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Beitrag
erstellt am
sdulcamara

sdulcamara

(28674 Beiträge)

juhu, ein ein neues rätsel von greentree!
:-)
01.10.2013 00:36:52
greentree

Mitglied gelöscht

 

hat immer noch gedauert, aber hier habt ihr´s:

"Vater B. war ein Mann von tüchtiger Sinnesart, ein sorglicher Familienvater, ohne Neid und Mißgunst, ohne seinen Nachbarn und Ortsgenossen je zu nahe zu treten.

Er hatte schon drei Kinder, als die Mutter B., - jedenfalls, weil sie der Meinung war, daß sie genug hätten, um deren fünf zu ernähren, vielleicht auch, weil es galt sich zu beeilen, da ihr das Alter näher rückte, - sich´s einfallen ließ, ihren Mann mit einem Zwillingspaar, zwei schönen Knaben, zu beschenken. Da die beiden sich einander ähnlich sahen, daß man sie kaum zu unterscheiden vermochte, waren sie auf den ersten Blick als Zwillinge zu erkennen. Die Mutter Sagette, welche sie bei ihrem Eintritt in die Welt in ihrer Schürze auffing, vergaß nicht dem zuerst Geborenen mit ihrer Nadel ein kleines Kreuzchen auf dem Arme zu punktieren. Sie war der Meinung, daß ein als Erkennungszeichen umschlungenes Band oder Halskettchen, leicht verwechselt werden könnte, und so das Recht der Erstgeburt in Gefahr gerate, verloren zu gehen. Wenn das Kind kräftiger geworden sei, müsse man es mit einem Zeichen versehen, das sich nie verwischen lasse, und man verfehlte nicht dies zu thun.

Der Ältere erhielt den Namen Sylvain, woraus man bald Sylvinet machte, um ihn von seinem ältesten Bruder zu unterscheiden, den man ihm als Taufpaten gegeben hatte. Der jüngere Zwilling wurde Landry genannt, und diesen Namen ließ man ihm unverändert, wie er ihn in der Taufe erhalten hatte, weil sein Onkel, der ihm als Pate gedient hatte, von frühester Jugend auf Landriche genannt worden war."




10.10.2013 12:14:45
Urtica

Urtica

(5516 Beiträge)

Nicht dass ich das gelesen hätte, aber weil mir assoziationstechnisch bei diesem Textstück so nach Stendhal und "Rot&Schwarz" war, was aber - wie ich dann herausfand falsch ist, habe ich es nun googeldidooo herausbekommen und ich bin mal so frei, weil wir so lange keine schnelle Lösung mehr hatten:

Die Grille von George Sand.
11.10.2013 10:36:31
greentree

Mitglied gelöscht

 

genau, berühmt fast eher heute für ihre lebensweise und die beziehung zu chopin ist die sand doch auch eine gute autorin :-)
11.10.2013 14:00:59
Urtica

Urtica

(5516 Beiträge)

Um das Gebäude möglichst vor solchen schrecklichen Heimsuchungen zu schützen, ging die Sorelli höchstpersönlich so weit, in Begleitung sämtlicher Tänzerinnen und sogar des ganzen trikottragenden Kinderschwarms aus den Anfängerklassen am Tage nach dem Erlebnis des Feuerwehrhauptmanns eigenhändig ein Hufeisen auf den Tisch zu legen, der in dem Vestibül auf der Seite des Verwaltungshofes steht, ein Hufeisen, das jeder Befugte - also alle außer den Zuschauern -, der die Oper betrat, berühren sollte, ehe er den Fuß auf die erste Treppenstufe setzte.
15.10.2013 20:56:32
Urtica

Urtica

(5516 Beiträge)

Ich glaube, dies Spiel lassen wir jetzt langsam in den See der Vergessenheit abtauchen, Schichten anderer Postings und Spiele werden sich auf ihm ablagern und wenn die Tiefen des Forums lange nicht erschüttert und durchgewühlt werden, dann wird es vielleicht mal ein hübsches Fossil.
22.10.2013 21:02:08
sdulcamara

sdulcamara

(28674 Beiträge)

ach je, vergessen, in der tat!
ich hatte das sogar mal gegoogelt -
phatntom der oper, oder so?
22.10.2013 23:08:59
Urtica

Urtica

(5516 Beiträge)

nicht oder so: Stimmt!
22.10.2013 23:30:29
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