Autor:
Verlag:
Hoffmann und Campe
Jahr:
1985
Seitenzahl:
221
ISBN:
9783455038620
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
"ausgemustertes" Bücherei-Buch, sauber und faltenfrei in Folie eingeschlagen, mit dem üblichen Büchereistempel und dem Lesekärtchen, der Seitenblock hat sich mittig geteilt, es "sitzt" aber alles fest an seinem Platz und ist nichts lose! insgesamt ist das Buch gut erhalten! Keine Flecke, Eselsohren o.ä.
Artikelbeschreibung
"Es ist eigentlich eine Männergeschichte", heisst es am Ende dieses Romans, obwohl sich die inneren Biographien von drei Frauen entwickeln, Martha, Dorothee und Nina.
Ihr Leben wird bestimmt von einem Ereignis, das in Dorothees Kindheit fällt: Als Elfjährige erlebt sie die Verhaftung des Vaters, der große Geldsummen unterschlagen hat, um Spielschulden zu begleichen. Er war ein starker und er war ein schöner Mann mit den verwirrenden Augen eines Verführers, sieghaft und traurig zugleich. Sein plötzliches Verschwinden und Nie-wiederkommen macht aus dem Vater den Gott-Vater, unnahbar, entrückt und ohne Hilfe. Der Versuch, den Vater aus ihren Gedanken und Gefühlen zu verdrängen, bringt für Dorothee den Verlust der eigenen Identität, beeinträchtigt ihre sozialen Bindungen und ihre Liebesfähigkeit. Ungerührt lässt sie Martha, die Mutter, vor den Trümmern ihres Lebens stehen und der Versuch, ihre Tochter Nina vor der Katastrophe ihrer eigenen Kindheit zu bewahren, indem sie ihr den Vater vorenthält, bewirkt das Gegenteil. Nina verliebt sich ausschließlich in ältere Männer, verführt die Väter ihrer Freundinnen, Lehrer, Vikare und schließlich den Freund ihrer Mutter. Am Ende steht Dorothee wieder vor der Erfahrung, die ihr Leben von Anfang an bestimmt hat: Ein Mann verlässt sie und kommt nicht wieder.
Ihr Leben wird bestimmt von einem Ereignis, das in Dorothees Kindheit fällt: Als Elfjährige erlebt sie die Verhaftung des Vaters, der große Geldsummen unterschlagen hat, um Spielschulden zu begleichen. Er war ein starker und er war ein schöner Mann mit den verwirrenden Augen eines Verführers, sieghaft und traurig zugleich. Sein plötzliches Verschwinden und Nie-wiederkommen macht aus dem Vater den Gott-Vater, unnahbar, entrückt und ohne Hilfe. Der Versuch, den Vater aus ihren Gedanken und Gefühlen zu verdrängen, bringt für Dorothee den Verlust der eigenen Identität, beeinträchtigt ihre sozialen Bindungen und ihre Liebesfähigkeit. Ungerührt lässt sie Martha, die Mutter, vor den Trümmern ihres Lebens stehen und der Versuch, ihre Tochter Nina vor der Katastrophe ihrer eigenen Kindheit zu bewahren, indem sie ihr den Vater vorenthält, bewirkt das Gegenteil. Nina verliebt sich ausschließlich in ältere Männer, verführt die Väter ihrer Freundinnen, Lehrer, Vikare und schließlich den Freund ihrer Mutter. Am Ende steht Dorothee wieder vor der Erfahrung, die ihr Leben von Anfang an bestimmt hat: Ein Mann verlässt sie und kommt nicht wieder.
Schlagworte
k.A.






