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der neue Christoph Hein

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Beitrag
erstellt am
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

pesch, kinder von avalon, ist durch, war wohl eher ein buch für jugendliche. ich muss dann mal gucken, was mir vom sub in die finger fällt. evtl. ruby dixon, ice planet.
20.07.2024 01:07:51
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Ohne Fußball konnte ich wieder etliches lesen, außerdem hatte ich zwei Tage frei.

Pajtim Statovci, Meine Katze Jugoslawien
Zwei Geschichten, eine Familie. Emine wächst im Jugoslawien der Achtzigerjahre auf. Mit siebzehn wird sie mit einem Mann verheiratet, dem sie vor der Hochzeit nur ein einziges Mal begegnet ist. Was als glückliche Verbindung gedacht war, wird bald zu einer aufreibenden Prüfung. Als dann in ihrem Land ein erbitterter Krieg ausbricht, flieht die junge Familie nach Finnland, wo sie mit Skepsis und Argwohn empfangen wird. Schnell verlernt Sohn Bekim die Sprache seiner Heimat, versucht sich zu integrieren, doch trotzdem wird er auch als Erwachsener ein Außenseiter bleiben. Bekim ist queer. Entfremdet von seiner Familie verbringt er die meiste Zeit allein in seiner Wohnung. Eines Tages trifft er in einer Schwulenbar eine sprechende Katze. Dieses witzige, charmante und manipulative Wesen reizt Bekim solange, bis er schließlich nachgibt, in die Geschichte seiner Familie im Kosovo eintaucht und sich den Rätseln der Vergangenheit stellt. Ein wunderbar skurriler und magischer Roman über die großen Themen der Menschheit: Krieg, Liebe, Zugehörigkeit und sprechende Katzen.


Das musste ich natürlich lesen, gut zu lesen, aber nichts für Schlangenphobiker.

Fabio Stassi, Die Seele aller Zufälle
Der nächste Band um den unfreiwilligen Ermittler und Bibliotherapeuten Vince Corso Vince Corso, vom Leben gebeutelter Liebhaber französischer Chansons, verdingt sich als Bibliotherapeut: In seiner römischen Dachgeschosswohnung empfängt er seine Patienten, meist Frauen, und schießt in seiner Begeisterung gern einmal übers Ziel hinaus. Eines Tages stellt eine Besucherin ihn vor ein schier unlösbares Rätsel: Ihr an Alzheimer erkrankter Bruder, ehemals ein großer Bibliophiler und Weltreisender, wiederholt immer wieder gewisse Sätze – womöglich Zeilen aus einem Roman, in dem er sein Testament versteckt hat? Vince erhält Zugang zur Bücher-Wunderkammer des Alten und gerät immer tiefer hinein in ein Labyrinth aus unendlich kombinierbaren Zeichen und Verdachtsmomenten. Ist der Alte ein genialer Betrüger – oder braucht er Vinces Hilfe? Was hat es mit der schönen und klugen Chinesisch-Lektorin Feng auf sich, deren Bekanntschaft Vince bald macht? Und wohin treibt die Stadt Rom im beunruhigenden Licht dieses kalten Frühlingsanfangs? Eine atmosphärische, schwindelerregende Lektüre mit überraschendem Ausgang.


Sehr besonders, kann man durchaus nochmal in die Hand nehmen. Das Buch steht auch auf der Hotlist 2024

20.07.2024 11:08:14
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Nicht vorbei kam ich an

Ein fertiges Buch ist ein Argument: Brigitte Reimann und Günter de Bruyn in Briefen. hrsg. v. Carola Wiemers.
Im März 1965 begegneten sich die Schriftstellerin Brigitte Reimann und der Schriftsteller Günter de Bruyn zum ersten Mal. In Reimanns Tagebuch findet sich dazu die Notiz: "Lernte Günter de Bruyn kennen, der mir einen vorzüglichen Eindruck machte." Wie es danach weiterging, davon war bislang nur aus den Aufzeichnungen der Schriftstellerin zu erfahren: Es gab zufällige wie geplante Treffen, und die beiden schrieben sich hin und wieder Briefe. Günter de Bruyn hat weder in seinen autobiografischen Texten noch in anderer Weise diese Bekanntschaft jemals öffentlich erwähnt. In seinem Nachlass fanden sich jedoch Briefe an Brigitte Reimann und sie betreffende Tagebucheintragungen – Dokumente eines intensiven Austausches unter Kollegen, in denen Persönliches ebenso thematisiert wurde wie Probleme bei Verbandstreffen und Schriftstellerkongressen.

Ein kleiner, sorgfältig gemachter Band mit Anmerkungen etc., war ein Hinweis aus der SZ. de Bruyns Sohn betreut die von dem Autor eingerichtete Stiftung, die sein Haus mit der Bibliothek und dem dortigen Nachlass erhält und bearbeitet.
20.07.2024 11:19:59
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Beendet habe ich auch

Benjamin Labatut, Das blinde Licht: Irrfahrten der Wissenschaft
Sie sind Pioniere und Verdammte. Eroberer von Raum und Zeit. Träumer des Absoluten. Sie verändern den Lauf der Geschichte und verzweifeln an sich selbst: Werner Heisenberg, dessen Gleichungen – im Wahn auf der Insel Helgoland entstanden –, zum Bau der Atombombe führen. Der Mathematiker Alexander Grothendieck, der es vorzieht, seine Formeln zu verbrennen, um die Menschheit vor ihrem zerstörerischen Potential zu schützen. Oder Fritz Haber, dessen physikalische Verfahren eine Hungerkrise vermeiden und zugleich das diabolischste Werkzeug der Nationalsozialisten hervorbringen werden ...
In vier bizarren wie betörenden Geschichten erzählt Benjamín Labatut vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, von menschlicher Hybris und der zwiespältigen Kraft der Wissenschaft.


Ein unfassbar interessantes Buch, aber es ist so dicht und faktenreich, dass einmal lesen dem Inhalt nicht gerecht wird, auch sprachlich oberstes Regal. Ich hoffe sehr, es gibt bald wieder etwas Neues von dem Autor.
20.07.2024 11:25:40
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Etwas enttäuscht war ich von

Julia Phillips, Cascadia
Auf einer Insel im Nordwesten der USA lebt Sam mit ihrer Schwester Elena und der schwerkranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Sam arbeitet auf der Fähre, die die wohlhabenden Urlauber zu ihren Feriendomizilen bringt, während Elena im Golfclub kellnert. Sie beide träumen von einem besseren Leben, davon, woanders neu anzufangen.
Dann, eines Nachts, erblickt Sam einen Bären, der durch die dunklen Gewässer vor der Küste schwimmt. Noch kann sie nicht ahnen, dass das wilde Tier die Welt der beiden Schwestern aus den Angeln heben und ihren lang gehegten Traum in Gefahr bringen wird.

Sehr beschränkt bei den Personen, viel passiert nicht, mir fehlte das, was mir bei Das Verschwinden der Erde so gefallen hat, die Verschränkung der Geschichten, die Verknüpfung der Personen.
20.07.2024 11:33:03
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

nach dem briefwechsel von brigitte reimann und günter de bruyn muss ich mal gucken. schon interessant, dass de bruyn diese bekanntschaft nie erwähnt hat. da fragt man sich, was er vielleicht noch verschweigt. neu angefangen: ruby dixon, ice planet barbarians, band 1.
21.07.2024 01:15:24
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Ergänzen kann ich noch

Matthias Jüngler, Die Verlassenen
Johannes blickt zurück auf eine ostdeutsche Kindheit, die von feinen Rissen durchzogen war. Der frühe Tod seiner Mutter, das rätselhafte Verschwinden seines Vaters. All seine Fragen dazu blieben unbeantwortet, weshalb er noch als Erwachsener vorsichtig tastend durchs Leben geht. Als Johannes in einer alten Kiste auf einen Brief stößt, verändert dieser Fund nicht nur seine Zukunft, sondern vor allem seine Vergangenheit als Kind der Vorwende-DDR. Seine Erinnerungen sortieren sich neu und mit ihnen sein Blick auf das eigene Leben.

sehr reduziert, aber nicht schlecht


Olaf Kanter, Das Randmeer
Wer von Helgoland aus auf die Nordsee blickt, denkt nicht, dass sie einmal nicht da war. Doch vor zehntausend Jahren konnte man von hier zu Fuß nach England wandern. Das Meer lag 100 Meter tiefer als heute. Olaf Kanter berichtet von den Landschaften, die untergegangen sind. Vor 8400 Jahren überschwemmte ein Tsunami die Siedlung Doggerland, und das Wasser stieg weiter. Heute steht es 13 Meter hoch über dem, was einst bewohnt war. Die Geschichte eines Meeres und seiner Landschaften.
EUROPEAN ESSAYS ON NATURE AND LANDSCAPE. Die neue KJM-Reihe versammelt Autorinnen- und Autorentexte über Landschaften und Naturphänomene, darüber, wo wir leben. So kurz die Titel sind, so weit darf ihr Inhalt ausgreifen. Die Autorinnen und Autoren haben freies Spiel. Ihr Schwerpunkt kann Poesie oder Biologie sein, Erdgeschichte oder Politik. Landschaft soll in ihrer Eigentümlichkeit beschrieben werden. Berichtet werden soll von dem, was die jeweiligen Landschaft ausmacht, was sie war, was sie ist, was sie wird.


Das entpuppte sich als richtig tolles Buch, und die Reihe scheint interessant.
21.07.2024 12:34:45
cknoegel

cknoegel

(7325 Beiträge)

Ich habe „Dschinns“ fast zu Ende.
Was für eine Familiengeschichte. 6 Personen, die ihre Geschichte erzählen. Erstaunlich, wie die 4 Kinder aufgewachsen sind und was aus ihnen wurde. Zwischendurch fragte ich mich schon ob das wirklich Geschwister sind. Von den Eltern mal ganz abgesehen.

Habt ihr das schon gelesen?
21.07.2024 15:40:12
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

jüngler, die verlassenen, liegt im sub. dschinns sagt mir im moment nichts. auch vom randmeer mit der siedlung doggerland habe ich schon was gehört.
ruby dixon, ice planet barbarians, bd. 1, weiter gelesen. mal sehen, was da noch passiert.
22.07.2024 01:22:24
Liseron

Liseron

(5775 Beiträge)

Dschinns habe ich gelesen, hat mir gut gefallen, schon allein durch die unterschiedlichen Perspektiven. Einige hatten wohl mit dem Ende Probleme, ich weniger.

Nachtragen kann ich den ersten Teil einer neuen Krimireihe von

Arne Dahl, Stummer Schrei
Erst trifft es einen Konzernboss in der Stahlindustrie, dann einen Marketingmanager im Dienst der Autolobby: In Schweden töten selbst gebaute Bomben zwei Menschen, bevor der Attentäter Kontakt mit der Polizei aufnimmt – und mit mehr droht. Ein Klimaaktivist auf Abwegen, scheint es, der in seinen Briefen von Sünde, heiligem Zorn und Rache faselt.
Nur Eva Nyman, Kriminalkommissarin und Chefin eines eingeschweißten kleinen Teams, ahnt, dass mehr hinter den skrupellosen Taten steckt. Was sie verschweigt: In den Briefen finden sich Hinweise auf ihren alten Vorgesetzten Lukas Frisell. Doch kann Frisell wirklich der »Terrorbomber« sein, von dem alle reden? Nyman muss handeln, um einen dritten, noch viel verheerenderen Anschlag zu verhindern

Der Titel ist m.E. völliger Unsinn, im Original heißt das Im Mittelpunkt des Kreises, was auch zum Inhalt passt. Ansonsten spannend und flüssig.
22.07.2024 08:30:05
cknoegel

cknoegel

(7325 Beiträge)

„Dschinns“ hat mir richtig gut gefallen, die unterschiedlichen Perspektiven sind wirklich interessant.
Es zeigt sich auch hier wieder was passiert, wenn Ereignisse nicht aufgearbeitet werden und nicht gesprochen wird. Jeder macht das irgendwie mit sich aus.
Omas alter Spruch „unter jedem Dach ein Ach“ trifft auch hier zu.
22.07.2024 17:55:54
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

ich habe mir dschinns von fatma aydemir notiert. bei krimis unterlasse ich das in der regel. die einwohner schwedens sind ja wohl schon ausgerottet. allerdings bin ich wegen einer besprechung in der FR über die romane von frauke buchholz gestolpert. sagt die euch was?
23.07.2024 01:05:26
cknoegel

cknoegel

(7325 Beiträge)

Ich brauche jetzt etwas leichtes und versuche es mal mit Håkan Nesser „Elf Tage in Berlin“
Einen Nobelpreis wird er wohl nicht bekommen. Arne Murberg ist von schlichterem Gemüt. Nach einem Badeunfall in der Kindheit hat er Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und komplexere Zusammenhänge zu erfassen. Aber Arne ist ein warmherziger, liebenswerter Mensch, der sich eine kindlich naive, offene Art bewahrt hat und voll Vertrauen auf das Leben blickt. Als sein Vater ihm auf dem Totenbett offenbart, dass seine Mutter nicht tot ist, wie Arne geglaubt hat, sondern in Berlin lebt, und ihm gleichzeitig den Auftrag gibt, sie dort aufzusuchen und ihr ein verschlossenes Kästchen zu übergeben, beginnt für ihn ein wundersames Abenteuer.
Mit äußerst rudimentären Deutschkenntnissen und einem Paar strapazierfähiger gelber Schuhe macht Arne sich auf die Reise - und gerät schon bald in Schwierigkeiten. Doch ihm zur Seite stehen zwei Menschen, die der Himmel höchstpersönlich geschickt zu haben scheint: ein etwas wirrer Professor und eine kluge junge Frau im Rollstuhl. Wird Arne seiner Mutter begegnen? Wird er sein Glück finden in Berlin?
23.07.2024 17:41:49
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

hakan nesser kenne ich als krimiautor der härteren sorte von der harry hole - serie. schreibt der jetzt auch normale romane, also keine krimis? von ruby dixon habe ich gleich noch den 2. band von ice planet barbarians angefangen.
24.07.2024 00:57:49
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

da habe ich die kommissare verwechselt, hakan nessers kommissar ist van veeteren.
24.07.2024 01:01:35
cknoegel

cknoegel

(7325 Beiträge)

Da kann ich nicht mitreden. Das ist mein erstes Buch von Håkan Nesser.

Heute ist ein Artikel über das neue Buch von Benedict Wells in der Zeitung.
„Die Geschichten in uns“
Ein Buch wie eine persönliche Begegnung. Benedict Wells erzählt von der Faszination des Schreibens und gibt einen tiefen Einblick in sein Leben, von seiner Kindheit bis zu seinen ersten Veröffentlichungen. Anhand eigener und anderer Werke zeigt er anschaulich, wie ein Roman entsteht, was fesselnde Geschichten ausmacht und wie man mit Rückschlägen umgeht. Ein berührendes, lebenskluges und humorvolles Buch - für alle, die Literatur lieben oder selbst schreiben wollen.
24.07.2024 16:00:25
peter53

peter53

(12889 Beiträge)

wenn man weiß, dass der großvater von benedict wells baldur von schrach gewesen ist, kann man von dem buch einiges erwarten. ich habe es mir mal notiert.
ruby dixon, ice planet barbarians, band 2 weiter gelesen. auf dauer wirkt diese reihe ausgesprochen komisch.
25.07.2024 01:19:02
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