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erstellt am
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 14. April
23:40 BR Suchers Leidenschaften - Hermann Hesse
Mit seiner Lesereihe "Suchers Leidenschaften" feiert der frühere Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung, C. Bernd Sucher, seit 1999 Erfolge an den wichtigen deutschsprachigen Theatern in München, Wien, Hamburg und Zürich und ist regelmäßig in Paris zu Gast. Im Zentrum seiner Lesungen steht immer ein bekannter Buch- oder Theater-Autor. C. Bernd Sucher stellt dem Publikum seine ganz persönliche, subjektive Sichtweise auf Leben und Werk des Autors oder der Autorin vor.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Thomas Glavinic ("Lisa") und John Burnside ("Lügen über meinen Vater")
Sa 16. April
06:45 SWR Mittelalterliche Buchkultur
In dieser Sendung stehen die Aspekte "Schriftträger" sowie "Buch und Buchproduktion" im Mittelpunkt des Interesses. Im Besonderen werden folgende Themen behandelt: Christentum als Buchkultur, Pergamentherstellung im Mittelalter, die Kunst des Schreibens, die Welt des Skriptoriums, Form und Aufbau mittelalterlicher Bücher, Schreibmaterialien
15:15 WDR Die Ratten BRD 1955
Robert Siodmaks modernisierte Adaption eines Bühnenstücks von Gerhart Hauptmann ist hervorragend besetzt mit Maria Schell, Gustav Knuth, Curd Jürgens und Heidemarie Hatheyer: Auf der Suche nach ihrem Verlobten, der sie im Stich gelassen hat, kommt die hoch schwangere Polin Pauline Karka Anfang der 50er Jahre mittellos nach Berlin. Die einzige Spur führt zu dem Spediteur Karl John, bei dem der Verlobte kurz gearbeitet hat. Während Karl geschäftlich verreisen muss, nimmt dessen Frau Anna das verzweifelte Flüchtlingsmädchen bei sich auf.
So 17. April
10:45 hr Das Sonntagsgespräch - Feridun Zaimoglu über den Sinn des Lebens
Im öffentlichen Diskurs mag er es gern provokativ: Feridun Zaimoglu, 46-jähriger Autor mit türkischer Herkunft, ist für seinen klaren Ausdruck, ob nun in der Sprache und oder im persönlichem Auftreten bekannt und geschätzt. Manche sehen in ihm die Stimme der deutschen Türken und den Vorzeigetürken. Vorbild will er aber nicht sein. Unbestritten ist, dass Zaimoglu, für seine Werke mehrfach preisgekrönt, heute als einer der Hoffnungsträger der deutschen Literatur gilt.
Mo 18. April
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Colson Whitehead: "Der letzte Sommer auf Long Island" (Hanser), Armin Kratzert spricht mit Hans Platzgumer über dessen Buch: "Der Elefantenfuß" (Limbus), Andrej Krementschouk: "Chernobyl Zone I & II" (Kehrer) und Michael Degen: "Familienbande" (Rowohlt)
Mi 20. April
22:45 rbb Der Besuch der alten Dame D, A 2008
"Der Besuch der alten Dame" bietet eine glanzvolle Neuverfilmung des Dürrenmatt-Klassikers mit Christiane Hörbiger und Michael Mendl in den Hauptrollen. Außerdem sind Muriel Baumeister, Lisa Kreuzer, Rolf Hoppe, Dietrich Mattausch, Helmut Berger und Dietrich Hollinderbäumer zu sehen.
Literatur im Radio
Sa 16. April
20:05 Deutschlandfunk Geschlossene Gesellschaft | Von Jean-Paul Sartre
In Sartres Stück wird eine moderne Vision der Hölle in Gestalt eines Salons des "Second-Empire" gezeigt, in dem der Feigling Garcin, die Lügnerin Estelle und die Lesbierin Inès sich gegenseitig zu Henkern und Folterknechten machen. Indem jeder durch sein bloßes Dasein das Dasein des anderen in Frage stellt, hindert er ihn an der Verwirklichung seiner Freiheit. "Die Hölle - das sind die anderen." Sie ist nicht draußen, nicht hinter dem Leben. Der Mensch macht sie sich in seinem Dasein.
Sa 16. April
23:05 Deutschlandfunk Morde der klugen Denkungsart. Eine Lange Nacht vom deutschsprachigen Krimi | Von Rolf Cantzen
Erdolcht, erdrosselt, vergiftet, erschossen, ertränkt und dann vergraben, versenkt, in der Kühltruhe verstaut, an die Wand genagelt - in der Kriminalstatistik sind derartige Mordfälle und Opferentsorgungen in den letzten Jahren - Gott sei Dank! - rückläufig, in der deutschsprachigen Krimiliteratur jedoch nicht. Im Gegenteil: Noch nie wurde so fantasievoll gemordet, betrogen und gestohlen wie heute und noch nie wurden so raffiniert Verbrechen aufgeklärt - von versoffenen Detektiven, feministischen Hauptkommissarinnen, ehrgeizigen Reportern oder ausgemusterten Geheimagenten. Es gibt kaum eine Stadt, eine Landschaft ohne Regionalkrimis. Es gibt keine historische Epoche, in der nicht die abscheulichsten Bösewichter ihre Untaten begehen. Oft sind diese Krimis nicht nur einfallsreich und spannend, sondern verraten ein feines Gespür für das gesellschaftliche wie das soziale Umfeld der Akteure. Eine "Lange Nacht" über unerhörte Dinge - ganz in Ihrer Nähe.
So 17. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Nacht | Von Andrzej Stasiuk
Ein Pole wird bei einem Juwelenraub in Deutschland erschossen, die Leiche zur Bestattung nach Polen überführt. Die Trauergäste, obskure Gestalten, fragen sich, weshalb ihn dieses Schicksal gerade in Deutschland ereilte - in Russland vielleicht. Derweil liegt der Tote im Clinch mit seiner Seele, die ihm eine Standpauke hält und ihm eröffnet, dass sein Herz in Deutschland transplantiert wurde. Stasiuk schreibt eine humorvolle und bitterböse Satire auf die Ost-West-Beziehungen. Ob Autoklau oder Organhandel, beide Seiten bekommen ihr Fett ab.
Di 19. April
19:30 Deutschlandradio Kultur Text im Ohr. Wie die Schrift im Hörbuch zur Sprache kommt | Von Bruno Preisendörfer
Das Hörbuch, die gesprochene Literatur, ist seit vielen Jahren beliebt und kommerziell erfolgreich. Während Verfilmungen von Romanen und Erzählungen immer wieder kontrovers diskutiert werden, scheinen "Verhörungen" unproblematisch. Dabei ist nicht anders als die Verwandlung von Texten in Bilder auch die in Töne mit ästhetischen Konsequenzen verbunden: Die Wahrnehmung eines schriftstellerischen Werks verändert sich, die Umstände der Wahrnehmung sind andere (Hörbücher werden beim Abwaschen und Autofahren gehört), und nicht selten wird auch der Text auf verschiedenste Weise bearbeitet. Nicht immer übrigens zum Nachteil. Jedes Medium hat seine eigenen Grenzen, Stärken und Schwächen. Das Feature analysiert an konkreten Beispielen und im Gespräch mit Hörbuch-Machern, wie sich die literarische Erfahrung auf dem Weg vom lesenden Auge zum hörenden Ohr verwandelt.
Do 14. April
23:40 BR Suchers Leidenschaften - Hermann Hesse
Mit seiner Lesereihe "Suchers Leidenschaften" feiert der frühere Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung, C. Bernd Sucher, seit 1999 Erfolge an den wichtigen deutschsprachigen Theatern in München, Wien, Hamburg und Zürich und ist regelmäßig in Paris zu Gast. Im Zentrum seiner Lesungen steht immer ein bekannter Buch- oder Theater-Autor. C. Bernd Sucher stellt dem Publikum seine ganz persönliche, subjektive Sichtweise auf Leben und Werk des Autors oder der Autorin vor.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Thomas Glavinic ("Lisa") und John Burnside ("Lügen über meinen Vater")
Sa 16. April
06:45 SWR Mittelalterliche Buchkultur
In dieser Sendung stehen die Aspekte "Schriftträger" sowie "Buch und Buchproduktion" im Mittelpunkt des Interesses. Im Besonderen werden folgende Themen behandelt: Christentum als Buchkultur, Pergamentherstellung im Mittelalter, die Kunst des Schreibens, die Welt des Skriptoriums, Form und Aufbau mittelalterlicher Bücher, Schreibmaterialien
15:15 WDR Die Ratten BRD 1955
Robert Siodmaks modernisierte Adaption eines Bühnenstücks von Gerhart Hauptmann ist hervorragend besetzt mit Maria Schell, Gustav Knuth, Curd Jürgens und Heidemarie Hatheyer: Auf der Suche nach ihrem Verlobten, der sie im Stich gelassen hat, kommt die hoch schwangere Polin Pauline Karka Anfang der 50er Jahre mittellos nach Berlin. Die einzige Spur führt zu dem Spediteur Karl John, bei dem der Verlobte kurz gearbeitet hat. Während Karl geschäftlich verreisen muss, nimmt dessen Frau Anna das verzweifelte Flüchtlingsmädchen bei sich auf.
So 17. April
10:45 hr Das Sonntagsgespräch - Feridun Zaimoglu über den Sinn des Lebens
Im öffentlichen Diskurs mag er es gern provokativ: Feridun Zaimoglu, 46-jähriger Autor mit türkischer Herkunft, ist für seinen klaren Ausdruck, ob nun in der Sprache und oder im persönlichem Auftreten bekannt und geschätzt. Manche sehen in ihm die Stimme der deutschen Türken und den Vorzeigetürken. Vorbild will er aber nicht sein. Unbestritten ist, dass Zaimoglu, für seine Werke mehrfach preisgekrönt, heute als einer der Hoffnungsträger der deutschen Literatur gilt.
Mo 18. April
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Colson Whitehead: "Der letzte Sommer auf Long Island" (Hanser), Armin Kratzert spricht mit Hans Platzgumer über dessen Buch: "Der Elefantenfuß" (Limbus), Andrej Krementschouk: "Chernobyl Zone I & II" (Kehrer) und Michael Degen: "Familienbande" (Rowohlt)
Mi 20. April
22:45 rbb Der Besuch der alten Dame D, A 2008
"Der Besuch der alten Dame" bietet eine glanzvolle Neuverfilmung des Dürrenmatt-Klassikers mit Christiane Hörbiger und Michael Mendl in den Hauptrollen. Außerdem sind Muriel Baumeister, Lisa Kreuzer, Rolf Hoppe, Dietrich Mattausch, Helmut Berger und Dietrich Hollinderbäumer zu sehen.
Literatur im Radio
Sa 16. April
20:05 Deutschlandfunk Geschlossene Gesellschaft | Von Jean-Paul Sartre
In Sartres Stück wird eine moderne Vision der Hölle in Gestalt eines Salons des "Second-Empire" gezeigt, in dem der Feigling Garcin, die Lügnerin Estelle und die Lesbierin Inès sich gegenseitig zu Henkern und Folterknechten machen. Indem jeder durch sein bloßes Dasein das Dasein des anderen in Frage stellt, hindert er ihn an der Verwirklichung seiner Freiheit. "Die Hölle - das sind die anderen." Sie ist nicht draußen, nicht hinter dem Leben. Der Mensch macht sie sich in seinem Dasein.
Sa 16. April
23:05 Deutschlandfunk Morde der klugen Denkungsart. Eine Lange Nacht vom deutschsprachigen Krimi | Von Rolf Cantzen
Erdolcht, erdrosselt, vergiftet, erschossen, ertränkt und dann vergraben, versenkt, in der Kühltruhe verstaut, an die Wand genagelt - in der Kriminalstatistik sind derartige Mordfälle und Opferentsorgungen in den letzten Jahren - Gott sei Dank! - rückläufig, in der deutschsprachigen Krimiliteratur jedoch nicht. Im Gegenteil: Noch nie wurde so fantasievoll gemordet, betrogen und gestohlen wie heute und noch nie wurden so raffiniert Verbrechen aufgeklärt - von versoffenen Detektiven, feministischen Hauptkommissarinnen, ehrgeizigen Reportern oder ausgemusterten Geheimagenten. Es gibt kaum eine Stadt, eine Landschaft ohne Regionalkrimis. Es gibt keine historische Epoche, in der nicht die abscheulichsten Bösewichter ihre Untaten begehen. Oft sind diese Krimis nicht nur einfallsreich und spannend, sondern verraten ein feines Gespür für das gesellschaftliche wie das soziale Umfeld der Akteure. Eine "Lange Nacht" über unerhörte Dinge - ganz in Ihrer Nähe.
So 17. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Nacht | Von Andrzej Stasiuk
Ein Pole wird bei einem Juwelenraub in Deutschland erschossen, die Leiche zur Bestattung nach Polen überführt. Die Trauergäste, obskure Gestalten, fragen sich, weshalb ihn dieses Schicksal gerade in Deutschland ereilte - in Russland vielleicht. Derweil liegt der Tote im Clinch mit seiner Seele, die ihm eine Standpauke hält und ihm eröffnet, dass sein Herz in Deutschland transplantiert wurde. Stasiuk schreibt eine humorvolle und bitterböse Satire auf die Ost-West-Beziehungen. Ob Autoklau oder Organhandel, beide Seiten bekommen ihr Fett ab.
Di 19. April
19:30 Deutschlandradio Kultur Text im Ohr. Wie die Schrift im Hörbuch zur Sprache kommt | Von Bruno Preisendörfer
Das Hörbuch, die gesprochene Literatur, ist seit vielen Jahren beliebt und kommerziell erfolgreich. Während Verfilmungen von Romanen und Erzählungen immer wieder kontrovers diskutiert werden, scheinen "Verhörungen" unproblematisch. Dabei ist nicht anders als die Verwandlung von Texten in Bilder auch die in Töne mit ästhetischen Konsequenzen verbunden: Die Wahrnehmung eines schriftstellerischen Werks verändert sich, die Umstände der Wahrnehmung sind andere (Hörbücher werden beim Abwaschen und Autofahren gehört), und nicht selten wird auch der Text auf verschiedenste Weise bearbeitet. Nicht immer übrigens zum Nachteil. Jedes Medium hat seine eigenen Grenzen, Stärken und Schwächen. Das Feature analysiert an konkreten Beispielen und im Gespräch mit Hörbuch-Machern, wie sich die literarische Erfahrung auf dem Weg vom lesenden Auge zum hörenden Ohr verwandelt.
14.04.2011 20:21:03
(22297 Beiträge)
Frohe Ostern, falls hier überhaupt noch jemand reinschaut....gg
Fr 22. April
20:15 arte Schlafes Bruder D 1995
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst in einem abgeschiedenen Alpendorf ein junger Mann mit großer musikalischer Begabung auf. Durch Misstrauen und Missgunst zum Außenseiter gestempelt, scheitert er letztlich an seiner unerfüllten Herzensliebe Nach dem gleichnamigen Bestseller von Robert Schneider
20:15 rbb Die Manns - Ein Jahrhundertroman (1/3) D 2001
Die Jahrhundertfamilie Mann in einem großangelegten dreiteiligen Familienepos. Im Zentrum des Doku-Dramas steht die Geschichte der Schriftstellerbrüder Heinrich Mann und Thomas Mann und ihrer Familien.
22:55 ZDF There will be blood
Nach einem Roman von Upton Sinclair: Daniel Plainview sucht zu Beginn des letzten Jahrhunderts im amerikanischen Westen nach Silber, findet Öl, und ist bereit seiner Gier nach Profit nahezu alles zu opfern. Aber in dem fundamentalchristlichen Laienprediger Eli Sunday erwächst ihm ein gefährlicher Gegenspieler ...
Sa 23. April
22:05 Kabel 1 Die Passion Christi
Nach Clemens Brentano ("Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christus"): Thematisiert werden die letzten 12 Stunden im Leben von Jesus von Nazareth. Beginnend im Garten Gethsemane, wo Jesus nach dem letzten Abendmahl ein Gebet spricht, muss er den Versuchungen des Teufels widerstehen. Von Judas verraten, wird Jesus schließlich verhaftet, nach Jerusalem gebracht, von den Pharisäern angeklagt - und zum qualvollen Tode am Kreuz verurteilt.
So 24. April
23:30 Das Erste Die Auferstehung D, I, F 2001
Fürst Dimitrij Nechljudow wird als Geschworener zu einem Mordprozess bestellt. Als er in der Angeklagten seine frühere Geliebte Katjuscha Maslowa wiedererkennt, plagt ihn das schlechte Gewissen. Denn als junger Mann hatte er das Ziehkind seiner Tanten kompromittiert, weswegen sie als Prostituierte endete. - Mit dem bewegenden Melodram "Die Auferstehung" greifen die italienischen Brüder Paolo und Vittorio Taviani zum zweiten Mal nach "Nachtsonne" auf einen Stoff von Leo Tolstoi zurück.
Mo 25. April
12:00 BR Thomas Mann - Eine Münchner Liaison
München hatte alles, was Thomas Mann wollte und brauchte, es war die Stadt, in der der Schriftsteller sich selbst erfand. Thomas Mann war Münchner. Denn immerhin lebte der Literatur-Nobelpreisträger fast 40 Jahre mit seiner Familie in München.
14:05 3sat Zauber der Buchkunst
Das Mainzer Evangeliar
20:15 Pro 7 Krabat D 2008
Der 14-jährige Krabat verliert seine Mutter während des Dreißigjährigen Kriegs durch die Pest und zieht mit zwei weiteren Jungen bettelnd als Sternsinger durchs Land - bis er in seinen Träumen eine geheimnisvolle Stimme hört, die ihn zu einer geheimnisvollen Mühle führt, wo er beim strengen Müllermeister als Lehrling aufgenommen wird. Rasch merkt er, dass er und seine Gefährten nicht nur das Müllerhandwerk lernen, sondern auch in der schwarzen Magie ausgebildet werden ...
23:30 Das Erste Der Stellvertreter D, F 2002
Nach Rolf Hochhuth: "Der Stellvertreter" schildert das ergreifende Drama zweier Männer, die in ihrem verzweifelten Kampf gegen die Nazi-Vernichtungsmaschinerie von der katholischen Kirche im Stich gelassen werden.
Literatur im Radio
Fr 22. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Atemschaukel | Von Herta Müller
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung dort lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als eine Patrouille mich holte." So beginnt der Bericht des 17-jährigen Leopold über seine Deportation in ein Arbeitslager nach Russland, in dem er fünf Jahre inhaftiert war und mittels Sprache sowie Kraft seiner Imagination überlebte. Wie ihm erging es vielen arbeitsfähigen Siebenbürgern deutscher Herkunft, die auf Anweisung Stalins in die Sowjetunion verbracht wurden. Auch dem Lyriker und Büchner-Preisträger Oskar Pastior, mit dem Herta Müller diesen Stoff konzipiert hatte.
Sa 23. April
20:05 Deutschlandfunk Gute Nacht, Kapitän | Von Jacques Prévert
Einen Tropfen Kästner, einen Tropfen Ringelnatz, zwei Tropfen Brecht findet man in den "Gedichten und Chansons" von Jacques Prévert. Alle diese Tropfen sind auch in der lustig-burlesken, von vielen Chansons durchwürzten Geschichte des Hörspiels vereint. Er ist ein seekranker Kapitän, dieser Hauptheld, er züchtet lieber Brieftauben. Aber sein Widersacher Wespennest, Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigten Dampfschifffahrts-AG, gönnt ihm keine Ruhe: Des Kapitäns Schiff soll in die Luft gesprengt werden. Und dann kommen die Heiratskomplikationen der Tochter des Kapitäns dazu, die ihren Meisterschwimmer Gregoire mehr liebt als den vom Vater verordneten Kunstmaler Pascal Pinselstiel. Alles in allem: eine verzwickte, turbulente Geschichte.
So 24. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Durch kalte Länder (1/2) | Von Jáchym Topol
Topols Reisegroteske beginnt in einer fiktiven Wirklichkeit im postsozialistischen Theresienstadt. Der Ich-Erzähler sammelt mit ein paar Aufrechten weltweit Spenden für die mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Heimatstadt. Sie sollen helfen, das Andenken an das Ghetto zu bewahren und die Dokumentation der Gräuel im Zweiten Weltkrieg zu ermöglichen. Aber es gibt Ärger mit den Behörden. Der Ich-Erzähler flieht über Prag nach Minsk. Ein chaotischer Trip. Bei angeblich Gleichgesinnten trifft er auf absurde Ideen zur touristischen Vermarktung des Holocaust.
Di 26. April
19:30 Deutschlandradio Kultur Die Kirschen des Alfred Andersch. Zwischen Patriotismus, Kommunismus und innerer Emigration | Von Helmut Böttiger
Alfred Andersch war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Funktionäre in der Frühzeit der Bundesrepublik. Maßstäbe setzte er vor allem durch zwei Tätigkeiten: zum einen als Redakteur des legendären "Radioessays" beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, wo er mitten in den restaurativen 50er-Jahren anstößige Autoren wie Arno Schmidt oder Helmut Heißenbüttel förderte. Zum anderen als Herausgeber der Literaturzeitschrift "Texte und Zeichen", die konsequent auf die in der Adenauerzeit extrem verpönte westliche Moderne hinwies. Mit seinem autobiografisch inspirierten Roman "Die Kirschen der Freiheit", der von seiner Desertion aus der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg handelte, erregte er 1952 zudem heftigsten Volkszorn.
Fr 22. April
20:15 arte Schlafes Bruder D 1995
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst in einem abgeschiedenen Alpendorf ein junger Mann mit großer musikalischer Begabung auf. Durch Misstrauen und Missgunst zum Außenseiter gestempelt, scheitert er letztlich an seiner unerfüllten Herzensliebe Nach dem gleichnamigen Bestseller von Robert Schneider
20:15 rbb Die Manns - Ein Jahrhundertroman (1/3) D 2001
Die Jahrhundertfamilie Mann in einem großangelegten dreiteiligen Familienepos. Im Zentrum des Doku-Dramas steht die Geschichte der Schriftstellerbrüder Heinrich Mann und Thomas Mann und ihrer Familien.
22:55 ZDF There will be blood
Nach einem Roman von Upton Sinclair: Daniel Plainview sucht zu Beginn des letzten Jahrhunderts im amerikanischen Westen nach Silber, findet Öl, und ist bereit seiner Gier nach Profit nahezu alles zu opfern. Aber in dem fundamentalchristlichen Laienprediger Eli Sunday erwächst ihm ein gefährlicher Gegenspieler ...
Sa 23. April
22:05 Kabel 1 Die Passion Christi
Nach Clemens Brentano ("Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christus"): Thematisiert werden die letzten 12 Stunden im Leben von Jesus von Nazareth. Beginnend im Garten Gethsemane, wo Jesus nach dem letzten Abendmahl ein Gebet spricht, muss er den Versuchungen des Teufels widerstehen. Von Judas verraten, wird Jesus schließlich verhaftet, nach Jerusalem gebracht, von den Pharisäern angeklagt - und zum qualvollen Tode am Kreuz verurteilt.
So 24. April
23:30 Das Erste Die Auferstehung D, I, F 2001
Fürst Dimitrij Nechljudow wird als Geschworener zu einem Mordprozess bestellt. Als er in der Angeklagten seine frühere Geliebte Katjuscha Maslowa wiedererkennt, plagt ihn das schlechte Gewissen. Denn als junger Mann hatte er das Ziehkind seiner Tanten kompromittiert, weswegen sie als Prostituierte endete. - Mit dem bewegenden Melodram "Die Auferstehung" greifen die italienischen Brüder Paolo und Vittorio Taviani zum zweiten Mal nach "Nachtsonne" auf einen Stoff von Leo Tolstoi zurück.
Mo 25. April
12:00 BR Thomas Mann - Eine Münchner Liaison
München hatte alles, was Thomas Mann wollte und brauchte, es war die Stadt, in der der Schriftsteller sich selbst erfand. Thomas Mann war Münchner. Denn immerhin lebte der Literatur-Nobelpreisträger fast 40 Jahre mit seiner Familie in München.
14:05 3sat Zauber der Buchkunst
Das Mainzer Evangeliar
20:15 Pro 7 Krabat D 2008
Der 14-jährige Krabat verliert seine Mutter während des Dreißigjährigen Kriegs durch die Pest und zieht mit zwei weiteren Jungen bettelnd als Sternsinger durchs Land - bis er in seinen Träumen eine geheimnisvolle Stimme hört, die ihn zu einer geheimnisvollen Mühle führt, wo er beim strengen Müllermeister als Lehrling aufgenommen wird. Rasch merkt er, dass er und seine Gefährten nicht nur das Müllerhandwerk lernen, sondern auch in der schwarzen Magie ausgebildet werden ...
23:30 Das Erste Der Stellvertreter D, F 2002
Nach Rolf Hochhuth: "Der Stellvertreter" schildert das ergreifende Drama zweier Männer, die in ihrem verzweifelten Kampf gegen die Nazi-Vernichtungsmaschinerie von der katholischen Kirche im Stich gelassen werden.
Literatur im Radio
Fr 22. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Atemschaukel | Von Herta Müller
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung dort lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als eine Patrouille mich holte." So beginnt der Bericht des 17-jährigen Leopold über seine Deportation in ein Arbeitslager nach Russland, in dem er fünf Jahre inhaftiert war und mittels Sprache sowie Kraft seiner Imagination überlebte. Wie ihm erging es vielen arbeitsfähigen Siebenbürgern deutscher Herkunft, die auf Anweisung Stalins in die Sowjetunion verbracht wurden. Auch dem Lyriker und Büchner-Preisträger Oskar Pastior, mit dem Herta Müller diesen Stoff konzipiert hatte.
Sa 23. April
20:05 Deutschlandfunk Gute Nacht, Kapitän | Von Jacques Prévert
Einen Tropfen Kästner, einen Tropfen Ringelnatz, zwei Tropfen Brecht findet man in den "Gedichten und Chansons" von Jacques Prévert. Alle diese Tropfen sind auch in der lustig-burlesken, von vielen Chansons durchwürzten Geschichte des Hörspiels vereint. Er ist ein seekranker Kapitän, dieser Hauptheld, er züchtet lieber Brieftauben. Aber sein Widersacher Wespennest, Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigten Dampfschifffahrts-AG, gönnt ihm keine Ruhe: Des Kapitäns Schiff soll in die Luft gesprengt werden. Und dann kommen die Heiratskomplikationen der Tochter des Kapitäns dazu, die ihren Meisterschwimmer Gregoire mehr liebt als den vom Vater verordneten Kunstmaler Pascal Pinselstiel. Alles in allem: eine verzwickte, turbulente Geschichte.
So 24. April
18:30 Deutschlandradio Kultur Durch kalte Länder (1/2) | Von Jáchym Topol
Topols Reisegroteske beginnt in einer fiktiven Wirklichkeit im postsozialistischen Theresienstadt. Der Ich-Erzähler sammelt mit ein paar Aufrechten weltweit Spenden für die mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Heimatstadt. Sie sollen helfen, das Andenken an das Ghetto zu bewahren und die Dokumentation der Gräuel im Zweiten Weltkrieg zu ermöglichen. Aber es gibt Ärger mit den Behörden. Der Ich-Erzähler flieht über Prag nach Minsk. Ein chaotischer Trip. Bei angeblich Gleichgesinnten trifft er auf absurde Ideen zur touristischen Vermarktung des Holocaust.
Di 26. April
19:30 Deutschlandradio Kultur Die Kirschen des Alfred Andersch. Zwischen Patriotismus, Kommunismus und innerer Emigration | Von Helmut Böttiger
Alfred Andersch war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Funktionäre in der Frühzeit der Bundesrepublik. Maßstäbe setzte er vor allem durch zwei Tätigkeiten: zum einen als Redakteur des legendären "Radioessays" beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, wo er mitten in den restaurativen 50er-Jahren anstößige Autoren wie Arno Schmidt oder Helmut Heißenbüttel förderte. Zum anderen als Herausgeber der Literaturzeitschrift "Texte und Zeichen", die konsequent auf die in der Adenauerzeit extrem verpönte westliche Moderne hinwies. Mit seinem autobiografisch inspirierten Roman "Die Kirschen der Freiheit", der von seiner Desertion aus der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg handelte, erregte er 1952 zudem heftigsten Volkszorn.
22.04.2011 16:11:14
Mitglied gelöscht
Doch, doch, ich schau hier schon rein und freue mich immer über deine Tipps.
Ich wünsche auch Frohe Ostern!
Ich wünsche auch Frohe Ostern!
22.04.2011 17:34:24
Mitglied gelöscht
Fröhliche Ostern wünsche ich auch :-)
23.04.2011 20:20:18
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 28. April
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thea Dorn im Gespräch mit Cora Stephan und Heinrich Steinfest
00:35 Das Erste Die Stunde der Komödianten USA 1967
Vor allem durch die prominente Besetzung gelang Regisseur Peter Glenville eine unvergessliche Verfilmung des Graham-Greene-Romans. Der historische Hintergrund - die Diktatur "Papa Doc" Duvaliers auf Haiti - hat auch nach dem Ende dieses Regimes keine Patina angesetzt. Nach dem Sturz mehrerer afrikanischer Diktatoren Anfang 2011 gewinnt der melodramatische Thriller mit einer Beschreibung von Menschen, die auf der Suche nach einem tropischen Paradies die Realität eines Terror-Regimes zu ignorieren versuchen, wieder erschreckende Realität.
Sa 30. April
22:10 3sat Zimmer 202 - Peter Bichsel auf Reisen
Mit einem einzigen schmalen Band sicherte sich der Dorfschullehrer Peter Bichsel 1964 einen prominenten Platz in der Literaturszene. Seither ist er ununterbrochen präsent und erscheint wie eine hintersinnige Verkörperung des (Deutsch-) Schweizertums.
So 01. Mai
16:30 arte Paulo Coelho - Mein Leben
Von den Kritikern oft verrissen, von seinen Lesern fast abgöttisch geliebt: Diese Dokumentation widmet sich einem der erfolgreichsten Autoren weltweit. Wo immer er auftaucht, wird Paulo Coelho von seinen Fans erkannt und angesprochen, denn er schafft es wie kaum ein anderer, die Sehnsüchte der Menschen auszudrücken und ihnen auf seine eigene Weise Zuversicht zu vermitteln.
23:35 Das Erste Druckfrisch
Neue Bücher mit Denis Scheck
Mo 02. Mai
23:40 BR LeseZeichen
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Di 03. Mai
23:50 NDR Bücherjournal
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Literatur im Radio
Sa 30. April
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin | Lesung: Uwe Timm. Gesprächspartner: Susanne Fischer und Martin Hielscher
Der im März 1940 in Hamburg geborene Uwe Timm zählt zu den wirklich bedeutenden deutschen Autoren unserer Gegenwart. In seiner neuen Novelle "Freitisch" hat Timm sein Projekt einer alternativen Geschichtsschreibung der Bundesrepublik, zu dessen Höhepunkten von Lesern heiß geliebte und von der Kritik gefeierte Bücher wie "Die Entdeckung der Currywurst", "Am Beispiel meines Bruders" oder "Der Freund und der Fremde" zählen, fortgeführt mit einer ungewöhnlich heiteren und poetologisch enorm vielschichtigen Erzählung.
So 01. Mai
18:30 Deutschlandradio Kultur Variationen über das Kraepelin-Modell oder Das semantische Feld des Kaninchenschmorbratens | Von Davide Carnevali
"Eine Welt ohne Erinnerung ist wie die Wand in diesem Zimmer. Kahl", sagt der alte Mann, der seinen eigenen Sohn nicht mehr erkennt. "Wir müssen uns daran erinnern, dass wir Personen sind, Feldwebel. Menschen, die lieben. Die kulturelle Interessen haben. Lieben Sie die Kunst? Es wird ihnen helfen, sich von diesem Scheißkrieg abzulenken." Der Autor ergründet die Welt im Kopf eines Demenzkranken. Kindheit, Jugend, Kriegserlebnisse tauchen in irritierender Verknüpfung auf. DKultur wählte "Variationen" beim stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 zum besten "Theatertext als Hörspiel".
Mo 02. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Shaft und das Mordkomplott | Nach dem Roman von Ernest Tidyman
Shaft bekommt den Auftrag, den einflussreichen schwarzen Senator Stovall zu beschützen, während sein alter Freund Ben Buford in Verdacht gerät, der Drahtzieher bei einem brutalen Überfall auf ein Hotel gewesen zu sein, bei dem 500000 Dollar gestohlen worden sind. Buford wäre zwar für viele Leute der ideale Täter, doch Shaft zweifelt daran, dass Buford wirklich dahintersteckt. Als plötzlich eine Hetzjagd losbricht, weiß Shaft, dass er jetzt keinen Fehler mehr machen darf.
Mi 04. Mai
21:05 Deutschlandfunk Vom Stagediving zur Poesie oder Kabarett und Rockmusik. Die Kabarettistin und Autorin Dagmar Schönleber | Von Anja Buchmann
"Ich will rocken", singt Dagmar Schönleber zur Melodie von Leonard Cohens "Hallelujah" und offenbart damit in einem Song die Zweiteilung ihrer künstlerischen und vielleicht auch sonstigen Persönlichkeit: Zwischen Mutter Teresa und den Sex Pistols, zwischen ihrer "inneren Teetrinkerin Helga" (mit Sommersprossen und Sandalen und einer großen Liebe zu Gospelchören) und dem biertrinkenden, rauchenden Rocker Jack mit der "Ich bin gegen alles"-Haltung.
Do 28. April
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thea Dorn im Gespräch mit Cora Stephan und Heinrich Steinfest
00:35 Das Erste Die Stunde der Komödianten USA 1967
Vor allem durch die prominente Besetzung gelang Regisseur Peter Glenville eine unvergessliche Verfilmung des Graham-Greene-Romans. Der historische Hintergrund - die Diktatur "Papa Doc" Duvaliers auf Haiti - hat auch nach dem Ende dieses Regimes keine Patina angesetzt. Nach dem Sturz mehrerer afrikanischer Diktatoren Anfang 2011 gewinnt der melodramatische Thriller mit einer Beschreibung von Menschen, die auf der Suche nach einem tropischen Paradies die Realität eines Terror-Regimes zu ignorieren versuchen, wieder erschreckende Realität.
Sa 30. April
22:10 3sat Zimmer 202 - Peter Bichsel auf Reisen
Mit einem einzigen schmalen Band sicherte sich der Dorfschullehrer Peter Bichsel 1964 einen prominenten Platz in der Literaturszene. Seither ist er ununterbrochen präsent und erscheint wie eine hintersinnige Verkörperung des (Deutsch-) Schweizertums.
So 01. Mai
16:30 arte Paulo Coelho - Mein Leben
Von den Kritikern oft verrissen, von seinen Lesern fast abgöttisch geliebt: Diese Dokumentation widmet sich einem der erfolgreichsten Autoren weltweit. Wo immer er auftaucht, wird Paulo Coelho von seinen Fans erkannt und angesprochen, denn er schafft es wie kaum ein anderer, die Sehnsüchte der Menschen auszudrücken und ihnen auf seine eigene Weise Zuversicht zu vermitteln.
23:35 Das Erste Druckfrisch
Neue Bücher mit Denis Scheck
Mo 02. Mai
23:40 BR LeseZeichen
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Di 03. Mai
23:50 NDR Bücherjournal
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Literatur im Radio
Sa 30. April
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin | Lesung: Uwe Timm. Gesprächspartner: Susanne Fischer und Martin Hielscher
Der im März 1940 in Hamburg geborene Uwe Timm zählt zu den wirklich bedeutenden deutschen Autoren unserer Gegenwart. In seiner neuen Novelle "Freitisch" hat Timm sein Projekt einer alternativen Geschichtsschreibung der Bundesrepublik, zu dessen Höhepunkten von Lesern heiß geliebte und von der Kritik gefeierte Bücher wie "Die Entdeckung der Currywurst", "Am Beispiel meines Bruders" oder "Der Freund und der Fremde" zählen, fortgeführt mit einer ungewöhnlich heiteren und poetologisch enorm vielschichtigen Erzählung.
So 01. Mai
18:30 Deutschlandradio Kultur Variationen über das Kraepelin-Modell oder Das semantische Feld des Kaninchenschmorbratens | Von Davide Carnevali
"Eine Welt ohne Erinnerung ist wie die Wand in diesem Zimmer. Kahl", sagt der alte Mann, der seinen eigenen Sohn nicht mehr erkennt. "Wir müssen uns daran erinnern, dass wir Personen sind, Feldwebel. Menschen, die lieben. Die kulturelle Interessen haben. Lieben Sie die Kunst? Es wird ihnen helfen, sich von diesem Scheißkrieg abzulenken." Der Autor ergründet die Welt im Kopf eines Demenzkranken. Kindheit, Jugend, Kriegserlebnisse tauchen in irritierender Verknüpfung auf. DKultur wählte "Variationen" beim stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 zum besten "Theatertext als Hörspiel".
Mo 02. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Shaft und das Mordkomplott | Nach dem Roman von Ernest Tidyman
Shaft bekommt den Auftrag, den einflussreichen schwarzen Senator Stovall zu beschützen, während sein alter Freund Ben Buford in Verdacht gerät, der Drahtzieher bei einem brutalen Überfall auf ein Hotel gewesen zu sein, bei dem 500000 Dollar gestohlen worden sind. Buford wäre zwar für viele Leute der ideale Täter, doch Shaft zweifelt daran, dass Buford wirklich dahintersteckt. Als plötzlich eine Hetzjagd losbricht, weiß Shaft, dass er jetzt keinen Fehler mehr machen darf.
Mi 04. Mai
21:05 Deutschlandfunk Vom Stagediving zur Poesie oder Kabarett und Rockmusik. Die Kabarettistin und Autorin Dagmar Schönleber | Von Anja Buchmann
"Ich will rocken", singt Dagmar Schönleber zur Melodie von Leonard Cohens "Hallelujah" und offenbart damit in einem Song die Zweiteilung ihrer künstlerischen und vielleicht auch sonstigen Persönlichkeit: Zwischen Mutter Teresa und den Sex Pistols, zwischen ihrer "inneren Teetrinkerin Helga" (mit Sommersprossen und Sandalen und einer großen Liebe zu Gospelchören) und dem biertrinkenden, rauchenden Rocker Jack mit der "Ich bin gegen alles"-Haltung.
28.04.2011 19:58:37
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 05. Mai
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thema: Amerika, du hast es besser. Thea Dorn im Gespräch mit Susanne Schädlich ("Westwärts, so weit es nur geht") und Joachim Meyerhoff ("Alle Toten fliegen hoch")
Sa 07. Mai
20:15 hr Im Fluss des Lebens D 2011
Wolf Gremm inszenierte die gefühlvolle Familiengeschichte nach einem Roman von Ruth Maria Kubitschek, die auch die Hauptrolle spielt. - Die Berliner Schriftstellerin Agnes Berg erhält einen Literaturpreis für ihren neuen Roman, in dem sie einfühlsam über das Sterben geschrieben hat. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ihre einzige Tochter Johanna, die sich mit spanischen Ehemann und zwei Kindern in der Wahlheimat Mallorca angesiedelt hat, kommt bei einem Autounfall ums Leben.
23:15 rbb Der Ruhm meines Vaters F 1990
Basierend auf den Kindheitserinnerungen Marcel Pagnols erzählt der Film eine ebenso amüsante wie anrührende Familiengeschichte. Mit viel Gespür für Atmosphäre erweckt Regisseur Yves Robert ("Der Krieg der Knöpfe") die Provence des frühen 20. Jahrhunderts zum Leben. - Der 2. Teil mit dem Titel "Das Schloss meiner Mutter" folgt im Anschluss.
So 08. Mai
16:30 arte Louis Begley. Ein Talent zur Selbsterfindung
Louis Begley ist Amerikas mondänster Schriftsteller. Er schreibt Gesellschaftsromane und zwar in jenem anspruchsvollen Sinn, der dieses Genre spätestens seit Proust auszeichnet. Trotzdem liest sich alles von ihm leicht und amüsant. Aber es schwingt ein leiser, verzweifelter Grundton mit. Die Tragikomödie "About Schmidt" mit Jack Nicholson in der Rolle des liebesbedürftigen, aber nicht liebesfähigen Warren Schmidt basiert auf dem gleichnamigen Roman von Louis Begley und erhielt 2003 den Golden Globe sowie eine Oscarnominierung.
Mo 09. Mai
20:15 arte Letzte Tage im Elysée F 2003
Der schwer kranke Staatspräsident Frankreichs, der kurz vor dem Ende seiner Amtszeit steht, erlaubt einem jungen Journalisten, seine Memoiren zu schreiben. Bei ihren zahlreichen Treffen sprechen die beiden über Themen wie Politik und Literatur - aber auch über die Konfrontation mit dem Tod. - Robert Guédiguians Film, basierend auf dem von Georges-Marc Benamou geschriebenen Roman "Le dernier Mitterrand", ist keine Biografie im klassischen Sinne. Mit keinem Satz wird explizit erwähnt, dass es sich bei dem Präsidenten, wie er im Film dargestellt wird, tatsächlich um François Mitterrand handelt. Zugleich ist aber - schon allein aufgrund des Buchtitels - deutlich, dass es sich genau um diese Persönlichkeit handelt.
22:05 arte Susan Sontag - Denkerin und Diva
Susan Sontag, geboren 1933 in New York, war eine glamouröse Intellektuelle, ein Star, eine Kultfigur und eine Schönheit. Ihre gedankliche Brillanz korrespondierte mit einem umwerfend fotogenen Look. In ihrer Rolle als "Stimme Amerikas" hat sie die Strömungen und Veränderungen unserer Epoche erklärt, über die ästhetischen Grundlagen von Kunst, Fotografie und Literatur geschrieben. Sie galt als streitbare Meinungsmacherin, als eine Vordenkerin ihrer Zeit - mit ungewöhnlicher Nachwirkung über ihren Tod (2004) hinaus.
23:25 BR LeseZeichen
Mit Ingrid und Renate Müller: "Zwillingskrebs"(Rowohlt), Sönke Neitzel, Harald Welzer: "Soldaten" (S. Fischer), Armin Kratzert spricht mit Christoph Grau über dessen Buch: "Pantheon Projekt" (Textem) und Hugues LeBret: "Die Woche, in der Jérôme Kerviel beinahe das Weltfinanzsystem gesprengt hätte" (Kunstmann)
Di 10. Mai
22:45 rbb Jeder stirbt für sich allein BRD 1975
Hildegard Knef und Carl Raddatz in Alfred Vohrers Verfilmung von Hans Falladas Roman: Otto Quangel und seine Frau Anna sehen ihren Sohn zum letzten Mal, als dieser im Jahre 1940 während eines Urlaubs in Berlin seinen Marschbefehl erhält. Bald darauf erreicht sie die Nachricht, dass er in Frankreich gefallen ist - "für Führer, Volk und Vaterland", wie es im offiziellen Jargon der Nazis heißt. Für Anna bricht mit dem Tod ihres einzigen Kindes die Welt zusammen.
Mi 11. Mai
20:15 Das Erste Die Mutprobe A, D 2010
Die Familienrichterin Sabine kehrt anlässlich eines Klassentreffens in ihr Heimatdorf zurück. Sie will eigentlich noch am selben Abend wieder zurück nach Wien, da verschwindet die Tochter ihrer Jugendliebe Leonhardt spurlos. Leonhardt bittet sie, zu bleiben - wenn schon nicht ihm zuliebe, so doch wenigstens, um seine Frau moralisch zu unterstützen. Sabine willigt ein, doch der unverhofft lange Aufenthalt in der alten Heimat wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, auf der sie sich ihrem schlimmsten Alptraum stellen muss. - Verfilmung von Lisa Lerchers Thriller.
Literatur im Radio
Sa 07. Mai
20:05 Deutschlandfunk Gnosis oder Die Moabiter | Von Oliver Sturm
Oliver Sturms Hörspiel "Gnosis oder Die Moabiter" nimmt eine Sozialstudie der besonderen Art in Angriff, nämlich eine Erkundungsreise durch die religiöse Subkultur Berlins, dargestellt in einer vielstimmigen Komposition. Der Autor, der auch die Regie bei diesem Stück führte, stößt dabei nicht allein auf ein erstaunliches, ein beängstigendes Maß an spekulativer Sehnsucht, Sektiererei und Fundamentalismus, das er dem Hörer durch zahlreiche Originaltöne zugänglich macht - zudem bettet er seine aktuellen Fundstücke ein in ein Geflecht von Gebeten, die er in akribischer Kleinarbeit gesammelt hat.
So 08. Mai
18:30 Deutschlandradio Kultur Unser halbes Leben | Von John Mighton
Clara und Patrick sind über 80 Jahre alt, als sie sich im Altersheim begegnen. Das ist nicht zu spät für eine verflossene und wiederentdeckte Liebe. Aber kennen sie sich wirklich aus ihrer Jugend? Patrick ist ein notorischer Trinker und Lügenbaron, sagt seine Tochter Anna. Und Clara wurde längst wegen ihrer Vergesslichkeit entmündigt. Deshalb macht sich Sohn David vormundschaftliche Sorgen. Ein tragikomisches Stück über das Altern, über das Vergessen und die Hilflosigkeit der wohlmeinenden Angehörigen.
Mo 09. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Hunger | Nach dem Roman von Todd Komarnicki
In Manhattan wird der junge Daniel Rowan tot aufgefunden. Mit einem Blähbauch, wie man ihn nur aus den ärmsten Ländern der Welt kennt. Daniel ist verhungert. Detective Bell ermittelt. Er glaubt nicht an einen Suizid und sieht seine Mord-Theorie bald bestätigt. Er sucht nach Hinweisen in Daniels Leben und dringt immer tiefer in die Geheimnisse der Familie und Freunde vor. Dabei kommt auch seine eigene Vergangenheit wieder zum Vorschein. Fast unmerklich verschwimmen die Grenzen zwischen Daniels Leben und seinem eigenen. Fasziniert ist Bell auch von Daniels Frau, Emma. Sie warnt ihn vor einem weiteren Todesfall.
Di 10. Mai
20:10 Deutschlandfunk Hans (im Glück) | Von Lothar Trolle
Seinen Ausgang nimmt das Stück bei jenem Grimm'schen Märchen-Hans, der - beneidenswert frei von jeglicher materieller Bindung - "nichts hat, aber alles kann, und keiner macht ihm etwas vor" (Trolle). Doch noch weiteren Glückspilzen begegnet man in diesem Stück. Da ist ein Hans in der Großstadt: ein Stadtwanderer, ein Flaneur unserer Tage, frei, seiner Wege zu gehen, wohin auch immer er will. Mal sieht man ihn an der U-Bahn, mal im Gedränge auf einem Gehweg, im Bahnhof oder gerade die Straßenseite wechselnd - nie ist er zu fassen. Und schließlich finden eine indische Wissenschaftlerin, ein Pianist, eine Schwimm-Europameisterin und ein Nobelpreisträger noch eine ganz eigene Antwort auf die Frage nach dem Glück.
Do 05. Mai
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thema: Amerika, du hast es besser. Thea Dorn im Gespräch mit Susanne Schädlich ("Westwärts, so weit es nur geht") und Joachim Meyerhoff ("Alle Toten fliegen hoch")
Sa 07. Mai
20:15 hr Im Fluss des Lebens D 2011
Wolf Gremm inszenierte die gefühlvolle Familiengeschichte nach einem Roman von Ruth Maria Kubitschek, die auch die Hauptrolle spielt. - Die Berliner Schriftstellerin Agnes Berg erhält einen Literaturpreis für ihren neuen Roman, in dem sie einfühlsam über das Sterben geschrieben hat. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ihre einzige Tochter Johanna, die sich mit spanischen Ehemann und zwei Kindern in der Wahlheimat Mallorca angesiedelt hat, kommt bei einem Autounfall ums Leben.
23:15 rbb Der Ruhm meines Vaters F 1990
Basierend auf den Kindheitserinnerungen Marcel Pagnols erzählt der Film eine ebenso amüsante wie anrührende Familiengeschichte. Mit viel Gespür für Atmosphäre erweckt Regisseur Yves Robert ("Der Krieg der Knöpfe") die Provence des frühen 20. Jahrhunderts zum Leben. - Der 2. Teil mit dem Titel "Das Schloss meiner Mutter" folgt im Anschluss.
So 08. Mai
16:30 arte Louis Begley. Ein Talent zur Selbsterfindung
Louis Begley ist Amerikas mondänster Schriftsteller. Er schreibt Gesellschaftsromane und zwar in jenem anspruchsvollen Sinn, der dieses Genre spätestens seit Proust auszeichnet. Trotzdem liest sich alles von ihm leicht und amüsant. Aber es schwingt ein leiser, verzweifelter Grundton mit. Die Tragikomödie "About Schmidt" mit Jack Nicholson in der Rolle des liebesbedürftigen, aber nicht liebesfähigen Warren Schmidt basiert auf dem gleichnamigen Roman von Louis Begley und erhielt 2003 den Golden Globe sowie eine Oscarnominierung.
Mo 09. Mai
20:15 arte Letzte Tage im Elysée F 2003
Der schwer kranke Staatspräsident Frankreichs, der kurz vor dem Ende seiner Amtszeit steht, erlaubt einem jungen Journalisten, seine Memoiren zu schreiben. Bei ihren zahlreichen Treffen sprechen die beiden über Themen wie Politik und Literatur - aber auch über die Konfrontation mit dem Tod. - Robert Guédiguians Film, basierend auf dem von Georges-Marc Benamou geschriebenen Roman "Le dernier Mitterrand", ist keine Biografie im klassischen Sinne. Mit keinem Satz wird explizit erwähnt, dass es sich bei dem Präsidenten, wie er im Film dargestellt wird, tatsächlich um François Mitterrand handelt. Zugleich ist aber - schon allein aufgrund des Buchtitels - deutlich, dass es sich genau um diese Persönlichkeit handelt.
22:05 arte Susan Sontag - Denkerin und Diva
Susan Sontag, geboren 1933 in New York, war eine glamouröse Intellektuelle, ein Star, eine Kultfigur und eine Schönheit. Ihre gedankliche Brillanz korrespondierte mit einem umwerfend fotogenen Look. In ihrer Rolle als "Stimme Amerikas" hat sie die Strömungen und Veränderungen unserer Epoche erklärt, über die ästhetischen Grundlagen von Kunst, Fotografie und Literatur geschrieben. Sie galt als streitbare Meinungsmacherin, als eine Vordenkerin ihrer Zeit - mit ungewöhnlicher Nachwirkung über ihren Tod (2004) hinaus.
23:25 BR LeseZeichen
Mit Ingrid und Renate Müller: "Zwillingskrebs"(Rowohlt), Sönke Neitzel, Harald Welzer: "Soldaten" (S. Fischer), Armin Kratzert spricht mit Christoph Grau über dessen Buch: "Pantheon Projekt" (Textem) und Hugues LeBret: "Die Woche, in der Jérôme Kerviel beinahe das Weltfinanzsystem gesprengt hätte" (Kunstmann)
Di 10. Mai
22:45 rbb Jeder stirbt für sich allein BRD 1975
Hildegard Knef und Carl Raddatz in Alfred Vohrers Verfilmung von Hans Falladas Roman: Otto Quangel und seine Frau Anna sehen ihren Sohn zum letzten Mal, als dieser im Jahre 1940 während eines Urlaubs in Berlin seinen Marschbefehl erhält. Bald darauf erreicht sie die Nachricht, dass er in Frankreich gefallen ist - "für Führer, Volk und Vaterland", wie es im offiziellen Jargon der Nazis heißt. Für Anna bricht mit dem Tod ihres einzigen Kindes die Welt zusammen.
Mi 11. Mai
20:15 Das Erste Die Mutprobe A, D 2010
Die Familienrichterin Sabine kehrt anlässlich eines Klassentreffens in ihr Heimatdorf zurück. Sie will eigentlich noch am selben Abend wieder zurück nach Wien, da verschwindet die Tochter ihrer Jugendliebe Leonhardt spurlos. Leonhardt bittet sie, zu bleiben - wenn schon nicht ihm zuliebe, so doch wenigstens, um seine Frau moralisch zu unterstützen. Sabine willigt ein, doch der unverhofft lange Aufenthalt in der alten Heimat wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, auf der sie sich ihrem schlimmsten Alptraum stellen muss. - Verfilmung von Lisa Lerchers Thriller.
Literatur im Radio
Sa 07. Mai
20:05 Deutschlandfunk Gnosis oder Die Moabiter | Von Oliver Sturm
Oliver Sturms Hörspiel "Gnosis oder Die Moabiter" nimmt eine Sozialstudie der besonderen Art in Angriff, nämlich eine Erkundungsreise durch die religiöse Subkultur Berlins, dargestellt in einer vielstimmigen Komposition. Der Autor, der auch die Regie bei diesem Stück führte, stößt dabei nicht allein auf ein erstaunliches, ein beängstigendes Maß an spekulativer Sehnsucht, Sektiererei und Fundamentalismus, das er dem Hörer durch zahlreiche Originaltöne zugänglich macht - zudem bettet er seine aktuellen Fundstücke ein in ein Geflecht von Gebeten, die er in akribischer Kleinarbeit gesammelt hat.
So 08. Mai
18:30 Deutschlandradio Kultur Unser halbes Leben | Von John Mighton
Clara und Patrick sind über 80 Jahre alt, als sie sich im Altersheim begegnen. Das ist nicht zu spät für eine verflossene und wiederentdeckte Liebe. Aber kennen sie sich wirklich aus ihrer Jugend? Patrick ist ein notorischer Trinker und Lügenbaron, sagt seine Tochter Anna. Und Clara wurde längst wegen ihrer Vergesslichkeit entmündigt. Deshalb macht sich Sohn David vormundschaftliche Sorgen. Ein tragikomisches Stück über das Altern, über das Vergessen und die Hilflosigkeit der wohlmeinenden Angehörigen.
Mo 09. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Hunger | Nach dem Roman von Todd Komarnicki
In Manhattan wird der junge Daniel Rowan tot aufgefunden. Mit einem Blähbauch, wie man ihn nur aus den ärmsten Ländern der Welt kennt. Daniel ist verhungert. Detective Bell ermittelt. Er glaubt nicht an einen Suizid und sieht seine Mord-Theorie bald bestätigt. Er sucht nach Hinweisen in Daniels Leben und dringt immer tiefer in die Geheimnisse der Familie und Freunde vor. Dabei kommt auch seine eigene Vergangenheit wieder zum Vorschein. Fast unmerklich verschwimmen die Grenzen zwischen Daniels Leben und seinem eigenen. Fasziniert ist Bell auch von Daniels Frau, Emma. Sie warnt ihn vor einem weiteren Todesfall.
Di 10. Mai
20:10 Deutschlandfunk Hans (im Glück) | Von Lothar Trolle
Seinen Ausgang nimmt das Stück bei jenem Grimm'schen Märchen-Hans, der - beneidenswert frei von jeglicher materieller Bindung - "nichts hat, aber alles kann, und keiner macht ihm etwas vor" (Trolle). Doch noch weiteren Glückspilzen begegnet man in diesem Stück. Da ist ein Hans in der Großstadt: ein Stadtwanderer, ein Flaneur unserer Tage, frei, seiner Wege zu gehen, wohin auch immer er will. Mal sieht man ihn an der U-Bahn, mal im Gedränge auf einem Gehweg, im Bahnhof oder gerade die Straßenseite wechselnd - nie ist er zu fassen. Und schließlich finden eine indische Wissenschaftlerin, ein Pianist, eine Schwimm-Europameisterin und ein Nobelpreisträger noch eine ganz eigene Antwort auf die Frage nach dem Glück.
05.05.2011 13:12:58
Mitglied gelöscht
ganz lieben Dank, dass du dir so viel Arbeit hiermit machst - und für die vielen tollen Tipps sowieso ;-)))))))
05.05.2011 18:28:53
Mitglied gelöscht
Ich habe mir auch gerade wieder etwas notiert für "muss ich sehen".
;-)
;-)
08.05.2011 12:21:56
(22297 Beiträge)
ich möcht mich wirklich nicht mit fremden federn schmücken....ich bekomme die email zugesand!!
muß diese aber oft bearbeiten da sie sich nicht ohne weiteres hier reinkopieren lässt.
da sind oft zeichen dabei die nicht "kopierfähig" sind.
Literatur im Fernsehen
Do 19. Mai
20:15 arte Die Geheimnisse von Lissabon (1/6). Das Kind ohne Namen F, P 2010
Portugal, Anfang des 19. Jahrhunderts: Auf einem geistlichen Internat erfährt João, ein junger Waisenknabe ohne Familiennamen, endlich das Rätsel seiner Abstammung. "Die Geheimnisse von Lissabon" nach dem 1854 erschienen Roman "Mistérios de Lisboa" von Camilo Castelo Branco (1825-1890) spielt in Portugal in einer Welt von Adligen und Aristokraten, verschlungen in einem Reigen von Liebe und Hass. Der Filmroman erzählt von turbulenten Abenteuern, unentwegten Schicksalsschlägen, von gewaltigen Gefühlen, großen Leidenschaften und verbotener Liebe. Er führt auf eine Reise durch Portugal, Frankreich und Italien bis nach Brasilien. Der sowohl für das Kino als auch für das Fernsehen produzierte Film erhielt 2010 den Louis-Delluc-Preis als bester Film des Jahres und die Goldene Muschel für die beste Regie in San Sebastián. Auf dem Filmfest in São Paolo wurde er mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.
00:00 mdr Fröhlich lesen. Autoren zu Gast bei Susanne Fröhlich
Frauen auf den Gipfeln und am Ende der Welt das ist der Themenbereich dieser Sendung mit Susanne Fröhlich. Reinhold Messer stellt sein Buch über Bergsteigerinnen vor, Anke Richter ihre Betrachtung über Neuseeland.
Fr 20. Mai
23:15 WDR Das Gesetz bin ich USA 1974
Vince Majestyk ist für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Er hat in Kalifornien eine Gefängnisstrafe verbüßt, bevor er nach Colorado kam, um sich als Melonenfarmer zu versuchen. Spannender Action-Thriller nach einem Roman des namhaften Krimiautors Elmore Leonard (aktuell: Road Dogs) mit einer Paraderolle für Charles Bronson, der sich als cooler Melonenzüchter gegen ein ganzes Gangstersyndikat stellt.
Sa 21. Mai
15:00 Ki.Ka Bibi Blocksberg D 2002
Nach den Büchern von Elfi Donnelly und Motiven von Henriette Piper. "Bibi Blocksberg" hat 2002 als erfolgreichster deutscher Film mehr als 2,2 Millionen Zuschauer ins Kino gelockt. Außerdem erhielt der Film unter anderem folgende Auszeichnungen: Bayerischer Filmpreis 2003, EMIL 2004 an die Bavaria und Produzentin Uschi Reich, Deutscher Filmpreis in Gold für Corinne Harfouch.
So 22. Mai
09:15 3sat Max Frisch was nun?
Melinda Nadj Abonji und Julian Schütt im Gespräch mit Juri Steiner
19:00 Ki.Ka Serienstart: Michael Endes "Jim Knopf"
Zeichentrickserie nach dem Buch von Michael Ende
20:17 arte Homo Faber D, F, GR 1991
Das Drehbuch entstand nach dem gleichnamigen Roman des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Bereits Mitte der 70er Jahre war die Verfilmung des Stoffes Volker Schlöndorff angeboten worden. Der lehnte damals jedoch ab, weil er Schwierigkeiten in der Umsetzung sah. Erst 1988 fand der Roman das Interesse Schlöndorffs, der nach eigenem Bekunden für ihn ein Meisterwerk der europäischen Literatur sei, an dem er nicht vorbeikomme.
22:05 arte Max Frisch Citoyen
Vor 20 Jahren, am 4. April 1991, starb Max Frisch, einer der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. Die Dokumentation untersucht das literarische Werk des Autors unter dem Aspekt seiner Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dabei identifiziert Filmemacher Matthias von Gunten Max Frisch als einen der letzten wahren Intellektuellen seiner Zeit, der im Inland wie im Ausland als prägende Gestalt gilt.
00:20 ZDF ZDF nachtstudio
125 Jahre Auto. Volker Panzer trifft Beat Wyss, Kunsthistoriker und Professor für Kunstwissenschaft, und Matthias Penzel, Autor von »Objekte im Rückspiegel sind oft näher, als man denkt«. Das Auto feiert Geburtstag, befindet sich vielleicht in seinen letzten Zügen, erlebt eine Renaissance mit Strom? Wie auch immer die Antwort über das Auto als Medium, als Prestigeobjekt, als möglicherweise überholungsbedürftiges Artefakt kann man auch intelligent nachdenken.
Mo 23. Mai
23:25 BR LeseZeichen
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Mi 25. Mai
00:30 hr Der nächtliche Lauscher USA 2006
Der sensible Mystery-Krimi nach dem gleichnamigen Roman des US-Bestseller-Autors Armistead Maupin kommt ganz ohne Mord aus und ist dennoch bis zur letzten Minute spannend. Das geschickte Changieren zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, Täuschung und Realität wird auf verblüffende Weise verknüpft mit Themen wie Kindesmissbrauch und Homosexualität. Ganz nebenbei zeigt der angenehm unaufgeregt inszenierte Film, wie Schwule im amerikanischen Alltag nach wie vor Versteck spielen müssen. - Mit Robin Williams
Literatur im Radio
Fr 20. Mai
00:05 Deutschlandfunk Parker - Keiner rennt für immer | Von Richard Stark
Parker erfährt von einer geplanten Bankenfusion in der Kleinstadt Rutherford. Der Umzug des Barvermögens soll mit vier Geldtransportern durchgeführt werden, von denen nur zwei beladen sind. Ein Komplize weiß, welche beiden Transporter geknackt werden müssen, aber Parker zweifelt an der Vertrauenswürdigkeit des Informanten - er hat ein Verhältnis mit der Gattin des Bankdirektors. Außerdem musste Parker zuvor einen Spitzel verschwinden lassen, und nun ist ein Kopfgeldjäger hinter ihm her, der den Verschwundenen sucht. Ein schwieriger Job für Parker, der für Präzision berüchtigt ist, aber auch dafür, dass er keine Kumpel kennt und kein Erbarmen mit Pfuschern.
Sa 21. Mai
20:05 Deutschlandfunk Verbrennungen | Von Wajdi Mouawad
Als Nawal Marwan 60-jährig in Montréal stirbt, hinterlässt sie ihren Kindern Jeanne und Simon zwei Briefe, einen bestimmt für den Vater der Zwillinge, einen für den Bruder der beiden, von dem sie bislang noch niemals gehört hatten. Jeanne nimmt die Suche auf, zögernd folgt ihr schließlich auch Simon auf eine Reise in die Vergangenheit der Mutter und ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land. Nach und nach führt der Weg ins Zentrum des sorgsam gehüteten Geheimnisses ihrer eigenen Herkunft. Nach und nach entdecken sie die eigene von sinnloser Gewalt geprägte Vergangenheit, die alle bisherigen Sicherheiten über den Haufen wirft und sie zu einer neuen Orientierung zwingt. Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer Tragödie von antikem Ausmaß über eine Frau zwischen den Fronten eines Bürgerkriegs.
Mo 23. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Clarimonde | Nach einer Erzählung von Hanns Heinz Ewers
Paris um 1900: Im Zimmer Nr. 7 des kleinen Hotels Stevens erhängt sich ein Handlungsreisender aus der Schweiz. Sieben Tage später nimmt sich in diesem Zimmer ein Artist aus Deutschland das Leben. Auch er stranguliert sich mit der Gardinenschnur am Fensterkreuz. Die Polizei findet weder Spuren noch Abschiedsbriefe. Auf Weisung des Kommissars bezieht ein Schutzmann die Nummer 7. Auch er wird tot am Fensterkreuz gefunden. Bracquemont, Student der Medizin, glaubt, für die tragischen Vorgänge eine Erklärung zu haben. Er bezieht als nächster Gast das Zimmer. Seine Beobachtungen notiert er in einem Tagebuch.
Mi 25. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Alles ausschalten! | Von Julian van Daal
"Der Typ ist tot, Mann." - "Kann ich doch nichts für." - "Du warst doch da." - Eine Prügelei nach der Disko, wegen eines Mädchens. "Wir haben den nur ... Scheiße."
Generation Krisenkinder, alle überfordert. Der eine füttert seinen Vater im Rollstuhl. Der andere sucht Halt bei seiner neuen Freundin, die ein Baby hat, zu dem sie keine Beziehung aufbauen kann. "Alles Ausschalten!" ist der Versuch, die Maskierungen der Jugendlichen aufzubrechen und ihnen jenseits der Schlagzeilen eine zweite, eine innere Stimme zu geben. Beim Berliner Theatertreffen 2010 wählte Deutschlandradio Kultur Julian van Daals Text zum "Theatertext als Hörspiel". Das bedeutet eine Adaption fürs Radio und die Präsentation des Hörspiels beim stückemarkt 2011.
muß diese aber oft bearbeiten da sie sich nicht ohne weiteres hier reinkopieren lässt.
da sind oft zeichen dabei die nicht "kopierfähig" sind.
Literatur im Fernsehen
Do 19. Mai
20:15 arte Die Geheimnisse von Lissabon (1/6). Das Kind ohne Namen F, P 2010
Portugal, Anfang des 19. Jahrhunderts: Auf einem geistlichen Internat erfährt João, ein junger Waisenknabe ohne Familiennamen, endlich das Rätsel seiner Abstammung. "Die Geheimnisse von Lissabon" nach dem 1854 erschienen Roman "Mistérios de Lisboa" von Camilo Castelo Branco (1825-1890) spielt in Portugal in einer Welt von Adligen und Aristokraten, verschlungen in einem Reigen von Liebe und Hass. Der Filmroman erzählt von turbulenten Abenteuern, unentwegten Schicksalsschlägen, von gewaltigen Gefühlen, großen Leidenschaften und verbotener Liebe. Er führt auf eine Reise durch Portugal, Frankreich und Italien bis nach Brasilien. Der sowohl für das Kino als auch für das Fernsehen produzierte Film erhielt 2010 den Louis-Delluc-Preis als bester Film des Jahres und die Goldene Muschel für die beste Regie in San Sebastián. Auf dem Filmfest in São Paolo wurde er mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.
00:00 mdr Fröhlich lesen. Autoren zu Gast bei Susanne Fröhlich
Frauen auf den Gipfeln und am Ende der Welt das ist der Themenbereich dieser Sendung mit Susanne Fröhlich. Reinhold Messer stellt sein Buch über Bergsteigerinnen vor, Anke Richter ihre Betrachtung über Neuseeland.
Fr 20. Mai
23:15 WDR Das Gesetz bin ich USA 1974
Vince Majestyk ist für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Er hat in Kalifornien eine Gefängnisstrafe verbüßt, bevor er nach Colorado kam, um sich als Melonenfarmer zu versuchen. Spannender Action-Thriller nach einem Roman des namhaften Krimiautors Elmore Leonard (aktuell: Road Dogs) mit einer Paraderolle für Charles Bronson, der sich als cooler Melonenzüchter gegen ein ganzes Gangstersyndikat stellt.
Sa 21. Mai
15:00 Ki.Ka Bibi Blocksberg D 2002
Nach den Büchern von Elfi Donnelly und Motiven von Henriette Piper. "Bibi Blocksberg" hat 2002 als erfolgreichster deutscher Film mehr als 2,2 Millionen Zuschauer ins Kino gelockt. Außerdem erhielt der Film unter anderem folgende Auszeichnungen: Bayerischer Filmpreis 2003, EMIL 2004 an die Bavaria und Produzentin Uschi Reich, Deutscher Filmpreis in Gold für Corinne Harfouch.
So 22. Mai
09:15 3sat Max Frisch was nun?
Melinda Nadj Abonji und Julian Schütt im Gespräch mit Juri Steiner
19:00 Ki.Ka Serienstart: Michael Endes "Jim Knopf"
Zeichentrickserie nach dem Buch von Michael Ende
20:17 arte Homo Faber D, F, GR 1991
Das Drehbuch entstand nach dem gleichnamigen Roman des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Bereits Mitte der 70er Jahre war die Verfilmung des Stoffes Volker Schlöndorff angeboten worden. Der lehnte damals jedoch ab, weil er Schwierigkeiten in der Umsetzung sah. Erst 1988 fand der Roman das Interesse Schlöndorffs, der nach eigenem Bekunden für ihn ein Meisterwerk der europäischen Literatur sei, an dem er nicht vorbeikomme.
22:05 arte Max Frisch Citoyen
Vor 20 Jahren, am 4. April 1991, starb Max Frisch, einer der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. Die Dokumentation untersucht das literarische Werk des Autors unter dem Aspekt seiner Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dabei identifiziert Filmemacher Matthias von Gunten Max Frisch als einen der letzten wahren Intellektuellen seiner Zeit, der im Inland wie im Ausland als prägende Gestalt gilt.
00:20 ZDF ZDF nachtstudio
125 Jahre Auto. Volker Panzer trifft Beat Wyss, Kunsthistoriker und Professor für Kunstwissenschaft, und Matthias Penzel, Autor von »Objekte im Rückspiegel sind oft näher, als man denkt«. Das Auto feiert Geburtstag, befindet sich vielleicht in seinen letzten Zügen, erlebt eine Renaissance mit Strom? Wie auch immer die Antwort über das Auto als Medium, als Prestigeobjekt, als möglicherweise überholungsbedürftiges Artefakt kann man auch intelligent nachdenken.
Mo 23. Mai
23:25 BR LeseZeichen
(Themen standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)
Mi 25. Mai
00:30 hr Der nächtliche Lauscher USA 2006
Der sensible Mystery-Krimi nach dem gleichnamigen Roman des US-Bestseller-Autors Armistead Maupin kommt ganz ohne Mord aus und ist dennoch bis zur letzten Minute spannend. Das geschickte Changieren zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, Täuschung und Realität wird auf verblüffende Weise verknüpft mit Themen wie Kindesmissbrauch und Homosexualität. Ganz nebenbei zeigt der angenehm unaufgeregt inszenierte Film, wie Schwule im amerikanischen Alltag nach wie vor Versteck spielen müssen. - Mit Robin Williams
Literatur im Radio
Fr 20. Mai
00:05 Deutschlandfunk Parker - Keiner rennt für immer | Von Richard Stark
Parker erfährt von einer geplanten Bankenfusion in der Kleinstadt Rutherford. Der Umzug des Barvermögens soll mit vier Geldtransportern durchgeführt werden, von denen nur zwei beladen sind. Ein Komplize weiß, welche beiden Transporter geknackt werden müssen, aber Parker zweifelt an der Vertrauenswürdigkeit des Informanten - er hat ein Verhältnis mit der Gattin des Bankdirektors. Außerdem musste Parker zuvor einen Spitzel verschwinden lassen, und nun ist ein Kopfgeldjäger hinter ihm her, der den Verschwundenen sucht. Ein schwieriger Job für Parker, der für Präzision berüchtigt ist, aber auch dafür, dass er keine Kumpel kennt und kein Erbarmen mit Pfuschern.
Sa 21. Mai
20:05 Deutschlandfunk Verbrennungen | Von Wajdi Mouawad
Als Nawal Marwan 60-jährig in Montréal stirbt, hinterlässt sie ihren Kindern Jeanne und Simon zwei Briefe, einen bestimmt für den Vater der Zwillinge, einen für den Bruder der beiden, von dem sie bislang noch niemals gehört hatten. Jeanne nimmt die Suche auf, zögernd folgt ihr schließlich auch Simon auf eine Reise in die Vergangenheit der Mutter und ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land. Nach und nach führt der Weg ins Zentrum des sorgsam gehüteten Geheimnisses ihrer eigenen Herkunft. Nach und nach entdecken sie die eigene von sinnloser Gewalt geprägte Vergangenheit, die alle bisherigen Sicherheiten über den Haufen wirft und sie zu einer neuen Orientierung zwingt. Was wie ein Krimi beginnt, wird zu einer Tragödie von antikem Ausmaß über eine Frau zwischen den Fronten eines Bürgerkriegs.
Mo 23. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Clarimonde | Nach einer Erzählung von Hanns Heinz Ewers
Paris um 1900: Im Zimmer Nr. 7 des kleinen Hotels Stevens erhängt sich ein Handlungsreisender aus der Schweiz. Sieben Tage später nimmt sich in diesem Zimmer ein Artist aus Deutschland das Leben. Auch er stranguliert sich mit der Gardinenschnur am Fensterkreuz. Die Polizei findet weder Spuren noch Abschiedsbriefe. Auf Weisung des Kommissars bezieht ein Schutzmann die Nummer 7. Auch er wird tot am Fensterkreuz gefunden. Bracquemont, Student der Medizin, glaubt, für die tragischen Vorgänge eine Erklärung zu haben. Er bezieht als nächster Gast das Zimmer. Seine Beobachtungen notiert er in einem Tagebuch.
Mi 25. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur Alles ausschalten! | Von Julian van Daal
"Der Typ ist tot, Mann." - "Kann ich doch nichts für." - "Du warst doch da." - Eine Prügelei nach der Disko, wegen eines Mädchens. "Wir haben den nur ... Scheiße."
Generation Krisenkinder, alle überfordert. Der eine füttert seinen Vater im Rollstuhl. Der andere sucht Halt bei seiner neuen Freundin, die ein Baby hat, zu dem sie keine Beziehung aufbauen kann. "Alles Ausschalten!" ist der Versuch, die Maskierungen der Jugendlichen aufzubrechen und ihnen jenseits der Schlagzeilen eine zweite, eine innere Stimme zu geben. Beim Berliner Theatertreffen 2010 wählte Deutschlandradio Kultur Julian van Daals Text zum "Theatertext als Hörspiel". Das bedeutet eine Adaption fürs Radio und die Präsentation des Hörspiels beim stückemarkt 2011.
19.05.2011 19:12:26
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 26. Mai
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thea Dorn im Gespräch mit Alfred Grosser ("Die Freude und der Tod")
Sa 28. Mai
16:50 arte Maurice Nadeau
Der französische Literaturkritiker, Herausgeber und Verleger Maurice Nadeau wurde am 21. Mai 1911 geboren. Sein 1945 erschienenes Buch "Die Geschichte des Surrealismus" gilt noch immer als Standardwerk und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Daneben machte er Autoren wie David Rousset, Malcolm Lowry, Warlam Schalamow, Witold Gombrowicz, Leonardo Sciascia, Walter Benjamin und Georges Perec in Frankreich bekannt. 1953 gründete er die Literaturzeitschrift "Lettres Nouvelles" - 1966 durch "La Quinzaine Littéraire" abgelöst, deren Herausgeber er noch heute ist. Nadeau liebt die Literatur und ihre Autoren. Für ihn sind Bücher lebendige Wesen, Wegbegleiter, die aufrütteln und die Einsamkeit vertreiben - eine Leidenschaft, die er stets mit anderen geteilt hat.
So 29. Mai
12:00 BR Ortheils Oasen oder Wer schreibt, lebt
Wie es dem einst stummen Kind gelang zur Sprache zu finden, um schließlich sogar ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden, davon berichtet dieser Film, der Ortheil zu den Orten seines Lebens begleitet: In den Westerwald, nach Stuttgart, Venedig und Rom.
23:30 Das Erste Druckfrisch
U.a. mit: Peter Kurzeck: "Vorabend" (Stroemfeld), Hannelore Schlaffer: "Die intellektuelle Ehe" (Hanser) und Indra Wussow: "Afrika (Wunderhorn)
Mo 30. Mai
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Siri Hustvedt: "Der Sommer ohne Männer" (Rowohlt), Takkoda: "Famous Faces"(teNeues), Armin Kratzert spricht mit Josef H. Reichholf
über dessen Buch: "Der Ursprung der Schönheit" (C. H. Beck) und Philipp Blom: "Böse Philosophen" (Hanser)
00:15 arte Mexiko - Neue Literaturlandschaften
Mexiko war 2009 Gastland auf der Pariser Buchmesse. ARTE hat sich deshalb auf die Spuren der großen Klassiker begeben - wie Carlos Fuentes oder Fernando del Paso - und der jungen Schriftsteller insbesondere aus dem Norden des Landes, an der Grenze zwischen Wüste, Drogenhandel und Migration.
Di 31. Mai
21:45 BR Ein Ort für die Ewigkeit GB 2008
Die Journalistin Catherine Heathcote arbeitet an einer Dokumentation über die 13-jährige Alison Carter. 1963 verschwand diese in einer kalten Dezembernacht spurlos aus ihrem Heimatdorf Scardale und tauchte nie wieder auf ... - "Ein Ort für die Ewigkeit" von der Bestseller-Autorin Val McDermid wurde 2000 als bester britischer Kriminalroman mit dem Barry Award ausgezeichnet.
Literatur im Radio
Sa 28. Mai
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin | Lesung: Albert Ostermaier
"Gesprächspartner: Friedrich Ani und Matthias Brandt; Moderation: Maike Albath
Er stammt aus München, hat eine Dauerkarte beim FC Bayern und ist einer der produktivsten Schriftsteller seiner Generation: Albert Ostermaier, 1967 geboren, Verfasser von preisgekrönten Theaterstücken, Libretti, acht Lyrikbänden und neuerdings auch erzählerischen Werken. Im Mai kommt sein zweiter Roman ""Schwarze Sonne scheine"" heraus. "
Mo 30. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur The Beat Goes On oder Die Hölderlinakte | Von Joy Markert
Gibt es Neuigkeiten von Hölderlin? Oder warum bestellt Frau Herfort, die ihren Mann sucht, eine Detektivin ausgerechnet zum Hölderlinturm an den Neckar? Die Detektei Ebinger lebt von den Aufträgen betrogener Ehefrauen. Während Cher Ebinger am Neckarufer auf ihre Klientin wartet, wird eine männliche Leiche aus dem Wasser gezogen. Ohne Kopf. Aber das kann nicht der gesuchte Richard Herfort sein, weiß seine Gattin sofort: Richard ist mit einer Studentin durchgebrannt, seine Hölderlin-Forschung war bloß der Anlass für den Seitensprung. Bei den diesbezüglichen Nachforschungen entdeckt Cher Ebinger viele heikle Versuchungen. Dreh- und Angelpunkt ist eine Hölderlinakte, auf die alle heiß sind.
Di 31. Mai
19:30 Deutschlandradio Kultur Hälfte des Schriftstellerlebens. Deutsche Autoren um die 50 ziehen Zwischenbilanz | Von Jörg Plath
Einst junger deutscher Literat und personifizierte Hoffnung, jetzt in den sogenannten besten Jahren und, wie es so schön heißt, auf der Höhe der Schaffenskraft? Was heißt es, Künstler oder Künstlerin um die 50 zu sein? Hat man das werden wollen? Was wollte man eigentlich? Ist das erreicht? Welche Bücher kommen noch? Schreibt man jetzt anders? Und wie? Wilder? Ruhiger? Altern die Figuren mit dem Autor? Ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt für Memoiren und eine Autobiografie? Oder bleibt man besser bei seinen Leisten, bei Erzählungen und mehr oder weniger dicken Romanen? Würde man die frühen Bücher noch einmal schreiben wollen, genau so oder anders? Könnte man überhaupt noch einmal so wie damals? Gibt es vielleicht eine Alterskunst? Das sind so Fragen ...
Di 31. Mai
20:10 Deutschlandfunk Souterrain | Von Josep M. Benet i Jornet
Ein Mann sucht nach seiner Frau, die ihn verlassen hat. In einem kleinen Provinzort findet er das Haus mit vermauertem Souterrain, in dem er seine verschwundene Frau vermutet. Der Besitzer des Hauses zeigt sich hilfsbereit und entwickelt als Psychologe ein professionelles Interesse an der Geschichte. Aus dem höflichen Gespräch wird jedoch bald eine gefährliche Konfrontation. Der Ehemann verdächtigt den Psychologen krimineller Praktiken und gerät zugleich selbst unter Druck, weil der andere etwas über seinen Auslandseinsatz zu wissen scheint.
Do 26. Mai
23:45 SWR Literatur im Foyer
Thea Dorn im Gespräch mit Alfred Grosser ("Die Freude und der Tod")
Sa 28. Mai
16:50 arte Maurice Nadeau
Der französische Literaturkritiker, Herausgeber und Verleger Maurice Nadeau wurde am 21. Mai 1911 geboren. Sein 1945 erschienenes Buch "Die Geschichte des Surrealismus" gilt noch immer als Standardwerk und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Daneben machte er Autoren wie David Rousset, Malcolm Lowry, Warlam Schalamow, Witold Gombrowicz, Leonardo Sciascia, Walter Benjamin und Georges Perec in Frankreich bekannt. 1953 gründete er die Literaturzeitschrift "Lettres Nouvelles" - 1966 durch "La Quinzaine Littéraire" abgelöst, deren Herausgeber er noch heute ist. Nadeau liebt die Literatur und ihre Autoren. Für ihn sind Bücher lebendige Wesen, Wegbegleiter, die aufrütteln und die Einsamkeit vertreiben - eine Leidenschaft, die er stets mit anderen geteilt hat.
So 29. Mai
12:00 BR Ortheils Oasen oder Wer schreibt, lebt
Wie es dem einst stummen Kind gelang zur Sprache zu finden, um schließlich sogar ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden, davon berichtet dieser Film, der Ortheil zu den Orten seines Lebens begleitet: In den Westerwald, nach Stuttgart, Venedig und Rom.
23:30 Das Erste Druckfrisch
U.a. mit: Peter Kurzeck: "Vorabend" (Stroemfeld), Hannelore Schlaffer: "Die intellektuelle Ehe" (Hanser) und Indra Wussow: "Afrika (Wunderhorn)
Mo 30. Mai
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Siri Hustvedt: "Der Sommer ohne Männer" (Rowohlt), Takkoda: "Famous Faces"(teNeues), Armin Kratzert spricht mit Josef H. Reichholf
über dessen Buch: "Der Ursprung der Schönheit" (C. H. Beck) und Philipp Blom: "Böse Philosophen" (Hanser)
00:15 arte Mexiko - Neue Literaturlandschaften
Mexiko war 2009 Gastland auf der Pariser Buchmesse. ARTE hat sich deshalb auf die Spuren der großen Klassiker begeben - wie Carlos Fuentes oder Fernando del Paso - und der jungen Schriftsteller insbesondere aus dem Norden des Landes, an der Grenze zwischen Wüste, Drogenhandel und Migration.
Di 31. Mai
21:45 BR Ein Ort für die Ewigkeit GB 2008
Die Journalistin Catherine Heathcote arbeitet an einer Dokumentation über die 13-jährige Alison Carter. 1963 verschwand diese in einer kalten Dezembernacht spurlos aus ihrem Heimatdorf Scardale und tauchte nie wieder auf ... - "Ein Ort für die Ewigkeit" von der Bestseller-Autorin Val McDermid wurde 2000 als bester britischer Kriminalroman mit dem Barry Award ausgezeichnet.
Literatur im Radio
Sa 28. Mai
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin | Lesung: Albert Ostermaier
"Gesprächspartner: Friedrich Ani und Matthias Brandt; Moderation: Maike Albath
Er stammt aus München, hat eine Dauerkarte beim FC Bayern und ist einer der produktivsten Schriftsteller seiner Generation: Albert Ostermaier, 1967 geboren, Verfasser von preisgekrönten Theaterstücken, Libretti, acht Lyrikbänden und neuerdings auch erzählerischen Werken. Im Mai kommt sein zweiter Roman ""Schwarze Sonne scheine"" heraus. "
Mo 30. Mai
21:33 Deutschlandradio Kultur The Beat Goes On oder Die Hölderlinakte | Von Joy Markert
Gibt es Neuigkeiten von Hölderlin? Oder warum bestellt Frau Herfort, die ihren Mann sucht, eine Detektivin ausgerechnet zum Hölderlinturm an den Neckar? Die Detektei Ebinger lebt von den Aufträgen betrogener Ehefrauen. Während Cher Ebinger am Neckarufer auf ihre Klientin wartet, wird eine männliche Leiche aus dem Wasser gezogen. Ohne Kopf. Aber das kann nicht der gesuchte Richard Herfort sein, weiß seine Gattin sofort: Richard ist mit einer Studentin durchgebrannt, seine Hölderlin-Forschung war bloß der Anlass für den Seitensprung. Bei den diesbezüglichen Nachforschungen entdeckt Cher Ebinger viele heikle Versuchungen. Dreh- und Angelpunkt ist eine Hölderlinakte, auf die alle heiß sind.
Di 31. Mai
19:30 Deutschlandradio Kultur Hälfte des Schriftstellerlebens. Deutsche Autoren um die 50 ziehen Zwischenbilanz | Von Jörg Plath
Einst junger deutscher Literat und personifizierte Hoffnung, jetzt in den sogenannten besten Jahren und, wie es so schön heißt, auf der Höhe der Schaffenskraft? Was heißt es, Künstler oder Künstlerin um die 50 zu sein? Hat man das werden wollen? Was wollte man eigentlich? Ist das erreicht? Welche Bücher kommen noch? Schreibt man jetzt anders? Und wie? Wilder? Ruhiger? Altern die Figuren mit dem Autor? Ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt für Memoiren und eine Autobiografie? Oder bleibt man besser bei seinen Leisten, bei Erzählungen und mehr oder weniger dicken Romanen? Würde man die frühen Bücher noch einmal schreiben wollen, genau so oder anders? Könnte man überhaupt noch einmal so wie damals? Gibt es vielleicht eine Alterskunst? Das sind so Fragen ...
Di 31. Mai
20:10 Deutschlandfunk Souterrain | Von Josep M. Benet i Jornet
Ein Mann sucht nach seiner Frau, die ihn verlassen hat. In einem kleinen Provinzort findet er das Haus mit vermauertem Souterrain, in dem er seine verschwundene Frau vermutet. Der Besitzer des Hauses zeigt sich hilfsbereit und entwickelt als Psychologe ein professionelles Interesse an der Geschichte. Aus dem höflichen Gespräch wird jedoch bald eine gefährliche Konfrontation. Der Ehemann verdächtigt den Psychologen krimineller Praktiken und gerät zugleich selbst unter Druck, weil der andere etwas über seinen Auslandseinsatz zu wissen scheint.
26.05.2011 11:39:53
(22297 Beiträge)
Do 02. Juni
20:15 rbb Der letzte Patriarch (Teil 1+2) D 2010
Marzipanfabrikant Konrad Hansen will mehr Zeit für sich und seine dritte Ehefrau, die deutlich jüngere Valerie. Völlig überraschend übergibt er die Führung der Firma seinem jüngsten Sohn Lars und übergeht dabei den pflichtbewussten Sven... Mit Mario Adorf und Hannelore Elsner, nach einem Buch von Brigitte Blobel
23:30 rbb Nora Roberts - Im Licht des Vergessens USA 2009
Romantischer Thriller mit Emilie de Ravin (bekannt aus der Kultserie "Lost") als junge Polizistin, die von einem rachsüchtigen Psychopathen in die Enge getrieben wird, der nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben zerstören will. - Verfilmung nach dem Romanen der amerikanischen Bestsellerautorin Nora Roberts.
00:05 Das Erste In den Schuhen des Fischers USA 1968
Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, wird nach 20-jähriger politischer Gefangenschaft aus einem sibirischen Arbeitslager entlassen und darf in den Vatikanstaat ausreisen. Als später ein neuer Papst gewählt werden muss, fällt die Wahl überraschend auf ihn. Kyril bringt seine ganze Menschlichkeit in das höchste Kirchenamt ein und bewährt sich in einer schwierigen Situation als Mittler zwischen China und der Sowjetunion, indem er durch einen beispielhaften Entschluss zur Erhaltung des bedrohten Weltfriedens beiträgt. - Anthony Quinn spielt die Hauptrolle in dieser eindrucksvollen Verfilmung eines Bestsellers von Morris L. West, mit der Das Erste eine fünfteilige Reihe zu Quinns 10. Todestag startet.
Sa 04. Juni
13:40 WDR Der Ruhm meines Vaters F 1990
Die Kindheitserinnerungen des Schriftstellers Marcel Pagnol waren die Grundlage für diese ebenso amüsante wie rührende Familiengeschichte. - Im Anschluss Teil 2: "Das Schloss meiner Mutter"
23:55 BR Handbuch der Liebe I 2005
In einem Tonstudio liest eine junge Frau Kapitel aus dem Buch "Handbuch der Liebe" vor, einem Bestseller-Ratgeber, der als Hörbuch herausgebracht werden soll. Währenddessen ereignen sich unterschiedliche Liebesgeschichten.
So 05. Juni
13:15 Kika quergelesen
Das Büchermagazin für Kinder: Wie sollen sich die jungen Leser und deren Eltern in dem riesigen Bücherangebot zurechtfinden? Für welches Buch lohnt es sich, sein Taschengeld auszugeben? Was kann die Verwandtschaft verschenken?
22:00 3sat Donna Leon - Venedig
Die Lagunenstadt Venedig spielt eine wichtige Rolle im Leben der amerikanischen Autorin Donna Leon. Nicht nur, dass sie seit 1981 dort lebt, Venedig ist auch der Schauplatz ihrer Krimis, die seit ihrem Erstlingsroman "Venezianisches Finale", 1993 in deutscher Sprache erschienen, die Beststeller-Listen krönen. Donna Leon präsentiert in dem Film aus der Reihe "Inter-City Spezial" ihr ganz persönliches Venedig.
Mo 06. Juni
20:15 arte Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins USA 1987
Prag in den 60er Jahren: Die junge Teresa verliebt sich Hals über Kopf in Tomas, einen Arzt. Sie folgt ihm nach Prag, zieht bei ihm ein. Er liebt sie, hat aber dennoch zahlreiche Affären mit anderen Frauen, vor allem mit seiner besten Freundin Sabina. Doch die politischen Unruhen im Land lassen Beziehungsprobleme bald in den Hintergrund treten ... Verfilmung des Romans von Milan Kundera.
23:25 BR LeseZeichen
Mit Michael Ziegelwagner: Café Anschluß (Atrium), Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten fünf (Ullstein), Richard Wagner: Belüge mich (Aufbau), Julia Benkert spricht mit Marc Buhl über dessen Buch: Das Paradies des August Engelhardt"(Eichborn) und einem Bericht über den Büchner-Preis für Friedrich Christian Delius
Di 07. Juni
00:20 Das Erste Der Glöckner von Notre-Dame F 1956
Anthony Quinn und Gina Lollobrigida spielen die Hauptrollen in Jean Delannoys Verfilmung des berühmten Romans von Victor Hugo, dessen Schauplatz das mittelalterliche Paris ist.
Literatur im Radio
Sa 04. Juni
20:05 Deutschlandfunk Veit | Von Thomas Harlan
"Veit" ist ebenso Höhepunkt wie Abschluss des Werks von Thomas Harlan. Der im Oktober vergangenen Jahres verstorbene Schriftsteller, Filmemacher, politische Aktivist und Nazijäger setzt sich in diesem in vier Tagen im Frühjahr 2010 rauschhaft diktierten Text mit seinem Vater auseinander - dem berüchtigten Erfolgsregisseur Veit Harlan, dessen Machwerk "Jud Süß" exemplarisch für die antisemitische Hetze der Nazis steht und der nach 1945 nahezu unbehelligt weiter Filme drehen konnte.
So 05. Juni
18:30 Deutschlandradio Kultur Die Falle oder Die Studenten sind nicht an allem schuld | Hörstück für Sprecher, Geräusche und Musik von Peter O. Chotjewitz
In dem anlässlich seiner Ursendung heftig umstrittenen Hörstück macht der damals 34-jährige Verfasser den Versuch, das heiße Thema der Demonstrationen gegen den Krieg in Vietnam und gegen den Schah-Besuch in Berlin mit radiophonen Mitteln darzustellen. Weitgehend authentisches Sprachmaterial verteilt er auf drei Sprechergruppen: Bürger, Demonstranten und Polizisten. Hinzutretende Einzelstimmen erfüllen die Funktion von Fragern, Befragten und Kommentatoren.
Di 07. Juni
19:15 Deutschlandfunk Abtrünniger und Träumer. Milovan Djilas - Wanderer zwischen Literatur und Politik | Von Klaus Liebe
Er war eine der bedeutendsten Figuren des Kommunismus: Milovan Djilas, der Partisanenführer aus den Bergen Montenegros, einer von Titos engsten Vertrauten, der ehemalige Vizepräsident Jugoslawiens. Vor 100 Jahren, im Juni 1911, wurde er geboren. Macht hat ihn nie interessiert, wohl aber der Kampf, die Suche nach der Wahrheit, nach der eigentlichen Bestimmung des Menschen. Anfang der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts begann er erst in einer Artikelserie, dann in seinem Weltbestseller "Die neue Klasse", mit dem dogmatischen Kommunismus abzurechnen. Titos Antwort war hart: Djilas musste fast zehn Jahre im Gefängnis verbringen, eine Haft, die ihn nur stärkte und in der er zum Dichter reifte. Seine Bücher weisen ihn als bedeutenden Romancier aus, als Chronisten insbesondere seiner Heimat Montenegro. Er war stets auf der Suche nach der Wahrheit, der er leidenschaftlich in der Geschichte, in den Mythen des alten Balkans nachforschte.
Di 07. Juni
20:10 Deutschlandfunk Hymnen an die Nacht | Von Novalis
Mit den Augen eines Geistersehers hat Novalis im Herbst des Todesjahres seiner Verlobten Sophie 1797 mit der Niederschrift der Verse seiner "Hymnen an die Nacht" begonnen, deren Prosafassung 1800 in der Literaturzeitschrift "Athenäum" erschienen ist. Mystische Visionen von der Nacht beschwören die Grenze zwischen Leben und Tod jenseits vom Tage, Licht und Bewusstsein. Wie der Tod ist für Novalis die Nacht "das romantisierende Prinzip des Lebens".
20:15 rbb Der letzte Patriarch (Teil 1+2) D 2010
Marzipanfabrikant Konrad Hansen will mehr Zeit für sich und seine dritte Ehefrau, die deutlich jüngere Valerie. Völlig überraschend übergibt er die Führung der Firma seinem jüngsten Sohn Lars und übergeht dabei den pflichtbewussten Sven... Mit Mario Adorf und Hannelore Elsner, nach einem Buch von Brigitte Blobel
23:30 rbb Nora Roberts - Im Licht des Vergessens USA 2009
Romantischer Thriller mit Emilie de Ravin (bekannt aus der Kultserie "Lost") als junge Polizistin, die von einem rachsüchtigen Psychopathen in die Enge getrieben wird, der nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben zerstören will. - Verfilmung nach dem Romanen der amerikanischen Bestsellerautorin Nora Roberts.
00:05 Das Erste In den Schuhen des Fischers USA 1968
Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, wird nach 20-jähriger politischer Gefangenschaft aus einem sibirischen Arbeitslager entlassen und darf in den Vatikanstaat ausreisen. Als später ein neuer Papst gewählt werden muss, fällt die Wahl überraschend auf ihn. Kyril bringt seine ganze Menschlichkeit in das höchste Kirchenamt ein und bewährt sich in einer schwierigen Situation als Mittler zwischen China und der Sowjetunion, indem er durch einen beispielhaften Entschluss zur Erhaltung des bedrohten Weltfriedens beiträgt. - Anthony Quinn spielt die Hauptrolle in dieser eindrucksvollen Verfilmung eines Bestsellers von Morris L. West, mit der Das Erste eine fünfteilige Reihe zu Quinns 10. Todestag startet.
Sa 04. Juni
13:40 WDR Der Ruhm meines Vaters F 1990
Die Kindheitserinnerungen des Schriftstellers Marcel Pagnol waren die Grundlage für diese ebenso amüsante wie rührende Familiengeschichte. - Im Anschluss Teil 2: "Das Schloss meiner Mutter"
23:55 BR Handbuch der Liebe I 2005
In einem Tonstudio liest eine junge Frau Kapitel aus dem Buch "Handbuch der Liebe" vor, einem Bestseller-Ratgeber, der als Hörbuch herausgebracht werden soll. Währenddessen ereignen sich unterschiedliche Liebesgeschichten.
So 05. Juni
13:15 Kika quergelesen
Das Büchermagazin für Kinder: Wie sollen sich die jungen Leser und deren Eltern in dem riesigen Bücherangebot zurechtfinden? Für welches Buch lohnt es sich, sein Taschengeld auszugeben? Was kann die Verwandtschaft verschenken?
22:00 3sat Donna Leon - Venedig
Die Lagunenstadt Venedig spielt eine wichtige Rolle im Leben der amerikanischen Autorin Donna Leon. Nicht nur, dass sie seit 1981 dort lebt, Venedig ist auch der Schauplatz ihrer Krimis, die seit ihrem Erstlingsroman "Venezianisches Finale", 1993 in deutscher Sprache erschienen, die Beststeller-Listen krönen. Donna Leon präsentiert in dem Film aus der Reihe "Inter-City Spezial" ihr ganz persönliches Venedig.
Mo 06. Juni
20:15 arte Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins USA 1987
Prag in den 60er Jahren: Die junge Teresa verliebt sich Hals über Kopf in Tomas, einen Arzt. Sie folgt ihm nach Prag, zieht bei ihm ein. Er liebt sie, hat aber dennoch zahlreiche Affären mit anderen Frauen, vor allem mit seiner besten Freundin Sabina. Doch die politischen Unruhen im Land lassen Beziehungsprobleme bald in den Hintergrund treten ... Verfilmung des Romans von Milan Kundera.
23:25 BR LeseZeichen
Mit Michael Ziegelwagner: Café Anschluß (Atrium), Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten fünf (Ullstein), Richard Wagner: Belüge mich (Aufbau), Julia Benkert spricht mit Marc Buhl über dessen Buch: Das Paradies des August Engelhardt"(Eichborn) und einem Bericht über den Büchner-Preis für Friedrich Christian Delius
Di 07. Juni
00:20 Das Erste Der Glöckner von Notre-Dame F 1956
Anthony Quinn und Gina Lollobrigida spielen die Hauptrollen in Jean Delannoys Verfilmung des berühmten Romans von Victor Hugo, dessen Schauplatz das mittelalterliche Paris ist.
Literatur im Radio
Sa 04. Juni
20:05 Deutschlandfunk Veit | Von Thomas Harlan
"Veit" ist ebenso Höhepunkt wie Abschluss des Werks von Thomas Harlan. Der im Oktober vergangenen Jahres verstorbene Schriftsteller, Filmemacher, politische Aktivist und Nazijäger setzt sich in diesem in vier Tagen im Frühjahr 2010 rauschhaft diktierten Text mit seinem Vater auseinander - dem berüchtigten Erfolgsregisseur Veit Harlan, dessen Machwerk "Jud Süß" exemplarisch für die antisemitische Hetze der Nazis steht und der nach 1945 nahezu unbehelligt weiter Filme drehen konnte.
So 05. Juni
18:30 Deutschlandradio Kultur Die Falle oder Die Studenten sind nicht an allem schuld | Hörstück für Sprecher, Geräusche und Musik von Peter O. Chotjewitz
In dem anlässlich seiner Ursendung heftig umstrittenen Hörstück macht der damals 34-jährige Verfasser den Versuch, das heiße Thema der Demonstrationen gegen den Krieg in Vietnam und gegen den Schah-Besuch in Berlin mit radiophonen Mitteln darzustellen. Weitgehend authentisches Sprachmaterial verteilt er auf drei Sprechergruppen: Bürger, Demonstranten und Polizisten. Hinzutretende Einzelstimmen erfüllen die Funktion von Fragern, Befragten und Kommentatoren.
Di 07. Juni
19:15 Deutschlandfunk Abtrünniger und Träumer. Milovan Djilas - Wanderer zwischen Literatur und Politik | Von Klaus Liebe
Er war eine der bedeutendsten Figuren des Kommunismus: Milovan Djilas, der Partisanenführer aus den Bergen Montenegros, einer von Titos engsten Vertrauten, der ehemalige Vizepräsident Jugoslawiens. Vor 100 Jahren, im Juni 1911, wurde er geboren. Macht hat ihn nie interessiert, wohl aber der Kampf, die Suche nach der Wahrheit, nach der eigentlichen Bestimmung des Menschen. Anfang der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts begann er erst in einer Artikelserie, dann in seinem Weltbestseller "Die neue Klasse", mit dem dogmatischen Kommunismus abzurechnen. Titos Antwort war hart: Djilas musste fast zehn Jahre im Gefängnis verbringen, eine Haft, die ihn nur stärkte und in der er zum Dichter reifte. Seine Bücher weisen ihn als bedeutenden Romancier aus, als Chronisten insbesondere seiner Heimat Montenegro. Er war stets auf der Suche nach der Wahrheit, der er leidenschaftlich in der Geschichte, in den Mythen des alten Balkans nachforschte.
Di 07. Juni
20:10 Deutschlandfunk Hymnen an die Nacht | Von Novalis
Mit den Augen eines Geistersehers hat Novalis im Herbst des Todesjahres seiner Verlobten Sophie 1797 mit der Niederschrift der Verse seiner "Hymnen an die Nacht" begonnen, deren Prosafassung 1800 in der Literaturzeitschrift "Athenäum" erschienen ist. Mystische Visionen von der Nacht beschwören die Grenze zwischen Leben und Tod jenseits vom Tage, Licht und Bewusstsein. Wie der Tod ist für Novalis die Nacht "das romantisierende Prinzip des Lebens".
02.06.2011 08:53:42
(12613 Beiträge)
Heute: 23:45 Uhr Südwest: Literatur im Foyer
Thea Dorn unterhält sich mit Peter Härtling und Rüdiger Safranski
Wiederholung 19. Juni um 10.15 Uhr in 3sat
Thea Dorn unterhält sich mit Peter Härtling und Rüdiger Safranski
Wiederholung 19. Juni um 10.15 Uhr in 3sat
16.06.2011 15:08:20
(22572 Beiträge)
bald kommt mal wieder die BBC-Verfilmung von Sinn und Sinnlichkeit bei 3-sat
16.06.2011 15:17:02
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 16. Juni
23:35 mdr Fröhlich lesen. Autoren zu Gast bei Susanne Fröhlich
Mit Jörg Thadeusz: "Die Sopranistin" und Toni Feller: "Das Gesicht des Todes"
23:45 SWR Literatur im Foyer
Deutsche Romantik in Philosophie und Musik - Thea Dorn im Gespräch mit Peter Härtling und Rüdiger Safranski
Sa 18. Juni
00:00 WDR Die Liebe in den Zeiten der Cholera USA 2007
Javier Bardem ("No Country for Old Men") und Giovanna Mezziogiorno ("Ein letzter Kuss") schmachten leidenschaftlich in Mike Newells kongenialer Adaption des weltberühmten Romans aus der Feder des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Die schönste Liebesgeschichte der Weltliteratur wurde vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit großem Aufwand verfilmt.
So 19. Juni
12:00 BR An der Straße von Gibraltar. Mit Tahar Ben Jalloun in Marokko
Eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt ist der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun. Er ist einer der erfolgreichsten, zugleich politisch engagierten Schriftsteller des Maghreb. In seinem Film folgt Peter Goedel der plastischen Erzählweise Ben Jellouns und führt uns in ein Land von mehr als tausend und einer Nacht, ein Land des Aufbruchs, der Fragen, der sinnlichen Schönheit.
14:30 3sat Hotel Shanghai D 1996
Shanghai, 1937: Helen Russell, angeblich eine russische Aristokratin mit bewegter Vergangenheit, und ihr alkoholsüchtiger Ehemann Bobby steigen im ""Hotel Shanghai"" ab. Shanghai wird von Unruhen erschüttert. Japanische Kriegsschiffe nähern sich der Küste. Im Ausländerviertel begrüßt man die Ankunft der Neulinge als willkommene Ablenkung von den immer greifbarer werdenden Spannungen. Und während Bobby Russell Nacht für Nacht mit dem hoffnungslos in Helen Verliebten Bar-Pianisten Kurt Planke in den Opiumhöhlen versackt, beginnt Helen eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit dem amerikanischen Reporter Frank Taylor, den die chinesischen Behörden wegen seiner kritischen Berichte mit Argwohn und Nervosität beobachten.
Erster Teil der zweiteiligen Literaturverfilmung nach dem Buch "Hotel Shanghai" von Bestsellerautorin Vicki Baum. Den zweiten Teil zeigt 3sat am 26. Juni ebenfalls um 14.30 Uhr.
20:15 arte Sinn und Sinnlichkeit GB 2008
Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihres Vaters werden die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood aus ihrem elterlichen Haus vertrieben. Aus scheint der Traum von standesgemäßen Heiratskandidaten und einem sorglosen Leben. Werden die beiden Schwestern ihr Glück finden? ARTE zeigt die Neuverfilmung des bekannten Jane Austen-Romans.
22:50 arte Dr. Book - Die Sprechstunde für Literaturklassiker
Hand aufs Herz - wann haben Sie Ihren letzten Klassiker zur Hand genommen? Klar, jeder kennt ungefähr die Titel, hat den Namen der Autoren schon einmal gehört und weiß grob, worum es geht. Aber was ist der eigentliche Inhalt? Wer sind die Protagonisten? Was steht auf dem Spiel? Wer ist der Autor? Was macht ihn heute noch lesenwert? - Ein Fall für Dr. Book! In der ersten Folge untersucht Dr. Book unter Assistenz der Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg den Weltklassiker "Verstand und Gefühl" der britischen Schriftstellerin Jane Austen aus dem Jahr 1811. Dieser Roman ist eines der ersten Werke der Literatur, das ganz den weiblichen Blickwinkel einnimmt. Stilistisch auf der Schwelle zwischen Klassik und Romantik erarbeitete Austen mit dem ungleichen Schwesternpaar Elinor und Marianne Dashwood Lebensentwürfe, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
23:30 Das Erste Gefährliche Liebschaften USA, GB 1989
"Gefährliche Liebschaften", Stephen Frears' meisterhafte Verfilmung des berühmten Romans von Choderlos de Laclos, wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. Die Hauptrollen spielen Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer.
Mo 20. Juni
22:50 mdr Glück im Hinterhaus DDR 1980
Der gut situierte Bibliothekar Karl Erp führt seit Jahren eine langweilige Ehe. Die Liebe zu seiner jungen Praktikantin Fräulein Broder reißt ihn aus der Lethargie. Er sagt seiner Frau Elisabeth, dass zwischen ihnen nie Liebe gewesen sei und zieht zu Fräulein Broder. Von deren Mutter zur Rede gestellt, verspricht er die Scheidung und spätere Hochzeit mit ihrer Tochter. Doch der Auftrieb, den Karls Elan durch die neue Beziehung bekommen hat, erlischt im bescheidenen Alltag. Er bringt nicht die Kraft auf, ein neues Leben zu beginnen, sehnt sich nach der alten Bequemlichkeit zurück. - Drehbuch: Ulrich Plenzdorf, nach dem Roman "Buridans Esel" von Günter de Bruyn
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Michail Chodorkowski: "Briefe aus dem Gefängnis" (Knaus), Klaus Harpprecht: "Arletty und ihr deutscher Offizier" (S. Fischer), Armin Kratzert spricht mit Keto von Waberer über deren Buch: "Seltsame Vögel fliegen vorbei" (Berlin) und Hannelore Elsner: "Im Überschwang" (Kiepenheuer & Witsch)
Literatur im Radio
Sa 18. Juni
20:05 Deutschlandfunk Seelandschaft mit Pocahontas | Von Arno Schmidt
Arno Schmidts Roman "Seelandschaft mit Pocahontas" erschien 1955 zunächst in der Zeitschrift Text und Kritik und brachte Alfred Andersch eine Strafanzeige wegen Pornografie ein. Das sagt mehr über die deutsche Befindlichkeit der 50er-Jahre als über die Erzählung. Die Geschichte einer spontanen und flüchtigen Sommerliebe in der niedersächsischen Seelandschaft am Dümmer erzählt von der Suche nach einem neuen Lebensanfang in der Nachkriegszeit. Der Ich-Erzähler Joachim, ein mittelloser Schriftsteller, und Erich Kendziak, ein Malermeister, knattern mit dem Motorrad ins Oldenburgische - eben dorthin waren Arno und Alice Schmidt im Juni 1953 selbst gefahren - zwecks sommerlicher Erholung.
So 19. Juni
14:05 Deutschlandradio Kultur Als Hitler das rosa Kaninchen stahl | Kinderhörspiel von Christine Nagel nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Mo 20. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Mittsommermord (1/2) | Von Henning Mankell
Nach einer Mittsommernachtsfeier werden drei Jugendliche vermisst. Kommissar Wallander glaubt nicht an ein Verbrechen. Noch weiß er nicht, dass im Wald Schüsse gefallen sind. Erst als er seinen geschätzten Kollegen Svedberg mit zwei Kopfschüssen brutal ermordet findet und in dessen Wohnung ein Foto von der Mittsommernachtsparty entdeckt, stellen sich quälende Fragen. In einem Naturschutzgebiet werden die Leichen der vermissten Jugendlichen gefunden. Wallander sucht das Mädchen Isa auf, die wegen einer Krankheit nicht an der Feier teilgenommen hatte. Nach einem Selbstmordversuch versteckt sich Isa in einem Ferienhaus.
Di 21. Juni
19:30 Deutschlandradio Kultur Tanger ohne Paul Bowles. Die marokkanische Literatur im Wandel | Von Stefan May
Die Stadt ist glatt: viel spiegelndes Glas, Beton, dazwischen konzentriertes Wirtschaften. Reichlich Raum für den Blick zurück oder für Kultur und Kreativität lässt das moderne Tanger nicht. Und doch war die Hafenstadt vor wenigen Jahrzehnten Muse für den amerikanischen Schriftsteller Paul Bowles und eine Generation junger Autoren, die er groß gemacht hat. Sie konnten Tanger aber nicht dauerhaft den Stempel ihrer Literatur aufdrücken: Mohamed Mrabet lebt heute vornehmlich als Maler außerhalb der Stadt, Mohamed Choukri ist tot, Driss ben Hamed Charhadis' Spuren haben sich in den USA verloren. Sie schrieben über den Hunger, die Not und die Armut in Tanger. Abdeslam at-Talill, Übersetzer und Autor aus dem Tanger unserer Tage, wirkt müde: Seine Themen sind die Migration, das soziale Gefälle in der Stadt und deren Identitätsverlust. Aber wie kann eine neue Identität im Schreiben entstehen, wie kann sich Literatur dauerhaft behaupten in einem Land, wo nach wie vor die Hälfte der Menschen nicht lesen und schreiben kann? Buchhändler, Verleger, Autoren und Intellektuelle bestimmen Rolle und Bedeutung des modernen Buches im Königreich Marokko - in der ungewissen Zeit der Umbrüche in Nordafrika.
Do 16. Juni
23:35 mdr Fröhlich lesen. Autoren zu Gast bei Susanne Fröhlich
Mit Jörg Thadeusz: "Die Sopranistin" und Toni Feller: "Das Gesicht des Todes"
23:45 SWR Literatur im Foyer
Deutsche Romantik in Philosophie und Musik - Thea Dorn im Gespräch mit Peter Härtling und Rüdiger Safranski
Sa 18. Juni
00:00 WDR Die Liebe in den Zeiten der Cholera USA 2007
Javier Bardem ("No Country for Old Men") und Giovanna Mezziogiorno ("Ein letzter Kuss") schmachten leidenschaftlich in Mike Newells kongenialer Adaption des weltberühmten Romans aus der Feder des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Die schönste Liebesgeschichte der Weltliteratur wurde vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit großem Aufwand verfilmt.
So 19. Juni
12:00 BR An der Straße von Gibraltar. Mit Tahar Ben Jalloun in Marokko
Eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt ist der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun. Er ist einer der erfolgreichsten, zugleich politisch engagierten Schriftsteller des Maghreb. In seinem Film folgt Peter Goedel der plastischen Erzählweise Ben Jellouns und führt uns in ein Land von mehr als tausend und einer Nacht, ein Land des Aufbruchs, der Fragen, der sinnlichen Schönheit.
14:30 3sat Hotel Shanghai D 1996
Shanghai, 1937: Helen Russell, angeblich eine russische Aristokratin mit bewegter Vergangenheit, und ihr alkoholsüchtiger Ehemann Bobby steigen im ""Hotel Shanghai"" ab. Shanghai wird von Unruhen erschüttert. Japanische Kriegsschiffe nähern sich der Küste. Im Ausländerviertel begrüßt man die Ankunft der Neulinge als willkommene Ablenkung von den immer greifbarer werdenden Spannungen. Und während Bobby Russell Nacht für Nacht mit dem hoffnungslos in Helen Verliebten Bar-Pianisten Kurt Planke in den Opiumhöhlen versackt, beginnt Helen eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit dem amerikanischen Reporter Frank Taylor, den die chinesischen Behörden wegen seiner kritischen Berichte mit Argwohn und Nervosität beobachten.
Erster Teil der zweiteiligen Literaturverfilmung nach dem Buch "Hotel Shanghai" von Bestsellerautorin Vicki Baum. Den zweiten Teil zeigt 3sat am 26. Juni ebenfalls um 14.30 Uhr.
20:15 arte Sinn und Sinnlichkeit GB 2008
Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihres Vaters werden die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood aus ihrem elterlichen Haus vertrieben. Aus scheint der Traum von standesgemäßen Heiratskandidaten und einem sorglosen Leben. Werden die beiden Schwestern ihr Glück finden? ARTE zeigt die Neuverfilmung des bekannten Jane Austen-Romans.
22:50 arte Dr. Book - Die Sprechstunde für Literaturklassiker
Hand aufs Herz - wann haben Sie Ihren letzten Klassiker zur Hand genommen? Klar, jeder kennt ungefähr die Titel, hat den Namen der Autoren schon einmal gehört und weiß grob, worum es geht. Aber was ist der eigentliche Inhalt? Wer sind die Protagonisten? Was steht auf dem Spiel? Wer ist der Autor? Was macht ihn heute noch lesenwert? - Ein Fall für Dr. Book! In der ersten Folge untersucht Dr. Book unter Assistenz der Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg den Weltklassiker "Verstand und Gefühl" der britischen Schriftstellerin Jane Austen aus dem Jahr 1811. Dieser Roman ist eines der ersten Werke der Literatur, das ganz den weiblichen Blickwinkel einnimmt. Stilistisch auf der Schwelle zwischen Klassik und Romantik erarbeitete Austen mit dem ungleichen Schwesternpaar Elinor und Marianne Dashwood Lebensentwürfe, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
23:30 Das Erste Gefährliche Liebschaften USA, GB 1989
"Gefährliche Liebschaften", Stephen Frears' meisterhafte Verfilmung des berühmten Romans von Choderlos de Laclos, wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. Die Hauptrollen spielen Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer.
Mo 20. Juni
22:50 mdr Glück im Hinterhaus DDR 1980
Der gut situierte Bibliothekar Karl Erp führt seit Jahren eine langweilige Ehe. Die Liebe zu seiner jungen Praktikantin Fräulein Broder reißt ihn aus der Lethargie. Er sagt seiner Frau Elisabeth, dass zwischen ihnen nie Liebe gewesen sei und zieht zu Fräulein Broder. Von deren Mutter zur Rede gestellt, verspricht er die Scheidung und spätere Hochzeit mit ihrer Tochter. Doch der Auftrieb, den Karls Elan durch die neue Beziehung bekommen hat, erlischt im bescheidenen Alltag. Er bringt nicht die Kraft auf, ein neues Leben zu beginnen, sehnt sich nach der alten Bequemlichkeit zurück. - Drehbuch: Ulrich Plenzdorf, nach dem Roman "Buridans Esel" von Günter de Bruyn
23:25 BR LeseZeichen
Mit: Michail Chodorkowski: "Briefe aus dem Gefängnis" (Knaus), Klaus Harpprecht: "Arletty und ihr deutscher Offizier" (S. Fischer), Armin Kratzert spricht mit Keto von Waberer über deren Buch: "Seltsame Vögel fliegen vorbei" (Berlin) und Hannelore Elsner: "Im Überschwang" (Kiepenheuer & Witsch)
Literatur im Radio
Sa 18. Juni
20:05 Deutschlandfunk Seelandschaft mit Pocahontas | Von Arno Schmidt
Arno Schmidts Roman "Seelandschaft mit Pocahontas" erschien 1955 zunächst in der Zeitschrift Text und Kritik und brachte Alfred Andersch eine Strafanzeige wegen Pornografie ein. Das sagt mehr über die deutsche Befindlichkeit der 50er-Jahre als über die Erzählung. Die Geschichte einer spontanen und flüchtigen Sommerliebe in der niedersächsischen Seelandschaft am Dümmer erzählt von der Suche nach einem neuen Lebensanfang in der Nachkriegszeit. Der Ich-Erzähler Joachim, ein mittelloser Schriftsteller, und Erich Kendziak, ein Malermeister, knattern mit dem Motorrad ins Oldenburgische - eben dorthin waren Arno und Alice Schmidt im Juni 1953 selbst gefahren - zwecks sommerlicher Erholung.
So 19. Juni
14:05 Deutschlandradio Kultur Als Hitler das rosa Kaninchen stahl | Kinderhörspiel von Christine Nagel nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Mo 20. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Mittsommermord (1/2) | Von Henning Mankell
Nach einer Mittsommernachtsfeier werden drei Jugendliche vermisst. Kommissar Wallander glaubt nicht an ein Verbrechen. Noch weiß er nicht, dass im Wald Schüsse gefallen sind. Erst als er seinen geschätzten Kollegen Svedberg mit zwei Kopfschüssen brutal ermordet findet und in dessen Wohnung ein Foto von der Mittsommernachtsparty entdeckt, stellen sich quälende Fragen. In einem Naturschutzgebiet werden die Leichen der vermissten Jugendlichen gefunden. Wallander sucht das Mädchen Isa auf, die wegen einer Krankheit nicht an der Feier teilgenommen hatte. Nach einem Selbstmordversuch versteckt sich Isa in einem Ferienhaus.
Di 21. Juni
19:30 Deutschlandradio Kultur Tanger ohne Paul Bowles. Die marokkanische Literatur im Wandel | Von Stefan May
Die Stadt ist glatt: viel spiegelndes Glas, Beton, dazwischen konzentriertes Wirtschaften. Reichlich Raum für den Blick zurück oder für Kultur und Kreativität lässt das moderne Tanger nicht. Und doch war die Hafenstadt vor wenigen Jahrzehnten Muse für den amerikanischen Schriftsteller Paul Bowles und eine Generation junger Autoren, die er groß gemacht hat. Sie konnten Tanger aber nicht dauerhaft den Stempel ihrer Literatur aufdrücken: Mohamed Mrabet lebt heute vornehmlich als Maler außerhalb der Stadt, Mohamed Choukri ist tot, Driss ben Hamed Charhadis' Spuren haben sich in den USA verloren. Sie schrieben über den Hunger, die Not und die Armut in Tanger. Abdeslam at-Talill, Übersetzer und Autor aus dem Tanger unserer Tage, wirkt müde: Seine Themen sind die Migration, das soziale Gefälle in der Stadt und deren Identitätsverlust. Aber wie kann eine neue Identität im Schreiben entstehen, wie kann sich Literatur dauerhaft behaupten in einem Land, wo nach wie vor die Hälfte der Menschen nicht lesen und schreiben kann? Buchhändler, Verleger, Autoren und Intellektuelle bestimmen Rolle und Bedeutung des modernen Buches im Königreich Marokko - in der ungewissen Zeit der Umbrüche in Nordafrika.
16.06.2011 21:33:28
(22297 Beiträge)
Do 23. Juni
09:55 hr Und wenn sie nicht gestorben sind Ein Streifzug durch die Märchenwelt
Man bemerkt es erst, wenn man einmal bewusst darauf achtet: Märchen durchziehen wie ein roter Faden den Alltag. Sie sind in Redewendungen und Werbespots ebenso lebendig wie in Kunst und Literatur. Doch woher kommen diese schlichten kleinen Erzählungen aus einer längst fremd gewordenen Welt? Sind sie an nächtlichen Lagerfeuern über Tausende von Jahren in die Gegenwart weitergereicht worden, wo sie dann zur Buchform erstarrten, oder entstanden sie viel später in der Frühzeit des Bürgertums und wurden erdacht, um ungezogene Kinder brav zu machen?
10:15 SWR Das Bernstein-Amulett D 2004
Deutschland, 1944. Die hübsche Comtesse Barbara von Ganski heiratet ihre große Liebe Alexander Reichenbach, der ihr zu diesem Anlass ein Bernstein-Amulett schenkt. Nach Ende des Krieges gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. - Nach dem Bestseller von Peter Prange.
So 26. Juni
10:15 3sat Literaturclub
Thema: "Familiensachen: Lügen und Wahrheiten". Mit dem Gast Joachim Meyerhoff, Moderation: Iris Radisch
20:15 Das Vierte Das Porträt einer Lady GB, USA 1996
Nach Henry James, mit Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey - Die emanzipierte Amerikanerin Isabel Archer wird Ende des 19. Jahrhunderts durch eine überraschende Erbschaft finanziell unabhängig, erlebt aber die Hölle einer unglücklichen Ehe
23:15 BR Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull BRD 1957
Felix Krull ist fest entschlossen, seinem Namen "der Glückliche" alle Ehre zu machen. Das Rüstzeug dazu hat er auf jeden Fall: Charme, Intelligenz, Raffinesse und das "gewisse Etwas", das die Frauen anzieht. - Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
Mo 27. Juni
23:45 hr Brokeback Mountain USA 2005
Wyoming, 1963. Jack Twist und Ennis Del Mar arbeiten während des Sommers als Cowboys für einen Großfarmer. In der Abgeschiedenheit der Berge werden die beiden jungen Männer eines Nachts leidenschaftlich intim. - In seinem vielfach preisgekrönten Meisterwerk "Brokeback Mountain", nach einer Kurzgeschichte von Annie Proulx, nimmt Regisseur Ang Lee ("Tiger and Dragon") sich eines thematischen Geflechts an, das vor allem für die Vereinigten Staaten überaus delikat ist: Homosexualität und Cowboy-Mythos.
Mi 29. Juni
00:35 Das Erste Öffne die Augen S, F, I 1997
Dem spanischen Regie-"Wunderkind" Alejandro Amenábar gelang mit "Öffne die Augen" ein äußerst komplexer Psychothriller. Er verbindet Motive aus dem "Phantom der Oper" und "Das Bildnis des Dorian Gray" mit Elementen aus Philip K. Dick-Romanen wie "Die totale Erinnerung" zu einer fesselnden Studie über Schein und Sein, Tod und Liebe. Eduardo Noriega liefert als verzweifelnder Playboy eine nuancenreiche Darstellung, Penélope Cruz fasziniert als sensible Traumfrau.
Literatur im Radio
Sa 25. Juni
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin. Lesung: Clemens J. Setz | Gesprächspartner: Die Literaturkritikerin Jutta Person und der Kulturjournalist Jens Bisky, Moderation: Hubert Winkels
Der Österreicher Clemens J. Setz ist 28 Jahre alt und darf als interessantester jüngerer Erzähler der deutschsprachigen Literatur gelten. Etliche Kenner wussten um die Qualitäten des komplex und sprachlich furios operierenden Prosadichters seit Setz' umfangreichem Roman "Die Frequenzen", der 2009 für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Doch spätestens mit seinem Erzählungsband "Die Liebe in Zeiten des Mahlstädter Kindes", der in diesem Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat, ist der Name Clemens J. Setz ein Versprechen auf sprachlich gebannten Schrecken.
So 26. Juni
18:30 Deutschlandradio Kultur Dieses elende Leben - Die traurige Geschichte der Maria Magdalena Wurz aus Forchtenberg | Von Astrid Litfaß und Robert Meier
1740 wurde die junge Mutter Maria Magdalena Wurz aus Forchtenberg des Kindsmordes angeklagt. Die Frage, wie es zu der grausamen Tat kommen konnte und ob man sie hätte verhindern können, beschäftigte nicht nur das Gericht, sondern auch die Dorfbewohner und den Pfarrer. Die Wurz sei eine gottergebene Person gewesen, aber man hätte sie des Öfteren "melancholisch gefunden". Nachdem ihr der Prozess gemacht war, wurde sie wieder in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. Aber sie ertrug ihre Schuld nicht und nahm sich das Leben. Die Geschichte der Wurz wird anhand ausgewählter, historischer Aufzeichnungen aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, erzählt.
Mo 27. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Mittsommermord (2/2) | Von Henning Mankell
Wallander muss herausfinden, was Svedberg für ein Mensch war. Niemand wusste von einer Frau, mit der sein getöteter Kollege zusammengelebt hatte. Im Fall der ermordeten Jugendlichen hatte Svedberg auf eigene Faust ermittelt. Was hatte er herausgefunden? Als Wallander von einem neuen Verbrechen erfährt, erkennt er einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen.
Mi 29. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Hawaii. Szenen aus einer hellen Nacht | Von Naomi Schenck
Die Schriftstellerin Onda und der Altphilologe Belm starten ein gemeinsames Experiment. Sie wird ihm Briefe schreiben, er soll ihr antworten - und ab und an mit ihr schlafen: "22 protokollierte Versuchsanordnungen, mit dem Ziel, Liebe künstlich herzustellen". Über dieses Ziel scheint sich Belm bis zum Ende nicht im Klaren. Ihn lockt das Weib, der eigenartige Versuch und nicht zuletzt auch die Aussicht auf eine Honorarhälfte für das geplante Buch. Er genießt das Spiel, hat aber nicht vor, mit seiner Freundin Françoise zu brechen. Doch dann gerät das Experiment ins Schlingern und Belm in eine schwierige Situation.
09:55 hr Und wenn sie nicht gestorben sind Ein Streifzug durch die Märchenwelt
Man bemerkt es erst, wenn man einmal bewusst darauf achtet: Märchen durchziehen wie ein roter Faden den Alltag. Sie sind in Redewendungen und Werbespots ebenso lebendig wie in Kunst und Literatur. Doch woher kommen diese schlichten kleinen Erzählungen aus einer längst fremd gewordenen Welt? Sind sie an nächtlichen Lagerfeuern über Tausende von Jahren in die Gegenwart weitergereicht worden, wo sie dann zur Buchform erstarrten, oder entstanden sie viel später in der Frühzeit des Bürgertums und wurden erdacht, um ungezogene Kinder brav zu machen?
10:15 SWR Das Bernstein-Amulett D 2004
Deutschland, 1944. Die hübsche Comtesse Barbara von Ganski heiratet ihre große Liebe Alexander Reichenbach, der ihr zu diesem Anlass ein Bernstein-Amulett schenkt. Nach Ende des Krieges gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. - Nach dem Bestseller von Peter Prange.
So 26. Juni
10:15 3sat Literaturclub
Thema: "Familiensachen: Lügen und Wahrheiten". Mit dem Gast Joachim Meyerhoff, Moderation: Iris Radisch
20:15 Das Vierte Das Porträt einer Lady GB, USA 1996
Nach Henry James, mit Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey - Die emanzipierte Amerikanerin Isabel Archer wird Ende des 19. Jahrhunderts durch eine überraschende Erbschaft finanziell unabhängig, erlebt aber die Hölle einer unglücklichen Ehe
23:15 BR Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull BRD 1957
Felix Krull ist fest entschlossen, seinem Namen "der Glückliche" alle Ehre zu machen. Das Rüstzeug dazu hat er auf jeden Fall: Charme, Intelligenz, Raffinesse und das "gewisse Etwas", das die Frauen anzieht. - Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
Mo 27. Juni
23:45 hr Brokeback Mountain USA 2005
Wyoming, 1963. Jack Twist und Ennis Del Mar arbeiten während des Sommers als Cowboys für einen Großfarmer. In der Abgeschiedenheit der Berge werden die beiden jungen Männer eines Nachts leidenschaftlich intim. - In seinem vielfach preisgekrönten Meisterwerk "Brokeback Mountain", nach einer Kurzgeschichte von Annie Proulx, nimmt Regisseur Ang Lee ("Tiger and Dragon") sich eines thematischen Geflechts an, das vor allem für die Vereinigten Staaten überaus delikat ist: Homosexualität und Cowboy-Mythos.
Mi 29. Juni
00:35 Das Erste Öffne die Augen S, F, I 1997
Dem spanischen Regie-"Wunderkind" Alejandro Amenábar gelang mit "Öffne die Augen" ein äußerst komplexer Psychothriller. Er verbindet Motive aus dem "Phantom der Oper" und "Das Bildnis des Dorian Gray" mit Elementen aus Philip K. Dick-Romanen wie "Die totale Erinnerung" zu einer fesselnden Studie über Schein und Sein, Tod und Liebe. Eduardo Noriega liefert als verzweifelnder Playboy eine nuancenreiche Darstellung, Penélope Cruz fasziniert als sensible Traumfrau.
Literatur im Radio
Sa 25. Juni
20:05 Deutschlandfunk Aus dem Literarischen Colloquium Berlin. Lesung: Clemens J. Setz | Gesprächspartner: Die Literaturkritikerin Jutta Person und der Kulturjournalist Jens Bisky, Moderation: Hubert Winkels
Der Österreicher Clemens J. Setz ist 28 Jahre alt und darf als interessantester jüngerer Erzähler der deutschsprachigen Literatur gelten. Etliche Kenner wussten um die Qualitäten des komplex und sprachlich furios operierenden Prosadichters seit Setz' umfangreichem Roman "Die Frequenzen", der 2009 für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Doch spätestens mit seinem Erzählungsband "Die Liebe in Zeiten des Mahlstädter Kindes", der in diesem Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat, ist der Name Clemens J. Setz ein Versprechen auf sprachlich gebannten Schrecken.
So 26. Juni
18:30 Deutschlandradio Kultur Dieses elende Leben - Die traurige Geschichte der Maria Magdalena Wurz aus Forchtenberg | Von Astrid Litfaß und Robert Meier
1740 wurde die junge Mutter Maria Magdalena Wurz aus Forchtenberg des Kindsmordes angeklagt. Die Frage, wie es zu der grausamen Tat kommen konnte und ob man sie hätte verhindern können, beschäftigte nicht nur das Gericht, sondern auch die Dorfbewohner und den Pfarrer. Die Wurz sei eine gottergebene Person gewesen, aber man hätte sie des Öfteren "melancholisch gefunden". Nachdem ihr der Prozess gemacht war, wurde sie wieder in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. Aber sie ertrug ihre Schuld nicht und nahm sich das Leben. Die Geschichte der Wurz wird anhand ausgewählter, historischer Aufzeichnungen aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, erzählt.
Mo 27. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Mittsommermord (2/2) | Von Henning Mankell
Wallander muss herausfinden, was Svedberg für ein Mensch war. Niemand wusste von einer Frau, mit der sein getöteter Kollege zusammengelebt hatte. Im Fall der ermordeten Jugendlichen hatte Svedberg auf eigene Faust ermittelt. Was hatte er herausgefunden? Als Wallander von einem neuen Verbrechen erfährt, erkennt er einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen.
Mi 29. Juni
21:33 Deutschlandradio Kultur Hawaii. Szenen aus einer hellen Nacht | Von Naomi Schenck
Die Schriftstellerin Onda und der Altphilologe Belm starten ein gemeinsames Experiment. Sie wird ihm Briefe schreiben, er soll ihr antworten - und ab und an mit ihr schlafen: "22 protokollierte Versuchsanordnungen, mit dem Ziel, Liebe künstlich herzustellen". Über dieses Ziel scheint sich Belm bis zum Ende nicht im Klaren. Ihn lockt das Weib, der eigenartige Versuch und nicht zuletzt auch die Aussicht auf eine Honorarhälfte für das geplante Buch. Er genießt das Spiel, hat aber nicht vor, mit seiner Freundin Françoise zu brechen. Doch dann gerät das Experiment ins Schlingern und Belm in eine schwierige Situation.
23.06.2011 10:09:10
(22297 Beiträge)
heut BR 20.15uhr vier minuten...hab ich damals nicht gesehn....ich freu mich drauf!
25.06.2011 18:54:39
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 30. Juni
20:15 hr Das Haus ihres Vaters D 2010
Matthias Tiefenbacher inszenierte das emotionale Adoptionsdrama mit einem hochkarätigen Ensemble um Anneke Kim Sarnau und Janina Stopper nach einem Buch von Martin Kluger und Maureen Herzfeld.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Sven Regener ("Meine Jahre mit Hamburg-Heiner") und Matthias Zschokke ("Lieber Niels")
So 03. Juli
10:45 3sat Schiller und die Musik
Ein lebenslanger Konflikt war es für den Dichter, der die Musik wie wenige konsequent funktional und als Tranportmittel einsetzte in seinem Werk. Aber gerade Schiller war es, der die Geschichte der Musik unvergleichlich befruchtet hat. Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren.
12:00 BR Patrick Süskind - Duft & Distanz
Jeder kennt seinen Weltbestseller "Das Parfum", keiner aber kennt den Autor. Obwohl das "Parfum" sogar verfilmt wurde und sein Theaterstück "Der Kontrabaß" bis heute gespielt wird, sonnt sich Patrick Süskind nicht im Erfolg, sondern entzieht sich der Öffentlichkeit, als wäre er gar nicht existent.
13:10 Kika quergelesen. Das Büchermagazin für Kinder
Es ist wieder soweit! Ferienzeit! Hier kommen die ultimativen Ferienlesetipps von Marc!
13:45 hr Es war einmal (1/2). Das Doppelleben der Brüder Grimm
Die Brüder Grimm sind einer breiten Öffentlichkeit heute nur noch durch "Grimms Märchen" bekannt, die nahezu in jedem Bücherschrank stehen. Das Märchensammeln war aber nur eine eher nebensächliche ihrer vielfältigen Aktivitäten.
23:45 rbb Martin Suter. Romancier und Gentleman-Farmer
Der Schweizer Martin Suter ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Schriftsteller. Das Geheimnis seiner Inspiration: Er hat in Guatemala seine zweite Wahlheimat gefunden.
Mo 04. Juli
20:15 arte Ein mörderischer Sommer F 1982
Die ebenso geheimnisvolle wie verführerische Eliane versetzt die Männer einer südfranzösischen Kleinstadt in Aufregung. Der sanftmütige Automechaniker Florimond, Pin Pon genannt, verliebt sich in Eliane und hält trotz aller Anfeindungen zu ihr. - Regisseur Jean Becker, der Sohn des französischen Regisseurs Jacques Becker, wechselt in seiner Inszenierung stilsicher von der ironischen Provinzkomödie über den knisternden Erotikthriller bis zum beklemmenden Psychodrama. Sébastien Japrisot zählt zu Frankreichs beliebtesten Krimiautoren und schrieb das Drehbuch nach seinem gleichnamigen Roman.
22:25 3sat Berg und Geist: Pedro Lenz. Der Sprachvirtuose auf dem Weißenstein
Der Schriftsteller Pedro Lenz wurde im April dieses Jahres von der Schweizerischen Schillerstiftung für seinen gewitzten Mundartroman "Der Goalie bin ig" ("Der Torhüter bin ich") mit dem Schillerpreis für Literatur der Deutschen Schweiz geehrt. Lenz, 1965 im bernischen Langenthal als Sohn eines Deutsch-Schweizers und einer Spanierin geboren, ist als origineller und unverwechselbarer Autor mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum außerhalb der Schweiz bekannt.
23:25 BR LeseZeichen
Mit: James Lever: "Ich, Cheeta" (Edition Tiamat), Manfred Wilke: "Der Weg zur Mauer" (Ch. Links), Julia Benkert spricht mit Zafer Senocak über dessen Buch: "Deutschsein" (Edition Körber Stiftung) und Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich: "Frauen und ihre Schlösser" (Knesebeck)
23:45 hr Schande AUS, SA 2008
Ein Bruch geht durch Südafrika nach dem Ende der Apartheid, auch der 52-jährige, alleinstehende Literaturprofessor David Lurie befindet sich am Scheideweg. Als ihn die Affäre mit einer jungen Studentin seinen Job kostet, verlässt er Kapstadt. - In seiner zurückhaltenden Verfilmung des Weltbestellers von Literatur-Nobelpreisträger J. M. Coetzee setzt sich der australische Regisseur Steve Jacobs auf subtile Weise mit den Abgründen der menschlichen Natur auseinander.
Di 05. Juli
22:25 3sat Kulturzeit extra: "Kritik"
"Kritik" ist eine Haltung zur Welt, zu Kunst und Kultur - und "kritisch zu sein" gilt als Tugend, seit der Untertan früherer Zeiten als Idealbild des Bürgers ausgedient hat. Aber "Kritik" als Beruf ist etwas anderes, je nach Blickwinkel erscheint der Kritiker mal als Hohepriester oder als Parasit, mal als Vorkämpfer von Kunst und Humanität in der Gesellschaft - und mal als korrupt. "kulturzeit extra" fragt im Vorfeld des diesjährigen Wettlesens um den Ingeborg-Bachmann-Preis, wie es um "Kritik" als gesellschaftliche Kraft, als Gespräch einer Gesellschaft mit sich selbst durch den Mund einiger weniger steht - und wie die, die diesen Beruf heute ausüben, auf diese Tradition blicken?
Mi 06. Juli
14:30 mdr Rumpelstilzchen D 2009
Es ist Liebe auf den ersten Blick: Die schöne Müllerstochter Lisa und Königssohn Moritz wollen sich, nachdem sie sich auf einer Waldlichtung zufällig begegnet sind, so bald wie möglich wiedersehen. Doch es kommt anders ... Mit Robert Stadlober, Julie Engelbrecht, Gottfried John uvm.
23:40 arte Die Möglichkeit einer Insel F, S, D 2008
Eine Zukunftsvision: Nach zahllosen Natur- und menschengemachten Katastrophen ist die Erde unbewohnbar. Von seiner Höhle aus verfolgt Daniel, ein menschlicher Klon in der 25. Generation, anhand von alten Aufzeichnungen das Leben seiner Vorfahren. - "Die Möglichkeit einer Insel" ist das Regiedebüt von Michel Houellebecq, der nach seinem gleichnamigen Roman auch das Drehbuch verfasste. Houellebecq ist einer der umstrittensten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur.
Literatur im Radio
Sa 02. Juli
20:05 Deutschlandfunk Der Aufstieg und Fall des Siggi S. Hörspiel in alemannischer Mundart | Von und mit Oliver Wnuk
"Im Stil einer fiktiven und teilweise äußerst stilisierten Radioreportage erhalten wir Einblick in das Leben des Siegfried Schatz. Siggi, wie er alle Welt nötigt, ihn zu nennen, oder "das Schätzlein", wie Renate von der Fleischtheke ihn zu seinem Leidwesen liebevoll anspricht, ist ein kleines Licht in der Edeka-Filiale Konstanz Ost. ... Mark Ginzler inszeniert das Hörspiel als eine Folge von Interviews, die er immer wieder in Fragmente auflöst und zerhackt. Diese Methode erzeugt Tempo, vor allem aber wirken die Figuren wie gefangen in den sprachlichen Versatzstücken, die sie permanent selbst produzieren. Mundart bedeutet in diesem Hörspiel keineswegs die Heraufbeschwörung eines Idylls, sondern geradewegs dessen gnadenlose Dekonstruktion." (Zitat: aus der Begründung der Jury)
So 03. Juli
18:30 Deutschlandradio Kultur Das Kalkwerk | Von Thomas Bernhard
Der Kalkwerkbesitzer Konrad arbeitet seit mehreren Jahren an einer Studie über das Gehör, "das philosophischste aller Sinnesorgane". Seine an den Rollstuhl gefesselte Frau wird zum Objekt seines Experiments, das Unhörbare zu hören, das Erkannte mitzuteilen. Die allein auf "Wörterverkehr" gestellte Kommunikation mündet in "exemplarischer Wortlosigkeit". Das Paar lebt in einem schrecklichen Idyll, in dem der Alltag durch das Zwangsverhältnis unerträglich wird. Heiligabend erschießt Konrad seine verkrüppelte Frau. Zwei Tage später wird er verstört und halb erfroren in einer ausgetrockneten Jauchegrube gefunden.
Mo 04. Juli
21:33 Deutschlandradio Kultur Der Hahn ist tot | Von Ingrid Noll
Abend für Abend ging Rosemarie Hirte in Witholds Garten, um ihn hinter dem Fenster zu beobachten, während er Abhandlungen über die Vormärzlyrik schrieb oder sich mit anderen Frauen vergnügte. Rosemarie war süchtig nach Liebe, wenn sie ihn sah. Doch sie konnte ihren gesammelten Charme in die Waagschale werfen, sich liften lassen, im Lotto gewinnen - er wollte sie einfach nicht. Nun hat sie ihn ganz für sich, wie sie es sich immer gewünscht hat. Was ihr bleibt, ist die Erinnerung an gewisse Ereignisse und die Hoffnung, dass der dunkle Vorhang, der vor seinem Gesicht liegt, niemals aufgeht.
Di 05. Juli
20:10 Deutschlandfunk Fleisch ist mein Gemüse. Eine Landjugend mit Musik | Von Heinz Strunk
Eine äußerst resistente Akne, die gleichgültigen Blicke der Mädchen und seine Auftritte mit der Tanzkapelle Tiffanys sind die prägenden Jugenderlebnisse von Heinz Strunk. Zwölf Jahre lang spielt er tapfer auf Schützenfesten und Feuerwehrbällen zwischen Brunsbüttel, Hollenstedt und Klein Eilstorf immer das gleiche Schlagerrepertoire und erträgt stoisch die aalglatten Bühnengags seiner Kumpels. Pointiert, äußerst komisch und mit viel Ironie erzählt der Antiheld diese etwas andere Bandlegende: kein Glamour, keine Coolness und definitiv kein Sex. Dafür volltrunkene Dorfbauern und Liedtexte, die mitten ins Leben führen.
Do 30. Juni
20:15 hr Das Haus ihres Vaters D 2010
Matthias Tiefenbacher inszenierte das emotionale Adoptionsdrama mit einem hochkarätigen Ensemble um Anneke Kim Sarnau und Janina Stopper nach einem Buch von Martin Kluger und Maureen Herzfeld.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Sven Regener ("Meine Jahre mit Hamburg-Heiner") und Matthias Zschokke ("Lieber Niels")
So 03. Juli
10:45 3sat Schiller und die Musik
Ein lebenslanger Konflikt war es für den Dichter, der die Musik wie wenige konsequent funktional und als Tranportmittel einsetzte in seinem Werk. Aber gerade Schiller war es, der die Geschichte der Musik unvergleichlich befruchtet hat. Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren.
12:00 BR Patrick Süskind - Duft & Distanz
Jeder kennt seinen Weltbestseller "Das Parfum", keiner aber kennt den Autor. Obwohl das "Parfum" sogar verfilmt wurde und sein Theaterstück "Der Kontrabaß" bis heute gespielt wird, sonnt sich Patrick Süskind nicht im Erfolg, sondern entzieht sich der Öffentlichkeit, als wäre er gar nicht existent.
13:10 Kika quergelesen. Das Büchermagazin für Kinder
Es ist wieder soweit! Ferienzeit! Hier kommen die ultimativen Ferienlesetipps von Marc!
13:45 hr Es war einmal (1/2). Das Doppelleben der Brüder Grimm
Die Brüder Grimm sind einer breiten Öffentlichkeit heute nur noch durch "Grimms Märchen" bekannt, die nahezu in jedem Bücherschrank stehen. Das Märchensammeln war aber nur eine eher nebensächliche ihrer vielfältigen Aktivitäten.
23:45 rbb Martin Suter. Romancier und Gentleman-Farmer
Der Schweizer Martin Suter ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Schriftsteller. Das Geheimnis seiner Inspiration: Er hat in Guatemala seine zweite Wahlheimat gefunden.
Mo 04. Juli
20:15 arte Ein mörderischer Sommer F 1982
Die ebenso geheimnisvolle wie verführerische Eliane versetzt die Männer einer südfranzösischen Kleinstadt in Aufregung. Der sanftmütige Automechaniker Florimond, Pin Pon genannt, verliebt sich in Eliane und hält trotz aller Anfeindungen zu ihr. - Regisseur Jean Becker, der Sohn des französischen Regisseurs Jacques Becker, wechselt in seiner Inszenierung stilsicher von der ironischen Provinzkomödie über den knisternden Erotikthriller bis zum beklemmenden Psychodrama. Sébastien Japrisot zählt zu Frankreichs beliebtesten Krimiautoren und schrieb das Drehbuch nach seinem gleichnamigen Roman.
22:25 3sat Berg und Geist: Pedro Lenz. Der Sprachvirtuose auf dem Weißenstein
Der Schriftsteller Pedro Lenz wurde im April dieses Jahres von der Schweizerischen Schillerstiftung für seinen gewitzten Mundartroman "Der Goalie bin ig" ("Der Torhüter bin ich") mit dem Schillerpreis für Literatur der Deutschen Schweiz geehrt. Lenz, 1965 im bernischen Langenthal als Sohn eines Deutsch-Schweizers und einer Spanierin geboren, ist als origineller und unverwechselbarer Autor mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum außerhalb der Schweiz bekannt.
23:25 BR LeseZeichen
Mit: James Lever: "Ich, Cheeta" (Edition Tiamat), Manfred Wilke: "Der Weg zur Mauer" (Ch. Links), Julia Benkert spricht mit Zafer Senocak über dessen Buch: "Deutschsein" (Edition Körber Stiftung) und Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich: "Frauen und ihre Schlösser" (Knesebeck)
23:45 hr Schande AUS, SA 2008
Ein Bruch geht durch Südafrika nach dem Ende der Apartheid, auch der 52-jährige, alleinstehende Literaturprofessor David Lurie befindet sich am Scheideweg. Als ihn die Affäre mit einer jungen Studentin seinen Job kostet, verlässt er Kapstadt. - In seiner zurückhaltenden Verfilmung des Weltbestellers von Literatur-Nobelpreisträger J. M. Coetzee setzt sich der australische Regisseur Steve Jacobs auf subtile Weise mit den Abgründen der menschlichen Natur auseinander.
Di 05. Juli
22:25 3sat Kulturzeit extra: "Kritik"
"Kritik" ist eine Haltung zur Welt, zu Kunst und Kultur - und "kritisch zu sein" gilt als Tugend, seit der Untertan früherer Zeiten als Idealbild des Bürgers ausgedient hat. Aber "Kritik" als Beruf ist etwas anderes, je nach Blickwinkel erscheint der Kritiker mal als Hohepriester oder als Parasit, mal als Vorkämpfer von Kunst und Humanität in der Gesellschaft - und mal als korrupt. "kulturzeit extra" fragt im Vorfeld des diesjährigen Wettlesens um den Ingeborg-Bachmann-Preis, wie es um "Kritik" als gesellschaftliche Kraft, als Gespräch einer Gesellschaft mit sich selbst durch den Mund einiger weniger steht - und wie die, die diesen Beruf heute ausüben, auf diese Tradition blicken?
Mi 06. Juli
14:30 mdr Rumpelstilzchen D 2009
Es ist Liebe auf den ersten Blick: Die schöne Müllerstochter Lisa und Königssohn Moritz wollen sich, nachdem sie sich auf einer Waldlichtung zufällig begegnet sind, so bald wie möglich wiedersehen. Doch es kommt anders ... Mit Robert Stadlober, Julie Engelbrecht, Gottfried John uvm.
23:40 arte Die Möglichkeit einer Insel F, S, D 2008
Eine Zukunftsvision: Nach zahllosen Natur- und menschengemachten Katastrophen ist die Erde unbewohnbar. Von seiner Höhle aus verfolgt Daniel, ein menschlicher Klon in der 25. Generation, anhand von alten Aufzeichnungen das Leben seiner Vorfahren. - "Die Möglichkeit einer Insel" ist das Regiedebüt von Michel Houellebecq, der nach seinem gleichnamigen Roman auch das Drehbuch verfasste. Houellebecq ist einer der umstrittensten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur.
Literatur im Radio
Sa 02. Juli
20:05 Deutschlandfunk Der Aufstieg und Fall des Siggi S. Hörspiel in alemannischer Mundart | Von und mit Oliver Wnuk
"Im Stil einer fiktiven und teilweise äußerst stilisierten Radioreportage erhalten wir Einblick in das Leben des Siegfried Schatz. Siggi, wie er alle Welt nötigt, ihn zu nennen, oder "das Schätzlein", wie Renate von der Fleischtheke ihn zu seinem Leidwesen liebevoll anspricht, ist ein kleines Licht in der Edeka-Filiale Konstanz Ost. ... Mark Ginzler inszeniert das Hörspiel als eine Folge von Interviews, die er immer wieder in Fragmente auflöst und zerhackt. Diese Methode erzeugt Tempo, vor allem aber wirken die Figuren wie gefangen in den sprachlichen Versatzstücken, die sie permanent selbst produzieren. Mundart bedeutet in diesem Hörspiel keineswegs die Heraufbeschwörung eines Idylls, sondern geradewegs dessen gnadenlose Dekonstruktion." (Zitat: aus der Begründung der Jury)
So 03. Juli
18:30 Deutschlandradio Kultur Das Kalkwerk | Von Thomas Bernhard
Der Kalkwerkbesitzer Konrad arbeitet seit mehreren Jahren an einer Studie über das Gehör, "das philosophischste aller Sinnesorgane". Seine an den Rollstuhl gefesselte Frau wird zum Objekt seines Experiments, das Unhörbare zu hören, das Erkannte mitzuteilen. Die allein auf "Wörterverkehr" gestellte Kommunikation mündet in "exemplarischer Wortlosigkeit". Das Paar lebt in einem schrecklichen Idyll, in dem der Alltag durch das Zwangsverhältnis unerträglich wird. Heiligabend erschießt Konrad seine verkrüppelte Frau. Zwei Tage später wird er verstört und halb erfroren in einer ausgetrockneten Jauchegrube gefunden.
Mo 04. Juli
21:33 Deutschlandradio Kultur Der Hahn ist tot | Von Ingrid Noll
Abend für Abend ging Rosemarie Hirte in Witholds Garten, um ihn hinter dem Fenster zu beobachten, während er Abhandlungen über die Vormärzlyrik schrieb oder sich mit anderen Frauen vergnügte. Rosemarie war süchtig nach Liebe, wenn sie ihn sah. Doch sie konnte ihren gesammelten Charme in die Waagschale werfen, sich liften lassen, im Lotto gewinnen - er wollte sie einfach nicht. Nun hat sie ihn ganz für sich, wie sie es sich immer gewünscht hat. Was ihr bleibt, ist die Erinnerung an gewisse Ereignisse und die Hoffnung, dass der dunkle Vorhang, der vor seinem Gesicht liegt, niemals aufgeht.
Di 05. Juli
20:10 Deutschlandfunk Fleisch ist mein Gemüse. Eine Landjugend mit Musik | Von Heinz Strunk
Eine äußerst resistente Akne, die gleichgültigen Blicke der Mädchen und seine Auftritte mit der Tanzkapelle Tiffanys sind die prägenden Jugenderlebnisse von Heinz Strunk. Zwölf Jahre lang spielt er tapfer auf Schützenfesten und Feuerwehrbällen zwischen Brunsbüttel, Hollenstedt und Klein Eilstorf immer das gleiche Schlagerrepertoire und erträgt stoisch die aalglatten Bühnengags seiner Kumpels. Pointiert, äußerst komisch und mit viel Ironie erzählt der Antiheld diese etwas andere Bandlegende: kein Glamour, keine Coolness und definitiv kein Sex. Dafür volltrunkene Dorfbauern und Liedtexte, die mitten ins Leben führen.
30.06.2011 13:09:12
(22297 Beiträge)
Literatur im Fernsehen
Do 07. Juli
10:15 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live. Mit den JurorInnen Burkhard Spinnen, Paul Jandl, Daniela Strigl, Hildegard Elisabeth Keller, Alain Claude Sulzer, Hubert Winkels und Meike Feßmann.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Adriana Altaras ("Titos Brille") und Aris Fioretos ("Der letzte Grieche")
Fr 08. Juli
10:15 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live.
01:20 Das Erste Der Tote aus Nordermoor IS 2006
Mit "Der Tote aus Nordermoor" gelang Baltasar Kormákur eine faszinierende Verfilmung von Arnaldur Indridasons viertem Roman, der 2002 zum besten skandinavischen Krimi gewählt wurde. Realer Hintergrund der bis zur letzten Minute spannenden Geschichte ist ein umstrittenes Projekt, bei dem seit 1996 alle genetischen Daten der isländischen Bevölkerung in einer zentralen Datenbank der Hauptstadt Reykjavik gesammelt werden.
Sa 09. Juli
09:45 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live.
So 10. Juli
10:15 3sat Literaturclub
Thema: Seltsame Nachrichten aus der Wirklichkeit - Moderation: Iris Radisch
11:30 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Preisverleihung
20:15 arte Westworld USA 1972
In einem riesigen Vergnügungspark der Zukunft können sich erlebnishungrige und reiche Besucher ganz nach ihrer Wahl amüsieren. Sie erleben aufregende Abenteuer mit Androiden. Durch einen Systemfehler geraten diese eines Tages außer Kontrolle. - Michael Crichton hat sich durch weltweite Bestsellerromane ("Jurassic Park", "Timeline") einen Namen gemacht. Mit "Westworld" debütierte er als Regisseur und lieferte auf Anhieb einen technisch perfekt inszenierten und präzise fotografierten Science-Fiction-Western, der inzwischen als Klassiker gilt.
22:05 arte Der Selbstmörder
65. Theaterfestival in Avignon: Live von der Freilichtbühne im Steinbruch von Boulbon: Mitten in der Nacht weckt Semjon seine Frau auf, weil er Lust auf Leberwurst verspürt. Daraus entspinnt sich ein fürchterlicher Ehestreit, der bei Semjon zu einem Entschluss führt: Wenn dies das Leben sein soll, dann verschwinde ich lieber. - Eine Komödie Nikolai Robertowitsch Erdman (1900-1970)
Mo 11. Juli
14:30 mdr Sandokan - Der Tiger von Malaysia (1/3) I, F, BRD 1976
England will mithilfe der Ostindischen Handelskompanie seinen Einfluss in Südostasien verstärken. James Brooke will die Macht der Krone durchsetzen. Ihm widersetzt sich der rebellische Sandokan, ein Pirat adliger Herkunft - Was Karl May für die Deutschen, das ist Emilio Salgari (1862-1911) für die Italiener. Zu den bekanntesten Werken des Abenteuerschriftstellers gehören die Romanzyklen um Sandokan. Mehrfach wurden sie verfilmt. Die Titelrolle in der international besetzten deutsch-italienisch-fanzösischen Produktion aus dem Jahr 1976 spielt der charismatische Inder Kabir Bedi. Teil zwei sendet das MDR am 14. Juli um 14:30 Uhr, Teil drei am Freitag, 15.07., 14:30 Uhr.
23:40 BR LeseZeichen
Mit: Adaobi Tricia Nwaubani: "Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy" (dtv), dem/der neuen Bachmann-Preisträger/in, Julia Benkert spricht mit Catalin Dorian Florescu über dessen Buch: "Jacob beschließt zu lieben"C.H.Beck) und Andreas Kinast: "Das Kind ist nicht abrichtfähig"(sh-Verlag)
00:25 WDR Fessle mich! E 1989
Pedro Almodóvars humorvolle Version zu William Wylers themengleichem Drama "Der Fänger" von 1964 zählt zu den verkannten Meisterwerken des spanischen Oscar-Preisträgers. Die wahrhaft fesselnd inszenierte Beziehungskomödie gefällt durch eine ausgefeilte Farbdramaturgie und einen subtilen Pointenreichtum, in dem Almodóvar sich selbst als "Frauenregisseur" ironisiert und ganz nebenbei noch seine eigene Mutter in einer Cameorolle unterbringt. Durch seinen energiegeladenen Auftritt als ungestümer Ricky avancierte Antonio Banderas zum Hollywoodstar. Nicht minder überzeugend spielt Victoria Abril, die bis Mitte der 1990er Jahre die Almodóvarfilme prägte.
Mi 13. Juli
23:15 rbb Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg USA 2003
Mit viel Gefühl und rasanten Galoppszenen erzählt Gary Ross die legendäre, wahre Geschichte des berühmten Rennpferdes, das den kleinen Leuten nach der Wirtschaftskrise die Hoffnung zurückgab, dass auch Außenseiter Ruhm und Erfolg haben können. - "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" ist eine aufwendige und spannende Neuverfilmung des Buchklassikers von Linda Hillenbrand. Zwischengeschnittene Dokumentaraufnahmen in Schwarzweiß vermitteln die Stimmungslage während der großen Depression.
Literatur im Radio
Sa 09. Juli
20:05 Deutschlandfunk Gegen den Strich | Bearbeitung und Regie: Michael Farin
Joris-Karl Huysmans (1848-1907), in Paris geboren und gestorben. Bekannt wurde er durch das Schlüsselwerk der Decadence "A rebours", das 1884 erschien. - Enttäuscht von Banalität und Mittelmaß kehrt Jean Floressas Des Esseintes der hässlichen Realität seiner Zeit den Rücken und zieht in ein extravagantes Haus an der Peripherie von Paris. Dort gibt er sich seinem überzüchteten Ästhetizismus, einem ekstatischen Mystizismus hin, erschafft sich künstliche Welten und ersetzt die Wirklichkeit durch seinen Traum einer Wirklichkeit. Für Dorian Gray, den morbiden Helden Oscar Wildes, war Huysmans 1384 erschienener Roman "das sonderbarste Buch, das er jemals gelesen hat. Ein Buch voller Gift". - Der Roman gilt als "das Brevier der Dekadenz", als "die Bibel des Fin de Siècle".
Sa 09. Juli
23:05 Deutschlandfunk Das Fortschreiten der Liebe. Eine Lange Nacht über die kanadische Schriftstellerin Alice Munro | Von Anne Ipsen und Daniela Kletzke
"Es gibt kaum ein größeres Vergnügen für eine Schriftstellerin, als sich eine eigene Stadt zu erfinden, ihre Muster zu entdecken, all diese Leben und Straßen, versteckten Räume und Geschichten." (Munro, 1974) Alice Munro kam vor 80 Jahren im kanadischen 3000-Seelen-Städtchen Wingham zur Welt, am falschen Flussufer, wo illegal mit Alkohol gehandelt wurde und Kinder und Erwachsene gefährliche Kämpfe austrugen. Auch alle späteren Stationen ihres Lebens - das Stummwerden in der Hausfrauenrolle, das Aufatmen und die Glücksuche der 70er-Jahre, Selbstbehauptung, Abschiede und Alter - hat sie kühn und mitfühlend in Short Stories beschrieben und dabei eine Geschichte der Gefühlslagen und Lebensumbrüche im 20. Jahrhundert geschaffen, auch eine Chronik der Aufbrüche von Frauen. - In der "Langen Nacht" durchstreifen wir die Straßen von Munros Imagination. Es gibt kaum ein größeres Vergnügen, als die Handlungsreisenden, Schlachter, Bibliothekarinnen, verkrachten Ehepaare und trotzigen Kinder in den Hinterzimmern kennenzulernen.
So 10. Juli
18:30 Deutschlandradio Kultur Ludwigshöhe (1/2) | Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Pleschinski
Die drei Geschwister Berg - Clarissa, Monika und Ulrich - treten ein vertracktes Erbe an. Ihr Onkel Robert hat sie mit gewaltigen Vermögenswerten bedacht, u.a. mit einer Villa am Starnberger See. Auf einen Schlag wären alle drei ihre Existenzsorgen los. Aber im Testament gibt es eine Klausel: Sie müssen dieses Haus als Hospiz für Lebensmüde betreiben und ihnen dabei helfen, ihren Wunsch auch in die Tat umzusetzen. Voller Skrupel und Ängste, aber auch scharf aufs Erbe, öffnen die Geschwister die Villa an der Ludwigshöhe für eine stetig wachsende Zahl von "Finalisten". Darunter sind eine verzweifelte Verkäuferin, ein Bühnenbildner, eine Lehrerin mit Burn-out, eine vereinsamte Schauspielerin, die liebeskranke Domina, aber auch eine erst 17-jährige "Immanitin", die Angst hat, Opfer eines Ehrenmords zu werden.
Mo 11. Juli
21:33 Deutschlandradio Kultur Professor van Dusen in geheimer Mission | Von Michael Koser
Während der Orientexpress im Jahre 1904 durch die kravonische Dämmerung stampft, werden zwei Passagiere mit einer Pistole bedrängt: Professor van Dusen und Hutchinson Hatch. Die Van-Dusen'sche Lebensphilosophie von der Überlegenheit des Intellekts über plumpe mechanische Gewaltanwendung erfährt ein weiteres Mal ihre Bestätigung, als der geniale Professor in einer Kurve die Notbremse zieht und unter Ausnutzung des Gesetzes der Trägheit den potenziellen Mörder durch das geöffnete Abteilfenster ins Freie befördert. Dieser Vorfall ist Anlass, über die Motive des ungebetenen Gastes nachzudenken. Dass sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um den vom Aussterben bedrohten kravonischen Riesenhirschkäfer zu retten, konnten sie nun wirklich nicht ahnen.
Do 07. Juli
10:15 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live. Mit den JurorInnen Burkhard Spinnen, Paul Jandl, Daniela Strigl, Hildegard Elisabeth Keller, Alain Claude Sulzer, Hubert Winkels und Meike Feßmann.
23:45 SWR Literatur im Foyer
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Adriana Altaras ("Titos Brille") und Aris Fioretos ("Der letzte Grieche")
Fr 08. Juli
10:15 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live.
01:20 Das Erste Der Tote aus Nordermoor IS 2006
Mit "Der Tote aus Nordermoor" gelang Baltasar Kormákur eine faszinierende Verfilmung von Arnaldur Indridasons viertem Roman, der 2002 zum besten skandinavischen Krimi gewählt wurde. Realer Hintergrund der bis zur letzten Minute spannenden Geschichte ist ein umstrittenes Projekt, bei dem seit 1996 alle genetischen Daten der isländischen Bevölkerung in einer zentralen Datenbank der Hauptstadt Reykjavik gesammelt werden.
Sa 09. Juli
09:45 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Leistungsschau der Literatur und Literaturkritik. 14 Autorinnen und Autoren lesen in Klagenfurt ihre bisher unveröffentlichten Texte, die eine siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Burkhard Spinnen beurteilt. 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen in voller Länge live.
So 10. Juli
10:15 3sat Literaturclub
Thema: Seltsame Nachrichten aus der Wirklichkeit - Moderation: Iris Radisch
11:30 3sat 35. Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis 2011
Preisverleihung
20:15 arte Westworld USA 1972
In einem riesigen Vergnügungspark der Zukunft können sich erlebnishungrige und reiche Besucher ganz nach ihrer Wahl amüsieren. Sie erleben aufregende Abenteuer mit Androiden. Durch einen Systemfehler geraten diese eines Tages außer Kontrolle. - Michael Crichton hat sich durch weltweite Bestsellerromane ("Jurassic Park", "Timeline") einen Namen gemacht. Mit "Westworld" debütierte er als Regisseur und lieferte auf Anhieb einen technisch perfekt inszenierten und präzise fotografierten Science-Fiction-Western, der inzwischen als Klassiker gilt.
22:05 arte Der Selbstmörder
65. Theaterfestival in Avignon: Live von der Freilichtbühne im Steinbruch von Boulbon: Mitten in der Nacht weckt Semjon seine Frau auf, weil er Lust auf Leberwurst verspürt. Daraus entspinnt sich ein fürchterlicher Ehestreit, der bei Semjon zu einem Entschluss führt: Wenn dies das Leben sein soll, dann verschwinde ich lieber. - Eine Komödie Nikolai Robertowitsch Erdman (1900-1970)
Mo 11. Juli
14:30 mdr Sandokan - Der Tiger von Malaysia (1/3) I, F, BRD 1976
England will mithilfe der Ostindischen Handelskompanie seinen Einfluss in Südostasien verstärken. James Brooke will die Macht der Krone durchsetzen. Ihm widersetzt sich der rebellische Sandokan, ein Pirat adliger Herkunft - Was Karl May für die Deutschen, das ist Emilio Salgari (1862-1911) für die Italiener. Zu den bekanntesten Werken des Abenteuerschriftstellers gehören die Romanzyklen um Sandokan. Mehrfach wurden sie verfilmt. Die Titelrolle in der international besetzten deutsch-italienisch-fanzösischen Produktion aus dem Jahr 1976 spielt der charismatische Inder Kabir Bedi. Teil zwei sendet das MDR am 14. Juli um 14:30 Uhr, Teil drei am Freitag, 15.07., 14:30 Uhr.
23:40 BR LeseZeichen
Mit: Adaobi Tricia Nwaubani: "Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy" (dtv), dem/der neuen Bachmann-Preisträger/in, Julia Benkert spricht mit Catalin Dorian Florescu über dessen Buch: "Jacob beschließt zu lieben"C.H.Beck) und Andreas Kinast: "Das Kind ist nicht abrichtfähig"(sh-Verlag)
00:25 WDR Fessle mich! E 1989
Pedro Almodóvars humorvolle Version zu William Wylers themengleichem Drama "Der Fänger" von 1964 zählt zu den verkannten Meisterwerken des spanischen Oscar-Preisträgers. Die wahrhaft fesselnd inszenierte Beziehungskomödie gefällt durch eine ausgefeilte Farbdramaturgie und einen subtilen Pointenreichtum, in dem Almodóvar sich selbst als "Frauenregisseur" ironisiert und ganz nebenbei noch seine eigene Mutter in einer Cameorolle unterbringt. Durch seinen energiegeladenen Auftritt als ungestümer Ricky avancierte Antonio Banderas zum Hollywoodstar. Nicht minder überzeugend spielt Victoria Abril, die bis Mitte der 1990er Jahre die Almodóvarfilme prägte.
Mi 13. Juli
23:15 rbb Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg USA 2003
Mit viel Gefühl und rasanten Galoppszenen erzählt Gary Ross die legendäre, wahre Geschichte des berühmten Rennpferdes, das den kleinen Leuten nach der Wirtschaftskrise die Hoffnung zurückgab, dass auch Außenseiter Ruhm und Erfolg haben können. - "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" ist eine aufwendige und spannende Neuverfilmung des Buchklassikers von Linda Hillenbrand. Zwischengeschnittene Dokumentaraufnahmen in Schwarzweiß vermitteln die Stimmungslage während der großen Depression.
Literatur im Radio
Sa 09. Juli
20:05 Deutschlandfunk Gegen den Strich | Bearbeitung und Regie: Michael Farin
Joris-Karl Huysmans (1848-1907), in Paris geboren und gestorben. Bekannt wurde er durch das Schlüsselwerk der Decadence "A rebours", das 1884 erschien. - Enttäuscht von Banalität und Mittelmaß kehrt Jean Floressas Des Esseintes der hässlichen Realität seiner Zeit den Rücken und zieht in ein extravagantes Haus an der Peripherie von Paris. Dort gibt er sich seinem überzüchteten Ästhetizismus, einem ekstatischen Mystizismus hin, erschafft sich künstliche Welten und ersetzt die Wirklichkeit durch seinen Traum einer Wirklichkeit. Für Dorian Gray, den morbiden Helden Oscar Wildes, war Huysmans 1384 erschienener Roman "das sonderbarste Buch, das er jemals gelesen hat. Ein Buch voller Gift". - Der Roman gilt als "das Brevier der Dekadenz", als "die Bibel des Fin de Siècle".
Sa 09. Juli
23:05 Deutschlandfunk Das Fortschreiten der Liebe. Eine Lange Nacht über die kanadische Schriftstellerin Alice Munro | Von Anne Ipsen und Daniela Kletzke
"Es gibt kaum ein größeres Vergnügen für eine Schriftstellerin, als sich eine eigene Stadt zu erfinden, ihre Muster zu entdecken, all diese Leben und Straßen, versteckten Räume und Geschichten." (Munro, 1974) Alice Munro kam vor 80 Jahren im kanadischen 3000-Seelen-Städtchen Wingham zur Welt, am falschen Flussufer, wo illegal mit Alkohol gehandelt wurde und Kinder und Erwachsene gefährliche Kämpfe austrugen. Auch alle späteren Stationen ihres Lebens - das Stummwerden in der Hausfrauenrolle, das Aufatmen und die Glücksuche der 70er-Jahre, Selbstbehauptung, Abschiede und Alter - hat sie kühn und mitfühlend in Short Stories beschrieben und dabei eine Geschichte der Gefühlslagen und Lebensumbrüche im 20. Jahrhundert geschaffen, auch eine Chronik der Aufbrüche von Frauen. - In der "Langen Nacht" durchstreifen wir die Straßen von Munros Imagination. Es gibt kaum ein größeres Vergnügen, als die Handlungsreisenden, Schlachter, Bibliothekarinnen, verkrachten Ehepaare und trotzigen Kinder in den Hinterzimmern kennenzulernen.
So 10. Juli
18:30 Deutschlandradio Kultur Ludwigshöhe (1/2) | Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Pleschinski
Die drei Geschwister Berg - Clarissa, Monika und Ulrich - treten ein vertracktes Erbe an. Ihr Onkel Robert hat sie mit gewaltigen Vermögenswerten bedacht, u.a. mit einer Villa am Starnberger See. Auf einen Schlag wären alle drei ihre Existenzsorgen los. Aber im Testament gibt es eine Klausel: Sie müssen dieses Haus als Hospiz für Lebensmüde betreiben und ihnen dabei helfen, ihren Wunsch auch in die Tat umzusetzen. Voller Skrupel und Ängste, aber auch scharf aufs Erbe, öffnen die Geschwister die Villa an der Ludwigshöhe für eine stetig wachsende Zahl von "Finalisten". Darunter sind eine verzweifelte Verkäuferin, ein Bühnenbildner, eine Lehrerin mit Burn-out, eine vereinsamte Schauspielerin, die liebeskranke Domina, aber auch eine erst 17-jährige "Immanitin", die Angst hat, Opfer eines Ehrenmords zu werden.
Mo 11. Juli
21:33 Deutschlandradio Kultur Professor van Dusen in geheimer Mission | Von Michael Koser
Während der Orientexpress im Jahre 1904 durch die kravonische Dämmerung stampft, werden zwei Passagiere mit einer Pistole bedrängt: Professor van Dusen und Hutchinson Hatch. Die Van-Dusen'sche Lebensphilosophie von der Überlegenheit des Intellekts über plumpe mechanische Gewaltanwendung erfährt ein weiteres Mal ihre Bestätigung, als der geniale Professor in einer Kurve die Notbremse zieht und unter Ausnutzung des Gesetzes der Trägheit den potenziellen Mörder durch das geöffnete Abteilfenster ins Freie befördert. Dieser Vorfall ist Anlass, über die Motive des ungebetenen Gastes nachzudenken. Dass sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um den vom Aussterben bedrohten kravonischen Riesenhirschkäfer zu retten, konnten sie nun wirklich nicht ahnen.
07.07.2011 22:01:12

