DIE TAUSCHBÖRSE

Nietzsches Mutter : mit 5 Abbildungen

Verlag:
C. H. Beck, München
Jahr:
1941
Seitenzahl:
178
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
24.01.2025
Tickets:
3
Zustandsbeschreibung
SU mit Wasserschaden, das Buch hat zum Glück nichts davon abbekommen, Einband und Bindung in Ordnung, keine Schäden, keine Einträge
Artikelbeschreibung
Durch die Verwandtschaft mit den Nietzsches ist Oehler auch eine Nebenfigur der deutschen Nietzsche-Rezeption geworden. Sein Vater, Adalbert senior, war eines von zehn Geschwistern von Franziska Nietzsche, der Mutter Friedrich und Elisabeth Förster-Nietzsches. Max Oehler und Richard Oehler, die ebenfalls eine Rolle in der Rezeptionsgeschichte Nietzsches spielen, waren Vettern Adalbert Oehlers (Söhne von Oscar Ulrich Oehler).

Adalbert Oehler war ab 1893 bis zu dessen Tode 1900 einer von zwei gesetzlichen Vormündern des geisteskranken Philosophen. 1898 kaufte er Meta von Salis die Villa Silberblick in Weimar ab, in der Elisabeth Förster-Nietzsche das Nietzsche-Archiv einrichtete. Förster-Nietzsche, Schwester und Nachlassverwalterin von Friedrich Nietzsche, die den Kaufpreis zunächst nicht aufbringen konnte, kaufte Oehler das Haus einige Jahre später ab. Ab deren Gründung 1908 war Oehler zudem Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Nietzsche-Archiv. Von diesem Amt trat er 1923 nach einem Streit mit Förster-Nietzsche, der faktischen Herrin des Archivs, zurück. Erst 1930 trat er wieder in den Vorstand der Stiftung ein. 1940 veröffentlichte er als erster eine Biographie über Franziska Nietzsche (Nietzsches Mutter, Beck, München 1940), mit der er das schlechte Bild, das Elisabeth Förster in ihren Schriften von ihrer Mutter gezeichnet hatte, korrigieren wollte.
Schlagworte
Nietzsche

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