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Was habt ihr im AUGUST 2010 gelesen?
(856 Beiträge)
War ein schöner Lesemonat für mich, mit vielen Highlights:
1. Der Ripper, Richard Laymon
London, November 1888. Jack the Ripper, der grausamste Serienkiller der Epoche, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Der sechzehnjährige Trevor wird Zeuge einer seiner entsetzlichen Bluttaten und kann ihm nur mit knapper Not entkommen. Es ist der letzte Mord des Rippers, bevor er England verlässt, um sein finsteres Werk in der Neuen Welt fortzusetzen. Trevor folgt ihm in das unbekannte Land.
Ich mag Laymon. Er hat schon deshalb Pluspunkte bei mir, weil er halt Laymon ist. Er hat schon absolut geniale Bücher geschrieben, völligen Mist und geht so Bücher. Dieses Buch fand ich, gehört zu den Letzteren. Teilweise hochspannend, teilweise etwas langatmig.
Insgesamt aber Note 2
2. Die Arena, Stephen King
In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chesters Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chesters Mill umschließt , und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln.Gerade will Dale Barbie Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos ,vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers Big Jim, der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chesters Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder.
Früher war ich ein großer King-Fan, habe seine Bücher verschlungen. Zwischendurch hatte er wirklich nur Mist geschrieben, daß ich dachte, seine Glanzzeiten seien vorbei.
Doch Die Arena hat mich überzeugt, daß er es doch noch kann: Das Schreiben, den Spannungsaufbau, das nicht aus der Hand legen können.
Vielleicht sind 1300 Seiten etwas zuviel. Vielleicht hätte man es um 300 Seiten kürzen können. Vielleicht wäre damit aber auch Einiges an Inhalt und Spannung verloren gegangen.
Note 1
3. Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer , Daniel Glattauer
Theo ist der Neffe von Bestseller-Autor Daniel Glattauer. Bei seiner Geburt fasste sein Onkel den Entschluss, das Kind beim Älterwerden zu beobachten und zu beschreiben, wie es die Welt der Erwachsenen für sich erobert. Einmal jährlich erschienen Porträts des Ein-, Zwei- und Dreijährigen. Mit drei gab Theo sein erstes Exklusivinterview. Danach war bald klar, dass sein Mitteilungsbedürfnis noch lange nicht gestillt sein würde. Nach Theos vierzehntem Geburtstag wurden die Rollen getauscht und das gemeinsame Projekt würdig abgeschlossen: Theo führte ein Revanche-Interview mit Onkel Daniel. Eines der witzigsten, herzerwärmendsten Bücher, das je über Kinder geschrieben wurde.
Nach Alle sieben Wellen und Gut gegen Nordwind bin ich voller Vorfreude an das Buch heran gegangen- und wurde enttäuscht.
Was für ein gähnend langweiliges Buch. Diese ständige Fragerei von Theo empfand ich als überhaupt nicht witzig, sondern nur sehr nervtötend.
Eine Enttäuschung!
Note 5
4. Das alte Kind, Zoe Beck
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt; Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr
Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt ,von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr
Na ja......wurde ja teilweise hochgelobt, dieses Buch. Dem kann ich mich nur bedingt anschließen. Ein guter Anfang, das gebe ich zu. Auch recht flotter Schreibstil.
Aber ein Thriller? Ist doch weit entfernt davon. Teilweise wirklich langweilig, teilweise völlig an den Haaren herbei gezogen.
Für zwischendurch zu lesen sicherlich ganz nett. Aber nichts, was ich groß in Erinnerung behalten werde.
Note 3
5. Gargoyle, Andrew Davidson
Ein Mann, erfolgreicher Geschäftsmann und Pornodarsteller, Drogen nicht abgeneigt, fährt von Alkohol und Drogen zugedröhnt eine Landstraße entlang. Erschreckende Halluzinationen bringen ihn vom Weg ab, er stürzt in die Schlucht und entkommt nur knapp dem Tod. Mit fast tödlichen Verbrennungen kommt er ins Krankenhaus und fasst dort , entstellt und von Schmerzen gepeinigt , den Entschluß, nach seiner Entlassung ordentlich Selbstmord zu begehen. Doch da taucht plötzlich eine schöne junge Frau auf. Die Bildhauerin Marianne Engel behauptet, ihn in einem früheren Leben geliebt zu haben und so erzählt sie während seiner Genesung Geschichten über die Liebe, die manchmal Tod und Hölle zu überwinden vermag.
Was für ein Buch! Bin ja recht skeptisch herangegangen! Ein Mann mit Verbrennungen lernt eine Frau kennen, die sagt, sie kenne ihn schon seit 700 Jahren? Klingt ja ziemlich nach Herz-Schmerz!
Und dann kommt da so ein Buch heraus! Phantastisch geschrieben mit allem, was das Herz begehrt! Ziemlich grausame Sznen, wo auch ich schlucken musste. Eine wundervolle Liebesgeschichte, tolle Kurzgeschichten, in die Geschichte eingebunden.
Okay, manchmal gab es Seiten, die mir doch etwas zu abgedreht waren. Aber dem Autor sei verziehen.
Note 1
6. Finstere Orte, Gillian Flynn
Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr so wie damals
Wurde ja zum größten Teil hochgelobt, bin also mit einigen Erwartungen an das Buch herangegangen- und wurde enttäuscht. Mich hat das Buch überhaupt nicht mitgerissen. Den Anfang fand ich noch sehr spannend, dann wurde es für mich immer langweiliger. Die letzten 200 Seiten habe ich nur noch quer gelesen. Nee, war nicht mein Fall.
Note 4
7. Die rote Couch, Irvin D.Yalom
Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
Das Buch wurde mir von einer guten Bekannten ans Herz gelegt, die das Buch einfach super fand. Ich hingegen war nicht ganz so begeistert.
Es ist ganz nett geschrieben, teilweise auch unterhaltsam. Insgesamt hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen, teilweise sofgar gelangweilt.
Note 3
8. Der Augensammler, Sebastian Fitzek
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt
Hat mir sehr gut gefallen. Spannend bis zur letzten (oder soll ich lieber schreiben: bis zur ersten Seite;-))
Konnte es gar nicht aus der Hand legen, wollte schnell wissen, wer der Täter ist und wie es ausgeht.
Sicher ein ziemlich heftiger Thriller, und, da Kinder mit im Spiel sind, sicher nicht Jedermanns Sache. Für mich aber gerade richtig, ein phantastischer Fitzek.
Auch erwähneswert die toll geschriebe Danksagung am Ende des Buches.
Note 1
9. Schloss aus Glas, Jeanette Walls
Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte.
Rückblickend erzählt Jeannette Walls von ihrer Kindheit in einer Familie, die man sich verrückter und unkonventioneller, aber auch unverantwortlicher nicht vorstellen kann.
Am Anfang des Buches beneidet man noch die Kinder: Soviele Freiheiten, sowenig Pflichten, immer draußen in der freien Natur, so offene Eltern.
Doch dieses Beneiden verschwindet von Seite zu Seite. Zurück bleibt eine Fassungslosigkeit angesichts solcher unverantwortlichen Eltern und ein grenzenloses Mitleid der Kinder gegenüber.
Note 1-2
10. Das Inferno, Richard Laymon
Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet, und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
Ich gebe zu: Ich habe ein Faible für Laymon. Da verzeihe ich ihm auch, daß seine Bücher recht einfach geschrieben sind. Auch, daß sie doch recht brutal und manchmal zu heftig sind. Und auch, daß sich das Buch etwas zu flüssig liest. Überlegen braucht man bei seinem Schreibstil nicht großartig, einfach nur lesen.
Note 2
Mitglied gelöscht
1. Brian D'Amato: 2012 (abgebrochen)
Eine Mischung von Go und Mensch ärgere dich nicht, so ähnlich ist das Brettspiel, das Jed DeLanda von seiner Mutter geerbt hat. Jed benutzt es dazu, um an der Börse zu spekulieren, und dies mit beträchtlichem Erfolg. Bis eines Tages die reiche, exzentrische Marena Park, TV-Moderatorin und Computerspiel-Designerin, in sein Leben tritt. Sie zeigt ihm Bilder von einem alten Maya-Codex, der mit modernsten technischen Mitteln lesbar gemacht werden konnte. Die Maya waren besessen von Zahlen. Sie spielten das gleiche Spiel wie Jed, aber in einer unvorstellbar größeren Komplexität. Sie hatten ihren eigenen Untergang vorausgesehen. Sie berechneten die großen Katastrophen der Menschheit voraus, bis zu dem Tag, an dem alles endet. Dem 21. Dezember 2012. Die Endzeit wirft ihre Schatten voraus. Eine Seuche sucht Amerika heim. Während die USA in Chaos und Anarchie versinken, macht sich Joe auf eine fantastische Reise. Er muss den Schritt zurück in die Zeit wagen, als die Hochkultur der Maya noch blühte. Er muss selbst das große Spiel spielen, um zu sehen, ob die Menschheit noch eine Chance hat.
>>> 70 Seiten habe ich mir durch diesen knapp 900 Seiten dicken Schmöcker gekämpft, versucht die ganzen Infos irgendwie zu behalten und auf den Punkt gewartet, wo mich das Buch in seinen Bann zieht...
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2. Charlotte Link: Das andere Kind (2) WB
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart.
In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln, dann geschieht ein ähnliches Verbrechen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist dennoch kaum herzustellen. Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond klammert sich an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis innerhalb der Familie des zweiten Opfers. Lange Zeit ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Bis hin zu einer grausamen Entdeckung an einem kalten Dezembertag vor dreißig Jahren. Und sogar bis in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als ein Kind auf geheimnisvolle Weise verschwand ...
Es dauert fast zu lange, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Hass und seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat. Entsetzt erkennt sie, dass es für ihr Eingreifen schon zu spät sein könnte ...
>>> Wieder ein solider Krimi von Frau Link, wenn für mich am Ende jedoch nicht alle Fragen geklärt wurden bzw. nur Vermutungen angestellt werden können.
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3. Dan Brown: Das verlorene Symbol (3)
Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal'akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal'akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht...
>>> Robert Langdon muss mal wieder (wie auch schon in Illuminti und Sakrileg) ein unfreiwilliges Abenteuer bestehen. Für meinen Geschmack hat Brown diesmal zu viele Fachbegriffe benutzt, so dass für mich die Spannung und die Lust am Weiterlesen etwas auf der Strecke bleibt. Das Ende ist nicht wirklich neu, das hatten wir schon mal...
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4. Janes Patterson: Blutstrafe (2)
In New York wütet ein gnadenloser Serienkiller. Seine Opfer sucht sich der Mann in der Elite der Stadt, die er mit tödlichen Lektionen für ihre angebliche Gier und Selbstgerechtigkeit bestraft. Den Fall übernimmt Detective Mike Bennett, der versucht, sich in das kranke Hirn des Killers hineinzuversetzen. Als er endlich das Muster erkennt, welches den Morden zugrunde liegt, weiß er, dass ihm nur noch Stunden bleiben, um New York vor der größten Katastrophe in der Geschichte der Stadt zu bewahren ...
>>> Nach "Totenmesse" der zweite Teil mit dem Ermittler Mike Bennett, welcher direkt am Anfang mit einer Geiselnahme und seinen kranken Adoptivkindern zu kämpfen hat. Ich hatte diesmal allerdings das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie zu Ende gebracht werden musste und dadurch nicht wirklich zufriedenstellend ausfällt.
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5. Ulrike Purschke: Hendrikje, vorrübergehend erschossen
Kennen Sie nicht auch solche Menschen, die sich selber im Weg stehen, weil sie sich selber an allem die Schuld geben? Die sich immer ganz mies fühlen, weil sie gar nicht merken, dass die anderen sie ausbeuten? Ein ungewöhnlich warmherziger und witziger Roman
Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Ihr Vater ist unbekannt, ihre Mutter nach Amerika gegangen, als Hendrikje fünf Jahre alt war. Und jetzt sitzt Hendrikje auch noch im Gefängnis. Wie es dazu kommen konnte, erzählt sie der spröden Frau Dr. Weingarten, die vielleicht dafür sorgen kann, dass Hendrikje vorzeitig rauskommt. So erfahren auch wir, was passiert ist.
Also: Eigentlich hatte Hendrikje ihr Leben ganz gut im Griff. Tagsüber schuftet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder in einem billigen Atelier. Die Aussichten auf eine Ausstellung stehen gut, da kommt es - natürlich an Weihnachten - ganz knüppeldick. Der Freund läuft weg, die Oma stirbt, das Atelier brennt ab, und weil es angeblich Brandstiftung war, zahlt die Versicherung nicht.
Von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr der erste Selbstmord ganz kläglich misslingt, versprechen ihre Freunde, ihr beim zweiten Mal selbstlos zu helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind. Nur gut, dass es die kleine Punkerin Paula und vor allem den doofen Bruno gibt, die Hendrikje den Glauben an die Menschheit erhalten.
>>> Also ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe es zwar bis zum Ende gelesen, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss.
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(1812 Beiträge)
Hier meine Bücher vom Juli August:
1. "Das verlorene Leben" / Frank Bresching
Eigentlich wollten Daniel, Diego und Flora den Auftakt der Sommerferien feiern. Aber der Tag endet in einer Tragödie, nach der in dem beschaulichen Dorf Bell nichts mehr ist, wie es war: Flora wird erschlagen aufgefunden - und ihr Cousin Diego ist aufgrund erdrückender Indizien der Hauptverdächtige. Als der Junge, der stets seine Unschuld beteuert, unter dem Druck zusammenbricht und den Freitod wählt, wird der Fall zu den Akten gelegt.
Jahre danach wird Daniel von der Vergangenheit eingeholt. Diegos jüngerer Bruder Rafael lädt ihn und zwei weitere Freunde von damals noch einmal an den Ort des Geschehens ein, um sich gemeinsam mit ihnen auf die späte Suche nach der Wahrheit zu machen. Doch die Rückkehr nach Bell entwickelt sich zu einem Albtraum ...
Hat mir gut gefallen, mit völlig überraschendem Ende!!
Note 2
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2. "Totgesagt" / Tim Weaver
Vor sechs Jahren verschwand Mary Townes Sohn Alex spurlos. Fünf Jahre später tauchte er wieder auf - tot, in einem ausgebrannten Autowrack. Nun, ein Jahr nach dem Fund der Leiche, behauptet Mary, sie hätte Alex gesehen. Sie bittet David Raker, der auf die Suche nach Vermissten spezialisiert ist, den Fall noch einmal aufzurollen. Raker findet bald heraus, dass Alex ein paar dunkle Geheimnisse hatte, die nicht ans Licht kommen dürfen - und dass es Leute gibt, die über Leichen gehen, um diese Geheimnisse zu bewahren ...
Hatte ich mir irgendwie was anderes von versprochen, hat mich nicht so begeistert..
Note 2-3
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3. "Unland" / Antje Wagner
Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein Elbdorf mitten in Sachsen- Anhalt. Sie ist der "Neuzugang" im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, diese Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht? Als plötzlich ein Junge aus dem Haus Eulenruh verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, gründet Franka eine Bande. Während die "Eulen" versuchen herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt, stoßen sie auf ein viel größeres und unheimlicheres Geheimnis.
Super!!!
Note 1
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4. 5. "Das Tal. Season 1.1 Das Spiel" "Season 1.2. Die Katastrophe" / Krystyna Kuhn
Mitten in den kanadischen Bergen liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er Jahre in den Bergen verschwand? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes Collegejahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. Und dass sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.
Haben mir sehr gut gefallen, der 2. Teil war noch besser als der erste!
Note 1-2
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6. "Das 8. Geständnis" / James Patterson
Detective Lindsay Boxer jagt eine psychopathische Schlangenmörderin, die keine Spuren hinterlässt. Dann wird ein schwarzer Obdachloser brutal ermordet. Journalistin Cindy wittert eine heiße Story, die keine ist. Und der ''Women's Murder Club'' steht vor einer harten Aufgabe.
Kam erst nicht richtig rein, später wurde es aber noch richtig spannend!
Note 2
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7. "Roter Donner" / John Varley
Der Wettlauf zum Mars hat begonnen - aber anders als wir denken ? Welche Nation landet zuerst auf dem Roten Planeten? Als China mit einem Raumschiff Kurs auf den Mars nimmt, nehmen die USA die Herausforderung an und starten selbst eine Rakete. Doch unbemerkt von den Großmächten macht sich noch ein drittes Schiff startfertig - gebaut von einem Ex-Astronauten, einem Genie und vier Teenagern. Ein unglaubliches Rennen im Weltall nimmt seinen Lauf ?
Mal was anderes ;-)
Note 2
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8. "Impact" / Bernhard Steinhardt
Mit Erfrierungen und unerklärlichen Kopfschmerzen strömen die Menschen in die Krankenhäuser: Neuseeland wird mitten im Sommer von einer Kältewelle heimgesucht. Die TV-Reporter Jon Foster und Kate Ryan versprechen sich eine quotenträchtige Story. Sie finden heraus, dass ein skrupelloser Wissenschaftler an geheimen Experimenten arbeitet, um das Klima zu manipulieren. Wenn ihn niemand aufhält, droht alles Leben auf dem Planeten vernichtet zu werden.
Hörte sich alles so spannend an, bin aber überhaupt nicht mit dem Buch warm geworden, nach 100 Seiten abgebrochen
Note 5
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9. "365" / Doris Mayer
Ein junger Mann hat überlebt. Die große Klimakatastrophe? Die Apokalypse? Einen Atomkrieg? Er weiß es selbst nicht so genau. Eines Tages erwacht er jedenfalls, und alle Menschen um ihn herum sind starr und still wie Puppen. Der Strom funktioniert nicht, die Telefonleitungen sind tot. Er beginnt, sich in der erstarrten Welt zurechtzufinden, und entdeckt nach und nach Anzeichen dafür, dass er nicht der einzige Überlebende ist. Da gibt es etwa Nachbars Hund, den er nie leiden konnte, der ihm nun aber nicht mehr von der Seite weicht. Und da ist das rothaarige Mädchen aus dem Supermarkt, das er immer aus der Ferne bewundert hat. Doch auch sie ist wie versteinert. Er bringt dennoch ihren paralysierten Körper in Sicherheit, nachdem ein bärtiger, jähzorniger Mann immer wieder seinen Weg gekreuzt hat mit der eindeutigen Absicht, ihn nicht nur des Mädchens, sondern auch seines Lebens zu berauben.
War nett, hatte ich aber auch mehr von erwartet.
Note 2-
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10. "Überleben" / S.A. Bodeen
Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den seiner reicher Vater hat bauen lassen - kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt?
Das war ganz großes Kino ;-) Leider ein bißchen vorhersehbar, trotzdem super spannend!
Note 1
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11. "Gone 01. Verloren" / Michael Grant
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn ...
Stephen King´s Arena, nur mit Jungendlichen ... Hat mir aber trotzdem gut gefallen, werde auch jedenfall den nächsten Teil auch lesen.
Note 2
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12. "Die letzte Woche" / Erik de Gruijter
An einem ganz gewöhnlichen Wochentag verschwinden plötzlich Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Welt. Gertjan von der Woude gerät auf dem Rückweg von der Arbeit in ein Verkehrschaos und kommt in ein leeres Haus. Frau und Kinder sind weg. Ein "Prophet" verbreitet die Erklärung, die Erde habe sich von den Menschen gereinigt, die dem fanatischen Christenglauben anhingen. Nun sei der Weg frei für ein Leben in Einheit und Frieden. Aber der erhoffte Friede bleibt aus und die Situation auf der Erde wird immer chaotischer. Gertjan, der anfangs der Bibel skeptisch gegenübersteht, sucht in dem "verbotenen Buch" Antworten ...
Tja, eigentlich stehe ich ja voll auf Endzeitthriller, dieser war mir aber viel zu religiös.
Note 3
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13. "Die Zahlen der Toten" / Linda Castillo
Die brutal zugerichtete Leiche einer Frau wird gefunden, in den Bauch wurde ihr eine römische Zahl geritzt. Polizeichefin Kate Burkholder ist entsetzt. Ist etwa der "Schlächter" wieder zurück, der vor 16 Jahren mehrere Frauen tötete? Kate hat keine Zeit zu verlieren.
Super, von Anfang bis Ende sehr spannend!
Note 1
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14. "Der Augenschneider" / Valentina Berger
Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht. Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel an daran lässt, was er mit ihr vorhat ...
Den Titel fand ich ja ziemlich daneben, Buch ist aber ziemlich gut!
Note 2
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15. "Gefallener Engel" / Barbara Freethy
Als die junge Ärztin Natalie Bishop eines Tages den Bestseller eines neuen Autors in den Händen hält, ist sie fassungslos. Das Buch erzählt eine Geschichte, in der sie die Hauptrolle spielt: als Mörderin!
Der Autor scheint Natalies Vergangenheit bis ins Detail zu kennen nur getötet hat sie nie. Natalie macht sich auf eine Suche in die Vergangenheit, als vor zehn Jahren ihre Freundin während einer Unifete von einem Dach stürzte und tödlich verunglückte. Damals glaubte man an einen Unfall, doch nun ist Natalie sicher, dass mehr dahinter steckt ...
Zum Monatsende noch etwas leichte Kost ;-) Ist aber gut zu lesen und auch recht spannend.
Note 2
(27271 Beiträge)
hat mir sehr gut gefallen, das ist bestimmt nicht das letzte Buch aus der Serie, was ich lesen werden
(schon vertauscht)
Dan Brown - The lost Symbol
naja, es war so wie erwartet, kein wirkliches Highlight, sondern eben typisch Dan Brown.
So wie McDonalds, keine Sterne-Küche aber vorhersehbar :-)
bleibt in meinem Regal
Kathy Reichs - 206 Bones
gerade rechtzeitig gelesen bevor das nächste Buch von ihr erscheint.
bleibt in meinem Regal, bei den anderen HCs... teilweise signiert
Gernot Gricksch - Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande
mein Highlight des Monats - siehe extra Thread
Anna Dale - Whispering to Witches
nette Jugend-Fantasy, las sich flüssig weg, hat mir gut gefallen. Ist jetzt nicht so ausgefeilt wie Harry Potter, Bartimäus oder ähnliches, aber für zwischendurch sehr nett
ist noch in meinem TT-Regal zu finden.
Mitglied gelöscht
Diesmal nur die Kurzfassung, das mit der Kopiererei klappt bei mir immer nicht :-(
Und besser so als gar nicht...
Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht 3*
Tommy Jaud: Hummeldumm 3-
Gabriel Garcia-Marquez: Chronik eines angekündigten Todes 3-
Gottfried Keller: Kleider machen Leute 2-
Michelle Lovric: Das Lied der Meerjungfrauen 4
Elke Heidenreich: Alte Liebe HB 1
Pierre Grimbert:: Das Geheimnis der Pforte 2
Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote HB 4
Elisabeth Subercaseaux: Eine fast perfekte Affäre 2*
Justus Frantz: Beethoven HB 4
Justus Frantz: Mozart HB 3*
Carole Wilkinson: Im Garten des Purpurdrachen 2-
Bernice Eisenstein: Ich war das Kind von Holocaust-Überlebenden o.W.
Ben Becker: Eine gesprochene Symphonie Die Bibel HB 2
Harald Evers: Das magische Siegel 2
Tatiana de Rosnay: Bumerang 1
Michelle Paver: Sellenwächter 3-
AUSSORTIERT:
Wladimir Kaminer: Militärmusik HB
Georg Büchner: Lenz HB
Rolf Vollmann: Die wunderbaren Falschnmünzer
Jan Zweyer: Franzosenliebchen
Jan Zweyer: Goldfasan
(10485 Beiträge)
Das Gold der Maori (Sarah Lark) ****
Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: Kathleen und Michael planen ihre Auswanderung nach Amerika, als er wegen Getreidediebstahls und illegaler Whiskybrennerei verurteilt und nach Australien deportiert wird. Die schwangere Kathleen muss einen anderen heiraten und wird nicht glücklich. Sie wandert mit ihrer Familie nach Neuseeland aus. Dorthin verschlägt es nach Jahren auch Michael.
Schöner, unterhaltsamer, gefühlvoller Schmöker. Hat mir einen Tick besser gefallen als die Neuseelandtrilogie der Autorin.
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Ich weiß, du bist hier (Laura Brodie) *****
Ist David gar nicht bei einem Kajakunfall ums Leben gekommen, wie alle meinen? Sarah meint ihn gesehen zu haben, aber sie ist sich nicht sicher.
Die Autorin ist Professorin für Englisch an einer amerikanischen Universität, das ließ mich auf ein gewisses Niveau hoffen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Inspiriert vom Thema ihrer Doktorarbeit , Witwen in der englischen Literatur schrieb sie diesen Roman. Leben und Tod, Abschied und Neubeginn, Liebe und der Verlust der Liebe sind die Themen. Erst auf den letzten Seiten kommt heraus, was mit David geschehen ist. Und das wird superspannend und mit Tiefgang erzählt. Tolles Buch!
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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht (Dieter Moor) ****
Man kennt Dieter Moor als Moderator von TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE. Vor einigen Jahren siedelte er zum Unverständnis aller seiner Freunde zusammen mit seiner Frau aus der idyllischen Schweiz nach Brandenburg, um dort einen eigenen Bio-Bauernhof aufzubauen. Mit viel Witz und sehr direkter Sprache schildert er die Anfangshürden seines Projektes. Dabei kommen die Bewohner dieser Gegend mehr als gut weg.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe einiges über den Brandenburger als solchen, wenn es ihn denn gibt, erfahren. Ich glaube, er ist dem Rheinländer nicht unähnlich.
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In weißer Stille (Inge Löhnig) (WB) ****
Ein Kinderarzt wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden. Jemand hat ihn an die Heizung gefesselt und qualvoll verdursten lassen. War es Raubmord? War es Rache? Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem zweiten Fall.
Wie schon das Erstlingswerk der Autorin DER SÜNDE SOLD bekommt auch dieser Krimi vier Sterne von mir. Den Plot fand ich sehr gut, ein paar Seiten weniger hätten es auch getan.
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Das Leben kleben (Marina Lewycka) (WB) ****
Eine Frau mittleren Alters, frisch verlassen vom Ehemann, lernt durch Zufall eine verschrobene Seniorin kennen und freundet sich mit ihr an. Die alte Dame ist Jüdin mit entsprechender Geschichte. Im Lauf des Romans tauchen dann Handwerker auf, die Palästinenser sind. Das sorgt für viel Zündstoff. Und eine geheimnisvolle Familiengeschichte gibt es auch.
Hm, also literarisch ist das Buch gut. Auch das Thema hat mir gefallen. Die Lebensumstände der alten Dame werden jedoch ausschweifend sehr unappetitlich geschildert, dass ich manches Mal überlegen musste, ob ich das lesen will. Ich habe aber durchgehalten. An manchen Stellen war mir die Geschichte auch zu skurril, hat mich ganz entfernt an John Irving erinnert.
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Das Wunschspiel (Patrick Redmond) (SUB) ***
Das Buch spielt 1954 in einem englischen Jungeninternat. Der 14-jährige Jonathan wird gemobbt und hängt sich schließlich an seinen Klassenkameraden Richard, der auch Außenseiter ist aber stark und unabhängig. Ein tödliches Spiel beginnt. Freundschaft, Psychoterror, Macht über andere sind die Themen dieses Buches.
Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Sprachlich fand ich es stellenweise zu trivial und die Gedanken der Jungen zu o.g. Themen fand ich nicht altersentsprechend.
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(1959 Beiträge)
(9898 Beiträge)
1. Der Tod meiner Schwester von Diane Chamberlain (Wanderbuch)
Die Nacht war lau und Isabelle eine gute Schwimmerin. Warum also musste sie in jenem Sommer sterben? Eine packende Familiensaga um ein dunkles Geheimnis. Der Mord an ihrer Schwester vor über vierzig Jahren verfolgt die erfolgreiche Schriftstellerin Julienne Bauer immer noch. In einer warmen Sommernacht ertrank Isabelle im Meer vor dem Sommerhaus der Familie. An ihre eigene Rolle in jener Nacht kann sich Julie jedoch nicht mehr erinnern. Nun taucht nach so langer Zeit ein neuer Beweis dafür auf, dass damals der falsche Mann für den Mord verurteilt wurde und Julie muss sich ihren eigenen Ängsten und Schuldgefühlen stellen, um gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Ethan herauszufinden, was damals wirklich geschah. Dabei entdecken sie Familiengeheimnisse, die besser im Verborgenen geblieben wären, aber auch Gefühle füreinander, die im Licht der Wahrheit endlich aufblühen können.
Note 1: Wie schon mein erstes Buch dieser Autorin, Das geheime Leben der CeeCee Wilkes, hat mich auch dieses wieder so in den Bann gezogen, dass ich es fast in einem Rutsch ausgelesen hatte. Hoffentlich werden noch viele ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt.
2. Zwei alte Frauen von Velma Wallis (schon vertauscht)
Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.
In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Häuptling beschließt - wie es das Stammesgesetz vorsieht - die zwei alten Frauen, da sie unnütze Esser sind, zurückzulassen. Keiner wagt, gegen diesen Beschluss aufzubegehren. Doch allein in der Wildnis geschieht das Erstaunliche: Die beiden alten Frauen geben sich nicht auf. Ihr Überlebenswille siegt über ihren Zorn, und nach und nach besinnen sie sich auf ihre Fähigkeiten.
Eindringlich erzählt Velma Wallis in diesem Buch eine Legende nach, die sie von ihrer eigenen Mutter hörte und die in ihrem Stamm seit Generationen mündlich weitergegeben wird.
Note 2: Eine beeindruckende Geschichte, die meinem Erachten nach aber ein bisschen fesselnder erzählt werden könnte.
3. Die Töchter Allahs (schon vertauscht)
Geraldine Brooks arbeitete viele Jahre als Auslandskorrespondentin in der islamischen Welt und gewann auf diese Weise einen persönlichen Einblick in die Welt der moslemischen Frauen. Durch ihre Begegnungen mit Frauen aller Bevölkerungsschichten, von Jordaniens Königin Noor bis zur eritreischen Guerillafrau oder zu den Studentinnen der Universität Gaza - ist ihr ein breites Spektrum an Lebensformen begegnet, die sie vorurteilslos, aber nicht unkritisch schildert. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen sehr direkten, ja bisweilen privaten Einblick in die verschiedenen Interpretationen der islamischen Lehre und die zum Teil sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen, mit denen Frauen in der islamischen Welt zu Recht kommen müssen. Geraldine Brooks Blick ist offen und neugierig, aber nicht naiv: Sie sieht sehr wohl die engen Grenzen der Entfaltung, die diesen Frauen oft gesetzt sind, und lässt auch Rebellinnen und kritische Stimmen zu Wort kommen. Auch die Entwicklung der arabischen Länder in den vergangenen Jahrzehnten, die zunehmende Isolierung und Ausgrenzung der Frauen und die Radikalisierung des Fundamentalismus sind ein wichtiges Thema in diesem Buch.
Note 2: Sehr gut recherchiert und interessant geschrieben. Da ich schon einige Bücher in diese Richtung gelesen habe, hat sich für mich natürlich vieles wiederholt.
4. Mordshunger von Frank Schätzing (schon vertauscht)
Es geht um einen Mordfall, wie er in jedem "Tatort" passieren könnte: Die Millionärin Inka von Barneck wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Verdächtig ist so ziemlich jede Person aus ihrem Bekanntenkreis - Ehemann, Tochter, Liebhaber, Geschäftspartnerin, Angestellte. Denn alle Welt hasste Inka von Barneck. Der pragmatische Kommissar Cüpper wird mit dem Fall betraut und wühlt sich systematisch durch die Fülle von Verdächtigen. Nebenbei entlockt er jedem, dem er begegnet, Rezepte für kulinarische Delikatessen.
Note 2: Nicht schlecht gemacht, alles in allem sehr stimmig und bis zum Schluss mit Spannung versehen, aber irgendwie wurde ich nicht so ganz warm mit dem Protagonisten. Ich hätte mir aber durchaus vorstellen können, dass man hieraus eine Serie mit weiteren Fällen und diesem Ermittler hätte basteln können. Aber dafür gibt sich wohl Herr Schätzing jetzt nicht mehr her ;-)
5. Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande von Gernot Gricksch (schon vertauscht)
Als die sinnlose Rede vorbei ist, treten wir ans Grab. Den Kübel mit Sand ignorieren wir. Wir werden unseren Freund nicht mit Dreck bewerfen. Stattdessen legen wir alle gleichzeitig, als hätten wir es wochenlang geübt, den Kopf zurück. Und dann spucken wir in hohem Bogen unsere Kirschkerne in das Grab. Der Pastor funkelt uns wütend an. Doch was weiß der schon. An seinem 40. Geburtstag steht Piet am Grab eines Freundes. Hier erinnert er sich an Prickel Pit und Schlaghosen, Miami Vice und Startbahn West, den ersten Kuss, die letzte Gehaltsabrechnung. Und Piet denkt an vier Jahrzehnte mit seinen besten Freunden: an die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande!
Note 1: Ein wahres Monatshighlight! Die Geschichte hat mich richtig bewegt und weckte viele Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend. Manchmal konnte man herzhaft lachen, doch viele Dinge regten zum Nachdenken an oder stimmten sogar traurig. Toll fand ich, dass bis zum Ende offen bleibt, an wessen Grab die Freunde stehen. Für mich ein sehr lohnenswertes Buch!!
6. Das alte Kind von Zoe Beck (ausgeliehen von einer Freundin)
Carla: Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt - Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr!
Fiona: Sie wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt - von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr!
Note 2-3: Es war nicht schlecht geschrieben und es kam auch immer mal wieder Spannung auf. Aber auch in diesem Buch konnte ich mit keinem der Charaktere so richtig war werden, wodurch leider mein Lesevergnügung sehr geschmälert wurde. Werde das andere Buch von ihr nicht unbedingt lesen, es ist wohl der Vorgänger mit einigen gleichen Charakteren.
7. Ein letzter Sommer von Steve Tesich (schon vertauscht)
East-Chicago, 1969. Daniel Price, der 18-jährige Held und Ich Erzähler, schließt zusammen mit seinen Freunden Larry und Billy die Highschool ab. Die unbeschwerten Tage sind gezählt. Die Zukunft warte auf sie, wird den drei Freunden gesagt, aber sie haben keine Ahnung, wo. Vor ihnen liegt ein Sommer der Entscheidungen und viel schneller als erwartet trennen sich ihre Wege Billy wählt das ruhige Leben in East Chicago, Larry die Revolte und Daniel bleibt zunächst unentschlossen nur nicht, als er sich in die unergründliche Rachel verliebt. Sie ist für ihn das Versprechen einer großen weiten Welt, die Flucht aus den Konflikten seiner schönen, exotisch anmutenden Mutter mit seinem krebskranken, verbitterten Vater. Doch Daniels Liebesglück ist überschattet von einem Familiengeheimnis Rachels, das ihn immer tiefer in den Sog seiner widersprüchlichen Gefühle zieht.
Note 3-4: Ich hatte mir von diesem Buch viel mehr versprochen, nachdem ich so viele positive Rezis gelesen hatte. Leider habe ich mich nach dem ersten Drittel ziemlich durchgequält.
8. Der Joker von Markus Zusak (schon vertauscht)
In Eds Briefkasten liegt - eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative - doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft. Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt.
Taxifahrer. Loser des Viertels, Inbegriff der Mittelmäßigkeit. Ein jämmerlicher Kartenspieler. Ein Verlierer. So denkt Ed über sich selbst. Bis zu dem Tag, als ein Bankraub seinem Leben eine andere Richtung gibt.
Note 1: Eines meiner August Highlights, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ein Buch das berührt und zum Nachdenken anregt!
9. Mefisto von Richard Montanari (schon vertauscht)
Sommer in Philadelphia. Doch die Ruhe trügt. Kevin Byrne, Detective der Mordkommission, und seine Partnerin Jessica Balzano werden zu einem bizarren Fall hinzu gerufen. Eine Frau ist ermordet worden, und ihr Todeskampf wurde von dem Mörder auf Video aufgenommen, hinein geschnitten in die berühmte Dusch-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Doch diesmal ist das Blut rot und das Messer real. Bald tauchen weitere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt und nachträglich eingefügt wurden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichte zum Hintergrund seiner perversen Fantasien macht?
Note 2: Auch in diesem Buch ist Spannung wieder groß geschrieben, und es macht Spaß, die Protagonisten näher kennen zu lernen. Ich finde, es empfiehlt sich aber, diese Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der erste Band dieser Serie ist Cruzifix.
10. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards (2:1 in meinem TT-Regal)
Lexington, Kentucky, 1964: In einer stürmischen Winternacht entbindet der Arzt David seine hochschwangere Frau. Nach der Geburt eines kerngesunden Sohnes setzen die Wehen erneut ein, und dem Jungen folgt seine Zwillingsschwester nach. Dieses Kind ist behindert. In Sekundenschnelle trifft er eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern wird: Während seine Frau Norah in Narkose liegt, bittet David die Krankenschwester Caroline, den Säugling stillschweigend in ein Heim zu bringen. Doch wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat und wie eine Frau, wenn ihr das Kind genommen wird?
Note 2: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es fing sehr stark an aber lies leider zur Mitte hin stark nach. Viele wichtige Themen wurden einfach nur angerissen. Vom Thema her war es m. E. aber sehr interessant.
11. Die Godin von Robert Hültner (schon vertauscht)
München in den frühen Zwanzigerjahren. Die junge Prostituierte Mia wird vergiftet in ihrer Kammer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf Selbstmord aus Verzweiflung hin. Doch Paul Kajetan, ein aus dem Dienst entlassener Polizeiinspektor und seit kurzer Zeit mit Mia liiert, findet heraus, dass seine Freundin Opfer eines Verbrechens wurde. Seine Nachforschungen führen Kajetan in Mias Heimatdorf, wo er auch die "Godin", die Patin der Ermordeten findet und das Geheimnis einer schrecklichen Familientragödie lüftet. Robert Hültners Kriminalroman zeichnet sich durch viel Atmosphäre, einen ungewöhnlichen Plot und die hochinteressante Figur des Paul Kajetan aus. Der Autor wurde für sein Buch völlig zu Recht mit dem Deutschen Krimipreis und dem Glauserpreis ausgezeichnet.
Note 2-3: Für mich sehr verwirrend geschrieben mit vielen Handelssträngen. Zum Schluss hin wird es immer besser und wird auch sehr zufrieden stellend aufgeklärt. Gefallen hat mir der Münchner Dialekt, auch wenn man manchen Satz dadurch zweimal lesen musste.
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Die kurze Geschichte des Traktors auf ukrainisch von Marina Lewycka (schon versprochen)
Das Übel trägt einen Namen: Valentina! -- Seit die vollbusige, wasserstoffblonde Ukrainerin in Vater Nikolais Leben trat, schwebt der 84-Jährige Witwer im siebten Testosteron-Himmel. Der Alte verfasst selbstgefertigte Gedichte, lässt die Wohnung vergammeln und trägt Spendierhosen in Übergröße. Lediglich die "Hydraulik" gewisser Körperpartien bereitet ihm Kummer. Was Wunder, zählt die Angebetete gerade mal süße sechsunddreißig. Nikolais verfeindete Töchter Vera und Nadeshda (die Ich-Erzählerin des Romans), riechen den Braten der Scheinehe zum Zwecke der Einbürgerung und beginnen sich ums väterliche Erbe zu sorgen.
Man lasse sich nicht blenden von dem an sozialistische Plakatkunst erinnernden Coverdesign, das eine ukrainisch-britische Immigrantenburleske erwarten lässt. Unter dem Komödienton schlummern dramatische Elemente und eine Familiengeschichte, die manches Lachen verstummen lässt. Die gebürtige Ukrainerin und heute in England lebende Marina Lewycka streut in ihre Kampfhandlungen zweier Schwestern gegen die "böse Stiefmutter" immer wieder historische Einsprengsel, so die Verfolgung ihrer Familie durch Stalin und dessen gezielt herbeigeführte Hungersnot, die die Ukraine unterwerfen sollte und Millionen Tote forderte. Am Beispiel der gierigen Valentina werden auch die dubiosen Glücksverheißungen des Westens offenbar -- exemplarisch hierfür, die Busenvergrößerung, die der spendable Altbräutigam als Einstandsgeschenk springen lässt. Doch die Wunschliste der toughen Braut war noch lang!
Vera und Nadeshda, diese Hochgebildeten, scheinen ihre radebrechende Meisterin in Pink, Mini und Kunstpelz gefunden zu haben. Der völlig desillusionierte Vater steht vorm Ruin, am frisch gelieferten Busen laben sich andere, und alle Pläne, die Ehe für ungültig zu erklären, scheitern an der Tücke Valentinas und der Trägheit britischer Behörden. Trost findet der gehörnte Nikolai nur in seinem Lebensprojekt, der "Geschichte des Traktors auf Ukrainisch", einer klugen und traurigen Reflexion über die beginnende Industrialisierung und den Verlust der eigenen Scholle.
Doch auch seine Töchter waren nicht untätig. Beim Durchstöbern des Elternhauses nach belastendem Valentina-Material tauchen brisante Dokumente auf, die die gesamte Familiengeschichte schlagartig ins Wanken bringen. Valentinas ultimatives Gastgeschenk .
Note 4: Leider hat mir dieses Buch so gar nicht gefallen, aber immer nach einem Sinn gesucht und ihn leider nicht gefunden.
Mitglied gelöscht
Ich bin hin und weg. Seit meinem Literatur- und Medienseminar über die Beatgeneration und James Dean halte ich Ginbsberg, Kerouac und co. für wahre Genies.
Ich empfehle übrigens das Original. Die deutsche Übersetzung "Geheul" kommt nicht an die Intensität ran.
2) Dickens, Charles - Oliver Twist
Wieder ein Buch aus der Reihe 'Klassiker, deren Hype ich nicht nachvollziehen kann'. Ich fands weder interessant noch sprachlich ansprechend (die englische Version)
3) Kracht, Christian - Faserland
Zum fünften Mal gelesen mitlerweile. Und ich weiß immer noch nicht ob ich den Protagonisten eher ätzend finde oder faszinierend.
4) Hornby, Nick - How to be good
Kurzweilig, aber kein Vergleich zu High Fidelity oder A long way down
5) Nabokov, Vladimir - Lolita
Ich habs weggeworfen als ich fertig war. Nabokov ist gut. Aber so viele Aggressionen wie mir während der Lektüre gekommen sind konnte ich nicht anders bündeln.
6) Gaarder, Jostein - Sofies Welt
Einfach ein schönes Buch. Habs zum zweiten Mal gelesen. Das erste Mal mit ca. 13. Da war es natürlich noch zusätzlich interessant etwas neues über Philosophie zu lernen. Mit etwas umfangreicherem Wissen sind die Zusammenhänge meiner Meinung nach zu stark vereinfacht dargestellt. Aber für Jugendliche ein guter Überblick.
7) Brecht, Bertolt - Dansen
Langsam gewinne ich Brecht lieb.
8) Coetzee, J. M. - Disgrace
Eins der besten Bücher des Monats, obwohl mir der Protagonist oft nicht ganz klar erscheint. Gut finde ich die Verknüpfungen zu Byron. Nicht ganz nachvollziehbar finde ich das Handeln der Tochter. Das liegt aber wohl an kulturellen Unterschieden.
9) Larsson, Stieg - Verblendung
Ist seinen Hype wert. Definitiv.
10) Popp, Georg - Die Großen der Welt
Kurzbiographien über große Persönlichkeiten. Die Auswahl hat mich oft ein wenig verwundert. Aber so verständlich geschrieben, dass ich mir gut vorstellen kann die ein oder andere Biographie in meinen Unterricht einzubauen.
(4559 Beiträge)
Note 1
Endlich mal wieder ein Highlight! Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe es verschlungen, obwohl das Ende zugegebenermaßen vorhersehbar ist. Mir gefallen Browns Charaktere und der flüssige Schreibstil (der natürlich auch dem Übersetzer zu verdanken ist).
Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
2. DIE SPIDERWICK-GEHEIMNISSE: DIE RACHE DER KOBOLDE: DiTerlizzi, Black
Note 3
Schön illustriert und angenehm zu lesen.
Jared und seine Geschwister Simon und Mallory haben in dem alten Haus, in dem sie seit Kurzem wohnen, eine geheimnisvolle Entdeckung gemacht: Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe! Plötzlich eröffnet sich den Kindern eine Welt voller Magie und Zauberwesen - doch nicht alle sind ihnen freundlich gesonnen.
In Trümmern! Das Haus der Familie Grace ist völlig verwüstet, ihre Mutter entführt! Jared, Simon und Mallory begeben sich in das Reich des schrecklichen Herrschers der Kobolde, Mulgarath, der auch das Magische Handbuch in seiner Gewalt hat.
3. THE SEEMS/DER SCHEIN: F. B. DRANES ERSTER AUFTRAG: John Hulme
Note 3plus
Interessantes Jugendbuch, erfrischend anders, aber etwas anstrengend zu lesen.
Als Ferdinand Becker Drane mit zwölf Jahren als jüngster Reparant aller Zeiten seinen Job antritt, geht es nicht darum, ein bisschen Schönwetter zu machen. Denn Regen und Sonnenschein koordinieren, Gerüche mit dem richtigen Aroma versehen, die Zeit in Bewegung halten. Dafür sorgen schon unzählige Arbeiter von SCHEIN: der Ort, von dem aus die Welt gestaltet wird. Aber geht in SCHEIN etwas schief, schlägt die Stunde der Reparanten!
Ausgerechnet Beckers erster Auftrag ist einer der gefährlichsten aller Zeiten: Die Welt steht am Rande eines Zusammenbruchs. Fieberhaft sucht man in SCHEIN den Fehler im System. Sind Saboteure am Werk? Als Becker endlich zum Kern der Katastrophe vordringt, ist es fast zu spät.
Vorgelesen:
1. GESPENSTERJÄGER (Sammelband): Cornelia Funke
Note 1
Ein wunderbares Buch, unterhaltsam, spannend, kurzweilig und prima auch zum Vorlesen! Die Charaktere sind unverwechselbar und humorvoll. Unseretwegen kann sie gern mehr Gespensterjägerbücher veröffentlichen, denn leider gibt es nur die vier in diesem Sammelband enthaltenen.
Unheimliche Schreie in der Nacht? Geheimnisvolle Spukerscheinungen? Kein Problem für das unschlagbare Gepensterjäger-Team! Tom Tomsky, Hedwig Kümmelsaft und das Gespenst Hugo sind Gruselexperten: Egal, ob sie eisige Spuren verfolgen, bedrohliche Feuergeister jagen, eine Gruselburg erkunden oder im Moor gefährlichen Gespenstern begegnen, sie sind immer bereit dem Spuk ein Ende zu machen. Doch einfach ist das nicht, denn die Geister halten für das Team immer wieder schreckliche Überraschungen bereit.
2. JEREMY JAMES ODER ELEFANTEN SITZEN NICHT AUF AUTOS: David Henry Wilson
Note 3
Schöne Geschichten, aber der Humor ist eher etwas für die erwachsenen Vorleser und für die Kinder noch nicht so erkennbar.
Wenn Mama sagt, dass Elefanten nicht auf Autos sitzen, dann sitzen Elefanten eben nicht auf Autos. Aber auf Papas Auto sitzt nun mal ein Dickhäuter, das kann Jeremy James genau sehen. Doch wenn ihm - wie üblich - mal wieder keiner glaubt, wegen seiner angeblich so blühenden Fantasie, dann ist das Auto eben platt gedrückt. Selbst schuld!
3. DER MONDSCHEINDRACHE: Cornelia Funke
Note 2-
Nettes Buch für Leseanfänger, farbig illustriert.
Schon mal was von Mondscheinzauber gehört? Nein? Philipp auch nicht. Bis eines Nachts dieser gemeine Weisse Ritter einen armen Drachen durch sein Zimmer jagt. Plötzlich ist Philipp nur noch daumengross und muss sich gemeinsam mit dem Drachen vor dem wütenden Ritter verstecken.
4. DAS KLEINE GESPENST: Otfried Preußler
Note 1
Wunderbar, unterhaltsam und einfach schön.
Ein Nachtgespenst in Nöten!
Wegen einer Kirchturmreparatur bleibt die Uhr 12 Stunden lang stehen und schlägt am Mittag Mitternacht. Zeit für das kleine Gespenst aufzustehen. Durch das Sonnenlicht wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Taggespenst. Was das für Verwirrung stiftet! Herbert, Günther und Jutta blickten verwundert im Garten umher. Sie konnten sich nicht erklären, wer da zu ihnen gesprochen hatte. Jutta stieß einen kleinen Schrei aus, als sie die schwarze Gestalt mit den weißen Augen entdeckte, die langsam hinter der Fliederhecke hervorgeschwebt kam und ihnen zuwinkte. "Ui, seht doch, der Schwarze Unbekannte!" "So nennt man mich leider in Eulenberg", sagte das kleine Gespenst. "Und ich weiß leider auch, dass mich alle Leute im Städtchen fürchten. Dabei bin ich nichts als ein unglückseliges kleines Gespenst, und es tut mir entsetzlich Leid, dass ich gestern beim Festspiel dazwischengefahren bin."
5. DER KLEINE DRACHE KOKOSNUSS UND DAS GEHEIMNIS DER MUMIE: Ingo Siegner
Note 2
Spannend, lustig und toll illustriert.
Der kleine Drache Kokosnuss auf den Spuren der Pharaonen
Der kleine Drache Kokosnuss ist schon ganz aufgeregt: Der berühmte Professor Champignon kommt in die Drachenschule und erzählt von den Geheimnissen des alten Ägyptens! Matilda und Oskar können da nur müde gähnen. Doch dann sind auch sie mit einem Mal hellwach - denn der schusselige Wissenschaftler ist drauf und dran, das Rätsel der geheimen Pharaonen-Grabkammer zu lösen. Und Kokosnuss weiß, wo sich der dazu fehlende Drachenstein befindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise zu den Pyramiden. Da wird Champignon plötzlich von zwei fiesen Grabräubern gekidnappt! Doch die haben die Rechnung ohne Kokosnuss & Co. Gemacht.
6. PIPPI FINDET EINEN SPUNK: Astrid Lindgren
Note 3plus
Ein nettes Pippi-Abenteuer in Bilderbuchform, es gibt allerdings schönere Geschichten mit und über Pippi.
Pippi Langstrumpf hat ein funkelnagelneues Wort gefunden: Spunk! Aber was bedeutet das? Zusammen mit Tommy und Annika reitet sie in die Stadt, um mehr zu erfahren. Aber weder in der Konditorei noch im Eisenwarengeschäft oder beim Doktor kann man Pippi sagen, was ein Spunk ist. Doch Pippi wäre nicht Pippi, wenn sie es nicht doch noch herausfindet!
7. RITTER ROST: Jörg Hilbert (Buch mit CD, Kindermusical)
Note 3plus
Es war interessant, Buch und CD miteinander zu verbinden. Kurzweilig war es auch, aber nicht überwältigend.
Fantasie, Humor und viel Musik sind das Geheimrezept der Ritter Rost Musicals. In diesem Band soll der feige Ritter Rost gegen den rotzfrechen Drachen Koks kämpfen. Auf der im Buch enthaltenen CD sind viele Songs zu finden, die man mitsingen, nachspielen oder einfach nur anhören kann.
Mitglied gelöscht
02. Die Toteninsel - Kevin O'Brien ♥♥♥--
03. Die Totgesagten - Camilla Läckberg ♥♥♥♥-
04. Die Gabe der Jungfrau - Deana Zinßmeister ♥♥♥--
05. Schwarze Seide - Tereza Vanek ♥♥♥♥♥
06. Denn ihrer ist das Himmelreich - Kjetil Try ♥♥♥♥-
07. Eine unbeliebte Frau - Nele Neuhaus ♥♥♥--
08. Die Herrenausstatterin - Mariana Leky ♥♥♥♥♥
09. Saphirblau - Kerstin Gier ♥♥♥♥-
10. Was mit Kate geschah - Catherine O'Flynn ♥♥♥♥-
11. Der Countdown - Rick Mofina ♥♥♥--
12. Allerliebste Schwester - Wiebke Lorenz ♥♥♥--
13. Zwei an einem Tag - David Nicholls ♥♥♥--
14. Die Tochter des Fotografen - Kim Edwards ♥♥♥--
Mitglied gelöscht
Der Augensammler von Sebastian Fitzek, Note 1
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt.
Nr. 2
Man Down von André Pilz, Note 1
Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln. Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden, wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte. André Pilz erzählt eine große Geschichte: eine Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.
Nr. 3
Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch, Note 2
Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen.
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt, ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den Putzteufel- Mörder zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.
Ein Serienmörder in Berlin und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!
Angefangen, abgebrochen und eingestellt:
Herr Mozart wacht auf von Eva Baronsky
Der Mann, der sich nur daran erinnert, am Vorabend als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben, kann sich die bizarre Umgebung nicht erklären, in der er erwacht: Musik ohne Orchester, Fuhrwerke ohne Pferde, Licht ohne Kerzen. Ist er im Vorhof zur Hölle oder im Paradies angelangt, und vor allem: mit welchem Auftrag? Ein göttlicher Spaß, verblüffend und tragikomisch, ein Spiel mit Zeiten und Identitäten. Dieses Buch ist wie eine Umarmung. Robert Schneider Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang Amadé Mozart an einem unbekannten Ort und - wie ihm nach und nach klar wird - in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden. Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompaß, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat. Solange es nur Musik gab, war er bereit, in jeder Welt zurechtzukommen.
(9898 Beiträge)
Mitglied gelöscht
1. Kalte Asche v. Simon Beckett
Note 2
Auf einer abgelegenen Insel untersucht David Hunter eine zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Der Mörder muss von der Insel stammen und lässt sich durch die Untersuchungen zu weiteren Taten hinreissen. Zudem ist die Insel durch Unwetter nicht mehr vom Festland erreichbar, so dass auch David Hunter um sein Leben fürchten muss.
Solide geschrieben und gute Unterhaltung. In welche Richtung der Thriller ausgehen wird, habe ich recht früh erkannt. Nichts desto trotz waren die Zusammenhänge spannend.
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2. Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele v. Suzanne Collins
Note 1
Die Welt besteht aus dem Kapitol und 12 Distrikten. Das Kapitol regiert diese Distrikte mit strengen Regeln und Wächtern. Einmal im Jahr finden zur Unterhaltung der Menschen im Kapitol die Hungerspiele statt, bei denen es nur einen Überlebenden geben kann. Aus jedem der 12 Distrikte werden ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgewählt. Katniss meldet sich freiwillig für die Hungerspiele, als das Los auf ihre kleine Schwester fällt...
Nachdem ich hier so viel Lob gelesen habe und in der Bücherei beide Bände da waren, habe ich sie für meine Tochter und mich ausgeliehen. Meine Tochter war restlos begeistert und ich habe Band 1 auch verschlungen.
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3. Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe v. Suzanne Collins
Note 1
Die Hungerspiele gehen weiter und da es sich um das 75. Jubiläum handelt, lässt sich das Kapitol etwas Besonderes für die 12 Distrikte einfallen.
Wow! Band 2 hat mir ebenso gut gefallen wie Band 1! Und nun? Wie geht es weiter? Abhilfe kann hier nur Band 3 schaffen - den habe ich nun auf Englisch bestellt :-)
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4. Alera: Geliebter Feind v. Cayla Kluver
Note 3
Die Hauptfigur ist die 17-jährige Kronprinzessin des Reiches, welche heiraten muss, damit das Reich einen Herrscher hat, da Frauen nicht regieren dürfen. Das Thema Emanzipation klingt hier durch, da die Kronprinzessin ihre eigenen Vorstellungen hat - letztendlich muss sie sich dann doch den Wünschen des Vaters und der übrigen Männer in ihrem Leben beugen. Entscheidungen darf sie nicht treffen und es wird ihr keine eigene Meinung gestattet.
Fantasy ist normalerweise nicht mein Genre. Dieses Buch fing gut an, um dann stark nachzulassen. Es passiert nicht wirklich viel! Die Autorin wiederholt sich für meinen Geschmack zu oft mit ihren Beschreibungen und es hat mich nicht gepackt. Meiner 12-jährigen Tochter hingegen hat das Buch gut gefallen und sie will unbedingt die Folge-Bände lesen. Da es ein Fantasy-Buch für Jugendliche ist hat die Autorin wohl deren Geschmack getroffen ;-)
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5. Obsession v. Simon Becket
Note 2-3
Als seine Frau stirbt muss Ben mit seinem autistischen Stiefsohn Jacob allein zurechtkommen. Beim Aufräumen findet er Unterlagen, welche darauf hindeuten, dass seine Frau Jacob als Baby entführt hat. Ben forscht nach und löst eine Lawine von Ereignissen aus - mit unvorhergesehenen Folgen.
Stellenweise sehr spannend. Die Hauptperson Ben ist mir nicht wirklich sympathisch geworden - seine Handlungsweise ist jedoch für mich immer nachvollziehbar gewesen.
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6. Das Wörterbuch der Liebenden v. David Levithan
Note 1
Die Liebe als Wörterbuch: Von A - Z werden bestimmten Wörten kleine Geschichten über die Liebe eines Paares zugeordnet.
Ein wunderbares Buch. Wer sich auf diese Art zu lesen einlassen kann und wem die Poesie der Sprache des Autors gefällt, wird dieses Buch nicht mehr hergeben. Einfache Sätze, die lange nachhallen wechseln sich mit kurzen, heiteren Episoden ab um auch zwischendurch ein Kopfschütteln hervorzurufen: defunct - ausgedient: Du brachtest mir eine Schreibmaschine mit.
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7. Ein schnelles Leben v. Zoe Jenny
Note 2
Romeo und Julia in der heutigen Zeit. 2 Teenager verlieben sich ineinander: Ayse, das von seinem Bruder überwachte türkische Mädchen und Christian, dessen bester Freund in der rechte Szene aktiv ist und ihn versucht dort hineinzuziehen. Beide Lager hassen sich und dieser Hass eskaliert bei einer Schlägerei.
Auch wenn die eigentliche Geschichte nicht neu ist, hat die Autorin ein sprachlich sehr bewegendes Buch geschrieben.
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8. Daisy Sisters v. Henning Mankell
Note
Die Brieffreundinnen Elna und Vivi fahren im Sommer 1941 mit ihren Fahrrädern Richtung Norwegen. Eine feucht fröhliche Zufallsbekanntschaft der Daisy Sisters mit zwei schwedischen Soldaten trägt ein dreiviertel Jahr später ungewollte Früchte - Elna war angetrunken und so konnte der Soldat sie ohne große Gegenwehr vergewaltigen. Sie will das Kind nicht haben, aber die Abtreibung misslingt. Und so nimmt die Geschichte durch Elnas Tochter Eivor einen weiteren, über weite Strecken tragischen Verlauf.
Kein einfaches Buch, aber ein sehr gutes! Mankell schafft es, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen und deutlich zu beschreiben. Die Stellung der Frau und der Unterschied der Klassen sind das Hauptthema in diesem Buch - viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich ansehen, gab es zu den Zeiten, in denen das Buch spielt nicht. Unausgesprochene Träume und Sehnsüchte spielen eine zentrale Rolle.
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Mitglied gelöscht
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1. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards
Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat? Bewegend und fesselnd erzählt Kim Edwards die anrührende Geschichte einer Familie, deren Schicksal sich im Bruchteil einer Sekunde unumkehrbar wendet. Ein Roman über Trennungen, Neuanfänge und die Kraft der Liebe.
Obwohl das Buch mit Sicherheit einige Schwächen aufweist (unter anderem die Diskrepanzen in der Übersetzung) , hat es mich doch insgesamt sehr bewegt, u. es war spannend zu lesen!
Deshalb insgesamt die Note 2
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2. Das Haus in den Wolken von Judith Lennox
Bei einer Autopanne begegnet der Frauenschwarm Richard der jungen Isabel, einer Frau aus eher kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Gutsbesitzersohn, als sie ihn zurückweist. Dennoch verliebt er sich in sie, eine Liebe, die chancenlos scheint und trotzdem in eine Ehe mündet, die viele Stürme des Schicksals überdauern soll. Doch Isabel verpasst den Zeitpunkt, um ihrem Mann von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Denn es gibt ein Geheimnis, das sie und diejenigen, die sie am meisten liebt, eines Tages einholen wird. Mit feinem menschlichem Gespür erzählt Judith Lennox in ihrem mitreißenden Roman von Liebe, Loyalität und der Stärke einer Familie.
Ein wunderbarer Schmöker wie wir sie von Frau Lennox gewöhnt sind. Obwohl es hier doch einige Längen gibt, und natürlich alles sehr vorhersehbar ist, wie in vielen ihrer Bücher, hat mir dieses Buch entspannte Urlaubslektüre beschert!
Note 2
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3. Der zweite Mord von Helene Tursten
Als im Privatkrankenhaus Löwanderska in Göteborg in einer eisigen Februarnacht der Strom ausfällt und der Alarm des Beatmungsgerätes durch die Gänge hallt, eilt Dr. Löwander auf die Intensivstation. Vergebens. Der Patient ist nicht mehr zu retten. Die Krankenschwester, die bei ihm Wache halten sollte, liegt ermordet auf dem Stromaggregat. Eine weitere Schwester ist spurlos verschwunden. Als Inspektorin Irene Huss mit ihren Kollegen am Tatort erscheint, behauptet die einzige Zeugin hartnäckig, Schwester Tekla auf dem Flur gesehen zu haben. Doch das ist unmöglich, denn Schwester Tekla hat sich vor 50 Jahren auf dem Dachboden des Krankenhauses erhängt.
Dies war mein erstes Buch von Helene Tursten, u. obwohl es nicht der erste Band um die Ermittlerin Irene Huss ist, u. ich eigentlich ein Reihen-Leser bin, hat es mir sehr gut gefallen. Man mag die einzelnen Charaktere der Protagonisten, u. die skandinavischen Krimi-Autorin sind einfach unvergleichlich. Da ich mittlerweile schon mehr von Helene Tursten angefangen, wenn auch noch nicht beendet habe, weiß ich mittlerweile aber auch, dass dieses Buch hier nicht eines ihrer stärksten ist.
Deshalb insgesamt nur die Note 2
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4. Morsdfreunde von Nele Neuhaus
Ein Tierpfleger des Opel-Zoos im Taunus macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Die dazu gehörige Leiche finden Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo in einer frisch gemähten Wiese gegenüber dem Zoogelände. Der Tote war ein Lehrer und vehementer Umweltschützer, der wegen seines Charismas von vielen Schülern glühend verehrt wurde und von einigen Einwohnern der Stadt ebenso sehr gehasst. Doch liegt hier das Motiv für einen Mord?
Ich liiiiiiiiiiiebe Nele Neuhaus Krimis, u. so wurde ich auch bei diesem hier nicht enttäuscht. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich hier die einzelnen Bände quer durcheinander gelesen, gerade so wie sie mir in die Finger kamen, was meinem Lesegenuss keinerlei Abbruch getan hat. Die beiden Ermittler Pia Kirchhof und Oliver Bodenstein sind einfach ein sehr sympathisches Team, und bei diesem Buch hat mir die nebenbei erzählte Lovestory zwischen Pia u. dem Zoodirektor besonders gut gefallen!
Deshalb hier die Note 1
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5. Herbstvergessene von Anja Jonuleit
Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt , jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...
Ein großartiges Buch! Im Genre sehr schwer einzuordnen, ein Mittelding aus Biographie, Krimi und nebenher bekommt man noch Geschichtswissen vermittelt, denn über die Lebensborn-Heime des NS-Regimes wusste ich erstaunlicherweise sehr wenig, wie mir bei diesem Roman auffiel. Ich kann dieses Buch über drei Frauengenerationen hinweg nur jedem ans Herz legen, ich habs wirklich in wenigen Tagen verschlungen.........
Note 1
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1. Just Kids - Patti Smith (2)
Ein sehr persönliches Buch über die Zeit von P.S. mit Robert Mapplethorpe. Nicht immer super geschrieben, aber alles kommt von Herzen und hat mich durchaus berührt!
2. Die Akte Rosenherz - Jan Seghers (2-)
Wieder ein spannender Krimi um Marthaler, wenn er mir auch lange nicht so gut wie der Vorgänger "Die Partitur des Todes" gefallen hat. Bisschen zu konstruiert.
3. Der Herzsammler - Inger Ash Wolfe (2-)
Ich finde diese Reihe wegen der ungewöhnlichen Ermittlerin gut, den Schriebstil der Autorin aber etwas wirr. Wer allerdings nur Bücher mag, deren Protagonisten Sympathieträger sind, der sei gewarnt: ich jedenfalls finde Hazel nicht sehr nett und die die Handlung begleitende "Privatstory" ziemlich strange.
4. Das Haus zur besonderen Verwendung - John Boyne (3plus)
Ich fand das Buch bei weitem nicht so spektakular wie den "Pyjama". Es ist toll geschrieben, aber aus meiner Sicht sehr vorhersehbar und frei von Überraschungen.
5. Eisiges Schweigen - Wolfgang Burger (3 plus)
Spannender Heidelberg-Krimi, für mich ein bisschen zu machohaft
6. Schneewittchen muss sterben - Nele Neuhaus (2-)
Spannender Taunus-Krimi um lange zurückliegende Fälle vermisster Mädchen, bei N.N. ist es mir immer ein bisschen zuviel des Guten, was Handlung und das ganze Drumherum angeht, auch wenn mir ihre Krimis gefallen.
7. Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe - Rainer Moritz (3 plus)
Ein Paris-Buch von einem Deutschen. Ganz nett geschrieben, aber aus meiner Sicht beinhaltet die Figur der Mme Cottard alle Klischees, die (deutsche) Männer so von Pariserinnen haben.
8. Der Wald steht schwarz und schweiget - Petra Tessendorf (2)
Wirklich guter Krimi aus dem Bergischen Land, nur die Auflösung fand ich ein bisschen blöd
9. Blutrunen - Verena Wyss (5)
Das war der Tiefpunkt des Monats - ein ziemlich nerviger Schweizer Krimi, aus meiner Sicht komplett wirr.
10. Mein Berliner Kind - Anne Wiazemsky (2)
Biographischer Roman über die Eltern, vor allem die Mutter der Autorin und das Leben der beiden in Berlin unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, wohin beide von Frankreich aus als Sanitäter geschickt worden waren.
11. Westerbork Girl - Steffie van den Oord (2-)
Interessante Nacherzählung einer (realen) ungewöhnlichen Biographie einer Jüdin im 2. Weltkrieg, ein kleines bisschen flach.
12. Bisduvergisst - Friederike Schmöe (2plus)
Ich lese ja gern Krimis, in denen es Verbindungen zur Nachkriegszeit gibt und die Schmöe mag ich sowieso, hat mir also gut gefallen
13. Wieweitdugehst - Friederike Schmöe (2)
auch nett zu lesen, nicht ganz so packend wie das vorherige
14. Der Toten tiefes Schweigen - Susan Hill (1-)
der neue Krimi mit Serailler war aus meiner Sicht der bisher Beste, es geht um einen Serienmord an Bräuten
15. Das Alphabet der Knochen - Louise Welsh (1-)
Mein erstes Buch von der Autorin und ich fand es super. Spannender Roman um einen verstorbenen Dichter und seinen Biographen
16. Das zerbrechliche Leben - Robert Asbacka (2-)
Ich fand das Buch schon berührend, aber es war auf diese sich sehr langsam entwickelnde skandinavische Art geschrieben, die mich manchmal ein bisschen stört.
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"Über Nacht bricht Lizas Welt zusammen. Aufgewachsen auf einem völlig abgeschiedenen englischen Landsitz, kennt sie die Welt nur aus den Erzählungen ihrer Mutter Eve - als teuflische Bedrohung. Mit ihren siebzehn Jahren hat Liza noch nie einen Bus benutzt, eine Schule besucht oder Kontakt zu Gleichaltrigen gehabt. Und plötzlich eröffnet ihr Eve, dass Liza dieses Zuhause verlassen muss. Die weltfremde Zweisamkeit ist zu Ende. Denn Eve hat einen Mann getötet ..."
Eigentlich faszinieren mich die Bücher von Ruth Rendell, diesem konnte ich allerdings nicht so viel abgewinnen. Es war ziemlich langatmig und dröge, nichts kam so richtig in Schwung. Aber da der LK Wartende Bücher dieses ausgewählt hatte, musste ich es ja irgendwie zuende bringen.
Note: 3-
Ulrich Ritzel: Uferwald (Wanderbuch)
"Ulm: In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimstätten wird eine ältere Frau tot, schon fast mumifiziert, aufgefunden. Ein Routinefall, scheint es. Charlotte Gossler ist eines natürlichen Todes gestorben, wurde nur viel zu lange von keinem vermisst. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch ihres Sohnes, der vor Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam, und der Fall nimmt eine unerwartete Wendung ..."
Auch von diesem Buch hatte ich mir etwas mehr Tempo und Spannung versprochen. Es ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Beschäftigung mit der alten Clique allerdings lässt einen selbst überlegen, wie man denn mit Freunden und Bekannten umgeht. Und diverse kleine Anspielungen auf Demos, Gutmenschen und Co. fand ich wirklich sehr gut.
Note: 3
Friederike Schmöe: Wieweitdugehst (Wanderbuch)
"Auf dem Münchner Oktoberfest wird ein 14-jähriger Junge in der Geisterbahn ermordet. Ghostwriterin und "Wiesn-Muffel" Kea Laverde begleitet ihren Freund Nero Keller, Hauptkommissar im LKA, bei den Ermittlungen. Dabei trifft sie auf Neta, die beruflich Kranken und Trauernden Geschichten erzählt, um deren Schmerz zu lindern. Als auf Neta ein Mordanschlag verübt wird, versucht Kea den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Sie stößt auf einen Sumpf aus Gier, Lügen und unerfüllter Liebe ..."
Teil 4 der Kea-Laverde-Reihe - für mich der zweite Teil, den ich gelesen habe. Ich finde sie nicht wirklich berauschend, aber auch nicht schlecht. Vielleicht ein wenig zu wenig Tempo, vieles wirkt für mich arg konstruiert. Und ich kann mit der Hauptfigur wenig anfangen. Sie ist mir nicht sympathisch, auch nicht unsympathisch - sie ist einfach blass.
Note: 3
Gunnar Herrmann: Elchtest. Ein Jahr in Bullerbü (Behalti)
"Mit Baby nach Bullerbü - als Familie Herrmann das Angebot erhält, nach Schweden zu ziehen, klingt das paradiesisch: Unberührte Natur, rote Holzhäuschen. Ein einziger großer Kinderspielplatz! Doch im Land der Elche ist nicht alles "Bullerbü". Die Winter sind dunkel, die Menschen höflich, aber verschlossen, die Warteschlangen der Bürokratie lang. Mit Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Gunnar Herrmann vom Familienleben im hohen Norden."
Als Nachbereitung unseres Schwedenurlaubs gelesen. Und es ist wirklich gut. Keine Überheblichkeit, aber auch keine unbegründete Begeisterung. Dazu eine sehr gut lesbare Schreibe - wobei man von einem Journalisten der Süddeutschen auch nichts anderes erwartet. Vieles ist natürlich auch schon bekannt, aber die Art und Weise, wie Herrmann sie beschreibt, macht Lust auf den nächsten Urlaub ...
Note: 1
Arno Stobel: Der Trakt (Wanderbuch)
"Stell dir vor, dein Mann sagt, er hat dich noch nicht gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt. Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt? Und wer bist du wirklich?"
Spannender Psychothriller mit einem interessanten Thema - der Hirnforschung. Allerdings beruht ein Großteil der Spannung darauf, dass die Figuren seltsam unklar bleiben, ihre Position nicht deutlich wird und die Verflechtungen untereinander nicht geklärt sind. Mir war allerdings die Lösung schon nach den ersten knapp 50 Seiten klar - einige Verwicklungen fand ich dementsprechend auch eher langweilig denn zur Spannung beitragend.
Note: 2-
Anja Jonuleit: Herbstvergessene (vorablesen)
"Nach dem rätselhaften Tod ihrer Mutter Lilli Sternberg findet Maja in deren Nachlass ein Foto. Es zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby. Doch dieses Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Maja begibt sich auf Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichte macht."
Ein Roman um das Leben dreier Frauen aus drei Generationen, wobei die mittlere Generation, also Lilli Sternberg nur einen geringen Part einnimmt, wenngleich sie entscheidend zur Enthüllung des Familienschicksals beiträgt. Der Roman spielt auf zwei Ebenen, in zwei Zeitzonen. Als Leserin weiß man immer etwas mehr, aber auch nicht alles, weil die Tagebuchauszüge von Großmutter Charlotte immer wieder in die Geschichte der Jetztzeit eingeflochten werden. Aber im Gegensatz zur Leserin hat Maja den größten Teil der Geschichte keine Ahnung, was im Tagebuch steht
Das Schicksal der Großmutter beginnt in Ostpreußen und führt sie - als "gefallene" uneheliche Mutter - in eines der Lebensborn-Heime im Deutschen Reich des Jahres 1944. Dort herrscht noch eine relative Ruhe - der Krieg ist für die jungen Mütter und deren Kinder in der meisten Zeit noch weit weg. Und doch wissen sie, dass das NS-Regieme nicht mehr lang an der Macht bleiben wird.
Eine weitere Verknüpfung gibt es mit der Geschichte eines NS-Arztes, der im KZ Neuengamme Menschenversuche durchführt - die ebenfalls bis weit in die Gegenwart reichen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch ohne vorablesen wohl nie gelesen hätte. Die Thematik interessiert mich zwar sehr, aber ich kann nicht sagen, ob ichs mir gekauft oder geliehen hätte. Aber ich bin sowohl vom Stil als auch von der Umsetzung der brisanten Themen vollkommen überzeugt. Es gelingt Jonuleit, den Themenkomplex Lebensborn realistisch zu gestalten, waren die deutschen Heime doch zum einen eine Art Auffanglager für uneheliche Mütter, zum anderen aber eine rassistische Ausleseanstalt. Auch die Verknüpfung mit den menschenverachtenden Versuchen gelingt - ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, aber auch, ohne sie zu verharmlosen. Dazu kommt eine äußerst nachvollziehbare Handlung um Mutter und Tochter und deren Probleme, die ebenfalls vorhandenen Beziehungsprobleme zwischen Maja und ihrem Freund nehmen nicht überhand, sind aber für die latente Missstimmung mitverantwortlich.
Für mich ist "'Herbstvergessene" eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe - und die ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. Zu einem wirklich guten Stil, einer tollen Geschichte kommt auch noch unerwartete Spannung mit einigen thrilligen Elementen. Dazu die sehr gute und ansprechende Covergestaltung - einfach klasse!!
Note: 1
Zane Radcliffe: Todesgruß (Wanderbuch)
"Vor fünf Jahren musste Callum Pope einen schweren Schlag verkraften: Seine Freundin wurde bestialisch ermordet. Jetzt will er ein neues Leben anfangen und zieht aus dem heimatlichen Glasgow nach Reykjavik, zu Birna Sveinsdottir, einer geheimnisvollen Gletscherforscherin, die sein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Doch den Schrecken seiner Vergangenheit ist Callum nicht entkommen: Auf einmal erhält er Mails von einem Unbekannten, in denen dieser minutiös grausame Morde schildert. Ist der Unbekannte der Täter von damals? Und woher weiß er von Callums neuem Leben auf Island?"
Klasse Island-Buch! Aber "mörderisch spannend", wie es der Aufkleber auf dem Cover verspricht, ist es nicht. Klar gibt es eine Krimihandlung, der man sich allerdings nach etwa 300 Seiten der 500 Seiten gerade mal genähert hat. Zwar hat es in der Zwischenzeit die Schilderung des Mordes an Sarah, Callums Freundin, in Prag gegeben, aber ansonsten lebt der Roman von wirklich tollen Landschaftsschilderungen, einem kleinen Isländisch-Sprachkurs, den Problemen zwischen Männern und Frauen im Allgemeinen, und denen von Callum und Birna im Besonderen, den liebevollen Beschreibungen von etwas durchgeknallten Isländern, wie z.B. der Mutter von Birna oder den Angestellten von Callum.
Nach 300 Seiten geht die Spannungskurve dann ein wenig nach oben, aber die ansprechenden Schilderungen der ungewohnten Landschaft, von Vulkanausbrüchen und Gletschern, geht weiter. Und gerade das macht das Buch so liebenswert. Wenn nur nicht der Aufkleber wäre, und auch nicht der Vergleich mit Arnaldur Indidason auf dem rückwärtigen Cover - Radcliffe ist ein wirklich toller Roman gelungen, mit Krimi- und Thrillerelementen, mit viel Liebe zu Island und den Eigenheiten der Bewohner und der Landschaft.
Note: 1- (weil's nicht ganz so berauschend war wie "Herbstvergessene")
Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte (geliehen, Bibliothek)
"Eiskalte Spannung von Skandinaviens Krimi-Autorin Nr. eins: Der Fischer Frans Bengtsson macht einen fürchterlichen Fang. Mit seinem Netz holt er die Leiche eines Mädchens ein. Patrik Hedström und Erica Falck ermitteln. Hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka kommen Familienfehden und eine alte, weit zurückreichende Schuld zum Vorschein.
Der dritte Fall von Schwedens erfolgreichster Schriftstellerin der Gegenwart. Ein kunstvoll komponierter und schockierender Krimi, in dem sich alles um die Frage dreht: Sind Kinder gezwungen, die Untaten ihrer Eltern zu wiederholen?"
Wieso lesen die Menschen, die die Klappentexte schreiben, offenbar nie das Buch?? Denn Erica Falck ermittelt in diesem Buch überhaupt nicht, sondern widmet sich allein ihren leichten Depressionen und ihrer zweimonatigen Tochter. Und auch die Frage nach der Wiederholung der Untaten der Eltern steht nicht im Mittelpunkt, sondern erschließt sich nur auf den allerletzten Seiten - und das noch nicht mal überzeugend.
Immerhin ist bei Läckberg, zu der ich aufgrund unseres diesjährigen Schweden-Urlaubs, der uns eben auch nach Fjällbacka geführt hat, ein besonderes Verhältnis habe, ein gewisse Entwicklung nicht abzustreiten. So ist "Die Töchter der Kälte" zumindest teilweise im Stil besser als "Der Prediger von Fjällbacka", wenn auch viele ihrer Sätze noch sehr langweilig gestrickt sind. Es fehlt immer die gewisse Finesse.
Und der Kunstgriff, Erinnerungen aus der Zeit ab 1924 ohne wirklichen Bezug zur aktuellen Geschichte - kursiv im Druckbild abgesetzt - einzubauen, ist m.E. nicht wirklich gelungen. Schon relativ früh meint man, die Lösung des Mordfalles zu kennen - und diese Meinung ist auch richtig.
Insgesamt Durchschnittskost, aber mehr leider nicht.
Note: 3
Tanja Pleva: Gottesopfer (Wanderbuch)
"Auf dem Campo dei Fiori in Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe. Die Tat eines Besessenen? Er schlägt wieder zu, und auch dieser Mord trägt dieselbe Handschrift. Der Täter scheint im Bann eines religiösen Wahns zu stehen. Doch seine Identität bleibt lange im Dunkeln - so lange, bis es für sein nächstes Opfer fast zu spät ist ..."
Irgendwie bin ich bei dem Erstling von Tanja Pleva gespalten: Mir haben die Idee und auch der größte Teil der Umsetzung gefallen, aber es bleibt nach der Lektüre eine gewisse Unzufriedenheit zurück. Vielleicht lese ich momentan auch einfach zu viele Krimis und Thriller - und komme nicht umhin zu bemerken, dass sie alle ähnlich gestrickt sind. Ohne eine gewisse Prise Sex kommt keiner aus - auch wenn es kaum der Lebensrealität entspricht, immer bereit und willig zu sein. Die weiblichen (Fast-)Opfer sind alle hübsch und unschuldig, in sie verliebt sich der ebenfalls ansehnliche männliche Ermittler usw. usw.
Also macht sich meine Unzufriedenheit an der wenig überraschenden Ausgestaltung allgemein jetzt bei "Gottesopfer" fest ...
Aber es gibt auch handfeste Gründe, warum ich den Thriller nicht uneingeschränkt loben kann: Eine gewisse Spannung und Schnelligkeit ergibt sich durch die vielen - teilweise unnötigen - Ortswechsel, insbesondere zu Beginn des Buches. Viele dieser gelegten Spuren werden jedoch nicht wieder aufgegriffen, verlaufen sich im Nichts.
Note: 2-
Jo Nesbo: Headhunter (Wanderbuch)
"Roger Brown gilt als Top-Headhunter. Wenn er anruft, gehorchen die Bosse aufs Wort. Was niemand weiß: Brown spielt ein falsches Spiel. Doch dann geht einer seiner Coups grandios daneben, und plötzlich wird er zum Gejagten."
Kein Harry Hole, doch auch bei "Headhunter" kann Nesbo eine gewisse Spannung aufbauen - wenngleich doch deutlich weniger und langsamer als bei seiner berühmten Reihe. Die Geschichte ist als Ich-Erzählung aufgezogen - aus der Perspektive des Headhunters Roger Brown. Dieser nutzt die Informationen, die er von den meist schon renommierten und wohlsituierten Bewerbern bekommt, für Kunsträube, wird mit diesen aber bislang nicht in Bezug gebracht. Als er jedoch dem neuesten Bewerber sein verschollen geglaubtes Gemälde stehlen will, beginnt eine atemberaubende Jagd - nach ihm selbst.
Bis zum Schluss gibt es immer wieder Wendungen, die ein Überraschungspotenzial enthalten, aber trotzdem reicht "Headhunter" längst nicht an die anderen Nesbo-Romane heran. Zum einen fehlt der charismatische Held, zum anderen wirken die Szenen nicht immer ausgefeilt und zu Ende gedacht.
Ganz nett, aber nichts überragendes!
Note: 2-
Christine Lehmann: Vergeltung am Degerloch (Wanderbuch)
"Lisa Nerz hockt in der Redaktion der "Amazone", als eine Flirtbekanntschaft hereinplatzt und sich selbst eines Mordes bezichtigt. Notwehr? Geschlechterkrieg? Das Dilemma der kerligen jungen Provinzschwäbin füllt alsbald die Schlagzeilen der Presse und die Akten der Kriminalpolizei.
Lisa Nerz zieht ihre eigenen Schlüsse. Sie rekrutiert einen Säufer vom "Stuttgarter Anzeiger" und setzt sich mit ihm auf die Fährte des Opfers. Doch ihre anarchische Ermittlung schlingert in neue Widersprüche, und jemand versucht sie aus dem Weg zu räumen ..."
Tja, wie soll ich sagen - das Buch ist ganz schön oldfashioned. Ich hab vorher noch nichts von Christine Lehmann gehört und gelesen - und das könnte nach dieser Lektüre auch so bleiben. Nach ein wenig Recherche hab ich gesehen, dass "Vergeltung" eine Neuauflage eines Romans von 1997 ist - so sind einige Passagen doch eher verständlich. Insgesamt find ich aber die Emanzensprüche und das ganze Ambiente viel zu klischeehaft. Vielleicht hätte mir der Krimi vor gut 15 Jahren gefallen, heute ist aber vieles überholt.
Note: 3-
Abgebrochen:
Thomas Raab: Der Metzger muss nachsitzen (Wanderbuch)
"Fünfundzwanzig Jahre lang hat er nichts von seinen Schulfreunden gehört. Dann stolpert der Restaurator Willibald Adrian Metzger über einen Toten. Einen ehemaligen und höchst unbeliebten Klassenkameraden. Als die Polizei am Fundort eintrifft, ist die Leiche allerdings verschwunden. Einbildung des rotweinumnebelten Restaurators oder perfide Inszenierung? Am darauffolgenden Tag erhält der Metzger die Gewissheit, dass auch er selbst in den Fall verwickelt ist: Der Schuh des Opfers wird ihm zugespielt. Notgedrungen beginnt er mit den Nachforschungen. Doch die Odyssee in die Vergangenheit fördert noch mehr Leichen zutage ..."
Im Stil erinnert Raabs Roman den Brenner-Büchern von Wolf Haas, mit denen ich auch schon nichts anfangen konnte. Und so hab ich den Metzger auch nach gut 50 Seiten weggelegt. Einfach nicht mein Fall!
(6368 Beiträge)
Arne Dahl: Dunkelziffer *****
Leif Davidsen: Der Fluch der bösen Tat ****
Susan Hill: Der Toten tiefes Schweigen *****
Mari Jungstedt: Sommerzeit *****
Craig Russel: Lennox (abgebrochen)
Jan Martenson: Ein bildschöner Mord ****
Boris Akunin: Fandorin ***
Björn Hellberg: Ehrenmord ****/*****
Darja Donzowa: Der unschuldige Mörder ****
Henry Slesar: Ruby Martinson - Geschichten vom größten erfolglosen Verbrecher der Welt **/***
BÜCHEREI/LEIHBUCH
Alan Bennett: Die Frau Im Lieferwagen ****/*****
HÖRBUCH
Delphine de Vigan: No & ich ****/*****
(7820 Beiträge)
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Die Zahlen der Toten - Linda Castillo
Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den Schlächter nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.
Ein gutes und spannendes Buch von Anfang bis Ende. Teilweise recht brutal und nichts für schwache Nerven. Bloß die Bezüge zu den Amischen hat mich gestört.
Note: 2-
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Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele - Suzanne Collins
In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die "Hungerspiele" ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig "Spielern" am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss' Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat
Das Buch ist äußerst gut geschrieben; man kann richtig in die Welt von Panem eintauchen und will sie auch nicht mehr verlassen. Macht sofort Lust auf den 2. Teil.
Note: 1-
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(16694 Beiträge)
1) Arno Strobel, Der Trakt, Note 3:
Thriller: Spannend zu Beginn, wobei ich zuerst den Eindruck hatte, die Idee wäre von "Lauf Jane lauf" ausgeliehen. Ein interessantes, beklemmendes Thema (Gehirnforschung), die Story aber dann doch etwas zu durchsichtig.
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2) Helge Timmerberg, Shiva Moon, Note 2-3
Reisebericht: Indische Impressionen im typisch flapsigen Timmerberg Stil,
kein Wort zu wenig, keins zu viel, humorvoll und erfrischend erzählt Timmerberg Geschichten aus dem indischen Alltag.
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3) Andrea Camilleri, Die schwarze Seele des Sommers, Note 1-2
Krimi: Sizilianische Sommer sind heiß und mörderisch, wenn man der Wahrheit zu nahe kommt Alle machen Urlaub, bis auf Commissario Montalbano. Als er auf der Suche nach einem vermissten Feriengast eine alte Villa durchforstet, macht er eine grauenvolle Entdeckung: In einem Koffer findet er die Leiche einer Frau, die seit Jahren als vermisst gilt. Kurz darauf nimmt eine geheimnisvolle Unbekannte Kontakt zu ihm auf, die der Toten zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ich mag ihn einfach, diesen Commissario Montalbano. Nach den heißen Wochen im Juli konnte ich ihm die Plage der mörderisch heißen Augusttage in Sizilien noch besser nachfühlen. Ein schöner, spannender Sommerkrimi.
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4) Petros Markaris, Die Kinderfrau, Note 1-2
Krimi: Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach Konstantinopel, in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern, einem schönen und einem hässlichen.
Ein wunderbar ruhiger, etwas nostalgischer Kriminalroman, in dem es vor allem um das gespannte Verhältnis zwischen Griechen und Türken geht. Wer die Schauplätze kennt, wird ihn noch mehr genießen.
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5) Rory Stewart, Soweit die Knie tragen: Mein Fußmarsch durch Afghanistan, Note 3
Reisebericht: Tausend Kilometer zu Fuß von Herat nach Kabul: Der junge Historiker und Diplomat Rory Stewart suchte sich für seine Wanderung ausgerechnet Afghanistan aus im tiefsten Winter, kurz nach dem Einmarsch der internationalen Truppen.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Reisebericht. Es ist ein tiefer Einblick in ein Land, von dem wir viel zu wenig wissen und so gut wie nichts verstehen. Beeindruckend auch die Gastfreundschaft der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben und für den Reisenden doch immer einen Schlafplatz haben.
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6) Vincent Kliesch, Die Reinheit des Todes, Note 3
Krimi: Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt, ein Albtraum für jede Spurensicherung.
Zwei Haupthandlungsstränge, von denen einer in der Gegenwart spielt und dere andere drei Jahre zurückliegt, verknüpfen sich auf interessante Weise miteinander. Spannend, ja, aber offensichtlich habe ich in letzter Zeit zu viele Serienmörder-Krimis gelesen.
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7) Gernot Gricksch, Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande, Note 1
Story siehe weiter oben.
Ein wunderbares Buch, sehr oft wurde ich an meine Kindheit und die wilden 70er erinnert und habe das Buch an einem Tag verschlungen.
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8) Jacques Berndorf, Die Nürburg-Papiere, Note 2
Krimi: Am Nürburgring sind mehr als 300 Millionen in gewaltigen Betongebirgen verbaut worden. Fachleute versprachen hoch und heilig, privates Kapital heranzuschaffen, und obwohl keiner auch nur einen einzigen Cent auftreiben konnte, wurden absurd hohe Beraterhonorare gezahlt. Eines Tages wird Claudio Bremm ermordet, der wichtigste Mann aus den Reihen der Manager, der härteste der harten Typen, der kälteste.
Nach einer längeren Pause hat mir Siggi Baumeister wieder sehr gut gefallen, alte Bekannte tauchen auf, in der Baumeisters Eifel-Domizil ist immer etwas los. Kein weltbewegender Krimi, trotzdem gut zu lesen und in der Story steckt wohl einiges an Wahrheit.
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9) Rudolf Wötzel, Über die Berge zu mir selbst, Note 2-3
März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, nimmt aus freien Stücken seinen Hut. Sein Grund: Sinnkrise, Burnout, Zweifel am System. Seine Absicht: die Hochgebirgs-Kämme der Alpen zu Fuß zu überqueren, von Salzburg bis Nizza.
Dieses Buch ist weder ein Wander oder Bergführer, noch ein "Wie finde ich zu mir selbst" Erfahrungsroman. Es ist flüssig und kurzweilig, zeitweise humorvoll und vor allem die Rückblicke in die skrupellose Bankenwelt sind höchst interessant. Was mich gestört hat, ist das unglaubliche Tempo in dem der Autor auch diese Reise abspult, einen Dreitausender erklimmt, den nächsten Viertausender schon im Auge. Mit dem nötigen Kleingeld für gute Bergführer alles kein Problem? In die Glitzerwelt der Banken kehrt er nicht zurück, immerhin.
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10) Nele Neuhaus, Schneewittchen muss sterben, Note 2
Mein erster Krimi von Nele Neuhaus und er hat mir gut gefallen. Eine spannende Story, sympathische Ermittler, viel Lokalkolorit. Die Anzahl der beteiligten Personen hätte etwas kleiner und das Buch gern einige Seiten kürzer sein können.
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11) Anja Schönborn, Ein Jahr in Neuseeland, Note 3
Reise in den Alltag: Anja Schönborn erzählt von traumhaften Landschaften, vom Alltag in den Städten Wellington und Auckland, von der faszinierenden Kultur der Maori und ihren Begegnungen mit den offensten und gelassensten Menschen der Welt, den Kiwis.
Sehr persönlich erzählt, aber bei weitem nicht der beste Band aus dieser Serie.
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12) Kate Morton, Der verborgene Garten, Note 1-2
Roman: Großmutter Nell ist keineswegs jene Person, die ihre Enkelin Cassandra bis zu ihrem Tod in ihr gesehen hat. Nells vermeintlicher Vater fand die verstörte Vierjährige mit nichts als einem kleinen weißen Kinderkoffer am Hafen und nahm sie mit. Groß gezogen als leibliche Lieblingstochter mit zwei Schwestern wuchs Nell wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf, bis ihr Vater ihr die erschütternde Wahrheit offenbarte. Cassandra, die als Kind ein ganz persönliches Verhältnis zu ihrer als verbittert und biestig geltenden Großmutter aufgebaut hatte, erbt deren Cottage in Cornwall. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren.
Ein wunderbarer Schmöker, einfach nur schön.
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13) Alec LeSeur, Das Hotel auf dem Dach der Welt, Note 3
Fliegenschwärme bei Staatsbanketten, hoffnungsfrohe Bergsteiger, die absolute Vorherrschaft von Yaks und allem, was mit Yaks zu tun hat, unüberwindliche Kommunikationsprobleme, das sind nur einige wenige Beispiele für die Überraschungen, denen der junge Franzose Le Sueur begegnet, nachdem er sich Hals über Kopf entschieden hat, eine Stelle als Hotelmanager in Lhasa anzunehmen.
Die Erfahrungen des Hotelmanagers stammen zwar schon aus dem Jahr 1988, sind aber trotzdem interessant und kurzweilig zu lesen.
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14) Thomas Kanger, Der Sonntagsmann, Note 1
Krimi: Kommissarin Elina Wiik stöbert in den Akten und stößt auf einen ungeklärten Mordfall, der 25 Jahre zurückliegt. Elina nimmt die Ermittlungen auf und ist überrascht, woran sich so mancher Zeuge nach so vielen Jahren noch erinnern kann. Doch wer war die Tote? Und was wurde aus ihrem Baby, das seit dem Mord verschwunden ist? Elina Wiik bleiben für die Suche nach dem Mörder noch drei Wochen bis zum Ablauf der Verjährungsfrist, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Zwei Handlungsstränge, deren Verbindung lange nicht klar ist und die sich doch perfekt zusammenfügen. Die Spannung lässt beim Lesen nie nach, die Charaktere sind perfekt und nachvollziehbar gezeichnet. Krimikost vom Feinsten.
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15) Dieter Moor, Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht, Note 2
Der Schweizer Dieter Moor und seine österreichische Frau kaufen einen Bauernhof in Brandenburg. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat, davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.
Köstlich zu lesen, man hätte direkt Lust, in dieses Dorf fahren, um all die Menschen dort kennenzulernen. Am meisten amüsieren konnte ich mich über den "kleinen Schweizer", der ab und zu den warnenden (Wessi)-Zeigefinger hob.
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16) Eva Almstädt, Kalter Grund, Note 4
Krimi: Drei Leichen auf einem holsteinischen Bauernhof, eine hektische Ermittlerin, eine seltsame Dorfgemeinschaft. Ein Krimi, na ja, mäßig spannend, konnte mich nicht begeistern.
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17) Andrea Israel, Nancy Garfinkel, Johannisbeersommer, Note 3-4
Lilly und Valerie waren viele Jahre beste Freundinnen, bis ein Streit sie endgültig trennte. Nach 25 Jahren versuchen sie, die Vergangenheit aufzuarbeiten und ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen.
Ein Roman in Briefform, gespickt mit vielen Kochrezepten, die sich Lilly und Valerie schicken. Der Original-Titel "Der Rezept-Club" hätte vielleicht besser gepaßt.
Nicht sehr tiefgründig wird die Vergangenheit aufgearbeitet und bietet am Ende doch noch eine Überraschung.
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18) Caryl Ferey, Zulu, Note 2
Thriller: Als Kind ist Ali Neumann, alias Zulu, nur knapp den Inkatha-Milizen entkommen. Und noch nicht einmal seine Mutter weiß, um welchen Preis er überlebte. Mittlerweile Chef der Kriminalpolizei von Kapstadt, kämpft er einen einsamen Kampf gegen die Gewalt, gegen Elend, Aids und die Gangs in den Townships.
Aber als am Fuß des Tafelbergs die Tochter eines früheren Rugby-Stars ermordet aufgefunden wird, lernt Zulu das Verbrechen in einer ganz neuen Dimension kennen. Eine unbekannte Designerdroge scheint ihn auf die richtige Spur zu führen. Er kann nicht ahnen, in welches Wespennest er damit sticht. Denn auch wenn das Apartheitsregime von der offiziellen Bühne verschwunden ist, die alten Mächte operieren aus dem Hintergrund.
Ein knallharter, extrem spannender Thriller, nichts für schwache Nerven. Man liest zwischen Faszinantion und Schaudern und kann doch nicht aufhören, weil es so fesselnd ist.
Mitglied gelöscht
1. "Mörderischer Sommer" von Joy Fielding
Joanne wird von ihrem Mann verlassen und bleibt mit ihren Töchtern zurück. Sie erhält plötzlich mysteriöse Drohanrufe...
Nette Unterhaltung, aber nicht wirklich spannend. Habe es im Urlaub gelesen, dafür war es o.k.
Note: 3
2. "Die Sünderin" von Petra Hammesfahr
Ein Sommernachmittag am See: Cora Bender macht mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn einen Ausflug. Auf den ersten Blick eine ganz normale Familie, die einen sonnigen Tag genießt. Doch Cora Bender hat sich entschlossen zu sterben. Dann jedoch kommt alles ganz anders: Als es Abend wird, lebt Cora Bender noch und muß sich wegen Mordes verantworten. Sie hat einen Mann getötet, von dem sie behauptet, sie habe ihn nie zuvor gesehen. Die Täterin ist geständig, die Beweislage klar. Einzig Hauptkommissar Rudolf Grovian weigert sich, den Fall als Routineangelegenheit zu behandeln. Er stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Was er nach und nach aufdeckt, ist der Alptraum eines Lebens, das zerstört war, bevor es richtig begann.
Wow, ein tolles Buch. Bisher das Beste, das ich von der Autorin gelesen habe.
Note: 1
3. "Die Sterne von Marmalon" von Charlotte Link
Im England des 16. Jahrhunderts wächst Mary Askew in bitterer Armut auf. Ihre einzige Zuflucht sind ihr einstiger Spielgefährte Frederic Belville und sein einsamer Gutshof Marmalon inmitten der Wälder und Wiesen von Kent. Weil sie arbeiten muss, folgt Mary der jungen Adeligen Lady Cathleen als Hausmädchen nach London. Unwillentlich wird sie bald zur Mitwisserin eines entsetzlichen Mordes und flieht zurück in das Dorf ihrer Kindheit. Doch auch dort muss Mary sich neuen Schicksalsschlägen stellen...
Ein schöner romantischer, historischer Roman. Was für´s Herz :o)
Note: 2
4. "Der goldene Kompass" von Philip Pullmann
Jugendfantasy um ein kleines Mädchen.
Hatte im Urlaub nix mehr zu lesen, also musste die Lektüre meines Sohnes dran glauben. Bin ja nicht so sehr der Fantasy Fan. Aber es war ganz o.k..
Note: 2 / 3
5. "Die Zahlen der Toten" von Linda Castillo
Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den Schlächter nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.
Toller Thriller, fesselnd bis zum Schluss!
Note: 1
6. 7. "Die Verbannten", "Die Siedler" von William Stuart Long
Historische Romane um die Besiedlung Australiens.
Das Mädchen Jenny wird unschuldig verhaftet und zu lebenslänglicher Verbannung verurteilt. Unter entwürdigenden Bedingungen wird sie mit anderen Sträflingen nach Australien verschifft, wo sie versucht sich ein neues Leben aufzubauen.
Auftakt einer mehrbändigen Serie, leicht und unterhaltsam zu lesen. Nicht wirklich tiefgründig.
Note: 2/3
8. "Furcht" von Bentley Little
Beim Einzug in eine neue Wohnsiedlung begehen Maureen und Barry einen folgenschweren Fehler: Sie verpfänden ihre Seele im Kaufvertrag an die teuflischen Verwalter der Anlage. Von nun an bestimmt nur ein Gefühl ihren Alltag: Furcht.
Das einzig positive an dem Buch: der flüssige Schreibstil. Ansonsten wartet man fast das ganze Buch über, das mal irgendetwas passiert, bzw. den Protagonisten mal ein Licht aufgeht. Wenn es dann endlich zum "Show Down" kommt, wird es derart hanebüchen, dass man über diesen Unsinn nur noch den Kopf schütteln kann.
Note: 5
9. "Schändung" von Jussi Adler Olsen
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rörvig. Zwei Geschwister sind brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Einer von ihnen gesteht.
Zwanzig Jahre später. Nachdem Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rörvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Carl und Assad ist klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt: Die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen und sie führen ganz weit nach unten, in die Abgründe der Gesellschaft, zu einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele ...
Wieder ein Thriller der Extra-Klasse!
Note: 1
(4930 Beiträge)
1. Das Flüstern der Schatten von Jan-Philipp Sendker Note: 2plus (Monatshighlight 1), Wanderbuch
Nach dem Tod seines kleinen Sohnes zieht sich Paul Leibovitz in seine eigene Welt zurück. In seiner Ehe hatte es schon vorher nicht gestimmt. Eigentlich wohl von Anfang an. Das wird ihm endgültig klar, nachdem die Ärzte die Diagnose für den Kleinen gestellt haben und seine Frau sich fortan noch mehr in ihre Arbeit stürzt, als sie dies ohnehin schon vorher getan hatte. Und diese Arbeit ist immer möglichst weit weg, irgendwo anders in der Welt, auch und erst recht jetzt, wo ihr Sohn und ihr Mann sie doch am meisten gebraucht hätten. Paul Leibovitz ist das bald gleichgültig. Ebenso wie das ganze Leben um ihn herum ihn nicht mehr sonderlich interessiert. Doch dann verschwindet der Sohn einer Amerikanerin. Ihr Leid lässt ihm sein eigenes erst wirklich bewusst werden und ehe er sich versieht, steckt er mitten drin in den Ermittlungen um das Verschwinden des Kindes, die ihn Vieles lehren, nicht nur über düstere kriminelle Verstrickungen.
Fazit: Ein tolles Buch, das mich nach China versetzt hat. Die Atmosphäre wurde anschaulich geschildert. Lediglich die Naivität des Protagonisten ging mir manchmal auf die Nerven und ab und zu war das Buch etwas kitschig.
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2. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards Note: keine, weil abgebrochen, Fürs Gemeinsame Lesen aus der Bibliothek geliehen
In einer eisigen Winternacht des Jahres 1964 bringt die Arztfrau Norah einen gesunden Jungen und ein Mädchen mit dem Down Syndrom zur Welt. Der Vater ist entsetzt, denn als Kind hat er miterlebt, wie seine herzkranke Schwester langsam starb. David entscheidet sich spontan, das behinderte Mädchen der Krankenschwester anzuvertrauen. Sie soll es in ein Heim bringen, bevor seine Frau aus der Narkose erwacht. Caroline, die Krankenschwester, nimmt aber das Baby zu sich und zieht es allein auf. Währenddessen versuchen die Eltern mit dem Verlust fertig zu werden: David hat mit der Schuld zu kämpfen, die er auf sich geladen hat, während Norah um ihre angeblich bei der Geburt gestorbene Tochter trauert.
Die amerikanische Autorin verfolgt das weitere Leben der beiden Familien durch die Jahrzehnte, berichtet von der zunehmenden Entfremdung des Ehepaares, denn die beiden können die seit der Geburt der Kinder entstandene Wand zwischen ihnen nicht mehr überwinden. Sie berichtet auch von der schwierigen Beziehung zwischen Vater und Sohn sowie von dem Heranwachsen des behinderten Mädchens unter Carolines liebevoller Aufsicht. Erst nach Davids Tod dringt die Wahrheit ans Tageslicht.
Fazit: Die Thematik fand ich sehr interessant: Arzt verstößt seine neugeboren Tochter aufgrund einer Behinderung und verheimlicht seiner Frau ihre Existenz. Aber von Anfang an habe ich keinen rechten Zugang zum Buch gefunden, die Figuren blieben mir fremd und der Schreibstil gefiel mir nicht besonders. Das Buch konnte mich nicht fesseln. Deshalb abgebrochen.
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3. Die Nacht der Raben von Ann Cleeves Note: 1 (Monatshighlight 2), SUB
Weißt du, wem du trauen kannst? Winter auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Das Mädchen im Schnee trägt einen roten Schal um den Hals. Um sie herum sitzen Raben. Als Fran Hunter die Leiche der Sechzehnjährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden. Die Polizei verhaftet Magnus Tait, einen menschenscheuen Sonderling. Doch dann verschwindet während des Wikingerfestivals "Up Helly Aa" Frans kleine Tochter Cassie...
Fazit: Endlich mal wieder ein Krimi nach meinem Geschmack! Unblutig, mit tollen, sympathischen Charakteren und die Atmosphäre auf den Shetland-Inseln wird anschaulich geschildert. Von der Autorin werde ich sicherlich noch mehr lesen!
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4. Liebe Sabine. Das mehr oder weniger tragische Ende einer total tollen Beziehung von Jan Weiler (Hörbuch) Note: 1, aus der Bibliothek geliehen
Sabine und Uwe haben sich getrennt. Wenig später erhält Sabine zwei Briefe: Der eine stammt von Uwe direkt, ein paar kurze Zeilen, mit denen er in kurzen, geschäftlichen Worten um die "Abwicklung" des Beziehungsendes bittet. Der andere Brief stammt von Uwes Sekretärin, die findet, dass Sabine "die ganze Wahrheit" kennen sollte. Dem Brief ist ein Tonband beigelegt, welches das komplette Diktat des Abschiedsbriefes enthält. Und so erfährt Sabine, unterstützt von ihrer zur Hilfe gerufenen Freundin Andrea, was Uwe beim Schreiben des Briefes wirklich dachte...
Fazit: Endlich mal wieder ein richtig tolles Hörbuch bzw. Hörspiel. Leider sehr kurz. Aber zum Niederknien witzig! Großartig!
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5. Der Trakt von Arno Strobel (Hörbuch) Note: keine, weil abgebrochen, aus der Bibliothek geliehen
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall, all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?
Fazit: Schnarch! Alles schonmal da gewesen, alles schonmal gehört. Zu durchsichtig und vorhersehbar.
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6. Nächsten Sommer von Edgar Rai (Hörbuch) Note: 2minus, aus der Bibliothek geliehen
Eigentlich wollten Felix, Marc und Bernhard nur zusammen fernsehen, doch am nächsten Morgen sitzen sie in Marcs orangefarbenem VW-Bus. Vor ihnen liegt die Reise ihres Lebens. In Südfrankreich wartet ein Haus auf sie, ein Haus am Meer. Sie lassen die Haare im Fahrtwind wehen, ertrinken beinahe in einem See, werden von der Polizei gejagt und von den Vögeln begleitet. Sie lesen Lilith auf, Typ Scarlett Johansson. Dann stößt Zoe dazu, mit gebrochenem Herzen, und zuletzt Jeanne, die traurige Französin. Je näher sie dem Ziel ihrer Fahrt kommen, desto brennender wird die eine große Frage: Was ist das Leben? Und am Ende der Straße steht ein Haus am Meer.
Fazit: Na ja. Ganz nett, aber mehr auch nicht. Das war mir alles ein bisschen zu gewollt schön, die Atmosphäre kam nicht so gut rüber. Auch blieben die großen Sinnfragen ("Was ist das Leben?") aus. Alles in allem etwas flach, werd ich wohl schnell wieder vergessen.
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7. Ein Tag mit Herrn Jules von Diane Broeckhoven Note: 1minus, SUB
Die halbe Stunde zwischen Erwachen und Aufstehen ist für Alice die Zeitloseste des ganzen Tages. Da darf sie sich vom Betttuch noch einmal umhüllen lassen wie von einem vertrauten Kleidungsstück. Neben ihr ist der Duft von Jules noch tief ins Laken tief eingegraben, "ein Hauch von verflogenem Alkohol, Muskatnuss und altem Mann". Jules wird jetzt unten in der Küche stehen, wo er das einzige tut, was er nach Alices Erinnerung im Haushalt immer tut: Kaffee kochen nämlich. Erst wenn der Duft des frisch gebrühten Kaffees durch die Wohnung zieht und Alice sich klar gemacht hat, wie gut es ihr geht, ist die zeitlose halbe Stunde zwischen Erwachen und Aufstehen vorbei. Eigentlich ist vieles zeitlos im Alltag von Jules und Alice, und vieles ist erstarrt in Ritualen. Dazu gehört auch der Besuch des autistischen Nachbarsjungen David, der auch heute wie selbstverständlich zum Schachspiel vorbeikommen wird. Aber heute ist etwas anders in Alices Leben. Zwar zieht der Kaffeeduft noch durch die Wohnung, aber die Zeit ist diesmal dennoch gänzlich stehen geblieben: Jules sitzt tot auf dem gemeinsamen Sofa. Aber Alice beschließt, trotzdem den Tag mit ihm zu verbringen und mit ihm über all das zu reden, was vielleicht doch nicht so glücklich war in ihrem Leben. Dann kommt David, auch da läuft alles anders. Und dann brechen am nächsten Morgen doch wieder neue Zeiten an und das Leben beginnt mit dem "Duft eines neuen Tages".
Fazit: Ein schönes Buch über das Leben, die Liebe, die Ehe und den Tod. Kraftspendende Rituale im Alltag werden sehr schön beschrieben, ebenso Alices Abschiednehmen von Jules. Ein trauriges, aber auch hoffnungsvolles Buch.
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8. Die Geliebte des Gelatiere von Daniel Zahno Note: 3plus , SUB
Daniel Zahno erzählt die Geschichte eines jungen Venezianers, der auf der Suche ist. Auf der Suche nach der richtigen Arbeit, der richtigen Frau, dem richtigen Leben.
Seit frühester Kindheit fasziniert Alvise das Eis. Mit seiner ersten Liebe, Noemi, leckt er Vanille-Eis, als Schüler hilft er in einer Gelateria aus. Später wird er, nach einigem Hin und Her, selbst Gelatiere. Er hat Talent und gewinnt die Coppa d'Oro, eine Art Oscar für den Besten seiner Zunft.
Und doch ist Alvise nicht glücklich. Nach einer schweren Krise entschließt er sich, nach seiner einstigen großen Liebe zu suchen: der schon seit langer Zeit verschwundenen Noemi. Und er findet sie: in Amerika. Aber lässt sich nach über zwanzig Jahren die alte Vertrautheit wiederherstellen? Lässt sich das Rad der Zeit zurückdrehen?
Fazit: Das Buch hat mir schon gut gefallen, es ist gut geschrieben, anschaulich, sodass man in die Geschichte eintauchen kann. Aber das Ende fand ich sehr enttäuschend, ich empfand es als hoffnungslos.
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9. Wahnsinn im Kopf von Lori Schiller Note: 1 (Monatshighlight 3), SUB
Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?
Fazit: Mein drittes Monatshighlight! Ein wirklich großartiges, bewegendes Buch, das einem Einblicke in die Welt einer Schizophrenen verschafft. Toll!
Mitglied gelöscht
1. Stadt der Finsternis-Nacht der Magie von Ilona Andrews
4 Sterne von 5
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Kate Daniels verdient ihr Geld damit, übersinnliche Phänomene zu bekämpfen. Bewaffnet mit ihrem Schwert Slayer und ihren magischen Fähigkeiten macht sie auf den Straßen Atlantas Jagd auf Vampire und andere finstere Kreaturen. Ihr Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als ihr Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach dem Täter stößt Kate auf Ungereimtheiten. Neben Gregs Leiche wird ein geköpfter Vampir gefunden, und alles deutet darauf hin, dass bei der Tat nekromantische Magie im Spiel war. Hat womöglich der geheimnisvolle Curran, der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit dem Ganzen zu tun?
Hat mir ganz gut gefallen, obwohl es mich nicht total überzeugt hat. Den zweiten Teil werd ich auf jeden Fall noch lesen um mir ein besseres Bild machen zu können.
2. In weißer Stille von Inge Löhnig
4 Sterne von 5
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Ein stürmischer Oktoberabend In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.
Hat mir besser gefallen als der erste Band um Kommissar Dühnfort.
3. Silbertod von F.E. Higgins (Hörbuch)
2 Sterne von 5
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Pin lebt gefährlich. In den verwinkelten Gassen von Urbs Umida wimmelt es von Dieben, Betrügern und Scharlatanen, und es geht Angst um, seit ein Mörder sein Unwesen treibt. Er hinterlässt bei jedem seiner Opfer einen silbernen Apfel, sonst weiß man nichts von ihm. Seltsam ist auch die Gruppe von Schaustellern,, die behauptet, Tote zum Leben erwecken zu können. Pin und seine Freundin Juno versuchen, dem Trick auf den Grund zu kommen. Da schlägt der Silberapfelmörder wieder zu und diesmal wäre fast Pin das Opfer geworden.
Ein Jugendhörbuch, dass man sich auch sparen kann.
4. Finstere Orte von Gillian Flynn (Hörbuch)
4 Sterne von 5
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Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr so wie damals.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Bis zum Schluss weiß man nicht, wie es denn nun tatsächlich war in jener Nacht. Außerdem hervorragend gelesen.
5. Dämonen zum Frühstück von Julie Kenner
3 Sterne von 5
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Viele Frauen beenden ihre Karriere, wenn Kinder kommen. Kate Connor zum Beispiel hat seit Urzeiten keinen Dämon mehr gejagt. Doch dann taucht urplötzlich eines dieser Wesen in Kates Küche auf. Nun muss sie blitzschnell die Unordnung beseitigen, einen toten Dämonen loswerden und eine Dinnerparty organisieren, die über die politische Karriere ihres Mannes entscheidet und das alles gleichzeitig. Doch es kommt noch schlimmer Die Zeichen mehren sich, dass der tote Dämon nicht allein gekommen ist. Es ist definitiv Zeit für Kate Connor, wieder an die Arbeit zu gehen!
Mich hat das Buch nicht wirklich begeistert. Ich hab mich mehr oder weniger durchgekämpft.
6. Das Haus der kalten Herzen von Sarah Singleton
2 Sterne von 5
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Das Haus Century, der Landsitz der Vergas, ist in ewigen Winter gehüllt. Die Familie, allen voran die Schwestern Mercy und Charity, erwacht bei Sonnenuntergang und schläft während des Tages. Nie haben sich die Schwestern gefragt, warum sie so leben müssen. Bis zu dem Abend, an dem Mercy im Garten einem Fremden begegnet. Er schickt sie zu einem Ort jenseits der Dunkelheit, an dem der Fluch, der auf den Vergas lastet, seinen Anfang nahm. Doch kann Mercy das düstere Geheimnis ihrer Familie aufdecken, ohne alles zu zerstören, was sie jemals geliebt hat?
Ich fand das Buch jetzt nicht berauschend. Ist auch nix hängen geblieben. Das sagt dann schon viel aus.
7. House of night Betrogen von P.C. Cast (Hörbuch)
4 Sterne von 5
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Zoey hat sich im House of Night eingelebt und gewöhnt sich an die enormen Kräfte, die ihr die Göttin Nyx verliehen hat. Endlich fühlt sie sich sicher und zu Hause, da passiert das Unfassbare. Menschliche Teenager werden getötet und alle Spuren führen zum House of Night. Als die Freunde aus ihrem alten Leben in höchster Gefahr schweben, ahnt Zoey, dass die Kräfte, die sie so einzigartig machen, eine Bedrohung sein können für alle, die sie liebt.
Hat mir wieder sehr gut gefallen. Gute und spannende Unterhaltung. Wobei ich manchmal nicht nachvollziehen kann, dass diese Vampirmänner alle sooooo toll aussehen.
8. Verzaubert von Laura Resnick
4 Sterne von 5
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Es gibt Helden, die jeder Gefahr mutig entgegentreten Esther gehört nicht dazu. Sie ist ein Showgirl und will einfach nur auf der Bühne stehen. Stattdessen landet sie in einem magischen Abenteuer, denn obwohl sie nicht an Übersinnliches glaubt, ist sie die Einzige, die New York vor einem hungrigen Dämon retten kann.
Das war ein gutes Buch. Eine etwas abenteuerliche, magische Geschichte ohne viel Liebesgedöns.
9. Das Gift der Schmetterlinge von F.E. Higgins (Hörbuch)
4 Sterne von 5
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Hectors Vater wurde von Gulliver Truepin, einem hinterlistigen Betrüger, in den Tod getrieben. Der Waisenjunge hat Rache geschworen. Eines Tages wird er den Mörder finden. Tatsächlich entdeckt Hector, dass Truepin als Baron Bovrik auf dem Schloss der eiskalten Lady Mandible ein luxuriöses Leben führt. Hector erhält den Auftrag, für das dort geplante Mittwinterfest Schmetterlinge zu züchten. Das ist seine Chance, und er beginnt, ganz besondere Tiere zu züchten. tödlich giftige Falter. Doch am Tag des Festes kommt alles anders, als Hector es geplant hat.
Im Vergleich zu Silbertod hat mir das Hörbuch wesentlich besser gefallen. Die Geschichte war interessant und spannend.
10. Mord.net von Öhrlund und Buthler
3 Sterne von 5
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Die Geschichte wäre an sich schon sehr interessant gewesen. Durch die vielen Szenewechsel wird das Buch allerdings etwas holprig und langatmig.
Kreuz und quer über den Globus geschehen Morde, die die Polizei einfach nicht aufklären kann. Die Killer scheinen kein Motiv zu haben und hinterlassen keine Spuren. Erst durch die Nachlässigkeit einer Täterin stoßen die Ermittler auf eine Internetseite, über die die Verbrechen offenbar gesteuert werden. Wer steckt dahinter? Die Spur führt nach St. Petersburg
11. Cirrus Flux von Matthew Skelton (Hörbuch)
3 Sterne von 5
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London 1783 Die Welt des 12jährigen Waisenjungen Cirrus Flux steht Kopf, als er ein Erinnerungsstück seines verschollenen Vaters findet. Einen Anhänger in Form einer kleinen Weltkugel, Erinnerungsstück in die ein rätselhaftes blaues Licht eingeschlossen ist. Und mit einem Mal interessieren sich auffällig viele Leute für den Jungen. Nicht nur Madame Orrery, die mit Magnetismus und Hypnose die Menschen manipuliert, auch Mr. Sidereal, der ganz London mit Ferngläsern überwacht, macht Jagd auf ihn.
Hat mich, wie schon Endymion Spring, nicht vom Hocker gerissen.
12. Hart aber Hilde von Bettina Haskamp
4 Sterne von 5
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Pia hat alles, was eine Frau nicht braucht. Schulden, drei Jobs, einen ekelhaften Chef und einen fatalen Hang zu den falschen Männern. Natürlich würde sie lieber heute als morgen ihr Leben ändern aber wie? Bei einer ihrer ChaosAktionen fährt Pia eine alte Dame über den Haufen. Doch ausgerechnet Hilde wird der Schlüssel zu ihrem neuen Glück.
Das war eine herrlich entspannte Lektüre. Witzig und fernab der Realität. Muß man sich auch manchmal gönnen!
Mitglied gelöscht
Ein sehr durchwachsener Monat. In Zukunft sollte ich nicht mehr so häufig in die Bibliothek gehen ;-)
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Ich habe gelesen:
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1. Jane Austen: Sinn und Sinnlichkeit (HB, 247min, Bib)
Gelesen von Sibel Kekilli. Eine öde Geschichte, schlecht gelesen.
Note: 5
2. Herbert Gebler: Gicht im Griff (91 Seiten, Bib)
Von einem Apotheker geschrieben und das merkt man. Ein klitzekleines bißchen Geschichte der Krankheit, einen Hauch, woher es kommt und sehr viel über die einzelnen Medikamente und als Lückenfüller noch viele Rezepte...
Note: 5
3. Kammerer & Drooff: Hilfe bei Gicht (96 Seiten, Bib)
Ein Buch von einer Ärztin, die auch gleich zu Medikamenten greift, anstatt vorbeugend zu wirken.
Note: 5
4. Udo Pollmer: Prost Mahlzeit! (365 Seiten, verschenkt)
Da ich das Buch verschenken werde, habe ich es noch mal gelesen...
Note: 1
5. Leon Uris: Exodus (544 Seiten, Tonne)
Die Geschichte der Staatsgründung Israels, in meinen Augen viel zu einseitig.
Note: 4,5
6. Ruth Berger: Warum der Mensch spricht (304 Seiten, Bib)
Ein Sachbuch von 2008 über die Entwicklung von Sprache.
Note: 2
7. Kurt Tucholski: Panter, Tiger & Co (235 Seiten, wird eingestellt)
Kurze Zeitungsausschnitte aus den Jahren 1915 bis 1930. Habe ein gutes Dutzend gelesen, aber sie interessieren mich nicht die Bohne. Abgebrochen.
Note: ?
8. Isaak Asimov: Vergangene Zukunft (159 Seiten, wird eingestellt)
Das Buch enthält 11 Kurzgeschichten, jeweils mit einem Vorwort des Autors, wann und wie die Geschichten entstanden sind. Und alle vor dem Erscheinungsdatum 1969. Klasse.
Note: 1,5
9. Katharina Hagena: Der Geschmack von Apfelkernen (255 Seiten, Bib)
Das Buch plätschert nur so vor sich hin, eine nichtssagende Familiengeschichte. Habe ich auf der Hälfte abgebrochen.
Note: ?
10. Nele Neuhaus: Schneewittchen muß sterben (537 Seiten, bereits vertauscht)
Ein psychologischer Krimi über zwei Mordfälle, die schon 10 Jahre zurück liegen und der "angebliche" Täter seine Strafe abgessen hat.
Note: 1,5
11. Marcelo Figueras: Kamtschatka (319 Seiten, Bib)
Zur Zeit der argentinischen Diktatur flieht eine Familie in ein Landhaus. Erzählt vom 10jährigen Sohn. Klingt sehr gut, ist aber stinklangweilig. Abgebrochen.
Note: ?
12. M. & W. Küstenmacher: Simplify your love (365 Seiten, bereits vertauscht)
Eine Reise durch die 5 Stationen der Liebe. Mit vielen Tips für Singles und Paare.
Note: 2,5
13. Wolfgang Brückle: Ist das Rheuma, was ich habe? (128 Seiten, Bib)
Eine Übersicht, über alle Erkrankungen der Gelenke und drumherum, mit ersten Behandlungen. Das Buch werde ich mir besorgen.
Note: 1
14. Liselotte Kretschmer: Neue Vollwert-Diät-Rezepte (42 Seiten, Bib)
In dem Buch ist keine Jahresangabe, dürfte aber aus den 60ern sein. Die Ernährungsvorschriften sind sowas von veraltet und mE falsch.
Note: 5
15. Andrea Maria Schenkel: Tannöd (HB, 207min, Bib)
Gelesen von Monica Bleibtreu. Interessante Gesichte, wie ein Mordfall von hinten her aufgerollt wird. Spielt 1954 auf einem Einödhof, man hört die Aussagen verschiedener Zeugen.
Note: 2
16. Gerhard Amanshauser: Schloß mit späten Gästen (187 Seiten, wird eingestellt)
Ein satirischer Roman. Ich finde es nur seltsam, kann mit dem Stil nichts anfangen. Knapp vor der Hälfte habe ich abgebrochen.
Note: ?
17. Dora Heldt: Tante Inge haut ab (217min, Bib)
Gelesen von Ulrike Grote. Eine witzige Geschichte um die Emanzipation einer älteren Frau, einer Erbschaft und später Liebe.
Note: 2
18. William M. Adler: Mollie's Job (367 Seiten, wird eingestellt)
Ein Sachbuch über einen Arbeitsplatz. Von der Entstehung einer Firma 1950, bis hin zur Verlagerung von den USA nach Mexico. Ich habe das Buch angelesen und es interessiert mich nicht im Geringsten. Sprache: englisch.
Note: ?
19. James Barclay: Die Chroniken des Raben - Schattenpfad (399 Seiten, wird eingestellt)
Ich habe mich schon gewundert, daß ich bis S. 54 immer noch nicht in die Geschichte reingekommen bin. Jetzt habe ich nachgeschaut, es ist Band 3 einer Reihe - kein Wunder! Abgebrochen.
Note: ?
20. Klaus M. Hocker: Tinnitus (128 Seiten, Bib)
Ein Sachbuch von 1997, in manchen Bereichen wahrscheinlich schon veraltet. Aber sonst ein guter Überblick über mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Note: 2
21. Edith Garrault: Küchen gestalten (96 Seiten, wird eingestellt)
Eine Übersicht über Küchentypen und deren unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Meine Wunschküche ist nicht drin...
Note: 2
22. D. & G. Bandini: Who's who im Himmel (293 Seiten, Behaltbuch)
Es wäe besser, wenn die Götter nicht alphabetisch, sondern nach den Vorstellungswelten sortiert wären.
Note: 2
23. Frank Arnau: Das verbrannte Gesicht ua. (478 Seiten, wird eingestellt)
Ein Sammelband mit 3 Krimis, USA aus den sechzigern. Mit Erklärungen für den deutschen Leser, wie das amerikanische Polizei- und Justizsystem funktioniert. Aber zumindest die erste Geschichte (von dreien) ist öde, habe sie auf der Hälfte abgebrochen.
Note: ?
24. Hef Buthe: Der brennende Dornbusch (415 Seiten, wird erst mal behalten)
Eine sehr wirre Geschichte um einen Journalisten, Geheimdienste und eine chemische Formel. Ich habe das Buch ganz gelesen und steige immer noch nicht durch...
Note: 4,5
25. Michael Moore: Verraten und verkauft (269 Seiten, wird eingestellt)
Ein untypisches Moore-Buch. Nach einem Vorwort kommen Soldaten im Irak, Soldaten anderswo und Angehörige von Soldaten zu Wort.
Note: 3
26. Gary Alexander: Blutiger Monsun (176 Seiten, wird eingestellt)
Ein Krimi in einem fiktiven asiatischem Land. Der Monsun bleibt aus, Geschäftemacher verdienen sich eine goldene Nase mit Reis. Das Buch beginnt damit, daß der Polizeichef des Landes eine Hinrichtung überwachen soll und Babysitter für den illegitimen Sohn des Königs spielen muß. Ich habe noch den Schluß gelesen, ob es mich interessieren könnte, habe dann abgebrochen.
Note: ?
27. Piers Anthony: Tatham Mound (650 Seiten, wird eingestellt)
Eine Geschichte, erzählt von einem Indianer im 16Jdh. Er reist durch das Land und erlebt mit, wie die ersten Weißen die Kulturen niedermetzeln. Bis zur S. 156 habe ich durchgehalten, es plätschert nur so. Er reist von Stamm zu Stamm und hört die Geschichten der Stämme... *gähn*
Note: ?
28. Stefan Balzter: ... und außerdem werde ich Vater (174 Seiten, wird eingestellt)
Die Geschichte eines jungen Mannes, der überraschenderweise Vater wird. Nur witzig!
Note: 1,5
29. Frank Zumbach: Joyce' Ulysses (144 Seiten, Bib)
Eine wunderbare Erklärung des Romans, von der Entstehung über handelnde Personen, wen Joyce da beschreibt, bis zur Erklärung der Kapitel. Werde mir das Buch besorgen, bevor ich mich mal an das Orginal mache.
Note: 2
30. William Shakespeare: Wie es Euch gefällt (75 Seiten, in einem Behaltbuch, LR)
Eine der üblichen Verwechslungskomödien, hier gepaart mit einer Exilgeschichte. Natürlich mit Happy End und 4 Ehepaaren. Schön ist wieder die Sprache Shakespeares.
Note: 2
31. Sue Becklake: Das große Buch vom Weltall (128 Seiten, Behaltbuch)
Das Buch ist von 1995, damit sind einige Sachen bereits veraltet. Aber allein schon die Darstellungen des Sonnensystems sind sehr schön.
Note: 2
32. Paul Gallico: Miau sagt mehr als tausend Worte (126 Seiten, verschenkt)
Ein kätzischer Leitfaden, wie Katze sich in einem Menschenhaushalt verhalten sollte, um zu bekommen, was sie will.
Note: 2
33. Baumann & Kirchner: Terra X - Rätsel alter Weltkulturen (282 Seiten, wird eingestellt)
Teile der Reihe von 1986 in Schriftform. Die vielen bunten und s/w Fotos können aber die Filme nicht ersetzen.
Note: 2,5
34. Danielle Steel: Herzstürme (351 Seiten, wird eingestellt)
Karrierefrau ist seit 14 Jahren mit einem Arzt verheiratet, glücklich, immer noch verliebt. Aber die Autorin definiert das Leben über Kinder. Ich habe den Schluß noch gelesen, die Karrierefrau beendet die Karriere und kümmert sich um die 3 Kinder des Lebensgefährten, Arzt findet Ärztin und will Kinder mit ihr... Argh!
Note: ?
35. Petra Schier: suche weihnachtsmann biete hund (125 Seiten, wird eingestellt)
Santa verursacht einen Stromausfall und muß hinterher ein Paar zusammenbringen.
Note: 1,5
36. Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind (HB, 288min, Bib)
Gelesen von Andrea Sawazki und Christian Berkel. Eine Liebesgeschichte via Email. Streckenweise ganz nett.
Note: 3
37. Sandra Brown: Sand auf unserer Haut (193 Seiten, wird eingestellt)
Eine uninteressante Rahmenhandlung um sexuelle Phantasien auszuleben. Auf S. 60 abgebrochen.
Note: ?
38. Uwe Linke: Die Psychologie des Wohnens (133 Seiten, wird eingestellt)
Ein paar grundlegende Dinge, die man beim Einrichten beachten sollte.
Note: 3
(97 Beiträge)
Martin Walser - Ein springender Brunnen 2minus
Bernhard Schlink - Sommerlügen 3plus
Max Goldt - QQ 2minus
Graham Greene - Der stille Amerikaner 2
(9867 Beiträge)
Die Tribute von Panem - Suzanne Collins - Note 1
Lass mich niemals gehen - Guillaume Musso - Note 3
Never tell a lie - Hallie Ephron - Note 2
Julia - Anne Fortier - Note 2 minus
Train Man - Hitori Nakano - abgebrochen
**Hörbücher**
Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand - Jakob Hein - Note 3
Das Tal.Das Spiel - Krystyna Kuhn - Note 3
Dämliche Dämonen - Royce Buckingham - Note 3
All die ungesagten Worte - Marc Levy - Note 1
**Vorgelesen**
Vier Pfoten am Himmel: Ein Bilderbuch zum Thema Tod - Annette Langen - Note 1
Mitglied gelöscht
Kaum ein Buch schafft es zur Zeit mich so zu fesseln das ich um mich herum alles vergesse.
August 2010
1. Linda Lael Miller - So frei wie der Himmel
Note: 4
m.M. Trivialliteratur der einfachsten Art. Nur geeignet wenn einem sonst überhaupt nichts anderes in die Finger fällt, oder wie bei mir, man ein völlig anspruchsloses Buch zum totalen Abschalten und ohne jedes Nachdenken sucht.
wer Nora Roberts mag wird dieses Buch lieben.
Der erste Teil der großen Familiensaga
Jesse McKettricks Herz schlägt für das weite Land, das seine Vorfahren eines urbar gemacht haben, für die Ranch, auf der er lebt und arbeitet. Nichts kann ihn von hier vertreiben. Doch dann kommt die schöne Cheyenne Bridges nach Indian Rock und mit ihr die größe Herausforderung seines Lebens. Denn Cheyenne soll ihn im Auftrag ihres Bosses mit Charme und notfalls auch mit List dazu bringen, einen Teil seines Landes abzugeben. Jesse brennt vor Leidenschaft. Aber das Erbe seiner Vorfahren an eine Immobiliengesellschaft verkaufen? Niemals! Stattdessen schmiedet er einen Gegenplan, der seine Widersacherin vom wilden Zauber der Natur und der unbegrenzten Freiheit überzeugen soll - und von seiner Liebe.
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2. Anne B. Ragde - Tod im Fjord
Note: abgebrochen
m.M. erwartet habe ich einen Krimi. Bekommen habe ich eine Selbstdarstellung der Möchte-gerne-Schriftstellerin. Absolut unspannend was mich zum abbrechen des Buches führte.
Tod im Fjord: Als ein Mann ertrunken aufgefunden wird, horcht die Schriftstellerin Emma auf: Sie ist dem Mann vor wenigen Tagen begegnet und hat ihm sogar dabei geholfen, sein Gummiboot aufzupumpen. Doch der Mann war nicht allein. Wohin ist die junge Frau verschwunden, die ihn begleitete? Emma beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln?
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3. Peter Temple - Kalter August (Hörbuch)
Note: 3-
bin ich froh das ich das als Hörbuch im Auto gehört habe. Durch die vielen fremdländischen Namen war ich morgens schon ganz wirr im Kopf. Als Buch hätte ich wahrscheinlich verzweifelt aufgegeben, obwohl es nicht unspannend ist.
Charles Bourgoyne ist reich und beliebt. Jetzt liegt er im Koma, nach einem Überfall in seiner Villa in einem beschaulichen australischen Küstenstädtchen. Und als Täter verhaftet man die üblichen Verdächtigen - drei Jugendliche aus einer armseligen Aborigine-Siedlung sollen den Fabrikanten so übel zugerichtet haben. Doch bei der Festnahme des Trios geht etwas schief: Zwei Verdächtige sterben bei der Aktion. Der erfahrene Polizist Joe Cashin glaubt nicht an einen Unfall. Und fragt sich: Wer profitiert vom Tod der Jungen?
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4. Beat Glogger - Xenesis
Note: 2
m.M. ein Science-Thriller der jederzeit Wirklichkeit werden kann.
Wenn Menschen anfangen Gott zu spielen.
Ein tödliches Virus entsteht. Zwei Babys sterben qualvoll an einer rätselhaften Grippe. Die junge Ärztin Narcy wird entlassen, als sie der Krankheit auf den Grund gehen will. Zusammen mit dem Fernsehreporter Matthew Gallagher gerät sie auf die Spur eines Virus, das immer mehr Todesopfer fordert. Gleichzeitig verschwinden überall auf der Welt Menschen mit einer transplantierten Niere
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5. Paul-Francois Husson - Tanz in den Tod
Note: 3-
m.M.ein Wahnsinniger bringt Majorettentänzerin um. Angele die Sportredakteurin begleitet die Truppe der Majoretten, muss mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen und weiss sehr schnell nicht mehr gut von böse zu unterscheiden.
Kommissar Bjørns erster Fall
Ausgerechnet im Winter und ausgerechnet nach Oslo wird die junge Angèle von der Sportredaktion ihrer Lokalzeitung geschickt, um von der Europameisterschaft im Majorettentanz zu berichten - dabei leidet sie unter einer ausgewachsenen Phobie vor Eis, Schnee und Kälte. Doch sehr bald muss sich Angèle nicht nur ihren Ängsten stellen, sondern auch den Verdächtigungen der Osloer Polizei: Als es zu mysteriösen Morden an den Tänzerinnen des Turniers kommt, gerät die junge Journalistin ins Fadenkreuz der Ermittler. Der vom Schicksal gebeutelte Kommissar Bjørn wird extra aus seinem Zwangsruhestand wieder in den Dienst beordert, um die Ermittlungen zu leiten. Doch er tappt lange Zeit im Dunkeln. Zu lange, denn immer mehr Majoretten werden Opfer grausamer Verbrechen ...
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6. Katryn Berlinger - Die Muschelsammlerin
Note: 4
m.M. ein absolut langweiliges und überflüssiges Buch.
Sommer 1885: Lilly, Süßspeisenköchin in Heiligendamm, Deutschlands erstem Seebad, sitzt verzweifelt am Strand. Neben ihr liegt ein Kochbuch mit dem Titel Cuisine d'amour. Ihm verdankt sie ihre gute Stellung in einem Luxushotel. Doch sie hat einen folgenschweren Fehler gemacht, der nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Liebe in Gefahr bringen kann ...
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7. Patricia Shaw - Weites wildes Land (Hörbuch)
Note 4
m.M. absolut nichtssagend und langweilig. Einzig toll ist Judy Winter die vorliest.
Nahe der australischen Küste reißt ein Hurrikan das Passagierschiff »Cambridge Star« in die Tiefe. Zu den wenigen Überlebenden zählt Sibell Delahunty, die verwöhnte Tochter eines englischen Gutsbesitzers. Zusammen mit einem irischen Sträfling wird sie an Land gespült - die Situation in der Wildnis scheint aussichtslos. Doch dann entdeckt Sibell auf dem fremden Kontinent Schritt für Schritt ihr Temperament, ihren Pioniergeist, ihre Zähigkeit und ihren Mut...
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8. James Harriot (Hörbuch)
Note: 3
m.M. nette Unterhaltung fürs Auto wenns auf den Straßen hoch her geht :o)
Warmherzig und humorvoll, mit nie versiegendem Staunen vor dem immer wieder neuen Wunder des Lebens erzählt James Herriot in diesen amüsanten Erinnerungen von der Tierarztpraxis in der wilden, einsamen Landschaft der Yorkshire Dales und den großen und kleinen Erlebnissen, die den Alltag eines Tierarztes ausmachen. Nach diesem Buch wurde eine dreizehnteilige Fernsehserie gedreht.
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9. Paola Calvetti - Eine geheime Liebe
Note: abgebrochen
m.M. irgendwie bin ich in die Geschichte überhaupt nicht reinkommen.
Die Geschichte einer Liebe, die nie gelebt werden durfte, und die Geschichte zweier Frauen, die diese geheime Liebe zu Freundinnen macht
Als Lucrezia nach dem Tod ihres Vaters, eines berühmten Cellisten, dessen Nachlass ordnet, stößt sie auf eine Blechschachtel mit alten Briefen. Die Briefe offenbaren ihr, wovon sie nicht die geringste Ahnung hatte: Ihr Vater hatte zeitlebens eine heimliche Geliebte - Costanza. Lucrezia verspürt sofort den Wunsch, diese besondere Frau zu treffen, und besucht sie in ihrem Landhaus in der Provence. Im Gepäck hat sie ein letztes Dokument des Vaters, das sie Costanza überbringen soll und das deren Erinnerungen an den Geliebten für immer verändern wird ...
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10. James Patterson - Blutstrafe
Note: 3-
m.M. ein neuer Polizist der versucht ein knallharter Serienkillerjäger zu sein und zu Hause mit seinen 10 Adoptivkindern den obercoolen und lustigen Vater raushängen lassen will.. Wers mag.
Ein raffinierter Killer auf einem blutigen Kreuzzug ...
In New York wütet ein gnadenloser Serienkiller. Seine Opfer sucht sich der Mann in der Elite der Stadt, die er mit tödlichen Lektionen für ihre angebliche Gier und Selbstgerechtigkeit bestraft. Den Fall übernimmt Detective Mike Bennett, der versucht, sich in das kranke Hirn des Killers hineinzuversetzen. Als er endlich das Muster erkennt, welches den Morden zugrunde liegt, weiß er, dass ihm nur noch Stunden bleiben, um New York vor der größten Katastrophe in der Geschichte der Stadt zu bewahren ...
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11. Sally O'Rourke - Die Frau vom Leuchtturm
Note: 3
m.M. naja, ein Buch für absolute Leseunlust, nicht wirklich spannend, nichts was unbedingte Konzentration fordert. Eben eine Liebesschnulze.
Und Sätze wie: "sie stieg in das kochend heisse Badewasser", brachten mich zumindest so dann und wann zum grinsen. Im übrigen war alles heißes "kochend heiß", obs der Kaffee war, das Badewasser oder aber die Suppe.
Fazit: lesbar, aber kein Muss.
Die Macht der Liebe erhellt die Schatten der Vergangenheit ...
Um den tragischen Tod ihres Verlobten zu verwinden, zieht sich die junge New Yorkerin Susan Marks in die leerstehende viktorianische Familienvilla auf Rhode Island zurück. Doch in der Einsamkeit des kleinen Ortes findet sie keine Ruhe. Denn eines Nachts erwacht sie aus einem Traum - und sieht eine junge Frau am Fenster stehen. Mit traurigem Blick scheint diese zum Leuchtturm hinüberzuschauen ... Neugierig geworden, beginnt Susan nachzuforschen. Ihr zur Seite steht Dan Freedman, Künstler und Sprössling der Gründerfamilie des Ortes. Gemeinsam stoßen sie auf die tragische Geschichte von Susans Großtante Aimee, und auf ein dunkles Geheimnis in Susans eigenem Leben ...
Ein wunderbarer Roman voller Spannung, Geheimnisse und Liebe.
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12. Blaize Clement - Nur die Katze kennt den Mörder
Note: 3
m.M. ein nett geschriebener kleiner Krimi wo die ehemalige Ermittlerin Dixie inzwischen Tiersitterin in einen Mordfall verwickelt wird.
Als die Tiersitterin Dixie Hemingway die liebenswerte Laura kennenlernt, glaubt sie, in ihr eine neue Freundin gefunden zu haben. Doch dann wird Laura grausam ermordet. Dixie macht sich als Ex-Polizistin natürlich sofort an die Ermittlungen. Und sie findet schnell heraus: Laura war nicht das, was sie vorgab zu sein.
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13. Stella Blomkvist - Das ideale Verbrechen
Note: 2-
m.M. ein toller kleiner Krimi, lustig, leicht frivol aber niemals anstößig, locker leicht zu lesen und so ganz nebenbei wird ein Mord gelöst. Das war nicht mein letztes Buch von Stella Blomkvist.
Mord vor laufender Kamera: Das isländische Fernsehpublikum ist geschockt,
denn diesmal endet die bekannte Kultursendung anders als gedacht - mitten
im hitzigen Live-Gespräch kippt die Moderation tot um, nachdem sie einen Schluck
aus dem eizigen Wasserglas auf dem Tisch genommen hat. Ist der Täter in
Medienkreisen zu suchen?
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14. Andrea Schacht - Das brennende Gewand (Hörbuch)
Note: 5
m.M. booah ist das langweilig. Da musste ich beim Autofahren aufpassen das ich nicht einschlief.
Köln 1377. Gleich zwei Tote
werden gefunden und beide Male führen die Spuren zu Pater Ivo. Einer der
Ermordeten war ein Bote des Erzbischofs, der eine brisante Nachricht
übermitteln sollte: Almut und Ivo wird die Entlassung aus dem geistlichen Stand
verweigert, die sie erbeten haben, um endlich heiraten zu können.
Ivo versucht seine Unschuld zu
beweisen - und Almut muß sich einer äußerst feindseligen Widersacherin stellen.
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15. Jeanine Krock - Flügel Schlag (Ein Engelroman)
Note: abgebrochen
m.M. ich wollte doch auch mal mitreden können bei den Fantasyromanen. Aber nein, nein nein es ist einfach nicht mein Ding. Bis Seite 329 habe ich durchgehalten und dann völlig genervt aufgegeben.
dies ist die Stunde der Engel
Als Juna, eine junge Ärztin, eines Abends den verletzten Arian in ihrem Schlafzimmer vorfindet, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn Arian ist nicht nur ein gefährlich schöner Mann - er ist auch ein gefallener Engel. Und er wurde auf die Erde gesandt, um das rätselhafte Verschwinden der Schutzengel aufzuklären, die seit langer Zeit unter den Menschen wirken. Offenbar scheinen dunkle Widersacher der Engel dahinterzustecken. Und Juna könnte ihr nächstes Opfer sein ...
Das große romantische Engel-Epos - Geheimnisvoll, übersinnlich, unwiderstehlich
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Mitglied gelöscht
Was wäre, wenn Sie plötzlich im Körper einer Fremden aufwachen würden? Vier entzückende Kinder hätten, eine luxuriöse Villa und einen liebenden Mann - aber nicht einmal Ihren Namen wüssten? Genau das passiert Jessica, in deren Singleleben doch erst am Tag zuvor die Liebe wie der Blitz einschlug. Und es kommt noch verrückter: Sobald Jessica im einen Leben einschläft, wacht sie im anderen wieder auf! Diese Geschichte glaubt ihr natürlich niemand - bis auf einmal alles einen Sinn ergibt...
Wow.. auf das Buch bin ich eher durch Zufall gestoßen. Ich fand es sehr spannend und habe trotz wenig Zeit ständig gelesen ;)
Der Übergang zwischen den beiden Personen ist sehr gelungen, und ich finde das bisschen Verwirrung das aufkommt, spiegelt nur die Verwirrung der Hauptperson wieder.
Kann ich nur empfehlen.
Note: 1 Monatshighlight
2.Mia Morgowski: Kein Sex ist auch keine Lösung (wird eingestellt)
Du: Frau Ich: Macho! Tom arbeitet in einer Hamburger Werbeagentur und ist der größte Aufreißer vor dem Herrn. Er liebt Sex und er bewundert die Frauen. Denn Frauen kämpfen durchschnittlich mit 48,2 Problemen pro Tag - allein neun davon schon vor dem Aufstehen! Natürlich möchte Tom kein einziges dieser Probleme mit einer Frau teilen. Außer dem Bett möchte er eigentlich gar nichts mit einer Frau teilen. Auch Elisa will er spätestens nach drei gemeinsamen Nächten abservieren. Aber warum geht sie plötzlich nicht mehr ans Telefon? Und ruft auch nie zurück? Tom beschließt zu handeln, denn kein Sex ist schließlich auch keine Lösung...
Am Anfang habe ich überlegt ob ich das Buch abbreche, habe mich dann aber doch noch durchgekämpft. Teilweise war es ja ganz witzig, aber auch viel zu kliescheeüberladen. Die Idee, als Frau aus Sicht eines Mannes zu schreiben mag ja ganz nett sein, gelungen ist es in diesem Fall meiner Meinung nach aber nicht.
Note:3-4
3. Marie Hermanson: Der Mann unter der Treppe
Fredrik kann sich glücklich schätzen: Er hat einen guten Job, eine wunderbare Familie und ein Haus in paradiesischer Lage. Doch dann bekommt die Idylle Risse. Seine Schlafstörungen wären nicht weiter erwähnenswert, wäre da nicht dieser kleine Mann, dem Fredrik zu nächtlicher Stunde immer wieder im Haus begegnet. Ein Troll? Ein Tier? Ein Werwolf? Gibt es ihn überhaupt, diesen komischen Kerl, der sich Kwådd nennt und behauptet, unter der Treppe zu wohnen? Und warum geht Fredriks Frau immer mehr auf Distanz zu ihm? Marie Hermanson, die schwedische Bestsellerautorin, verwandelt in ihrem packenden, abgründigen Psychothriller den Traum von der heilen Familie in einen mörderischen Alptraum.
Das Buch hat mir gut gefallen, ich habe nur ein wenig die Spannung vermisst, die Marie Hermanson sonst in ihren Büchern aufbaut.
Note:2
4.Stephan Orth/Antje Blinda: Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt
"Sie brauchen nicht nervös zu sein, der Kapitän ist es auch nicht - und der macht den Anflug zum ersten Mal!" Piloten ohne Orientierung, Kühe auf der Landebahn: So manche Durchsage an Bord von Flugzeugen treibt selbst erfahrenen Passagieren die Schweißperlen auf die Stirn. Tausende von Lesern haben ihre Erlebnisse aus dem Cockpit an Spiegel Online geschickt. Die besten und lustigsten Sprüche sind in diesem Buch gesammelt. Also schnallen Sie sich an, klappen Sie die Tische hoch, und stellen Sie die Sitzlehnen aufrecht.
Am Anfang habe ich ziemlich viel gelacht und auch an den Kapitel anfängen, wo sich das Thema ja immer ein wenig ändert. Aber nachher haben sich die kleinen Anekdoten doch ziemlich wiederholt.
Der Aufbau des Buches gefiel mir gut. Am Kapitel Anfang stand jeweils eine kurze, aber lustige Einleitung und am Ende gabs jeweils einen grauen Kasten mit wissenswertem übers Fliegen (z.B: Tips gegen Flugangst, oder wie man überhaupt Pilot wird.)
Note:2
5.Gernot Gricksch: Freilaufende Männer
"Ich bin kein Das-Glas-ist-halb-voll-Typ, auch kein Das-Glas-ist-halb-leer-Mensch. Das wäre zu simpel. Ich bin eher ein Das-Glas-ist-zwar-hübsch-aber-ein-bisschen-dreckig-und-das-Zeug-darin-schmeckt-irgendwie-seltsam-M
ann."
Thomas hat keine Ahnung, was er mit seinem Leben anfangen soll - dafür aber als leidenschaftlicher Hypochonder einen eingebildeten Herzinfarkt pro Woche. Seinen besten Freunden Jens und Malte geht es nicht viel besser. Darum wollen die drei Midlife-Crisis-Opfer an einem nordschwedischen See gemeinsam ausspannen, grillen, angeln, die Seele baumeln lassen. Ein Männerurlaub eben, ganz ohne Stress und Komplikationen. Doch dann taucht eine Frau auf. Kurz darauf noch eine. Und schon haben drei freilaufende Männer ein gewaltiges Problem ...
Mit Gernot Gricksch habe ich wirklich einen Lieblingsautor für mich entdeckt.
Er schreibt teilweise lustig, aber immer auch mit Hintergrund.
An dem Buch hat mir der Wechsel der Erzählperspektive (mal ich Form, dann wieder wenn es um die Freunde des Ich-Erzählers ging nicht) gefallen.
Note:1
6. Janne Mommsen: Oma ihr klein Häuschen
Das Glück wohnt hinterm Deich. Seit einem Jahr ist Sönke Single, und jetzt hat er auch noch seinen Job verloren. Da kommt ihm das Verwandtentreffen bei seiner geliebten Oma auf Föhr gerade recht. Doch Oma ist verschwunden, und der Veganer-Onkel wütet gegen seinen Bruder, der schon mal Hund gegessen hat. Wie soll man sich da über das gemeinsame Erbe, das schöne reetgedeckte Haus direkt hinterm Deich, einigen? Die Lösung aller Streitigkeiten findet Sönke mitten im Wattenmeer - zusammen mit seiner Cousine Maria, die er schon immer toll fand. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Strandweg.
Netter Urlaubsroman, kam mir gerade Recht. Mit einer leicht chaotischen, aber liebenswerten Familie, einer verschwundenen Oma und einer versteckten Liebesgeschichte. Von allem ein bisschen, aber gerade richtig ;)
Note: 1-2
7. Zora Storm-Kull: Hurra wir werden Eltern und Mit Kindern ist alles anders (2 Romane in einem Buch)
Zwei erfrischende Romane, die auf sehr humorvolle Weise von den schönen, aber auch lästigen und manchmal komischen Seiten einer Schwangerschaft und der turbulenten Zeit danach erzählen. Nicht nur für junge Familien.
Nett geschrieben, aber teilweise so gar nicht mit dem vergleichbar was ich aus anderen Familien mit kleinen Kindern kenne. Der Alltag mit 2 kleinen Kindern mag ja stressig sein, aber teilweise wirkte mir das sehr überzogen.
Einige Stellen fand ich aber auch lustig und musste schmunzeln.
Was mir gut gefiel ist, dass die Autorin immer den Alltag (oder die Schwangerschaft) mit dem ersten Kind, dann aber das ganze auch mit 2 Kindern beschreibt.
Note: 3
8. Miriam Heid: Schön, dich von hinten zu sehen
Nina ist Kamerafrau, verlobt und durchaus glücklich mit ihrem Leben. Bis sie in einer schrägen Talkshow fünf anonyme, entblößte Männerpopos vor ihre Kamera bekommt. Rund und gebräunt schauen sie aus einer Holzwand heraus, vor allem der mittlere zeigt sich knackig und sexy. Nina ist hingerissen. Während ihr Freund Rainer die Hochzeitsvorbereitungen vorantreibt, ist Nina nur noch von dem einzigen Gedanken beseelt, den Träger des kompakten Hinterteils ausfindig zu machen. Entschlossen und ideenreich begibt sich Nina auf die nicht alltägliche Suche nach ihrem Traumpopo.
Das Buch habe ich abgebrochen. Ich kam so gar nicht mit dem Stil klar und auch der Inhalt der Geschichte interessiert mich nicht wirklich.
Note:? Abbruch
9. Alberto Vázquez-Figueroa: Aziza muss sterben
Der Multimillionär Oscar Schneeweiss traut seinen Ohren nicht, als er eines Morgens das Radio einschaltet: Was er hört, ist die Stimme einer Frau, die zum Tod durch Steinigen verurteilt worden ist. Die Nigerianerin Aziza, Opfer einer Vergewaltigung, soll sterben, weil sie angeblich Ehebruch begangen hat. Ihr kleiner Sohn, Frucht des Missbrauchs, dient den unbarmherzigen Richtern als Beweis. Spontan beschließt Oscar Schneeweiss, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um die Frau zu retten.
Doch bald muss er feststellen, dass sein Plan so einfach nicht in die Tat umzusetzen ist. Eine träge Bürokratie und eine Mauer des Schweigens stehen ihm und seiner Mannschaft im Wege. Und den Rettern läuft die Zeit davon: Sobald Aziza ihren jüngsten Sohn nicht mehr stillt, soll das grausame Urteil innerhalb von sieben Tagen vollstreckt werden.
Ganz schön heftig, wozu der Glaube führen kann.
Der Schluss kam mir ein bisschen plötzlich, dass hätte ausführlicher sein können.
Note: 2
Mitglied gelöscht
"Flammen im Sand", Gisa Pauly, Note 3
Naja, ich mag's wegen den italienischen Antipasti und dem Nordsee-Feeling.
"Tiefe Wunden", Nele Neuhaus, Note 2
Dauerte etwas, bis die Geschichte in die Gänge kam.
"Chosen - A House of Night Novel", P.C.Cast Kristin Cast, Note 3
Band 1 und 2 haben mir besser gefallen. Fast bis zur Mitte des Buches ist Zoey hauptsächlich mit ihren Liebesabenteuern beschäftigt. Naja, drei Freunde gleichzeitig können einen schon in Atem halten.
"Erbarmen", Jussi Adler-Olsen, Note 1 - 2
Einziges Manko des Buches ist, dass der Leser schon ziemlich am Anfang weiß, wer Merete entführt hat und warum. Warum sie selbst so lange braucht, um dahinterzukommen, ist mir ein Rätsel.
"Castello Cristo", Arno Strobel, Note 1 - 2
Hat mir fast besser gefallen als der Trakt, obwohl ich die Auflösung nicht so ganz überzeugend fand.
"Der Wolkentempel", Patrick Woodhead, Note 2
Warum das Buch ein Thriller sein soll, verstehe ich nicht. Ich habe es mehr als Abenteuerroman mit viel Bergsteiger-Flair und leicht mystischem Einschlag empfunden. Auf jeden Fall sehr spannend, obwohl ich die Hauptfigur ziemlich unsympatisch fand. Wer eine realistische Beschreibung der Situation in Tibet erwartet, sollte aber lieber die Finger davon lassen.
"Tödlicher Mittsommer", Viveca Sten, Note 3
Es war schön, mal einen schwedischen Krimi zu lesen, der mitten im Sommer spielt, es kam richtiges Urlaubsgefühl hoch. Leider wurde die Geschichte irgendwann aber ziemlich langweilig.
"Eisiges Schweigen", Wolfgang Burger, Note 1 - 2
Mein erster Burger, wird aber bestimmt nicht mein letzter sein.
"Eine unbeliebte Frau", Nele Neuhaus, Note 2
Schon etwas merkwürdig, den ersten Band nach Band 3 und 4 zu lesen :-) Spannend mit ein paar Längen zwischendurch.
"Septagon", Richard Montanari, Note 1
Ganz klares Monatshighlight, superspannend. Obwohl ich mich ja schon frage, warum die ganzen jungen Ausreißerinnen einfach so mit dem Mann mitgehen...
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Ich hatte vor kurzem die Kirschkernspuckerbande von ihm gelesen, was mir sehr gut gefallen hatte.
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Meine Liste kommt auch gleich.
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Entrissen von Tania Carver
Note 2
Sie will ein Baby. DEINS! Der Serienkiller hat zum dritten Mal grausam zugeschlagen. Wieder ist das Opfer eine schwangere junge Frau. Von dem Kind fehlt jede Spur. Die Indizien deuten auf eine Täterin hin. Aber kann eine Frau so etwas tun? Plötzlich schlägt der Killer wieder zu. Und für die Profilerin Marina beginnt ihr ganz persönlicher Alptraum.
Das Buch ist wirklich spannend aufgebaut. Aber das Thema ist doch sehr brutal und hart an der Grenze.
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Auf den Schwingen der Nacht von Heather Terrell
Note 2plus
Als die 16-jährige Ellspeth in der Highschool dem attraktiven Michael begegnet, hat sie das Gefühl, ihn schon lange zu kennen. Mehr noch, Wie sie verfügt Michael über die mysteriöse Fähigkeit, Gedanken zu lesen, und er lehrt Ellspeth fliegen. Im Bann der ersten großen Liebe sind die beiden von nun an unzertrennlich. Noch ahnt Ellspeth nicht, welche Bestimmung sie mit Michael verbindet. Und in welcher Gefahr sie sich begeben, als sie ihre wahre Natur zu ergründen versuchen.
Den Anfang fand ich ein bißchen abgehakt. Ellspeth und Michael merken das sie anders sind und wollen ergründen was sie sind. Ab da hat die Geschichte mich gepackt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
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Shimmer von Hilary Norman
Note 3
Ein Toter ion einem Boot vor der Küste von Miami. Eine Leiche mit zerkratzter Haut und mit Bleiche übergossen. Ein seltsamer Mann in der Nacht, silbern von Kopf bis Fuß und schimmernd wie ein Engel des Todes. Ein Mann, der davon träumt, unverletzlich zu sein. Und den Schmerz, den er in seinem Innern verschlossen hat, an andere weiterzugeben.
Ich bin leider nicht wirklich in das Buch reingekommen. Erzählt wird immer in ganz kurzen Kapiteln von verschiedenen Handlungen. Einmal Polizei, einmal Familie, einmal eine ältere Odachlose und der Mörder. Mir waren die Kapitel zu kurz und daher das ganze irgendwie ohne Spannungsaufbau.
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Erwählt: House of night 3 von Cast und Cast
Note 1
Im House of night sind dunkle Mächte am Werk. Plötzlich scheinen Zoeys Freunde ihre Feinde und ihre bisherigen Feinde ihre Freunde zu sein.Stevie Rae ist untot und kämpft darum, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. Und Zoey hat keine Ahnung, wie sie ihrer wirklich besten Freundin helfen soll, aber sie weiß, dass sie niemandem mehr vertrauen kann. Als es kaum noch schlimmer kommen kann, werden Leichen gefunden, ermordete Vampire! Zoeys Mut wird auf die bislang hörteste Probe gestellt.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und warte sehnsüchtig auf den nächsten Band. Wie geht es weiter mit den Freunden und Feinden von Zoey. Was ist Stevie Rae nun? Und was Aphrodite?
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Evernight - Tochter der Dämmerung von Claudia Gray
Note 1
Ich liebte Lucas, auch wenn er als Jäger der eingeschworene Feind von Vampiren wie mir war. Doch da erlebte ich mit, wie gnadenlos seine Familie auf eine Freundin von mir Jagd machte, und mir kamen Zweifel. Sollte ich mich von ihm abwenden, wie meine Eltern es wünschten? Jetzt musste ich mich entscheiden, zwischen meiner Familie und der Liebe zu unserem größten Feind.
Auch Teil 2 hat mir sehr gut gefallen. Bianca erfährt hier einiges über ihre Herkunft. Wie geht es weiter? Ich bin total gespannt!
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Ich schreib dir morgen wieder von Cecilia Ahern
Note 3
Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt - und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist.
Die Idee hört sich doch wirklich gut an und ich habe gedacht, OK, das wird noch mal ein Buch das an Liebe lebenslänglich herankommt. Leider bin ich enttäuscht worden. Ich habe immer gewartet und gewartet, aber das Buch wird nur ganz zum Schluß ein bißchen spannender.
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Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist
Note 1 mein Monatshighlight
Ein Sanatorium voller Luxus und Komfort. Eine Gesellschaft, die nur auf ihre produktivsten Mitglieder, die Benötigten, setzt. Und eine Frau, die Ihnen Ihren Körper und ihr Leben opfern soll. Weil sie fünfzig ist. Weil sie keine Kinder hat. Und weil sie liest. Eine Entbehrliche.
WAHNSINN!!! Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Es war Wahnsinn. Man kann doch wirklich nur hoffen das die Menschheit nicht irgendwann zu so etwas in der Lage ist.
Das Buch ist so eindringlich geschrieben das man es fast schon für wahr hält.
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Die geheime Sammlung von Polly Shulman
Note 2
Es ist nicht leicht, eine Außenseiterin zu sein. Doch dann bekommt Elizabeth einen Aushilfsjob in einem besonderen Museum, dem Repositorium der Verleihbaren Schätze, und dem man Kunst und Krempel, Wertvolles und Verrücktes ausleihen kann. In den geheimnisvollen Lagerhallen findet Eliuzabeth endlich echte Freunde, die bereit sind, mit ihr durch dick und dünn zu gehen. Und die braucht sie dringender, als sie geahnt hat. Denn verborgen im Keller gibt es noch eine geheime Sammlung, deren Schätze ungewöhnliche Kräfte haben.
Eine wirklich nette Geschicht, vor allem für Fans von Märchen. Ganz viele Vermerke zu den Gebrüder Grimm-Märchen.
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Nachtkuss von Linda Howard
Note 2
Die lebenslustige Jenner Redwine, durch einen Lottogewinn zu unerwartetem Reichtum gekommen, lässt sich von ihrer Freundin Sydney zu einer Luxuskreuzfahrt überreden. Kaum an Bord, werden die Freundinnen von dem zwielichtigen Spion Cael Taylor entführt. Um Sydneys Leben zu retten, muss Jenner Caels falsches Spiel mitspielen. Doch welche Ziele verfolgt er? Und warum muss der Mann, in dessen Gewalt sie sich befindet, so unglaublich attraktiv sein?
Das war mal wieder ein wirklich witziges Buch der Autorin. Der Klappentext stimmt so nicht ganz, Sydney kommt nämlich erst gar nicht auf das Schiff, aber das ist ja auch nicht wirklich Kriegsentscheidend.
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Flügelschlag von Jeanine Krock
Note 2
Als Juna, eine junge Tierärztin, eines Abends den verletzten Arian in ihrem Schlafzimmer vorfindet, ändert sich ihr Leben für immer. Denn Arian ist nicht nur gefährlich schön, sondern auch ein gefallener Engel. Auf die Erde gesandt, um das Verschwinden der Schutzengel aufzuklären. Doch seine Ankunft blieb auch den dunklen Mächten nicht verborgen, und so schwebt Juna plötzlich in höchster Gefahr.
Ich werde noch zum absoluten Fantasy-Liebling. Auch dieses Buch über die Engel hat mir wieder sehr gut gefallen. Gefallene Engel, Schutzengel, Feen und Dämonen. Es ist einiges vertreten. Langeweile kommt bei dem Buch nicht auf.
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Sixteen Moons von Garcia/Stohl
Note 2
Liebe noch vor dem ersten Blick: Seit Monaten verfolgen Ethan Träume von einem unbekannten Mädchen, das er verzweifelt zu retten versucht, und dann steht das Mädchen aus seinen Träumen vor ihm. Lena, die Neue an seiner Schule, in die Ethan sich unsterblich und bedingungslos verliebt. Doch Lena und ihre Familie umgibt ein Fluch, den sie verzweifelt geheim zu halten versucht. Auch vor Ethan.
Eine Liebesgeschichte die einmal anders anfängt als alle anderen. Nämlich zunächst ist der Junge die Hauptperson im Buch. Eine Liebe die es nicht einfach hat und doch steht Ethan stets zu Lena. Ein Ende, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
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Hex Hall-Wilder Zauber von Rachel Hawkins
Note 2
Nach einem missglückten Liebeszauber wird Sophie Mercer an ein Internat für magische Wesen geschickt. Als sie dort den gutaussehenden Archer trifft, verliebt sie sich auf den ersten Blick in ihn. Doch in Hex Hall gehen seltsame Dinge vor. Sophies Zimmergenossin wird verdächtigt, andere Schüler angegriffen zu haben. Eine finstere Macht treibt ihr Unwesen an der Schule, und Sophie könnte das nächste Opfer sein.
Der Start war ein bißchen langatmig. Zur Mitte des Buches kommt dann aber Spannung auf. Ich werde auf jeden Fall auch den nächsten Teil lesen. Ich hoffe das die hier angefangene Liebelei doch noch eine Zukunft hat.
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Evermore - Das Schattenland von Alyson Noel
Note 3
Ich wünsche mir, ich könnte in der Gewaltigkeit des Ozeans untertauchen und von der Ebbe fortgetragen werden. Alles, um die Worte nicht aussprechen zu müssen - alles, um meiner eizigen wahren Liebe, meinem ewigen Partner, meinem Seelengefährten der letzten vierhundert Jahre, nicht sagen zu müssen, das ich, obgleich er mir die Ewigkeit gegeben haben mag, uns unser Ende gebracht habe.
Ehrlich gesagt haben mich die ersten 300 Seiten des Buch gelangweilt und auch ein bißchen genervt. Erst den Schluß fand ich dann wieder interessant und auch überraschend. Teil vier werde ich auch lesen und hoffen das es wieder besser wird.
Mitglied gelöscht
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1. Nachtvogelflug: Madeleine Giese
Krimi. Ein Serienmörder hält Gregor Büchner vom LKA Saarbrücken auf Trab. Immer wieder tauchen Leichen mit schlimmen Bauchverletzungen auf. Die Polizei tappt im Dunkeln. Nur eines ist klar: Der Täter muss Erfahrungen im Nahkampf haben. Da erhält Büchner einen Tipp aus dem Kunstmilieu: Eine Michelangelo-Figur ist verschwunden, die darstellt, wie sie ihren Gegner tötet, indem sie ihm die Eingeweide herausreißt.
Nette Lektüre. Die bekannten Figuren aus dem 1. Krimi begegnen einem auch in Teil 2. Der Plot weist zwar auf eine spannende Handlung hin, jedoch ist das Buch kein Thriller, so dass bis weit über die Hälfte die Spannung recht verhalten ist. An Tempo legt die Story erst spät zu, aber nett zu lesen war sie auf jeden Fall.
2. Nehmt Herrin diesen Kranz: Andrea Schacht
Historischer Roman. Während Köln sich für die Erntedankfeiern schmückt, hängt im Hauswesen derer van Doorne der Segen schief. Ausgerechnet zur bevorstehenden Weinlese erfährt Alyss, dass ihr Gatte Arndt den geliebten Weingarten verkauft hat, um Geld für seine undurchsichtigen Geschäfte in den Beutel zu bekommen. Alyss Zorn entzieht er sich, indem er eilends auf Handelsfahrt geht. Nach seiner Abreise nimmt Alyss vorübergehend den sechsjährigen Kilian auf. Doch der goldlockige Sohn eines befreundeten Kürschners sorgt gleichermaßen für Unruhe: ein veritabler Satansbraten, der nur Unfug im Sinn hat. Dann wird Kilian entführt. Und mit ihm zusammen verschwindet Alyss Brautkrone, der wertvollste Bestandteil ihrer Mitgift. Wer steckt dahinter und warum?
Ganz nett und diese Wertung ist lediglich dem angenehmen Schreibstil von Frau Schacht zu verdanken. Die Story selbst ist äußerst mau, da ist gerade mal ansatzweise ein Stückchen Krimi zu sehen. Eigentlich geht es im Buch hauptsächlich um Nebensächlichkeiten... Die dauernden Anreden von Alyss und ihrem Bruder mit "Bruderlieb/Schwesterlieb" haben mich schon im 1. Teil genervt. Inzwischen finde ich es unerträglich. Sollte Teil 3 nicht wesentlich besser werden, werde ich diese Serie nicht weiter lesen.
3. Virus inc: Maike Wesa
Thriller. Wurde diese Grippe inszeniert? Ein unberechenbarer Virus breitet sich aus. Um die bedrohliche Krankheit zu bekämpfen, bereitet sich die Welt auf eine Massenimpfung ohnegleichen vor. Was niemand weiß: Der Impfstoff ist tödlich!
Hat mir gut gefallen. Obwohl nur 200 Seiten dick, packt die Autorin ein gruseliges Szenario hinein, das angesichts der geringen Seitenzahl dicht erzählt ist und keine überflüssige Zeile verliert. War interessant und spannend zu lesen.
4. In Gottes Hand: Zeno Diegelmann
Thriller. Während der Deutschen Bischofskonferenz verschwindet der vorsitzende Kardinal auf unerklärliche Weise. Nur wenige Tage bleiben dem Theologen Markus Schuhmann und der BKA-Beamtin Anna Peterson, um die rätselhaften Umstände zu entschlüsseln.
Prima! Mir hat schon der 1. Teil mit dem Theologen Markus Schuhmann als kirchlicher Ermittler sehr gut gefallen, aber Teil 2 war noch besser. Die Story ist gut durchdacht und nimmt diverse Wendungen, so dass man wirklich zu keiner Zeit auch nur den ungefähren Verlauf voraussehen kann. Dazu kommt ein schöner Spannungsbogen, der aber nie zum Durchpeitschen verleitet, da typische Actionszenen und sonstiges Thrillerfüllmaterial fehlen und daher jede Seite für den Plot notwendige Informationen enthält. Ein toller Thriller, der perfekt unterhalten hat.
5. Der Menschenräuber: Sabine Thiesler
Roman. Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Beruf und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang.
Hat mir gut gefallen. Obwohl bereits durch den Prolog die Handlung feststeht, hat sich das Buch interessant und gut lesen lassen, da es um die Motivation des Täters geht und nicht die Suche nach ihm. Die Figuren haben mich überzeugt und trotz der krimitechnisch unspannenden Handlung ist Frau Thiesler dennoch ein spannendes Buch geglückt.
6. Ewig: Gerd Schilddorfer und David G. L. Weiss
Thriller. Umgeben von brennenden Kerzen, die ein geheimnisvolles Symbol darstellen, liegt der Tote. Der brutale Mord in der Wiener Ruprechtskirche ruft Journalist Paul Wagner und Wissenschaftler Georg Sina auf den Plan. Sie sind einer mysteriösen Mordserie auf der Spur, die vor Jahrhunderten begann. Bald müssen Sina und Wagner selbst vor einem gnadenlosen Killer fliehen und sie entdecken, was auf dem Spiel steht: die Zukunft der Menschheit!
Hat mir gut gefallen. Das Buch ist eine Schnitzeljagd a la Dan Brown, zusammen mit den eingestreuten historischen Details und Hintergrundinformationen interessant und kurzweilig zu lesen. Eine Vielzahl böser Buben macht sich mit auf den Weg, das "Geheimnis" zu finden und angesichts der vielen Ortswechsel und kurzen Kapitel mit wechselnden Personen sollte man das Buch recht zügig lesen, da man sonst schlichtweg den Überblick verliert. Spannende Unterhaltung ist dann garantiert.
7. EarthCore: Scott Sigler
Thriller. Der Bergbaukonzern EarthCore hat es auf ein gewaltiges Vorkommen reinen Platinerzes abgesehen, das unter den Bergen von Utah schlummert. Doch als die Arbeiten beginnen, stoßen die Forscher auf ein weitverzweigtes Höhlensystem unbekannten Ursprungs. Die Archäologin Veronica hält es für die Spur einer vergessenen Zivilisation, die einst ganz Amerika beherrschte. Doch es scheint, als warteten noch weit gewaltigere Schrecken in den finsteren Tunneln.
Schön spannende Thrillerlektüre, bestens sonnenliegentauglich und nicht wirklich anspruchsvoll *g* Das Buch lässt von Beginn an keine Langeweile aufkommen und ganz in der Tradition von Rollins taucht der Horror erst später auf. War immer spannend zu lesen und netterweise war sogar das Ende nicht das übliche Happy-End, was für diese Art Thriller doch recht bemerkenswert ist.
8. Todeskammer: Sarah Rayne
Psychothriller. Als Georgina Grey ein Brief der Caradoc Society erreicht, ist sie erstaunt zu lesen, dass ihr Urgroßvater der Gesellschaft einst das Erbe seines Vaters vermacht hat. So fährt sie nach Thornbeck in Cumbria, um sich dort auf die Spuren ihres Urgroßvaters zu begeben. Vor dem Krieg war er Gefängnisarzt in Calvary, einem nun leerstehenden, bedrohlichen Gebäude vor Thornbeck. Neben Georgina interessiert sich auch ein Fernsehteam für das Gefängnis. Die Filmleute planen eine Art Experiment in Calvarys Todeskammer. Doch das erweist sich als fataler Fehler.
Abgebrochen, ohne Wertung. Bis Seite 150 war von einem Psychothriller noch nicht mal ein Hauch zu erahnen. Langweilige Handlung, langweilige Figuren und langweilig erzählt fand ich es auch noch.
9. Angelus: Danielle Trussoni
Fantasy, Teil 1. Schwester Evangeline, eine junge Nonne, stößt in der Klosterbibliothek auf die geheime Korrespondenz einer früheren Äbtissin. Sie ahnt nicht, dass sie mit ihren Nachfragen einen seit Jahrtausenden herrschenden Krieg befeuert: den Kampf zwischen den Angelologen, den Anhängern der Engelslehre, und den überirdisch schönen Nephilim, den Nachkommen der Engel, die in alttestamentarischen Zeiten gegen Gott rebellierten. Ein Kampf zwischen Gut und Böse entbrennt, und es geht um nicht weniger als die Weltherrschaft.
Hat mir recht gut gefallen, aber zum Teil sind arge Längen vorhanden und so richtig gepackt mich das Buch nicht. Es dauert schon reichlich, bis die Story los geht und interessant wird es erst ab Seite 250. Das Thema ist ansprechend, aber leider gibt es immer wieder ausufernde Passagen, die die Spannung hemmen und das Buch langatmig werden lassen. Insgesamt bestimmt keine schlechte Lektüre, aber eine straffere Handlung wäre wünschenswert gewesen.
10. Epidemie: Lori B. Andrews
Thriller. Ein bizarrer Todesfall geschieht und keiner weiß, warum. Ein zweiter könnte ein Zufall sein. Doch als innerhalb weniger Stunden immer mehr Menschen auf die gleiche schreckliche Weise ums Leben kommen, entdeckt die Gerichtsmedizinerin Dr. Alexandra Blake etwas viel Schlimmeres als einen Mörder: eine grauenvolle Epidemie. Wie kann sie das Virus stoppen?
War ganz okay. Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Aber mitgefiebert habe ich nicht. Das lag zum Teil an den Figuren und zum Teil am Plot, der nicht durchgängig spannend ist. Kann man lesen, muss man aber nicht.
11. Infantizid: Grit Bode-Hoffmann
Krimi. Im thüringischen Weimar wird ein brutaler Raubüberfall auf einen Geldtransporter verübt, bei dem die Sicherheitsleute getötet werden. Der Täter kann entkommen, verursacht jedoch auf seiner Flucht einen schweren Verkehrsunfall. Als er im Sterben liegt, lässt er den ehemaligen Kriminalpolizisten Matti Klatt zu sich rufen. Er berichtet ihm von einem geheimen Projekt namens Infantizid. Mit dem geraubten Geld sollte Klatt bestochen werden, daran teilzunehmen. Der Ex-Polizist lässt sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein und begibt sich mitten unter die Drahtzieher einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes.
Fand ich ausgezeichnet, obwohl mir Polit-Krimis überhaupt nicht liegen. Bis ich aber mitbekommen habe, dass der Krimi in diese Richtung geht, war ich vom Geschehen so in Bann gezogen, dass ich das Buch unter keinen Umständen abgebrochen hätte. Spannende Lektüre, toller Plot und ohne Längen erzählt, das war einfach richtig gut!
12. Eine perfekte Fälschung: Barbara Parker
Krimi. Tom Fairchild ist Spezialist, wenn es um historische Karten geht. Eine verhängnisvolle Kunst, wie sich herausstellt. Obwohl Tom auf Bewährung ist, nimmt er aus Geldmangel einen letzten dubiosen Job an: Er soll in Begleitung von Allison, der Tochter seines Auftraggebers, nach Italien reisen und eine wertvolle Renaissancekarte kopieren. Doch scheint es um mehr zu gehen als nur um Sammelleidenschaft.
Abgebrochen. Das Buch war derart langweilig, dass ich es mit Mühe und Not bis zur Hälfte geschafft habe.
13. Null: Adam Fawer
Thriller. Die Wahrscheinlichkeit des Todes David Caine führt ein gefährliches Doppelleben. Tagsüber begeistert er seine Studenten für Quantenphysik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, nachts taucht er ab in die Welt der Pokerclubs in Manhattan. Der brillante Mathematiker kann in Sekundenschnelle die Gewinnchancen seiner Mitspieler berechnen. Doch eines Nachts unterläuft ihm ein Fehler, und sein Leben gerät außer Kontrolle. Eine atemberaubende Jagd beginnt, bei der David Caine nicht nur um sein Leben fürchten muss, sondern auch um seinen Verstand.
Da bin ich hin und her gerissen. Der Beginn war ausgezeichnet, aber dann verlor sich die Story in einige Irrungen und Wirrungen. Nie war es so schlecht, dass ich aufgehört hätte zu lesen. Aber es war auch nie so gut, dass ich es loben könnte. Eine durchwachsene Lektüre, aber nicht wirklich schlecht *g*
14. Nervenflattern: Matthias Gibert
Krimi. In Kassel geschehen kurz hintereinander zwei tragische Unfälle, jedenfalls scheint es zunächst so. Ein anonymer Brief an den Oberbürgermeister der Stadt lässt jedoch erhebliche Zweifel an der Zufälligkeit der Ereignisse aufkommen und urplötzlich steckt Kommissar Paul Lenz mitten in einem brisanten Fall: Die documenta, bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst der Welt, wird durch einen Anschlag mit einem hochgiftigen Nervenkampfstoff bedroht. Und mit ihr die Einwohner der Nordhessischen Metropole und die zahlreichen Ausstellungsbesucher.
So ganz kann ich den Hype um den Autor nicht verstehen. Der Krimi war nett zu lesen, aber überragend fand ich ihn nicht. Der Plot war an vielen Stellen arg konstruiert und das Ende fand ich übereilt und lieblos hingeschrieben. Ich hatte mir da doch wesentlich mehr erhofft.
15. Blutige Asche: Marion Pauw
Krimi. Ray ist ein Monster. Der junge Mann hat immer wieder auf seine Nachbarin und deren Tochter eingestochen. Alles war voll Blut. Und da war auch Asche: die der Zigarette, die er nach der Tat offenbar genüsslich rauchte und dann auf dem Körper des kleinen Mädchens ausdrückte. Nun sitzt Ray wohl für immer im Knast. Iris, alleinerziehende Mutter und Rechtsanwältin in Amsterdam, ist entsetzt, als sie herausfindet, dass ihre Mutter ihr verschwiegen hat, dass sie einen Bruder hat, der ein Mörder ist. Als sie Ray besucht, steht für sie fest: Ihr Bruder ist kein Monster. Doch alles spricht gegen ihn. Iris macht sich auf die Suche nach den wahren Hintergründen und kommt einem tödlichen Familiengeheimnis auf die Spur.
Fand ich ganz okay. Das Buch war mehr eine Familien- und Lebensgeschichte und nicht grad spannungsgeladen. Leider hatte ich auch noch recht früh einen Verdacht, was Motiv und Täter angeht und daher fand ich noch nicht mal das Finale überraschend.
16. Lautloser Tod: Leonard Goldberg
Thriller. Ein toter Terrorist. Ein Mann mit Pockeninfektion. Eine islamische Verschwörung, die das Grauen des 11. September mit einem neuen Anschlag übertreffen will. Zwischen den Fronten dieses unsichtbaren Krieges: Die Gerichtsmedizinerin Joanna Blalock ihr Kollege Jake Sinclair. Doch Joanna wurde mit dem Virus infiziert. Ein Nervenzerfetzender Wettlauf mit der Zeit bricht an.
Perfekte Strandlektüre. Spannende, aber auch recht anspruchslose Lektüre, die bestens unterhalten hat. Superheldin Blalock hat die Welt gerettet und mir hats gefallen.
17. Teufelshaken: Krimi-Cops
Krimi. Kriminalhauptkommissar Struhlmann, genannt Struller, ahnt Schlimmes. Im Keller der Traditionsbrauerei Uerige in der Düsseldorfer Altstadt wird der dienstälteste Köbes tot aufgefunden, ausgerechnet von einem Altbierfass erschlagen. Ein Unfall?
Der Rücken einer männlichen Leiche im Mönchsgewand, die in einer unterirdischen Steinhöhle bei Lohausen gefunden wird, ist mit merkwürdig angeordneten kleinen Stichwunden übersät. Struller erkennt darin ein ihm unbekanntes Symbol. Kein Unfall!
Als dann noch eine dritte Leiche mit glasigem Blick auf den dahin fließenden Rhein gefunden wird, braucht Struller Unterstützung. Er rekrutiert seinen alten Praktikanten Jensen, der in einem kleinen Polizeirevier auf dem Lande nahe der holländischen Grenze eingesetzt ist und dort sowieso nichts Gescheites lernt. Ihre Ermittlungen führen das ungleiche Team quer durch das alte und neue Düsseldorf ins Milieu der Glücksspieler, der Karnevalisten und schließlich sogar zur Bambi-Verleihung.
War sehr nett zu lesen. Mich hat der Plot zwar nicht vom Hocker gehauen, aber der Schreibstil war ausgesprochen nett und die Dialoge haben Spaß gemacht.
18. Nashornfieber: Edi Graf
Krimi. Claudia Roloff erhält ein geheimnisvolles Päckchen aus Kenia von ihrem Bruder Rob, der in Afrika für eine Naturschutzorganisation gegen Nashornwilderei kämpft. Wenige Stunden später ist sie tot vergewaltigt und ermordet auf einem Waldparkplatz in Tübingen. Alle Spuren deuten auf ein Sexualdelikt hin. Nur Robs Exfrau, die Journalistin Linda Roloff, glaubt nicht daran. Sie vermutet einen Zusammenhang zwischen Robs Arbeit und dem Mord. Auf eigene Faust macht sie sich in Afrika auf die gefährliche Suche nach den Drahtziehern des Verbrechens.
Hat mir gut gefallen. Ein richtiger Krimi ist das Buch zwar nicht, aber als Abenteuerroman hat es sich sehr gut lesen lassen und gerade die Beschreibung Afrikas kam ausgezeichnet rüber. Das war dann auch wirklich genauso spannend zu lesen wie ein Krimi :-)
19. Notlandung: Fritjof Karnani
Krimi. Beryl Kirchbach, erster weiblicher Ausbildungskapitän der Berliner Filomena Airways, begleitet den jungen Piloten Marcel Leimbach bei seinen ersten Flügen. Kurz darauf nimmt er sich das Leben. Beryl befürchtet Zeichen der Überforderung übersehen zu haben und macht sich auf die Suche nach dem Motiv für den Selbstmord. Sie stößt auf viele Ungereimtheiten. Dann wird ihre Freundin brutal ermordet. Und plötzlich sitzt Beryl am Steuer eines sabotierten Verkehrsflugzeugs. Der Kabinendruck fällt, Beryl sendet einen Notruf und ein Militärjet macht sich bereit, die voll besetzte Boeing abzuschießen. Unterdessen bereitet sich der amerikanische Finanzinvestor Sami Saab darauf vor, Filomena Airways zu übernehmen und zu einer paneuropäischen Billig-Airline umzuwandeln. Nur eins hindert die Heuschrecke noch daran: die Vorkommnisse um die Pilotin Beryl Kirchbach.
Eigentlich war der Krimi recht gut, aber das Ende so was von kitschig und groschenromanhaft, dass ich mich richtig geärgert habe. Ein solch hanebüchenes Finale kann ich leider nicht verzeihen.
20. Das Sakriversum: Thomas R. P. Mielke
Sci-Fi/Endzeitroman. Das Jahr 1318: Der letzte große Kreuzzug ist gescheitert. Mächtige Orden wie die Templer sind zerschlagen, die Päpste nach Avignon verbannt. Der Weiterbau der himmelwärts strebenden gotischen Kathedralen stockt; nur die größte und schönste darf Roland von Coburg, der geniale Architekt und Alchimist, vollenden. Unter dem Dach baut er das Sakriversum, einen von der Welt vollkommen abgeschlossenen Lebensraum, in dem er seine Kinder, die Zwillinge Gudrun und Lancelot, versteckt. 700 Jahre überstehen ihre Nachkommen in dieser ökologischen Nische Hungersnöte, Pestilenz und Kriege. Sie überleben auch den Tag des Jahres 2018, an dem das weiße Feuer der Neutronenbombe alles Leben auf der Erde auslöscht. Für die Menschheit beginnt das Wagnis eines neuen Anfangs.
Fand ich prima. Die Idee war absolut faszinierend und so hat mich das Buch auch von Anfang bis Ende gefesselt. Vielen Dank an die Rezension im Forum, die mich zu dieser Lektüre bewogen hat!
21. Gefährliche Versuchung: Tony Strong
Psychothriller. Im Auftrag einer New Yorker Detektei entlarvt die Schauspielerin Claire so manchen untreuen Ehemann. Als eine ihrer Auftraggeberinnen ermordet wird, bittet die Polizei sie als Lockvogel zu fungieren und den Hauptverdächtigen zu überführen. Claire sagt zu und lässt sich damit auf ein tödliches Spiel ein.
Abgebrochen. Widerliche Sex- und Gewaltszenen im SM-Bereich mag ich nicht wirklich und führt zum Lese-Aus.
22. Die Herrin der Päpste: Eric Walz
Historischer Roman. Rom, Anno Domini 963: Eine der mächtigsten Frauen steht vor Gericht. Marocia, Senatrix von Rom, wird des Hochverrats angeklagt! Der Prozess bietet Anlass, auf ihr Leben zurückzuschauen. Als blutjunges Mädchen von der eigenen Mutter verschachert, wird sie Geliebte des Papstes Sergius III. und will nur eins: ihr Leben selbst bestimmen. Wie kaum eine andere Frau zu dieser Zeit erkämpft sie sich raffiniert Macht und Einfluss. Als sie, über 90-jährig, im Kloster stirbt, war sie Geliebte, Mutter, Großmutter und Tante je eines Papstes, kreuzte den Weg der Großen des Jahrhunderts und begegnete der Liebe ihres Lebens.
Großartig! Nachdem mich ein Walz-Histo-Krimi nicht überzeugen konnte, kann ich mich über dieses Buch nur lobend äußern. Eine spannende und fesselnde Lektüre, weit abseits der Lorentz-Romane, die mich völlig in Bann gezogen hat. Die Lebensgeschichte von Marocia ist faszinierend erzählt, die politische Situation in Italien verständlich und vereinfacht wiedergegeben und fügt sich nahtlos und unkompliziert in den Roman ein. Ein wunderbarer Schmöker!
23. Seuchenschiff: Clive Cussler
Thriller. Juan Cabrillo und die Crew der Oregon entdecken ein führerlos treibendes Kreuzfahrtschiff. Hunderte Leichen liegen an Deck. Sofort setzt Cabrillo alles daran, die skrupellosen Hintermänner des Massenmords ausfindig zu machen, doch ihre finsteren Pläne scheinen bereits unaufhaltbar zu sein, wenn die Oregon-Crew nicht schnell genug ist.
100%-ig anspruchslose Lektüre und daher ein MUSS für die Strandliege. Cussler hat zwar in diesem Buch etwas länger gebraucht, um in Fahrt zu kommen, aber dafür kracht es dann umso gewaltiger. War mal wieder sehr unterhaltsam, im Urlaub die Welt zu retten *gg*
24. Fluch der Angst: José Carlos Somoza
Sci-Fi-Thriller. Deutschland, in einer nahen Zukunft: Daniel Kean wird in einem Zug Zeuge eines Anschlags. Der Attentäter wird gestellt, doch kurz vor seinem Tod flüstert er Daniel einen Code zu. Wenig später fühlt Daniel sich verfolgt. Offenbar sind ihm zwei brutale Männer auf der Spur. Der eine will Gottes Einfluss auf Erden zerstören, der andere selbst herrschen. Hinter ihnen stehen mächtige Gruppen. Daniel muss den Code um jeden Preis bewahren, steht doch das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel.
Prima! Der Klappentext ist leicht irreführend, denn die "nahe Zukunft" ist schon noch reichlich hin. Das Buch ist daher deutlich in den Sci-Fi-Bereich einzuordnen und man sollte den technischen Errungenschaften und mystischen Wesen der nächsten 1000 Jahre aufgeschlossen gegenüber stehen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und die Story einfallsreich. Das Ende, soweit man vorher nicht in das Nachwort gelunst hat, ist überraschend.
25. Herzensgut: Silvia Kaffke
Krimi. Der angebliche Suizid einer jungen Frau bringt Barbara Pross auf die Spur eines Serienmörders, der Kinder tötet. Die Profilerin ermittelt auf eigene Faust. Je tiefer sie gräbt, desto deutlicher wird, dass Mord nicht das Schlimmste ist, was einem Opfer widerfahren kann.
Hat mir gut gefallen. Ein gelungener Plot und netterweise keine detaillierten Schilderungen zum Kindesmissbrauch. Einzig das Beziehungs-Auf-und-Ab hat mich etwas genervt, war aber noch auszuhalten.
26. Pfefferkuchenhaus: Carin Gerhardsen
Krimi. Stockholm, im November. Es ist vier Uhr nachmittags, nasser Schnee fällt vom Himmel und Dunkelheit senkt sich über Schwedens Metropole. Ein Mann steigt in die U-Bahn und lässt sich auf einen freien Platz nieder. Er betrachtet die grauen, erschöpften Gesichter um sich herum. Ist er hier der Einzige, der mit seinem Leben zufrieden ist? Ein angenehmer Arbeitstag liegt hinter ihm, und nun freut er sich auf zu Hause. Warum aber starrt ihn der Typ, der sich im Fenster spiegelt, unverwandt an? Stört es ihn, dass es ihm gut geht? Nicht mein Problem, denkt er, und vertieft sich in die Zeitung. Als er an der nächsten Station aussteigt, merkt er nicht, dass der Mann ihm folgt. In den folgenden Wochen erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Kommissar Conny Sjöberg, glücklich verheirateter Familienvater, muss einen Serienmörder jagen.
War ganz okay. Mich hat das Buch nicht zu 100 % überzeugt, da bewusst auf einen bestimmten Täter hingearbeitet wurde und im Finale dann ein Wechsel stattfindet, der so rüberkam, als ob mit Gewalt eine "Überraschung" eingebaut werden sollte. Die Logik blieb dabei leider auf der Strecke.
27. Totentanz: Silke Urbanski
Historischer Krimi. Lübeck im Jahre 1466. Der Künstler Bernt Notke arbeitet am Totentanzfries für die Kirche St. Marien. Viele Menschen verstehen seine Arbeit als Verherrlichung des Todes, Jordan Wulfledder dagegen ist von Notke so begeistert, dass er bei ihm in die Lehre geht. Er hat soeben mit seiner Arbeit als Maler begonnen, da findet er auf dem Altar von St. Marien ein ermordetes Kind. Es gleicht einer der Figuren des Totentanzes aufs Haar. Und es geschehen weitere Morde, die Figuren aus dem Totentanz zum Vorbild haben. Zusammen mit der Marzipanbäckerin Lucia macht sich Jordan auf die Suche nach dem Mörder. Doch schon bald muss er sich fragen, ob der Täter aus Fleisch und Blut ist oder ob sich die Tore der Hölle geöffnet haben.
Nette Lektüre, aber ein wenig liebeslastig, womit die Krimihandlung dann etwas zu kurz ist. Es war angenehm und flüssig zu lesen, aber nichts Besonderes.
28. Schattenmorellen: Sigrid Hunold-Reime
Krimi. Die 71-jährige Martha aus Cuxhaven stürzt bei der Kirschernte vom Baum, kann sich an den Unfall aber nicht erinnern. Dafür umso besser an eine schicksalhafte Sommernacht vor vielen Jahren. Damals wütete auch ein Gewitter und es gab unter der Schattenmorelle einen Toten. Im Krankenhaus trifft sie die 48-jährige Eva, die als junges Mädchen ihre Nachbarin war. Für beide Frauen wird der Krankenhausaufenthalt eine harte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, doch auch in der Gegenwart lauern tödliche Gefahren.
Hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flott und unterhaltsam und war mal schön unblutig *g*
29. Brennende Seelen: Günter Krieger
Historischer Roman. Seit dem frühen Mittelalter genießt die Heilige Ursula, Tochter eines britannischen Fürsten, volkstümliche Verehrung. In der Nähe von Köln soll sie, mitsamt ihren Gefährtinnen, im 5. Jahrhundert den Märtyrertod erlitten haben. Wer aber steckt hinter dieser legendenumwobenen Gestalt, deren Schönheit man in Liedern besang? War Ursula eine von Gott Erwählte, die ihr gewaltsames Ende in Träumen voraussah? Oder war sie nur eine frömmelnde, realitätsferne Pazifistin?
Hat mir ebenfalls gut gefallen. Sehr kurzweilig ist die Geschichte und schön erzählt.
30. Die Rache der Zwerge: Markus Heitz
Fantasy. Teil 3. Seit fünf Zyklen hat Tungdil Goldhand seinen alten Freund Boindil Zweiklinge nicht mehr gesehen. Ihr Wiedersehen wird umso fröhlicher, als sie von Gandogar, dem Großkönig der Zwergenstämme, auf eine Mission ins Jenseitige Land geschickt werden. Zwar ist das Geborgene Land seit langem von Krieg verschont geblieben, doch die Ruhe, die an der einst heiß umkämpften Südgrenze herrscht, stimmt den Großkönig misstrauisch. Tungdils und Boindils Reise verläuft denn auch nicht ganz so glatt wie geplant: ein unbekannter Zwerg bringt einen Stollen zum Einsturz und hindert sie daran, das Jenseitige Land zu betreten.
Teil 3 habe ich genauso genossen wie die Bände vorher. Rasante Story, tolle Figuren und gut erzählt.
31. Tödliche Ewigkeit: Denis Marquet
Thriller. Lucie Milton analysiert eine rätselhafte chemische Substanz und entdeckt ein entsetzliches Geheimnis. Eine Stunde später ist sie tot. Inspector Jeff Mulligan, ein abgebrühter Cop, untersucht den Fall. Da erscheint ihm die Tote plötzlich in einer Halluzination und gibt ihm Hinweise zu ihren Mördern. Seine Kollegen erklären Mulligan für verrückt, doch er geht der Sache nach und stößt auf eine unglaubliche Entdeckung: Der älteste Traum der Menschheit, die Erlangung ewiger Jugend, könnte endlich wahr werden. Hatte Lucie etwa die chemische Formel dazu herausgefunden? Wo verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und dem Unerklärlichen? Auf der Suche nach Antworten gerät Mulligan bald selbst in Gefahr, denn er ahnt nicht, dass er zum Opfer eines schrecklichen Experiments werden könnte.
Ein merkwürdiges Buch, das mich nicht überzeugt hat. Es beginnt schon mit dem seltsamen Schreibstil abwechselnd in Gegenwart und Vergangenheit, für den es keinen Grund gibt. Der Inspector ist eine höchst seltsame Person, der seltsame Erscheinungen einer Toten hat. Auch hier erschließt sich der Grund nicht. Das Kapitel im Irrenhaus ist der Inbegriff aller Merkwürdigkeiten und da hätte ich das Buch eigentlich zuklappen sollen. Es bleibt seltsam bis zum Schluss, wobei der medizinische Thrillerteil komplett zu kurz kommt und im Finale Holterdipolter alles plötzlich vorbei ist. War nicht wirklich ein Lesevergnügen.
32. Die Henkerstochter und der König der Bettler: Oliver Pötzsch
Historischer Krimi. Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in eine Falle getappt: Bei einem Besuch in Regensburg findet er seine Schwester und den Schwager tot in der Badestube.Die Stadtwache verhaftet ihn als Verdächtigen und wirft ihn in den Kerker. Nun drohen ihm, dem Henker, selbst Folter und Hinrichtung. Fieberhaft suchen seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf ein Komplott, bei dem die Zukunft des Kaiserreichs auf dem Spiel steht.
Der dritte Teil war sogar noch besser als die Ersten, wirklich sehr gelungen. Ein richtig spannender Krimifall, bei dem man so richtig schön mitfiebert. Eine gelungene Serie, die mir von Buch zu Buch besser gefällt.
33. Der Sohn des Teufels: Jonathan Nasaw
Thriller. Seit er zusehen musste, wie seine Stiefmutter nach ihrem Tod von Aasgeiern nahezu aufgefressen wurde, wird Luke dieses Bild nicht mehr los. Er kommt in psychiatrische Behandlung und fühlt sich dort unschuldig eingesperrt. Er entschließt sich, eine Liste von Personen aufzustellen, mit denen er nach seiner Entlassung abrechnen will. Ganz oben steht ein Mann, der ihn in die Anstalt gebracht hat: der FBI-Beamte E. L. Pender.
Enttäuschend! Nach den wirklich guten Vorgängern war dieser Thriller so gut wie ohne Spannung, erst weit nach der Buchhälfte wurde es besser. Das hätte ich noch verzeihen können, aber diverse verwirrende Entwicklungen und offenen Fragen werden nicht aufgeklärt/ beantwortet und dann endet das Buch auch noch abrupt. Da nützt auch die gute Wendung im Buch nichts - wenn man es zu Ende gelesen hat, ist man einfach enttäuscht.
34. Jakobsblut: Barbara Pope
Historischer Krimi. 1894, auf dem Höhepunkt der Dreyfus-Affäre, muss Untersuchungsrichter Bernard Martin in Lothringen einen heiklen Fall lösen. Ein toter Säugling wurde grausam verstümmelt gefunden, die Eltern sprechen von einem jüdischen Ritualmord. Kurz darauf werden ehrbare jüdische Bürger umgebracht, eine antisemitische Hetzjagd scheint im Gange. Doch Martin ahnt, dass sich hinter den Ereignissen ganz andere Geheimnisse verbergen.
Hat mir ganz gut gefallen, da die historischen Ereignisse interessant waren. Der Krimiteil nimmt allerdings keinen großen Platz im Buch ein und läuft eher nebenher, was ich ein wenig bedauerlich fand. Etwas langatmig waren auch die Schilderungen rund um die Ehefrau des Richters. Insgesamt gut zu lesen, aber mit einigen Schwächen versehen.
35. Schändung: Jussi Adler-Olsen
Thriller. Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Zwei Geschwister sind brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Einer von ihnen gesteht. Zwanzig Jahre später. Nachdem Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Carl und Assad ist klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt: Die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen und sie führen ganz weit nach unten, in die Abgründe der Gesellschaft, zu einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele.
Hervorragend! Bereits zu Beginn stehen die Täter dieses Mal fest; der rote Faden durch die Geschichte ist vorgegeben. Nichtsdestotrotz gelingt dem Autor eine fesselnde und spannende Geschichte, die mir unter die Haut gegangen ist. Vom Wunsch beseelt, die Ermittlungsarbeit möge die Schuldigen ihrer Taten überführen, folgt man der Geschichte, die durch Rückblicke Grausames zu Tage bringt. Eine aufrührender Plot, außerordentlich gut erzählt und eine Steigerung zum ersten Buch. Die Lektüre des 1. Teils ist allerdings vorab zu empfehlen, da die Hintergründe zu den Figuren nur am Rande noch einmal erläutert werden und der Thriller auch von ihnen lebt.
35. Der Countdown: Rick Mofina
Thriller. Im Irak rettet eine Krankenschwester, die ihren Mann und Sohn bei einem brutalen Angriff verloren hat, einen amerikanischen LKW-Fahrer. Sie glaubt, dass er ihr helfen kann, den Tod an ihrer Familie zu rächen, und folgt ihm in die Vereinigten Staaten. In Kalifornien will eine Mutter ihr Kind von der Schule abholen und muss erfahren, dass ihr Ehemann mit dem Sohn spurlos verschwunden ist. In den Rocky Mountains rettet ein Polizist außer Dienst ein kleines Mädchen aus einem reißenden Fluss. Nur Minuten später flüstert sie ihre letzten Worte in seinen Armen und stirbt. Von diesem Ereignis verfolgt, beginnt er eine Untersuchung, die ihn zu einer Schule in Montana führt, wo bereits die Zeit läuft für ein Ereignis, das Geschichte schreiben wird.
Ein solider Thriller. Die Story beginnt durch die 3 verschiedenen Handlungsstränge vielversprechend und spannend. Sobald sich allerdings abzeichnet, wie alles zusammenhängt, gerät der Plot in das altbekannte Thrillerschema. Hierbei kommt ein solider und spannender Thriller raus, der aber nichts Neues zu bieten hat. Schnelle Kost für zwischendurch, aber nichts Besonderes.
36. Blinder König: Black Dagger 14: J.R. Ward
Fantasy. Die Beziehung zwischen Rehvenge und Ehlena wird jäh zerstört, denn Rehvs Geheimnis steht kurz vor der Enthüllung, was seine Todfeinde auf den Plan ruft und die Tapferkeit Ehlenas auf die Probe stellt, da von ihr verlangt wird, ihn und seinesgleichen auszuliefern.
Als Fan der Serie habe ich auch diesen Band verschlungen. Zwar war mir die Wandlung von Rehv als böser Dopaminabhängiger zum guten Vollblutvampir ohne Drogen etwas suspekt, aber gut, die Serie ist leichte Kost, da verzeihe ich solche Ungereimtheiten.
37. Blutfeuer: Helmut Vorndran
Krimi. Die Klimakatastrophe hat Franken im heißen Griff, und der erste Hurrikan der Mittelmeergeschichte zieht über die Alpen. Im Gefolge dieser stürmischen Ereignisse sterben immer mehr Menschen oberfränkischer Herkunft an einer rätselhaften Krankheit. Zeitgleich werden scheinbar ohne Zusammenhang fünf Rentner in einem Bamberger Altenheim ermordet. Die Bamberger Polizei unter Kommissar Haderlein und Kollege Lagerfeld stößt auf geheimnisvolle und immer schockierendere Zusammenhänge.
Top! Mir hat der Erstling ja schon sehr gut gefallen, aber Band 2 ist eine echte Steigerung. Spannend von Anfang an mit verzwicktem Plot und die Figuren gewinnt man dieses Mal richtig lieb. Die humorvolle Seite passt in das spannende Buch perfekt hinein, das war reinstes Lesevergnügen. Teil 1 sollte man sich als Vorlektüre allerdings gönnen, damit die Weiterentwicklung der Charaktere auch stimmig ist.
38. Mädchenfänger: Jilliane Hoffman
Thriller. Die zwölfjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gut aussehende Sonnyboy aus dem Chatroom steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. Routinemäßig wird FBI Agent Bob Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bob sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird. es zeigt eine gefesselte junge Frau.
War ganz okay. Das Buch fängt etwas behäbig an, wird dann aber recht zügig spannend. Leider kommt man zu früh auf den Täter, so dass der Überraschungseffekt verpufft. Das Happy End war mit des Guten zuviel, das war zu typisch amerikanisch. Insgesamt ein recht spannender Thriller, aber kein Highlight.
39. Frevel im Beinhaus: Petra Schier
Historischer Krimi. Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben. Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet.
War wieder richtig nett. Auch Teil 4 hat bestens unterhalten und neben dem Krimi war auch die Weiterentwicklung rund um die Figuren von Adelina sehr nett zu verfolgen. Eine wirklich schöne Reihe, die ich sehr gerne lese.
40. Der Augenschneider: Valentina Berger
Thriller. Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht. Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat.
Mäßig. Ich fand den Thriller nur leidlich spannend und vom Plot durchschnittlich. Weder ragen die Figuren besonders heraus noch kommt es hinsichtlich der Story zu Überraschungen. Ein gewöhnlicher Thriller, der mich nicht besonders gefesselt hat.
41. Höllenfeuer: Jack Lance
Thriller. Jason Evans führt ein ganz normales Leben. Bis er eines Tages einen anonymen Brief erhält: ein Bild von einem verfallenen Friedhof, auf das jemand eine Botschaft geschrieben hat: "Du bist tot." Jason glaubt zunächst an einen bösen Scherz. Doch dann erhält er eine zweite Nachricht: "Du glaubst, dass du lebst, doch du existierst nicht." Jason beginnt die Drohung ernst zu nehmen. Er macht sich auf die Suche nach dem alten Friedhof und stößt dabei auf ein Geheimnis, das weit in seine eigene Vergangenheit zurückreicht und sein Leben zerstören könnte. Und dann erhält Jason eine dritte Nachricht: "Der 18. August. Dein Todestag."
Keine besonders anspruchsvolle Lektüre, aber durchgängig sehr spannend geschrieben. Es war weder von vorneherein erkennbar, worauf alles hinausläuft, noch war die Auflösung am Ende unstimmig oder haarsträubend. Perfekte und leichte Thrillerlektüre für zwischendurch.
42. Die Perspektive des Gärtners: Hakan Nesser
Krimi. Wo ist Sara? Vierzehn Monate ist es her, dass Erik und Winnie Steinbecks vierjährige Tochter verschwunden ist. Beim Spielen von einem fremden Mann auf der Straße angesprochen, in einem dunklen, großen Wagen mitgenommen. Das ist alles, was man weiß. Danach verliert sich die Spur. Kein Erpresserbrief, kein Hinweis auf mögliche Täter. Es ist nicht der erste Schicksalsschlag für Winnie, war doch ihr erster Mann zusammen mit der gemeinsamen Tochter tödlich verunglückt. Um Abstand zu gewinnen, schlägt Winnie Erik deshalb vor, in die USA zu ziehen. Die beiden lassen sich in New York nieder. Schon bald geschehen seltsame Dinge.
Enttäuschend. Ich habe die Bücher mit Kommissar Van Veeteren sehr gerne gelesen, aber bei diesem Buch wollte der Funke nicht überspringen. Mit großer Distanz habe ich das Geschehen verfolgt, welches erst spät zum Krimi tendiert. Die Figuren haben mich nicht berührt, die Geschichte mich nicht gefesselt. Allein der geringen Seitenzahl ist es zu verdanken, dass ich das Buch ausgelesen habe.
43. Niemand kennt den Tod: Adam Creed
Thriller. Inspektor Will Wagstaffe für Freund und Feind kurz Staffe kennt den Tod. Doch der Anblick des ermordeten Karl Colquhoun ist auch für ihn schockierend. Der Täter muss einen abgrundtiefen Hass empfinden und bedingungslose Rache geschworen haben. Als sich eine weitere Gewalttat ereignet, scheint nur eines klar: Beide Opfer haben ihrerseits ein Unrecht begangen, beide mussten dafür nicht büßen. In der Hitze des Londoner Sommers kreist Staffe den Mörder immer weiter ein. Doch der steht ihm näher als er glaubt und stellt dem Inspektor seinerseits eine tückische Falle.
Abgebrochen, ohne Wertung. Gefühlte 500 Personen wirft der Autor einem vor die Füße, dazu genauso viele Handlungsstränge und Mini-Geschichten. Die Grundstory bleibt deshalb spannungslos und man verliert die Lust, das Wirrwarr zu entflechten.
44. Opfergaben: Jeffrey Siger
Thriller. Als Kommissar Andreas Kaldis unfreiwillig von Athen auf die Insel Mykonos versetzt wird, ist er sich sicher, dass seine Tage bei der Mordkommission gezählt sind. Denn wo sollte hier, im Urlaubsparadies, das Verbrechen lauern? Doch der Alptraum beginnt, als die sterblichen Überreste einer jungen Frau gefunden werden, einer Touristin, die auf rituelle Weise ermordet wurde. Als kurz darauf erneut eine junge Touristin verschwindet, kann Kaldis förmlich spüren, dass der Killer sie in seiner Gewalt hat und nur darauf wartet, sie seinem grausamen Ritual zu unterziehen.
Hat mir gut gefallen. Zwar ist das Buch dem Krimi näher als dem Thriller, aber sehr flüssig und gut erzählt, so dass es sich wunderbar runterliest. Ich fand die Figuren auch nett und man kann schön miträtseln, wer der gemeine Killer ist. Zwar hatte ich recht früh einen Verdacht, aber 100% sicher war ich mir nicht und daher war das Buch bis zum Schluss auch unterhaltsam.
Mitglied gelöscht
1. Die Seance von Heather Graham 2
Eine Frau wird vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Das Muster ist exakt dasselbe wie bei einer Mordserie vor 12 Jahren. Der damals ermittelnde Polizist Beau Kidd wurde für den Täter gehalten und von seinem Partner erschossen. Ist dies nun eine Nachahmungstat oder war Kidd unschuldig? Darum drehen sich die Gespräche auf Christinas Einzugsparty im alten Herrenhaus. Um die Stimmung etwas aufzulockern, holt ein Gast ein Ouija-Brett hervor und plötzlich steht der ruhelose Geist von Beau Kidd im Raum und fleht sie an, ihm zu helfen. Die aktuellen Morde sind keine Nachahmungstaten und der Mörder läuft immer noch frei herum.
Gewohnt netter leichter Lady-Krimi von der Graham. Spannend und locker geschrieben mit einer ordentlichen Prise Übersinnlichem. So taucht ständig der überaus nette Geist auf und eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich am Rande dazu. Ein überraschendes Ende tut ein Übriges für einen wirklich gut zu lesenden Krimi.
2. Halleluja von Johanna Alba und Jan Chorin 2
Einen solchen Papst hat die Welt noch nicht gesehen. Petrus II. liebt nicht nur Vino, Caffè und Fußball, er macht auch auf der Vespa Bella Figura, sehr zum Leidwesen seiner frommen Haushälterin Schwester Immaculata. Aber leider quälen Petrus neuerdings ernste Sorgen. Sein engster Vertrauter und Freund Kardinal Rotondo, wird Opfer eines mysteriösen Mordanschlags, ein Engel stürzt, eine Madonna weint, und eine blutige Schrift verkündet das Ende aller Tage. Hinter dem göttlichen Strafgericht wittert Petrus jedoch ein höchst irdisches Verbrechen. Mit römischem Witz und Gottes Beistand beginnt er zu ermitteln.
Göttlicher kleiner Krimi, der seinen Reiz und Humor natürlich von den Protagonisten bezieht. Die Krimihandlung an sich ist eher nebensächlich und äußerst unwahrscheinlich. Das macht aber nichts. Es liest sich schmunzelnd runter wie guter Messwein.
3. Nadelstiche von Baden Kennedy 2
Seltsame Überfälle geschehen in New York. Der Täter betäubt seine Opfer mit Äther und entnimmt ihnen Blut. Zuerst sieht die Polizei noch keinen Zusammenhang. Aber nach dem dritten Fall spricht die Presse bereits von dem Vampir von New York. Der Forensiker Jack Rosen unterstützt die Polizei bei der Suche nach dem Phantom. Aber auch seine Freundin Philomena Manfreda, die smarte Rechtsanwältin, hat einen interessanten Fall übernommen und bald stellt sich heraus, dass da ein Zusammenhang besteht.
Und der Hintergrund dieser Taten, die bald schon in Morde eskalieren, ist zwar an den Haaren herbeigezogen und äußerst unwahrscheinlich. Das macht aber nichts. Ich fand es spritzig und locker geschrieben. Die beiden, Jack und Manni, sind ein wirklich nettes Pärchen. Spannend war es dazu, bis zum Schluss. Gute Unterhaltung, guter Plot, gute Idee.
4. Ausradiert von Peter Abrahams 3
Der Privatdetektiv Nick Petrov soll die verschwundene Tochter eines Callgirls finden. Auf seiner Ermittlungstour quer durch das County von Los Angeles hat er zwar Kopfschmerzen und den einen oder anderen Aussetzer, denkt sich aber noch nichts dabei. Als er von einem Verdächtigen zusammengeschlagen wird, wacht er im Krankenhaus wieder auf. Der Überfall war jedoch nicht Auslöser seines Zusammenbruchs, sondern ein Gehirntumor, den man im Krankenhaus sofort operativ entfernt hat. Die Prognose ist nicht günstig, aber Nick ist hartnäckig. Und obwohl er sein Gedächtnis verloren hat und nichts mehr von seinen bisherigen Ermittlungen erinnert, macht er weiter. Und stößt dabei auf einen alten Mordfall.
Interessanter Plot, ohne Frage. Und einen Detektiv mit Gehirntumor und zeitweisen Aussätzen hatte ich auch noch nie. Aber die Krankheitssymptome hätten etwas kürzer gefasst werden können und etwas mehr Spannung hätte dem Buch auch gut getan. Trotzdem war es gut zu lesen und ich war sehr gespannt auf die Auflösung, die dann auch spektakulär war.
5. Gurkensaat von Franziska Steinhauer 2
Kommissar Peter Nachtigall wird in das Herrenhaus der Unternehmerfamilie Gieselke gerufen. Maurice, der sechsjährige Enkelsohn des Spreewälder Gurkenkönigs und Hobbyjägers liegt tot im Arbeitszimmer des Großvaters. Erschossen mit einem Gewehr aus seinem Waffenschrank. Am nächsten Tag wird eine weitere Leiche gefunden. Diesmal handelt es sich um den Naturschutzaktivisten Wolfgang Maul, der sich für die Wiederansiedlung von Wölfen in der Lausitz eingesetzt hat. Nachtigall beginnt sich durch ein Gestrüpp aus Hass, Neid und dunklen Geheimnissen zu kämpfen.
Naja, und dieses Gestrüpp gerät manchmal etwas zu unübersichtlich. Ziemlich langwierige, etwas zähe Ermittlungen, Intrigen über Intrigen und ein Fiesling nach dem Anderen. Nur Nachtigall ist nett und kompetent wie immer und da ich ihn mag, habe ich mich mit ihm gemeinsam durch dieses verworrene Netz gekämpft.
6. Der Treck der Frauen von Jane Kirkpatrick 1
Wir schreiben das Jahr 1852 und Mazy Bacon lebt glücklich mit ihrem Mann Jeremy auf ihrer kleinen Farm in Wisconsin. Ihre Zukunft scheint ebenso gesichert wie vorhersehbar und unspektakulär. Sie führt eine gute Ehe, hat ihren Haushalt im Griff und widmet sich hingebungsvoll ihrer Gartenarbeit. Bis zu dem Tag, an dem ihr Mann alles verkauft und ihr mitteilt, dass er sich einem Siedlertreck in den Westen anschließen will. Mazys Welt gerät aus den Fugen, aber letztlich beugt sie sich natürlich dem Willen ihres Mannes und zieht mit. Durch ein schreckliches Fieber werden fast alle Männer dahingerafft und Mazy und elf andere Frauen gehen mit Gottvertrauen durch dieses Feuer der Bewährung und schaffen den Weg nach Westen.
Wundervolle Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruhen soll. Sehr schön erzählt mit Wärme und Humor. Die Figuren aller Frauen sind wunderbar gezeichnet und wie diese so unterschiedlichen Charaktere sich zusammenraufen und ein unschlagbares Team bilden, ist wirklich hinreißend zu lesen. Ein Schmöker, wie frau ihn sich ab und zu mal gönnen sollte.
7. Nachtradio von Elizabeth Hay 2
Er war mal der bekannteste Radiomoderator Kanadas. Aber nach dem gescheiterten Versuch, im Fernsehen Karriere zu machen, landet Harry bei einem kleinen Radiosender in Yellowknife, einem kleinen Nest im hohen Norden Kanadas. Eines Nachts verliebt er sich in eine Stimme im Radio, bei seinem Sender. Schnell entdeckt er die faszinierende Frau, die hinter der Stimme steckt und kann nicht mehr von ihr los lassen. Doch Dido hat anderes im Sinn. Und ein Hörspiel über eine gescheiterte Expedition setzt die Ereignisse dieses Sommers 1975 in Gang.
Alles ziemlich gebeutelte Menschen, die da oben im hohen Norden bei dem kleinen Sender landen. Liebevoll werden die einzelnen Mitspieler gezeichnet, aber anfangs dachte ich schon, wann passiert hier endlich was.......Bis Harry und drei Freunde beschließen, mit Kanus die Route des gescheiterten Abenteuers aus dem Hörspiel im Sommerurlaub nachzufahren, ist das Buch schon zu mehr als der Hälfte vorbei. Aber im Nachhinein stelle ich fest, dass mir das nichts ausgemacht hat. Wunderbar sind die Charaktere beschrieben, leicht melancholisch ist die Stimmung, aber es hatte mich fest im Griff. Dazu kommen ganz herrliche Landschaftsbeschreibungen dieser eisigen Gegend in der Nähe der Arktis. Schön.
8. Shimmer von Hilary Norman 2
Vor der Küste von Miami wird in einem treibenden Boot ein Toter gefunden, mit zerkratzter Haut und mit Bleiche übergossen. Und nachts wird von einer alten Pennerin ein seltsamer Mann gesehen, der ihr Angst einjagt. Silbern von Kopf bis Fuß, schimmernd wie ein Engel des Todes. Mildred, die seltsam würdevolle alte Pennerin, unterrichtet Kommissar Sam Becket davon. Der macht sich berechtigterweise Sorgen um die alte Dame. Und in seiner Familie ist auch so einiges, was ihm Sorgen bereitet.
Das übliche Strickmuster für einen Thriller über einen psychopathischen Mörder, sehr angenehm in kurze Abschnitte aus den jeweiligen Perspektiven verpackt. Man ahnt daher schnell, wie alles zusammenhängt, aber trotzdem war es äußerst spannend zu lesen. Dazu die familiären Probleme, die mit dem Mörder zusammenhängen. Dramatisches Ende, alles, was ein guter kleiner Thriller üblicherweise braucht.
9. Lass mich niemals gehen von Guillaume Musso 3
Der 24jährige Ethan macht mit seiner Verlobten und seinem besten Freund einen Ausflug nach New York. Beide kommen aus Bostoner Arbeiterfamilien und keine großen Perspektiven für die Zukunft. Jimmy gibt sich damit zufrieden, Ethan jedoch nicht. Er hat Ambitionen, möchte viel Geld verdienen und in eine bessere Klasse aufsteigen. Und von einer Minute auf die andere verlässt er in New York seine Freunde und macht sich auf in ein besseres Leben. Und es gelingt ihm. Er wird Psychologe und bald weltbekannt durch Bücher und Fernsehauftritte. Nur seine große Liebe findet er nicht.
Und täglich grüßt das Murmeltier. Dieses Zitat passt nicht nur auf die übliche Schreibe von Musso, sondern auch auf die Handlung. Sie rutscht mal wieder ins Übersinnliche und Verrückte ab. Ethan erlebt dreimal hintereinander den gleichen Tag und will immer etwas besser machen, um seine große Liebe, die er einst verlassen hat, wiederzufinden. Es war ganz nett zu lesen, weil auch schön und flüssig geschrieben. Aber trotzdem war mir die ganze Geschichte etwas zuuuu abgedreht. Musso halt.
10. Das Mädchen aus Herrnhut von Elisabeth Büchle 1
Eine geschnitzte Holzfigur, die ein junges Mädchen im Umhang darstellt, fasziniert den Historiker Daniel Ritter. Sie gibt einige Rätsel auf. Ihre Spur führt zurück ins Mittelalter und sie ist gesäumt von mysteriösen Todesfällen und seltsamen Verstrickungen. Vor allem stellt sich Daniel die Frage, was Luise, eine Frau, die im 18. Jahrhundert in der Herrnhuter Gemeinschaft lebte, mit der Figur zu tun hat. Und was die junge Lehrerin Emma Fischer, die er bei seinen Nachforschungen kennen lernt, mit all dem verbindet.
Na, das war mal ein toller Schmöker. Die Büchle kenne ich ja bisher von eher betulichen religiös-historischen Geschichten, die mir aber auch immer gut gefallen haben. Hier wird über das erste Drittel des Buches zwar auch ausführlich aus dem 18. Jahrhundert über das Leben der oben genannten Luise berichtet. Aber dann folgt die Neuzeit, in der Daniel und Emma auf eine wahrlich gefährliche Schatzsuche gehen. Und das war klasse beschrieben. Superspannend, obwohl es absolut nichts von machohaften Abenteuergeschichten a là Rollins oder Reilly hatte, sondern eher deutsch und normal (in Anführungsstrichen). Sehr nette Protagonisten, aber auch fiese Fieslinge. Richtig schön zu lesen.
11. Eden von Sibylle Knauss, abgebrochen
Am Anfang steht eine leidenschaftliche Liebe, als die Archäologen Mary und Louis Leakey aufbrechen, um in Ostafrika nach den Spuren unserer Vorfahren zu suchen. Es ist eine Reise zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte, von der Mary nie wieder zurückkehren wird. Tief und tiefer dringt sie in die Geheimnisse unserer Vergangenheit ein, eine Welt, in der das Dasein ein Kampf ums nackte Überleben ist, eine Welt, in der der zukünftige Homo Sapiens noch mit anderen Tieren um Nahrung, um Schutz und um Schlafplätze konkurriert.
Was war ich heiß auf das Buch und froh, es endlich ergattert zu haben. Und was war ich dann enttäuscht. Das hörte sich dermaßen faszinierend an, aber leider war es furchtbar langweilig. Die Rückblicke in das Leben unserer Vorfahren hätte so interessant sein können, wenn nur ein bisschen mehr Pep darein gebracht worden wäre. Und das heutige Leben des Forscherpaares war genau so belanglos. Schade.
12. Das Alphabet der Knochen von Louise Welsh, abgebrochen
Der Professor für englische Literatur Murray Watson will eine Biografie über den früh verstorbenen Dichter Archie Lunan schreiben und beginnt zu recherchieren.
Noch so ein öder Quatsch. Das habe ich nur bis 100 Seiten durchgehalten.
13. Pfefferkuchenhaus von Carin Gerhardsen 2
Der glücklich verheiratete Familienvater und Immobilienmakler Hans Vannerberg will abends nur noch einen kurzen Termin erledigen. Ein Haus ganz in der Nähe seiner Wohnung soll zum Kauf angeboten werden. Er wundert sich, das niemand öffnet und sucht sich einen Weg durch den Garten. Das Haus scheint unbewohnt. Doch die Besitzerin liegt im Krankenhaus. Als sie am nächsten Tag nach Hause kommt, liegt ein toter Mann in ihrer Küche. Hans Vannerberg. Und die Polizei unter der Leitung von Conny Sjöberg tappt lange im Dunkeln.
Ich habe selten einen dermaßen spannungsarmen Krimi gelesen, der doch so interessant zu verfolgen war. Es passieren noch weitere Morde und der Leser, der die Rückblicke und Seeleneinblicke zu lesen bekommt, ahnt schon schnell, wie alles zusammenhängt. Nur, in den Genuss kommt die Stockholmer Polizei ja nun nicht. Und so wird lange in falsche Richtungen ermittelt. Aber diese Ermittlungsarbeit ist wirklich nett zu verfolgen. Dazu kommen gemütliche Familienleben, aber durchaus interessant und keinesfalls langweilig. Ein richtig netter Krimi.
14. Blutvertrag von Deaan Koontz 1
Der Maurermeister Tim Carrier will in der Kneipe nur ein ruhiges Feierabendbier trinken. Doch das wird zum Alptraum. Ein nervös wirkender Mann steckt ihm einen Umschlag zu mit den Worten: Zehntausend; der Rest folgt, wenn sie erledigt ist. Ehe Tim das Missverständnis aufklären kann, erscheint der richtige Auftragskiller. Und Tim bleibt nur wenig Zeit, um sich und die todgeweihte Frau zu retten.
Na, das war doch tatsächlich mal ein Buch von Koontz ohne jeglichen Horror, sondern ein ganz normaler Krimi. Aber trotzdem mit seinem unnachahmlichen Humor, den ich so mag. Und die Jagd und das Versteckspiel von Tim und Linda gestalten sich flott, spannend und mit immer neuen Wendungen. Bis zum versöhnllichen Schluss. Sehr netter Krimi.
15. Hingabe von Esther Verhoef 2
Margot hofft auf einen Neubeginn. Ihren untreuen Ehemann hat sie verlassen und will sich ein Wochenende in London gönnen. Ihre Freundin hat sie leider im Stich gelassen und so muss sie alleine fliegen. Doch bereits im Flugzeug lernt sie einen hinreißenden Mann kennen, der ihr anbietet, falls sie nicht zurecht kommen sollte, könne sie ihn anrufen. Und da sie sich einsam und verloren in der großen Stadt vorkommt, tut sie das auch. Und es entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Doch irgendetwas stimmt mit ihrem neuen Liebhaber nicht.
Ein Krimi ohne Polizei, oder so gut wie fast ohne. Eigentlich auch nicht direkt ein Krimi, sondern zunächst mal die Geschichte einer unsicheren und schüchternen Frau, die sich mit Selbstzweifeln plagt und voller Komplexe steckt. Das alles ändert sich mit ihrem neuen Freund. Und ich dachte während des ganzen Buches, wie kann eine Frau so bekloppt sein. Aber das Ende hat dann selbst mich überrascht. Es war eine einfühlsame Kriminalstudie, gut zu lesen, wenn man sich durch die Anfänge geplagt hat.
16. Tödlicher Mittsommer von Viveca Sten 3
Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel im Schärengarten vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die dort Ferien macht. Einzige Angehörige des Toten ist seine Cousine, mit der Thomas sich unterhält. Ein paar Tage später wird sie ebenfalls ermordet aufgefunden. Und bald geraten die idyllische Insel und ihre Bewohner in einen Albtraum.
Noch so ein Home-Krimi aus Schweden. Genau so unspannend wie der letzte, aber langweiliger und wenig interessant. Das Interessanteste waren noch die ausführlichen Beschreibungen der Insel, falls man da mal Urlaub machen sollte oder wollte, und die Ehegeschichte der Nora. Der Krimifall selbst war wenig spektakulär.
17. Die letzte Lüge von Peter de Jong 2
Detective Darlene O´Hara sucht nach einer vermissten Studentin. Sie studierte an der renommierten Universität von New York und wird einige Tage später ermordet aufgefunden. An da übernimmt die New Yorker Mordkommission und Darlene ist raus aus dem Fall. Da sie aber den Ermittler für unfähig hält und er auch ihrer Meinung nach auf einer falschen Fährte ist, macht sie auf eigene Faust weiter.
Durchaus spannend, mit einem überraschenden Ende. Der Schreibstil erinnert an Krimi noir, rüde Sprache, alle kommunizieren nur per Nachnamen, Und jedes eklige oder schlimme Detail wird genüsslich ausgewalzt. Wenn man sich daran einmal gewöhnt hat, war es ein rasanter Krimi.
18. Das finstere Tal von Thomas Willmann 2
Ein Fremder namens Greider macht sich Ende des 19. Jahrhunderts mit seinem Maultier auf den Weg in ein völlig abgeschlossenes Hochtal in den Alpen. Er hat Malerutensilien dabei und nach anfänglichem Misstrauen der Bewohner darf er bei einer Witwe ein Zimmer mieten und den Winter dort verbringen. Aber sein Aufenthalt hat einen anderen Grund als das abgeschiedene Alpental zu malen.
Das erfährt man allerdings erst so ab dem zweiten Drittel der Geschichte. Vorher taucht man ein in dieses wirklich finstere Tal mit seinen nicht minder finsteren Bewohnern. In glaubwürdig etwas altmodischer Sprache kann man sich gut hinein versetzen in das Leben der Bergbauern damals. Es klingt betulich, aber war durchaus interessant zu lesen. Und dann kommt der wahre Grund seines Aufenthaltes zu Tage, den ich hier nicht verraten darf. Ein furioses Ende liefert dann insgesamt einen tollen historischen Krimi ab. Naja, nicht eigentlich ein Krimi. Mehr eine bizarre Räubergeschichte. Lesen. Klasse.
19. Bluttaufe von Michael Koglin 3
Eine zerstückelte weibliche Leiche wird in der Nähe von Lüneburg gefunden. Den ermittelnden Hamburger Kommissar Peer Mangold erinnert die Tat an den amerikanischen Serienkiller Ted Bundy. Um diese Frage zu klären, erhält Mangold Unterstützung von der Profilerin Kaja Winterstein. Dann meldet sich der Täter überraschend bei der Mordkommission. Er scheint die Polizei zu einem makabren Wettkampf herauszufordern. Und es gibt Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen sogenannten Savant handelt, einen Inselbegabten mit einem außergewöhnlichen Gehirn.
Es fing ganz gut und einigermaßen normal, halt wie bei einem üblichen Krimi, an. Zwar etwas langweilig, aber man wollte ja wissen, wer der Täter ist. Noch mehr Leichen und Ermittlungen später wurde das Ganze jedoch dermaßen konfus, dass mich wirklich nur noch die Neugier bei der Stange gehalten hat. Und die wurde dann zwar bedient, aber so einen konstruierten Fall habe ich noch nie gelesen. An den Haaren herbeigezogen, nur um mal einen neuen Serienkiller darzustellen, ist meine Meinung.
20. Die Stunde des Schakals von Bernhard Jaumann 1
Im Windhuker Nobelviertel Ludwigsdorf wässert ein Mann seine Zitronenbäume und wird über den Elektrozaun hinweg mit einer AK-47 erschossen. Neunzehn Jahre nach der Ermordung des SWAPO-Anwalts Anton Lubowski beginnt so eine Attentatsserie, der nach und nach die damaligen Täter vom südafrikanischen Geheimdienst zum Opfer fallen. Für die junge Kriminalpolizistin Clemencia Carises werden die erbitterten Kämpfe auf der Endzeit der Apartheid lebendig, die sie bisher nur aus Erzählungen kannte. Ihr Job ist es, einen Mörder zu finden und die rassistischen Täter von damals zu schützen.
Flotter und sehr spannender Krimi aus Namibia, der zum Einen sehr interessant über die geschichtlichen Einzelheiten informiert und zum Zweiten vieles über das heutige Namibia erzählt. Aufgelockert wird die actionreiche Krimihandlung durch urkomische Schilderungen des Familienlebens von Clemencia. Sie lebt mit ihren Tanten und Geschwistern in einem Township. Ganz köstlich, wie diese sie vereinnahmen und sie trotzdem einen ernsthaften Job erledigt. Klasse.
21. Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper 2
Seit zwei Jahren haben es Judd und seine Geschwister vermieden, gemeinsam ihre Eltern zu besuchen, denn dies führt stets zu familiären Streitigkeiten, die den Charme von Grabenkämpfen haben. Nun aber müssen sie sich zusammenraufen. Wendy, die nicht weißt, ob ihre Ehe ein goldenes Nest ist oder ein Gefängnis; Phillipp, der endlich einmal alles richtig machen will, aber mit schlafwandlerischer Sicherheit die falschen Etnscheidungen trifft; Paul, der das Familienunternehmen führt, obwohl er ganz andere Wünsche hat und schließlich Judd, der sich gerade von seiner Frau getrennt hat. Nun ist der Vater gestorben und hat verfügt, dass seine Familie sieben Tage Schiwa für ihn sitzt. D.i. die traditionelle jüdische Totenwache mit bestimmten Regeln.
Gewohnt flapsig und sarkastisch beschreibt Tropper minutiös diese sieben Tage, die die Geschwister mit ihrer Mutter in ihrem Elternhaus verbringen müssen. Köstlich die wirklich tiefen Grabenkämpfe, interessant die einzelnen Rückblicke in Vergangenes. Bisschen viel Sex, aber auch der wird urkomisch kommentiert. Und unter all den Streitereien blinzeln menschliche Weisheit und trotz der Querelen innige Geschwisterliebe durch. Schön und flott zu lesen, ständig mit einem Grinsen im Gesicht.
22. Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin von Delphine de Vigan 4
Mathilde lebt mit ihren drei Söhnen in einer kleinen Wohnung in Paris. Seit dem Tod ihres Mannes kümmert sie sich alleine um sie und ist stolz auf das Resultat. Die Jungen sind selbstständig und gut geraten und Mathilde hat eine Arbeit, die ihr Spaß macht und mit Befriedigung erfüllt. Doch seit einigen Monaten verschlechtert sich ihre Arbeitssituation. Liegt es wirklich daran, dass sie ihrem Chef in einer Sitzung offen widersprochen hat?
Was dieses Buch mir sagen wollte, hat sich mir leider nicht erschlossen. Zwar stilistisch schön geschrieben, wird hier die Chronologie eines exzessiven Mobbings am Arbeitsplatz dargestellt. In einem zweiten Strang wird von einem Notfallarzt berichtet, der ständig durch Paris unterwegs ist und Hausbesuche macht. Auch er ist mit seiner Situation unzufrieden. Aber falls man blauäugig meint, irgendwann kommen diese beiden zusammen und es schließt sich zum Happyend, wird schwer getäuscht. Nach all den wirklich depressiven Schilderungen endet das Buch auch noch total beschi.........Das war nix.
23. Tochter der Schuld von Ricarda Martin 2
Für Alayne Sanderson bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihre geliebte Großmutter Edith, die fast Mutterstelle an ihr vertreten hat, einen Schlaganfall erlitten hat. Sofort fährt sie ins Krankenhaus, um dort zu erfahren, dass man beim Abriss des ehemaligen Wirtshauses der Großmutter ein männliches Skelett gefunden hat. Als Alayne Edith darauf anspricht, erleidet diese einen zweiten Schlaganfall und fällt ins Koma. Um Licht ins Dunkel zu bringen, fährt Alayne nach Cornwall in das Haus ihrer Großmutter und findet dort auf dem Dachboden kostbare alte Babykleidung. Was hat ihre Großmutter bisher vor ihr verborgen?
Die Gartenlaube von Hedwig Courts-Mahler lässt grüßen. Es wird ein ausführlicher Bericht aus der Vergangenheit eingefügt mit Grafen und Dienstmädchen, großer Liebe, unehelichen Kindern und und und. Aber trotzdem gebe ich zu, dass es nett zu lesen war. Ab und zu kann man solch eine Schmonzette ruhig mal zu sich nehmen.
(1812 Beiträge)
@ phmarlowe
schön, endlich hat nochmal jemand dem "Sakriversum" angenommen!
ich schiebe noch meine Nr. 16 hinterher, die ich dem Herzinfarkt nahe, letzte Nacht beendet habe:
16. "Die Welt, wie wir sie kannten" / Susan Beth Pfeffer
Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte? Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten? Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.
Puhh, das war ein Endzeitroman vom Feinsten, mein Monatshighlight!!!
Note 1 plus
(1959 Beiträge)
der Nachtrag von Dir war nicht gut - noch ein SA mehr *g*
Mitglied gelöscht
da hab ich mir gerade das Hörbuch aufgespielt! Bin auch schon sehr gespannt!
(9867 Beiträge)
Mitglied gelöscht
(9898 Beiträge)
(5700 Beiträge)
Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr
Note: 3
Scheib, Fallanalytiker beim BKA, verfolgt seit Jahren die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre wird eine Frau getötet, aber seine Kollegen belächeln ihn noch, so lange, bis ein Täter in Sicht ist, genauer gesagt zwei Täter.
Das war mein erster Hammesfahr, aber sicher nicht der Letzte. Die Story war gut, allerdings waren mir definitv zu viele Personen im Spiel, zu viele Namen, zu viele Ähnlichkeiten, das hat mich verwirrt und gehindet die Geschichte flüssig lesen zu können, ich musste immer wieder verinnerlichen, wer wer ist und was wer tut.
Abgebrannt in Mississippi von Mark Childress
Note: 6, abgebrochen
Die Südstaaten in den 70er Jahren: Daniel Musgrove und Tim Cousins sind unzertrennliche Freunde. Bis Daniel sich in ein schönes, farbiges Mädchen verliebt und damit eine Kette dramatischer Ereignisse heraufbeschwört, die nicht nur sein Leben gehörig durcheinanderwirbeln.
Es zog sich wie Kaugummi, daher habe ich nur noch das Ende gelesen, welches aber mit dem Anfang nicht viel zu tun hatte. Irgendwie ging es um Feuer, Rassismus, Liebe, einen Amoklauf und ziemlich kaputte Menschen. Für mich war das nichts.
Erwählt, Hose of night, 3. Teil von Cast
Note: 3
Zoey will Stevie Rae retten, die irgendwie tot und untot ist. Neferet ist immer noch böse, aber die Motive erfährt man nicht.
Immerhin so interessant, dass man lesen will, wie es mit der ganzen Sache weitergeht, hoffentlich kommt das mal richtig in Fahrt!
Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne
Note: 2-3
Georgi wächst in einem kleinen russischen Dorf auf. Mit sechzehn Jahren verhindert er den Tod eines Mitglieds der Zarenfamilie. Als Belohnung kommt er in den Dienst des Zaren, der ihn als Leibwächter und Freund für den kleinen Zarewitsch Alexej, den Thronfolger, einstellt. Er ist ein geradliniger und charakterstarker junger Mann, der Familie treu ergeben. Und er verliebt sich in die jüngste Tochter, Anastasia.
Eine zarte Liebesgeschichte mit russischem, historischen Hintergrund. Sehr anschaulich in zwei Zeitebenen geschrieben, tiefgründig und traurig. Es hat mir gut gefallen, auch wenn die Zufälle und die Ereigniskette etwas zu sehr beschönigt wurde.
Der Augensammler von Sebastian Fitzek
Note: 6, abgebrochen
Ein Serienmörder spielt verstecken mit Kindern und wenn sie nicht von ihren Vätern gefunden werden, dann tötet er sie und sticht ihnen ein Auge aus. Ein ehemaliger Polizeipsychologe verfolgt diesen Fall und gerät mitten hinein.
Immer falle ich auf Fitzek herein, es hört sich so gut an, die Buchbeschreibung. Und dann ist es nur ein absolut psychologisches Verwirrspiel, das gefällt mir nicht, es macht mir keinen Spaß das zu lesen. Das Buch habe ich abgebrochen, genug ist genug.
Mädchenfänger von Jilliane Hoffman
Note: 3
Junge Mädchen werden entführt. Es ist teilweise unklar, ob sie nur von zuhause ausgerissen sind, oder einem Gewaltverbrecher ins Netz gegangen sind. Lainey ist übers Internet in eine Falle gelockt worden und der Ermittler Bobby und sein Team versuchen sie zu finden, während der Serienkiller Picasso weiterhin mordet.
Zäh zu lesen irgendwie, zuviel Privatleben von Bobby hat die Geschichte stocken lassen. Ebenso gefiel mir die übertriebene Beschreibung der verschiedenen Institutionen nicht, wer für was verantwortlich ist und wie sie jeweils abgekürzt werden. Auch aus der Geschichte selbst hätte man viel mehr machen können.
Mitglied gelöscht
gelesen:
Die Verlobten, Alessandro Manzoni
Uff.
Über 900 kleinstgedruckte Seiten.
Ein sehr anschauliches und dichtes Panorama des Herzogtums Mailand um 1630, der Sozialstruktur, der Politik und historischer Ereignisse.
Bei dem Umfang natürlich stellenweise auch langatmig, sprachlich manchmal behäbig, dann wieder lasen sich 100 Seiten weg wie nix.
Note 2-3
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Spiel der Magier - Belgariad-Saga 3, David Eddings
Naja.
Die Charaktere gefallen mir, auch die schnoddrig-trockenen Unterhaltungen, die sie führen. Wirklich lustig empfand ich eine Szene, in der der Jungzauberer sich im Eifer des Gefechtes selbst im Boden versenkt.
Die Story, naja, nicht wirklich originell und mich nervt zunehmend, dass für jedes etwaige Hindernis auch jemand mit genau den erforderlichen Fähigkeiten, um es zu beseitigen, da ist. Da wünschte ich mir dann doch ein paar kreativere Lösungen.
Der Showdown, äh, Schwamm drüber. _Natürlich_ haben's die Helden geschafft und sicher hatten sie's nicht leicht. Nur als Leser konnte ich die Schwierigkeiten nicht wirklich nachvollziehen. Spazieren die doch einfach so und relativ unbehelligt in die Höhle des Löwen. Für die paar Stolpersteine dahin haben sie ja Spezialisten dabei.
Und so, wie in den alten Western immer die Bösen schlecht schossen, stehen sich die Bösen hier zum Glück vor lauter Überheblichkeit selbst im Weg.
*grmpf*
Note 3-3,5
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Turm der Hexer - Belgariad-Saga 4, David Eddings
Die Mission geht weiter, und auch in diesem Band wechseln sich spritzige Szenen mit unglaublich platten Passagen ab.
Vielleicht verdient die Reihe eine bessere Note, immerhin liest sich das ganze schon kurzweilig und vielleicht bin ich einfach bräsig, weil ich mir von einer so hochgelobten Saga etwas mehr erwartete.
Note 3
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Duell der Zauberer - Belgariad-Saga 5, David Eddings
Wie gehabt.
Note 3
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In einem anderen Buch, Jasper Fforde
Spezialagentin Thursday Next, eben noch strahlende Heldin im Falle Jane Eyre, wird schwer in die Mangel genommen: Ihre eigene Dienststelle lässt sie beschatten, bei der Mammut-Herbstwanderung fällt ihr ein Oldtimer fast auf den Kopf, ihr Dodo legt in ihrer Küche ein Ei, der eben erst erworbene Ehemann wird von der ChronoGarde genichtet, und obendrein geht am 12. Dezember die Welt unter, wenn sie und ihr ewig zeitreisender Vater nicht herausfinden, warum sich plötzlich alles in rosa Soße verwandelt.
Lost in a Good Book, so der Originaltitel und so ergeht es nicht nur Thursday Next sondern auch dem Leser ihrer Abenteuer.
Pures Lesevergnügen!
Note 1*
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Die schrecklichen Gärten, Michel Quint
Der Sohn eines Lehrers leidet unter dem Drang seines Vaters, sich zum Hanswurst zu machen. Nach einem Kinobesuch erzählt ihm ein Verwandter die Vorgeschichte dazu.
Ein kurzes Geschichtchen, eine Stunde und fertig.
Aber eine tolle Hommage an Menschen, die in den Schrecken des zweiten Weltkriegs ihre Menschlichkeit nicht verloren haben, an Menschen mit dem Mut zum Widerstand und an diejenigen, die nicht vergessen.
Note 1
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Ein Gott der Frechheit, Sten Nadolny
Hermes, der Bote zwischen den Welten, Gott der Kaufleute, der Diebe und der geraubten Küsse, kommt 1990 wieder in die Welt. Als Geliebter einer hellhäutigen Frau aus Sachsen-Anhalt durchkreuzt er staunend die moderne Welt und erkennt, dass die Frechheit wieder in eine göttliche Tugend zurückverwandelt werden muss.
Ich mag Geschichten, in denen alte Götter die moderne Welt durcheinanderbringen, aber hier standen mir wohl wieder mal meine Erwartungen im Wege. Für meinen Geschmack zu wenig spritzig und zu behäbig, aber insgesamt schon in Ordnung.
Note 2,5-3
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Ich und Ich, Peter Ustinov
Anfangs langatmig und verwirrend, als er sämtliche Wurzeln seiner Herkunft von siebzehnhundertschießmichtot an aufdröselt. Das legt sich aber schon im zweiten Kapitel und die Stationen seines interessanten Lebens schildert er gekonnt und unterhaltsam. Er scheut sich nicht, sich sehr direkt und kritisch zu Weltgeschehen zu äußern und einfach bewundernswert ist die Gabe, die Torheit einer politischen Lebensanschauung oder die eitlen Schwächen einer Nation durch eine amüsante Anekdote aufzuzeigen.
Manchmal war ich leider nicht intelligent oder gebildet genug, um die Pointen zu verstehen.
Note 2,5
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Der Duft von Jasmin, Carolyn Slaughter
Die Sehnsucht nach Abenteuern und der Wunsch, der Enge Englands zu entfliehen, lassen die junge Isabel 1920 einen Mann heiraten, den sie nicht liebt. Als sie mit ihm nach Indien kommt, verfällt sie nicht nur dem exotischen Kontinent, sondern auch dem indischen Arzt Sam. Doch ihre Liebe ist nicht gesellschaftsfähig.
Carolyn Slaughter hat diesen Roman nach der Lebensgeschichte ihrer Großmutter geschrieben. Kein schwülstiger Kitsch, sondern vielmehr die Geschichte zweier Menschen auf der Suche nach der eigenen Identität vor dem Hintergrund Indiens, in dem Gandhi eben seine Kampagne der Nichtkooperation ausrief.
Note 2-2,5
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Der Zaubergarten, Sharon Maas
Eine groß angelegte Familiensaga: Drei Lebenswege, in drei Jahrzehnten beginnend und am Ende führen sie alle zusammen.
Was für ein Schmöker! Kitschig? Vielleicht. Seicht? Naja, vielleicht auch.
Ich habe mit den Akteuren gelitten und gelacht, habe die schillernden Farben gesehen und die exotischsten Düfte gerochen und dabei völlig die Welt um mich rum vergessen.
Urlaub für die Seele! *schwelg und seufz*
Note 1
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Das Lied eines Sommers, Eva Ibbotson
Europa in den 30er Jahren. Die Engländerin Ellen geht nach Österreich, um die hauswirtschaftliche Leitung einer Privatschule zu übernehmen und gerät dort in eine bunte Welt. Die Kinder brauchen und genießen Ellens Zuneigung. Und schließlich ist da noch Marek, der anscheinend mehr ist als ein freundlicher Hausmeister und in den sie sich verliebt.
Charmante, locker-flockige Lektüre mit genau dosiertem Herzschmerz, einer mir sehr sympathischen Akteurin und auch reichlich Augenzwinkern. Schön.
Note 1
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Das Band der Sterne - Drachenprinz 3, Melanie Rawn
Zwischen der Handlung des zweiten Teils und diesem sind 15 Jahre vergangen. Rohan hat einen stabilen Frieden geschaffen, doch Pol, sein Erbe, wird bedroht. Roelstras Töchter spinnen die Intrigen ihres Vaters in eigener Sache weiter und alte Feinde der Lichtläufer regen sich erneut.
Naja, originell ist was anderes. Verhandlungen, Abkommen, Intrigen, Meuchelmörder und überhaupt Klischees und Stereotypen, dazu bemüht lässiger Witz, uaaah.
Note 4
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Der Brunnen der Manuskripte, Jasper Fforde
Die Welt der Literatur gegen alle möglichen Missetäter zu verteidigen, ist eine ehrenvolle, aber auch nervenaufreibende Aufgabe. Wen wundert es also, dass Thursday Next sich zu ihrem Mutterschaftsurlaub in die tiefsten Tiefen des Brunnens der Manuskripte zurückzieht. Genauer gesagt, auf ein gemütliches Hausboot in einem drittklassigen, unlesbaren Krimi, der wahrscheinlich nie veröffentlicht wird. Aber so beschaulich wird es dann doch nicht, sie bekommt zwei Rohlinge zur Untermiete, muss sich auf die Jurisfiktion-Prüfung vorbereiten, eine Verschwörung ist im Gange und ihr Gedächtnisschwund verschlimmert sich zunehmend.
Großartig, witzig, absolut empfehlenswert.
Auch im dritten Teil haben sich die Ideen von Jasper Fforde nicht erschöpft und er schüttelt immer noch etwas neues aus dem Ärmel. Wahrscheinlich hat er einen winzigen Splitter der letzten originellen Idee von 1884 ergattert. Jetzt weiß ich auch, woran es liegt, wenn man von einem hochgelobten Buch enttäuscht ist :-)
Note 1*
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vorgelesen:
Der kleine Mumin, Tove Jansson
Enthält die beiden Einzelbände "Eine drollige Gesellschaft" und "Sturm im Mumintal".
Nette Geschichten, manchmal eps sprunghaft und zusammenhanglos, in unserer Ausgabe leider sehr viele Rechtschreibfehler, manchmal auch merkwürdige sprachliche Wendungen.
Gut gefallen hat mir der anarchistische Geist, der gut kingerecht verpackt wurde.
Meine Zielgruppenvertreter waren begeistert und vergaben jeweils"5 Sterne und noch mehr", beim Vorlesen stören Rechtschreibfehler nicht und mittlerweile bin ich so geübt im Vorlesen, dass ich im Kopf einige Zeilen Vorsprung habe und merkwürdige Wendungen oft "entdrehen" kann.
Unsere Ausgabe ist von Benziger Edition im Arena-Verlag und übersetzt von Vivica und Kurt Bandler. Wer die Mumingeschichten für sich oder seine Kinder oder Enkel neu anschaffen möchte, sollte lieber eine andere Übersetzung ausprobieren, so es denn eine gibt.
Mitglied gelöscht
Gibt es bei der Reihe von Jasper Fforde eine festgelegte Reihenfolge, in der man die Bücher lesen sollte?
Wenn ja, wie heißt Band 1?

