DIE TAUSCHBÖRSE

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! Bitterböser Thread !

 
Beitrag
erstellt am
moseleidechse

moseleidechse

(34860 Beiträge)

stimmt, warum habe ich eigentlich Winterkartoffelknödel hier nicht zerrissen?

vermutlich, weil ich es als Hb "las" und der Autor=Sprecher so klang wie früher der Beppo und der Beppi in der Augsburger Puppenkiste. Leider kann ich mich nicht mehr an den Inhalt selbst erinnern, ich hab aber noch immer diese ewig glucksende und sich über sein eigenes Buch und seine selbstgeschriebene Dialoge köstlich amüsierende Stimme im Ohr. Das ist sozusagen Gelächter-vom-Band-getoppt.
aber es ist ok, wenn man es mag und vielleicht ist das Buch ja auch gut. Aber das HB ...brrrr
02.11.2012 21:10:20
blueriven

blueriven

(427 Beiträge)

Bei Winterkartoffelknödel ist aber doch der Sprecher nicht gleich der Autor. Ich finde die Hörbücher witzig, als Buch wären sie mir glaub ich zu langweilig. Aber Christian Tramitz macht das meiner Meinung nach super, habe bisher alle drei Hörbücher der Reihe gehört und werde das vierte auch noch anhören
03.11.2012 19:40:50
KCNash

Mitglied gelöscht

 

Ich hab das erste Hörbuch zum Teil gehört, eine Weile nachdem ich das Buch gelesen hatte. Und ich finde, Tramitz hat das sehr gut gemacht. Entweder mag man so was oder eben nicht. Ich mag es sehr. Und die Bücher sind nicht langweilig. Die lesen sich sehr flott, da sie ja auch relativ kurz sind.
03.11.2012 19:46:41
moseleidechse

moseleidechse

(34860 Beiträge)

oh, dann ziehe ich mein Geläster (teilweise) zurück, hab ich verwechselt, ich erinnere mich dunkel, dass ich das jenes HB gehört und Winterkartoffelknödel parallel gelesen habe, beides waren auch Regionalkrimi, dann habe ich wohl die Titel verwechselt, stimmt.
(besonders gefallen hatten mir auch beide nicht, daher kam das wohl)
03.11.2012 23:34:46
moseleidechse

moseleidechse

(34860 Beiträge)

stimmt, das war die Föhnlage vom J. Maurer, der liest auch selbst, pardon Falk und Tramitz
03.11.2012 23:38:53
KCNash

Mitglied gelöscht

 

"Föhnlage" hab ich nur gelesen, nicht gehört. Das hat mir auch gut gefallen.
04.11.2012 10:04:54
blueriven

blueriven

(427 Beiträge)

Föhnlage hatte ich mi als Hörbuch angehört und fand es da eigentlich ganz gut, auch wenn der Autor es etwas betulich vorliest Dann hab ich zufällig Niedertracht auf nem Grabbeltisch gefunden und fand es zum lesen totlangweilig. Da war ich froh, dass unsere Bib diesen Teil als Hörbuch hatte, da hab ich mir den Rest angehört. Lesen würd ich von Maurer denk ich keins mehr.
04.11.2012 15:53:24
KCNash

Mitglied gelöscht

 

Band 2 und 3 der Reihe subben hier schon eine Weile. Das Buch von Tatjana Kruse lese ich jetzt. Bisher gefällt es mir gut. Aber gerade bei Humor sind die Geschmäcker ja immer sehr verschieden.
04.11.2012 19:19:43
KCNash

Mitglied gelöscht

 

"Nadel Faden Hackebeil" hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Teil der Reihe, aber es war doch eine Menge Witziges drin. Wer das allerdings einfach als Krimi liest, wird schwer enttäuscht. Das ist Comedy mit Kriminebenhandlung. Und über einiges darf man nicht weiter nachdenken, weil es sonst ärgerlich wird. Zum Beispiel darüber, wie ein Hund, der als "Gefahrhund" gilt und immer mit Maulkorb rumlaufen muss, einen rosa Teddy mitschleppen kann.
Aber tatsächlich ist das mit dem rosa Teddy das Beste in dem Buch.
08.11.2012 10:30:46
hexe7000

hexe7000

(12177 Beiträge)

Nash, auch "Gefahrhunde" sind völlig normale Hunde, die meiste Zeit. Das darf man nicht mit menschlichem Verhalten verwechseln - also etwa: Ein böser brutaler Kerl spielt nicht mit Teddys. Hunde schon! :o)
08.11.2012 12:18:09
KCNash

Mitglied gelöscht

 

Das hast du falsch verstanden. Onis ist total harmlos. Der hat sich bloß im ersten Buch der Reihe gegen einen verkorksten Ex-Polizeihund gewehrt und ist deshalb so eingestuft worden. Aber wie soll ein Hund mit Maulkorb denn einen Teddy im Maul halten?
08.11.2012 12:34:39
Muehleneule

Muehleneule

(8270 Beiträge)


Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves - Zirkus der Träume.

Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt.

Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden.

Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

_________________________________________

Meine Meinung:

Meine Hörbuchverkäuferin des Vertrauens hat mir dieses Buch sehr nahe gelegt.
Ich war sehr gespannt, vor allem, weil ich den Vorleser Matthias Brandt eigentlich sehr schätze.

Die Geschichte ist jedoch wie die in derselben angepriesene Zuckerwatte:

Hübsch anzusehen, zuerst freut man sich, dass sie so süß schmeckt. Was da jedoch so wortreich und geheimnisvoll aufgebauscht wird, fällt schließlich komplett in sich zusammen; die Süße ist nach fünf Minuten nicht mehr zu ertragen.

Da ist nichts "nahrhaftes", nicht eine Formulierung, die länger als zehn Sekunden haften bleibt. Es werden viele hübsche Worte benutzt, es soll vielleicht sogar Spannung erzeugt werden, aber ich habe mich bei der Lesung so gelangweilt, dass ich tatsächlich vier Mal anfangen musste, weil meine Gedanken zwischendurch abschweiften.

Zwischendurch wird es sogar unfreiwillig komisch, weil die Autorin *so* arg um schöne Worte bemüht ist und Matthias Brandt *so* arg schön raunt, dass es mir schon grotesk vorkam.

Leider schlecht, leider langweilig, zum Glück weggetauscht.


Mein Flop des Jahres 2012: "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern.
13.11.2012 15:14:00
moseleidechse

moseleidechse

(34860 Beiträge)

ich hab mal gehört, der englische Patient sollte nur gesehen, keinesfalls aber gelesen werden. Beim Film gäbe es wenigstens schöne Landschaftsaufnahmen.


hier dürfen doch sicher auch HBs verrissen werden oder muss ich damit nun zu den Hörbüchern ?

ich rate dringend von der HBVersion "Per Anhalter durch die Galaxis" ab, die von C. Ulmen gelesen wurde. Nicht nur, dass die Hälfte aller Stimmen (und ich meine die mit dem meisten Text) irgendwie alle nach MickyMaus klingen und schon viel zu hoch gesprochen werden, nein, die Frau(en) werden dann in Sopran gepiepst. Am schlimmsten ist aber der Computer "Deep Throat", der die ganze Zeit diese aus katholischen Messen gekannte Singsangstimme anschlägt (natürlich auch viel zu hoch für eine "Deep Throad"-Stimme) und man sich eine halbe Stunde lang fragt warum.
Bis dann die Stelle kommt ".........antwortete er mit seiner gewohnten Prediktstimme" und es wird einiges klar: Nämlich dass Herr Ulmen kein regelmäßiger Kirchgänger ist, sonst wüßte er, dass dieser "Singsang" nicht bei der Predigt angeschlagen wird, sondern in anderen Teilen der Messe. Aah !
Er versucht ansonsten zwar eine Stimmenvielfalt wie ein Rufus Beck anzubringen, ist aber nicht besonders gekonnt darin, mit diesen Stimmen die dazugehörigen Emotionen zu vermitteln.Damit meine ich, dass "frühlich" bei ihm selten fröhlich klingt, "depressiv" selten depressiv usw. Und dass sich Computerstimmen in Hörstücken abgehackt anhören müssen, ist eigentlich seit den frühen 70ern out.

Mist, ich muss zum Zahnarzt, Korrektur und ERägnzungen darf gerne jemand anderes vornehmen :-)
14.12.2012 10:30:10
Hannastasia

Mitglied gelöscht

 

Huch, schon fast einen Monat ohne Verriss? Ich werde mal in mich gehen und vielleicht fällt ja noch jemandem was ein..
10.01.2013 09:39:15
sabine32

Mitglied gelöscht

 

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

Ich hab jetzt nicht sehr weit zurückgelesen, ob das schon dran war, aber vielleicht bin ich ja die Einzige hier, der das Buch nicht gefallen hat. Für mich wieder der Beweis, dass Bestseller-Bücher meist nichts für mich sind. Ich habs auch noch verschenkt (und die Beschenkte mochte es auch nicht), was mir sehr unangenehm ist, denn ich habe als große Bücherschenkerin einen Ruf zu verlieren. Aber es hörte sich ao nett an und ich hatte mir eine irvingeske Geschichte mit liebenswert-skurrilen Typen erhofft, die man gern auf ihren Abenteuern durch die Weltgeschichte á la Forrest Gump begleitet.

Mich haben der Hundertjährige und seine Spießgesellen merkwürdig kalt gelassen, denn ich finde, dass auch der Autor irgendwie distanziert zu seinen Helden blieb. Bei John Irving spürt man immer eine Liebe zu seinen Protagonisten und sind sie noch so verkorkst und das springt immer auch mich über. Jonas Jonasson kann das nicht und deshalb blieb die Geschichte für mich lediglich eine Zusammenreihung von mehr oder weniger lustigen Episoden, die belanglos vor sich hinplätschern.
10.01.2013 11:34:57
Muehleneule

Muehleneule

(8270 Beiträge)


Wer mag denn mal wieder?

04.03.2013 13:44:47
greentree

Mitglied gelöscht

 

ich fand auch den "hundertjährigen" nicht so toll, die geschichtlichen ereignisse, in die er verwickelt wird, fand ich so angestrengt an den haaren herbeigezogen, dass der charme der geschichte für mich ziemlich verpufft ist trotz auch witziger gestalten.

schlimmer aber:

david nicholls, zwei an einem tag

ich mag britische komödien, bin nachwievor ein großer fan von ein paar hornby-büchern (high fidelity, about a boy) und mochte auch nicholls erstes buch "keine weiteren fragen", aber diese schmonzette ist echt mal untragbar.

das buch beginnt mit einem quasi one-night-stand von emma und dexter am ende ihrer studienzeit in edinburgh, dexter ist ein verwöhntes reiches blag und emma ist aufbrausend-unsicher, viel sex gibt es in dieser nacht nicht, aber gespräche und den beginn von etwas. der roman erzählt dann - wie der titel vermuten lässt - über etliche jahre hinweg vom leben und unsäglicherweise auch vom denken der beiden hauptdarsteller an diesem tag. dexter ist ein idiot, das weiß eigentlich auch emma, trotzdem liebt sie ihn, der ihr immer wieder gedankenlos wehtut. er liebt sie auch, aber kriegt das nicht ansatzweise hin, ihr das mitzuteilen. emmas eigentlich als nebenjob gedachte tätigkeit ist öde, nicht nur für emma und ihre kollegen, sondern auch für den mitleidenden leser, während dexter nach ein paar postkartenmäßig abgerissenen auslandsstationen beim fernsehen ("ich wollte schon immer was mit medien machen") karriere macht, weil er so gut aussieht. die karriere ist klischeetriefend: saufen, koksen, viele modellfreundinnen, sportwagen, extasy, hirnleere partyunterhaltungen. und dabei ist er doch eigentlich für emma bestimmt und sie für ihn, trotz anhaltender liebesbewerbungen anderer anbieter (die nebenfiguren ertrinken leider komplett im schablonenfach). huch, spoiler!! nein, ich kann gar nicht spoilern, weil ich das buch entnervt nach 200 seiten in die ecke geschmissen habe, allerdings sehr sanft, da ich es mir zum glück nur ausgeliehen hatte.

04.03.2013 14:45:56
moseleidechse

moseleidechse

(34860 Beiträge)

ich bin nicht überrascht. ich mag ab und zu mal einen netten belanglosen Boy-meets-Girl-Film oder -buch. Aber als ich die Kritiken (positiv wie negativ) über jenes Buch las, wollte ich es nicht mal gratis (Ebook) lesen.

Kennt ihr das, dass ihr Bücher wegen positiver Kritiken ablehnt oder wegen negativer lesen wollt (nach der Methode: wenn diese Tussi das Buch sooo toll findet, dann ist es garantiert nichts für mich bzw: wenn die negativen Kritiken alle von solchen Hohlbrummen stammen, dann muss ich es lesen?)
mir gings jedenfalls so, als ich die Ama-Bewertungen dieses Buches las.
04.03.2013 22:07:48
Muehleneule

Muehleneule

(8270 Beiträge)


Hey, das ging ja schnell! :)

Mosel, meine Gedanken gehen dann eher Richtung "anderer Lesegeschmack" als Richtung "Hohlbratze", aber mir unbekannte Bücher wähle ich fast ausschließlich nach den negativen Kritiken eben jenes Buches aus.

05.03.2013 01:18:37
KCNash

Mitglied gelöscht

 

Ich wähle meine Bücher normalerweise nicht nach den Ansichten anderer aus, und auch in dieses werde mal ich reingucken, da es gratis auf meinem Kindle gelandet ist. Aber übermäßige Begeisterung wirkt auf mich schon oft abschreckend. Siehe Twilight oder Shades of Grey. HP hab ich glücklicherweise schon entdeckt, bevor der große Hype losging.
05.03.2013 10:45:36
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