Autor:
Verlag:
Haffmans
Jahr:
1992
Seitenzahl:
160
ISBN:
9783251002153
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Ordentlich. Leichte Gebrauchsspuren am Schutzumschlag (z.B. Druckstellen, bestoßene Kanten), Stempel "Ausgeschieden" auf Vorsatzpapier und Innentitel. Sonst einwandfrei, keine Flecken, Anstreichungen o.Ä.
Artikelbeschreibung
Spannender Polit-Roman um einen ehemaligen Staatschef eines Satellitenstaates der UdSSR.
Dreiunddreißig Jahre lang hat er als Staatsoberhaupt, Chef der Kommunistischen (heute Sozialistischen) Partei geherrscht, der Steuermann seines Staates, Held der Arbeit und Führer des antifaschistischen Widerstandes.
Heute macht man ihm den Prozess. Die Anklage lautet auf Diebstahl, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Spekulation, Devisenvergehen, Wucher, Beihilfe zum Mord, Verletzung der Menschenrechte.
Woher nehmen die Ankläger - vom alten Staatsoberhaupt selbst eingesetzt - ihre Legitimation? Was tun, wenn Beweise fehlen und ein Schuldspruch dringend gebraucht wird? Ist ein Stalinist selbst schuld, wenn Methoden des stalinistischen Schauprozesses auf ihn selbst Anwendung finden? Wo bleibt die Glaubwürdigkeit der demokratischen Erneuerung?
Julian Barnes legt einen kompakten aktuellen Politroman vor, der an einem Musterfall die Zustände auf dem Balkan, im befreiten Osteuropa, in den ehemaligen Satellitenstaaten der Ex-Sowjetunion und in den neuen deutschen Bundesländern am Vorabend eines Honecker-Prozesses glasklar und hautnah vorführt.
JULIAN BARNES, geboren 1946 in Leicester, studierte Jura und Französisch in Paris und Oxford, war Lexikograph für das Oxford English Dictionary (Abteilung „Sport und Obszönitäten“), dann Literatur- und TV-Kritiker u. a. der „Times“. Er lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in London und schreibt unter dem Pseudonym Dan Kavanagh auch Krimis.
Dreiunddreißig Jahre lang hat er als Staatsoberhaupt, Chef der Kommunistischen (heute Sozialistischen) Partei geherrscht, der Steuermann seines Staates, Held der Arbeit und Führer des antifaschistischen Widerstandes.
Heute macht man ihm den Prozess. Die Anklage lautet auf Diebstahl, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Spekulation, Devisenvergehen, Wucher, Beihilfe zum Mord, Verletzung der Menschenrechte.
Woher nehmen die Ankläger - vom alten Staatsoberhaupt selbst eingesetzt - ihre Legitimation? Was tun, wenn Beweise fehlen und ein Schuldspruch dringend gebraucht wird? Ist ein Stalinist selbst schuld, wenn Methoden des stalinistischen Schauprozesses auf ihn selbst Anwendung finden? Wo bleibt die Glaubwürdigkeit der demokratischen Erneuerung?
Julian Barnes legt einen kompakten aktuellen Politroman vor, der an einem Musterfall die Zustände auf dem Balkan, im befreiten Osteuropa, in den ehemaligen Satellitenstaaten der Ex-Sowjetunion und in den neuen deutschen Bundesländern am Vorabend eines Honecker-Prozesses glasklar und hautnah vorführt.
JULIAN BARNES, geboren 1946 in Leicester, studierte Jura und Französisch in Paris und Oxford, war Lexikograph für das Oxford English Dictionary (Abteilung „Sport und Obszönitäten“), dann Literatur- und TV-Kritiker u. a. der „Times“. Er lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in London und schreibt unter dem Pseudonym Dan Kavanagh auch Krimis.
Schlagworte
k.A.
Kategorie






