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Grab einebnen...
(16892 Beiträge)
Ich kümmere mich da 1 mal im Jahr drum ...grabe das ganze um usw....
Nun hab ich gerade mit meiner Patentante telefoniert ,das ich das doch einebnen sollte .
Denn damals war meine Ma ja diejenige die das Grab bestellt und versorgt hat ....aber die ist ja nun auch schon seit 3 Jahren verstorben ...
Was passiert eigentlich nach Ablauf der Grabnutzung??
Endet das automatisch ??
Mein Opa ist 1994 gestorben ,aber seine Partnerin erst 1999...verlängert sich doch dann ..oder??
Wenn ich das einebnen lasse..kostet das was??
Help :-)
(2696 Beiträge)
(2762 Beiträge)
(2533 Beiträge)
in der regel wird man vor ablauf der ruhezeit von der friedhofsverwaltung angeschrieben....
ob man ruhezeiten verkürzen kann, weiß ich nicht....zumindest ist es ungewöhnlich....
(16892 Beiträge)
Ich würde das warscheinlich garnicht mitkriegen wenn es zb abgelaufen ist ...
Bei meinen Eltern ist es zb 25 Jahre Laufzeit ,aber es sind Urnengräber...
(16892 Beiträge)
Aber zb wenn ich jetzt nicht mehr da wäre....dann würde sich keiner kümmern und das Grab würde doch stillgelegt ??
Da wachsen ja nach einem Jahr schon Bäume drauf .....und es sackt so stark ab ...ich bringe da jedesmal 2 Säcke Graberde hin ...und jetzt ist auch noch Rindenmulch drauf ....aber nach einem Jahr ist das auch weg ..
(2762 Beiträge)
(12353 Beiträge)
Mitglied gelöscht
http://bestatterweblog.de/
Einfach unter Kontakt die Frage stellen und er antwortet Dir.
Irgendwo im Archiv hat er diese frage auch schon mal geklärt aber ich finde es gerade nicht
Mitglied gelöscht
(3201 Beiträge)
Bei uns muss man abeglaufene Gräber einfach räumen (Grabsteimne, Bepflanzungen, Einfassungen).
Zudem: wenn Deine Mutter das Grab gekauft hat, ist es nun Deines und Du bist verantwortlich dafür. Also ab zur Verwaltung und fragen. Bei uns geht eine grbastelle immer an das älteste Kind über (wenn welche da sind), somit kann auch nur derjeneige darüber verfügen, der derzeit in der Pflicht ist.
wenn es nun auf Dich läuft, weil Deine Mutter eingetreagen war, dann bist Du nun der "Entscheider".
(104021 Beiträge)
die Friedhofsverwaltung kennt die Erben, oder findet sie.
Man kauft ja die Grabstelle für einen gewissen Zeitraum. Minimum ist bei uns 20 Jahre ( glaube ich).
Beispiel: jemand stirbt 2005 und wird in dem Grab beigesetzt, dann zahlt man für 20 Jahre im Voraus. wird im Jahre 2014 jemand in dieses grab dazugelegt, dann verlängert scih das um 9 Jahre.
Man kann nach Ablauf der 20 Jahre des letzten Beigesetzten verlängern, aber das kann auch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein.
die Friedhofsverwaltung kann dir da am besten weiterhelfen, die wissen das ganz genau
(17675 Beiträge)
Die Friedhofsverwaltung wird interessiert daran sein daß das Grab nicht verwildert, daher ist es möglich daß sie dir untersagen die Einfassung und evtl vorhandene Grabsteine vor Ablauf der Ruhezeit entfernen zu lassen. Ich denke auch nicht daß das wirklich nötig ist - die Steine waren mal teuer und entfernen entbindet dich auch nicht von der Grabpflege.
Ich würde die Steine u. Umrandung lassen wie sie sind, aber die Bepflanzung durch irgendwas extrem pflegeleichtes (vielleicht Kies?) ersetzen das mit ein- oder zweimal besuchen im Jahr ansehnlich zu halten ist.
(12334 Beiträge)
Mitglied gelöscht
Da kann dir nur das zuständige Friedhofsamt weiterhelfen, die Gebühren sind einfach zu unterschiedlich.
(16892 Beiträge)
Ich bin nicht das älteste Kind ,denke die werden dann an meine Schwester rantreten ...
Mir ging es nur darum ,ob man fürs einebnen was zahlen muss....
Naja, ich warte glaube ich noch ...ist ja auch kein Problem 1 - 2 mal im Jahr dahinzugehen ..
(16892 Beiträge)
Schließung oder Entwidmung werden öffentlich bekanntgegeben. Der Nutzungsberechtigte
einer Familiengrabstätte/Urnenfamiliengrabstätte erhält außerdem einen schriftlichen
Bescheid, wenn sein Aufenthalt bekannt, oder ohne großen Aufwand zu ermitteln ist.
aber wie wollen die an uns ran ???
Meine Ma ist weg ----und meint ihr echt die forschen so weit ???
(104021 Beiträge)
wenn die Zeit rum ist, wie jetzt bei dir bei den Großeltern, bekommt jemand von euch Enkeln Nachricht, ob ihr verlängern wollt. wenn nicht, wird es eingeebnet. Ihr könnt das selber in die Hände nehmen, also eine Firma finden, oder die Friedhofsverwaltung macht das und ihr bekommt die Rechnung. aber zahlen müsst ihr ja so oder so.
(104021 Beiträge)
wie lange die Frist ist, hängt sicherlich auch von der Bodenbeschaffenheit ab, denn die Gräber werden ja wieder weiter"verkauft" und da sollte man eigentlich nichts mehr finden, wenn bei einer Erdbestattung wieder eine Grube ausgehoben wird.
bei Urnenbestattung sind die Ruhefristen kürzer, soviel ich weiß
(104021 Beiträge)
"Kann man eine Grabstätte vor Ablauf der Ruhezeit bzw. des Nutzungsrechtes einebnen?
Sie als Nutzungsberechtigter haben die Möglichkeit, eine Grabstätte frühzeitig einzuebnen. Dazu ist jedoch die Zustimmung der Friehofsverwaltung erforderlich. Die laufenden Friedhofs-Gebühren sind aber in jedem Fall weiterhin zu entrichten, solange eine Ruhezeit auf der Grabstätte liegt, weil die Gemeinde/Stadt nicht über diese Grabstätte verfügen kann."
also, man kann es einebnen lassen, wenn man vielleicht nicht die Möglichkeit hat, sich um das Grab kümmern zu können und es auch nicht einer Gärtnerei in Auftrag geben kann oder will.
Mitglied gelöscht
Die Frage ist, wer als Nutzungsberechtigter von dem Grab eingetragen ist. Wenn derjenige auch verstorben ist (soe wie Deine Mama), so "erben" die nächsten Angehörigen dieses Nutzungsrecht und sind dann auch für die Grabpflege, einen wackeligen Grabstein usw. zuständig. Wenn der Friedhofsverwaltung die Anschrift der Angehörigen nicht bekannt ist, können die einem nicht anschreiben, dann muß man sich selber melden. Ansonsten hätte man Post bekommen zum Ablauf der Ruhefrist, dass man das Grab entweder aufgeben kann oder neu kaufen darf.
Die nutzungsberechtigten Angehörigen können dann auch entscheiden, ob das Grab eingeebnet wird. Geschieht dies vor Ablauf der Ruhefrist, so muß man einen Obolus entrichten, denn auf dem ehemaligen Grab wird meist Rasen eingesät und für das Mähen muß man zahlen.
Mitglied gelöscht
(16892 Beiträge)
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ...
Zum Glück haben meine Eltern ein kleines Grab ...und ganz ehrlich ich werde garkein Grab mehr haben .....
So ein Grab gibt einem doch nichts .....mir zumindest !
Ausserdem hab ich meine Ma ein Stück weit zuhause in einer Kuschelurne...und das können meine Kinder wenn gewollt auch machen !!
Mitglied gelöscht
Ich lass mich in die Nordsee kippen. Die letzten Worte des Kapitäns dürfen sein: "In die Richtung ist Helgoland!", damit ich wenigstens weiß, wo ich hinschwimmen muß, um zu meiner Lieblingsinsel zu kommen. So käsebleich wie ich bin, fällt meine Asche am weißen Strand von Helgoland echt nicht auf. Nee, Spaß beiseite, das mit der Nordsee ist mir ernst. Denn ich stelle es mir furchtbar vor, meinen Angehörigen, die vielleicht viele Kilometer weg wohnen und ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, die Grabpflege draufzudrücken. Merke das gerade selber, wie anstrengend das ist. Für meine Großeltern mache ich das ja gerne, aber nicht für meine Mutter. Ich hab da so meine Gründe.
Das mit dem Efeu haben wir bei meinen Großeltern gemacht, weil wir ca 1,5 Stunden Fahrt zu dem Friedhof haben. Geht auch mal nicht so eben jede Woche. So sieht es wenigstens immer anständig aus. Mein Männe ist Friedhofsgärtner, der hat da so seine Tricks, wie man eine Grabstätte unkrautfrei hält.
(16892 Beiträge)
Eine Kuschelurne ist ein Stein mit ein bisschen Asche...liegt nun in der Vitrine und sieht richtig gut aus !So wie meine Ma auch :-)
Ich würde gerne in Miami verstreut werden, aber denke das ist verboten ...naja mal sehen :-)
(104021 Beiträge)
ich stehe dann da drauf und hab echt angst das ich da einbreche ... "
nach 1-2 Jahren sackt es nicht mehr so doll.
Bei uns wird vom Friedhofsgärtner 1x aufgefüllt. Der behält auch die frischen Gräber im Auge, damit die Angehörigen da nicht plötzlich vor einem großen Loch stehen.
wie schnell das einbricht, hängt vom Sarg ab. Kiefer bricht schneller ein als ein Eichensarg.
irgendwie ist man immer am auffüllen, aber ich glaube, dass ist nach ein paar Jahren nichts anders, als wenn man in den garten auch mal wieder ein paar Eimer oder SChubkarren auffüllt.
(5163 Beiträge)
Das Abräumen einen Grabstelle ist leider nicht günstig. Vor 2 oder 3 Jahren haben meine Eltern dafür ca. 700 Euro gezahlt. Man muß bedenken, auch die Fundamente müssen beseitigt werden. Ich qar damals echt sprachlos.
Zum Thema einebnen, hier gibt es in den Reihen immer wieder Grabstellen, die mit Rasen bepflanzt sind und vom Friedhofsgärtner gemäht werden. Ob es sich dabei nur um wieder frei gewordene Grabstellen handelt, kann ich nicht sagen.
(104021 Beiträge)
ich hatte es weiter oben schon mal erwähnt, dass die unterschiedlichen Ruhezeiten wohl von der Bodenbeschaffenheit abhängen.
hab jetzt mal gegoogelt...es sind mehrere Faktoren.
"Die Dauer der Ruhezeit hängt von mehreren Faktoren ab. Der Friedhofsträger entscheidet anhand der Bodenbeschaffenheit, der gewählten Grabart und der Friedhofsauslastung über ihre Dauer. In der Regel betragen die Ruhezeiten der Erdgräber zwischen 20 und 30 Jahren bei Erwachsenen und zwischen 10 und 20 Jahren bei Kindern. Urnengräber haben meist kürzere Ruhezeiten als Erdgräber."
http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/friedhof/ruhezeiten.html#dauer
(1780 Beiträge)
Da die Pflege aufgrund der Größe aufwändig war, hatten wir mal nachgefragt wg. Einebnung.
Es ergab sich, daß, bei Einebung die weitere Pflege, d.h. 2x Rasenmähen im Jahr durch die Gemeinde, solange hätte bezahlt werden müssen, wie das Grab noch regulär gelaufen wäre. Also haben wir es aufrecht erhalten.
Nach dem Tod meiner Schwiegermutter hat mein Mann dem Amt gegenüber angegeben, daß er keinen weiß, der nun Nutzungsberechtigter sein soll/will - das Grab wurde daraufhin für uns kostenfrei eingeebnet, eine Nachforschung bezgl. neuer Nutzungsberechtigter gab es nicht.
(17675 Beiträge)
(16892 Beiträge)
@buga das sackt extrem ab ....mein Opa ist jetzt seit fast seit 30 jahren tot ....kann mir nicht vorstellen das da noch irgendwas ist ...seine Freundin ist erst seit glaub 2001 tot.....denke die Seite wo mein Opa liegt ist die extremere abgesackte...
Ausserdem vergiss nicht .im Ruhrpott sackt die Erde immer bissel ab ...:-)
Dann werde ich im Frühjahr mal wieder ran...
Danke für eure Hilfe!!
(4148 Beiträge)
im Raiffeisenmarkt gibt es den superfeinen Rindenmulch ( den die Friedhofsgärtner auch nehmen), kostet ein Sach ca. 7 E. - und der reicht für mindestens 2x Doppelgrab auffüllen. 1x im Jahr solltest Du hin, aber wenn zuviel Unkraut steht, wirst Du nach der jährlichen "reiheninspektion" angeschrieben und Dir wird eine Frist gesetzt , so ca, 2 Monate hast Du dann Zeit.
(104021 Beiträge)
Kingsize,
ich finde die Preise auch teilweise extrem hoch, aber was will man machen.
wir haben für 2 Seiten Einfassung ( vorne und rechts) eines Doppelgrabes und Wegnehmen von 2 Platten ( das Grab ist nicht ganz abgedeckt) Laterne und Blumenvase abgeschraubt, nach einiger Zeit das ganze wieder zurück 1350 euro bezahlt. Dabei ist der Grabstein stehen geblieben, die zusätzliche Schrift wurde vor Ort eingraviert. Die Grevur war das preiswerteste daran.
Ich weiß nicht mehr, ob da Lagerungskosten angefallen sind, aber der Transport schlug auch schon mal ganz gut zu Buche.
(104021 Beiträge)
du kannst auch mit Kies abgedeckn und nur einen steifen freilassen, da kann man dann auch einfach 2 oder 3 Schalen hinstellen, die man bequem zu Hause pflanzen kann.
so in der Art meine ich das. Gibt's verschiedene Kiesarten, groß, klein, rund,oder eher wie "Bruch"
gibt's auch bei Raiffeisenmärkten
http://www.memento-grabgestaltung.de/grabgestaltung_galerie.htm
Mitglied gelöscht
Und manchmal holt man auch nach 30 Jahren noch nen fast kompletten Sarg wieder raus, da vertut Euch mal nicht. Je nach Bodenbeschaffenheit vergeht da fast nichts, während an anderer Stelle nach 2 Jahren nichts mehr zu finden ist. Sagt Männe.
Bei Einebnung zählt immer die Zeit vom Tod des zuletzt im Grab bestatteten Menschen bis zum Ablauf der Ruhefrist. Wenn z.B. Opa 30 Jahre tot ist und Oma wird im 29. Jahr dazu beerdigt, dann muß man dafür ja wieder zahlen und die Ruhefrist endet bei 30 Jahren quasi mit dem 59. Todestag von Opa.
(104021 Beiträge)
Bei uns darf man auch nicht komplett mit Platte abdecken, aber wir haben den Mittelstreifen, der immer bepflanzt war, nun mit Kies aufgefüllt. Manche Einzelgräber sind auch komplett mit Kies abgedeckt, das dürfen wir, da kommt ja Luft durch.
Mitglied gelöscht

