DIE TAUSCHBÖRSE

Tödliche Safari

Verlag:
Fischer (Tb. ), Frankfurt
Jahr:
1999
Seitenzahl:
222
ISBN:
9783596802067
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Anbieter:
(98)

Artikel angeboten seit:
15.07.2007
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
neu
Artikelbeschreibung
Kurzbeschreibung
Als der 17-jährige Jan aus Hamburg in Indonesien landet, um dort die Sommerferien bei seiner Mutter zu verbringen, hat er 7500 Dollar in der Jackentasche. Das Geld ist für die Verteidigung der inhaftierten Mitglieder einer verbotenen Umweltschutzorganisation bestimmt. Am vereinbarten Ort findet er seinen Kontaktmann nicht, dafür trifft er auf einen zwielichtigen Mann aus der Deutschen Botschaft, rechtlose Bauern und einen revolutionär gesinnten Deutschen. Jan ergreift Partei und gerät schließlich zwischen alle Fronten ... andere-0Wolfgang Hars hat sich auf die Wahrheitssuche begeben und all die hartnäckigen Vorurteile, Mythen und Legenden unter die Lupe genommen. In einer umfangreichen Faktensammlung präsentiert er die Evergreens, entlarvt dabei so manches Klischee und kommt auch blankem Unsinn auf die Spur. Wie etwa dem Mythos vom gleichzeitigen Orgasmus, der in die Welt gesetzt wurde, weil ein holländischer Arzt in den zwanziger Jahren behauptet hat, der Geschlechtsverkehr wäre dadurch besonders befriedigend. Ist aber übrigens leider falsch. Können Frauen nicht logisch denken? Sind Männer intelligenter als Frauen? Können Frauen rechts und links nicht auseinander halten? Reden Frauen mehr als Männer? Wollen Männer nur das Eine? Werden Männer im Alter wirklich senil? Fragt ein Mann nie nach dem Weg? Ist Gott ein Mann? Sind Blondinen dumm? Erben Söhne ihre Intelligenz von den Vätern? Frieren Frauen immer?3-10-092558-0Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird. Denn die Ereignisse - Besorgungen, Vorbereitungen, Besuche und schließlich die Abendgesellschaft, die allen konventionellen Erwartungen entspricht - lösen Assoziationen aus, die sie zugleich in die Vergangenheit und in die Wirklichkeit ihres inneren Bewußtseins führen, die eigentliche Welt dieses Romans. In langen Erinnerungs- und Gedankenketten wird sie sich nach und nach der Brüche zwischen ihrer äußeren und ihrer inneren Existenz gewahr.andere-1Wir kaufen dem Obdachlosen seine Zeitung nicht ab und fragen uns dann die nächsten zehn Minuten, ob das richtig war. Wir rufen zu selten unsere Mütter an - denken aber viel darüber nach. Wir trennen schon lange keinen Müll mehr und schämen uns dafür, wenn wir die Müllbeutel runter tragen. Wenn Generation Golf das Tagebuch einer vergangenen Kindheit und Jugend war, dann ist Anleitung zum Unschuldigsein die Reise in unser inneres Absurdistan, in dem das schlechte Gewissen uns beharrlich quält. Dieses Buch zeigt Wege zurück in die Unschuld. Mit vielen tollen Übungen!

Klappentext
Ich schaute auf.
Das kleine, sandige Hochplateau, auf dem das Dorf stand, fiel sanft ab. Zwischen den Felsen wuchsen kleine, windschiefe Bäume. Durch die Blätter lugten hin und wieder kleine Äffchen. Sie warteten auf unseren Aufbruch, um die Essensreste zu klauen.
Links von der Veranda, aber noch im Schatten der Hütte, in der wir übernachtet hatten, hockte ein junger Indonesier vor einem Motorrad, das noch aus japanischen Armeebeständen stammte. Der junge Indonesier hieß Kayu. Zwischen seinen Lippen klebte eine der nach Nelken duftenden Kretek-Zigaretten. Er summte »Happiness Is A Warm Gun« und versuchte, das Motorrad zu reparieren. Die Benzinleitung hatte einen Riß.
Eine Raupe schlängelte sich auf die Reisstrohmatte, auf der ich saß. Sie hatte ein seidig glänzendes, purpurrotes Fell und einen leuchtend türkisfarbenen Kopf. Ich beobachtete, wie sie mühselig einen der ausgebleichten Porzellanteller erklomm.
»Nicht anfassen«, sagte Kayu, als ich der Raupe helfen wollte. »Die Viecher verspritzen Gift und du kriegst Juckreiz.«
»Alles giftig hier«, sagte ich.
Kayu nickte mit Pokerface.
Die Raupe rutschte in den Teller und blieb an den Resten des Reisbreis kleben, den wir gefrühstückt hatten.
Schlagworte
Indonesien, Java, Regenwald