Autor:
Verlag:
Atrium Zürich
Jahr:
2006
Seitenzahl:
416
ISBN:
9783855359707
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
guter gelesener Zustand, mit OSU, dieser etwas gerändert, Schnitt gering fl und etwas nachgedunkelt, innen sauber und fest in der Bindung, Originalscan, NR
Artikelbeschreibung
das Buch besticht dadurch, dass es aus der Sicht eines Kindes , ab. ca 5 Jahren, in Zeiten des 2. Weltkriegs in Österreich, geschrieben ist. Man bekommt einen Eindruck davon, wieviel Kinder von der häuslichen Situation und den Spannungen zwischen den Eltern mitbekommt, ohne dass sie verstehen, was vor sich geht. Ich habe das Buch gerne und mit Interesse gelesen.
Wäre Hertha von Kaminsky nicht eine entfernte Verwandte der Habsburger gewesen, wäre alles wohl noch viel schlimmer gekommen. Davon jedenfalls ist der junge Erzähler überzeugt. Die Geschichte beginnt im Jahr 1939, die Familie des deutschen evangelischen Pfarrers Willibald Brinkmann hat es aus Berlin in ein Kaff namens Heimstatt in den österreichischen Alpen verschlagen. Gabi, die Frau des Pfarrers, ist Jüdin - eine Tatsache, die der Pfarrer seiner Frau nicht wirklich verzeihen kann, hegt er doch in seiner Naivität eine geheime Bewunderung für Hitler. Aber die Bürde, ein guter Mensch zu sein, ist nun einmal Gottes Auftrag, sonst hätte er sich gerne von Gabi getrennt. Martin, der älteste Sohn, möchte unbedingt in die Hitlerjugend, als Halbjude natürlich undenkbar, Ilse hat den sehnlichen Wunsch, katholische Nonne zu werden, Sarah ist eher still und schreibt alles auf und der jüngste Sohn - der Erzähler - betrachtet alles und denkt sich seinen Teil...
Wäre Hertha von Kaminsky nicht eine entfernte Verwandte der Habsburger gewesen, wäre alles wohl noch viel schlimmer gekommen. Davon jedenfalls ist der junge Erzähler überzeugt. Die Geschichte beginnt im Jahr 1939, die Familie des deutschen evangelischen Pfarrers Willibald Brinkmann hat es aus Berlin in ein Kaff namens Heimstatt in den österreichischen Alpen verschlagen. Gabi, die Frau des Pfarrers, ist Jüdin - eine Tatsache, die der Pfarrer seiner Frau nicht wirklich verzeihen kann, hegt er doch in seiner Naivität eine geheime Bewunderung für Hitler. Aber die Bürde, ein guter Mensch zu sein, ist nun einmal Gottes Auftrag, sonst hätte er sich gerne von Gabi getrennt. Martin, der älteste Sohn, möchte unbedingt in die Hitlerjugend, als Halbjude natürlich undenkbar, Ilse hat den sehnlichen Wunsch, katholische Nonne zu werden, Sarah ist eher still und schreibt alles auf und der jüngste Sohn - der Erzähler - betrachtet alles und denkt sich seinen Teil...
Schlagworte
Roman, Schicksai, Erlebnisse, Leben im 2. Weltkrieg,
Kategorie






