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Grab einebnen...

 
Beitrag
erstellt am
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

es geht um das Grab meines Opas und seiner 2. Frau .

Ich kümmere mich da 1 mal im Jahr drum ...grabe das ganze um usw....

Nun hab ich gerade mit meiner Patentante telefoniert ,das ich das doch einebnen sollte .

Denn damals war meine Ma ja diejenige die das Grab bestellt und versorgt hat ....aber die ist ja nun auch schon seit 3 Jahren verstorben ...

Was passiert eigentlich nach Ablauf der Grabnutzung??
Endet das automatisch ??
Mein Opa ist 1994 gestorben ,aber seine Partnerin erst 1999...verlängert sich doch dann ..oder??

Wenn ich das einebnen lasse..kostet das was??

Help :-)
08.12.2014 13:59:04
elisabeth

elisabeth

(2696 Beiträge)

Es gibt sicherlich eine Friedhofsverwaltung oder eine Stelle bei der Stadtverwaltung, die diese Frage auf den jeweiligen Ort bezogen beantworten kann.
08.12.2014 14:02:35
Manacor

Manacor

(2762 Beiträge)

Zu den Kosten kann ich (noch) nichts sagen. Die Grablaufzeiten sind je nach Gemeinde unterschiedlich, bei uns 15 Jahre nach der letzten Beerdigung. Vor Ablauf wird man von der Friedhofsverwaltung angeschrieben, ob man verlängern möchte oder nicht. Ganz sicher muss man den Grabstein, die Stein-Umrandung und die Pflanzen entfernen (lassen).
08.12.2014 14:03:05
igelreloaded

igelreloaded

(2533 Beiträge)

die grablege verlängert sich bei familiengräbern....
in der regel wird man vor ablauf der ruhezeit von der friedhofsverwaltung angeschrieben....

ob man ruhezeiten verkürzen kann, weiß ich nicht....zumindest ist es ungewöhnlich....

08.12.2014 14:04:43
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Das Problem ist das keine Adresse mehr existiert ....denn meine Ma ist ja tot....

Ich würde das warscheinlich garnicht mitkriegen wenn es zb abgelaufen ist ...

Bei meinen Eltern ist es zb 25 Jahre Laufzeit ,aber es sind Urnengräber...

08.12.2014 14:04:43
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Ich weiss von einer Bekannten die ausgewandert ist das sie vorher auch das Grab hat einebnen lassen ...

Aber zb wenn ich jetzt nicht mehr da wäre....dann würde sich keiner kümmern und das Grab würde doch stillgelegt ??

Da wachsen ja nach einem Jahr schon Bäume drauf .....und es sackt so stark ab ...ich bringe da jedesmal 2 Säcke Graberde hin ...und jetzt ist auch noch Rindenmulch drauf ....aber nach einem Jahr ist das auch weg ..
08.12.2014 14:07:01
Manacor

Manacor

(2762 Beiträge)

Dann setz Dich doch mit der Friedhofsverwaltung in Kontakt und geb Ihnen Deine Adresse bekannt. Dann wirst Du angeschrieben und da kannst du auch den Rest klären. Geht sicher auch telefonisch. Telefonnummer gibts über die Stadtverwaltung.
08.12.2014 14:08:36
susama

susama

(12353 Beiträge)

Es gibt viele Gräber, um die sich kein Mensch kümmert oder kümmern kann, die bleiben aber bestehen. Es Kommen normalerweise nur "Felder" weg. Also ein ganzes Feld Gräber. Bei einzelnen Gräbern muss man mehr bezahlen.
08.12.2014 14:12:25
Rumburack

Mitglied gelöscht

 

Der Betreiber dieses Blogs kann dir da sehr gut helfen:

http://bestatterweblog.de/

Einfach unter Kontakt die Frage stellen und er antwortet Dir.

Irgendwo im Archiv hat er diese frage auch schon mal geklärt aber ich finde es gerade nicht
08.12.2014 14:31:10
elke_f

Mitglied gelöscht

 

Die Zeit richtet sich auf jeden Fall nach dem zuletzt Verstorbenen. Wie lange die Ruhezeit ist, hängt wohl von der jeweiligen Gemeinde/Stadt ab. Ich kenne es mit 20 oder 25 Jahren. Vor Ablauf dieser Zeit darfst du es nicht einebnen. Wie lange die Ruhezeit ist, müsstest du auf bei der Gemeinde/Stadt erfahren. Das Abräumen (incl. Grabstein, Umrandung und alles entfernen) müsstest du selbst machen, eine Firma dafür bezahlen (die auch die entsprechenden Geräte hat, um das abzuräumen) oder die Gemeinde lässt abräumen und schickt dir die Rechnung. So läuft es zumindest bei uns ab.
08.12.2014 14:58:30
bauernhausen

bauernhausen

(3201 Beiträge)

Man kann Ruhezeiten verkürzen - wir haben jemanden exhumieren und verlegen lassen - das 1 Grab "gehört" uns immer noch, es wird erst wieder weitervergeben, wenn die offizielle Ruhezeit abgelaufen ist.
Bei uns muss man abeglaufene Gräber einfach räumen (Grabsteimne, Bepflanzungen, Einfassungen).
Zudem: wenn Deine Mutter das Grab gekauft hat, ist es nun Deines und Du bist verantwortlich dafür. Also ab zur Verwaltung und fragen. Bei uns geht eine grbastelle immer an das älteste Kind über (wenn welche da sind), somit kann auch nur derjeneige darüber verfügen, der derzeit in der Pflicht ist.
wenn es nun auf Dich läuft, weil Deine Mutter eingetreagen war, dann bist Du nun der "Entscheider".
08.12.2014 15:09:37
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

bei uns ist es so, dass die Grabpflege und alle damit verbundenen Kosten automatisch auf die Erben übergehen.
die Friedhofsverwaltung kennt die Erben, oder findet sie.

Man kauft ja die Grabstelle für einen gewissen Zeitraum. Minimum ist bei uns 20 Jahre ( glaube ich).
Beispiel: jemand stirbt 2005 und wird in dem Grab beigesetzt, dann zahlt man für 20 Jahre im Voraus. wird im Jahre 2014 jemand in dieses grab dazugelegt, dann verlängert scih das um 9 Jahre.
Man kann nach Ablauf der 20 Jahre des letzten Beigesetzten verlängern, aber das kann auch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein.

die Friedhofsverwaltung kann dir da am besten weiterhelfen, die wissen das ganz genau
08.12.2014 15:09:55
kingsize

kingsize

(17675 Beiträge)

wie schon mehrfach genannt: die Friedhofsverwaltung ist dein Hauptansprechpartner. Die Gräber sind bezahlt bis die Ruhezeit der zuletzt bestatteten abgelaufen ist. Frühestens dann kann die Friedhofsverwaltung die Fläche wieder für eine Bestattung nutzen - es sei denn du bezahlst nochmal für eine Verlängerung (falls das nach der Friedhofssatzung möglich ist).
Die Friedhofsverwaltung wird interessiert daran sein daß das Grab nicht verwildert, daher ist es möglich daß sie dir untersagen die Einfassung und evtl vorhandene Grabsteine vor Ablauf der Ruhezeit entfernen zu lassen. Ich denke auch nicht daß das wirklich nötig ist - die Steine waren mal teuer und entfernen entbindet dich auch nicht von der Grabpflege.
Ich würde die Steine u. Umrandung lassen wie sie sind, aber die Bepflanzung durch irgendwas extrem pflegeleichtes (vielleicht Kies?) ersetzen das mit ein- oder zweimal besuchen im Jahr ansehnlich zu halten ist.
08.12.2014 15:14:52
Petra67

Petra67

(12334 Beiträge)

Wende dich auf jedenfall an die Friedhofsverwaltung die helfen dir weiter. Es gibt, hier bei uns auf jedenfall, die Möglichkeit ein Grab vor Ende der Ruhefrist einebnen zu lassen. Vielleicht wirst du diesbezüglich auch schon auf der HP der Stadt fündig. Manche haben die Satzung zum Friedhof online, da könntest du mal schauen, ob du diesbezüglich etwas findest auch wegen der Dauer der Ruhefrist.
08.12.2014 15:49:30
schraube

Mitglied gelöscht

 

Wir haben in der Region Hannover für ein Urnengrab 350,- Euro zahlen müssen, die Stadt Helmstedt wollte für ein ähnliches Grab 790,- Euro.

Da kann dir nur das zuständige Friedhofsamt weiterhelfen, die Gebühren sind einfach zu unterschiedlich.
08.12.2014 16:01:37
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Ich muss ja nichts mehr zahlen ,denn meine Ma hat es ja schon bezahlt ..damals..

Ich bin nicht das älteste Kind ,denke die werden dann an meine Schwester rantreten ...


Mir ging es nur darum ,ob man fürs einebnen was zahlen muss....

Naja, ich warte glaube ich noch ...ist ja auch kein Problem 1 - 2 mal im Jahr dahinzugehen ..


08.12.2014 16:22:31
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

das hab ich in der Satzung gefunden

Schließung oder Entwidmung werden öffentlich bekanntgegeben. Der Nutzungsberechtigte
einer Familiengrabstätte/Urnenfamiliengrabstätte erhält außerdem einen schriftlichen
Bescheid, wenn sein Aufenthalt bekannt, oder ohne großen Aufwand zu ermitteln ist.


aber wie wollen die an uns ran ???

Meine Ma ist weg ----und meint ihr echt die forschen so weit ???
08.12.2014 16:25:49
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

daria, da gibt's nicht viel zu forschen. Jeder Tod ist standesamtlich festgehalten, und dabei auch die Erbfolge beurkundet. in der Reihe Großeltern - Eltern - Kinder ist das doch gar keine große Sache, die nachfahren zu "finden".

wenn die Zeit rum ist, wie jetzt bei dir bei den Großeltern, bekommt jemand von euch Enkeln Nachricht, ob ihr verlängern wollt. wenn nicht, wird es eingeebnet. Ihr könnt das selber in die Hände nehmen, also eine Firma finden, oder die Friedhofsverwaltung macht das und ihr bekommt die Rechnung. aber zahlen müsst ihr ja so oder so.
08.12.2014 16:53:48
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

ach, ich seh gerade, letzte Beisetzung in diesem Grab war 1999. Ich weiß nicht, ob das einebnen schon gestattet ist. sind ja gerade erst mal 15 Jahre.

wie lange die Frist ist, hängt sicherlich auch von der Bodenbeschaffenheit ab, denn die Gräber werden ja wieder weiter"verkauft" und da sollte man eigentlich nichts mehr finden, wenn bei einer Erdbestattung wieder eine Grube ausgehoben wird.

bei Urnenbestattung sind die Ruhefristen kürzer, soviel ich weiß
08.12.2014 16:58:02
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

das hab ich jetzt für unseren Friedhof gefunden:

"Kann man eine Grabstätte vor Ablauf der Ruhezeit bzw. des Nutzungsrechtes einebnen?

Sie als Nutzungsberechtigter haben die Möglichkeit, eine Grabstätte frühzeitig einzuebnen. Dazu ist jedoch die Zustimmung der Friehofsverwaltung erforderlich. Die laufenden Friedhofs-Gebühren sind aber in jedem Fall weiterhin zu entrichten, solange eine Ruhezeit auf der Grabstätte liegt, weil die Gemeinde/Stadt nicht über diese Grabstätte verfügen kann."

also, man kann es einebnen lassen, wenn man vielleicht nicht die Möglichkeit hat, sich um das Grab kümmern zu können und es auch nicht einer Gärtnerei in Auftrag geben kann oder will.
08.12.2014 17:09:54
legokaefer

Mitglied gelöscht

 

Die Ruhefristen sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. In der Stadt meist 15 Jahre, auf dem ländlichen Raum schon mal bis zu 30 Jahren. Das kann Dir die Friedhofsverwaltung der Gemeinde oder der Stadt sagen. Ist ja auch von Grab zu Grab unterschiedlich. Es gibt teure Klassengräber, die man wiederkaufen kann und billigere Reihengräber, die nicht wieder gekauft werden können.
Die Frage ist, wer als Nutzungsberechtigter von dem Grab eingetragen ist. Wenn derjenige auch verstorben ist (soe wie Deine Mama), so "erben" die nächsten Angehörigen dieses Nutzungsrecht und sind dann auch für die Grabpflege, einen wackeligen Grabstein usw. zuständig. Wenn der Friedhofsverwaltung die Anschrift der Angehörigen nicht bekannt ist, können die einem nicht anschreiben, dann muß man sich selber melden. Ansonsten hätte man Post bekommen zum Ablauf der Ruhefrist, dass man das Grab entweder aufgeben kann oder neu kaufen darf.
Die nutzungsberechtigten Angehörigen können dann auch entscheiden, ob das Grab eingeebnet wird. Geschieht dies vor Ablauf der Ruhefrist, so muß man einen Obolus entrichten, denn auf dem ehemaligen Grab wird meist Rasen eingesät und für das Mähen muß man zahlen.
08.12.2014 17:16:57
legokaefer

Mitglied gelöscht

 

Wenn Du noch lange Ruhefrist hast und keine Lust aufs teure Bezahlen fürs Rasenmähen oder einen noch teureren Friedhofsgärtner: Kauf einfach riesig viel winterhartes Efeu, pflanze das dicht an dicht auf das Grab und steck mit einer Art metallene Haarnadeln (es gibt Efeunadeln im Gartenbedarf) die Ranken in Form. Dann brauchste nur noch ganz selten die Enden abschneiden oder zurechtstecken und es kommt kein Unkraut mehr durch.
08.12.2014 17:19:42
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Danke Lego für den Tipp....ja werde da mal Efeu mischen und Rindenmulch ....hoffe das wird was...das doofe ist nur das das immer so absackt ...
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ...

Zum Glück haben meine Eltern ein kleines Grab ...und ganz ehrlich ich werde garkein Grab mehr haben .....

So ein Grab gibt einem doch nichts .....mir zumindest !

Ausserdem hab ich meine Ma ein Stück weit zuhause in einer Kuschelurne...und das können meine Kinder wenn gewollt auch machen !!
08.12.2014 17:36:03
legokaefer

Mitglied gelöscht

 

Kuschelurne? Hört sich irgendwie gruselig an. Aber jeder so, wie er mag.

Ich lass mich in die Nordsee kippen. Die letzten Worte des Kapitäns dürfen sein: "In die Richtung ist Helgoland!", damit ich wenigstens weiß, wo ich hinschwimmen muß, um zu meiner Lieblingsinsel zu kommen. So käsebleich wie ich bin, fällt meine Asche am weißen Strand von Helgoland echt nicht auf. Nee, Spaß beiseite, das mit der Nordsee ist mir ernst. Denn ich stelle es mir furchtbar vor, meinen Angehörigen, die vielleicht viele Kilometer weg wohnen und ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, die Grabpflege draufzudrücken. Merke das gerade selber, wie anstrengend das ist. Für meine Großeltern mache ich das ja gerne, aber nicht für meine Mutter. Ich hab da so meine Gründe.

Das mit dem Efeu haben wir bei meinen Großeltern gemacht, weil wir ca 1,5 Stunden Fahrt zu dem Friedhof haben. Geht auch mal nicht so eben jede Woche. So sieht es wenigstens immer anständig aus. Mein Männe ist Friedhofsgärtner, der hat da so seine Tricks, wie man eine Grabstätte unkrautfrei hält.
08.12.2014 18:09:42
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Ja die Story mit deiner Ma kenne ich ja ...

Eine Kuschelurne ist ein Stein mit ein bisschen Asche...liegt nun in der Vitrine und sieht richtig gut aus !So wie meine Ma auch :-)

Ich würde gerne in Miami verstreut werden, aber denke das ist verboten ...naja mal sehen :-)
08.12.2014 18:20:42
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

"...das doofe ist nur das das immer so absackt ...
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ... "

nach 1-2 Jahren sackt es nicht mehr so doll.
Bei uns wird vom Friedhofsgärtner 1x aufgefüllt. Der behält auch die frischen Gräber im Auge, damit die Angehörigen da nicht plötzlich vor einem großen Loch stehen.

wie schnell das einbricht, hängt vom Sarg ab. Kiefer bricht schneller ein als ein Eichensarg.

irgendwie ist man immer am auffüllen, aber ich glaube, dass ist nach ein paar Jahren nichts anders, als wenn man in den garten auch mal wieder ein paar Eimer oder SChubkarren auffüllt.
08.12.2014 19:36:42
Nessy05

Nessy05

(5163 Beiträge)

Ich staune gerade über die regionalen Unterschiede der Ruhezeiten. Hier sind es 30 Jahre.

Das Abräumen einen Grabstelle ist leider nicht günstig. Vor 2 oder 3 Jahren haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden. Ich qar damals echt sprachlos.

Zum Thema einebnen, hier gibt es in den Reihen immer wieder Grabstellen, die mit Rasen bepflanzt sind und vom Friedhofsgärtner gemäht werden. Ob es sich dabei nur um wieder frei gewordene Grabstellen handelt, kann ich nicht sagen.
09.12.2014 08:01:09
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

Nessy,
ich hatte es weiter oben schon mal erwähnt, dass die unterschiedlichen Ruhezeiten wohl von der Bodenbeschaffenheit abhängen.
hab jetzt mal gegoogelt...es sind mehrere Faktoren.

"Die Dauer der Ruhezeit hängt von mehreren Faktoren ab. Der Friedhofsträger entscheidet anhand der Bodenbeschaffenheit, der gewählten Grabart und der Friedhofsauslastung über ihre Dauer. In der Regel betragen die Ruhezeiten der Erdgräber zwischen 20 und 30 Jahren bei Erwachsenen und zwischen 10 und 20 Jahren bei Kindern. Urnengräber haben meist kürzere Ruhezeiten als Erdgräber."

http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/friedhof/ruhezeiten.html#dauer
09.12.2014 08:10:58
piamaria2003

piamaria2003

(1780 Beiträge)

Bei uns war es folgendermaßen. Meine Schwiegermutter war Nutzungsberechtigte eines Grabes, in dem ihre Geschwister/ Eltern lagen.
Da die Pflege aufgrund der Größe aufwändig war, hatten wir mal nachgefragt wg. Einebnung.
Es ergab sich, daß, bei Einebung die weitere Pflege, d.h. 2x Rasenmähen im Jahr durch die Gemeinde, solange hätte bezahlt werden müssen, wie das Grab noch regulär gelaufen wäre. Also haben wir es aufrecht erhalten.

Nach dem Tod meiner Schwiegermutter hat mein Mann dem Amt gegenüber angegeben, daß er keinen weiß, der nun Nutzungsberechtigter sein soll/will - das Grab wurde daraufhin für uns kostenfrei eingeebnet, eine Nachforschung bezgl. neuer Nutzungsberechtigter gab es nicht.
09.12.2014 08:24:18
kingsize

kingsize

(17675 Beiträge)

"...haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden." -- ich habe mein Studium damals als Friedhofspfleger finanziert und war der arme Kerl der diese Arbeiten ausführen mußte. Das war harte Knochenarbeit (einzige Maschinen die ich zur Verfügung hatte waren ein Elektrohammer um die Fundamente rauszuhauen und eine Einachsfräse mit Anhänger um die Steine zum Container zu schaffen), hatte für mich aber wenigstens den Vorteil daß ich es als Überstunden abrechnen konnte. Was das die Grabbesitzer gekostet hat weiß ich natürlich nicht, aber 700 Euro sind schon ein extrem stolzer Preis... (wenn ich am Ende nach Steuern und Sozialabgaben noch 100 DM fürs Abräumen eines großen Grabes mit Stein, Umrandung und Fundament übrig hatte wars viel...)
09.12.2014 08:24:42
dariadonati

dariadonati

(16892 Beiträge)

Waaah ....ne dann geh ich lieber 2 mal im Jahr hin....

@buga das sackt extrem ab ....mein Opa ist jetzt seit fast seit 30 jahren tot ....kann mir nicht vorstellen das da noch irgendwas ist ...seine Freundin ist erst seit glaub 2001 tot.....denke die Seite wo mein Opa liegt ist die extremere abgesackte...

Ausserdem vergiss nicht .im Ruhrpott sackt die Erde immer bissel ab ...:-)

Dann werde ich im Frühjahr mal wieder ran...

Danke für eure Hilfe!!
09.12.2014 14:33:59
Lesepogel

Lesepogel

(4148 Beiträge)

daria,

im Raiffeisenmarkt gibt es den superfeinen Rindenmulch ( den die Friedhofsgärtner auch nehmen), kostet ein Sach ca. 7 E. - und der reicht für mindestens 2x Doppelgrab auffüllen. 1x im Jahr solltest Du hin, aber wenn zuviel Unkraut steht, wirst Du nach der jährlichen "reiheninspektion" angeschrieben und Dir wird eine Frist gesetzt , so ca, 2 Monate hast Du dann Zeit.
09.12.2014 15:22:24
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

hm...Daria, keine Ahnung...

Kingsize,
ich finde die Preise auch teilweise extrem hoch, aber was will man machen.

wir haben für 2 Seiten Einfassung ( vorne und rechts) eines Doppelgrabes und Wegnehmen von 2 Platten ( das Grab ist nicht ganz abgedeckt) Laterne und Blumenvase abgeschraubt, nach einiger Zeit das ganze wieder zurück 1350 euro bezahlt. Dabei ist der Grabstein stehen geblieben, die zusätzliche Schrift wurde vor Ort eingraviert. Die Grevur war das preiswerteste daran.
Ich weiß nicht mehr, ob da Lagerungskosten angefallen sind, aber der Transport schlug auch schon mal ganz gut zu Buche.
09.12.2014 15:25:35
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

Daria,
du kannst auch mit Kies abgedeckn und nur einen steifen freilassen, da kann man dann auch einfach 2 oder 3 Schalen hinstellen, die man bequem zu Hause pflanzen kann.

so in der Art meine ich das. Gibt's verschiedene Kiesarten, groß, klein, rund,oder eher wie "Bruch"
gibt's auch bei Raiffeisenmärkten


http://www.memento-grabgestaltung.de/grabgestaltung_galerie.htm
09.12.2014 15:30:47
legokaefer

Mitglied gelöscht

 

Von Schalen würde ich abraten. Die muß man meist häufiger gießen als Sachen, die direkt in die Erde gepflanzt sind. Außerdem sieht die Friedhofssatzung oft vor, wie viel Fläche vom Grab man bepflanzen und wie viel man mit Kies/Platte abdecken darf. Bei meinen Eltern ist es z.B. nur maximal die Hälfte, die abgedeckt werden darf.
Und manchmal holt man auch nach 30 Jahren noch nen fast kompletten Sarg wieder raus, da vertut Euch mal nicht. Je nach Bodenbeschaffenheit vergeht da fast nichts, während an anderer Stelle nach 2 Jahren nichts mehr zu finden ist. Sagt Männe.
Bei Einebnung zählt immer die Zeit vom Tod des zuletzt im Grab bestatteten Menschen bis zum Ablauf der Ruhefrist. Wenn z.B. Opa 30 Jahre tot ist und Oma wird im 29. Jahr dazu beerdigt, dann muß man dafür ja wieder zahlen und die Ruhefrist endet bei 30 Jahren quasi mit dem 59. Todestag von Opa.
09.12.2014 15:45:37
Buga11

Buga11

(104021 Beiträge)

stimmt Lego, Schalen muss man häufiger gießen, daran hab ich jetzt gar nicht gedacht.

Bei uns darf man auch nicht komplett mit Platte abdecken, aber wir haben den Mittelstreifen, der immer bepflanzt war, nun mit Kies aufgefüllt. Manche Einzelgräber sind auch komplett mit Kies abgedeckt, das dürfen wir, da kommt ja Luft durch.
09.12.2014 15:53:25
legokaefer

Mitglied gelöscht

 

Manchmal kann man auch die oberste Erdschicht runternehmen und dann so ne Art Vlies auf das Grab legen, damit nicht mehr so viel Unkraut durchkommt. Die Erdschicht wieder drauf und dann ganz vorsichtig Löcher pulen, wo doch was gepflanzt werden soll. Das klappt aber nur, wenn das Grab nicht mehr viel nachsackt und eine feste Umrandung vorhanden ist. Sonst würde man die Folienenden sehen.
09.12.2014 18:26:27
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