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Grab einebnen...
Beitrag
erstellt am
Mitglied gelöscht
Die Ruhefristen sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. In der Stadt meist 15 Jahre, auf dem ländlichen Raum schon mal bis zu 30 Jahren. Das kann Dir die Friedhofsverwaltung der Gemeinde oder der Stadt sagen. Ist ja auch von Grab zu Grab unterschiedlich. Es gibt teure Klassengräber, die man wiederkaufen kann und billigere Reihengräber, die nicht wieder gekauft werden können.
Die Frage ist, wer als Nutzungsberechtigter von dem Grab eingetragen ist. Wenn derjenige auch verstorben ist (soe wie Deine Mama), so "erben" die nächsten Angehörigen dieses Nutzungsrecht und sind dann auch für die Grabpflege, einen wackeligen Grabstein usw. zuständig. Wenn der Friedhofsverwaltung die Anschrift der Angehörigen nicht bekannt ist, können die einem nicht anschreiben, dann muß man sich selber melden. Ansonsten hätte man Post bekommen zum Ablauf der Ruhefrist, dass man das Grab entweder aufgeben kann oder neu kaufen darf.
Die nutzungsberechtigten Angehörigen können dann auch entscheiden, ob das Grab eingeebnet wird. Geschieht dies vor Ablauf der Ruhefrist, so muß man einen Obolus entrichten, denn auf dem ehemaligen Grab wird meist Rasen eingesät und für das Mähen muß man zahlen.
Die Frage ist, wer als Nutzungsberechtigter von dem Grab eingetragen ist. Wenn derjenige auch verstorben ist (soe wie Deine Mama), so "erben" die nächsten Angehörigen dieses Nutzungsrecht und sind dann auch für die Grabpflege, einen wackeligen Grabstein usw. zuständig. Wenn der Friedhofsverwaltung die Anschrift der Angehörigen nicht bekannt ist, können die einem nicht anschreiben, dann muß man sich selber melden. Ansonsten hätte man Post bekommen zum Ablauf der Ruhefrist, dass man das Grab entweder aufgeben kann oder neu kaufen darf.
Die nutzungsberechtigten Angehörigen können dann auch entscheiden, ob das Grab eingeebnet wird. Geschieht dies vor Ablauf der Ruhefrist, so muß man einen Obolus entrichten, denn auf dem ehemaligen Grab wird meist Rasen eingesät und für das Mähen muß man zahlen.
08.12.2014 17:16:57
Mitglied gelöscht
Wenn Du noch lange Ruhefrist hast und keine Lust aufs teure Bezahlen fürs Rasenmähen oder einen noch teureren Friedhofsgärtner: Kauf einfach riesig viel winterhartes Efeu, pflanze das dicht an dicht auf das Grab und steck mit einer Art metallene Haarnadeln (es gibt Efeunadeln im Gartenbedarf) die Ranken in Form. Dann brauchste nur noch ganz selten die Enden abschneiden oder zurechtstecken und es kommt kein Unkraut mehr durch.
08.12.2014 17:19:42
(16892 Beiträge)
Danke Lego für den Tipp....ja werde da mal Efeu mischen und Rindenmulch ....hoffe das wird was...das doofe ist nur das das immer so absackt ...
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ...
Zum Glück haben meine Eltern ein kleines Grab ...und ganz ehrlich ich werde garkein Grab mehr haben .....
So ein Grab gibt einem doch nichts .....mir zumindest !
Ausserdem hab ich meine Ma ein Stück weit zuhause in einer Kuschelurne...und das können meine Kinder wenn gewollt auch machen !!
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ...
Zum Glück haben meine Eltern ein kleines Grab ...und ganz ehrlich ich werde garkein Grab mehr haben .....
So ein Grab gibt einem doch nichts .....mir zumindest !
Ausserdem hab ich meine Ma ein Stück weit zuhause in einer Kuschelurne...und das können meine Kinder wenn gewollt auch machen !!
08.12.2014 17:36:03
Mitglied gelöscht
Kuschelurne? Hört sich irgendwie gruselig an. Aber jeder so, wie er mag.
Ich lass mich in die Nordsee kippen. Die letzten Worte des Kapitäns dürfen sein: "In die Richtung ist Helgoland!", damit ich wenigstens weiß, wo ich hinschwimmen muß, um zu meiner Lieblingsinsel zu kommen. So käsebleich wie ich bin, fällt meine Asche am weißen Strand von Helgoland echt nicht auf. Nee, Spaß beiseite, das mit der Nordsee ist mir ernst. Denn ich stelle es mir furchtbar vor, meinen Angehörigen, die vielleicht viele Kilometer weg wohnen und ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, die Grabpflege draufzudrücken. Merke das gerade selber, wie anstrengend das ist. Für meine Großeltern mache ich das ja gerne, aber nicht für meine Mutter. Ich hab da so meine Gründe.
Das mit dem Efeu haben wir bei meinen Großeltern gemacht, weil wir ca 1,5 Stunden Fahrt zu dem Friedhof haben. Geht auch mal nicht so eben jede Woche. So sieht es wenigstens immer anständig aus. Mein Männe ist Friedhofsgärtner, der hat da so seine Tricks, wie man eine Grabstätte unkrautfrei hält.
Ich lass mich in die Nordsee kippen. Die letzten Worte des Kapitäns dürfen sein: "In die Richtung ist Helgoland!", damit ich wenigstens weiß, wo ich hinschwimmen muß, um zu meiner Lieblingsinsel zu kommen. So käsebleich wie ich bin, fällt meine Asche am weißen Strand von Helgoland echt nicht auf. Nee, Spaß beiseite, das mit der Nordsee ist mir ernst. Denn ich stelle es mir furchtbar vor, meinen Angehörigen, die vielleicht viele Kilometer weg wohnen und ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, die Grabpflege draufzudrücken. Merke das gerade selber, wie anstrengend das ist. Für meine Großeltern mache ich das ja gerne, aber nicht für meine Mutter. Ich hab da so meine Gründe.
Das mit dem Efeu haben wir bei meinen Großeltern gemacht, weil wir ca 1,5 Stunden Fahrt zu dem Friedhof haben. Geht auch mal nicht so eben jede Woche. So sieht es wenigstens immer anständig aus. Mein Männe ist Friedhofsgärtner, der hat da so seine Tricks, wie man eine Grabstätte unkrautfrei hält.
08.12.2014 18:09:42
(16892 Beiträge)
Ja die Story mit deiner Ma kenne ich ja ...
Eine Kuschelurne ist ein Stein mit ein bisschen Asche...liegt nun in der Vitrine und sieht richtig gut aus !So wie meine Ma auch :-)
Ich würde gerne in Miami verstreut werden, aber denke das ist verboten ...naja mal sehen :-)
Eine Kuschelurne ist ein Stein mit ein bisschen Asche...liegt nun in der Vitrine und sieht richtig gut aus !So wie meine Ma auch :-)
Ich würde gerne in Miami verstreut werden, aber denke das ist verboten ...naja mal sehen :-)
08.12.2014 18:20:42
(104107 Beiträge)
"...das doofe ist nur das das immer so absackt ...
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ... "
nach 1-2 Jahren sackt es nicht mehr so doll.
Bei uns wird vom Friedhofsgärtner 1x aufgefüllt. Der behält auch die frischen Gräber im Auge, damit die Angehörigen da nicht plötzlich vor einem großen Loch stehen.
wie schnell das einbricht, hängt vom Sarg ab. Kiefer bricht schneller ein als ein Eichensarg.
irgendwie ist man immer am auffüllen, aber ich glaube, dass ist nach ein paar Jahren nichts anders, als wenn man in den garten auch mal wieder ein paar Eimer oder SChubkarren auffüllt.
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ... "
nach 1-2 Jahren sackt es nicht mehr so doll.
Bei uns wird vom Friedhofsgärtner 1x aufgefüllt. Der behält auch die frischen Gräber im Auge, damit die Angehörigen da nicht plötzlich vor einem großen Loch stehen.
wie schnell das einbricht, hängt vom Sarg ab. Kiefer bricht schneller ein als ein Eichensarg.
irgendwie ist man immer am auffüllen, aber ich glaube, dass ist nach ein paar Jahren nichts anders, als wenn man in den garten auch mal wieder ein paar Eimer oder SChubkarren auffüllt.
08.12.2014 19:36:42
(5163 Beiträge)
Ich staune gerade über die regionalen Unterschiede der Ruhezeiten. Hier sind es 30 Jahre.
Das Abräumen einen Grabstelle ist leider nicht günstig. Vor 2 oder 3 Jahren haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden. Ich qar damals echt sprachlos.
Zum Thema einebnen, hier gibt es in den Reihen immer wieder Grabstellen, die mit Rasen bepflanzt sind und vom Friedhofsgärtner gemäht werden. Ob es sich dabei nur um wieder frei gewordene Grabstellen handelt, kann ich nicht sagen.
Das Abräumen einen Grabstelle ist leider nicht günstig. Vor 2 oder 3 Jahren haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden. Ich qar damals echt sprachlos.
Zum Thema einebnen, hier gibt es in den Reihen immer wieder Grabstellen, die mit Rasen bepflanzt sind und vom Friedhofsgärtner gemäht werden. Ob es sich dabei nur um wieder frei gewordene Grabstellen handelt, kann ich nicht sagen.
09.12.2014 08:01:09
(104107 Beiträge)
Nessy,
ich hatte es weiter oben schon mal erwähnt, dass die unterschiedlichen Ruhezeiten wohl von der Bodenbeschaffenheit abhängen.
hab jetzt mal gegoogelt...es sind mehrere Faktoren.
"Die Dauer der Ruhezeit hängt von mehreren Faktoren ab. Der Friedhofsträger entscheidet anhand der Bodenbeschaffenheit, der gewählten Grabart und der Friedhofsauslastung über ihre Dauer. In der Regel betragen die Ruhezeiten der Erdgräber zwischen 20 und 30 Jahren bei Erwachsenen und zwischen 10 und 20 Jahren bei Kindern. Urnengräber haben meist kürzere Ruhezeiten als Erdgräber."
http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/friedhof/ruhezeiten.html#dauer
ich hatte es weiter oben schon mal erwähnt, dass die unterschiedlichen Ruhezeiten wohl von der Bodenbeschaffenheit abhängen.
hab jetzt mal gegoogelt...es sind mehrere Faktoren.
"Die Dauer der Ruhezeit hängt von mehreren Faktoren ab. Der Friedhofsträger entscheidet anhand der Bodenbeschaffenheit, der gewählten Grabart und der Friedhofsauslastung über ihre Dauer. In der Regel betragen die Ruhezeiten der Erdgräber zwischen 20 und 30 Jahren bei Erwachsenen und zwischen 10 und 20 Jahren bei Kindern. Urnengräber haben meist kürzere Ruhezeiten als Erdgräber."
http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/friedhof/ruhezeiten.html#dauer
09.12.2014 08:10:58
(1780 Beiträge)
Bei uns war es folgendermaßen. Meine Schwiegermutter war Nutzungsberechtigte eines Grabes, in dem ihre Geschwister/ Eltern lagen.
Da die Pflege aufgrund der Größe aufwändig war, hatten wir mal nachgefragt wg. Einebnung.
Es ergab sich, daß, bei Einebung die weitere Pflege, d.h. 2x Rasenmähen im Jahr durch die Gemeinde, solange hätte bezahlt werden müssen, wie das Grab noch regulär gelaufen wäre. Also haben wir es aufrecht erhalten.
Nach dem Tod meiner Schwiegermutter hat mein Mann dem Amt gegenüber angegeben, daß er keinen weiß, der nun Nutzungsberechtigter sein soll/will - das Grab wurde daraufhin für uns kostenfrei eingeebnet, eine Nachforschung bezgl. neuer Nutzungsberechtigter gab es nicht.
Da die Pflege aufgrund der Größe aufwändig war, hatten wir mal nachgefragt wg. Einebnung.
Es ergab sich, daß, bei Einebung die weitere Pflege, d.h. 2x Rasenmähen im Jahr durch die Gemeinde, solange hätte bezahlt werden müssen, wie das Grab noch regulär gelaufen wäre. Also haben wir es aufrecht erhalten.
Nach dem Tod meiner Schwiegermutter hat mein Mann dem Amt gegenüber angegeben, daß er keinen weiß, der nun Nutzungsberechtigter sein soll/will - das Grab wurde daraufhin für uns kostenfrei eingeebnet, eine Nachforschung bezgl. neuer Nutzungsberechtigter gab es nicht.
09.12.2014 08:24:18
(17711 Beiträge)
"...haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden." -- ich habe mein Studium damals als Friedhofspfleger finanziert und war der arme Kerl der diese Arbeiten ausführen mußte. Das war harte Knochenarbeit (einzige Maschinen die ich zur Verfügung hatte waren ein Elektrohammer um die Fundamente rauszuhauen und eine Einachsfräse mit Anhänger um die Steine zum Container zu schaffen), hatte für mich aber wenigstens den Vorteil daß ich es als Überstunden abrechnen konnte. Was das die Grabbesitzer gekostet hat weiß ich natürlich nicht, aber 700 Euro sind schon ein extrem stolzer Preis... (wenn ich am Ende nach Steuern und Sozialabgaben noch 100 DM fürs Abräumen eines großen Grabes mit Stein, Umrandung und Fundament übrig hatte wars viel...)
09.12.2014 08:24:42
(16892 Beiträge)
Waaah ....ne dann geh ich lieber 2 mal im Jahr hin....
@buga das sackt extrem ab ....mein Opa ist jetzt seit fast seit 30 jahren tot ....kann mir nicht vorstellen das da noch irgendwas ist ...seine Freundin ist erst seit glaub 2001 tot.....denke die Seite wo mein Opa liegt ist die extremere abgesackte...
Ausserdem vergiss nicht .im Ruhrpott sackt die Erde immer bissel ab ...:-)
Dann werde ich im Frühjahr mal wieder ran...
Danke für eure Hilfe!!
@buga das sackt extrem ab ....mein Opa ist jetzt seit fast seit 30 jahren tot ....kann mir nicht vorstellen das da noch irgendwas ist ...seine Freundin ist erst seit glaub 2001 tot.....denke die Seite wo mein Opa liegt ist die extremere abgesackte...
Ausserdem vergiss nicht .im Ruhrpott sackt die Erde immer bissel ab ...:-)
Dann werde ich im Frühjahr mal wieder ran...
Danke für eure Hilfe!!
09.12.2014 14:33:59
(4148 Beiträge)
daria,
im Raiffeisenmarkt gibt es den superfeinen Rindenmulch ( den die Friedhofsgärtner auch nehmen), kostet ein Sach ca. 7 E. - und der reicht für mindestens 2x Doppelgrab auffüllen. 1x im Jahr solltest Du hin, aber wenn zuviel Unkraut steht, wirst Du nach der jährlichen "reiheninspektion" angeschrieben und Dir wird eine Frist gesetzt , so ca, 2 Monate hast Du dann Zeit.
im Raiffeisenmarkt gibt es den superfeinen Rindenmulch ( den die Friedhofsgärtner auch nehmen), kostet ein Sach ca. 7 E. - und der reicht für mindestens 2x Doppelgrab auffüllen. 1x im Jahr solltest Du hin, aber wenn zuviel Unkraut steht, wirst Du nach der jährlichen "reiheninspektion" angeschrieben und Dir wird eine Frist gesetzt , so ca, 2 Monate hast Du dann Zeit.
09.12.2014 15:22:24
(104107 Beiträge)
hm...Daria, keine Ahnung...
Kingsize,
ich finde die Preise auch teilweise extrem hoch, aber was will man machen.
wir haben für 2 Seiten Einfassung ( vorne und rechts) eines Doppelgrabes und Wegnehmen von 2 Platten ( das Grab ist nicht ganz abgedeckt) Laterne und Blumenvase abgeschraubt, nach einiger Zeit das ganze wieder zurück 1350 euro bezahlt. Dabei ist der Grabstein stehen geblieben, die zusätzliche Schrift wurde vor Ort eingraviert. Die Grevur war das preiswerteste daran.
Ich weiß nicht mehr, ob da Lagerungskosten angefallen sind, aber der Transport schlug auch schon mal ganz gut zu Buche.
Kingsize,
ich finde die Preise auch teilweise extrem hoch, aber was will man machen.
wir haben für 2 Seiten Einfassung ( vorne und rechts) eines Doppelgrabes und Wegnehmen von 2 Platten ( das Grab ist nicht ganz abgedeckt) Laterne und Blumenvase abgeschraubt, nach einiger Zeit das ganze wieder zurück 1350 euro bezahlt. Dabei ist der Grabstein stehen geblieben, die zusätzliche Schrift wurde vor Ort eingraviert. Die Grevur war das preiswerteste daran.
Ich weiß nicht mehr, ob da Lagerungskosten angefallen sind, aber der Transport schlug auch schon mal ganz gut zu Buche.
09.12.2014 15:25:35
(104107 Beiträge)
Daria,
du kannst auch mit Kies abgedeckn und nur einen steifen freilassen, da kann man dann auch einfach 2 oder 3 Schalen hinstellen, die man bequem zu Hause pflanzen kann.
so in der Art meine ich das. Gibt's verschiedene Kiesarten, groß, klein, rund,oder eher wie "Bruch"
gibt's auch bei Raiffeisenmärkten
http://www.memento-grabgestaltung.de/grabgestaltung_galerie.htm
du kannst auch mit Kies abgedeckn und nur einen steifen freilassen, da kann man dann auch einfach 2 oder 3 Schalen hinstellen, die man bequem zu Hause pflanzen kann.
so in der Art meine ich das. Gibt's verschiedene Kiesarten, groß, klein, rund,oder eher wie "Bruch"
gibt's auch bei Raiffeisenmärkten
http://www.memento-grabgestaltung.de/grabgestaltung_galerie.htm
09.12.2014 15:30:47
Mitglied gelöscht
Von Schalen würde ich abraten. Die muß man meist häufiger gießen als Sachen, die direkt in die Erde gepflanzt sind. Außerdem sieht die Friedhofssatzung oft vor, wie viel Fläche vom Grab man bepflanzen und wie viel man mit Kies/Platte abdecken darf. Bei meinen Eltern ist es z.B. nur maximal die Hälfte, die abgedeckt werden darf.
Und manchmal holt man auch nach 30 Jahren noch nen fast kompletten Sarg wieder raus, da vertut Euch mal nicht. Je nach Bodenbeschaffenheit vergeht da fast nichts, während an anderer Stelle nach 2 Jahren nichts mehr zu finden ist. Sagt Männe.
Bei Einebnung zählt immer die Zeit vom Tod des zuletzt im Grab bestatteten Menschen bis zum Ablauf der Ruhefrist. Wenn z.B. Opa 30 Jahre tot ist und Oma wird im 29. Jahr dazu beerdigt, dann muß man dafür ja wieder zahlen und die Ruhefrist endet bei 30 Jahren quasi mit dem 59. Todestag von Opa.
Und manchmal holt man auch nach 30 Jahren noch nen fast kompletten Sarg wieder raus, da vertut Euch mal nicht. Je nach Bodenbeschaffenheit vergeht da fast nichts, während an anderer Stelle nach 2 Jahren nichts mehr zu finden ist. Sagt Männe.
Bei Einebnung zählt immer die Zeit vom Tod des zuletzt im Grab bestatteten Menschen bis zum Ablauf der Ruhefrist. Wenn z.B. Opa 30 Jahre tot ist und Oma wird im 29. Jahr dazu beerdigt, dann muß man dafür ja wieder zahlen und die Ruhefrist endet bei 30 Jahren quasi mit dem 59. Todestag von Opa.
09.12.2014 15:45:37
(104107 Beiträge)
stimmt Lego, Schalen muss man häufiger gießen, daran hab ich jetzt gar nicht gedacht.
Bei uns darf man auch nicht komplett mit Platte abdecken, aber wir haben den Mittelstreifen, der immer bepflanzt war, nun mit Kies aufgefüllt. Manche Einzelgräber sind auch komplett mit Kies abgedeckt, das dürfen wir, da kommt ja Luft durch.
Bei uns darf man auch nicht komplett mit Platte abdecken, aber wir haben den Mittelstreifen, der immer bepflanzt war, nun mit Kies aufgefüllt. Manche Einzelgräber sind auch komplett mit Kies abgedeckt, das dürfen wir, da kommt ja Luft durch.
09.12.2014 15:53:25
Mitglied gelöscht
Manchmal kann man auch die oberste Erdschicht runternehmen und dann so ne Art Vlies auf das Grab legen, damit nicht mehr so viel Unkraut durchkommt. Die Erdschicht wieder drauf und dann ganz vorsichtig Löcher pulen, wo doch was gepflanzt werden soll. Das klappt aber nur, wenn das Grab nicht mehr viel nachsackt und eine feste Umrandung vorhanden ist. Sonst würde man die Folienenden sehen.
09.12.2014 18:26:27


