Interpret:
State of Chaos, Johannes Heil
Label:
Ladomat
Jahr:
2002
EAN:
4005902444620
Medium:
1 CD
Sprache:
Englisch
Verzeichnis:
1 : Chaos Intro
2 : Beatnik
3 : Hot Spot
4 : Fuck Off
5 : Across The Nation
6 : Loud
7 : Fire
8 : Once
9 : A Fuck
10 : The Cold War
11 : Come On
12 : Mirror, Mirror
2 : Beatnik
3 : Hot Spot
4 : Fuck Off
5 : Across The Nation
6 : Loud
7 : Fire
8 : Once
9 : A Fuck
10 : The Cold War
11 : Come On
12 : Mirror, Mirror
Zustandsbeschreibung
wie neu
Artikelbeschreibung
Kein Unbekannter in der heimischen Underground-Techno-Szene ist Johannes Heil, gelegentlicher Koproduzent von Sven Väth, seit seinem Album Reality To Midi (1998). Dass sein musikalischer Partner Simon Wotton ausbildeter Klassik- und Jazz-Musiker (natürlich bei stetigem Interesse für Elektronik) ist, bleibt als Einfluss oder willkommenes, weil artfremdes Spurenelement vollkommen unhörbar. Ebenfalls schwer bis kaum nachvollziehbar und/oder spürbar bleiben die politischen Intentionen dieses Konzeptalbums, angeblich eine Abrechnung mit der Gesellschaft in Form der Geschichte eines jungen Mannes, der nach Lebensalternativen und seinem eigenen Weg weg von den Schlechtigkeiten der Welt und den modernen Erbsünden Habgier und Zynismus sucht.
Edel, gut und derzeit höchst relevant also, fehlt es dem Gesamtergebnis nach dem einigermaßen spannenden, atmosphärisch anfangenden Intro leider an Eindringlichkeit. Eine seltsam unergiebige pseudopolitische Haltung hängt in dieser 80er-Show zwischen Roboter-Keyboards und preisgünstiger Rhythmusmaschine, die strukturelle Rock-Formate in gelblich-beige New-Wave-/Elektro-Disco-Klamotten Kleidergröße Numan bis Moroder steckt.
Ironie? Provokation? Kaum auszumachen in sloganistischen Reimlichkeiten wie "I can feel the sweat because my shirt's all wet" oder "Violation, liberation, celebration across the nation". Vokal saft- und kraftlos vorgetragen, kommt das Ganze ungefähr wie Alec Empire ohne Herz, Hirn und Testikeln daher. Aber irgendwer kommt bestimmt noch darauf, dass es sich hier in Wahrheit um den neuen, zeitgemäßen Punkrock oder Ähnliches handelt: nicht glauben!
Edel, gut und derzeit höchst relevant also, fehlt es dem Gesamtergebnis nach dem einigermaßen spannenden, atmosphärisch anfangenden Intro leider an Eindringlichkeit. Eine seltsam unergiebige pseudopolitische Haltung hängt in dieser 80er-Show zwischen Roboter-Keyboards und preisgünstiger Rhythmusmaschine, die strukturelle Rock-Formate in gelblich-beige New-Wave-/Elektro-Disco-Klamotten Kleidergröße Numan bis Moroder steckt.
Ironie? Provokation? Kaum auszumachen in sloganistischen Reimlichkeiten wie "I can feel the sweat because my shirt's all wet" oder "Violation, liberation, celebration across the nation". Vokal saft- und kraftlos vorgetragen, kommt das Ganze ungefähr wie Alec Empire ohne Herz, Hirn und Testikeln daher. Aber irgendwer kommt bestimmt noch darauf, dass es sich hier in Wahrheit um den neuen, zeitgemäßen Punkrock oder Ähnliches handelt: nicht glauben!
Schlagworte
k.A.






