Das Tauschticket-Forum
Hier können Sie mit anderen Mitgliedern diskutieren, Fragen zu Tauschticket stellen, auf Ihre angebotenen Artikel aufmerksam machen und natürlich andere Mitglieder kennen lernen. Bitte beachten Sie dabei die Regularien unseres Forums.
Suche im Forum
Übersicht
Erfahrungen Ostsee
Beitrag
erstellt am
(5212 Beiträge)
@Puch13
Ich bin in Wieck aufgewachsen und in Prerow bzw. Barth zur Schule gegangen. Meine kompletten Sommerferien habe ich jedes Jahr an den Stränden verbracht. ;) Würde es dort die Möglichkeit für mich geben, zu arbeiten - außerhalb des Gastro-bzw. Touristenbereichs - würde ich sofort meine Sachen packen und wieder in die Heimat zurück kehren.
Das Haus, welches in dem Link dargestellt wird, und welches meine Mutter vermietet, ist übrigens mein Elternhaus. :)
Ich bin in Wieck aufgewachsen und in Prerow bzw. Barth zur Schule gegangen. Meine kompletten Sommerferien habe ich jedes Jahr an den Stränden verbracht. ;) Würde es dort die Möglichkeit für mich geben, zu arbeiten - außerhalb des Gastro-bzw. Touristenbereichs - würde ich sofort meine Sachen packen und wieder in die Heimat zurück kehren.
Das Haus, welches in dem Link dargestellt wird, und welches meine Mutter vermietet, ist übrigens mein Elternhaus. :)
12.07.2015 09:34:42
(50468 Beiträge)
Kartoffelschaf, das muss wirklich eine schöne Gegend sein, tatsächlich bin ich da noch nie gewesen, aber Freunde von mir fahren da regelmäßig hin und sind jedesmal begeistert.
12.07.2015 10:21:59
(9167 Beiträge)
Puch, wir waren auch in Fuhlendorf und da ist man schnell auf Fischland-Darß. Der Strand in Prerow ist Spitze, ich würde sofort wieder dahin Urlaub machen.
12.07.2015 10:47:02
(9167 Beiträge)
Wir waren 1995 in Fuhlendorf und waren dann auch auf Rügen zu den Störtebecker- Festspielen.
Die Strände auf Fischland sind so richtig was für mich,, es geht flach rein ins Wasser, es ist sauber und es gibt gute Parkmöglichkeiten, Übergänge zum Strand und Toiletten in Strandnähe.
Die Strände auf Fischland sind so richtig was für mich,, es geht flach rein ins Wasser, es ist sauber und es gibt gute Parkmöglichkeiten, Übergänge zum Strand und Toiletten in Strandnähe.
12.07.2015 10:52:20
Mitglied gelöscht
@wussel
Wir haben letztes Jahr mal auf der Rückfahrt noch mal aus Neugierde einen Abstecher nach Fuhlendorf gemacht - unglaublich, was alleine in dem kleinen Ort seit 1993 alles an neuen Ferienhäusern, Restaurants und Neubauten dazu gekommen ist, vor allem unten direkt am Bodden.
Aber was uns überrascht hat war, dass die uralte, holprige "Panzerstraße" (das sind diese aus aneinander gelegten riesigen Betonplatten bestehenden Behelfsstraßen, die man nur im Schritt-Tempo befahren sollte, wenn einem sein Auto lieb ist), die ein bisschen abseits der Durchgangsstraße zu unserem damaligen Ferienhaus führte, tatsächlich immer noch unverändert existiert.
Wir hatten seinerzeit, da steckte der Tourismus in der Ecke noch in den Anfängen, ein kleines modern eingerichtetes Holz-Ferienhaus gemietet, von denen ein pfiffiger und vorausschauender Gastwirt, der hinter seinem Lokal ein großes freies Grundstück zur Verfügung hatte, 5-6 Stück ziemlich bald nach der Wende da hingestellt hatte. Aber da Fuhlendorf da noch ziemlich weit weg vom Geschehen lag und alles an die Küste und in die bekannten Ferienorte drängte, waren wir damals fast die einzigen Urlauber in Fuhlendorf.
In den anderen Holzhäuschen wohnten unter der Woche meist einige Mitarbeiter von Baufirmen aus anderen Bundesländern, die in der Ecke bei der Sanierung von Wohnsiedlungen, beim Straßenbau und anderen Bauarbeiten beschäftigt waren. Am Wochenende fuhren die immer nach Hause.
Wir haben sehr viele Radausflüge über die Halbinsel gemacht, sind einmal auch für einen Tag nach Rügen gefahren (zum Kennenlernen reichte das allerdings nicht), haben einen Tagesausflug auf die autofreie Insel Hiddensee gemacht. Schon damals hat uns diese ganze Ecke in Meck-Pom sehr gut gefallen. Als dann diese Ferienhaussiedlung in Baabe entstand, haben wir kurzentschlossen ein Haus dort gekauft - und es noch nie bereut. Man hat mit einem inzwischen fast rund ums Jahr vermieteten Objekt eine paar ganz angenehme zusätzliche Einnahmen und wir selber und unsere Söhne können zwischendurch immer mal für ein paar Tage dorthin fahren und ein bisschen ausspannen. Von uns aus sind es gerade mal 400 km über die komfortable und schnelle, weil relativ wenig befahrene A 20, über die neue Rügenbrücke und auf den inzwischen auch auf der Insel sehr gut ausgebaute Straßen.
Andererseits ist durch diese ganzen Modernisierung und Beschleunigung des Verkehrs auch viel von der Muße und Gemütlichkeit verloren gegangen, die uns bei unserem ersten MeckPom-Urlaub in den 90ern auf den kleinen, holprigen Sträßchen und Alleen auf dem Darß und auf Rügen noch so angezogen und fasziniert hat. Na ja, man kann nicht alles haben. Und dass man sich dem immer mehr anschwellenden Urlauberstrom irgendwie auch verkehrstechnisch angepasst hat, kann man verstehen. Der ja gerade von Urlaubern gerne geäußerte Wunsch, alles möge auf immer rund ewig so bleiben, wie es war, aber das ganze bitte mit ganz viel Komfort erinnert an den Spruch: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!"
@aundp
Der "Koloss von Prora" steht in seiner ganzen Hässlichkeit zwar offiziell immer noch unter Denkmalschutz, wird aber, nachdem in einem Teil ja schon die komplett sanierte Jugendherberge entstanden ist und andere Teile schon lange von diversen Museen für Ausstellungen, von Dokumentationszentren und freischaffenden Künstlern genutzt werden, dennoch inzwischen schon Stück für Stück von der Landesregierung an Investoren verscherbelt.
Die Immobilienhaie haben ja schon seit vielen Jahren nach diesem "Sahnestück"mit seinem Traumstrand gelechzt und gesabbert (ja, ja, der GröFaz wusste schon genau, welches Fleckchen Erde für seine treuesten Untertanen als Urlaubsdestination genau angemessen war). Abgerissen werden darf zwar immer noch nichts von diesem gigantischen "Kunstwerk" - Denkmalschutz ist Denkmalschutz, aber diverse Anbieter sind schon seit ca. drei Jahren dabei, einzelne Blöcke komplett zu sanieren, zu entkernen und schicke, luxuriöse Ferienwohnungen mit direktem Ostseeblick und Strand vor der Haustür daraus machen.
Die ersten Musterwohnungen sind schon zu besichtigen, inklusive toller Animationsfotos und -filme, wie das ganze dann im Endeffekt alles mal aussehen wird - Schöne neue (Urlaubs)-Welt.
Da hatten wir mit unserem Ferienhaus ja richtig Glück, denn am ebenfalls wunderschönen Strand von Baabe lag genau an der Stelle, wo nun der Ferienhaus-Park entstanden ist, der zu DDR-Zeiten beliebteste Campingplatz der Ostseeküste, der wohl auch noch bis 2004/2005, bevor mit dem Ferienhausbau begonnen wurde, noch existiert hat.
Der Besitzer eines der Ferienhäuser in unserer Nachbarschaft, ein gebürtiger Leipziger, erzählte uns mal anlässlich einer Eigentümerversammlung, dass er auch mit seinen Eltern als Kind Urlaub auf diesem Campingplatz verbracht habe und dass die Zuteilung eines Platzes in Baabe für jeden "Werktätigen der DDR" einem Lottogewinn gleichkam. Allerdings war das dann mit der "Umwidmung" in ein Ferienhausgebiet kein so großes Problem wie in Prora, denn der Campingplatz unterlag nicht dem Denkmalschutz. Und so hat sich dieser Leipziger (wie noch eine ganz Reihe andere Eigentümer aus den Neuen Bundesländern) sicher auch mit einem Hauch von Nostalgie, dort, wo er schon als Kind Campingurlaub gemacht hat, jetzt ein Ferienhaus gekauft. Und wenn wir am Ende eines Jahres immer mal unsere Gästeliste durchgehen, um ihnen eine Weihnachtskarte zu schicken, stellen wir regelmäßig fest, dass doch die Mehrheit unserer Feriengäste aus den neuen Bundesländern kommt - sicher auch, aber sicher nicht nur, wegen der schnellen Erreichbarkeit.
Ach so, was ich noch fragen wollte, aundp, was hat es mit den 5 Tickets auf sich, die du mir noch schuldest? Hilf mir auf die Sprünge - ich habe es wohl vergessen oder verdrängt! ;-)
Wir haben letztes Jahr mal auf der Rückfahrt noch mal aus Neugierde einen Abstecher nach Fuhlendorf gemacht - unglaublich, was alleine in dem kleinen Ort seit 1993 alles an neuen Ferienhäusern, Restaurants und Neubauten dazu gekommen ist, vor allem unten direkt am Bodden.
Aber was uns überrascht hat war, dass die uralte, holprige "Panzerstraße" (das sind diese aus aneinander gelegten riesigen Betonplatten bestehenden Behelfsstraßen, die man nur im Schritt-Tempo befahren sollte, wenn einem sein Auto lieb ist), die ein bisschen abseits der Durchgangsstraße zu unserem damaligen Ferienhaus führte, tatsächlich immer noch unverändert existiert.
Wir hatten seinerzeit, da steckte der Tourismus in der Ecke noch in den Anfängen, ein kleines modern eingerichtetes Holz-Ferienhaus gemietet, von denen ein pfiffiger und vorausschauender Gastwirt, der hinter seinem Lokal ein großes freies Grundstück zur Verfügung hatte, 5-6 Stück ziemlich bald nach der Wende da hingestellt hatte. Aber da Fuhlendorf da noch ziemlich weit weg vom Geschehen lag und alles an die Küste und in die bekannten Ferienorte drängte, waren wir damals fast die einzigen Urlauber in Fuhlendorf.
In den anderen Holzhäuschen wohnten unter der Woche meist einige Mitarbeiter von Baufirmen aus anderen Bundesländern, die in der Ecke bei der Sanierung von Wohnsiedlungen, beim Straßenbau und anderen Bauarbeiten beschäftigt waren. Am Wochenende fuhren die immer nach Hause.
Wir haben sehr viele Radausflüge über die Halbinsel gemacht, sind einmal auch für einen Tag nach Rügen gefahren (zum Kennenlernen reichte das allerdings nicht), haben einen Tagesausflug auf die autofreie Insel Hiddensee gemacht. Schon damals hat uns diese ganze Ecke in Meck-Pom sehr gut gefallen. Als dann diese Ferienhaussiedlung in Baabe entstand, haben wir kurzentschlossen ein Haus dort gekauft - und es noch nie bereut. Man hat mit einem inzwischen fast rund ums Jahr vermieteten Objekt eine paar ganz angenehme zusätzliche Einnahmen und wir selber und unsere Söhne können zwischendurch immer mal für ein paar Tage dorthin fahren und ein bisschen ausspannen. Von uns aus sind es gerade mal 400 km über die komfortable und schnelle, weil relativ wenig befahrene A 20, über die neue Rügenbrücke und auf den inzwischen auch auf der Insel sehr gut ausgebaute Straßen.
Andererseits ist durch diese ganzen Modernisierung und Beschleunigung des Verkehrs auch viel von der Muße und Gemütlichkeit verloren gegangen, die uns bei unserem ersten MeckPom-Urlaub in den 90ern auf den kleinen, holprigen Sträßchen und Alleen auf dem Darß und auf Rügen noch so angezogen und fasziniert hat. Na ja, man kann nicht alles haben. Und dass man sich dem immer mehr anschwellenden Urlauberstrom irgendwie auch verkehrstechnisch angepasst hat, kann man verstehen. Der ja gerade von Urlaubern gerne geäußerte Wunsch, alles möge auf immer rund ewig so bleiben, wie es war, aber das ganze bitte mit ganz viel Komfort erinnert an den Spruch: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!"
@aundp
Der "Koloss von Prora" steht in seiner ganzen Hässlichkeit zwar offiziell immer noch unter Denkmalschutz, wird aber, nachdem in einem Teil ja schon die komplett sanierte Jugendherberge entstanden ist und andere Teile schon lange von diversen Museen für Ausstellungen, von Dokumentationszentren und freischaffenden Künstlern genutzt werden, dennoch inzwischen schon Stück für Stück von der Landesregierung an Investoren verscherbelt.
Die Immobilienhaie haben ja schon seit vielen Jahren nach diesem "Sahnestück"mit seinem Traumstrand gelechzt und gesabbert (ja, ja, der GröFaz wusste schon genau, welches Fleckchen Erde für seine treuesten Untertanen als Urlaubsdestination genau angemessen war). Abgerissen werden darf zwar immer noch nichts von diesem gigantischen "Kunstwerk" - Denkmalschutz ist Denkmalschutz, aber diverse Anbieter sind schon seit ca. drei Jahren dabei, einzelne Blöcke komplett zu sanieren, zu entkernen und schicke, luxuriöse Ferienwohnungen mit direktem Ostseeblick und Strand vor der Haustür daraus machen.
Die ersten Musterwohnungen sind schon zu besichtigen, inklusive toller Animationsfotos und -filme, wie das ganze dann im Endeffekt alles mal aussehen wird - Schöne neue (Urlaubs)-Welt.
Da hatten wir mit unserem Ferienhaus ja richtig Glück, denn am ebenfalls wunderschönen Strand von Baabe lag genau an der Stelle, wo nun der Ferienhaus-Park entstanden ist, der zu DDR-Zeiten beliebteste Campingplatz der Ostseeküste, der wohl auch noch bis 2004/2005, bevor mit dem Ferienhausbau begonnen wurde, noch existiert hat.
Der Besitzer eines der Ferienhäuser in unserer Nachbarschaft, ein gebürtiger Leipziger, erzählte uns mal anlässlich einer Eigentümerversammlung, dass er auch mit seinen Eltern als Kind Urlaub auf diesem Campingplatz verbracht habe und dass die Zuteilung eines Platzes in Baabe für jeden "Werktätigen der DDR" einem Lottogewinn gleichkam. Allerdings war das dann mit der "Umwidmung" in ein Ferienhausgebiet kein so großes Problem wie in Prora, denn der Campingplatz unterlag nicht dem Denkmalschutz. Und so hat sich dieser Leipziger (wie noch eine ganz Reihe andere Eigentümer aus den Neuen Bundesländern) sicher auch mit einem Hauch von Nostalgie, dort, wo er schon als Kind Campingurlaub gemacht hat, jetzt ein Ferienhaus gekauft. Und wenn wir am Ende eines Jahres immer mal unsere Gästeliste durchgehen, um ihnen eine Weihnachtskarte zu schicken, stellen wir regelmäßig fest, dass doch die Mehrheit unserer Feriengäste aus den neuen Bundesländern kommt - sicher auch, aber sicher nicht nur, wegen der schnellen Erreichbarkeit.
Ach so, was ich noch fragen wollte, aundp, was hat es mit den 5 Tickets auf sich, die du mir noch schuldest? Hilf mir auf die Sprünge - ich habe es wohl vergessen oder verdrängt! ;-)
12.07.2015 16:51:43
(9167 Beiträge)
Puch, vor 2 Jahren im Jan. waren wir auf Rügen in Göhren und sind dann auf dem Weg nach Sellin am Strand entlang an den Ferienhäusern vorbeigekommen. Ich dachte noch, hier muss es im Sommer doch herrlich sein, morgens schon in die Ostsee springen. :-) Die Ferienanlage sah klasse aus.
12.07.2015 18:01:59
Mitglied gelöscht
Ja, wussel, die Lage ist schon einmalig toll, so nahe am Wasser.
Und da unser Haus sich im hinteren Teil der Anlage befindet (von Göhren kommend der erste Teil, wo die Häuser stehen, die alle im gleichen Stil sind), die in einer Sackgasse mit Wendeplatz endet, ist es dort auch sehr ruhig, weil da kaum Autos von und zu Ferienhäusern fahren. O.k., wie es in der Hauptsaison ist, wenn wirklich alle Häuser vermietet sind, kann ich nicht sagen.
Göhren ist auch ein toller Ort, vor allem, weil er ja eine Art Ober- und Unterstadt hat (soll übrgens jetzt ein Aufzug im Bau sein, der einen schnell vom Strand/Bahnhof des "Rasenden Roland" in den oberen Ortsbereich bringt.
In der Verlängerung des Baabener Ferienparks, nur durch eine hohe Düne getrennt, fängt, wie ihr bei eurem Spaziergang sicher gesehen habt, der Göhrener Teil des Feriengebietes an, das "Regenbogencamp", auf dem es zwar auch Ferienhäuser meist älteren Datums gibt, aber zu einem großen Teil wird die Anlage immer noch als Camping- und Zeltplatz, allerdings in den letzten Jahren doch mit Restaurant, Supermarkt und Spielplatz im Eingangsbereich recht hübsch hergerichtet.
O.k., es ist nicht ganz so schick und komfortabel wie die Baabener Anlage. Vor allem die Ferienhäuschen in den Göhrener Dünen sind ja teilweise noch ziemlich alt und ohne großen Komfort. Teilweise sind es offensichtlich noch die alten "Datschen" aus DDR-Zeiten oder mit Holz verkleidete Wohnwagen.
Aber wer lieber mit dem Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt anreist, findet dort bestimmt auch einen tollen Platz, und so nah am Wasser wird man als Camper auf Rügen sicher kaum einen Urlaub verbringen können.
Die Sanitäranlagen sind, was man im Vorbeigehen sehen kann, jedenfalls alle neu und in Top-Zustand. Ich gehe, wenn wir mal in Baabe sind, mit unserem Hund dort regelmäßig bis Göhren spazieren und dann geht es entweder über die Strandpromenade oder am Hundestrand oder durch den Wald hinter den beiden Anlagen zurück nach Baabe.
Ich denke - man kann es an den Wochenenden auch an den Autokennzeichen sehen, dass viele der optisch schon sehr angejahrten Häuschen im Göhrener Dünengebiet Leuten gehören, die in Stralsund, Rostock und Umgebung wohnen und sich am Wochenende dort einfach nur erholen wollen. Und irgendwie hat dieses Idyll auch wieder einen ganz eigenen Charme, so wie vielerorts die oft liebevoll zurecht gemachten Laubenpiper-Hütten der Kleingärtner.
Im vorderen (alten) Teil des Baabener Ferienhausgeländes standen bis vor wenigen Jahren auch noch viele dieser alten Ferienhaus-"Schätzchen". Die sind inzwischen sind dort fast alle alten "Datschen" aus DDR-Zeiten abgerissen und durch moderne Ferienhäuschen ersetzt worden. Wobei ich mich schon oft gefragt habe, ob die Besitzer dieser alten Hütten auch immer die Besitzer der an gleicher Stelle gebauten neuen Häuschen sind oder ob so mancher nicht von finanzkräftigen Investoren zum Abriss der Laube und zum Verkauf an ein Unternehmen durch entsprechende Summen gedrängt wurden wurden.
Ein paar neuere (achteckige) Ferienhäuser sind in der letzten Zeit zwar auch zwischen die alten Häuschen in der Göhrener Anlage gebaut worden, aber die sind mit nicht mal 40 qm doch sehr beengt. Und trotzdem werden die tatsächlich in der Hauptsaison für 116,-- Euro pro Tag angeboten.
Das finde ich komplett überzogen, aber wie ich gesehen habe, sind die auch zum goßen Teil belegt. O.k., für ein Paar oder eine kleine Familie ist es vom Platz her sicher gerade noch o.k., aber die Mietpreise sind schon sehr heftig für das, was da geboten wird.
Und da unser Haus sich im hinteren Teil der Anlage befindet (von Göhren kommend der erste Teil, wo die Häuser stehen, die alle im gleichen Stil sind), die in einer Sackgasse mit Wendeplatz endet, ist es dort auch sehr ruhig, weil da kaum Autos von und zu Ferienhäusern fahren. O.k., wie es in der Hauptsaison ist, wenn wirklich alle Häuser vermietet sind, kann ich nicht sagen.
Göhren ist auch ein toller Ort, vor allem, weil er ja eine Art Ober- und Unterstadt hat (soll übrgens jetzt ein Aufzug im Bau sein, der einen schnell vom Strand/Bahnhof des "Rasenden Roland" in den oberen Ortsbereich bringt.
In der Verlängerung des Baabener Ferienparks, nur durch eine hohe Düne getrennt, fängt, wie ihr bei eurem Spaziergang sicher gesehen habt, der Göhrener Teil des Feriengebietes an, das "Regenbogencamp", auf dem es zwar auch Ferienhäuser meist älteren Datums gibt, aber zu einem großen Teil wird die Anlage immer noch als Camping- und Zeltplatz, allerdings in den letzten Jahren doch mit Restaurant, Supermarkt und Spielplatz im Eingangsbereich recht hübsch hergerichtet.
O.k., es ist nicht ganz so schick und komfortabel wie die Baabener Anlage. Vor allem die Ferienhäuschen in den Göhrener Dünen sind ja teilweise noch ziemlich alt und ohne großen Komfort. Teilweise sind es offensichtlich noch die alten "Datschen" aus DDR-Zeiten oder mit Holz verkleidete Wohnwagen.
Aber wer lieber mit dem Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt anreist, findet dort bestimmt auch einen tollen Platz, und so nah am Wasser wird man als Camper auf Rügen sicher kaum einen Urlaub verbringen können.
Die Sanitäranlagen sind, was man im Vorbeigehen sehen kann, jedenfalls alle neu und in Top-Zustand. Ich gehe, wenn wir mal in Baabe sind, mit unserem Hund dort regelmäßig bis Göhren spazieren und dann geht es entweder über die Strandpromenade oder am Hundestrand oder durch den Wald hinter den beiden Anlagen zurück nach Baabe.
Ich denke - man kann es an den Wochenenden auch an den Autokennzeichen sehen, dass viele der optisch schon sehr angejahrten Häuschen im Göhrener Dünengebiet Leuten gehören, die in Stralsund, Rostock und Umgebung wohnen und sich am Wochenende dort einfach nur erholen wollen. Und irgendwie hat dieses Idyll auch wieder einen ganz eigenen Charme, so wie vielerorts die oft liebevoll zurecht gemachten Laubenpiper-Hütten der Kleingärtner.
Im vorderen (alten) Teil des Baabener Ferienhausgeländes standen bis vor wenigen Jahren auch noch viele dieser alten Ferienhaus-"Schätzchen". Die sind inzwischen sind dort fast alle alten "Datschen" aus DDR-Zeiten abgerissen und durch moderne Ferienhäuschen ersetzt worden. Wobei ich mich schon oft gefragt habe, ob die Besitzer dieser alten Hütten auch immer die Besitzer der an gleicher Stelle gebauten neuen Häuschen sind oder ob so mancher nicht von finanzkräftigen Investoren zum Abriss der Laube und zum Verkauf an ein Unternehmen durch entsprechende Summen gedrängt wurden wurden.
Ein paar neuere (achteckige) Ferienhäuser sind in der letzten Zeit zwar auch zwischen die alten Häuschen in der Göhrener Anlage gebaut worden, aber die sind mit nicht mal 40 qm doch sehr beengt. Und trotzdem werden die tatsächlich in der Hauptsaison für 116,-- Euro pro Tag angeboten.
Das finde ich komplett überzogen, aber wie ich gesehen habe, sind die auch zum goßen Teil belegt. O.k., für ein Paar oder eine kleine Familie ist es vom Platz her sicher gerade noch o.k., aber die Mietpreise sind schon sehr heftig für das, was da geboten wird.
12.07.2015 19:08:41
(5733 Beiträge)
Fischland - Darß ist wirklich eine sehr schöne Gegend. Ich kenne sonst nicht so viel an der Ostsee, kann also nicht vergleichen, aber uns hat es in Zingst, Wustrow, Arenshoop, Prerow sehr gut gefallen. Wir waren in den letzten Jahren 2mal für ein paar Tage dort. Man kann wunderbare Strandspaziergänge machen, nach Muscheln suchen, Steine sammeln, im Strandkorb faulenzen, sprich: die Seele baumeln lassen. Soweit wir feststellen konnten ist die Gegend völlig frei von historisch wichtigen Baudenkmälern, Museen, Freizeitparks und ähnlichen "Attraktionen", man muss also nichts "gesehen" haben und kann völlig entspannt die Tage genießen. ;)
12.07.2015 19:23:44
Mitglied gelöscht
@ploby
abgesehen davon, dass der Darß mit seinen hübschen Orten wirklich ein tolles Urlaubsziel ist, finde ich deine Einschätzung doch mal sehr originell und interessant, dass es dort keine einmaligen "Attraktionen" gibt, die Mensch gesehen haben "muss", so wie das ja bei fast allen anderen Urlaubszielen der Fall ist.
Das spricht für "Urlaub pur", ganz ohne schlechtes Gewissen oder das Gefühl, irgendwas kulturell oder sonstwie Wichtiges zu verpassen. Und es spricht einiges dafür sich diesen Luxus tatsächöoich mal zu gönnen! ;-)
Wobei ich dennoch empfehlen würde, sich wenigstens das Bernsteinmuseum in Riebnitz-Damgarten mal anzuschauen......aber man "muss" natürlich nicht! ;-)
abgesehen davon, dass der Darß mit seinen hübschen Orten wirklich ein tolles Urlaubsziel ist, finde ich deine Einschätzung doch mal sehr originell und interessant, dass es dort keine einmaligen "Attraktionen" gibt, die Mensch gesehen haben "muss", so wie das ja bei fast allen anderen Urlaubszielen der Fall ist.
Das spricht für "Urlaub pur", ganz ohne schlechtes Gewissen oder das Gefühl, irgendwas kulturell oder sonstwie Wichtiges zu verpassen. Und es spricht einiges dafür sich diesen Luxus tatsächöoich mal zu gönnen! ;-)
Wobei ich dennoch empfehlen würde, sich wenigstens das Bernsteinmuseum in Riebnitz-Damgarten mal anzuschauen......aber man "muss" natürlich nicht! ;-)
12.07.2015 19:34:52
(45732 Beiträge)
Wir sind gerade von einer Geburtstagsfeier zurückgekommen. Da habe ich ja viel nachzulesen. Aber ich habe eben auch was festgestellt, das Angebot an Last Minute Ferienwohnungen ändert sich laufend in Grömitz, evtl. finden wir dann doch noch was ganz spontan.
12.07.2015 19:44:19
Mitglied gelöscht
" und kann völlig entspannt die Tage genießen. ;) "
das mache ich regelmäßig. nichts hilft besser gegen stress als einfach nur aufs wasser starren und am strand entlangzulaufen.
das mache ich regelmäßig. nichts hilft besser gegen stress als einfach nur aufs wasser starren und am strand entlangzulaufen.
12.07.2015 19:51:46
(4106 Beiträge)
Muschelchen, da hast du absolut Recht. Das habe ich in meiner Mutter-Kind-Kur damals 3 Wochen gemacht. Man brauchte nicht hier hin und dahin. Einfach genial Buch und Strandkorb. Sogar das Wetter finde ich dann zweitrangig.
12.07.2015 19:53:44
Mitglied gelöscht
"Sogar das Wetter finde ich dann zweitrangig."
für mich auch. ich habe mal eine woche wunderschönen urlaub auf amrum verbracht. im januar. bei regen und kälte. eine sauna gehörte zur wohnung, da konnte man sich nach langen spaziergängen wieder so richtig durchwärmen. muscheln habe ich zuhauf gefunden. das haus stand direkt am strand. einfach perfekt.
aber für meinen mann war es der schrecklichste urlaub überhaupt:-)))
12.07.2015 19:57:55
Mitglied gelöscht
Mein Mann und ich machen auch schon seit Jahren eine Mischung aus Entspannungs- und Erlebnisurlaub - immer drei Wochen, meistens in Südfrankreich, manchmal auch in der Toscana.
Wir entscheiden dann jeden Tag aufs Neue, was wir machen wollen. Da kann es schon mal sein, dass wir tagelang nur im/am Ferienhaus bleiben und lesen. Und dann wieder unternehmen wir an mehreren Tagen hintereinander etwas - aber alles mit Muße und ohne Stress. Urlaub soll ja nicht die Verlängerung des Alltags sein, sondern die Alternative dazu.
Wir entscheiden dann jeden Tag aufs Neue, was wir machen wollen. Da kann es schon mal sein, dass wir tagelang nur im/am Ferienhaus bleiben und lesen. Und dann wieder unternehmen wir an mehreren Tagen hintereinander etwas - aber alles mit Muße und ohne Stress. Urlaub soll ja nicht die Verlängerung des Alltags sein, sondern die Alternative dazu.
12.07.2015 21:23:17
(45732 Beiträge)
In den letzten Jahren haben wir nur Kurzurlaube gemacht, Städtereise nach Berlin und da hatten wir dann ein volles Programm. Wenn man schon mal in Berlin ist, wollten wir uns so viel wie möglich ansehen.
Urlaub an der See heißt für uns, Ruhe, Entspannung, keine Verpflichtungen und vor allen blieb das Auto meist den ganzen Urlaub über stehen.
Urlaub an der See heißt für uns, Ruhe, Entspannung, keine Verpflichtungen und vor allen blieb das Auto meist den ganzen Urlaub über stehen.
12.07.2015 22:01:48
Mitglied gelöscht
Ja, Städtereisen arten, so schön und interessant sie auch sind, in der Regel zumindest zeitweise in Sightseeing-Stress aus, vor allem, weil ja auch die Zeit des Aufenthaltes eher begrenzt ist.
Deswegen ist es optimal, wenn man die Möglichkeit hat, auch immer noch zusätzlich einen schönen Entspannungs- und Faulenzerurlaub zu machen. Oder wenn man beides miteinander kombinieren kann - erst ein paar Tage Städtereise, dann Ausspannen und Relaxen irgendwo am Strand, See, in den Bergen....
Deswegen ist es optimal, wenn man die Möglichkeit hat, auch immer noch zusätzlich einen schönen Entspannungs- und Faulenzerurlaub zu machen. Oder wenn man beides miteinander kombinieren kann - erst ein paar Tage Städtereise, dann Ausspannen und Relaxen irgendwo am Strand, See, in den Bergen....
12.07.2015 22:47:32
(45732 Beiträge)
Alles ging natürlich nicht, wir mussten uns schon entscheiden.
12.07.2015 22:48:44
Mitglied gelöscht
Ja, in dem Fall hat man tatsächlich die Qual der Wahl.
Eventuell kann man dann nur Jahr um Jahr abwechseln - mal Städtetour, dann wieder ein Erholungsurlaub.
Eventuell kann man dann nur Jahr um Jahr abwechseln - mal Städtetour, dann wieder ein Erholungsurlaub.
12.07.2015 23:19:31
(5212 Beiträge)
Ach Puch, was meinst du, wie furchtbar dieser ganze übertriebene Tourismus für einen Einheimischen (der wohl gemerkt nicht davon leben muss) ist? :(
Wieck war ein verschlafenes Dörfchen mit 500 Einwohnern, jeder kannte jeden. Mittlerweile sind derart viele Fremde dort, dass man seine eigenen "Nachbarn" nicht mehr kennt. Wie auch - es sind ja fast alle Häuser an Anwälte, Ärzte oder ähnliches aus dem Süden Deutschlands verkauft worden.
Und dann die Bebauung! Furchtbar! Überall diese hässlichen Ferienhäuser - hier wird sich nicht mal richtiges Rohrdach (besser bekannt als Reet) gegönnt, nein, da kommt ein Plastiknachbau drauf ... sieht ja immerhin so aus als ob.
Diese Häuser werden ein paar Wochen im Jahr bewohnt, ansonsten verschandeln sie einfach nur das Dorfbild...
Furchtbar einfach nur. Ich möchte nicht wissen, was aus den kleinen Döflis in 10 Jahren geworden ist. Gott froh bin ich, dass drum herum der Darßwald ist. Ein riesiges Naturschutzgebiet - da kann auch auf den Wiesen davor nichts gebaut werden. Wurde hunderte Jahre lang nicht als Bauland freigegeben und das bleibt hoffentlich auch so.
Wieck war ein verschlafenes Dörfchen mit 500 Einwohnern, jeder kannte jeden. Mittlerweile sind derart viele Fremde dort, dass man seine eigenen "Nachbarn" nicht mehr kennt. Wie auch - es sind ja fast alle Häuser an Anwälte, Ärzte oder ähnliches aus dem Süden Deutschlands verkauft worden.
Und dann die Bebauung! Furchtbar! Überall diese hässlichen Ferienhäuser - hier wird sich nicht mal richtiges Rohrdach (besser bekannt als Reet) gegönnt, nein, da kommt ein Plastiknachbau drauf ... sieht ja immerhin so aus als ob.
Diese Häuser werden ein paar Wochen im Jahr bewohnt, ansonsten verschandeln sie einfach nur das Dorfbild...
Furchtbar einfach nur. Ich möchte nicht wissen, was aus den kleinen Döflis in 10 Jahren geworden ist. Gott froh bin ich, dass drum herum der Darßwald ist. Ein riesiges Naturschutzgebiet - da kann auch auf den Wiesen davor nichts gebaut werden. Wurde hunderte Jahre lang nicht als Bauland freigegeben und das bleibt hoffentlich auch so.
13.07.2015 07:25:34
(5212 Beiträge)
Nette Einschätzung ploby - allerdings bin ich erstaunt, dass du den Darß als "frei von Museen bezeichnest". Das stimmt definitiv nicht. ;) Ich kann gar nicht aufzählen, wie viele Bernsteinmuseen es gibt .... nur als Beispiel. In Prerow ist ein kleines Heimatmuseum etc...
13.07.2015 07:27:24

