie. Auch wenn ich am Anfang erstmal Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte rein zu kommen, spätestens nach 50 Seiten packt es einen wieder. Das Ende ist einfach nur schön traurig... mehr will ich nicht verraten.
******************************************
3. Minette Walters: Die Bildhauerin (2)
Olive Martin ist im Zuchthaus für ihre Tobsuchtsanfälle bekannt und auch dafür, dass sie ununterbrochen Figuren knetet und mit langen Nadeln spickt. Sie wurde verurteilt, weil sie sich schuldig bekannte, Mutter und Schwester brutal ermordet zu haben. Auf Druck ihres Verlegers sucht die Londoner Journalistin Rosalind Leigh die Inhaftierte auf und ist von der Persönlichkeit der "Bildhauerin" auf merkwürdige Weise fasziniert. Irritierend auf sie wirkt, dass Olive immer wieder ihre Schuld beteuert und doch zu lügen scheint. Rosalind recherchiert und stösst auf manche Ungereimtheit, auch im Hinblick auf die Ermittlungen der Polizei.
Eigentlich mag ich die Bücher von Minette Walters nicht unbedingt. Aber dieses war von Anfang bis Ende spannend, wobei es im letzten Drittel etwas abschwächt. Was zum Schluss alles an Tageslicht kommt, finde ich teilweise jedoch zuviel Zufall.
******************************************
4. Deborah Crombie: Das Haus im Moor (3)
Gerade hat es sich Superintendent Duncan Kincaid mit ein paar Büchern in einem abgelegenen Hotel gemütlich gemacht, da fischt man einen toten Angestellten aus dem Pool. Alles spricht dafür, daß der Mörder unter den Hotelgästen zu finden ist. Kincaid schaltet seine Mitarbeiterin Gemma Hames ein, die verblüffende Verbindungen zwischen dem Opfer und den Verdächtigen zutage fördert. Doch da geschieht ein zweiter Mord...
Ein typisch englischer Krimi im Stil von E. George. Das Ende kam mir jedoch zu plötzlich und ist wenig mit der Handlung vorher in Einklang zu bringen.
******************************************
5. J.C. Box: Stumme Zeugen (3) WB
Wäre die zwölfjährige Annie Taylor an diesem regnerischen Aprilnachmittag nicht auf die Idee gekommen, mit ihrem kleinen Bruder William angeln zu gehen, wäre es ihr erspart geblieben, die Exekution zu sehen und den Mördern in die Augen blicken zu müssen. Aber sie war nun einmal wütend auf ihre Mutter gewesen.« So beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, denn die Kinder sind fortan auf der Flucht vor den skrupellosen Mördern, während die Mutter voller Verzweiflung nach ihnen sucht.
War nicht wirklich mein Fall, bereits nach knapp 100 Seiten war mir klar, wie es ausgeht und irgendwie hat mich die Geschichte deswegen nicht gefesselt.
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1. Martina André: Das Rätsel der Templer (1) WB
Mystery pur: Ein hochdramatischer Templer-Roman, der einen Bogen schlägt vom Jerusalem des Jahres 1156 bis in die Eifel im Jahr 2004. Im Jahr 1156 bringt der Großmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, dass der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt - und dass für die Tempelritter die Grenzen von Raum und Zeit verschwinden. Als 150 Jahre später der Orden vom französischen König verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach, ein Templer aus Trier, dieses sogenannte "Haupt der Weisen" retten. Nur wenn er es schafft, das Haupt unversehrt nach Deutschland zu bringen, kann der Untergang des Ordens verhindert werden. Eine gefahrvolle, wahrhaft phantastische Reise beginnt, denn plötzlich finden Gero und seine Getreuen sich in einer anderen Zeit wieder - in einem Dorf in der Eifel im Jahr 2004!
Absolut genial! Am Anfang fällt es etwas schwer, in die Geschichte rein zu kommen, aber Durchhalten lohnt sich. Seit langer Zeit mal wieder ein Buch, für das ich meine Familie vernachlässigt habe ;)
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2. : Stieg Larsson: Vergebung (1) Leihbuch
Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu groß ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.
Ein krönender Abschluss der Trilogie. Auch wenn ich am Anfang erstmal Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte rein zu kommen, spätestens nach 50 Seiten packt es einen wieder. Das Ende ist einfach nur schön traurig... mehr will ich nicht verraten.
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3. Minette Walters: Die Bildhauerin (2)
Olive Martin ist im Zuchthaus für ihre Tobsuchtsanfälle bekannt und auch dafür, dass sie ununterbrochen Figuren knetet und mit langen Nadeln spickt. Sie wurde verurteilt, weil sie sich schuldig bekannte, Mutter und Schwester brutal ermordet zu haben. Auf Druck ihres Verlegers sucht die Londoner Journalistin Rosalind Leigh die Inhaftierte auf und ist von der Persönlichkeit der "Bildhauerin" auf merkwürdige Weise fasziniert. Irritierend auf sie wirkt, dass Olive immer wieder ihre Schuld beteuert und doch zu lügen scheint. Rosalind recherchiert und stösst auf manche Ungereimtheit, auch im Hinblick auf die Ermittlungen der Polizei.
Eigentlich mag ich die Bücher von Minette Walters nicht unbedingt. Aber dieses war von Anfang bis Ende spannend, wobei es im letzten Drittel etwas abschwächt. Was zum Schluss alles an Tageslicht kommt, finde ich teilweise jedoch zuviel Zufall.
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4. Deborah Crombie: Das Haus im Moor (3)
Gerade hat es sich Superintendent Duncan Kincaid mit ein paar Büchern in einem abgelegenen Hotel gemütlich gemacht, da fischt man einen toten Angestellten aus dem Pool. Alles spricht dafür, daß der Mörder unter den Hotelgästen zu finden ist. Kincaid schaltet seine Mitarbeiterin Gemma Hames ein, die verblüffende Verbindungen zwischen dem Opfer und den Verdächtigen zutage fördert. Doch da geschieht ein zweiter Mord...
Ein typisch englischer Krimi im Stil von E. George. Das Ende kam mir jedoch zu plötzlich und ist wenig mit der Handlung vorher in Einklang zu bringen.
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5. J.C. Box: Stumme Zeugen (3) WB
Wäre die zwölfjährige Annie Taylor an diesem regnerischen Aprilnachmittag nicht auf die Idee gekommen, mit ihrem kleinen Bruder William angeln zu gehen, wäre es ihr erspart geblieben, die Exekution zu sehen und den Mördern in die Augen blicken zu müssen. Aber sie war nun einmal wütend auf ihre Mutter gewesen.« So beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, denn die Kinder sind fortan auf der Flucht vor den skrupellosen Mördern, während die Mutter voller Verzweiflung nach ihnen sucht.
War nicht wirklich mein Fall, bereits nach knapp 100 Seiten war mir klar, wie es ausgeht und irgendwie hat mich die Geschichte deswegen nicht gefesselt.
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30.06.2008 17:36:28
(8308 Beiträge)
Der Juni ging bei mir erst mal ganz blöd los... hab mir erst mal einige Bücher gegriffen, auf die ich mich wirklich sehr gefreut habe und dann gab's gleich zu Anfang große Enttäuschungen. :o( Mit der Zeit wurden die Bücher besser und ich hab mal wieder ganz viel geschafft:
1. "Schneeweißchen und Rosentot" von Cornelia Read - abgebrochen!
Das war eines dieser Enttäuschungen. Erst hab ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut und dann... es fing langweilig an, es ging langweilig weiter, die Hauptperson war unsympathisch... das konnte/wollte ich mir nicht länger antun.
►----------------------------------------------------------------------------------------
--
2. "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli" von Andrew Sean Geer - abgebrochen!
War leider gar nicht mein Stil, kam nicht in die Geschichte rein.
►----------------------------------------------------------------------------------------
--
3. "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse - abgebrochen!
Fing gut an, kam dann aber leider nicht mehr in die Gänge.
►----------------------------------------------------------------------------------------
--
4. "Von den Kindern weiß man nichts" von Simona Vinci - Note: 2-3
Das Buch hatte schon eine lange Odysee hinter sich, bis es überhaupt erst bei mir ankam. Insgesamt 9 Wochen hab ich darauf gewartet und hab's mir dann entsprechend gleich geschnappt. Und ich wurde nicht enttäuscht! Es geht hier um eine Gruppe Kinder/Jugendliche, die ihre ersten sexuellen Entdeckungen machen und dabei immer weiter gehen... am Ende sogar erschreckend weit. Mehr möchte ich hier nicht verraten für die, die das Buch noch lesen möchten... Alles in allem ist es ein schockierendes Buch, das erschreckt, anwidert und gleichzeitig grauslig fasziniert, so dass man doch immer weiterlesen muss, obwohl man eigentlich gar nicht möchte. Allerdings ist der Schreibstil stellenweise etwas anstrengend.
►----------------------------------------------------------------------------------------
--
5. "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes - abgebrochen!
Typischer Fall von "Cover-Blendung"... Bücher/Krimis mit Fantasybeigeschmack haben immer so tolle Cover oder sind toll aufgemacht (vgl. Glasbücher), so dass ich immer wieder schwach werde und diese schönen Bücher besitzen möchte. Aber inhaltlich hat es noch keines dieser Bücher auf meine Wellenlänge geschafft. Ich muss mich wirklich mal zusammenreißen! ;o)
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--
6. "Zwillingsspiel" von Markus Stromriedel - abgebrochen!
Den Leseproben aus dem Internet nach hatte ich mir mehr erwartet... ich wusste zwar, dass es sich um einen politischen Thriller handelte, hoffte aber dennoch, dass die Geschwisterbeziehung im Vordergrund steht. Aber letztlich war es mir dann doch zu sehr Politthriller und die sind nicht mein Genre.
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--
7. "Novecento" von Alessandro Baricco - Note: 1-2
Auf dieses Buch bin ich im Mai-Thread aufmerksam geworden. Den Film suche ich schon so lange, und hab dann als Trost erst mal das Buch angefordert. Es geht um ein Findelkind, das auf einem Schiff aufwächst, erwachsen wird, das Schiff nie verlässt und fantastisch Klavier spielt. Ein kleines Büchlein und eine zauberhafte Geschichte! Den Film suche ich übrigens noch immer... ;o)
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8. "Scheiße sagt man nicht!" von Ralph Caspers - Note: 2
Alte Mütter-Weisheiten sind nicht immer richtig, aber auch nicht immer falsch. War teilweise doch interessant zu lesen, welche falsch sind. Wer hätte z.B. gedacht, dass Nase hochziehen gesünder als schnäuzen ist? ;o)
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9. "Die kleine House-Apotheke" von Michael Reufsteck & Jochen Stöckle - Note: 2
Man bekommt hier sehr gute Hintergrundinformationen zur Serie. Allerdings hab ich mir nur die von Staffel 1 und 2 durchgelesen, denn Staffel 3 hab ich noch nicht ganz geschaut und das Buch verrät dann doch einiges, was man vorher noch nicht wissen will.
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10. "Wenn Donröschen nicht mehr aufwacht" und
11. "Was den Körper krank macht" von Thomas Schäfer - Note: 2
Thomas Schäfer befasst sich mit der Theorie der Familienaufstellung von Bert Hellinger. Ich finde diese Theorie faszinierend/interessant, weiß nach einiger Lektüre darüber aber immer noch nicht, was ich genau davon halten soll. Interessant beim 1. Buch war die Idee, die Märchen mit reinzubringen.
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12. "Das Kind von Noah" von Eric-Emmanuel Schmitt - Note: 1
Das Buch handelt von einem jüdischen Jungen, der im 2. Weltkrieg in einem katholischen Internat versteckt wird. Er baut eine besondere Beziehung zum katholischen Priester auf, der das Internat leitet und diskutiert mit ihm viel über das Juden- und Christentum.
Vom Stil her ähnlich wie die "... die Blumen des Koran" und einfach ein typisches Schmitt-Buch...leicht und locker zu lesen, mit jeder Menge Humor, aber noch mehr Tiefgang. Ich verstehe nicht, warum ich so lange gewartet habe, mich an diesen Autor zu wagen. Bin einfach nur begeistert von seinen kleinen Büchlein.
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13. "Hexenkind" von Sabine Thiesler - Note: 1* - HIGHLIGHT des Monat!!!
Es geht um einen Mord an einer chronischen Ehebrecherin. Zu den ersten Verdächtigen gehören Ehemann, Liebhaber... aber wer letztendlich hinter dem Mord steht, ist wirklich sehr überraschend - ich möchte hier auch nicht zuviel verraten!
Das Buch lag schon so lange auf dem SUB, die Rezensionen hier und bei Amazon waren meist schlecht und der Ton ging in die Richtung, dass "Der Kindersammler" viel, viel besser war. Sehe ich GANZ ANDERS! Ich hab das Buch innerhalb von 24h weggelesen und das wo ich sonst eher ein Langsamleser bin und Bücher wie dieses mit über 500 Seiten gerne meide. Es war ein richtiger Page-Turner, ich konnte/wollte nicht mehr aufhören... viel, viel spannender als der Kindersammler!
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14. "Schmetterling und Taucherglocke" von Jean-Dominique Bauby - Note: 3-4
Bei allem Respekt vor dem Schicksal dieses Mannes, aber das Buch war sehr anstrengend zu lesen und ich war froh, als ich durch war. Tiefgang/Gefühle haben mir hier total gefehlt!
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15. "Zerbrechlich" von Katrina Kittle - abgebrochen!
Mein zu dem Zeitpunkt ältestes SUB-Buch... wollte ich lesen, damit es da endlich mal wegkommt. Leider stand es da schon so lange, dass mich das Thema gar nicht mehr interessiert hat.
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16. "Vielleicht ist es sogar schön" von Jakob Hein - abgebrochen!
Ging zäh los, ich kam nicht rein...
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17. "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein - Note: 2-3
Es geht um einen Mann, der verworfene Ideen anderer Leute sammelt, um sie am Ende an den richtigen Mann zu bringen. Er sammelt alles, nur keine Romananfänge, weil er selber genug davon hat. Eines Tages kommt eine Frau in seinen Laden und um sie dazubehalten fängt er an zu erzählen...
Es ist schwierig zusammenzufassen, wie es nun weiter geht, ohne zuviel von der Idee des Buches zu verraten. Aber es war auf jeden Fall ein tolles, interessantes Buch, das ich gern gelesen habe!
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18. "Schmidt" von Louis Begley (Hörbuch gelesen von Mario Adorf) - Note: 2
Ein Mann frisch in Rente, die Frau tot, die Tochter will einen Idioten heiraten, hat ein Verhältnis mit einer jüngeren Frau und kann gar nicht so recht glauben, dass das alles ihm passiert.
Ich kenne den Film und dachte eigentlich, der würde auf dem Buch beruhen, aber der Schmidt aus dem Buch ist irgendwie ein ganz anderer wie der im Film. Mir hat der im Buch besser gefallen... :o)
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19. "Mordspuren" von Mark Benecke - Note: 1-2
Die Rezensionen bei Amazon waren ja niederschmetternd, allerdings hab ich festgestellt, dass die dort wohl nicht lesen können. Auf dem Buchcover werden "neue spektakuläre Kriminalfälle" angekündigt... die 1-Stern-Geber bei Amazon haben "neu" wohl mit "aktuell" verwechselt und wurden entäuscht, weil auch historische Fälle aufgegriffen wurden. Ich fand grad die Vergleiche und Aufzählungen von damals bis heute sehr interessant. Aber ich hab "neu" auch nicht mit "aktuell" verwechselt, sondern es so verstanden, wie es wohl gemeint war: dass er nach seinem 1. Buch nun ein 2. Buch mit neuen/anderen Fällen verfasst hat. Ich war auf jeden Fall nicht enttäuscht!
1. "Schneeweißchen und Rosentot" von Cornelia Read - abgebrochen!
Das war eines dieser Enttäuschungen. Erst hab ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut und dann... es fing langweilig an, es ging langweilig weiter, die Hauptperson war unsympathisch... das konnte/wollte ich mir nicht länger antun.
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2. "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli" von Andrew Sean Geer - abgebrochen!
War leider gar nicht mein Stil, kam nicht in die Geschichte rein.
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3. "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse - abgebrochen!
Fing gut an, kam dann aber leider nicht mehr in die Gänge.
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4. "Von den Kindern weiß man nichts" von Simona Vinci - Note: 2-3
Das Buch hatte schon eine lange Odysee hinter sich, bis es überhaupt erst bei mir ankam. Insgesamt 9 Wochen hab ich darauf gewartet und hab's mir dann entsprechend gleich geschnappt. Und ich wurde nicht enttäuscht! Es geht hier um eine Gruppe Kinder/Jugendliche, die ihre ersten sexuellen Entdeckungen machen und dabei immer weiter gehen... am Ende sogar erschreckend weit. Mehr möchte ich hier nicht verraten für die, die das Buch noch lesen möchten... Alles in allem ist es ein schockierendes Buch, das erschreckt, anwidert und gleichzeitig grauslig fasziniert, so dass man doch immer weiterlesen muss, obwohl man eigentlich gar nicht möchte. Allerdings ist der Schreibstil stellenweise etwas anstrengend.
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5. "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes - abgebrochen!
Typischer Fall von "Cover-Blendung"... Bücher/Krimis mit Fantasybeigeschmack haben immer so tolle Cover oder sind toll aufgemacht (vgl. Glasbücher), so dass ich immer wieder schwach werde und diese schönen Bücher besitzen möchte. Aber inhaltlich hat es noch keines dieser Bücher auf meine Wellenlänge geschafft. Ich muss mich wirklich mal zusammenreißen! ;o)
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6. "Zwillingsspiel" von Markus Stromriedel - abgebrochen!
Den Leseproben aus dem Internet nach hatte ich mir mehr erwartet... ich wusste zwar, dass es sich um einen politischen Thriller handelte, hoffte aber dennoch, dass die Geschwisterbeziehung im Vordergrund steht. Aber letztlich war es mir dann doch zu sehr Politthriller und die sind nicht mein Genre.
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7. "Novecento" von Alessandro Baricco - Note: 1-2
Auf dieses Buch bin ich im Mai-Thread aufmerksam geworden. Den Film suche ich schon so lange, und hab dann als Trost erst mal das Buch angefordert. Es geht um ein Findelkind, das auf einem Schiff aufwächst, erwachsen wird, das Schiff nie verlässt und fantastisch Klavier spielt. Ein kleines Büchlein und eine zauberhafte Geschichte! Den Film suche ich übrigens noch immer... ;o)
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8. "Scheiße sagt man nicht!" von Ralph Caspers - Note: 2
Alte Mütter-Weisheiten sind nicht immer richtig, aber auch nicht immer falsch. War teilweise doch interessant zu lesen, welche falsch sind. Wer hätte z.B. gedacht, dass Nase hochziehen gesünder als schnäuzen ist? ;o)
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9. "Die kleine House-Apotheke" von Michael Reufsteck & Jochen Stöckle - Note: 2
Man bekommt hier sehr gute Hintergrundinformationen zur Serie. Allerdings hab ich mir nur die von Staffel 1 und 2 durchgelesen, denn Staffel 3 hab ich noch nicht ganz geschaut und das Buch verrät dann doch einiges, was man vorher noch nicht wissen will.
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10. "Wenn Donröschen nicht mehr aufwacht" und
11. "Was den Körper krank macht" von Thomas Schäfer - Note: 2
Thomas Schäfer befasst sich mit der Theorie der Familienaufstellung von Bert Hellinger. Ich finde diese Theorie faszinierend/interessant, weiß nach einiger Lektüre darüber aber immer noch nicht, was ich genau davon halten soll. Interessant beim 1. Buch war die Idee, die Märchen mit reinzubringen.
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12. "Das Kind von Noah" von Eric-Emmanuel Schmitt - Note: 1
Das Buch handelt von einem jüdischen Jungen, der im 2. Weltkrieg in einem katholischen Internat versteckt wird. Er baut eine besondere Beziehung zum katholischen Priester auf, der das Internat leitet und diskutiert mit ihm viel über das Juden- und Christentum.
Vom Stil her ähnlich wie die "... die Blumen des Koran" und einfach ein typisches Schmitt-Buch...leicht und locker zu lesen, mit jeder Menge Humor, aber noch mehr Tiefgang. Ich verstehe nicht, warum ich so lange gewartet habe, mich an diesen Autor zu wagen. Bin einfach nur begeistert von seinen kleinen Büchlein.
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13. "Hexenkind" von Sabine Thiesler - Note: 1* - HIGHLIGHT des Monat!!!
Es geht um einen Mord an einer chronischen Ehebrecherin. Zu den ersten Verdächtigen gehören Ehemann, Liebhaber... aber wer letztendlich hinter dem Mord steht, ist wirklich sehr überraschend - ich möchte hier auch nicht zuviel verraten!
Das Buch lag schon so lange auf dem SUB, die Rezensionen hier und bei Amazon waren meist schlecht und der Ton ging in die Richtung, dass "Der Kindersammler" viel, viel besser war. Sehe ich GANZ ANDERS! Ich hab das Buch innerhalb von 24h weggelesen und das wo ich sonst eher ein Langsamleser bin und Bücher wie dieses mit über 500 Seiten gerne meide. Es war ein richtiger Page-Turner, ich konnte/wollte nicht mehr aufhören... viel, viel spannender als der Kindersammler!
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14. "Schmetterling und Taucherglocke" von Jean-Dominique Bauby - Note: 3-4
Bei allem Respekt vor dem Schicksal dieses Mannes, aber das Buch war sehr anstrengend zu lesen und ich war froh, als ich durch war. Tiefgang/Gefühle haben mir hier total gefehlt!
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15. "Zerbrechlich" von Katrina Kittle - abgebrochen!
Mein zu dem Zeitpunkt ältestes SUB-Buch... wollte ich lesen, damit es da endlich mal wegkommt. Leider stand es da schon so lange, dass mich das Thema gar nicht mehr interessiert hat.
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16. "Vielleicht ist es sogar schön" von Jakob Hein - abgebrochen!
Ging zäh los, ich kam nicht rein...
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17. "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht" von Jakob Hein - Note: 2-3
Es geht um einen Mann, der verworfene Ideen anderer Leute sammelt, um sie am Ende an den richtigen Mann zu bringen. Er sammelt alles, nur keine Romananfänge, weil er selber genug davon hat. Eines Tages kommt eine Frau in seinen Laden und um sie dazubehalten fängt er an zu erzählen...
Es ist schwierig zusammenzufassen, wie es nun weiter geht, ohne zuviel von der Idee des Buches zu verraten. Aber es war auf jeden Fall ein tolles, interessantes Buch, das ich gern gelesen habe!
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18. "Schmidt" von Louis Begley (Hörbuch gelesen von Mario Adorf) - Note: 2
Ein Mann frisch in Rente, die Frau tot, die Tochter will einen Idioten heiraten, hat ein Verhältnis mit einer jüngeren Frau und kann gar nicht so recht glauben, dass das alles ihm passiert.
Ich kenne den Film und dachte eigentlich, der würde auf dem Buch beruhen, aber der Schmidt aus dem Buch ist irgendwie ein ganz anderer wie der im Film. Mir hat der im Buch besser gefallen... :o)
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19. "Mordspuren" von Mark Benecke - Note: 1-2
Die Rezensionen bei Amazon waren ja niederschmetternd, allerdings hab ich festgestellt, dass die dort wohl nicht lesen können. Auf dem Buchcover werden "neue spektakuläre Kriminalfälle" angekündigt... die 1-Stern-Geber bei Amazon haben "neu" wohl mit "aktuell" verwechselt und wurden entäuscht, weil auch historische Fälle aufgegriffen wurden. Ich fand grad die Vergleiche und Aufzählungen von damals bis heute sehr interessant. Aber ich hab "neu" auch nicht mit "aktuell" verwechselt, sondern es so verstanden, wie es wohl gemeint war: dass er nach seinem 1. Buch nun ein 2. Buch mit neuen/anderen Fällen verfasst hat. Ich war auf jeden Fall nicht enttäuscht!
30.06.2008 17:53:29
Mitglied gelöscht
Meine Juni 2008 Bücher
1) Hanne-Vibeke Holst - Seine Frau
ertauscht/vertauscht
Note: abgebrochen
Ein sehr politisches Buch. Die Geschichte des Mißbrauchs und der Versuch der Ehefrau sich gegen ihren Mann zu wehren hat mich schon interessiert.
Die politischen Ränke und das Machtgefüge waren mir dagegen viel zu langatmig.
Sie spürt, wie die Angst ihr langsam die Kehle zuschnürt, und sie weiss, niemand wird sie schützen können. Vor der Wut des Mannes, der sie längst niht mehr liebt. Vor dem erfolgreichen und souveränen Parteifunktionär, der mit ungeheurer Brutalität ihr Leben zerstört. Vor ihrem Mann.
Was nun folgt, ist die Geschichte einer Frau, die sich aus einer Ehe befreit, die für sie jahrelang Hölle war. Und ihre Rache ist gerecht.
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2. Raymond Khoury - Immortalis
gekauft/vertauscht
Note: 3
Eine Geschichte um ein uraltes Buch, kann man ewig leben, oder zumindest uralt werden? Wilde Verfolungsjagden wo den Guten ntl. nichts passiert. Ganz nett zu lesen, aber nichts was mich vom Hocker gehauen hätte.
"Immortalis" ist eine wilde Jagd durch den Orient der Gegenwart; eine Reise durch vergangene Jahrhunderte und bietet einen Ausblick in die Wissenschaft der Zukunft - ein absolut packendes Leseerlebnis.
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3.- Henning Mankell -Der Chine
gekauft/vertauscht
Note: 2
das ist kein typischer Mankell. Geschichtsunterricht? Auch. Für mich ein absolutes Highlight.
Hochmut kommt vor dem Fall.
An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andren unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.
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4. Douglas Preston - Credo Das letzte Geheimnis
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
woher kenn ich bloß die Theroie des Urknalls? Muss ich schonmal in einem anderen Buch gelesen haben.
Ansonsten rasend u. spannend geschrieben, wie man es gewohnt ist. Egal ob Preston oder Child, oder beide zusammen.
In einem abgelegenen Labor erforschen Wissenschaftler eine neuartige Energiequelle. Plötzlich gerät der gigantische Teilchenbeschleuniger außer Kontrolle - und aus seinem Inneren wird eine Botschaft gesendet, ein einfaches "Willkommen". In den Wissenschaftlern keimt ein Verdacht ... doch ist es wirklich möglich, dass Gott selbst zu ihnen spricht? Wyman Ford, Ermittler für besondere Angelegenheiten, erhält von der Regierung den Auftrag, das ehrgeizige Forschungsprojekt zu überwachen, das in der Abgeschiedenheit eines Indianerreservats vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Er findet heraus, dass die Wissenschaftler mit einer offensichtlich übermenschlichen Intelligenz kommunizieren, die behauptet, Schöpfer des Universums zu sein - und etwas Unglaubliches verlangt: Die Menschheit soll allen alten Glaubensgrundsätzen abschwören und die Naturwissenschaften als einzig gültige Religion anerkennen. Ford kann nicht verhindern, dass diese Information nach außen dringt. Ein skrupelloser Fernsehprediger sieht seine große Stunde gekommen. Mit einer einzigartigen Hetzkampagne stachelt er religiöse Fundamentalisten auf, die Blasphemie im Keim zu ersticken. Als ein wütender Mob droht, das Labor zu stürmen, eskaliert die Situation ..
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5. Maja Schulze-Lackner - Wilde Rosen, weites Land
gekauft/vertauscht
Note: 2
eine einfach nur schöne Familiengeschichte, wenn auch das Ende etwas zu abrupt war.
.
Die junge Maria wächst in den besten Kreisen Berlins auf. Als eines Tages der junge Gutsherr Carl Goelder um ihre Hand anhält, folgt sie ihm begeistert in seine Heimat in Ostpreußen. Dort ist sie hingerissen von den weiten Landschaften und den herzlichen Familienfesten. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus. Und ihr Leben nimmt eine dramatische Wende
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6. Elisabeth Herrmann - Die 7. Stunde
ertauscht/vertauscht
Note: 1-2
das Buch fand ich wesentlich spannender, wenn auch leicht abgedreht, als das Kindermädchen.
Gemeinsam mit seiner alten Freundin Marie-Luise hat Joachim Vernau eine Anwaltskanzlei gegründet. Bis sie so richtig floriert, übernimmt er an einer Berliner Privatschule die Jura AG, den Teen Court. Kleinere Regelverletzungen aus dem Schulalltag sollen hier diskutiert werden, um Rechtsempfinden und Gemeinschaftssinn zu stärken. Hinter der Fassade der exquisiten Privatschule tun sich jedoch schon bald Abgründe auf. Der Selbstmord ihrer Mitschülerin Clarissa scheint die Jugendlichen zutiefst verstört zu haben. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Kaum stellt Vernau gezielt erste Fragen, geschehen an der Schule merkwürdige Dinge. Offenbar treibt jemand mit den Schülern ein grausames Spiel. Als dann eine Schülerin vergiftet wird, lässt Vernau auch gegen den Willen der Schulleitung nicht mehr locker
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7. Paul Cleave - Die Stunde des Todes
gekauft/
Note: 2
ein total irres Buch. War er es jetzt oder war er doch nicht? Gespaltene Persönlichkeit oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
Nur die Toten kennen das Geheimnis
"Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe. Ihre bleichen Gesichter starren mich an, ihre sanften Stimmen sagen mir: Wach auf, wach auf. Sie kommen, um mich an die Nacht zu erinnern, daran, was ich getan habe."
In Christchurch wurden zwei junge Frauen ermordet. Charly war letzte Nacht mit ihnen zusammen, er selbst ist mit Blut befleckt. Aber Charlie ist sich sicher, dass Cyris der Mörder ist - wenn er denn überhaupt existiert. Charlie bleibt keine Wahl: Er muss Cyris finden, um seine Unschuld zu beweisen, doch die Stunde des Todes rückt immer näher.
"Ein gnadenlos realistischer Thriller."
Tess Gerritsen
"Ein geradezu furchterregendes Talent."
Libro Journal
"Ein gnadenlos realistischer Thriller. Cleave ist einer DER kommenden Autoren."
Tess Gerritsen
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8. David Ellis - In Gottes Namen
gekauft/vertauscht
Note: 3
Hat er sie nun alle sechs ermordert oder doch nicht? Spannend geschrieben, wobei ich das Ende etwas wirr fand.
Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem.
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9. James Siegel - Lügenspiel
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
wer einmal lügt dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, aber auf ca. Seite ca. 200 gewinnt das Buch an Fahrt und wird richtig spannend.
Tom Valle war einmal Starreporter für eine der größten Zeitungen Amerikas. Doch das e seiner Karriere kam mit einem Knall, denn Tom hatte seine spektakulärsten Reportagen frei erfunden. Nun, zwei Jahre später, hat er einen Job als Lokalreporter in einem kalifornischen Wüstenkaff, schreibt über Ortsvereine und Geburtstagsjubilare. Bis er eines Tages über einen Unfall auf dem Highway außerhalb der Stadt berichten soll und feststellt, dass die falsche Leiche im Auto sitzt. Wer ist bei dem Zusammenstoß wirklich gestorben? Wen hat die hundertjährige Dame im Altenheim an diesem Tag gesehen? Tom beginnt mit Nachforschungen und stößt auf seltsame Lücken im Archiv der Lokalzeitung und eine alte Katastrophe, bei der ein ganzes Dorf von der Landkarte verschwand. Tom wittert die Story seines Lebens, die ihn in den Augen der Öffentlichkeit rehabilitieren wird. Nur, wer glaubt einem vielfachen Lügner, wenn er der Wahrheit auf der Spur ist?Oder will man vielleicht gar nicht, dass jemand ihm glaubt?
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10. James Patterson - die 5. Plage
ertauscht/vertauscht
Note:3
ein Och-Nöh-Buch.
Mässig spannend. Wenn ich ja nicht wüsste das er es besser kann......
Der "Club der Ermittlerinnen" hat ein neues Mitglied: Die brillante Anwältin Yuki Castellan. Und diese braucht Lindsay Boxers Hilfe: Denn Yukis Mutter ist unter mysteriösen Umständen im San Francisco Hospital gestorben. Wie andere Patienten auch. Wie bei einem rätselhaften Ritus wurden ihnen Metallstücke mit einem eingeprägten Äskulapstab auf die Augen gelegt. Lindsay fahndet hinter verschlossenen Türen und entdeckt eine zum Stillschweigen verschworene Gemeinschaft - und eine hochexplosive Mischung aus Skrupellosigkeit, Habgier und Eifersucht
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11. Kerstin Cantz - Die Schmetterlingsjägerin
gekauft/vertauscht
Note:2-3
netter Geschichtsunterricht. Was mir besonders gefallen hat: mal keine schwülstige Liebesgeschichte.
Opulent, spannend und voller Magie
Nele, die junge Kaufmannstochter aus Bremen, segelt 1824 mit Mutter und Schwester einem großen Abenteuer entgegen: Brasilien, ein Land voller Zauber, in dem sie ihre Studien über Schmetterlinge fortsetzen kann. Noch ahnt Nele nicht, dass die Reise sie an den brasilianischen Hof führen wird, wo dunkle Machenschaften ihr Schicksal mit dem der unglücklichen Kaiserin verbinden ...
Die Verheiratung ihrer Schwester bringt die passionierte Schmetterlingsjägerin Nele unverhofft nach Brasilien. Kaum angekommen, wird sie der aus Wien stammenden Kaiserin Leopoldine vorgestellt, die Nele schnell ins Herz schließt. Als Gesellschafterin wird Nele zur Vertrauten der von Einsamkeit und Heimweh geplagten Leopoldine. Auf Streifzügen durch die wilde Natur flieht die Kaiserin vor den Erniedrigungen durch ihren Mann und seiner machtgierigen Mätresse. In ihrer Not gesteht Leopoldine, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht als die Rückkehr nach Europa. Nele ersinnt einen Fluchtplan mit verhängnisvollen Folgen ...
Für alle Leserinnen von Renate Feyl und Peter Prange
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12. Robert Ellis - Todesqual
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
recht spannend geschrieben. Ähnelt stellenweise den Büchern von Tess Gerritsen. Alles in allem aber okay, und gerne lese ich noch einmal was von Robert Ellis.
Eine junge schwangere Frau wird tot in ihrem Bett gefunden - vom Bauch bis zur Kehle aufgeschlitzt. Detective Lena Gamble von der Mordkommission in Los Angeles glaubt zunächst, dass die Frau von ihrem Mann getötet wurde. Aber als weitere brutale Frauenmorde verübt werden, wird klar, dass die schrecklichen Taten auf das Konto eines perversen Serienmörders gehen. Der Killer vergewaltigt seine Opfer, bevor er sie tötet, weshalb die Presse ihn zynisch "Romeo" tauft. Lena ermittelt fieberhaft - und gerät bald selbst in das Visier des Serienkillers,...
"Schnell, kompakt und raffiniert - ein Thriller, wie ich ihn mag."
Michael Connelly
"Hervorragende Charaktere: Korrupte Polizisten, ein rachesüchtiger Serienmörder und eine selbstbewusste Detektivin."
Booklist
"Ein Wahnsinns-Thriller - der absolute Renner!"
Chicago Tribune
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13. James Patterson - Die 6. Geisel
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
das Buch hat mir wieder viel besser gefallen als sein Vorgänger. Diesmal haben die "Gibbeltanten" nicht ständig "gegibbelt" , der ganze war wieder mehr mit dem eigentlichen Mord beschäftigt.
San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohrende Frage: Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? - Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom "Women's Murder Club" bringen sie auf die entscheidende Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung: "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen ..."Scharf wie ein Skalpell - der 6. Fall für den 2Women's Murder Club"
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14. Simone van der Vlugt - Finsternis
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
weiblicher "Indianer Jones". Abenteuerroman, flott geschrieben, machte Spass zu lesen.
Ist aber nicht mit "Klassentreffen" oder "Schattenschwester" vergleichbar.
Wer ist dein Feind, wer dein Freund?
Eine neue Liebe, ein lang gehütetes Geheimnis, ein Kampf um unendliche Macht - in ihrem neuen, hochspannenden Thriller entführt Bestsellerautorin Simone van der Vlugt ihre Leser zum Ursprung der Geschichte.
Als Birgit eines Abends Jef kennenlernt, ahnt sie nicht, in welche Gefahr diese neue Liebe sie bringen wird. Denn Jef ist auf der Suche nach seinem Vater Nicolaas, einem berühmten Ägyptologen, der eine bahnbrechende Entdeckung machte und dann plötzlich verschwand. Ohne zu wissen, ob sie ihm vertrauen kann, verfolgt Birgit an der Seite von Jef die Spur eines der bestgehüteten Geheimnisse der Menschheit. Hatte Jefs Vater wirklich Mosis Bundeslade ausfindig gemacht? Verlieh diese ihrem Besitzer überirdische Macht? Auf ihrer abenteuerlichen Reise zu den geheimen Pyramiden des Vorderen Orients werden Birgit und Jef von einem Unbekannten verfolgt. Er bleibt ihnen auch in Europa auf den Fersen und erst auf dem atemberaubenden Höhepunkt ihre Suche, in der sagenumwobenen Kathedrale von Chartres, stellt sich heraus, wer Freund, wer Feind ist und was mit Nicolaas geschah.
"Simone van der Vlugt beweist erneut, was sie kann."
Crimezone.nl
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15. James Patterson - Der Zerberus-Faktor
ertauscht/vertauscht
Note: 3
liest sich wie ein Kinderbuch. Etwas sehr fantastisch.
Mein Name ist Max. Kurz für "Maximum". Und ich kann fliegen. So wie meine Geschwister. Bei unserer Geburt hat man uns Gene von Vögeln eingepflanzt. Doch wir sind aus dem Labor ausgebrochen, in dem manuns gezüchtet hat. Seitdem werden wir gejagt, von den Erasern, einer Kreuzung von Menschen und Wölfen. Schlimmer noch, ich trage einen Mikrochip, mit dem man mich überall finden kann. Und außerdem gibtes da die Stimme in meinem Kopf, die mir dauernd einreden will, ich müsse die Welt retten. Dabei versuche ich nur, meine Familie zusammenzuhalten. Und dafür riskiere ich alles. Sogar mich mit meinem Feind zu verbünden. Solange er mir und meinen Geschwistern ein normales Leben verspricht. Auch wenn es nicht von Dauer sein kann. Denn ich weiß, wer mein gefährlichster Gegner ist. Wenn ich in den Spiegel blicke,sehe ich mich selbst als Eraser
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16. Jörg Kastner - Das wahre Kreuz
ertauscht/vertauscht
Note: 2-3
Geschichtsunterricht pur :o)
Kreuzzüge in der Schule? puuuh! Hier spannend!
Napoleon in der Schule? Iiiih! Hier lehrreich und gut!
Dazu die Geschichte des "wahren Kreuzes" und der verwobenen Liebesgeschichte die ein wenig an "Aida" errinnert. Insgesamt fand ich das Buch klasse.
1798. Napoleon hat Kairo erobert. Ein Gruppe von Wissenschaftlern begleitet ihn - darunter der junge Zeichner Bastien Topart. In einem Wüstentempel macht er eine furchterregende Entdeckung ? Bastien wird Zeuge einer unheimlichen Zeremonie: Auf einem Altar wollen Männer in mittelalterlichen Ritterkostümen eine junge Frau opfern. Den Forschern gelingt es, das Leben der geheimnisvollen Fremden namens Ourida zu retten, und beim Verlassen des Tempels findet Bastien ein mysteriöses Schwert: Es scheint im Nahen Osten gefertigt worden zu sein, trägt jedoch Zeichen der abendländischen Kultur - auf dem Griff sind Kreuze eingraviert. Was verbirgt sich hinter diesen Symbolen? Warum scheint überall Gefahr zu lauern, seit Bastien und Ourida nach Kairo zurückgekehrt sind? Und was bedeuten Bastiens Träume, die vom Wahren Kreuz und einer heiligen Mission erzählen
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17. Patrick Redmond - Die Gottesanbeterin
gekauft/vertauscht
Note: 3-
ein für mich etwas merkwürdiges Buch.
Stellenweise richtig spannend, dann wieder hatte ich den Eindruck als wenn nur eine "Zeitspanne" aufgelistet wurde.
Chrissie bleibt, zumindst für mich, ein völlig farbloses Wesen. Als "Tina-Kind" fand ich sie wesentlich ansprechender.
Mein Gesamteindruck für dieses Buch: irgendetwas fehlt! Ich kann es nur nicht benennen.
Patrick Redmond ist zurück - und dieses Mal noch raffinierter, noch spannender und noch böser
Tina ist acht Jahre alt, als ihr Vater die Familie ohne Erklärung verlässt. Dieser Verlust verletzt das schüchterne Mädchen tief. Mit der Mutter versteht sie sich nicht besonders, und in der Schule wird sie gehänselt. Doch als sie mit Anfang 20 nach London zieht, ist sie eine andere. Chrissie, wie sie sich jetzt nennt, ist selbstbewusst und wird allseits bewundert. Sie glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, doch dann verliebt sie sich in Jack, und ihr wohlgeordnetes neues Leben droht aus den Fugen zu geraten. Chrissie weigert sich, diese Liebe zuzulassen, was tödliche Konsequenzen hat.....
"Ein Psycho-Thriller vom Feinsten."
The Independent
"Der gefeierte Schriftsteller Patrick Redmond legt erneut einen fesselnden Thriller vor."
The BIG ISSUE
"Patrick Redmond versteht es aufs Beste, Spannung zu erzeugen, was :Die Gottesanbeterin zu einem wirklich packenden Lesevergnügen macht."
Tangled Web
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18. Charlotte Thomas - Die Lagune des Löwen
gekauft/vertauscht
Note: 3-
das Buch hat mir wesentlich besser gefallen als die Madonna v. Murano. Bei weitem nicht so schwülstig geschrieben, obwohl auch hier eine Liebesgeschichte im Vordergrund stand.
Was mich an dem Buch, bzw. dem Ende maßlos gestört hat, es wahr wie bereits im Vorgänger Inzest in jeder Form die Auflösung.
Von daher mit Sicherheit das letzte Buch von ihr für mich.
Venedig zu Beginn des 16. Jahrhunderts. In den Gassen der Lagunenstadt begegnen sie einander zum ersten Mal - Laura, die vor den Nachstellungen ihrer Feinde flieht, und Antonio, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Von Anfang an fühlen sie sich trotz aller Gegensätze zueinander hingezogen. Und beide sind erfüllt von der Sehnsucht, Not und Armut hinter sich zu lassen. In den folgen Jahren kreuzen sich Lauras und Antonios Wege immer wieder, und ihre Begegnungen sind geprägt von tödlichen Intrigen und verzehrer Leidenschaft. In der von Sinnenfreude überborden Lagunenstadt treffen sie auf Maskenträger und Meuchelmörder, Gaukler und Genies. Zwischen Licht und Schatten wandelnd, begeben sie sich auf abenteuerliche Streifzüge und trotzen verhängnisvollen Gefahren. Triumphe kennzeichnen ihren Lebensweg ebenso wie bittere Niederlagen, doch am e dieses wechselvollen Spiels gibt es für sie beide nur ein Ziel - den Sieg über ihre Vergangenheit.
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19. Giorgio Faletti - Im Namen des Mörders
gekauft/vertauscht
Note: bisher super, schätze das wird eine 2 :o)
Diesmal geht es um Indianer und ihre Mythen und Riten. Spannend geschrieben.
Flagstaff, Arizona: Jim Mackenzie, ein Halbindianer, kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seinen Großvater zu beerdigen. Dort wird er jedoch auch mit dem Tod seines Freundes Caleb konfrontiert. Caleb hatte ein altes indianisches Opfergefäß entdeckt und war kurze Zeit später auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen. Als noch zwei weitere Menschen sterben, wird Jim klar, dass all diese Morde mit seiner eigenen und der Vergangenheit seines Stammes zusammenhängen. Er muss eine folgenschwere Entscheidung treffen, um eine Katastrophe zu verhindern ...
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1) Hanne-Vibeke Holst - Seine Frau
ertauscht/vertauscht
Note: abgebrochen
Ein sehr politisches Buch. Die Geschichte des Mißbrauchs und der Versuch der Ehefrau sich gegen ihren Mann zu wehren hat mich schon interessiert.
Die politischen Ränke und das Machtgefüge waren mir dagegen viel zu langatmig.
Sie spürt, wie die Angst ihr langsam die Kehle zuschnürt, und sie weiss, niemand wird sie schützen können. Vor der Wut des Mannes, der sie längst niht mehr liebt. Vor dem erfolgreichen und souveränen Parteifunktionär, der mit ungeheurer Brutalität ihr Leben zerstört. Vor ihrem Mann.
Was nun folgt, ist die Geschichte einer Frau, die sich aus einer Ehe befreit, die für sie jahrelang Hölle war. Und ihre Rache ist gerecht.
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2. Raymond Khoury - Immortalis
gekauft/vertauscht
Note: 3
Eine Geschichte um ein uraltes Buch, kann man ewig leben, oder zumindest uralt werden? Wilde Verfolungsjagden wo den Guten ntl. nichts passiert. Ganz nett zu lesen, aber nichts was mich vom Hocker gehauen hätte.
"Immortalis" ist eine wilde Jagd durch den Orient der Gegenwart; eine Reise durch vergangene Jahrhunderte und bietet einen Ausblick in die Wissenschaft der Zukunft - ein absolut packendes Leseerlebnis.
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3.- Henning Mankell -Der Chine
gekauft/vertauscht
Note: 2
das ist kein typischer Mankell. Geschichtsunterricht? Auch. Für mich ein absolutes Highlight.
Hochmut kommt vor dem Fall.
An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andren unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.
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4. Douglas Preston - Credo Das letzte Geheimnis
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
woher kenn ich bloß die Theroie des Urknalls? Muss ich schonmal in einem anderen Buch gelesen haben.
Ansonsten rasend u. spannend geschrieben, wie man es gewohnt ist. Egal ob Preston oder Child, oder beide zusammen.
In einem abgelegenen Labor erforschen Wissenschaftler eine neuartige Energiequelle. Plötzlich gerät der gigantische Teilchenbeschleuniger außer Kontrolle - und aus seinem Inneren wird eine Botschaft gesendet, ein einfaches "Willkommen". In den Wissenschaftlern keimt ein Verdacht ... doch ist es wirklich möglich, dass Gott selbst zu ihnen spricht? Wyman Ford, Ermittler für besondere Angelegenheiten, erhält von der Regierung den Auftrag, das ehrgeizige Forschungsprojekt zu überwachen, das in der Abgeschiedenheit eines Indianerreservats vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Er findet heraus, dass die Wissenschaftler mit einer offensichtlich übermenschlichen Intelligenz kommunizieren, die behauptet, Schöpfer des Universums zu sein - und etwas Unglaubliches verlangt: Die Menschheit soll allen alten Glaubensgrundsätzen abschwören und die Naturwissenschaften als einzig gültige Religion anerkennen. Ford kann nicht verhindern, dass diese Information nach außen dringt. Ein skrupelloser Fernsehprediger sieht seine große Stunde gekommen. Mit einer einzigartigen Hetzkampagne stachelt er religiöse Fundamentalisten auf, die Blasphemie im Keim zu ersticken. Als ein wütender Mob droht, das Labor zu stürmen, eskaliert die Situation ..
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5. Maja Schulze-Lackner - Wilde Rosen, weites Land
gekauft/vertauscht
Note: 2
eine einfach nur schöne Familiengeschichte, wenn auch das Ende etwas zu abrupt war.
.
Die junge Maria wächst in den besten Kreisen Berlins auf. Als eines Tages der junge Gutsherr Carl Goelder um ihre Hand anhält, folgt sie ihm begeistert in seine Heimat in Ostpreußen. Dort ist sie hingerissen von den weiten Landschaften und den herzlichen Familienfesten. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus. Und ihr Leben nimmt eine dramatische Wende
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6. Elisabeth Herrmann - Die 7. Stunde
ertauscht/vertauscht
Note: 1-2
das Buch fand ich wesentlich spannender, wenn auch leicht abgedreht, als das Kindermädchen.
Gemeinsam mit seiner alten Freundin Marie-Luise hat Joachim Vernau eine Anwaltskanzlei gegründet. Bis sie so richtig floriert, übernimmt er an einer Berliner Privatschule die Jura AG, den Teen Court. Kleinere Regelverletzungen aus dem Schulalltag sollen hier diskutiert werden, um Rechtsempfinden und Gemeinschaftssinn zu stärken. Hinter der Fassade der exquisiten Privatschule tun sich jedoch schon bald Abgründe auf. Der Selbstmord ihrer Mitschülerin Clarissa scheint die Jugendlichen zutiefst verstört zu haben. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Kaum stellt Vernau gezielt erste Fragen, geschehen an der Schule merkwürdige Dinge. Offenbar treibt jemand mit den Schülern ein grausames Spiel. Als dann eine Schülerin vergiftet wird, lässt Vernau auch gegen den Willen der Schulleitung nicht mehr locker
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7. Paul Cleave - Die Stunde des Todes
gekauft/
Note: 2
ein total irres Buch. War er es jetzt oder war er doch nicht? Gespaltene Persönlichkeit oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
Nur die Toten kennen das Geheimnis
"Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe. Ihre bleichen Gesichter starren mich an, ihre sanften Stimmen sagen mir: Wach auf, wach auf. Sie kommen, um mich an die Nacht zu erinnern, daran, was ich getan habe."
In Christchurch wurden zwei junge Frauen ermordet. Charly war letzte Nacht mit ihnen zusammen, er selbst ist mit Blut befleckt. Aber Charlie ist sich sicher, dass Cyris der Mörder ist - wenn er denn überhaupt existiert. Charlie bleibt keine Wahl: Er muss Cyris finden, um seine Unschuld zu beweisen, doch die Stunde des Todes rückt immer näher.
"Ein gnadenlos realistischer Thriller."
Tess Gerritsen
"Ein geradezu furchterregendes Talent."
Libro Journal
"Ein gnadenlos realistischer Thriller. Cleave ist einer DER kommenden Autoren."
Tess Gerritsen
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8. David Ellis - In Gottes Namen
gekauft/vertauscht
Note: 3
Hat er sie nun alle sechs ermordert oder doch nicht? Spannend geschrieben, wobei ich das Ende etwas wirr fand.
Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem.
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9. James Siegel - Lügenspiel
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
wer einmal lügt dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, aber auf ca. Seite ca. 200 gewinnt das Buch an Fahrt und wird richtig spannend.
Tom Valle war einmal Starreporter für eine der größten Zeitungen Amerikas. Doch das e seiner Karriere kam mit einem Knall, denn Tom hatte seine spektakulärsten Reportagen frei erfunden. Nun, zwei Jahre später, hat er einen Job als Lokalreporter in einem kalifornischen Wüstenkaff, schreibt über Ortsvereine und Geburtstagsjubilare. Bis er eines Tages über einen Unfall auf dem Highway außerhalb der Stadt berichten soll und feststellt, dass die falsche Leiche im Auto sitzt. Wer ist bei dem Zusammenstoß wirklich gestorben? Wen hat die hundertjährige Dame im Altenheim an diesem Tag gesehen? Tom beginnt mit Nachforschungen und stößt auf seltsame Lücken im Archiv der Lokalzeitung und eine alte Katastrophe, bei der ein ganzes Dorf von der Landkarte verschwand. Tom wittert die Story seines Lebens, die ihn in den Augen der Öffentlichkeit rehabilitieren wird. Nur, wer glaubt einem vielfachen Lügner, wenn er der Wahrheit auf der Spur ist?Oder will man vielleicht gar nicht, dass jemand ihm glaubt?
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10. James Patterson - die 5. Plage
ertauscht/vertauscht
Note:3
ein Och-Nöh-Buch.
Mässig spannend. Wenn ich ja nicht wüsste das er es besser kann......
Der "Club der Ermittlerinnen" hat ein neues Mitglied: Die brillante Anwältin Yuki Castellan. Und diese braucht Lindsay Boxers Hilfe: Denn Yukis Mutter ist unter mysteriösen Umständen im San Francisco Hospital gestorben. Wie andere Patienten auch. Wie bei einem rätselhaften Ritus wurden ihnen Metallstücke mit einem eingeprägten Äskulapstab auf die Augen gelegt. Lindsay fahndet hinter verschlossenen Türen und entdeckt eine zum Stillschweigen verschworene Gemeinschaft - und eine hochexplosive Mischung aus Skrupellosigkeit, Habgier und Eifersucht
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11. Kerstin Cantz - Die Schmetterlingsjägerin
gekauft/vertauscht
Note:2-3
netter Geschichtsunterricht. Was mir besonders gefallen hat: mal keine schwülstige Liebesgeschichte.
Opulent, spannend und voller Magie
Nele, die junge Kaufmannstochter aus Bremen, segelt 1824 mit Mutter und Schwester einem großen Abenteuer entgegen: Brasilien, ein Land voller Zauber, in dem sie ihre Studien über Schmetterlinge fortsetzen kann. Noch ahnt Nele nicht, dass die Reise sie an den brasilianischen Hof führen wird, wo dunkle Machenschaften ihr Schicksal mit dem der unglücklichen Kaiserin verbinden ...
Die Verheiratung ihrer Schwester bringt die passionierte Schmetterlingsjägerin Nele unverhofft nach Brasilien. Kaum angekommen, wird sie der aus Wien stammenden Kaiserin Leopoldine vorgestellt, die Nele schnell ins Herz schließt. Als Gesellschafterin wird Nele zur Vertrauten der von Einsamkeit und Heimweh geplagten Leopoldine. Auf Streifzügen durch die wilde Natur flieht die Kaiserin vor den Erniedrigungen durch ihren Mann und seiner machtgierigen Mätresse. In ihrer Not gesteht Leopoldine, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht als die Rückkehr nach Europa. Nele ersinnt einen Fluchtplan mit verhängnisvollen Folgen ...
Für alle Leserinnen von Renate Feyl und Peter Prange
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12. Robert Ellis - Todesqual
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
recht spannend geschrieben. Ähnelt stellenweise den Büchern von Tess Gerritsen. Alles in allem aber okay, und gerne lese ich noch einmal was von Robert Ellis.
Eine junge schwangere Frau wird tot in ihrem Bett gefunden - vom Bauch bis zur Kehle aufgeschlitzt. Detective Lena Gamble von der Mordkommission in Los Angeles glaubt zunächst, dass die Frau von ihrem Mann getötet wurde. Aber als weitere brutale Frauenmorde verübt werden, wird klar, dass die schrecklichen Taten auf das Konto eines perversen Serienmörders gehen. Der Killer vergewaltigt seine Opfer, bevor er sie tötet, weshalb die Presse ihn zynisch "Romeo" tauft. Lena ermittelt fieberhaft - und gerät bald selbst in das Visier des Serienkillers,...
"Schnell, kompakt und raffiniert - ein Thriller, wie ich ihn mag."
Michael Connelly
"Hervorragende Charaktere: Korrupte Polizisten, ein rachesüchtiger Serienmörder und eine selbstbewusste Detektivin."
Booklist
"Ein Wahnsinns-Thriller - der absolute Renner!"
Chicago Tribune
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13. James Patterson - Die 6. Geisel
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
das Buch hat mir wieder viel besser gefallen als sein Vorgänger. Diesmal haben die "Gibbeltanten" nicht ständig "gegibbelt" , der ganze war wieder mehr mit dem eigentlichen Mord beschäftigt.
San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohrende Frage: Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? - Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom "Women's Murder Club" bringen sie auf die entscheidende Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung: "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen ..."Scharf wie ein Skalpell - der 6. Fall für den 2Women's Murder Club"
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14. Simone van der Vlugt - Finsternis
gekauft/vertauscht
Note: 2-3
weiblicher "Indianer Jones". Abenteuerroman, flott geschrieben, machte Spass zu lesen.
Ist aber nicht mit "Klassentreffen" oder "Schattenschwester" vergleichbar.
Wer ist dein Feind, wer dein Freund?
Eine neue Liebe, ein lang gehütetes Geheimnis, ein Kampf um unendliche Macht - in ihrem neuen, hochspannenden Thriller entführt Bestsellerautorin Simone van der Vlugt ihre Leser zum Ursprung der Geschichte.
Als Birgit eines Abends Jef kennenlernt, ahnt sie nicht, in welche Gefahr diese neue Liebe sie bringen wird. Denn Jef ist auf der Suche nach seinem Vater Nicolaas, einem berühmten Ägyptologen, der eine bahnbrechende Entdeckung machte und dann plötzlich verschwand. Ohne zu wissen, ob sie ihm vertrauen kann, verfolgt Birgit an der Seite von Jef die Spur eines der bestgehüteten Geheimnisse der Menschheit. Hatte Jefs Vater wirklich Mosis Bundeslade ausfindig gemacht? Verlieh diese ihrem Besitzer überirdische Macht? Auf ihrer abenteuerlichen Reise zu den geheimen Pyramiden des Vorderen Orients werden Birgit und Jef von einem Unbekannten verfolgt. Er bleibt ihnen auch in Europa auf den Fersen und erst auf dem atemberaubenden Höhepunkt ihre Suche, in der sagenumwobenen Kathedrale von Chartres, stellt sich heraus, wer Freund, wer Feind ist und was mit Nicolaas geschah.
"Simone van der Vlugt beweist erneut, was sie kann."
Crimezone.nl
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15. James Patterson - Der Zerberus-Faktor
ertauscht/vertauscht
Note: 3
liest sich wie ein Kinderbuch. Etwas sehr fantastisch.
Mein Name ist Max. Kurz für "Maximum". Und ich kann fliegen. So wie meine Geschwister. Bei unserer Geburt hat man uns Gene von Vögeln eingepflanzt. Doch wir sind aus dem Labor ausgebrochen, in dem manuns gezüchtet hat. Seitdem werden wir gejagt, von den Erasern, einer Kreuzung von Menschen und Wölfen. Schlimmer noch, ich trage einen Mikrochip, mit dem man mich überall finden kann. Und außerdem gibtes da die Stimme in meinem Kopf, die mir dauernd einreden will, ich müsse die Welt retten. Dabei versuche ich nur, meine Familie zusammenzuhalten. Und dafür riskiere ich alles. Sogar mich mit meinem Feind zu verbünden. Solange er mir und meinen Geschwistern ein normales Leben verspricht. Auch wenn es nicht von Dauer sein kann. Denn ich weiß, wer mein gefährlichster Gegner ist. Wenn ich in den Spiegel blicke,sehe ich mich selbst als Eraser
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16. Jörg Kastner - Das wahre Kreuz
ertauscht/vertauscht
Note: 2-3
Geschichtsunterricht pur :o)
Kreuzzüge in der Schule? puuuh! Hier spannend!
Napoleon in der Schule? Iiiih! Hier lehrreich und gut!
Dazu die Geschichte des "wahren Kreuzes" und der verwobenen Liebesgeschichte die ein wenig an "Aida" errinnert. Insgesamt fand ich das Buch klasse.
1798. Napoleon hat Kairo erobert. Ein Gruppe von Wissenschaftlern begleitet ihn - darunter der junge Zeichner Bastien Topart. In einem Wüstentempel macht er eine furchterregende Entdeckung ? Bastien wird Zeuge einer unheimlichen Zeremonie: Auf einem Altar wollen Männer in mittelalterlichen Ritterkostümen eine junge Frau opfern. Den Forschern gelingt es, das Leben der geheimnisvollen Fremden namens Ourida zu retten, und beim Verlassen des Tempels findet Bastien ein mysteriöses Schwert: Es scheint im Nahen Osten gefertigt worden zu sein, trägt jedoch Zeichen der abendländischen Kultur - auf dem Griff sind Kreuze eingraviert. Was verbirgt sich hinter diesen Symbolen? Warum scheint überall Gefahr zu lauern, seit Bastien und Ourida nach Kairo zurückgekehrt sind? Und was bedeuten Bastiens Träume, die vom Wahren Kreuz und einer heiligen Mission erzählen
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17. Patrick Redmond - Die Gottesanbeterin
gekauft/vertauscht
Note: 3-
ein für mich etwas merkwürdiges Buch.
Stellenweise richtig spannend, dann wieder hatte ich den Eindruck als wenn nur eine "Zeitspanne" aufgelistet wurde.
Chrissie bleibt, zumindst für mich, ein völlig farbloses Wesen. Als "Tina-Kind" fand ich sie wesentlich ansprechender.
Mein Gesamteindruck für dieses Buch: irgendetwas fehlt! Ich kann es nur nicht benennen.
Patrick Redmond ist zurück - und dieses Mal noch raffinierter, noch spannender und noch böser
Tina ist acht Jahre alt, als ihr Vater die Familie ohne Erklärung verlässt. Dieser Verlust verletzt das schüchterne Mädchen tief. Mit der Mutter versteht sie sich nicht besonders, und in der Schule wird sie gehänselt. Doch als sie mit Anfang 20 nach London zieht, ist sie eine andere. Chrissie, wie sie sich jetzt nennt, ist selbstbewusst und wird allseits bewundert. Sie glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, doch dann verliebt sie sich in Jack, und ihr wohlgeordnetes neues Leben droht aus den Fugen zu geraten. Chrissie weigert sich, diese Liebe zuzulassen, was tödliche Konsequenzen hat.....
"Ein Psycho-Thriller vom Feinsten."
The Independent
"Der gefeierte Schriftsteller Patrick Redmond legt erneut einen fesselnden Thriller vor."
The BIG ISSUE
"Patrick Redmond versteht es aufs Beste, Spannung zu erzeugen, was :Die Gottesanbeterin zu einem wirklich packenden Lesevergnügen macht."
Tangled Web
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18. Charlotte Thomas - Die Lagune des Löwen
gekauft/vertauscht
Note: 3-
das Buch hat mir wesentlich besser gefallen als die Madonna v. Murano. Bei weitem nicht so schwülstig geschrieben, obwohl auch hier eine Liebesgeschichte im Vordergrund stand.
Was mich an dem Buch, bzw. dem Ende maßlos gestört hat, es wahr wie bereits im Vorgänger Inzest in jeder Form die Auflösung.
Von daher mit Sicherheit das letzte Buch von ihr für mich.
Venedig zu Beginn des 16. Jahrhunderts. In den Gassen der Lagunenstadt begegnen sie einander zum ersten Mal - Laura, die vor den Nachstellungen ihrer Feinde flieht, und Antonio, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Von Anfang an fühlen sie sich trotz aller Gegensätze zueinander hingezogen. Und beide sind erfüllt von der Sehnsucht, Not und Armut hinter sich zu lassen. In den folgen Jahren kreuzen sich Lauras und Antonios Wege immer wieder, und ihre Begegnungen sind geprägt von tödlichen Intrigen und verzehrer Leidenschaft. In der von Sinnenfreude überborden Lagunenstadt treffen sie auf Maskenträger und Meuchelmörder, Gaukler und Genies. Zwischen Licht und Schatten wandelnd, begeben sie sich auf abenteuerliche Streifzüge und trotzen verhängnisvollen Gefahren. Triumphe kennzeichnen ihren Lebensweg ebenso wie bittere Niederlagen, doch am e dieses wechselvollen Spiels gibt es für sie beide nur ein Ziel - den Sieg über ihre Vergangenheit.
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19. Giorgio Faletti - Im Namen des Mörders
gekauft/vertauscht
Note: bisher super, schätze das wird eine 2 :o)
Diesmal geht es um Indianer und ihre Mythen und Riten. Spannend geschrieben.
Flagstaff, Arizona: Jim Mackenzie, ein Halbindianer, kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seinen Großvater zu beerdigen. Dort wird er jedoch auch mit dem Tod seines Freundes Caleb konfrontiert. Caleb hatte ein altes indianisches Opfergefäß entdeckt und war kurze Zeit später auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen. Als noch zwei weitere Menschen sterben, wird Jim klar, dass all diese Morde mit seiner eigenen und der Vergangenheit seines Stammes zusammenhängen. Er muss eine folgenschwere Entscheidung treffen, um eine Katastrophe zu verhindern ...
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30.06.2008 18:32:00
(14184 Beiträge)
Sehr schön das mein schönster Thread wieder da ist :-) Auf das meine Suchi-Liste jetzt wieder wächst.
Hier meine gelesenen Bücher (und ein paar Abbrecher) Insgesamt aber ein sehr sehr guter Monat!
1. Ich brauchte den Schinken! Wirklich!
Von Oonagh O’Hagen
Note: 2
Extrem ehrlich und unglaublich lustig: das große WG-Geschenkbuch. Wer in einer WG gewohnt hat, weiß: Mitbewohner, die man als völlig normal eingeschätzt hat, beweisen im Alltag absurde Vorlieben, pflegen kuriose Rituale und entwickeln seltsame Angewohnheiten. Der beste Beweis: Zetteln! Oonagh O'Hagan hat über Jahre Notizen gesammelt, mit denen in WGs der Alltag organisiert wird: Verzweifelte Ausrufe (»Ich braucht den Schinken. Ich brauchte ihn wirklich!«), rätselhafte Hinweise (»Zwiebel im Kühlschrank«), überraschte Fragen (»Warum ist mein Bett feucht?«) oder drastische Drohungen (»Entweder du ziehst aus oder ich!«). Sie sind sarkastisch, herzzerreißend, bitter, liebevoll und sie finden sich überall: auf der Rückseite von Cornflakespackungen, auf Kassenzetteln und Telefonrechnungen. Hinter jeder Notiz verbirgt sich eine Geschichte: Es geht um alles - Käsediebstahl, Freundschaft, Flirten, Kühlschrankabteile, Eifersucht, Alkohol, Sex und natürlich darum, wer dran ist mit Spülen. Ein wunderbar witziger Einblick in das Privatleben von WG-Bewohnen, in denen man sich erschreckend leicht wiedererkennt.
Dazu braucht man nicht mehr viel sagen: WITZIG!!!
2. Schmetterling und Taucherglocke
Von Jean-Dominique Bauby
Note: 2
Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids - die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit - diktiert hatte. Es ist ein einzigartiges Dokument, ein Akt der Selbstbehauptung des Geistes angesichts der totalen physischen Niederlage. Die Krankheit hat Bauby zu einem Schriftsteller gemacht, der mit bewunderswertem Humor seine Situation analysiert. Ein erschütterndes Selbstzeugnis, ein einzigartiges Stück Literatur und ein Buch, das Mut macht zum Leben.
Gefallen hat mir das Buch gut, sehr realistisch nach zu empfinden und gut zu lesen.
3. Die Leber wächst mit ihren Aufgaben
Von Eckhard von Hirschhausen
Note: 1+
Ich glaube zum Inhalt braucht man nichts zu schreiben…
Ein sehr witziges Buch, egal aus welchem Bereich gerade berichtet wurde. Ich konnte es allerdings nicht in eins durchlesen – man braucht zwischendurch ein bisschen zum Ab- und Umschalten.
4. Der Engel auf meiner Schulter
Von Therese Fowler
Note: 1
Was sagt man dem Menschen, den man am meisten liebt und den man am tiefsten verletzt hat? Dieser Frage muss sich Meg stellen, als sie ihrer Jugendliebe Carson nach sechzehn Jahren wieder begegnet. Denn Carson weiß weder, weshalb sie ihn damals wirklich verließ, noch, dass er der Vater ihrer fünfzehnjährigen Tochter ist. Meg aber weiß inzwischen ganz genau, dass sie ihre Vergangenheit nicht ablegen kann wie ein altes Hemd. Und dass ihr Lebensplan möglicherweise deshalb nicht aufgegangen ist, weil er auf einer Lüge gründete. Vor allem glaubt Meg jedoch zu spüren, dass Carson dasselbe fühlt wie sie: Zeit ist relativ, Gefühle sind es aber nicht. Zumindest dann, wenn die Liebe eine Naturgewalt ist. Doch bedeutet Liebe in diesem Fall nicht, dass sie an alten Wunden nicht noch einmal rühren darf, zumal Carson kurz vor seiner eigenen Hochzeit steht?
Ein sehr trauriges Buch über eine nicht heilbare Krankheit. Die Geschichte baut sich gut auf.
5. Mrs. Fox will wieder heim (Leserunde)
Von Sabrina Fox
Note: abgebrochen
Einmal L.A. und zurück: Bestsellerautorin Sabrina Fox lädt ein zu einem Blick hinter die Kulissen der vorhanglosen Traumvillen. Mit einem Augenzwinkern erzählt sie vom Alltag in Beverly Hills, von den typisch deutschen und amerikanischen Eigenheiten und zu welch skurrilen Situationen diese mitunter führen können. Sie berichtet aber auch, wie die Distanz zur Heimat über die Jahre hinweg ihren Blick auf Deutschland veränderte, und wie der Aufenthalt in einem fremden Land sie wichtige Lektionen fürs Leben lehrte.
Für mich war die Geschichte einfach nichts. Habe nach ca. 40 Seiten dies schon gemerkt.
6. Rostfrei (Leserunde)
Von Steffi von Wolff
Note: 2-3
Mein Name ist Juliane Knop. Heute bin ich 97 geworden. Seit 80 Jahren bin ich verheiratet. Seit 80 Jahren vergisst mein Mann unseren Hochzeitstag. Meinen Geburtstag würde er auch vergessen wenn nicht die Kinder und Enkel hier auftauchen würden, um nachzuschauen, wann ich meine Letzte Ölung bekomme. Aber den Gefallen tue ich ihnen nicht. Noch nicht.
Ich fand das Buch sehr witzig – mehrmals laut gelacht.
Die Dialoge fand ich etwas schwerer zu lesen – da in schleswig-holsteiner Mundart geschrieben. Da muss man sich ein bisschen konzentrieren.
Alles in allem ein etwas „übertriebenes“ Buch.
7. Ich hätte dich so gern gekannt
Von Friederike Rosenfeld
Note: 2
Schwanger! Friederike Rosenfeld ist überrascht, aber sie freut sich sehr über das unverhoffte Glück. Obwohl ihr Freund sich kurz darauf von ihr trennt, ist sie fest entschlossen, das Kind auszutragen. Doch es ist von Anfang an auffällig ruhig, und Ende des vierten Monats steht fest, dass das Herz ihres Kindes aufgehört hat zu schlagen. In ihrer Trauer und Verzweiflung erfährt Friederike zu ihrem Entsetzen, dass sie ihr totes Kind unter Wehen gebären muss.
Eine sehr berührende Geschichte. Ich hatte ziemlich oft Tränen in den Augen.
8. Superhero
Von Anthony McCarter
Note: abgebrochen
Donald Delpe ist 14, voller unerfüllter Sehnsucht, Comiczeichner. Er möchte nur eines wissen: Wie geht Liebe? Doch er hat wenig Zeit - er ist schwerkrank. Was ihm bleibt, ist ein Leben im schnellen Vorlauf. Das schafft aber nur ein Superheld. Donald hat sogar einen erfunden - MiracleMan. Aber kann MiracleMan ihm helfen, oder braucht Donald ganz andere Helden?
Ich bin mit dem Schreibtil nicht zurecht gekommen…
In meinem Regal zu haben!
9. Der Milchkontrolleur
Von Thomas B. Morgenstern
Note: abgebrochen
Am Anfang geschieht der Mord: Else Weber, eine Frau mit zweifelhaftem Ruf, wird mit durchschnittener Kehle in einem Graben in der Nähe ihres einsam gelegenen Hauses gefunden. Die Ruhe in dem kleinen Dorf zwischen Elbmarsch und Moor ist dahin. Hans-Georg Allmers, der als Milchkontrolleur auf den Höfen aus und ein geht, hilft mehr oder weniger unfreiwillig seinem Bruder, einem Staatsanwalt in der Kreisstadt Stade, bei den Ermittlungen. Schließlich gerät er sogar selbst in Verdacht und wird verhaftet. Am Ende kommt es zu einer dramatischen Polizeiaktion, es gibt weitere Tote . . .
Doch der Fall Else Weber nimmt zum Schluss eine ungeahnte Wendung.
War doch nicht mein Fall…
Auch dieses Buch ist in meinem Regal zu haben.
10. Das Wetter ist schön, das Leben auch (nur 47 Seiten) (WB)
Von Anna Gavalda
Note: 2
Olivier ist um die dreißig, Buchhalter und lebt ganz zufrieden mit seinen Schwestern in einer Wohngemeinschaft in Paris. Die Idylle aus gemeinsamem Kochen und Wochenplänen für das Einkaufen wird jedoch jäh gestört, als er sich heftig in seine Kollegin Sarah verliebt. Nachdem er anfangs nur von ihr träumt, es aber nicht einmal wagt, sie anzusprechen, dämmert es Olivier langsam: Er muss bei seinen Schwestern ausziehen, damit jemals etwas aus ihm und seiner Angebeteten werden kann.
Sehr schönes „Büchlein“. Ganz süß geschrieben und man mag es gar nicht wieder her geben.
11. Wege im Sand (Leserunde)
Von Luanne Rice
Note: (bin noch dabei)
Sie verbrachten wunderschöne Sommer am endlos langen Strand der Ostküste: Emma und Stevie waren als Mädchen beste Freundinnen, die miteinander durch Dick und Dünn gingen - doch dann trennte sie ein Schicksalsschlag, und sie verloren sich für lange Zeit aus den Augen. Jahre später kehrt Emmas Tochter Neil an jenen Ort zurück, an dem ihre verstorbene Mutter so glücklich war. Neil hat nur einen Wunsch: Sie will Stevie kennen lernen - und herausfinden, was die besten Freundinnen einst so unwiderruflich auseinander gerissen hat ... Der Roman der amerikanischen Top-Autorin mit dem besonderen Blick in die Herzen der Frauen!
Bisher finde ich ein schöner Roman…
Hier meine gelesenen Bücher (und ein paar Abbrecher) Insgesamt aber ein sehr sehr guter Monat!
1. Ich brauchte den Schinken! Wirklich!
Von Oonagh O’Hagen
Note: 2
Extrem ehrlich und unglaublich lustig: das große WG-Geschenkbuch. Wer in einer WG gewohnt hat, weiß: Mitbewohner, die man als völlig normal eingeschätzt hat, beweisen im Alltag absurde Vorlieben, pflegen kuriose Rituale und entwickeln seltsame Angewohnheiten. Der beste Beweis: Zetteln! Oonagh O'Hagan hat über Jahre Notizen gesammelt, mit denen in WGs der Alltag organisiert wird: Verzweifelte Ausrufe (»Ich braucht den Schinken. Ich brauchte ihn wirklich!«), rätselhafte Hinweise (»Zwiebel im Kühlschrank«), überraschte Fragen (»Warum ist mein Bett feucht?«) oder drastische Drohungen (»Entweder du ziehst aus oder ich!«). Sie sind sarkastisch, herzzerreißend, bitter, liebevoll und sie finden sich überall: auf der Rückseite von Cornflakespackungen, auf Kassenzetteln und Telefonrechnungen. Hinter jeder Notiz verbirgt sich eine Geschichte: Es geht um alles - Käsediebstahl, Freundschaft, Flirten, Kühlschrankabteile, Eifersucht, Alkohol, Sex und natürlich darum, wer dran ist mit Spülen. Ein wunderbar witziger Einblick in das Privatleben von WG-Bewohnen, in denen man sich erschreckend leicht wiedererkennt.
Dazu braucht man nicht mehr viel sagen: WITZIG!!!
2. Schmetterling und Taucherglocke
Von Jean-Dominique Bauby
Note: 2
Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids - die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit - diktiert hatte. Es ist ein einzigartiges Dokument, ein Akt der Selbstbehauptung des Geistes angesichts der totalen physischen Niederlage. Die Krankheit hat Bauby zu einem Schriftsteller gemacht, der mit bewunderswertem Humor seine Situation analysiert. Ein erschütterndes Selbstzeugnis, ein einzigartiges Stück Literatur und ein Buch, das Mut macht zum Leben.
Gefallen hat mir das Buch gut, sehr realistisch nach zu empfinden und gut zu lesen.
3. Die Leber wächst mit ihren Aufgaben
Von Eckhard von Hirschhausen
Note: 1+
Ich glaube zum Inhalt braucht man nichts zu schreiben…
Ein sehr witziges Buch, egal aus welchem Bereich gerade berichtet wurde. Ich konnte es allerdings nicht in eins durchlesen – man braucht zwischendurch ein bisschen zum Ab- und Umschalten.
4. Der Engel auf meiner Schulter
Von Therese Fowler
Note: 1
Was sagt man dem Menschen, den man am meisten liebt und den man am tiefsten verletzt hat? Dieser Frage muss sich Meg stellen, als sie ihrer Jugendliebe Carson nach sechzehn Jahren wieder begegnet. Denn Carson weiß weder, weshalb sie ihn damals wirklich verließ, noch, dass er der Vater ihrer fünfzehnjährigen Tochter ist. Meg aber weiß inzwischen ganz genau, dass sie ihre Vergangenheit nicht ablegen kann wie ein altes Hemd. Und dass ihr Lebensplan möglicherweise deshalb nicht aufgegangen ist, weil er auf einer Lüge gründete. Vor allem glaubt Meg jedoch zu spüren, dass Carson dasselbe fühlt wie sie: Zeit ist relativ, Gefühle sind es aber nicht. Zumindest dann, wenn die Liebe eine Naturgewalt ist. Doch bedeutet Liebe in diesem Fall nicht, dass sie an alten Wunden nicht noch einmal rühren darf, zumal Carson kurz vor seiner eigenen Hochzeit steht?
Ein sehr trauriges Buch über eine nicht heilbare Krankheit. Die Geschichte baut sich gut auf.
5. Mrs. Fox will wieder heim (Leserunde)
Von Sabrina Fox
Note: abgebrochen
Einmal L.A. und zurück: Bestsellerautorin Sabrina Fox lädt ein zu einem Blick hinter die Kulissen der vorhanglosen Traumvillen. Mit einem Augenzwinkern erzählt sie vom Alltag in Beverly Hills, von den typisch deutschen und amerikanischen Eigenheiten und zu welch skurrilen Situationen diese mitunter führen können. Sie berichtet aber auch, wie die Distanz zur Heimat über die Jahre hinweg ihren Blick auf Deutschland veränderte, und wie der Aufenthalt in einem fremden Land sie wichtige Lektionen fürs Leben lehrte.
Für mich war die Geschichte einfach nichts. Habe nach ca. 40 Seiten dies schon gemerkt.
6. Rostfrei (Leserunde)
Von Steffi von Wolff
Note: 2-3
Mein Name ist Juliane Knop. Heute bin ich 97 geworden. Seit 80 Jahren bin ich verheiratet. Seit 80 Jahren vergisst mein Mann unseren Hochzeitstag. Meinen Geburtstag würde er auch vergessen wenn nicht die Kinder und Enkel hier auftauchen würden, um nachzuschauen, wann ich meine Letzte Ölung bekomme. Aber den Gefallen tue ich ihnen nicht. Noch nicht.
Ich fand das Buch sehr witzig – mehrmals laut gelacht.
Die Dialoge fand ich etwas schwerer zu lesen – da in schleswig-holsteiner Mundart geschrieben. Da muss man sich ein bisschen konzentrieren.
Alles in allem ein etwas „übertriebenes“ Buch.
7. Ich hätte dich so gern gekannt
Von Friederike Rosenfeld
Note: 2
Schwanger! Friederike Rosenfeld ist überrascht, aber sie freut sich sehr über das unverhoffte Glück. Obwohl ihr Freund sich kurz darauf von ihr trennt, ist sie fest entschlossen, das Kind auszutragen. Doch es ist von Anfang an auffällig ruhig, und Ende des vierten Monats steht fest, dass das Herz ihres Kindes aufgehört hat zu schlagen. In ihrer Trauer und Verzweiflung erfährt Friederike zu ihrem Entsetzen, dass sie ihr totes Kind unter Wehen gebären muss.
Eine sehr berührende Geschichte. Ich hatte ziemlich oft Tränen in den Augen.
8. Superhero
Von Anthony McCarter
Note: abgebrochen
Donald Delpe ist 14, voller unerfüllter Sehnsucht, Comiczeichner. Er möchte nur eines wissen: Wie geht Liebe? Doch er hat wenig Zeit - er ist schwerkrank. Was ihm bleibt, ist ein Leben im schnellen Vorlauf. Das schafft aber nur ein Superheld. Donald hat sogar einen erfunden - MiracleMan. Aber kann MiracleMan ihm helfen, oder braucht Donald ganz andere Helden?
Ich bin mit dem Schreibtil nicht zurecht gekommen…
In meinem Regal zu haben!
9. Der Milchkontrolleur
Von Thomas B. Morgenstern
Note: abgebrochen
Am Anfang geschieht der Mord: Else Weber, eine Frau mit zweifelhaftem Ruf, wird mit durchschnittener Kehle in einem Graben in der Nähe ihres einsam gelegenen Hauses gefunden. Die Ruhe in dem kleinen Dorf zwischen Elbmarsch und Moor ist dahin. Hans-Georg Allmers, der als Milchkontrolleur auf den Höfen aus und ein geht, hilft mehr oder weniger unfreiwillig seinem Bruder, einem Staatsanwalt in der Kreisstadt Stade, bei den Ermittlungen. Schließlich gerät er sogar selbst in Verdacht und wird verhaftet. Am Ende kommt es zu einer dramatischen Polizeiaktion, es gibt weitere Tote . . .
Doch der Fall Else Weber nimmt zum Schluss eine ungeahnte Wendung.
War doch nicht mein Fall…
Auch dieses Buch ist in meinem Regal zu haben.
10. Das Wetter ist schön, das Leben auch (nur 47 Seiten) (WB)
Von Anna Gavalda
Note: 2
Olivier ist um die dreißig, Buchhalter und lebt ganz zufrieden mit seinen Schwestern in einer Wohngemeinschaft in Paris. Die Idylle aus gemeinsamem Kochen und Wochenplänen für das Einkaufen wird jedoch jäh gestört, als er sich heftig in seine Kollegin Sarah verliebt. Nachdem er anfangs nur von ihr träumt, es aber nicht einmal wagt, sie anzusprechen, dämmert es Olivier langsam: Er muss bei seinen Schwestern ausziehen, damit jemals etwas aus ihm und seiner Angebeteten werden kann.
Sehr schönes „Büchlein“. Ganz süß geschrieben und man mag es gar nicht wieder her geben.
11. Wege im Sand (Leserunde)
Von Luanne Rice
Note: (bin noch dabei)
Sie verbrachten wunderschöne Sommer am endlos langen Strand der Ostküste: Emma und Stevie waren als Mädchen beste Freundinnen, die miteinander durch Dick und Dünn gingen - doch dann trennte sie ein Schicksalsschlag, und sie verloren sich für lange Zeit aus den Augen. Jahre später kehrt Emmas Tochter Neil an jenen Ort zurück, an dem ihre verstorbene Mutter so glücklich war. Neil hat nur einen Wunsch: Sie will Stevie kennen lernen - und herausfinden, was die besten Freundinnen einst so unwiderruflich auseinander gerissen hat ... Der Roman der amerikanischen Top-Autorin mit dem besonderen Blick in die Herzen der Frauen!
Bisher finde ich ein schöner Roman…
30.06.2008 18:49:46
Mitglied gelöscht
1. Jonathan Stoud : Spur ins Schattenland
Note: 3
Nachdem ich Bartimäus schon nicht so gut fand, habe ich dieses Buch gelesen, in der Hoffnung, dass es besser ist... Aber na ja... Sooo toll fand ich es nicht!
Alle glauben, Max wäre ertrunken. Nur Charlie glaubt das nicht. Sie war doch dabei am Mühlsee, als Max ins Wasser sprang! Sie weiß doch genau, was dort passiert ist! In ihren Träumen kann Charlie Max sehen. Max ist nicht tot, er ist noch da. Charlie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und Charlie folgt ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus...
Jonathan Stroud über Die Spur ins Schattenland: Mir ging es darum, zu erforschen, wie Fantasie und Realität aufeinanderprallen können. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen erzählt; aus der Sichtweise von Charlie, die glaubt, etwas Mysteriöses sei geschehen, und aus der Sichtweise ihres Bruders James, der das nicht glaubt. Der Leser muss selbst entscheiden, auf wessen Seite er steht
2. Joseph Delaney : The Spooks Battle
Note: 1 (!)
Auch dieses Buch war wieder unheimlich gut. Die Spook-Reihe von Delaney ist einfach der absolute Hammer!!!
This is the fourth instalment of the Wardstone Chronicles. In Pendle the witches are rising and the three most powerful witch clans are rumoured to be uniting in order to conjure an unimaginable evil. Together they will be capable of raising the dark made flesh - the Devil himself. Tom and the Spook need to set off for Pendle to avert the unthinkable. But before they go, the Spook tells Tom to journey home and collect the trunks Mam left behind for him. But what dark family secrets are contained in the trunks? And will they place Toms family in even greater danger or provide the help Tom and his master will need in Pendle?
3. Henry Neff : Schule der Magier
Note: 2+
Das Buch hat einfach Spaß gemacht zu lesen. Ein wenig die Harry Potter, nur das mir dieses Buch besser gefallen hat als Harry Potter!!!
Ein normaler Junge aus einer normalen Stadt erhält einen Brief, der ihm verrät, dass er in der Zauberschule aufgenommen worden ist. Er nimmt die Herausforderung an und hat das Zeug, einmal ein ganz großer Zauberer zu werden. Wem dieser Plot bekannt vorkommt, der täuscht sich natürlich nicht. Wer aber glaubt, hier sei von Joanne K. Rowlings Harry Potter-Büchern die Rede, der irrt sich gewaltig! Denn hier geht es nicht um Hogwarts. Hier geht es um die Rowan Akdemie.
4. Katie MacAlister : Playing with fire
Note: 2-3
Nachdem ich die Aisling Grey/Green Dragon Sept Bücher von ihr geliebt habe, dachte ich, dass ich die Silver Dragon Bücher auch lesen muss. Das Buch war gut, kam aber bei Weitem nicht an die vorigen ran!!!
Gabriel Tauhou, wyvern of the silver dragons, has found the one woman who can withstand his fire. Too bad May Northcott is already bound to a demon lord. But when the demon orders May to steal one of Gabriels treasures, an immensely important relic of all dragonkin. Gabriel has to decide which to protect: his love or his dragons.
5. Nalini Singh : Leopardenblut
Note: 3-4
Mal wieder genau in dem gleich Stil wie J.R. Ward und Lara Adrian, die ich beide total furchtbar finde...!!!
In einer Welt, in der Gefühle verboten sind und die telepathisch begabten Psy jede Form von Leidenschaft unterdrücken, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Als sie dem gutaussehenden Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, fällt es Sascha immer schwerer, die Maske der Gleichgültigkeit aufrechtzuerhalten. Hunter kommt indessen einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur ...Erotik-Thriller in einer fantastischen Alternativwelt: Die Zukunft der Fantasy Romance! Shooting Star Nalini Singh lässt die Gefühle explodieren!
6. Anne Rice : The Mummie
Note: 2-
Nett. Macht auf jeden Fall Spaß zu lesen! Gutes Buch!
An archaeologist has just unearthed the find of his career, the tomb of Ramses II. The door to the tomb is lettered with a curse, the mummy of the king who claimed to be immortal lies shriveled inside. The archaeologist dies and the treasures are shipped to his daughter Julie in England, who finds that the mummy comes to life as a perfect man. Julie grows to love him and introduces him to modern life, including the museums that purport to reconstruct his time. He becomes disturbed and disgusted with the modern portrayal of his beloved Cleopatra. Ramses and Julie, her ex-fiance and his father Elliott in tow, travel to Egypt. There, Ramses is further upset by the tourist flavor given to his ancient civilization. In one of the museums, he recognizes an unknown mummified woman as his beloved Cleopatra. One night, he returns with the immortality elixir and raises her from the dead. But Cleopatra is not restored to her beautiful body or mind. She is a horrid monster, a walking corpse of rotting flesh and a disoriented mind that kills without mercy. Ramses abandons her, leaving her to Elliott, not realizing that he too is in peril. All in the party partake of the elixir, with Cleopatra and Ramses in the shadows.
Note: 3
Nachdem ich Bartimäus schon nicht so gut fand, habe ich dieses Buch gelesen, in der Hoffnung, dass es besser ist... Aber na ja... Sooo toll fand ich es nicht!
Alle glauben, Max wäre ertrunken. Nur Charlie glaubt das nicht. Sie war doch dabei am Mühlsee, als Max ins Wasser sprang! Sie weiß doch genau, was dort passiert ist! In ihren Träumen kann Charlie Max sehen. Max ist nicht tot, er ist noch da. Charlie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und Charlie folgt ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus...
Jonathan Stroud über Die Spur ins Schattenland: Mir ging es darum, zu erforschen, wie Fantasie und Realität aufeinanderprallen können. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen erzählt; aus der Sichtweise von Charlie, die glaubt, etwas Mysteriöses sei geschehen, und aus der Sichtweise ihres Bruders James, der das nicht glaubt. Der Leser muss selbst entscheiden, auf wessen Seite er steht
2. Joseph Delaney : The Spooks Battle
Note: 1 (!)
Auch dieses Buch war wieder unheimlich gut. Die Spook-Reihe von Delaney ist einfach der absolute Hammer!!!
This is the fourth instalment of the Wardstone Chronicles. In Pendle the witches are rising and the three most powerful witch clans are rumoured to be uniting in order to conjure an unimaginable evil. Together they will be capable of raising the dark made flesh - the Devil himself. Tom and the Spook need to set off for Pendle to avert the unthinkable. But before they go, the Spook tells Tom to journey home and collect the trunks Mam left behind for him. But what dark family secrets are contained in the trunks? And will they place Toms family in even greater danger or provide the help Tom and his master will need in Pendle?
3. Henry Neff : Schule der Magier
Note: 2+
Das Buch hat einfach Spaß gemacht zu lesen. Ein wenig die Harry Potter, nur das mir dieses Buch besser gefallen hat als Harry Potter!!!
Ein normaler Junge aus einer normalen Stadt erhält einen Brief, der ihm verrät, dass er in der Zauberschule aufgenommen worden ist. Er nimmt die Herausforderung an und hat das Zeug, einmal ein ganz großer Zauberer zu werden. Wem dieser Plot bekannt vorkommt, der täuscht sich natürlich nicht. Wer aber glaubt, hier sei von Joanne K. Rowlings Harry Potter-Büchern die Rede, der irrt sich gewaltig! Denn hier geht es nicht um Hogwarts. Hier geht es um die Rowan Akdemie.
4. Katie MacAlister : Playing with fire
Note: 2-3
Nachdem ich die Aisling Grey/Green Dragon Sept Bücher von ihr geliebt habe, dachte ich, dass ich die Silver Dragon Bücher auch lesen muss. Das Buch war gut, kam aber bei Weitem nicht an die vorigen ran!!!
Gabriel Tauhou, wyvern of the silver dragons, has found the one woman who can withstand his fire. Too bad May Northcott is already bound to a demon lord. But when the demon orders May to steal one of Gabriels treasures, an immensely important relic of all dragonkin. Gabriel has to decide which to protect: his love or his dragons.
5. Nalini Singh : Leopardenblut
Note: 3-4
Mal wieder genau in dem gleich Stil wie J.R. Ward und Lara Adrian, die ich beide total furchtbar finde...!!!
In einer Welt, in der Gefühle verboten sind und die telepathisch begabten Psy jede Form von Leidenschaft unterdrücken, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Als sie dem gutaussehenden Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, fällt es Sascha immer schwerer, die Maske der Gleichgültigkeit aufrechtzuerhalten. Hunter kommt indessen einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur ...Erotik-Thriller in einer fantastischen Alternativwelt: Die Zukunft der Fantasy Romance! Shooting Star Nalini Singh lässt die Gefühle explodieren!
6. Anne Rice : The Mummie
Note: 2-
Nett. Macht auf jeden Fall Spaß zu lesen! Gutes Buch!
An archaeologist has just unearthed the find of his career, the tomb of Ramses II. The door to the tomb is lettered with a curse, the mummy of the king who claimed to be immortal lies shriveled inside. The archaeologist dies and the treasures are shipped to his daughter Julie in England, who finds that the mummy comes to life as a perfect man. Julie grows to love him and introduces him to modern life, including the museums that purport to reconstruct his time. He becomes disturbed and disgusted with the modern portrayal of his beloved Cleopatra. Ramses and Julie, her ex-fiance and his father Elliott in tow, travel to Egypt. There, Ramses is further upset by the tourist flavor given to his ancient civilization. In one of the museums, he recognizes an unknown mummified woman as his beloved Cleopatra. One night, he returns with the immortality elixir and raises her from the dead. But Cleopatra is not restored to her beautiful body or mind. She is a horrid monster, a walking corpse of rotting flesh and a disoriented mind that kills without mercy. Ramses abandons her, leaving her to Elliott, not realizing that he too is in peril. All in the party partake of the elixir, with Cleopatra and Ramses in the shadows.
30.06.2008 18:58:50
(12612 Beiträge)
@ margolyon
Witzig, "Nur die Mutigen entkommen" hab ich mal verschenkt, "Kurze geschichte des Traktors auf Ukrainisch" hat mir gar nciht gefallen und "Blindband" von Adair kenne ich auch- hat ein bißchen was von dem A. Nothomb Buch, in dem eine Reporterin einen älteren Schriftsteller besucht.
Meine JUNI Bücher:
- Bill Waterson: Calvin und Hobbes. Die Welt der Wunder
ich mag diese Comicserie einfach, der Kurze ist so herrlich aufmüpfig-altklug
- Sergio Pitol: Die Reise. Ein Besuch Rußlands und seiner Literatur
ein mexikanischer Schriftsteller (und Diplomat) berichtet von einer Reise nach Moskau und Georgien, Begegnungen mit Schrifstellern und Leseerlebnissen
- Katherine Mansfield: Über die Liebe
aus ihrem Liebesleben hätte man sicher einen schönen Film machen können, in diesem Büchlein gibt es eine Zusammenstellung von Briefen und Tagebucheintragungen aus ihrem kurzen Leben
- David Safier: Mieses Karma
eine eher oberflächliche TV-Moderatorin wird zufällig von einem Meteoriten erschlagen udn wacht als Ameise wieder auf. Von da ans geht's immer weiter mit den Reinkarnationen, und auch Casanova in verschiedenen Formen begegnet ihr. Man kann's so weglesen, aber man hat wirklich nicht das Geringste verpasst, wenn man das nicht tut.
- Italo Svevo: Der alte Herr und das schöne Mädchen
schöne Erzählung, noch schöner ist die Aufmachung dieses bandes, hintem im Buch gibt es viele alte schwarz-weiss Fotos aus Triest
Witzig, "Nur die Mutigen entkommen" hab ich mal verschenkt, "Kurze geschichte des Traktors auf Ukrainisch" hat mir gar nciht gefallen und "Blindband" von Adair kenne ich auch- hat ein bißchen was von dem A. Nothomb Buch, in dem eine Reporterin einen älteren Schriftsteller besucht.
Meine JUNI Bücher:
- Bill Waterson: Calvin und Hobbes. Die Welt der Wunder
ich mag diese Comicserie einfach, der Kurze ist so herrlich aufmüpfig-altklug
- Sergio Pitol: Die Reise. Ein Besuch Rußlands und seiner Literatur
ein mexikanischer Schriftsteller (und Diplomat) berichtet von einer Reise nach Moskau und Georgien, Begegnungen mit Schrifstellern und Leseerlebnissen
- Katherine Mansfield: Über die Liebe
aus ihrem Liebesleben hätte man sicher einen schönen Film machen können, in diesem Büchlein gibt es eine Zusammenstellung von Briefen und Tagebucheintragungen aus ihrem kurzen Leben
- David Safier: Mieses Karma
eine eher oberflächliche TV-Moderatorin wird zufällig von einem Meteoriten erschlagen udn wacht als Ameise wieder auf. Von da ans geht's immer weiter mit den Reinkarnationen, und auch Casanova in verschiedenen Formen begegnet ihr. Man kann's so weglesen, aber man hat wirklich nicht das Geringste verpasst, wenn man das nicht tut.
- Italo Svevo: Der alte Herr und das schöne Mädchen
schöne Erzählung, noch schöner ist die Aufmachung dieses bandes, hintem im Buch gibt es viele alte schwarz-weiss Fotos aus Triest
30.06.2008 19:15:25
Mitglied gelöscht
Oh, der lang ersehnte Juli-Thread! Für mich ein recht üppiger Lesemonat. Hatte ein bißchen mehr eit abends als sonst.
Hier mein Beitrag:
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Im Dunkeln der Tod von Mari Jungstedt
Note: 2-
Ein grausamer Mord erschüttert die Kleinstadt Visby: Erdrosselt hängt der Kunsthändler Egon Wallin an einem Strick im Torbogen der Stadtmauer. Kurze Zeit später wird ein Stockholmer Museum von skrupellosen Kunsträubern heimgesucht. Gibt es einen Zusammenhang? Kommissar Knutas und sein Team ermitteln auf Hochtouren, doch der Mörder hat sein nächstes Opfer längst gefunden.
Mein Fazit: Mari Jungstedt nimmt sich viel Zeit für ihre Protagonisten, was teilweise sehr gut zu lesen ist, aber auch etwas vom Spannungsfluss nimmt, daher ein kleines Minus.
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Das Grab im Wald von Harlan Coben
Note: 2+
Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche nachts in einen Wald liefen. Zwei wurden kurz darauf brutal ermordet aufgefunden. Von den anderen beiden fehlt seither jede Spur: Gil Perez und Camille Copeland. Camille war die Schwester von Paul Copeland, mittlerweile ein angesehener Staatsanwalt und gerade mit seinem ersten Mordprozess konfrontiert. Da wird plötzlich die Leiche von Gil Perez gefunden, und über Nacht holt die Vergangenheit Paul wieder ein. Er versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah, und gerät immer tiefer in einen wahren Albtraum.
Mein Fazit: Wie bei Coben gewohnt, ist man direkt von der ersten Seite an im Geschehen. Wirklich spannend und rätselhaft, konnte es kaum aus der Hand legen.
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Die Nacht der Raben von Anne Cleeves
Note: 2
Winter auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Das Mädchen im Schnee trägt einen roten Schal um den Hals. Um sie herum sitzen Raben. Als Fran Hunter die Leiche der Sechzehnjährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: Die Polizei verhaftet Magnus Tait, einen menschenscheuen Sonderling. Doch dann verschwindet während des Wikingerfestivals Frans kleine Tochter Cassie.
Mein Fazit: Ein ruhiger Krimi ist dies, der hauptsächlich von den Charakterbeschreibungen der Personen und ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen lebt. Trotzdem sehr fesselnd, ohne blutrünstig zu sein. Sehr schöner Schreibstil, bei dem ich mir die Personen und die Landschaft gut vorstellen konnte und das Ende ist wirklich spannend, logisch und trotzdem überraschend. Hat mir gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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Krähenflüstern von Regine Kölpin
Note: 3+
Im Pflegezentrum Sanfte Wellen am Jadebusen kommt eine alte Frau ums Leben. Kurz darauf wird die zuständige Pflegerin ermordet in den Salzwiesen aufgefunden.Was hat Hubert Lambacher, der Sohn der alten Frau damit zu tun? Welche Rolle spielt der Heimleiter Thiemo Hanken? Als auch seine junge Ehefrau Linda immer tiefer in den Sog der Geschehnisse gerät, zeigt sich, welch perfides Spiel und gut gehütetes Geheimnis hinter all dem steckt und in welch großer Gefahr sie und ihr Sohn schweben.
Mein Fazit: Netter kleiner Krimi, durchaus spannend, allerdings auch etwas vorhersehbar.
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Der gestohlene Engel von Sabine Kornbichler
Note: 2
Drei Freundinnen, die sich seit Kindertagen kennen. Ein Geheimnis, an dem ihre Freundschaft zu zerbrechen droht. Und eine Spur, die in die Vergangenheit führt.
Mein Fazit: Sehr gefühlsbetont, manchmal beinahe sentimental, aber trotzdem auch spannend und fesselnd ist diese Geschichte. Ich mochte kaum aufhören zu lesen.
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Grafeneck von Rainer Gross
Note: 2
Der Lehrer und Höhlenkundler Hermann Mauser findet in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb eine mumifizierte Leiche. Alles deutet auf ein Naziverbrechen vor 50 Jahren und schon bald stellt sich Einigen im Dorf die Frage nach Schuld und Unschuld, ganz besonders Mauser selbst.
Mein Fazit: Anfangs musste ich mich wirklich sehr an die prosaische Sprache mit den teilweise abgehackten Sätzen gewöhnen. Aber mit jeder weiteren Seite hat dieses Buch einen immer stärkeren Sog auf mich ausgeübt. Auch nach dem Lesen habe ich noch über die Frage nach Recht und Unrecht und nach Schuld und Unschuld nachdenken müssen. Daher ist es für mich ein gutes Buch, wenngleich ich es nicht unbedingt als Krimi bezeichnen würde. Wer hier die große Spannung sucht, wird eher enttäuscht.
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Das Mädchen vom Wehr von Werner Köhler
Note: 2+
Der grausame Fund einer Mädchenleiche erschüttert ein kleines Dorf. Für Hauptkommissar Crinelli führen die wenigen Spuren aus dem Ort heraus. Doch ein Blick hinter die Fassaden der scheinbar heilen Welt lässt ihn sehr bald Schreckliches ahnen.
Mein Fazit: Ich mag deutsche Krimis. Umso unglaublicher, dass ich bisher noch nicht auf Werner Köhler gestoßen bin. Dieser Krimi hat beinahe alles, was ein guter Krimi braucht: Interessanter Plot, Spannung, gut gezeichnete Charaktere und eine angenehme, bildhafte Sprache. Lesenswert!
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Shooting Star von Peter Temple
Note: 2
Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Carson-Clan ist entführt worden. Frank Calder, Ex-Polizist und Privatermittler, lässt sich nur widerwillig darauf ein, die Rolle des Vermittlers zu übernehmen. Denn die Entführer wollen kein Geld, sie wollen Rache. Aber wofür? Auf der Suche nach Opfer und Motiven kommt Calder den Familientabus der Carsons lebensgefährlich nahe. Peter Temples Geschichten sind geprägt von Empfindsamkeit und Härte. Knappste Dialoge und schwarzer Humor enthüllen eine Welt hinter der Fassade von Erfolg und Reichtum, in der die Menschen verzweifelt nach Liebe suchen und sich kalt lächelnd zerstören.
Mein Fazit: Spannend, eine knallharte Handlung ohne Schnörkel, schnoddrige Sprache, das ist es was Peter Temple auszeichnet. Mir hat es gut gefallen.
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Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf
Note: 2
Eine Serie von Morden erschüttert eine kleine Stadt in Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins "Regenbogen" auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst so sehr, dass er sie alle auslöschen will? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe.
Mein Fazit: Feiner deutscher Krimi mit einer Ermittlerin, die sehr emotional und innerlich zerrissen ist, aber trotzdem sympathisch. Der Plot ist spannend und mit Leichen gespickt. Allerdings kam mir die Auflösung am Ende etwas zu plötzlich. Werde auf jeden Fall auch den nächsten Band lesen.
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Die Stadt der wilden Götter von Isabel Allende (HÖRBUCH)
Note: 2+
Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Aber gibt es dort, bei den Wasserfällen des Orinoko, wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, die Bestie, die einen alle Sinne betäubenden Geruch verströmt und jeden tötet, der ihrer ansichtig wird? Das soll die Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Er darf seine Großmutter, die Reiseschriftstellerin Kate Cold, begleiten. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern: Ein Professor nervt mit seiner Besserwisserei, der Indio, den er als Diener engagiert hat, wirkt unheimlich in seiner Verschlossenheit, vor allem aber haben alle das Gefühl, von fremden Augen beobachtet zu werden.
Mein Fazit: Mal ganz was anderes. Sehr gut vorgelesen und, obwohl mal kein Krimi oder Thriller, eine wirklich spannende, abenteuerliche Geschichte, ein bisschen mystisch. Hat mir Spaß gemacht!
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Die Behandlung von Mo Hayder (HÖRBUCH)
Note: 2
Ein schockierendes Verbrechen stellt die Londoner Polizei vor ein Rätsel: Im Haus der Familie Peach muss sich Unaussprechliches zugetragen haben, bevor die Polizei die Wohnung stürmte, und bevor Rory, der kleine Sohn der Peaches, entführt wurde. Doch die Eltern können oder wollen keine Angaben zu den Geschehnissen machen. Schon bald macht in der Gegend das Wort von einem unheimlichen Troll die Runde, der kleine Kinder töten soll und der vielleicht bereits sein nächstes Opfer ausgesucht hat.
Mein Fazit: Sehr spannend!
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Crush Gier von Sandra Brown (HÖRBUCH)
Note: 3
Die Fassade ihres sorgfältig abgeschirmten Lebens beginnt zu bröckeln, als ihr Kollege ermordet wird: Die Ärztin Dr. Rennie Newton gerät ins Fadenkreuz polizeilicher Ermittlungen. Ihr Motiv liegt offen auf der Hand, schließlich hat der Ermordete die junge Chirurgin um die Position als Chefärztin gebracht. Ihre Verbindung zum Auftragskiller Lozada, dessen Handschrift der Mord trägt, ist allerdings nicht zu erkennen. Detective Wesley setzt seinen Exkollegen Wick Threadgill auf die kühle, schöne Ärztin an.
Mein Fazit: War vom Thema her doch nicht so ganz mein Fall, aber zumindest teilweise spannend.
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Hier mein Beitrag:
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Im Dunkeln der Tod von Mari Jungstedt
Note: 2-
Ein grausamer Mord erschüttert die Kleinstadt Visby: Erdrosselt hängt der Kunsthändler Egon Wallin an einem Strick im Torbogen der Stadtmauer. Kurze Zeit später wird ein Stockholmer Museum von skrupellosen Kunsträubern heimgesucht. Gibt es einen Zusammenhang? Kommissar Knutas und sein Team ermitteln auf Hochtouren, doch der Mörder hat sein nächstes Opfer längst gefunden.
Mein Fazit: Mari Jungstedt nimmt sich viel Zeit für ihre Protagonisten, was teilweise sehr gut zu lesen ist, aber auch etwas vom Spannungsfluss nimmt, daher ein kleines Minus.
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Das Grab im Wald von Harlan Coben
Note: 2+
Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche nachts in einen Wald liefen. Zwei wurden kurz darauf brutal ermordet aufgefunden. Von den anderen beiden fehlt seither jede Spur: Gil Perez und Camille Copeland. Camille war die Schwester von Paul Copeland, mittlerweile ein angesehener Staatsanwalt und gerade mit seinem ersten Mordprozess konfrontiert. Da wird plötzlich die Leiche von Gil Perez gefunden, und über Nacht holt die Vergangenheit Paul wieder ein. Er versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah, und gerät immer tiefer in einen wahren Albtraum.
Mein Fazit: Wie bei Coben gewohnt, ist man direkt von der ersten Seite an im Geschehen. Wirklich spannend und rätselhaft, konnte es kaum aus der Hand legen.
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Die Nacht der Raben von Anne Cleeves
Note: 2
Winter auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Das Mädchen im Schnee trägt einen roten Schal um den Hals. Um sie herum sitzen Raben. Als Fran Hunter die Leiche der Sechzehnjährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: Die Polizei verhaftet Magnus Tait, einen menschenscheuen Sonderling. Doch dann verschwindet während des Wikingerfestivals Frans kleine Tochter Cassie.
Mein Fazit: Ein ruhiger Krimi ist dies, der hauptsächlich von den Charakterbeschreibungen der Personen und ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen lebt. Trotzdem sehr fesselnd, ohne blutrünstig zu sein. Sehr schöner Schreibstil, bei dem ich mir die Personen und die Landschaft gut vorstellen konnte und das Ende ist wirklich spannend, logisch und trotzdem überraschend. Hat mir gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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Krähenflüstern von Regine Kölpin
Note: 3+
Im Pflegezentrum Sanfte Wellen am Jadebusen kommt eine alte Frau ums Leben. Kurz darauf wird die zuständige Pflegerin ermordet in den Salzwiesen aufgefunden.Was hat Hubert Lambacher, der Sohn der alten Frau damit zu tun? Welche Rolle spielt der Heimleiter Thiemo Hanken? Als auch seine junge Ehefrau Linda immer tiefer in den Sog der Geschehnisse gerät, zeigt sich, welch perfides Spiel und gut gehütetes Geheimnis hinter all dem steckt und in welch großer Gefahr sie und ihr Sohn schweben.
Mein Fazit: Netter kleiner Krimi, durchaus spannend, allerdings auch etwas vorhersehbar.
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Der gestohlene Engel von Sabine Kornbichler
Note: 2
Drei Freundinnen, die sich seit Kindertagen kennen. Ein Geheimnis, an dem ihre Freundschaft zu zerbrechen droht. Und eine Spur, die in die Vergangenheit führt.
Mein Fazit: Sehr gefühlsbetont, manchmal beinahe sentimental, aber trotzdem auch spannend und fesselnd ist diese Geschichte. Ich mochte kaum aufhören zu lesen.
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Grafeneck von Rainer Gross
Note: 2
Der Lehrer und Höhlenkundler Hermann Mauser findet in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb eine mumifizierte Leiche. Alles deutet auf ein Naziverbrechen vor 50 Jahren und schon bald stellt sich Einigen im Dorf die Frage nach Schuld und Unschuld, ganz besonders Mauser selbst.
Mein Fazit: Anfangs musste ich mich wirklich sehr an die prosaische Sprache mit den teilweise abgehackten Sätzen gewöhnen. Aber mit jeder weiteren Seite hat dieses Buch einen immer stärkeren Sog auf mich ausgeübt. Auch nach dem Lesen habe ich noch über die Frage nach Recht und Unrecht und nach Schuld und Unschuld nachdenken müssen. Daher ist es für mich ein gutes Buch, wenngleich ich es nicht unbedingt als Krimi bezeichnen würde. Wer hier die große Spannung sucht, wird eher enttäuscht.
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Das Mädchen vom Wehr von Werner Köhler
Note: 2+
Der grausame Fund einer Mädchenleiche erschüttert ein kleines Dorf. Für Hauptkommissar Crinelli führen die wenigen Spuren aus dem Ort heraus. Doch ein Blick hinter die Fassaden der scheinbar heilen Welt lässt ihn sehr bald Schreckliches ahnen.
Mein Fazit: Ich mag deutsche Krimis. Umso unglaublicher, dass ich bisher noch nicht auf Werner Köhler gestoßen bin. Dieser Krimi hat beinahe alles, was ein guter Krimi braucht: Interessanter Plot, Spannung, gut gezeichnete Charaktere und eine angenehme, bildhafte Sprache. Lesenswert!
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Shooting Star von Peter Temple
Note: 2
Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Carson-Clan ist entführt worden. Frank Calder, Ex-Polizist und Privatermittler, lässt sich nur widerwillig darauf ein, die Rolle des Vermittlers zu übernehmen. Denn die Entführer wollen kein Geld, sie wollen Rache. Aber wofür? Auf der Suche nach Opfer und Motiven kommt Calder den Familientabus der Carsons lebensgefährlich nahe. Peter Temples Geschichten sind geprägt von Empfindsamkeit und Härte. Knappste Dialoge und schwarzer Humor enthüllen eine Welt hinter der Fassade von Erfolg und Reichtum, in der die Menschen verzweifelt nach Liebe suchen und sich kalt lächelnd zerstören.
Mein Fazit: Spannend, eine knallharte Handlung ohne Schnörkel, schnoddrige Sprache, das ist es was Peter Temple auszeichnet. Mir hat es gut gefallen.
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Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf
Note: 2
Eine Serie von Morden erschüttert eine kleine Stadt in Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins "Regenbogen" auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst so sehr, dass er sie alle auslöschen will? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe.
Mein Fazit: Feiner deutscher Krimi mit einer Ermittlerin, die sehr emotional und innerlich zerrissen ist, aber trotzdem sympathisch. Der Plot ist spannend und mit Leichen gespickt. Allerdings kam mir die Auflösung am Ende etwas zu plötzlich. Werde auf jeden Fall auch den nächsten Band lesen.
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Die Stadt der wilden Götter von Isabel Allende (HÖRBUCH)
Note: 2+
Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Aber gibt es dort, bei den Wasserfällen des Orinoko, wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, die Bestie, die einen alle Sinne betäubenden Geruch verströmt und jeden tötet, der ihrer ansichtig wird? Das soll die Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Er darf seine Großmutter, die Reiseschriftstellerin Kate Cold, begleiten. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern: Ein Professor nervt mit seiner Besserwisserei, der Indio, den er als Diener engagiert hat, wirkt unheimlich in seiner Verschlossenheit, vor allem aber haben alle das Gefühl, von fremden Augen beobachtet zu werden.
Mein Fazit: Mal ganz was anderes. Sehr gut vorgelesen und, obwohl mal kein Krimi oder Thriller, eine wirklich spannende, abenteuerliche Geschichte, ein bisschen mystisch. Hat mir Spaß gemacht!
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Die Behandlung von Mo Hayder (HÖRBUCH)
Note: 2
Ein schockierendes Verbrechen stellt die Londoner Polizei vor ein Rätsel: Im Haus der Familie Peach muss sich Unaussprechliches zugetragen haben, bevor die Polizei die Wohnung stürmte, und bevor Rory, der kleine Sohn der Peaches, entführt wurde. Doch die Eltern können oder wollen keine Angaben zu den Geschehnissen machen. Schon bald macht in der Gegend das Wort von einem unheimlichen Troll die Runde, der kleine Kinder töten soll und der vielleicht bereits sein nächstes Opfer ausgesucht hat.
Mein Fazit: Sehr spannend!
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Crush Gier von Sandra Brown (HÖRBUCH)
Note: 3
Die Fassade ihres sorgfältig abgeschirmten Lebens beginnt zu bröckeln, als ihr Kollege ermordet wird: Die Ärztin Dr. Rennie Newton gerät ins Fadenkreuz polizeilicher Ermittlungen. Ihr Motiv liegt offen auf der Hand, schließlich hat der Ermordete die junge Chirurgin um die Position als Chefärztin gebracht. Ihre Verbindung zum Auftragskiller Lozada, dessen Handschrift der Mord trägt, ist allerdings nicht zu erkennen. Detective Wesley setzt seinen Exkollegen Wick Threadgill auf die kühle, schöne Ärztin an.
Mein Fazit: War vom Thema her doch nicht so ganz mein Fall, aber zumindest teilweise spannend.
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30.06.2008 19:38:13
(17048 Beiträge)
Meine Juni-Bücher:
1. Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
Naturwissenschaftliche Themen anschaulich für den Laien in Romanform erklärt.
interessant
**************************************************
2. Gerd Schneider - Kafkas Puppe
Das Buch beginnt im Jahre 1923, wo Kafka mit seiner Freundin Dora Diamant in Berlin lebt. Er geht jeden Tag in einem Park spazieren und trifft dort ein kleines Mädchen, dass um seine verloren gegangene Puppe weint. Kafka versucht sie zu trösten und erzählt ihr, dass die Puppe auf Reisen gegangen ist und ihm einen Brief geschrieben hat. Von nun an treffen sie sich täglich und Kafka bringt dem Mädchen jedesmal einen Puppenbrief mit. Nicht nur das Mädchen blüht auf, sondern auch der schwerkranke Kafka profitiert von den Begegnungen.
Ein ungewöhnlicher Roman,der die letzten Lebenswochen des Autors nachzeichnet. Ein Buch, dass sicher nicht nur für Jugendliche gedacht ist. Die Briefe hat es wirklich gegeben! Immer wieder gibt es Querverweise zu Kafkas Erzählungen, was ich auch interessant fand.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. eins meiner Monatshighlights.
************************************************
3. Stephen Fry - Das Nilpferd
Der alternde Trinker,Dichter und Versager Ted Wallace kehrt zu seiner Verwandtschaft zurück, um dort Ruhe und Erholung zu finden.
Dort erlebt er Sachen, die ihm den Atem verschlagen.
Sehr komisch, typisch Fry
*************************************************
4.Juli Zeh Schilf
Ein Krimi, wo ein Kind verschwindet, ein Mann einen MOrd begeht und nichts ist, wie es scheint.
hat mir ebenfalls gut gefallen.
************************************************
5. Cormac McCarthy - Kein Land für alte Männer
Hobbyjäger Llewelyn Moss findet bei einem Ausflug in der texanischen Wüste drei zerschossene Geländewagen, ebenso Tote. Ebenso ein weiterer Toter mit einem Geldkoffer, den er mitnimmt. Moss begeht den Fehler, in der Nacht zurückzukommen um seine Spuren zu verwischen. Er entkommt zwar, hat aber von nun an Verfolger, allen voran den skrupellosen Killer Chigurh. Dieser benutzt als Waffe ein Bolzenschussgerät und tötet auch, wenn es nicht mehr nötig ist.
Ein mitreissender literarischer Thriller, den ich kaum aus der Hand nehmen konnte. Er ist düster, pessimistisch. Die Helden benehmen sich genauso, wie man es von Western-Helden erwartet: sie sind bewaffnet, spucken aus, reiten oder fahren Off-Road-Fahrzeuge und steigen in Motels ab. Ausserdem sind sie wortkarg. Das Schicksal ist unausweichlich und der Killer verkörpert den Untergang,dem der Mensch geweiht ist. Die Sprache ist knapp und detailliert.
mein nächstes Monatshighlight
***********************************************
6)Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels
Abwechselnd erzählen die Concierge Renée und das 12-jährige Mädchen Paloma ihre Ansichten und Einsichten vom Leben.
Mein drittes Monatshighlicht.
************************************************
7. Erich Hackl - Als ob ein Engel
Die 22-jährige Gisi Tenenbaum, die eines Tages spurlos in Argentinien verschwindet.
Ihre Geschichte wird rekonstruiert nach den Erinnerungen ihrer Eltern, Geschwister und Freunden.
ebenfalls gut.
************************************************
8. Nicole Krauss - Kommt ein Mann ins Zimmer
Die Geschichte eines Mannes, der in der Wüste aufgefunden wurde und sein Gedächtnis verloren hat.
Er kann sich nur an die Kindheit bis 12 Jahre erinnern.Zurück in New York findet er nicht mehr in sein altes Leben zurück.
Er geht auf ein Angebot ein, sich für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
hat mir ebenfalls gefallen
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9. Judith Lennox - Alle meine Schwestern
Familiengeschichte um 4 Schwestern.
Naja - leichte Unterhaltung für zwischendurch
1. Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem
Naturwissenschaftliche Themen anschaulich für den Laien in Romanform erklärt.
interessant
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2. Gerd Schneider - Kafkas Puppe
Das Buch beginnt im Jahre 1923, wo Kafka mit seiner Freundin Dora Diamant in Berlin lebt. Er geht jeden Tag in einem Park spazieren und trifft dort ein kleines Mädchen, dass um seine verloren gegangene Puppe weint. Kafka versucht sie zu trösten und erzählt ihr, dass die Puppe auf Reisen gegangen ist und ihm einen Brief geschrieben hat. Von nun an treffen sie sich täglich und Kafka bringt dem Mädchen jedesmal einen Puppenbrief mit. Nicht nur das Mädchen blüht auf, sondern auch der schwerkranke Kafka profitiert von den Begegnungen.
Ein ungewöhnlicher Roman,der die letzten Lebenswochen des Autors nachzeichnet. Ein Buch, dass sicher nicht nur für Jugendliche gedacht ist. Die Briefe hat es wirklich gegeben! Immer wieder gibt es Querverweise zu Kafkas Erzählungen, was ich auch interessant fand.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. eins meiner Monatshighlights.
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3. Stephen Fry - Das Nilpferd
Der alternde Trinker,Dichter und Versager Ted Wallace kehrt zu seiner Verwandtschaft zurück, um dort Ruhe und Erholung zu finden.
Dort erlebt er Sachen, die ihm den Atem verschlagen.
Sehr komisch, typisch Fry
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4.Juli Zeh Schilf
Ein Krimi, wo ein Kind verschwindet, ein Mann einen MOrd begeht und nichts ist, wie es scheint.
hat mir ebenfalls gut gefallen.
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5. Cormac McCarthy - Kein Land für alte Männer
Hobbyjäger Llewelyn Moss findet bei einem Ausflug in der texanischen Wüste drei zerschossene Geländewagen, ebenso Tote. Ebenso ein weiterer Toter mit einem Geldkoffer, den er mitnimmt. Moss begeht den Fehler, in der Nacht zurückzukommen um seine Spuren zu verwischen. Er entkommt zwar, hat aber von nun an Verfolger, allen voran den skrupellosen Killer Chigurh. Dieser benutzt als Waffe ein Bolzenschussgerät und tötet auch, wenn es nicht mehr nötig ist.
Ein mitreissender literarischer Thriller, den ich kaum aus der Hand nehmen konnte. Er ist düster, pessimistisch. Die Helden benehmen sich genauso, wie man es von Western-Helden erwartet: sie sind bewaffnet, spucken aus, reiten oder fahren Off-Road-Fahrzeuge und steigen in Motels ab. Ausserdem sind sie wortkarg. Das Schicksal ist unausweichlich und der Killer verkörpert den Untergang,dem der Mensch geweiht ist. Die Sprache ist knapp und detailliert.
mein nächstes Monatshighlight
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6)Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels
Abwechselnd erzählen die Concierge Renée und das 12-jährige Mädchen Paloma ihre Ansichten und Einsichten vom Leben.
Mein drittes Monatshighlicht.
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7. Erich Hackl - Als ob ein Engel
Die 22-jährige Gisi Tenenbaum, die eines Tages spurlos in Argentinien verschwindet.
Ihre Geschichte wird rekonstruiert nach den Erinnerungen ihrer Eltern, Geschwister und Freunden.
ebenfalls gut.
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8. Nicole Krauss - Kommt ein Mann ins Zimmer
Die Geschichte eines Mannes, der in der Wüste aufgefunden wurde und sein Gedächtnis verloren hat.
Er kann sich nur an die Kindheit bis 12 Jahre erinnern.Zurück in New York findet er nicht mehr in sein altes Leben zurück.
Er geht auf ein Angebot ein, sich für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
hat mir ebenfalls gefallen
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9. Judith Lennox - Alle meine Schwestern
Familiengeschichte um 4 Schwestern.
Naja - leichte Unterhaltung für zwischendurch
30.06.2008 19:42:51
Mitglied gelöscht
Meine Ausbeute für Juni:
Abgebrochen:
Wenn ein Reisender in einer Winternacht von Italo Calvino ertauscht/ vertauscht
Kommt nicht auf den Punkt... Ich mag nicht immerzu so direkt angesprochen werden in einem Buch.
Erinnerungen an Theresienstadt von Elsa Bernstein ertauscht/ wieder eingestellt
Stil ist überhaupt nicht mein Fall.
Eragon 2 von Christopher Paolini ertauscht/vertauscht
Schon den ersten Band fand ich am Ende etwas trocken, der erste fängt genauso an, da habe ich ihn weggelegt!
Gelesen:
Tante Dimity und der skrupellose Erpresser geliehen
Tanten-Krimi wie die vorhergehenden auch: ein bisschen Krimi, viel Liro, entspannend zu lesen...Note: 3
Das Schneekind von Nicolas Vanier ertauscht/ Behalti
Die Geschichte von der Erfüllung eines Lebenstraums: Der weltberühmte Abenteurer Nicolas Vanier zieht mit seiner Frau Diane und der kleinen Tochter Montaine für ein Jahr in die Wildnis von Kanada und Alaska. Sie bauen sich ein Blockhaus und ernähren sich wie die Menschen früherer Zeiten: vom Jagen, Fischen und Sammeln. Es ist ein Leben im Einklang mit der gewaltigen Natur des hohen Nordens, voller Einfachheit, Klarheit und Poesie.
Reisebericht, toll geschrieben, man fühlt sich wie mitten dabei, tolle Bilder dabei, Note 2
Sophies Welt von Jostein Gaarder HB ertauscht/ Behalti
Die Geschichte der 14jährigen Sophie (sophia (griech.)= Weisheit) beginnt mit zwei anonymen Briefen. "Wer bist du" und "Woher kommt die Welt?", will der unbekannte Briefeschreiber wissen. Die Antworten sind Sophies erste Schritte auf einer weiten, abenteuerlichen Reise durch die Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Jostein Gaarder ist es gelungen, einen spannenden Jugendroman zu schreiben und den Leser wie nebenbei ins philosophische Denken einzuführen. Das Mit-Philosophieren wird bei der Hörspielversion zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Auch als Hörspiel hat es fasziniert, allerdings anders als als Buch. Man lernt dann doch noch andere Aspekte kennen! Note 2+
Das Zeitalter der Fünf-Magier von Trudi Canavan ertauscht/ vertauscht
Achtung, Canavan-Fans: Hier kommt Auraya!
Auraya hat einen großen Sieg errungen, doch dieser Triumph beschert der jungen Priesterin Nacht für Nacht Alpträume. Und Leiard, der einzige Mensch, der ihr Leid lindern könnte, ist spurlos verschwunden. Als Auraya ausgeschickt wird, um die Opfer einer mysteriösen Krankheit zu heilen, erfährt sie schließlich, dass der Traumweber Leiard seinerseits mit schlimmen Erinnerungen zu kämpfen hat ... Hochspannendes Lesefutter für alle, die ungeduldig auf neue Abenteuer mit einer starken weiblichen Heldin gewartet haben. Ein neues wunderbares "All-Age"-Fantasy-Epos - voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft!
Das erste Buch war besonders am Ende nicht so mein Fall, daher habe ich von diesem auch nicht so viel erwartet. Ich bin aber total überrascht worden: das Buch war viel besser als erwartet. Note: 2++
Die Farben des Fado von Jürgen & Marita Alberts gekauft/ verliehen
Es ist eine nicht sonderlich auffällige Anzeige in einer Lissabonner Tageszeitung: 'Für eine längere Reise durch Portugal Landsmann mit guten deutschen Sprachkenntnissen gesucht.' Ohne recht zu wissen, was ihn erwartet, antwortet Amando. Wer mag die Frau sein, die hinter dieser Anzeige steckt? Als er Hannah zum ersten Mal begegnet, stellt sie sich ihm als Reisejournalistin vor, die für ihre aufwändige Recherche Unterstützung braucht. Trotz seiner Skepsis lässt er sich auf die Reise ein, die beide erst an die Algarve und später in das unbekannte Alentejo führt. Hannah ist beeindruckt von Amandos amüsanten wie traurigen Erzählungen über Portugal, seine Literatur und seine Legenden. Als Buchhandelsvertreter kennt er das Land und seine Geschichte wie kein Zweiter. Doch auch die beiden kommen sich näher und verlieben sich ineinander. Und dennoch wachsen Amandos Zweifel an Hannahs Geschichte. Als sie in Fatima plötzlich verschwindet, macht sich Amando auf die Suche nach ihr und der Wahrheit.
Note 3+
Der Falkner von Elaine Clark McCarthy ertauscht/ steht im Regal
Von ihrer Ehe ist India maßlos enttäuscht, aber sie hat sich damit abgefunden. Als sie eines Tages erfährt, daß sie Krebs hat, stellt sie eine Liste von Dingen zusammen, die sie in der Zeit, die ihr noch bleibt, tun möchte: zum Beispiel einen Falken von ihrer Hand in den Himmel aufsteigen zu lassen. So trifft sie den Falkner Rhodri MacNeal. Durch ihn geht nicht nur ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung, sondern sie erlebt auch das Wunder der Liebe.
Schmalziger Liro, Note 3
Die Spiderwick-Geheimnisse Band 1 Terry di Terlizzi & Holly lack ertauscht/ vertauscht
Irgendwie spukig ist das verwinkelte viktorianische Haus, in das die Zwillinge Jared und Simon mit ihrer Schwester Mallory einziehen. Merkwürdige Dinge geschehen, kleine Bosheiten, die allesamt Jared in die Schuhe geschoben werden. Doch ausnahmsweise ist es nicht Jared, der seiner Schwester im Schlaf die Haare am Bett festknotet und Simons Kaulquappen im Eisfach schockgefriert. Das Haus birgt ein Geheimnis! Versteckte Aufzüge gibt es dort, eine geheime Bibliothek - und ein altes, abgegriffenes Buch, das von magischen Wesen und ihrem Treiben berichtet. Die Geschwister ahnen: In diesem Haus sind sie nicht allein ...
Kinderfantasy, mir leider zu kindisch, aber für jüngere Kinder ein Super-Buch! Note: 2+
Die Rabenfrau von Regina Leisner getauscht/ verliehen
Ein Steinzeitroman, verknüpft mit einer packenden Liebensgeschichte.
Toller Steinzeitroman im Stile von Ayla! Note: 1
Der Herr der Diebe von Cornelia Funke HB geliehen
Bo und Prosper sind nach Venedig ausgerissen, in die Stadt der Engel und goldenen Löwen. Als die Mutter gestorben war, sollte der kleine Bo von Prosper getrennt werden. In den Gassen und Winkeln Venedigs richten sich die Brüder ein wildromantisches "Sternenversteck" ein. Ihr Anführer ist der "Herr der Diebe". Er zeigt aber nie sein Gesicht. Wer steckt hinter dieser Maske ...?
Venezianische Impressionen von Jens Kronbügel, dessen Musik sich den Meistern der Klassik zuneigt, verschmelzen mit der Erzählung zu einem fesselnden GesamtHörErlebnis.
Auch als Hörbuch tolle Kindergeschichte! Note 1
Tante Dimity und der unheimliche Sturm von Nancy Atherton geliehen
Wieder eine tolle Geschichte von Tante Dimity! Note 3+
Abgebrochen:
Wenn ein Reisender in einer Winternacht von Italo Calvino ertauscht/ vertauscht
Kommt nicht auf den Punkt... Ich mag nicht immerzu so direkt angesprochen werden in einem Buch.
Erinnerungen an Theresienstadt von Elsa Bernstein ertauscht/ wieder eingestellt
Stil ist überhaupt nicht mein Fall.
Eragon 2 von Christopher Paolini ertauscht/vertauscht
Schon den ersten Band fand ich am Ende etwas trocken, der erste fängt genauso an, da habe ich ihn weggelegt!
Gelesen:
Tante Dimity und der skrupellose Erpresser geliehen
Tanten-Krimi wie die vorhergehenden auch: ein bisschen Krimi, viel Liro, entspannend zu lesen...Note: 3
Das Schneekind von Nicolas Vanier ertauscht/ Behalti
Die Geschichte von der Erfüllung eines Lebenstraums: Der weltberühmte Abenteurer Nicolas Vanier zieht mit seiner Frau Diane und der kleinen Tochter Montaine für ein Jahr in die Wildnis von Kanada und Alaska. Sie bauen sich ein Blockhaus und ernähren sich wie die Menschen früherer Zeiten: vom Jagen, Fischen und Sammeln. Es ist ein Leben im Einklang mit der gewaltigen Natur des hohen Nordens, voller Einfachheit, Klarheit und Poesie.
Reisebericht, toll geschrieben, man fühlt sich wie mitten dabei, tolle Bilder dabei, Note 2
Sophies Welt von Jostein Gaarder HB ertauscht/ Behalti
Die Geschichte der 14jährigen Sophie (sophia (griech.)= Weisheit) beginnt mit zwei anonymen Briefen. "Wer bist du" und "Woher kommt die Welt?", will der unbekannte Briefeschreiber wissen. Die Antworten sind Sophies erste Schritte auf einer weiten, abenteuerlichen Reise durch die Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Jostein Gaarder ist es gelungen, einen spannenden Jugendroman zu schreiben und den Leser wie nebenbei ins philosophische Denken einzuführen. Das Mit-Philosophieren wird bei der Hörspielversion zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Auch als Hörspiel hat es fasziniert, allerdings anders als als Buch. Man lernt dann doch noch andere Aspekte kennen! Note 2+
Das Zeitalter der Fünf-Magier von Trudi Canavan ertauscht/ vertauscht
Achtung, Canavan-Fans: Hier kommt Auraya!
Auraya hat einen großen Sieg errungen, doch dieser Triumph beschert der jungen Priesterin Nacht für Nacht Alpträume. Und Leiard, der einzige Mensch, der ihr Leid lindern könnte, ist spurlos verschwunden. Als Auraya ausgeschickt wird, um die Opfer einer mysteriösen Krankheit zu heilen, erfährt sie schließlich, dass der Traumweber Leiard seinerseits mit schlimmen Erinnerungen zu kämpfen hat ... Hochspannendes Lesefutter für alle, die ungeduldig auf neue Abenteuer mit einer starken weiblichen Heldin gewartet haben. Ein neues wunderbares "All-Age"-Fantasy-Epos - voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft!
Das erste Buch war besonders am Ende nicht so mein Fall, daher habe ich von diesem auch nicht so viel erwartet. Ich bin aber total überrascht worden: das Buch war viel besser als erwartet. Note: 2++
Die Farben des Fado von Jürgen & Marita Alberts gekauft/ verliehen
Es ist eine nicht sonderlich auffällige Anzeige in einer Lissabonner Tageszeitung: 'Für eine längere Reise durch Portugal Landsmann mit guten deutschen Sprachkenntnissen gesucht.' Ohne recht zu wissen, was ihn erwartet, antwortet Amando. Wer mag die Frau sein, die hinter dieser Anzeige steckt? Als er Hannah zum ersten Mal begegnet, stellt sie sich ihm als Reisejournalistin vor, die für ihre aufwändige Recherche Unterstützung braucht. Trotz seiner Skepsis lässt er sich auf die Reise ein, die beide erst an die Algarve und später in das unbekannte Alentejo führt. Hannah ist beeindruckt von Amandos amüsanten wie traurigen Erzählungen über Portugal, seine Literatur und seine Legenden. Als Buchhandelsvertreter kennt er das Land und seine Geschichte wie kein Zweiter. Doch auch die beiden kommen sich näher und verlieben sich ineinander. Und dennoch wachsen Amandos Zweifel an Hannahs Geschichte. Als sie in Fatima plötzlich verschwindet, macht sich Amando auf die Suche nach ihr und der Wahrheit.
Note 3+
Der Falkner von Elaine Clark McCarthy ertauscht/ steht im Regal
Von ihrer Ehe ist India maßlos enttäuscht, aber sie hat sich damit abgefunden. Als sie eines Tages erfährt, daß sie Krebs hat, stellt sie eine Liste von Dingen zusammen, die sie in der Zeit, die ihr noch bleibt, tun möchte: zum Beispiel einen Falken von ihrer Hand in den Himmel aufsteigen zu lassen. So trifft sie den Falkner Rhodri MacNeal. Durch ihn geht nicht nur ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung, sondern sie erlebt auch das Wunder der Liebe.
Schmalziger Liro, Note 3
Die Spiderwick-Geheimnisse Band 1 Terry di Terlizzi & Holly lack ertauscht/ vertauscht
Irgendwie spukig ist das verwinkelte viktorianische Haus, in das die Zwillinge Jared und Simon mit ihrer Schwester Mallory einziehen. Merkwürdige Dinge geschehen, kleine Bosheiten, die allesamt Jared in die Schuhe geschoben werden. Doch ausnahmsweise ist es nicht Jared, der seiner Schwester im Schlaf die Haare am Bett festknotet und Simons Kaulquappen im Eisfach schockgefriert. Das Haus birgt ein Geheimnis! Versteckte Aufzüge gibt es dort, eine geheime Bibliothek - und ein altes, abgegriffenes Buch, das von magischen Wesen und ihrem Treiben berichtet. Die Geschwister ahnen: In diesem Haus sind sie nicht allein ...
Kinderfantasy, mir leider zu kindisch, aber für jüngere Kinder ein Super-Buch! Note: 2+
Die Rabenfrau von Regina Leisner getauscht/ verliehen
Ein Steinzeitroman, verknüpft mit einer packenden Liebensgeschichte.
Toller Steinzeitroman im Stile von Ayla! Note: 1
Der Herr der Diebe von Cornelia Funke HB geliehen
Bo und Prosper sind nach Venedig ausgerissen, in die Stadt der Engel und goldenen Löwen. Als die Mutter gestorben war, sollte der kleine Bo von Prosper getrennt werden. In den Gassen und Winkeln Venedigs richten sich die Brüder ein wildromantisches "Sternenversteck" ein. Ihr Anführer ist der "Herr der Diebe". Er zeigt aber nie sein Gesicht. Wer steckt hinter dieser Maske ...?
Venezianische Impressionen von Jens Kronbügel, dessen Musik sich den Meistern der Klassik zuneigt, verschmelzen mit der Erzählung zu einem fesselnden GesamtHörErlebnis.
Auch als Hörbuch tolle Kindergeschichte! Note 1
Tante Dimity und der unheimliche Sturm von Nancy Atherton geliehen
Wieder eine tolle Geschichte von Tante Dimity! Note 3+
30.06.2008 19:53:08
(260 Beiträge)
1. Der längste Tag ( Ann Cleeves )
Bei einer Vernissage taucht ein seltsamer Fremder auf und kurz darauf findet man ihn erhängt in einem Bootsschuppen. Jimmy Perez, verliebt und mit den Gedanken nicht bei der Sache, glaubt nicht an Selbstmord, aber erst ein weiterer Mord bringt ihn auf eine Spur.
Der zweite Shetland-Krimi war enttäuschend; ganz gemächlich, ohne großartige Spannung; die Auflösung des Falls plötzlich aus dem Hut gezaubert.
Note: 4
2. Tod an der Schleuse ( Alexandra Kui )
Die Lehrerin Dora wird in eine Schule im Alten Land versetzt. Hier lernt sie eine verschworene Dorfgemeinschaft kennen und als sich alle gegen sie wenden, versucht sie, dem Geheimnis dieses Ortes auf den Grund zu gehen.
Flotte norddeutsche Krimiunterhaltung; nett für zwischendurch.
Note: 3
3. Das Ende des Alphabets ( Charles Scott Richardson )
Wenn das Leben in dreißig Tagen endete, was würde man tun? Ambrose Zephyr beschließt zusammen mit seiner Frau eine alphabetische Reise an die Orte ihrer Liebe zu machen. Doch Sehnsucht und Schmerz gehorchen keinem Alphabet.
Eine schöne kleine Geschichte, bewegend und nachdenklich erzählt.
Note: 2
4. Der Mord an Harriet Krohn ( Karin Fossum )
Charlo ist weder schlecht noch böse, vielleicht schwach und unzuverlässig. Jedenfalls steckt er in Schwierigkeiten; Spielsucht, keine Arbeit, nun noch Spielschulden. Rechtfertigt dies alles, die Nerven zu verlieren und einen Mord zu begehen?
Erzählt wird vor allem über den Täter, erst zum Ende hin erscheint der Kommissar, um den Täter in die Enge zu treiben. Interessant gemacht und gut zu lesen.
Note: 2-
5. Die Entbehrlichen ( Ninni Holmqvist )
Dorrit gehört zu den "Entbehrlichen"; Menschen, die ihre Produktivität nicht durch die Geburt eines Kindes unter Beweis gestellt haben. So muss sie an ihrem fünfzigsten Geburtstag in die "Einheit", um sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung zu stellen. Alles geht der großen "Entspende" entgegen, doch Dorrit lernt ihren Mitbewohner Johannes kennen und mit ihm ihre erste große Liebe.
Ein beängstigendes Zukunftsbild, so realistisch, einfach und klar erzählt, dassman schon ins Grübeln kommt; darüber, was Menschen alles so einfallen kann und darüber, wie Menschen gesetzestreu folgen; Auf jeden Fall hat man an diesem Buch länger zu knabbern.
Note:1
6. Der Joker ( Markus Zusak )
Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Leben ändert sich, als er einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet. Weitere Spielkarten folgen und stellen ihm schwierige Aufgaben, die letztendlich sein Leben verändern.
Unterhaltsame Geschichte, gut erzählt, bißchen kitschig.
Note: 3
7. Mittwinterblut ( Mons Kallentoft )
Der Außenseiter und Sonderling Bengt Andersson wird ermordet. Verdächtige gibt es viele, aber erst ein später Hinweis bringt die Kommissare Fors und Martinsson auf die richtige Spur.
Gute schwedische Krimikost, ein wenig düster, spannend erzählt.
Note: 2
8. Der Junge im gestreiften Pyjama ( John Boyne )
Eine Fabel über den Holocaust; aus der Sicht eines ahnungslosen Neunjährigen, dessen Vater Kommandant über das Lager Auschwitz ist.
Das Grauen steht zwischen den Zeilen; das "Unwissen" erschreckt.
Note: 2
Bei einer Vernissage taucht ein seltsamer Fremder auf und kurz darauf findet man ihn erhängt in einem Bootsschuppen. Jimmy Perez, verliebt und mit den Gedanken nicht bei der Sache, glaubt nicht an Selbstmord, aber erst ein weiterer Mord bringt ihn auf eine Spur.
Der zweite Shetland-Krimi war enttäuschend; ganz gemächlich, ohne großartige Spannung; die Auflösung des Falls plötzlich aus dem Hut gezaubert.
Note: 4
2. Tod an der Schleuse ( Alexandra Kui )
Die Lehrerin Dora wird in eine Schule im Alten Land versetzt. Hier lernt sie eine verschworene Dorfgemeinschaft kennen und als sich alle gegen sie wenden, versucht sie, dem Geheimnis dieses Ortes auf den Grund zu gehen.
Flotte norddeutsche Krimiunterhaltung; nett für zwischendurch.
Note: 3
3. Das Ende des Alphabets ( Charles Scott Richardson )
Wenn das Leben in dreißig Tagen endete, was würde man tun? Ambrose Zephyr beschließt zusammen mit seiner Frau eine alphabetische Reise an die Orte ihrer Liebe zu machen. Doch Sehnsucht und Schmerz gehorchen keinem Alphabet.
Eine schöne kleine Geschichte, bewegend und nachdenklich erzählt.
Note: 2
4. Der Mord an Harriet Krohn ( Karin Fossum )
Charlo ist weder schlecht noch böse, vielleicht schwach und unzuverlässig. Jedenfalls steckt er in Schwierigkeiten; Spielsucht, keine Arbeit, nun noch Spielschulden. Rechtfertigt dies alles, die Nerven zu verlieren und einen Mord zu begehen?
Erzählt wird vor allem über den Täter, erst zum Ende hin erscheint der Kommissar, um den Täter in die Enge zu treiben. Interessant gemacht und gut zu lesen.
Note: 2-
5. Die Entbehrlichen ( Ninni Holmqvist )
Dorrit gehört zu den "Entbehrlichen"; Menschen, die ihre Produktivität nicht durch die Geburt eines Kindes unter Beweis gestellt haben. So muss sie an ihrem fünfzigsten Geburtstag in die "Einheit", um sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung zu stellen. Alles geht der großen "Entspende" entgegen, doch Dorrit lernt ihren Mitbewohner Johannes kennen und mit ihm ihre erste große Liebe.
Ein beängstigendes Zukunftsbild, so realistisch, einfach und klar erzählt, dassman schon ins Grübeln kommt; darüber, was Menschen alles so einfallen kann und darüber, wie Menschen gesetzestreu folgen; Auf jeden Fall hat man an diesem Buch länger zu knabbern.
Note:1
6. Der Joker ( Markus Zusak )
Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Leben ändert sich, als er einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet. Weitere Spielkarten folgen und stellen ihm schwierige Aufgaben, die letztendlich sein Leben verändern.
Unterhaltsame Geschichte, gut erzählt, bißchen kitschig.
Note: 3
7. Mittwinterblut ( Mons Kallentoft )
Der Außenseiter und Sonderling Bengt Andersson wird ermordet. Verdächtige gibt es viele, aber erst ein später Hinweis bringt die Kommissare Fors und Martinsson auf die richtige Spur.
Gute schwedische Krimikost, ein wenig düster, spannend erzählt.
Note: 2
8. Der Junge im gestreiften Pyjama ( John Boyne )
Eine Fabel über den Holocaust; aus der Sicht eines ahnungslosen Neunjährigen, dessen Vater Kommandant über das Lager Auschwitz ist.
Das Grauen steht zwischen den Zeilen; das "Unwissen" erschreckt.
Note: 2
30.06.2008 20:03:34

