DIE TAUSCHBÖRSE

Delikt: Antifaschismus. Briefbombenterror in Österreich und Kriminalisierungskampagnen von rechts

Verlag:
Elefanten Press
Jahr:
1998
Seitenzahl:
192
ISBN:
9783885206804
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
13.07.2011
Tickets:
2
Zustandsbeschreibung
Sehr gut, verlagsfrisches Exemplar, ungelesen, nur minimale Lagerspuren. Papier am Schnitt leicht gebräunt.
Artikelbeschreibung
Ab Dezember 1993 versuchte eine "Bajuwarische Befreiungsarmee" (BBA) mit 25 Brief- und drei Rohrbomben ein "rassenreines" Österreich herbeizubomben. Die rechte "Freiheitliche Partei" Jörg Haiders entfachte parallel zu den Aktionen der BBA eine beispiellose Deinformationskampagne, deren zentrale Thesen sich Polizei, Justiz und Medien bald zu eigen machten. Der Versuch, von der eigenen ideologischen Nähe zu den völkischen Thesen abzulenken, mündete schließlich in einer Kriminalisierung von Antifaschisten.
Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, wie der rechtsextreme Terror als katalyswator für einen markanten Rechtsruck der österreichischen Gesellschaft diente.

Mit Beiträgen von Elfriede Jelinek (Vorwort), Markus Kemmerling, Wolfgang L. Gombocz, Hardy Grieß, Václav Kopecki, Heribert Schiedel, Silvio Lehman, Peter Kreisky und Doron Rabinovici.
Schlagworte
Rechtsextremismus, Österreich, Terror, Jörg Haider, FPÖ

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